Länderinformationen

Bereiten Sie sich auf Ihre Reise vor und genießen Sie die Vorfreude! An dieser Stelle finden Sie ausführliche Informationen zu Ihrem Reiseziel, wichtige Hinweise zur reisemedizinischen Vorsorge sowie aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.


USA

Steckbrief

USA - Fakten

Ländername Vereinigte Staaten von Amerika, United States of America
Beste Reisezeit Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
Fläche 9.826.675 km2
Hauptstadt Washington, D.C.
Bevölkerung 325.145.963
Sprache Englisch, Spanisch
Religion Protestanten (viele verschiedene Richtungen) 56 %, Katholiken 28 %, Juden 2 %, Andere 4 %, Keine Religion 10 %
Staats-/Regierungsform Konstitutionelle, föderale Republik
Staatsoberhaupt Donald J. Trump, 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Amtsantritt: 20.01.2017, Republikaner
Vertreter des Staatsoberhaupts Michael R. Pence (Vizepräsident), Amtsantritt: 20.01.2017, Republikaner
Regierungschef Donald J. Trump, 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Amtsantritt: 20.01.2017, Republikaner
Außenminister Michael R. Pompeo, Amtsantritt: 26.04.2018, Republikaner
Währung US-Dollar (USD)
Zeitzone MEZ -6h bis -11h
Reiseadapter A, B
Kfz-Länderkennzeichen USA
ISO-3166 US, USA
Internet-TLD .us
Landesvorwahl +1
Website https://www.usa.gov/
Reisepass & Visum Notwendig

Geographie

Die USA sind flächenmäßig das drittgrößte Land der Erde. Zwei Gebirgssysteme, die Kordilleren im Westen und die Appalachen im Osten, begrenzen die inneren Ebenen. Die Kordilleren, gegliedert in Rocky Mountains und Pazifisches Gebirge, durchziehen das gesamte Land als gewaltige, bis zu 1700 km breite Nord-Süd-Barriere. Ihren höchsten Punkt erreichen sie in der Alaskakette, wo sie im 6194 m hohen Mount McKinley, der höchsten Erhebung ganz Nordamerikas, gipfeln. Weil die Nordamerikanische Kordillere ein erdgeschichtlich junges Gebirge ist, kommt die Erdkruste hier bis heute nicht zur Ruhe. Davon zeugen aktive Vulkane und Erdbeben. Die meisten Landesteile der USA haben kontinentales Klima. Wegen der Nord-Süd-Erstreckung der großen Gebirge sorgt Luftmassenaustausch zwischen Nord und Süd für große Temperaturschwankungen: Eisige Luft wird von Norden oder heiße Luft von Süden über weite Strecken transportiert. Das Gebiet der USA wartet mit zahlreichen geografischen Superlativen auf: Der relativ zu seiner Umgebung höchste Berg der Erde ist der Mauna Kea auf Hawaii, der sich rund 9000 m über dem Tiefseeboden erhebt. Der beeindruckende Grand Canyon ist mit einer Länge von 350 km und einer Tiefe von 1000–1800 m die größte Schlucht der Welt. Der größte Süßwassersee ist der Lake Superior (82 103 km²), einer der heißesten Orte das Death Valley (bis 56,7 °C, im Sommer häufig über 50 °C). Weltweit eine der höchsten Niederschlagsmengen verzeichnet Mount Waialeale auf Hawaii (12 547 mm im Jahresdurchschnitt).

Politik und Bevölkerung

Die Verfassung der präsidialen Bundesrepublik stammt aus dem Jahre 1787 und ist das älteste noch gültige Dokument dieser Art; 1791 wurde sie durch die Bill of Rights ergänzt. Der Präsident der USA ist zugleich Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Gewählt wird er alle vier Jahre. Seit 1951 kann er nur für eine zweite Amtsperiode kandidieren. Als Legislative fungiert der aus Senat und House of Representatives bestehende Kongress. Die Repräsentanten werden auf zwei, die Senatoren auf sechs Jahre gewählt. Die USA bestehen aus 50 gleichberechtigten Staaten und dem District of Columbia (D.C.) mit der Bundeshauptstadt Washington. Alle haben jeweils eine eigene Verfassung und ein eigenes Parlament aus zwei Kammern (Nebraska: eine Kammer) sowie einen gewählten Gouverneur. Das Parteiensystem besteht im Wesentlichen aus zwei Parteien: den Republikanern (Republican Party) und den Demokraten (Democratic Party). Die Bevölkerung besteht zu knapp 70 % aus Bürgern mit europäischen Vorfahren, zu rund 13 % aus Afroamerikanern, zu 13 % aus Hispanics und zu rund 5 % aus Asiaten. Seit 1820 sind mehr als 50 Mio. Menschen in die USA eingewandert. Allgemeine Landessprache ist das amerikanische Englisch, nur in New Mexico ist Spanisch zweite offizielle Sprache. Drei von fünf Amerikanern gehören einer religiösen Gemeinschaft an. Wichtigste Religionsgruppen sind Protestanten (57 %), Katholiken (21 %), Juden (6 %), Mormonen (4 %) und Muslime (2 %). Etwa 77 % aller US-Amerikaner leben in Städten. In der rund 800 km langen „Megalopolis“, die sich von Boston bis Washington erstreckt, leben auf nur 3 % der Staatsfläche rund 20 % der Bevölkerung.

