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„Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen” - davon war der französische Schriftsteller Georges Duhamel (1884 – 1966) überzeugt. Und wer sich einmal eine Landschaft oder auch eine Stadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad „erwandert“ hat, wird dem zustimmen.

Wer auf seiner Reise immer wieder selbst aktiv wird, erlebt andere Länder und Kulturen oft noch unmittelbarer und intensiver. Länder erleben - dieses Motto ist auf jeder Gebeco Aktivreise besonders präsent, ganz egal ob Wanderreise oder Radreise.


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Ausgewählte Aktivreisen

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ab € 1,295 inkl. Anreise

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Welche Aktivreise passt zu Ihnen?

aktiv GruppeMit dem Drahtesel entlang der Küste, entspannt durch den Nationalpark schlendern oder über den Berg dem Sonnenuntergang entgegen – es gibt unzählige­ Möglichkeiten, ferne Länder, fremde Kulturen und dabei ganz nebenbei noch eine Facette seiner selbst zu entdecken. Die aktive! Also, ­fragen Sie sich nicht nur, wohin, sondern auch „wie“ Sie reisen möchten. Hier finden Sie heraus, welcher Aktivreisen-"Typ"  Sie sind!

Am Morgen nach der Anreise starten Sie ausgeruht und gestärkt in den ersten aktiven Urlaubstag. Für welchen Wanderausflug entscheiden Sie sich?

aktiv_Typentest1. Eine leichte Wanderung entlang gut befestigter Wege steht auf dem Programm. Nach anderthalb Stunden warten Erfrischungen in einem Bistro am See. (A)
2. Etappenweise führt die knapp vierstündige Radtour auch entlang naturbelassener Wege. Im kleinen Ort lädt das Cafe zur Rast ein. (B)
3. Wildromantische Küstenpfade schlängeln sich bis zu 550 Metern Höhe durch die unberührte Schönheit der Natur. Die spannende Wanderung reicht von Sonnenaufgang bis -untergang. (C)

 

Welcher Mix weckt in Ihnen die Abenteuerlust?

1. Kreidefelsen, Monets Garten und die Geschichte der Normandie hat für Sie auch etwas von Entdeckerabenteuer? Auf nach Frankreich! (B)
2. Gletschereis, Schlammvulkane, Wasserfälle und Geysire begegnen Lavawüsten, Moosteppichen und rauen Küsten. Willkommen in Island! (A)
3. Wandern und reisen durch mehrere Klimazonen: Neuseeland vereint Gletscher und Regenwald, Vulkan und Fjord, Bergsee und Sandstrand. (C)

 

Für welchen Ausflug entscheiden Sie sich? Aber Vorsicht: nass!

1. Haifisch-Käfigtauchen in Südafrika (C)
2.
Katamaranfahrt und Schnorcheln vor Kubas Küste (A)
3.
Wildwasserfahrt in Thailand (B)

 

Welches kulinarische Abenteuer ist nach Ihrem Geschmack?

1. Nach einem Spaziergang durch die quirlige Shoppingmeile von Adelaide gibt es Fingerfood und Cocktails in einem Straßenrestaurant. (B)
2. Nach einer ausgedehnten Wanderung durch die Natur trifft man sich zum Picknick an einem der 
berühmten Wasserfälle von Laos. (A)
3. Die Sightseeing-Tour durch Buenos Aires findet ihren kulinarischen Höhepunkt bei einem Barbecue am Strand. (C)

 


Auflösung

Steht bei der Mehrheit Ihrer Antworten ein A, B oder C? Hier finden Sie unsere Ideen und Empfehlungen zu Ihren Vorlieben als Aktivurlauber:

A. Der Vorsichtig-Aktive: Für Sie ist klar: Ein Urlaubsland kann man nicht von der Sonnenliege aus entdecken. Sie zieht es dorthin, wo sich Menschen tummeln, aber auch wo die heimischen Vögel nisten und die warme Luft über bewaldete Hügel streicht. Sie lieben es, beherzt einen Fuß vor den anderen zu setzen – und genießen ebenso jede Rast, um die neuen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Dann ist zum Beispiel diese Reise ideal für Sie ...

