Gruppenreise nach Nepal

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Nepal: Sehnsuchtsziel für Abenteurer

Eine Tour in das Land des weltweit höchsten Gebirges ist für viele abenteuerlustige Reisende ein ganz besonderes Erlebnis, denn das kleine Land zwischen den zwei asiatischen Riesen bietet zahlreiche Höhepunkte und einmalige Erlebnisse. Hier sind besondere Momente vorprogrammiert!

Sehenswürdigkeiten auf einer Nepal Gruppenreise

  • Kathmandu
  • Durbar Square
  • Tempelkomplex Swayambhunath
  • Bhaktapur
  • Pokhara und Phewa-See
  • Chitwan- Nationalpark
  • Annapurna-Gebirge
  • Bandipur

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Natur und Kultur auf einer Gruppenreise durch Nepal erleben

Kathmandu: Zentrum für Abenteurer und Kulturbegeisterte

Kathmandu bildet als Hauptstadt Nepals das Herzstück des kleinen Landes und beheimatet auf 1.300 Metern Höhe rund eine Million Einwohner. In Zeiten der Hippi-Bewegung galt die Stadt als Zielort für die Suche nach Freiheit, Liebe und Sinn. Heute ist Kathmandu Treffpunkt für Kultururlauber und alle Wanderer, die sich in die Bergwelt des Himalaya stürzen wollen.

Kulturliebhaber finden in einem Stadtteil Kathmandus den Durbar Square. Er zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier befindet sich neben unzähligen Tempeln und Pagoden auch der königliche Palast Nepals, der bis vor wenigen Jahren den Machtsitz des Landes bildete. Angeschlossen an diesen steht die Taleju-Pagode, sie ist der Taleju-Schutzgöttin geweiht.

Das Wahrzeichen Kathmandus schließt ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Durbar Squares, hier liegt der Tempelkomplex Swayambhunath mit der gleichnamigen buddhistischen Stupa. Der goldene Turm der Stupa – auch unter dem Namen Monkey Temple bekannt – wird von den Augen Buddhas gekrönt, der hier in jede Himmelsrichtung blickt. Da die Stupa erhöht über Kathmandu liegt können Besucher eine Treppe mit 365 Stufen erklimmen, um den Rundumblick bis auf das Gebirge genießen zu können. Rund um die gold-weiße Stupa flattern die bunten Gebetsfahnen und tragen zur besonderen Atmosphäre bei.

Bhaktapur: ehemalige Königsstadt

Rund 16 Kilometer von Kathmandu befindet sich die ehemalige Königsstadt Bhaktapur, eine Art Freilichtmuseum für kulturelle Architektur. Die drittgrößte Stadt des Kathmandu-Tals ist bekannt für seine Vielzahl von historischen Bauten mit kunstvollen Holzschnitzereien: Tempel, Pagoden und Statuen finden sich hier nebeneinander wieder. Die UNESCO erklärte Bhaktapur – „Stadt der Frommen“, wie sie auf Nepalesisch heißt – deshalb zu einem Weltkulturerbe.

Die älteste Königsstadt Nepals wurde geprägt von einer Herrscherperiode der Malla, die hier vom 14. bis 18. Jahrhundert über das Land herrschten, bis die Hauptstadt später gen Kathmandu verlegt wurde. Besucher erleben hier eine kleine Zeitreise ins Mittelalter wenn sie vor den ältesten Tempeln des Kathmandu-Tals stehen. Zur Atmosphäre trägt ebenfalls das Auto- und Motorradverbot des Ortes bei, so kann die kleine Stadt in Ruhe erkundet werden.

Pokhara: Stadt am See

Umgeben von acht Seen mit Ausblick auf das Annapurna-Gebirge liegt die Stadt Pokhara in einer Höhe von 930 Metern. Neben den allgegenwärtigen Tempeln und Pagoden ergänzt hier der tiefblaue Phewa-See das Erscheinungsbild der zweitgrößten Stadt Nepals. Der See schafft ein besonderes Naturerlebnis, da sich bei gutem Wetter in der malerischen Umgebung sogar das Gebirge darin spiegeln kann – ein wunderschönes Bild! Das erkannte auch die Hippi-Bewegung, die sich von der Schönheit des Ortes anziehen ließ. Auch heute noch stehen gemütliche Lodges im Ortsteil Lakeside und zeugen von dieser Zeit.