Geschichte und Kultur

Besiedelt ist der Kontinent seit etwa 40 000 Jahren. Ab der ersten Hälfte des 16. Jh. drangen erst Spanier, dann Franzosen und Engländer von den Küsten aus ins Landesinnere vor und vertrieben viele Indianerstämme. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607, bis 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien. Der Streit mit England um die Steuerhoheit dieser Kolonien führte nach der „Boston Tea Party“ und der Unabhängigkeitserklärung (1776) zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–83). Erst 1853 erreichte das Staatsgebiet (ausgenommen Alaska) seine heutigen Grenzen. Tief greifende Gegensätze zwischen den Bundesstaaten entluden sich, nachdem Abraham Lincoln, ein Gegner der Sklaverei, zum Präsidenten gewählt worden war. Die Südstaaten erklärten ihre Abtrennung von den Nordstaaten (Sezession). Zwischen 1861 und 1865 tobte ein blutiger Bürgerkrieg, 1863 erklärte der Präsident die Sklaverei für beendet, 1865 verhinderte seine Ermordung jedoch eine Aussöhnung zwischen Süd und Nord. Bereits Ende des 19. Jh. waren die USA führende Industriemacht. 1917 traten sie auf Seiten der Alliierten in den Ersten Weltkrieg ein, auf der Pariser Friedenskonferenz setzte Präsident Wilson die Schaffung eines Völkerbundes durch, die republikanische Kongressmehrheit verhinderte jedoch den Beitritt der USA und trieb die Regierung zurück in den Isolationismus. Die Rezession als Folge des Börsenkrachs (1929) endete erst mit der Lieferung von Kriegsmaterial an die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor 1941 traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein. Nach Kriegsende standen sich die hochgerüsteten Supermächte USA und Sowjetunion mit ihren jeweiligen Verbündeten über vier Jahrzehnte im „Kalten Krieg“ unversöhnlich gegenüber. Der Bürgerrechtler Martin Luther King bewirkte in den 1960ern das Ende der Rassentrennung in den Südstaaten. Den islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 empfanden die Amerikaner als größten Angriff auf ihr Land seit der Staatsbildung. Als Reaktion darauf griffen die Vereinigten Staaten mit ihren Verbündeten Afghanistan und den Irak an und stürzten die dortigen Regime. Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind die USA die einzige Supermacht der Welt. Die amerikanische Kultur ist ein Spiegel der ethnischen Vielfalt. Die Spannweite reicht von den Zeugnissen früher Siedlungsgeschichte wie etwa den Höhlensiedlungen der Puebloindianer aus dem 11. Jh. über spanische Seefestungen und englische Hafenstädte bis zur französischen Altstadt von New Orleans. Weltweiten Einfluss gewann die amerikanische Kultur über das Medium Film. 1909 wurde in Los Angeles Hollywood gegründet, das rasch zum Inbegriff des Unterhaltungskinos wurde. Musikformen wie Jazz, Blues, Rock ’n’ Roll stammen aus Amerika.

USA - Geschichte

Vor 30000-12000 Jahren Urvölker aus Asien ziehen über die Beringstraße nach Alaska und besiedeln Amerika
1492 Christoph Kolumbus entdeckt die Neue Welt für die moderne Zeit
16./17. Jh. Spanier, Franzosen und Briten gründen Kolonien entlang der Ostküste Amerikas
4. Juli 1776 Unabhängigkeitserklärung der 13 Kolonien an der Ostküste
1803-53 Durch Kauf und Annexion erweitert die USA ihr Staatsgebiet über die Rocky Mountains bis zum Pazifik
1843-58 Auf dem Oregon Trail ziehen rund 150000 Siedler nach Westen
1849 Goldrausch in Kalifornien
1861-65 Bürgerkrieg zwischen dem industrialisierten Norden und dem ländlichen Süden
1869 Erste Eisenbahnline von der Ostküste bis nach Kalifornien
1872 Gründung des ersten Nationalparks der Welt: Yellowstone
24. Oktober 1929 "Schwarzer Freitag" an der Börse in New York
7. Dezember 1941 Japanischer Angriff auf Pearl Harbor: Amerika tritt in den Zweiten Weltkrieg ein und wird in der Folge zur weltweit agierenden Supermacht
ab 1967 Die Zeit der Hippies: Summer of Love in San Francisco; 1969 das legendäre Woodstock-Festival in Bethel, NY
11. September 2001 Terroranschläge auf New York und Washington. In der Folge führt das Land Kriege in Afganistan und Irak
2005 Der Hurrikan Katrina verwüstet New Orleans
2008 Bei der Präsidentschaftswahl im November wird Barack Obama als erster Farbiger zum 44. Präsidenten der USA berufen
2010 Ein katastrophaler Ölunfall auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko verseucht das Meer und die Küsten Louisianas und anderer Staaten
2013 Im Oktober verwüstet Hurrikan Sandy weite Teile der Ostküste; im November wird Barack Obama für eine zweite Amtszeit gewählt
Klimadaten
Fairbanks, Alaska
San Francisco
Miami
Kommunikation & Adressen

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

2300 M St. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 2984000 | www.germany.info

Österreichische Botschaft

3524 International Court NW | Washington, D. C. | Tel. 202 8956700 | www.austria.org

Schweizer Botschaft

2900 Cathedral Ave. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 7457900 | www.eda.admin.ch

Notruf

Fast überall in den USA gilt die Notrufnummer "911", die gebührenfrei von jedem Telefon anwählbar ist. Im Zweifelsfall können Sie sich immer an den operator wenden: "0" wählen.

Internet & Wlan

Amerika als Geburtsland des Internets ist bis in die hintersten Ecken gut vernetzt - häufig sogar mit Breitbandtechnik. Viele Hotels bieten Internet auf dem Zimmer oder in der Lobby, Kosten: 8-15 $/Tag. Für schnelles Surfen und zur Mail-Abfrage bieten sich Coffeeshops an, öffentliche Bibliotheken (Gebühr 1-2 $) oder Büroläden wie Kinko's (2-3 $/10 Min). Fürs eigene Laptop finden Sie in vielen Hotels und Städten WLAN, hier Wifi genannt (wireless fidelity). Es gibt heute Zigtausende von Wifi-Hotspots in Amerika, viele davon in Kettenläden wie Starbucks und McDonald's. Listen für Wifi-Hotspots u. a. bei www.wififreespot.com

Post

Postämter haben Mo-Fr von 9-17 Uhr geöffnet, größere auch Sa von 9-12 Uhr. Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt 1,05 $.

Telefon & Handy

Vorwahl nach Deutschland 011-49, nach Österreich 011-43, in die Schweiz 011-41, danach die Ortsvorwahl ohne die Null, dann die Nummer. Vorwahl in die USA: 001.

Alle Telefonnummern in den USA sind siebenstellig. Bei Ortsgesprächen wählen Sie nur die Nummer. Davor kommt für Anrufe in einer Großstadt mit mehreren Vorwahlen eine dreistellige Vorwahl, der area code, den Sie auch bei Ferngesprächen vorwählen müssen, aber mit einer "1" vorweg. Ortsgespräche aus der Telefonzelle kosten 25-50 ¢, bei Ferngesprächen gibt nach dem Wählen eine Computerstimme die Gebühr an. Vorsicht: Im Hotel werden oft horrende Aufschläge berechnet.