B. Der Auskoster: Mit dem Fahrrad durch einen Nationalpark, auf einem Wüstenschiff schaukeln, ohne seekrank zu werden... Dies oder Ähnliches findet sich auf Ihrer „Das wollte ich immer mal machen“- Wunschliste. Und nach einem gesetzten Häkchen lehnen Sie sich zurück und genießen die kulinarischen Abenteuer Ihrer Reise: Pisco Sour in Peru, Schaschlik im Kaukasus oder Picknick in Frankreich. In die Pedale, fertig los – probieren Sie doch einmal:

C. Der Entdecker: Fremdes zu erkunden und neues zu entdecken ist für Sie wie gesundes Essen und erholsamer Schlaf – unverzichtbare Faktoren für Lebensqualität! Wanderstiefel sind Ihre liebsten Reisebegleiter. Bergwipfel und Tropfsteinhöhle oder Wüstensand – genau hier sind Sie zu Hause! In einer netten Gesellschaft erleben Sie die spannendsten Abenteuer. Mit ihren intensiven und mehrstündigen Wanderungen wäre diese Reise optimal für Sie:

Apulien ─ ein aktiver Genuss
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  • Die "Weiße Grotte" von Castellana
  • Wanderung in den Dolomiten der Basilikata
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  • Rouen und die Jungfrau von Orleans
  • Radtour zur romanischen Klosteruine Jumièges
  • Wanderung zu den Kreidefelsen von Étretat
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  • Farbenzauber am Rio Celeste
  • Wanderung im Corcovado-Nationalpark
  • Kraterrundgang am Vulkan Irazú
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Wanderreisen

Urlaub, der uns bewegt. In unserer Gruppe gehen wir unter der Führung unseres Reiseleiters auf Tuchfühlung mit der Landschaft. Auf unserer Wanderreise riechen, sehen und schmecken wir eine Region in der ursprünglichsten Art der Fortbewegung: zu Fuß. Auf gehts!

Mallorca mit Wanderstiefeln – Eine Gleichung mit mehreren Unbekannten

wander_Mallorca MannDie Bergkulisse im Norden der Insel verleitet uns dazu, sich in einen Perspektivenwechsel hineinzuträumen: Wie sehen wir wohl aus der Vogelperspektive aus, während wir durch die Gassen des Örtchens Pollença spazieren? Wie Murmeln in einem Geschicklichkeitsspiel, die sich den Weg durch putzige Natursteinhäuser bahnen, einen sonnenverwöhnten Marktplatz überqueren und versehentlich einmal im Kreis gelaufen sind. Das weckt unseren Appetit, in die Weite dieses Landstrichs hinauszuwandern.
Lesen Sie hier den ganzen Reisebericht

Mallorca WandernDas Aroma der ursprünglichen Region Serra de Tramuntana und ihr so eigentümliches Licht sind uns augenblicklich liebgewonnene Begleiter geworden. Und dann entdecken wir hinter einer Wegbiegung eines unserer mit Spannung erwarteten Etappenziele dieser Reise: Santuari de Santa Maria de Lluc, oder kurz: das Kloster Lluc, spirituelles Zentrum Mallorcas und Wahrzeichen seiner Eigenständigkeit. Hier befindet sich die Gottesmutter von Lluc, eine dunkelhäutige Madonnenstatue.
Mallorca WandernNachdem wir diese Fülle an Eindrücken bei einem ausgedehnten Abendessen im Hafenstädtchen Port de Sóller im Tal der Orangen verarbeitet haben, starten wir am folgenden Tag frisch gestärkt zu einer Wanderung entlang der unverbauten Südostküste. Die salzige Meeresbrise liegt uns noch auf der Zunge, als wir am Nachmittag eine traditionelle Käserei ansteuern. Nach faszinierenden Einblicken in die Kunst der Käseherstellung genießen wir in aller Ruhe eine Kostprobe der mild-würzigen Klassiker.

Mallorca WandernUnd tatsächlich ist ein Stück Bauernbrot mit Käse eine ganz vorzügliche Wegzehrung auf unserer Überfahrt zur Insel des Drachens. Die kleinen Fischerboote schaukeln sanft auf den Wellen und bringen uns sicher zu dem unbewohnten Fleckchen Erde. Wieder festen Boden unter den Füßen, machen wir uns auf in Richtung Leuchtturm Llebeig. Er ist weder groß, noch trägt er einen Ringelpulli. Schlicht und schnörkellos reckt er sich in den blauen Himmel und könnte nicht schöner sein. Die kreischenden Möwen über unseren Köpfen und die hier heimischen Eidechsen, die so schnell im Gras verschwinden, wie sie aufgetaucht sind, sind da ganz unserer Meinung. Ein Ausflug ins mondäne „Port d‘Andratx“ wartet auf uns. Vorher aber wollen wir uns noch ein bisschen ins Gras setzen. Am liebsten bis der Schatten des Leuchtturms Llebeig einmal über uns hinweggewandert ist …