Chitwan-Nationalpark: Heimat der Tiger und Nashörner

Der erste Nationalpark des Landes gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Nepals. Hier liegt auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratkilometern naturbelassener Dschungel in der Tiefebene Terai, in welchem viele gefährdete Tiere ihre Heimat gefunden haben. Neben Elefanten, Krokodilen, Antilopen, Nashörnern, Bären und Leoparden kämpft hier auch der bengalische Tiger gegen das Aussterben seiner Art. Da sich die Population der Raubkatze in den letzten Jahren ein wenig erholt hat, ist die Chance einen Tiger auf einer Safari-Tour durch den Park zu entdecken größer geworden.

Die Tharu, das indigene Volk des Dschungels, teilt sich die Natur mit den Tierischen Bewohnern. Die „Menschen des Waldes“ sind ein uralter Volksstamm, der lange vor der Zeit der Indoeuropäischen Völker in Nepal heimisch war. Ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur haben sie bis heute aufrechterhalten, zudem entwickelten sie eine eigene Kultur und Gesellschaft, in der beispielsweise die Frauen weitaus mehr Rechte haben als in der heutigen nepalesischen oder indischen Gesellschaft.

Auch die Wandelnde Vegetation des Chitwan hat viel zu bieten: Von dichten Wäldern bis zur Savanne führen kleine Pfade durch die abwechslungsreiche Natur.

Bandipur: Ruhepol Zentralnepals

Es wirkt wie eine kleine Oase neben den großen Städten Nepals – wer Bandipur betritt, lässt den Verkehrslärm der belebten Städte hinter sich, denn das Dorf ist freiwillig autofrei. Da die Bewohner dem Lärm und Schmutz entsagen wollten, wurde am Ortseingang eine Steinschwelle errichtet. Alle Fahrzeuge werden davor auf einem Parkplatz abgestellt. Neben der besonders klaren Luft ist Bandipur auch aufgrund seines Klimas beliebt. Die mediterrane Luft sorgt für angenehme Wärme, sogar Zitrusfrüchte und Pfirsiche sind hier heimisch. Auch die Architektur des Ortes verzaubert: Der Newari-Baustil beeindruckt mit Holzschnitzereien an traditionellen Gebäuden und mit zahlreichen Tempeln in denen sich die Handwerkskunst der Bewohner abbildet.


Nepal aktiv in der Gruppe entdecken

Annapurna-Gebirge: Wandern in der Heimat der 8.000er

Das Annapurna-Gebirge erhebt sich im Mittelpunkt des Landes, hier liegt der Ausgangspunkt für die besonderen Trekking-Touren in oder um das gesamte Gebirge herum. Wie im Land der 8.000er Berge üblich, zählt auch der Annapurna zu den Top Ten der höchsten Gebirge weltweit. Hier können Wanderer sich auf den Annapurna-Trek begeben, eine bis zu 300 Kilometer lange Tour durch die schönsten Landesteile Nepals.

Dabei erklimmen die Wanderer Höhen von bis zu 5.400 Metern, um den Himalaya in voller Pracht bewundern zu können und in Kontakt mit Einheimischen aus Bergdörfern zu treten. Die Tour ist besonders beliebt aufgrund ihrer Vielseitigkeit. Dabei bezieht sich die Abwechslung nicht nur auf die Landschaft, auch klimatisch und kulturell bietet der Weg einiges. So wird der buddhistische Einfluss nach einer gewissen Aufstiegshöhe immer stärker, bis sich Hinduismus und Buddhismus in den Tempelanlagen von Muktinath begegnen. Auch die Landschaft wandelt sich ununterbrochen – neben der eindrucksvollen Bergwelt beherrschen auch Wälder, Reisterrassen und Bambushaine verzaubern.