Bei allen Telefonproblemen hilft der operator ("0") weiter, er vermittelt auch R-Gespräche (collect calls). Eine andere Besonderheit sind die gebührenfreien Nummern mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888, über die man Hotels oder Mietwagen reserviert. 900-Vorwahlen sind gebührenpflichtig.

Tri- und Quadband-Handys aus Europa funktionieren auch in den USA, aber nur in dichter besiedelten Regionen und gegen Roaming-Aufpreis (bis 1,50 Euro/ Min.). Für eine längere Reise können Sie vor Ort bei Netzbetreibern (z. B. CellularOne, AT&T, T-Mobile) auch eine amerikanische Prepaid-Karte kaufen. Preiswert sind für Anrufe aus Telefonzellen oder vom Hotel aus die an Kiosken und in kleinen Märkten erhältlichen Prepaid Phone Cards.

Feiertage, Feste & Veranstaltungen

Neben den großen Feiertagen finden sich reichlich Gründe für Feste: Erkundigen Sie sich im örtlichen Visitors Bureau - irgendwo in der Nähe findet garantiert ein Festival statt. Staatliche Feiertage fallen in den USA meist auf einen Montag - so wird ein verlängertes Wochende daraus. Zwei dieser holiday weekends, Memorial Day und Labor Day, markieren Anfang und Ende der Sommerreisezeit.

Feste & Festivals

Februar

Chinese New Year: Drachenparaden in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles

Zum Mardi Gras (wörtlich "Fetter Dienstag") in der Woche vor Aschermittwoch steht New Orleans Kopf: Kostümparaden, Bälle, Straßenpartys und viel Alkohol. www.mardigrasneworleans.com

Daytona 500: 200000 Autofans kommen nach Florida zum berühmten Stockcar-Rennen. www.daytonainternational speedway.com

Mai

Cinco de Mayo: Am Wochenende um den 5. Mai feiern die mexikanischen Einwanderer vor allem in Großstädten wie Los Angeles, Tucson, Denver oder Dallas mit Paraden, Fiestas und Mariachi-Bands.

Beim Kingman Fun Run dröhnen Anfang des Monats die Motoren von 800 Oldtimern auf der historischen Route 66 im Norden Arizonas. www.azrt66.com

Juni

Exzellente Bluesmusiker treten Anfang Juni beim Chicago Blues Festival auf. www.chicagofestivals.net

Tänzer aus über 100 Indianerstämmen treffen sich zum Red Earth Festival in Oklahoma City. www.redearth.org

San Francisco und New York: Mitte des Monats Pride Weekend der Schwulengemeinde mit Paraden in herrlich schrillen Kostümen; ähnliche Events in anderen Großstädten

Juli

Fourth of July: Überall im Land wird der Unabhängigkeitstag mit Feuerwerk und Paraden gefeiert.

Cheyenne, WY: Die Cheyenne Frontier Days sind das älteste Rodeo Amerikas. www.cfdrodeo.com

August

10 t Hummer werden zu Monatsbeginn alljährlich beim Maine Lobster Festival in Rockland, ME verspeist, dazu Kunstmarkt und Krönung der Meeresgöttin.

Sturgis, SD: Hunderttausende von Harley-Fans treffen sich in der zweiten Augustwoche zur Sturgis Rally in den Black Hills. www.sturgis.com

Santa Fe, NM: Mitte des Monats Indian Market, der älteste Markt für Indianerkunst in den USA

September

Am ersten Wochenende wird beim Mountain Man Rendezvous in Fort Bridger, WY die Trapperzeit originalgetreu nachgestellt.

London, KY, Heimatort von Kentucky Fried Chicken, veranstaltet Ende des Monats das World Chicken Festival.

Oktober

Die besten Countrybands spielen in Dallas beim Rummel des State Fair of Texas. www.bigtex.com

Halloween: Am 31. ziehen die Kinder verkleidet durch die Straßen, die Erwachsenen feiern Kostümpartys - besonders verrückt in New York, Hollywood und Key West.

Dezember

Viele Orte schmücken sich mit Lichterketten und richten Christmas Parades aus. Besonders schön: Santa Fe, New York, die Dörfer in Vermont und Colorado, die Häfen von New England und Florida

Offizielle Feiertage

1. Januar Neujahr
3. Montag im Januar Martin Luther King Jr. Day
3. Montag im Februar Presidents' Day
Letzter Montag im Mai Memorial Day (Heldengedenktag)
4. Juli Independence Day (Nationalfeiertag)
1. Montag im September Labor Day (Tag der Arbeit)
2. Montag im Oktober Columbus Day (Native American Day)
11. November Veterans Day
4. Donnerstag im November Thanksgiving Day
25. Dezember X-Mas/Christmas Day
Mobilität vor Ort

Auto

Höchstgeschwindigkeit: auf Landstraßen meist 55 Meilen/h (88 km/h), in Orten 35 Meilen/h (50 km/h), auf Autobahnen 65-75 Meilen/h (105-120 km/h).

Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Ausnahmen: An Ampeln darf man auch bei Rot nach rechts abbiegen, auf Autobahnen auch rechts überholen. Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen dagegen überhaupt nicht passiert werden - auch nicht aus der Gegenrichtung. Außerdem gibt es sogenannte 3-way- oder 4-way-stops, Kreuzungen mit Stoppschildern, an denen jedes Fahrzeug halten muss. Wer zuerst gehalten hat, darf auch zuerst wieder weiterfahren. Anschnallpflicht.

Der amerikanische Automobilclub AAA hilft auch Mitgliedern ausländischer Clubs (Mitgliedsausweis mitbringen!).

Bus & Bahn

Die Routennetze der Greyhound-Überlandbusse und Amtrak-Züge sind für Sightseeing-Rundfahrten viel zu weitmaschig, zumindest die größeren Orte lassen sich aber gut erreichen. Auskunft über die Netzkarten von Greyhound (Discovery Pass) und Amtrak (USA Railpass) bei den Reisebüros oder online: www.greyhound.com und www.amtrak.com

Freizeit & Genießen

Essen und Trinken

Man stürmt nicht einfach hinein und sucht sich frei gewordene Plätze, sondern wartet höflich beim Schild "Please wait to be seated". Dafür kommt man nie in die unangenehme Lage, sich mit jemand anderem um einen Tisch streiten zu müssen. Man wird erst zum Tisch gebracht, wenn er gesäubert und frisch gedeckt worden ist. Sollte es Wartezeiten geben, werden die Gäste - in besseren Restaurants - gefragt, ob sie erst an der Bar einen Drink nehmen möchten.