Vergessen Sie auf Ihrer Wanderreise nicht mit einzupacken:

  • Wanderschuhe – Vorher testen: Ausreichender Halt? Knöchelhoch? Druckstellen?
  • Rucksack – Vorher testen: Ist er leicht genug und sitzt er gut?
  • atmungsaktive Regenkleidung
  • Sonnenschutzmittel
  • kleine Taschenlampe
  • eventuell Teleskop-Gehstöcke

Unsere Schwierigkeitsgrade

Wie körperlich anspruchsvoll wird so eine Reise nun tatsächlich? Sie erkennen den Schwierigkeitsgrad an der Anzahl der abgebildeten Stiefel: von leicht bis ambitioniert.

 

Ein Wanderstiefel
Vier graue WanderstiefelLeichte Wanderungen auf überwiegend befestigten Wegen, die bis zu 3 Stunden dauern können und eine Höhendifferenz von bis zu 250 Metern überwinden.

Weitere Wanderstufen

Zwei Wanderstiefel
Vier graue WanderstiefelUnsere mittelschweren Wanderungen, die bis zu 6 Stunden dauern können und eine Höhe von bis zu 600 Metern im Aufstieg überwinden, setzen eine gute Trittsicherheit voraus. Auf teilweise unbefestigten Wegen entdecken Sie unbekannte Landschaften.

 

Drei Wanderstiefel
Vier graue WanderstiefelAuf überwiegend unbefestigten Wegen und kaum erschlossenen Pfaden enthüllt Ihnen Ihr Reiseland seine versteckten Naturschönheiten. Die anspruchsvollen Wanderungen dauern bis zu 8 Stunden, dabei sind Höhenunterschiede von teilweise deutlich mehr als 600 Metern zu meistern.

 

Vier Wanderstiefel
Vier graue WanderstiefelSie benötigen eine sehr gute Kondition und müssen sowohl mental als auch körperlich belastbar sein. Auf teilweise steilen und unwegsamen Passagen dauern die Wanderungen bis zu 10 Stunden und die Höhenunterschiede können bis zu 1.200 Höhenmeter betragen.

 

Reisen mit aktiven Elementen
zwischen zwei Schwierigkeitsgraden haben wir mit halben Symbolen gekennzeichnet.

Radreisen

In einer Gruppe begeisterter Radler erleben Sie wunderschöne Landschaften und lebendige Kulturen besonders weitläufig. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell anzukommen. Sie geben Ihrem Reiseleiter auf unseren Radreisen das Tempo vor oder nutzen den Begleitbus, welcher stets zur Verfügung steht.

Reis, Rekorde und Radlerhose – Mit dem Fahrrad durch Vietnam

Die interviewte PersonHelen ist beim Reiseveranstalter Gebeco auf den Schwerpunkt Südostasien spezialisiert und Vietnam hat sich längst zum Reise-Hauptanziehungspunkt der Region entwickelt. Und sie ist sich sicher: Viele der gesammelten Eindrücke verdankt sie der Tatsache, dass ihre kleine Reisegruppe mit dem Fahrrad immer wieder auch Wegen gefolgt ist, die für Reisebusse unbefahrbar sind. Fern der Heimat, dafür fest im Sattel!

lesen Sie das ganze Interview

Helen, wie sind dir die Menschen vor Ort begegnet?

Superfreundlich! Obwohl so manches Lächeln in erster Linie wohl als Schmunzeln zu deuten war. Denn radelnde Europäer sind in Vietnam eine wahrhaftige Attraktion. Das Fahrradfahren ist nämlich unter ­Vietnamesen alles andere als populär. Wenn unsere Reisegruppe also angeradelt kam, standen immer wieder lachende Einheimische und winkende Kinder am Straßenrand. Und nicht zuletzt verdanken wir eben diesem Fortbewegungsmittel, dass wir auf unserer Reise Plätze und Menschen kennenlernen durften, die wir anders gar nicht hätten erreichen können.

 

Du hast Einblicke in das städtische und das ländliche Leben gewinnen können. Was hat dich jeweils besonders beeindruckt?