Nepals Geschichte auf einer Gruppenreise erleben

Gespalten zwischen Systemen

Schon immer war Nepal das kleine Land zwischen den Giganten, weshalb es kulturell auch stark von China und Indien geprägt wurde. Besonders der indische Einfluss spiegelt sich heute in Religion und Kultur wieder. Aus dem ehemaligen Mischvolk, welches das Kathmandu-Tal besiedelte, entstand das Volk der Newar. Ab dem 8. Jahrhundert war Tibet in der Lage besonders starken Einfluss auf Nepal zu nehmen. Als der Einfluss abklang, sah Indien die Chance – so übernahmen die Rajputen die Herrschaft über das Land und behielten sie bis ins 14. Jahrhundert, als die nepalesische Malla-Herrschaft sich vom großen Nachbarn lossagte.

Doch die politische Stabilität blieb aus, weshalb eine Trennung in drei Königreiche veranlasst wurde: Kathmandu, Bhaktapur und Patan. Hier erhielten die Maila ihre Herrschaft noch einige Jahre aufrecht, bis 1768 die Reiche wieder zu einem Herrschaftsgebiet vereinigt wurden durch den Herrscher Prithvi Narayan Shah. Auch die Briten versuchten aus ihrem Kolonialgebiet Indien ihren Einfluss gen Himalaya auszudehnen, was aufgrund des Widerstandes der herrschenden Gurkha-Dynastie nicht gelang. Der Widerstand entwickelte sich 1815 zum Krieg, der erst durch einen Vertrag geregelt wurde. Dieser führte zur Abgabe nepalesischer Gebiete an die Briten und zur Abmachung, nepalesische Soldaten Britannien zur Verfügung zu stellen. So übernahmen die Briten das Land weder als Kolonie noch als Protektorat, Nepal blieb unter der folgenden Rana-Dynastie selbstständig.

Doch politische Stabilität war noch lange nicht in Sicht, besonders nach dem zweiten Weltkrieg zerrüttete sich das Land weiterhin. Erste freie Wahlen wurden 1959 gestattet, doch die Regierung zerstritt sich. Das Ringen zwischen König und Parteien gipfelte 1996 in den rebellischen Unruhen durch Maoisten, welche gegen die bestehenden sozialen Kasten und die immer wieder aufkeimende autokratische Regierung kämpfen wollten. Erst zehn Jahre später wurde endgültig ein neues Parlament eingesetzt, dass 2007 die Abschaffung der Monarchie einführte. Bis heute hat sich die innerpolitische Lage noch nicht entspannt, die demokratische Regierungsform steht noch unter den Folgen der Maoisten.

Kultur und Bräuche

Nepal ist ein religiöses Land, der Hinduismus prägt das Leben der Einwohner stark. So wird täglich öffentlich gebetet, die heiligen Kühe laufen frei auf der Straße. Entgegen der europäischen Gewohnheiten bedeutet in Nepal ein Kopfschütteln „ja“. Da die linke Hand und die Füße als unrein gelten, ist es unhöflich seine Fußsohlen zu zeigen oder über jemanden hinüberzusteigen. Auch kurze Kleidung ist unangebracht, Knie und Schultern sollten stets bedeckt bleiben. Doch auch falls ein faux-pas eintreten sollte: Touristen gegenüber sind die Nepalesen stets aufgeschlossen und freundlich.

Nepal: Land der klimatischen Extreme

Durch die großen Höhenunterschiede des Landes schwanken die klimatischen Bedingungen ebenfalls stark. In den höheren Gebieten des Landes sinken die Temperaturen, während im Tiefland ein heißes, subtropisches Klima herrschen kann. Als Reisezeit für Bergtouren eignet sich daher die Zeit zwischen Oktober und April am besten, je nach Verlauf der Tour. Liegt der Pfad im Hochgebirge, eignen sich März und April. In den tieferen Gebieten wird es ab April sehr heiß, kurz darauf folgt zudem die Monsunzeit. Deshalb eignen sich auch hier die Wintermonate besser zur Reise.


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