Auch bei der Kleidung legen die Amerikaner Wert auf Formen: Das heißt Jackett für den Herren und auf keinen Fall kurze Hosen für die Damen. Das gilt allerdings nur fürs abendliche Dinner in den feineren Restaurants der Städte und für die Luxus-Resorts. Ansonsten geht es recht locker zu. Paradoxerweise dürfen sofort nach dem Hinsetzen die Jacketts abgelegt und die Krawatten gelöst werden; das stört dann niemanden mehr. Und selbst im Spitzenrestaurant kann es passieren, dass der Weinkellner nicht etwa den Korkenzieher, sondern die bestellte Flasche Bordeaux dreht und diesen dabei kräftig durchschüttelt.

Günstig und gut sind neben mancher Fast-Food-Kette auch die vielen ethnischen Lokale. Ohne Übertreibung isst man in Amerika oft ebenso gut chinesisch oder mexikanisch wie in den ursprünglichen Ländern, wenn auch manchmal etwas im Geschmack angepasst. Die Portionen sind oft enorm - was dazu führt, dass man die Reste ganz selbstverständlich im doggy bag eingepackt bekommt und mitnehmen kann.

Die klassische amerikanische Küche serviert nach wie vor meat and potatos - ist also schwer und kalorienreich. Doch über die Jahrhunderte haben sich auch einige regionale Spezialitäten entwickelt. In Neuengland ist Fisch ein Muss. Hummer kommen zuhauf auf den Tisch. Austern, in Europa ein sehr teures Vergnügen, werden dort eher als Beigabe zum Bier gereicht, fast so wie Brezeln oder Nüsschen. Der schönste Austernkeller der Welt ist kein solcher, sondern eigentlich ein Imbiss, die "Oyster Bar" in New Yorks Grand Central Station.

Im Süden dominiert der Southern Style: viel Reis, schärfere Gewürze, Huhn, Rippchen und, wo Zuwanderer aus Lateinamerika leben, schon die karibische Küche. Authentisch wäre ein Gericht aus southern fried chicken, black eyed peas (Erbsen) und Maisbrot. In Louisiana, wo die französischstämmigen Akadier siedelten, ist auf dem Land scharf gewürztes Cajun Cooking verbreitet und in New Orleans der karibisch inspirierte Creole Style mit sämigen Soßen und Fisch-Eintöpfen. Und shrimp creole, scharf gewürzt, erinnert daran, dass überall auf der Welt Körpertemperatur und Chilipfeffer eng zusammenarbeiten.

In den Westernstädtchen der Rockies und in den Prärien erwartet Sie viel deftige Kost mit viel Fleisch. Aber die Steaks sind auch wirklich klasse: Egal ob Filet, fein gemasertes Ribeye Steak oder ein riesiges T-Bone Steak. Aber für ein solches mit mindestens 400 g Gewicht (und oft mehr) muss man schon richtig Hunger haben. Vor allem wenn dann noch eine baked potato und ein gebutterter Maiskolben hinzukommen.

Vegetarier können hier im Fleischland meist nur auf Nudeln und Salate ausweichen. Sonst ist es aber den Städten und auch den kleineren Orten Amerikas kein Problem, sich fleischlos zu ernähren. Vegetarische Omeletts, asiatische Gemüse-Reis-Gerichte und Fisch stehen auf der Karte, und es gibt hervorragende Sushi-Lokale, die oft besser und preiswerter sind als in Europa. Immer mehr Restaurants und Deli-Feinkostläden setzen zudem auf Bioware, organic food, und beziehen auch ihren Fisch aus nachhaltigem Fang.

Doch das ist kulinarisch noch nicht alles. Trend ist die New American Cuisine, die unter verschiedenen Namen übers ganze Land verbreitet ist. Gemeinsam ist allen Variationen, dass sehr leicht gekocht wird, so weit wie möglich mit frischen Zutaten, und dass Rezepte und Gewürze aus verschiedenen Kulturen vereint werden. In den 1970er-Jahren begann diese Kochrichtung an der Westküste als California Cuisine und hat seither ihren Siegeszug durch die USA erlebt: als Northwest Cuisine mit viel Fisch in Oregon und Washington oder als New World Cuisine mit karibischen Anklängen in Florida.

Um sich für den Tag zu stärken, essen die Amerikaner meist ein großes Frühstück, das American Breakfast mit Eiern, Schinken oder Speck, Bratkartoffeln, Toast und Marmelade. Das kleinere Continental Breakfast besteht nur aus Kaffee, Toast oder einem süßen Kringel. Lunch ist meist nur eine kleine Mahlzeit, während das Dinner - in ländlichen Regionen schon gegen 18 Uhr - wieder eine große Mahlzeit ist.

Überall wird zum Essen Eiswasser gereicht. Auch das Bier ist in Amerika immer eiskalt - und wird dazu noch im tiefgekühlten Glas serviert. "Bud" und "Coors" sind nach wie vor die Hauptmarken; die oft sehr guten Ales, Pilsener und Weizenbiere der zahlreichen Microbreweries werden aber immer beliebter. Amerika produziert zudem ausgezeichnete Weine: Chardonnays, Pinot Noirs und Sauvignons aus Kalifornien, Merlots und Pinot Gris aus Oregon und Washington.

Kellner arbeiten meist ohne Grundgehalt. Daher gilt ein Trinkgeld (tip) von 15 Prozent als normal. Inzwischen hat man aber in den Restaurants der touristischen Zentren gemerkt, dass Europäer, an das eingerechnete Trinkgeld gewöhnt, nur noch aufrunden. Man addiert nun manchmal seinerseits automatisch 15 Prozent hinzu. Das steht dann - sehr klein gedruckt - irgendwo auf der Rechnung.

Einkaufen und Shoppen

Ein Einkaufsbummel in den USA ist sehr angenehm - der Kunde ist hier wirklich König. Auch wenn Sie nichts kaufen, werden Sie mit einem freundlichen "Please come again" verabschiedet. Schuhe, Freizeitklamotten und Sportartikel wie Golf- und Tennisschläger, Kosmetik oder auch Vitaminpillen sind in Amerika meist günstiger. Bei Elektronikgeräten wie iPhones hat man zudem den Vorteil, dass die Geräte in den Fachläden auch unlocked zu kaufen sind, also ohne Festlegung auf einen Netzdienst. Allerdings kann es später in Europa bei Garantieansprüchen Probleme geben.