Fahrrad_VietnamIn den Dörfern ist es vor allem die herzliche Gastfreundschaft! Hier haben wir Obst gekauft, uns ausgeruht und uns mit den Einheimischen unterhalten – mit Händen und Füßen, versteht sich. „Kommt herein und seht euch gerne alles an“, das beispielsweise hat man uns immer wieder zu verstehen gegeben. Wie die meisten Asiaten hat auch der Vietnamese generell kein hektisches Gemüt. Und das ist selbst in den großen Städten so, obwohl der Verkehr schlichtweg irre ist! Vier Kinder, sechs Hühner, ein tiefenentspannter Vater und irgendwo unter ihnen ein in die Jahre gekommenes Moped – das ist für uns rekordverdächtig und für vietnamesische Verhältnisse völlig normal.

 

Bleiben wir kurz beim Thema Fortbewegungsmittel. Welche hast du vor Ort genutzt und was bietet sich an?

Wir sind mit dem Boot gefahren, mit der Rikscha durch Hanoi getingelt, haben bei längeren Touren in unserem Reisebus gesessen, waren zu Fuß unterwegs bei Stadtrundgängen oder wenn wir Tempel besichtigt haben – aber unser bevorzugter Wegbegleiter war tatsächlich das Fahrrad. Das ist einfach praktisch!

 

Bist du denn von Haus aus sattelfest?

Fahrrad_VietnamZu Hause schwinge ich mich eher selten aufs Fahrrad, und das ist zugegebenermaßen auch weniger gut in Schuss als die Mountainbikes und Tourenräder, die Gebeco uns in Vietnam bereitstellt. Während unserer Ausflüge fahren meistens auch nicht alle gleich auf. Die Touren sind zwar alle moderat hinsichtlich ­Distanz, Steigung und Befahrbarkeit der Wege, dennoch treten manche eben gerne beherzt und andere wiederum lieber gemütlich in die Pedale. Außerdem fährt immer ein Begleitfahrzeug hinter der Gruppe her samt Werkzeug, Ersatzrad und Sitzplätzen für den Fall der Fälle. Man muss also keineswegs geübter Radfahrer sein, um diese Aktivreise in vollen Zügen zu genießen.

 

Ganz spontan: Mit welchen drei Attributen lässt sich Vietnam am besten zusammenfassen?

Farbenfroh, malerisch, ein Wirrwarr. Farbenfroh ist die Vielfalt der Früchte auf dem Markt. Und auch das saftige Grün der gigantischen Reisfelder, an denen wir entlang geradelt sind, hat mich tief beeindruckt. Und Wirrwarr ist das erste Wort, das mir einfällt, wenn ich an die wuseligen Straßen in Hanoi oder Saigon denke.

 

Abseits der touristischen Attraktionen und historischen Sehenswürdigkeiten – was sollte ein Vietnamreisender deiner Empfehlung nach unbedingt gesehen, probiert oder erlebt haben?

Eine abendliche Vespa-Tour durch Saigon. Hier macht man es sich auf dem Sozius bequem und lässt sich ein auf das Abenteuer Nachtleben. Und es ist und bleibt das Thema Fahrradtour, das ich jedem Reisenden ans Herz legen möchte. Auch wenn der Einheimische schmunzeln mag, für mich gehören Vietnam und Drahtesel zusammen wie Nudeln und scharfe Suppe!Fahrrad Vietnam


Unsere Schwierigkeitsgrade

Wie körperlich anspruchsvoll so eine Radreise tatsächlich wird? Sie erkennen den Schwierigkeitsgrad der Radtouren an der Zahl der zugeordneten Fahrräder bei der jeweiligen Reise.

 

Ein Fahrrad
Drei Fahrräder als Symbol in einer ReiheRadtouren, auch einmal etwas längere Etappen, auf meist asphaltierten Wegen ohne nennenswerte Steigungen. Gut geeignet für alle Hobby-Radfahrer.

Weitere Radstufen

Zwei Fahrräder
Drei graue FahrraederMäßige Anforderungen in teils leicht hügeligem Gelände, gerne auch auf naturbelassenen Wegen. Diese Reise sollte jeder bewältigen können, der zu Hause regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist.

 

Drei Fahrräder
Drei graue FahrraederFür Radfahrer mit relativ guter Kondition, die sich auch in hügeligem Gelände mit bergigen Abschnitten und auf längeren Anstiegen wohlfühlen. Hier gilt es auch die eine oder andere unbefestigte Strecke zu bewältigen.