Bitte beachten Sie, dass folgende Einreiseinformationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind:

- ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass

- bestätigtes Weiter- oder Rückreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Einreise für Österreicher

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind:

- ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Einreise für Schweizer

Ein Visum ist erforderlich.

Notwendig sind u.a.:

- ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

Landesdaten

Lage

Die Republik Senegal liegt zwischen dem 13. und 17. Grad nördlicher Breite an der westafrikanischen Küste. Sie grenzt im Westen an den Atlantischen Ozean, im Norden an Mauretanien, im Osten an Mali und im Süden an Guinea und Guinea-Bissau. An der Mündung des Gambiaflusses wird das Staatsgebiet Senegal von der Republik Gambia unterbrochen, die sich als Enklave in das Landesinnere Senegals schiebt.

Fläche: 196.722 km².

Verwaltungsstruktur: 10 Regionen (Dakar, Diourbel, Fatick, Kaolack, Kolda, Louga, Saint-Louis, Tambacounda, Thies, Ziguinchor).

Einwohner

Bevölkerung: 13,6 Millionen

Städte:

Dakar (Hauptstadt) ca. 2,4 Millionen

Touba 620.5000

Thiès ca. 278.200

Kaolack ca. 193.400

Saint-Louis ca. 180.900

Ziguinchor ca. 165.100

Diourbel ca. 102.800

Tambacounda ca. 85.700

Sprache

Die Amtssprache ist Französisch. Etwa 80 Prozent der Senegalesen beherrschen die Sprache Wolof. Außerdem sind Mande-Sprachen (Bambara, Sarakolé und andere), Serer, Diola sowie westatlantische Sprachen (Malinké, Peul) und Ful in Gebrauch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Senegal ist 00221, von Senegal nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 823 25 29, 823 83 83, 823 29 76, Unfallrettung 821 32 13.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern im Senegal von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .sn

Feiertage

1. Januar (Neujahr)

28. März (Ostermontag)

4. April (Unabhängigkeitstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

5. Mai (Christi Himmelfahrt)

16. Mai (Pfingstmontag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

25. Dezember (Weihnachten)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

6. Juli (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

11. September (Opferfest)

3. Oktober (Islamisches Neujahr 1438)

12. Oktober (Tamkharit - Ashura)

17. November (Magal de Touba)

12. Dezember (Mohammeds Geburtstag)

Das Geschäftsleben ist während des Fastenmonats Ramadan sowie während der Regenzeit (August bis Oktober) eingeschränkt.

Eine Hauptferienzeit gibt es in Senegal nicht.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 7.45-12.15 Uhr, 13.30-16.45 Uhr (Die Zeiten sind von Bank zu Bank etwas unterschiedlich.);

Büros: Mo bis Fr 8-12.30 Uhr, 13-16 Uhr (während des Ramadan in einigen Büros 7.30-14.30 Uhr);

Geschäfte: Meist Mo bis Sa 9-12, 15-19 Uhr.

Kleidung

Leichte Anzüge, dezente Safarihemden bzw. atmungsaktive, gut waschbare Sommerkleidung sind das ganze Jahr über angebracht. Für die Abendstunden, die meist etwas kühler sind, sollte man auch leichte Wollsachen einpacken. Eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz sollte man immer dabeihaben. Auch eine gute Sonnenbrille ist unbedingt notwendig.

Im Allgemeinen sind chemische Reinigungen in größeren Orten vorhanden.

Geschichte/Politik

Schon um 800 v. Chr. wurde das damals noch dicht bewachsene Land zwischen den Flüssen Senegal und Casamance besiedelt. 1444 landeten die ersten portugiesischen Seefahrer an der Küste und errichteten einen Stützpunkt auf der kleinen Insel Gorée vor dem heutigen Dakar. Weitere portugiesische Niederlassungen folgten. Holländer und Engländer kamen. Franzosen bauten 1659 an der Senegal-Mündung ein erstes Fort und richteten auf einer kleinen Insel vor Cap Vert eine Sklavensammelstelle ein. Der Export von Westafrikanern zu den Zuckerrohrinseln der Karibik war ein lukratives Geschäft. Ende des 17. Jahrhunderts gab es mehr als zehn Sklavenstationen an Senegals Küste.

Im 19. Jahrhundert waren aus den Handelsstationen an der Küste kleine Städte geworden. Senegal war zu dieser Zeit französische Kolonie. 1916 erhielten die Senegalesen die französische Staatsbürgerschaft. Das blieb so bis 1960, als Senegal die völlige Unabhängigkeit erlangte.