Vorsicht allerdings, die europäischen Zöllner kennen mittlerweile den Wert eines Golf-Sets, das man von drüben mitbringt. Achtung auch bei Geräten mit einem Steckdosenanschluss: Sehen Sie genau nach, ob die Elektronik umschaltbar ist und auch 220 Volt verarbeiten kann.

Geschäfte sind meist Mo-Sa 10-18 Uhr geöffnet, die großen Malls Mo-Sa 10-21 und So 12-17 Uhr. Große Drugstores und Lebensmittelsupermärkte sind auch abends und an den Wochenenden offen, teilweise sogar rund um die Uhr.

Indianische Souvenirs

Die Sioux und andere Stämme im Norden fertigen Mokassins, aufwendige Perlenstickereien und Lederarbeiten. Die Pueblo-Indianer in New Mexico stellen großartige Keramik her, jedes Pueblo in einem eigenen, unverwechselbaren Stil. Die Navajo in Arizona sind bekannt für ihre Webteppiche, für Silberschmuck und Sandbilder, die Hopi für kunstvoll geschnitzte Kachina-Puppen. Am besten ist, direkt im Reservat bei den Künstlern zu kaufen. Gute, gesicherte Qualität bekommen Sie aber auch in den gift shops der Museen, in den renommierten Galerien und im Südwesten auch in den trading posts am Rand der Reservate.

Made in America

Souvenirs sind natürlich überall im Angebot: T-Shirts, Baseballkappen und andere Kleinigkeiten. Vieles davon ist allerdings "Made in China". Aber es gibt auch Authentisches. Alles, was mit der Cowboykultur zusammenhängt, kommt meist aus Amerika: Stetson-Hüte, handgefertigte Stiefel oder Gürtelschnallen etwa. Beliebt sind auch andere Produkte der Regionen: Kaktusmarmelade aus Arizona oder kleine Kakteen (in Gärtnereien gezogen), Süßigkeiten mit Pecan-Nüssen aus den Südstaaten, Ahornsirup aus Neuengland, beef jerky (eine Art Dörrfleisch) oder Chilisaucen aus New Mexico. Oder wie wäre es mit dem Samenkorn eines Redwood-Baums aus Kalifornien oder einer hübschen Kleinskulptur?

An Wochenenden finden in vielen kleineren Orten mit künstlerischem Flair vor allem in Kalifornien und Neuengland sogenannte arts and crafts fairs statt. Auf diesen Kunsthandwerksmärkten bekommen Sie - neben viel Kitsch - auch hübsche Töpferwaren, Schmuck und andere Mitbringsel von regionalen Künstlern.

Outlet Shopping

Die Outletcenter nutzen die günstigeren Mieten und Personalkosten im Hinterland entlang der großen Interstate-Autobahnen und verkaufen Produkte zahlreicher Markenfirmen zu Rabattpreisen. Zwar sind die Waren manchmal zweite Wahl oder aus der Kollektion des letzten Jahrs, aber bei deutlich reduzierten Preisen stört das wenig. Tipp: Oft gibt es bei der Information des jeweiligen Outlets Coupons für weitere Vergünstigungen.

Shopping Malls

Überall in und um die Städte erwarten große Malls die Kunden - klimagekühlt, mit 100 oder mehr Boutiquen und Kaufhäusern. Und immer ist irgendwo ein sale, ein Ausverkauf. An den großen Feiertagswochenenden greift die Reduzierungswelle auf fast alle Geschäfte über - und der Einkaufsbummel schlägt dann leicht in Kaufrausch um. Für die Amerikaner sind diese Einkaufspaläste aber auch Treffs, wo man am Wochenende die Zeit verbummelt, wo sich Jugendliche am Nachmittag treffen und oft auch die Senioren in den Coffeeshops sitzen. Meist gibt es in den Malls auch einen food court - eine eigene Halle mit Fast-Food-Lokalen und Imbissständen.

Spezialitäten

blackened dolphin kein Delfin, sondern mit fast schwarzer Kruste angebratene Goldmakrele
BLT sandwich Sandwich mit Speck, Salat und Tomate
Caesar Salad Salat mit einem Parmesan-Anchovis-Dressing
catfish with okra and corn bread (frittierter) Katzenwels mit Okra-Gemüse und Maisbrot
clam/fish chowder sämige Muschel- oder Fischsuppe
eggs sunny side up with bacon and hash browns Spiegeleier mit Speck und geraspelten Bratkartoffeln
filet mignon with baked potato Kleines, kurzgebratenes Steak vom Rinderfilet mit Folienkartoffel
French toast Brotscheiben in Eihülle (arme Ritter)
grits with butter and jam Maisgrütze mit gesalzener Butter und Gelee
lobster with drawn butter Hummer mit zerlassener Butter
nachos with guacamole and sour creme Mais-Chips mit Käse überbacken, Avocadocreme und saurer Sahne
New York steak with garlic mashed potatos Steak mit Fettrand, dazu Kartoffelbrei mit Knoblauch
pancakes with maple sirup Pfannkuchen mit Ahornsirup
prime rib with horseradish sauce sehr zarte, dicke Rinderbratenscheibe mit Meerrettich
pumpkin pie with whipped cream Kürbiskuchen in einer Tarteform gebacken, mit Schlagsahne serviert
seared tuna with sesame crust scharf angebratener Thunfisch in einer Sesamkruste
sirloin steak with corn on the cob Lendensteak mit Maiskolben
T-bone steak das größte Steak auf der Karte (mit Knochen)
turkey with stuffing, yams and cranberry sauce Truthahn mit Füllung, Süßkartoffeln und Preiselbeersauce
Stichworte

Brown Bags

Ein Bauarbeiter, der auf offener Straße eine Bierdose an die Lippen setzt? Undenkbar. Doch was machen die Männer da, die mit den braunen Papiertüten? Sie trinken Bier. Als sie es im Laden gekauft haben, hat es der Verkäufer "gebrownbagt". Denn Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten. Ist die Dose aber in der Tüte, dann bemerken sie scheinbar weder der Allmächtige noch das Auge des Gesetzes. Hintergrund: der Puritanismus. Verhaltensprägend: die Prohibition der 1920er-Jahre. Auch daheim und in den Bars hat diese Doppelmoral ihre Auswirkung: den Mixed Drink. Er kommt scheinbar harmlos daher, süß und mit Säften oder Limonaden gestreckt, hat es aber in sich, denn die Schnapsgrundlage wird großzügiger eingeschenkt als in Europa. Weitere Besonderheiten: Jeder Bundesstaat, manchmal sogar ein einzelner Landkreis, ein County, hat eigene Spirituosengesetze. BYO heißt es in den Lokalen mancherorts: bring your own! Die Gaststätte serviert Gläser und Eis, das Getränk müssen Sie selber mitbringen. Fast überall - außer in völlig "trockenen" Bezirken - kann man sich selbst versorgen, in Liquor Stores oder Package Stores.

Drive-In & Drive-Thru

Die Amerikaner leben in ihren Autos. Auf dem Weg zur Arbeit wird Kaffee getrunken, Schminke aufgelegt und auch mal der Bart gestutzt. Die Industrie hat sich auf die mobile Lebensweise eingestellt: Schon 1933 gab es die ersten Drive-in-Kinos, wenig später Drive-in-Restaurants. Heute geht's noch schneller: Drive-Thru heißt die Devise. Man fährt nur noch vor, holt sich Kaffee, Burger oder Tacos, hebt vom Auto aus an der Bank Geld ab oder gibt die Hemden in die Reinigung. Und in Las Vegas gibt es sogar eine Drive-thru-Kapelle für die ultrafixe Trauung.

Drogen

"Crack, crack", rufen an einschlägigen Orten die Dealer, "H" oder "Pot". Drogen sind leicht und vielerorts erhältlich. Daher eine besondere Warnung: Die Amerikaner halten die Rauschgiftsucht für das Problem Nummer eins, und entsprechend hart greift die Polizei durch. Auch Ausländer werden nach den Landesgesetzen abgeurteilt - samt Todesstrafe für Kapitalverbrechen.

Indianer

Amerikas Ureinwohner kamen vermutlich aus Asien über die Beringstraße nach Amerika und lebten vor dem Kontakt mit den Europäern von der Jagd, dem Fischfang und der Landwirtschaft. Aber sie verfügten über keine Schrift, und Metall als Werkstoff war ihnen unbekannt. Daher haben sie außer den - ziemlich verballhornten - Namen von Flüssen, Gebirgen und Landstrichen wenig hinterlassen. Anfängliche Freundschaft zu den Eroberern und Siedlern aus Europa wich bald der Feindschaft. Zwangstaufen, Vertragsbrüche und eine geradezu systematische Ausrottung hörten erst auf, als die meisten überlebenden Indianer in abgelegene Reservate verdrängt worden waren.

Dort leben heute noch viele, misstrauisch, kulturell zerrissen und sich oft mehr schlecht als recht durch den Handel mit Souvenirs über Wasser haltend: Ein Foto vom Häuptling im Federschmuck? Macht 5 Dollar! Keine Volksgruppe ist weniger integriert. Einige jedoch kamen zu Reichtum. Die Irokesen z. B. verdienten gut, da sie, von Natur aus schwindelfrei, die entscheidenden Arbeiten beim Bau der Wolkenkratzer leisteten. Heutzutage erlauben vielerorts Sondergesetze den Indianern, legal Spielkasinos zu betreiben. Manche Stämme, wie die Pequot in Connecticut, die mit dem Foxwoods Casino das größte Glücksspielzentrum der Welt betreiben, haben sich eine goldene Nase daran verdient. Die Spieler, die im Kasino ihr Geld verlieren, sind meist Weiße - eine späte Rache des roten Manns.

Kirche

Baptisten, Methodisten, Episkopale, Holy Rollers, Latter Day Saints (Mormonen), Juden, Katholiken, Moslems, unzählbare Abzweigungen von den Hauptkirchen - die Vielfalt hat mit der Einwanderungsgeschichte zu tun, aber auch damit, dass Staat und Kirche wirklich strikt getrennt sind. Ein Geistlicher muss zusehen, dass er sein Gotteshaus voll bekommt. Denn die Kirchen werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Da liegt der Gedanke für den Seelsorger, seinen Glauben marktschreierisch als den einzig wahren anzupreisen, nicht fern, für die umsorgte Seele aber auch nicht, es mal interessehalber mit einer anderen Kirche zu probieren.

Nationalparks

Sie sind die schönsten, abwechslungsreichsten, weitläufigsten und die bestbehüteten der Welt, die 55 Nationalparks der USA. Berühmte Parks wie der Grand Canyon oder der Yosemite National Park in Kalifornien sind in den öffentlich zugänglichen Bereichen jedoch chronisch überlaufen. Und den Everglades in Florida wird trotz gegenteiliger Gesetze weiterhin buchstäblich das Wasser abgegraben. Im Großen und Ganzen ist aber solch unberührte Natur sonst nicht mehr zu finden. Und ein Heer von Park Rangers sowie von idealistischen und überaus engagierten Naturschützern wacht über die National Parks, zu denen auch noch National Forests (Wälder), National Seashores (Küstenabschnitte) und National Recreation Areas (Erholungsgebiete mit Zelt- und Picknickplätzen) kommen, und bemüht sich um ihre Erweiterung. Bundesstaaten und Gemeinden folgten dem etwa hundert Jahren alten Schutzgedanken und bewahren ihrerseits in State Parks oder County und Community Parks die Natur für die Nachwelt.

Naturkost

Das Zauberwort heißt "organic", am besten sogar "certified organic", also Bioware mit Prüfstempel. Schon seit den Hippie-Tagen ist Kalifornien Vorreiter der heute immer stärker anschwellenden Ökowelle in Amerika. Mittlerweile richten viele Städte im ganzen Land wöchentliche Bauernmärkte aus, Farmers Markets, zu denen oft nur certified farmers zugelassen sind. In San Francisco etwa ist jeden Samstag Biomarkt am Ferry Building. Weitere Märkte finden Sie unter www.farmersmarketonline.com/openair.htm

Das ökologisch angebaute Müsli kaufen die Amerikaner im Health Food Store, einer Art Reformhaus. Aber auch die regulären Supermärkte bieten immer mehr Ökoware an. Dazu gibt es mittlerweile große Bioketten wie Trader Joe's (www.traderjoes.com), die vom kalifornischen Biowein bis zum Sushi aus nachhaltigem Fang ökologisch korrekte Produkte anbieten. Die Besitzer der Kette kommen allerdings aus Europa: Trader Joe's gehört zu Aldi!