Wirtschaft

Senegal ist ein Agrarland. Obwohl sich die Industrie noch im Aufbau befindet, ist Senegal dennoch eines der am weitesten industrialisierten Länder Schwarzafrikas. Die Betriebe, die sich meist in französischer Hand befinden, sind entweder Betriebe der Lebensmittelbranche (Herstellung von Erdnussöl, Fischkonserven, Zucker), der chemischen Industrie (Ölraffinerien) oder der Baumwollverarbeitenden Industrie. Die Arbeitslosenquote in den Städten liegt bei etwa 30 Prozent.

Die Erweiterung der Viehzucht hat nicht viel gebracht, die der Waldwirtschaft im Süden des Landes schon mehr. Gute Gewinne bringt das Calciumphosphat, das im Tagebau gefördert wird. Kalksteinbrüche liefern die Basis für eine bescheidene Zementindustrie.

Der Tourismus wurde eine der wichtigsten Devisenquellen, weshalb es heute im Land eine gute Auswahl an Unterkünften gibt. Sie reicht vom 4-Sterne-Luxushotel an der Küste bis zu einfacheren Pensionen in den Städten und noch schlichteren Privatquartieren in den Dörfern.

Vegetation

Landschaftlich ist Senegal größtenteils eben und, vor allem im von der Sahelzone beeinflussten hohen Norden, extrem trocken. Typisch ist dort die unbewohnbare, lebensfeindliche Dornstrauchsavanne, die weiter südlich in weite, gelbe, hier und dort von Akazien und malerisch-bizarren Baobab-Bäumen belebte Grasflächen übergeht.

Im Süden, in der Casamance, beleben üppiggrüne Mangrovenbuchten das weite Mündungsgebiet des Casamance-Flusses, während bei Cap Skirring, unweit der Grenze zu Guinea-Bissau, noch Reste der einstmals weitverbreiteten Regenwälder erhalten blieben. Im Inland zeigt das von Wasserläufen durchzogene Casamance-Gebiet dichte Tropenvegetation.

Tierwelt

Im Senegal hat man eine Reihe von Nationalparks eingerichtet (Djoudi, Langue de Barberie, Delta du Saloum, Niokolo Koba, Basse Casamance), in denen eine Vielzahl von Tieren ungestört leben kann. Dazu gehören Elefanten, Büffel, Flusspferde, Löwen, Leoparden, Panther, Geparde, Schakale und Hyänen, auch Krokodile, Paviane und Schimpansen sowie zahlreiche Wasservögel.

Kulinarisches

Die einheimische Küche gehört zu den besten in Schwarzafrika. Auch in einfachen Rasthäusern bekommt man Gutes: gewürztes Hühnchen, Fisch mit Reis, Austern und Krabben, gefüllte Seebarbe, Spanferkel (diese vor allem in der Casamance). Man trinkt Pfefferminztee (meist nach dem Essen), Palmwein (vor allem in der Casamance). “Toufam” ist eine Art von Joghurt mit Zuckerwasser.

Klimadiagramm

Klimainformationen

Senegal hat tropisches Klima. Die Regenzeit erstreckt sich in der Regel auf den Zeitraum von Juli bis November.

Die nördliche Region Senegals steht während des größten Teils des Jahres unter dem Einfluss des meist trockenen, heißen Nordostpassates, zu dessen Hauptzeit, von November bis März, häufig ein staubführender, trockener Wind aus der Sahara, der Harmattan, weht. Das Klima der südlichen Region wird während einiger Monate des Jahres vom regenreichen feuchtwarmen Südwest- bis Westmonsun bestimmt. Die höchsten Temperaturen werden in dieser Gegend Senegals im April gemessen. Temperaturen von 40°C sind dann keine Seltenheit. Die niedrigsten Temperaturen werden im Dezember bzw. Januar gemessen und betragen etwa 17°C.

Während der Trockenzeit schwanken die Temperaturen zwischen Tag und Nacht um 13°C in der nördlichen, um 10°C in der südlichen Region und um 15°C im Landesinneren. In der Regenzeit verringern sich die täglichen Temperaturschwankungen auf 6°C bis 10°C je nach Landesteil.

In Dakar herrscht tropisches Klima mit maritimem Reizeffekt. In der vom Harmattan bestimmten Trockenzeit werden üblicherweise Temperaturen von etwa 25 bis 30°C im Schatten erreicht. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt dann 75 Prozent mit mäßiger nächtlicher Abkühlung. In der klimatisch schwerer erträglichen Regenzeit von Juni bis Mitte November liegt die Luftfeuchtigkeit bei 95 Prozent, die Temperaturen im Schatten bewegen sich zwischen 30 und 33°C und steigen vereinzelt bis 38°C an. Nachts kühlt es in dieser Zeit kaum ab.

Beste Reisezeit

Am Besten bereist man den Senegal zwischen Dezember und Mai.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: CFA-Franc (CFA-Francs)

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 655,95 CFA-Francs

1 US-$ = ca. 589,25 CFA-Francs

Hinweise

Die Währung in Senegal ist der CFA-Franc. Benin, Burkina Faso, Cote d’Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo sind in der Westafrikanischen Währungsunion zusammengeschlossen. Der von der “Banque Centrale des Etats de l’Afrique de l’Ouest” herausgegebene CFA-Franc ist in den oben genannten Ländern gesetzliches Zahlungsmittel und steht in einem festen Wertverhältnis zum Euro.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist “Devisenkurse” zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: bis zum Gegenwert von 1.000.000 CFA-Francs (ca. 1.500 Euro)

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - Bei höheren Beträgen an eingeführten Devisen ist bei der Einreise eine Deviseneinfuhrerklärung abzugeben, bei der Ausreise sind diese Erklärung und Umtauschnachweise vorzulegen. Die senegalesischen Zollbehörden zögern nicht, bei Verdacht auf Devisenschmuggel undeklarierte Devisen zu beschlagnahmen. Auszahlungs- und Umtauschbelege sollten daher bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Ausfuhr Fremdwährung: bis zum Gegenwert von 500.000 CFA-Francs (ca. 750 Euro)

Ausfuhr Landeswährung: bis zu 20.000 CFA-Francs

Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise von den großen Hotels und Geschäften akzeptiert. Aufgrund zahlreicher Betrugsversuche wird zurzeit vor der Benutzung von Kreditkarten gewarnt. Ist ihre Verwendung aber unvermeidlich, wird dringend empfohlen, alle Kontobewegungen sorgfältig zu überwachen.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich (Mastercard), an wenigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein

Rücktausch: ist außerhalb der Länder der “CFA-Franc-Zone” zwar generell möglich, es ist aber mit hohen Tauschverlusten zu rechnen.

Auskunftstellen

Botschaft der Republik Senegal
mit Konsularabteilung

Dessauer Straße 28/29

10963
Berlin

Botschaft der Republik Senegal

Postfach 610420

10963 Berlin

(0 30) 85 62 19 21

(0 30) 856 21 90

info@botschaft-senegal.de

Mo bis Fr 9-17 Uhr

Ministère du Tourisme et des Transports Aériens

VDN Liberté VI Extension lots n°7 et n°8

4049
Dakar

Ministère du Tourisme et des Transports Aériens

B.P. 4049

Dakar/Senegal

(00221) 33 869 26 90

www.primature@sn/tour

ministeretourisme@gouv.sn

Chambre de Commerce, d´Industrie et d´Agriculture de Dakar
Senegal Chamber of Commerce

1 Place de l´Indépendance

Dakar /

Chambre de Commerce, d´Industrie et d´Agriculture de Dakar

B.P. 118

Dakar/Senegal

(00221) 338 23 93 63

(00221) 338 89 76 80

www.tpsnet.org/francais/cciad/accueil.htm

cciad@orange.sn

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Senegal
mit Konsularabteilung

Dessauer Straße 28/29

10963
Berlin

Botschaft der Republik Senegal

Postfach 610420

10963 Berlin

(0 30) 85 62 19 21

(0 30) 856 21 90

info@botschaft-senegal.de

Mo bis Fr 9-17 Uhr

Honorargeneralkonsulat der Republik Senegal

Grafenberger Allee 87

40237
Düsseldorf

(02 11) 61 44 00

(02 11) 61 43 61, 61 10 00

honorargeneralkonsulat-senegal@web.de

Di, Mi, Do 10-14 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorargeneralkonsulat der Republik Senegal

Elbchaussee 54

22765
Hamburg

(0 40) 85 35 86 49

(0 40) 85 35 86 59

d.haerthe@bwa-deutschland.de

Mo 17-19 Uhr, Do 10-12.30 Uhr und Fr 10-13.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Senegal

Pienzenauerstraße 12a

81679
München

(0 89) 99 83 92 20

(0 89) 99 83 92 25

Di und Do 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Senegal

Vor dem Lauch 6

70567
Stuttgart

(07 11) 456 91 28

(07 11) 256 92 15

th@honorarkonsulat-senegal.de

Mi und Do 9-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d’Allemagne

20, Avenue Pasteur
Angle Rue Mermoz

Dakar

Ambassade de la République fédérale d’Allemagne

B.P. 2100

Dakar/Senegal

(00221) 338 22 52 99

(00221) 338 89 48 84

www.ambassade-allemagne.sn

info@dakar.diplo.de

Mo bis Fr 9-12 Uhr

Amtsbezirk: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Kap Verde

Ärztliche Hilfe

DAKAR: Dr. Maijdi Kaouk (spricht Englisch), 144, rue Gomis,, Dakar/Senegal, Tel. 823 46 79;
Zahnarzt, Dr. Alain Vautier, 15, Rue Foch,, Dakar, Tel. 21 34 16.


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