Patriotismus

Mit wehender Fahne und Trommelwirbel: Der US-Amerikaner liebt sein Land. Als der später so schmachvoll abgewählte Präsident George Bush und danach sein Sohn George W. die Nation in die beiden Golfkriege führten, waren sie so beliebt wie nie zuvor oder danach - was sich erst mit der zunehmenden Dauer des zweiten Kriegs im Irak änderte. Rally around the flag heißt das Phänomen, dass sich in der Stunde wirklicher oder vermeintlicher Not alle um die Fahne sammeln. Kein Parteitag ohne Fahnenmeer, kein Baseballspiel ohne Flaggengruß.

Politik

Die föderative Ordnung garantiert den 50 Bundesstaaten große Gestaltungsspielräume. Einige Neuengland-Staaten gehören zu den wenigen, die keine Todesstrafe haben, andere gestehen Frauen ausdrücklich das Recht auf Abtreibung zu. Manche praktizieren auf lokaler Ebene direkte Bürgermitbestimmung durch Versammlungen (town meetings), in denen über den städtischen Haushalt entschieden wird.

Gängig ist überall das Misstrauen gegen jedwede Regierung. Bei Präsidentschaftswahlen beteiligt sich traditionell gerade mal die Hälfte der Bürger. Bemerkenswerte Ausnahme waren die Wahlen 2008, die nach einem dramatischen Vertrauensverlust der Republikaner unter Bush den ersten schwarzen Präsidenten Amerikas hervorbrachten: 64 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner eilten damals an die Urnen - die höchste Beteiligung seit dem Zweiten Weltkrieg. Solch ein Zuspruch kommt sonst nur bei Volksentscheiden zustande: so in Kalifornien, wo die Bürger Gesetze zur Steuererleichterung beschlossen. Im Normalfall ist der US-Amerikaner dem Gesetz ziemlich fern, er handhabt es nach dem Trial-and-error-Prinzip: Ich tu, was ich will, bis mir einer auf die Nase haut.

Snowbirds

"Schneevögel" heißen die Winterflüchtlinge aus den nördlichen und den Midwest-Staaten der USA, die alljährlich im November gen Süden ziehen wie Schwärme von Zugvögeln. Sie sind (Früh-)Rentner und kommen zum Überwintern nach Florida, Arizona und Südkalifornien, ziehen mit ihren luxuriös eingerichteten Super-Wohnmobilen durchs Land oder mieten sich für Monate in den unzähligen Ferienwohnungen von Miami Beach oder Fort Myers, Phoenix oder Tucson ein - natürlich mit Golfplatz und Swimmingpool nahebei. In Arizona und Florida haben sich sogar viele Rentner aus den Staaten im Norden auf Dauer niedergelassen, um den Lebensabend in der Sonne zu verbringen. Zum Teil entstanden ganze Altensiedlungen wie etwa Sun City bei Phoenix. Niemand unter 50 Jahren darf hier ein Haus kaufen.

Sportkult

Nordamerika ist sportverrückt. Die vier Nationalsportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey werden als Massenvergnügen inszeniert. Endspiele im Baseball oder Football, die gern bombastische Bezeichnungen wie World Series oder World Championship tragen, treiben das ganze Land vor die Fernsehschirme. Körperkult und Narzissmus zeichnen Rollerblader, Jogger und Bodybuilder aus. Aber einfach so radeln oder durch die Gegend laufen ist nicht: Sport wird mit großem Ernst betrieben. Der Radfahrer trainiert auf dem neusten Rennrad aus Titan - und der Läufer trägt mit wissenschaftlichem Eifer entwickelte Sportschuhe mit Luftkissenpolster.

Umwelt

Umweltschutz in den USA scheint paradox: In manchen Staaten werden auf eine Getränkedose 0,15 Dollar Pfand erhoben, und die Strafe für das Wegwerfen von Abfall auf der Straße beträgt 500 Dollar. Anderswo, etwa in Hanford im Bundesstaat Washington, wurde bei der Herstellung des Plutoniums für Bomben derart gepfuscht, dass ganze Landstriche strahlen.

Die USA sind, nach China, die Nation mit dem zweitgrößten CO2-Ausstoß der Welt. Klimaschutz stand bisher nicht auf der Agenda des Landes. Doch auch wenn die Politiker sich Zeit lassen, innerhalb der Bevölkerung steigt das Umweltbewusstsein. Wegbereiter ist auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat Al Gore. Sein mit dem Oscar ausgezeichneter Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" über die globale Erwärmung haben Millionen US-Bürger gesehen.

Nachhaltigkeit, sustainability, ist das Schlagwort der Ökoszene, die vor allem in New York und Neuengland, in Kalifornien, Oregon und Colorado stark ist. San Francisco verbot bereits 2007 alle Plastiktüten. Immer mehr Restaurants im Land servieren Fisch nur aus nachhaltigem Fang - Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium geben dafür eine ständig aktualisierte Liste heraus. Öffentliche Gebäude und auch Hotels werden immer häufiger nach sogenannten LEED Standards gebaut. LEED steht für "Leadership in Energy and Environmental Design", das besonders strikte Regelwerk des US Green Building Council (www.usgbc.org).

Unterwegs

An die Verkehrsregeln halten sich die US-Amerikaner ziemlich strikt, doch daneben gibt es Verhaltensweisen, die nicht im Gesetzeskatalog erscheinen. Zum Beispiel, dass es den Führerschein in Amerika meist schon ab 16 Jahren gibt und das ohne große Fahrschulausbildung: Die Eltern lernen die Kinder an - und geben so ihr eigenes, oft schlampiges Fahrverhalten weiter. Teenager sind daher oft schlechte Fahrer, zumal sie eine Hand lieber an der Freundin haben als am Auto. Generell sind US-Amerikaner im Umgang mit Karten ungeübt, kennen selten die Strecken von einem Ort zum anderen. Ein paar Tipps, wenn Sie die USA mit dem Auto bereisen wollen:

1. Vermeiden Sie Interstate Highways. Sie sind langweilig und in Stadtnähe häufig verstaut. Parallel gibt es meist eine ruhige Landstraße, auf der man mehr sieht. Ausnahme: In Großstädten ist man auf Interstates meist schneller und bequemer unterwegs als auf Stadtstraßen.

2. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. In den USA folgte die Stadtentwicklung - umgekehrt zu Europa - dem Straßenbau. Was logisch erscheint, ist es meist auch. Ausnahme: Namen wiederholen sich scheinbar, z. B. Lincoln Road, Lincoln Street etc.

3. Reiseführer, Navi und Karten sind hilfreich, Abenteuer und die Fahrt ins Unbekannte spaßiger. Ausnahme: Verödete Stadtstraßen führen mitunter in gefährliche Slums.

4. Gehen Sie nie aufs Angebot zu einem Wettrennen ein, das an roten Ampeln gemacht wird, indem der Nebenmann ein paarmal demonstrativ den Motor aufjaulen lässt. Ausnahme: Sie wollen die Kasse des örtlichen Sheriffs aufbessern.

Waffen

Nie wird ein Europäer den Waffenwahn der US-Amerikaner verstehen. Nie wird indes ein Politiker in den Vereinigten Staaten die Macht der National Rifle Association (NRA) brechen, eines Vereins, der etwa das Verbot von panzerbrechenden Schusswaffen als Eingriff in die Grundfreiheiten verdammt. In einer nordamerikanischen Großstadt werden in einem Monat mehr Menschen erschossen als in einem Jahr in einem europäischen Land - eben auch, weil es so außerordentlich leicht ist, sich ein piece, eine Pistole oder einen Revolver, zu kaufen. Das Recht auf den Besitz von Waffen wird in den Vereinigten Staaten durch die Verfassung geschützt.

Rund 11000 Menschen kommen jedes Jahr in den USA durch Schusswaffen ums Leben. Sehr sehenswert zum Thema ist der Film "Bowling for Columbine" von Michael Moore.

X-ing out

Die Amerikaner lieben die lautmalerische Verwendung von Buchstaben und sogar Zahlen. U-turn etwa steht für eine Wende auf der Straße - und die ist meistens verboten. Andere Beispiele: Ped X-ing - Fußgänger kreuzen; im Laden: If U don't C what U need ask 4 it - Wenn Sie nicht sehen, was Sie brauchen, dann fragen Sie danach. Und X-ing out steht z. B. für Durchstreichen.

Bloss nicht!

Im Halteverbot parken

No parking heißt genau das. Nichts tut die Polizei lieber als abzuschleppen - vor allem, wenn Sie vor einem Hydranten stehen. Eine herrliche Einnahmequelle. 75 $ oder mehr - in bar - fürs Schleppen, plus Strafe. So bessern Gemeinden ihre chronisch leeren Kassen auf. Übrigens auch mit speed traps, mit Geschwindigkeitskontrollen. Plötzlich heißt es nicht mehr 55 Meilen pro Stunde, sondern 35. Hinter der Kurve steht dann ein Polizeiwagen.

Alles wörtlich nehmen

"Kommt doch mal bei uns vorbei, schaut rein, wir sind immer da" - Amerikaner sind mit solchen Einladungen schnell zur Hand. Doch meist ist es nur dahingesagt, und der "Gastgeber" wird gehörig staunen, wenn Sie überraschend bei ihm auftauchen. Nur Einladungen, die fest vereinbart werden, sind wirklich ernst zu nehmen.

An falscher Stelle witzig sein

Nämlich bei der Grenzkontrolle, bei Security-Checks an Flughäfen oder an den Eingängen von öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Rathäusern. Witzig gemeinte Sprüche über Geheimfächer im Koffer oder Bomben in den Socken werden von den Beamten als gar nicht lustig angesehen. In den Sicherheitsbereichen der Flughäfen und an anderen offiziellen Stellen sind solche Witze sogar strafbar.

Den Pass im Hotel lassen

Nicht weil er dort geklaut würde, sondern weil man ihn immer wieder braucht: Mal fragt die Dame an der Kasse beim Einlösen von Reiseschecks nach der "ID", mal der Barmann in der Kneipe, mal der Tankwart beim Kauf von Zigaretten oder Alkohol. Ohne "ID", Identifikation, geht nichts.

Nachts in den Park

So verlockend die Parks in Amerikas Städten auch sein mögen, nach Einbruch der Dunkelheit sind sie keineswegs mehr einladend. Denn in allen amerikanischen Großstädten ufert die Zahl besonders der Gewaltverbrechen aus. Jugendbanden und einsame, aber oft bewaffnete Irre streifen umher.

Rauchen

Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden verboten. Viele Restaurants sind rauchfrei oder haben nur noch eine kleine Raucherzone. Sogar in Bars darf kaum noch gequalmt werden. Trotz allem ist der Nikotinkonsum in den USA nur wenig zurückgegangen.

"Drink & Drive"

Ein oder zwei Drinks sind okay, da kann man ruhig noch mit dem Auto zurück ins Hotel fahren. Vollkommen falsch! Die meisten Staaten haben zwar eine Grenze von 0,5 Promille, doch das gilt nicht bei einem Unfall: Die Versicherung muss nicht zahlen, und die Richter verhängen oft drakonische Strafen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger

Es gibt zahlreiche Inlandsflugverbindungen, Eisenbahnstrecken und Busverbindungen. In den Metropolen existieren zudem U-Bahnen und andere Nahverkehrsmittel.

  • Je nach Örtlichkeit ist es ratsam, Nahverkehrsmittel in der Nacht zu meiden.

Die Gesetzgebungskompetenz für den Straßenverkehr liegt bei den Bundesstaaten, so dass es in den einzelnen Bundesstaaten teils abweichende Vorschriften gibt.

In vielen Bundesstaaten ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und wenn keine andere Person in Gefahr gebracht wird. Es kann jedoch im Einzelfall untersagt sein und ist dann entsprechend beschildert, "No turn on red".
Wenn an Kreuzungen "All way-Stoppschilder" stehen, müssen alle Fahrzeuge an der Haltelinie anhalten und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der sie angehalten haben.
Anders als in Deutschland ist das Rechts-Überholen in den in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.

  • Informieren Sie sich vor der Reise über die teilweise von den deutschen Vorschriften abweichenden Verkehrsregeln.
  • Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den ein. Diese sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Trunkenheitsfahrten drohen hohe Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte.
  • Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Wichtige Autobahnen (durch Privatunternehmen betriebene turnpikes) sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr (sog. toll) kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

  • Über anfallende Mautgebühren und Bezahlungsmöglichkeiten sollten Sie sich vorab informieren, bei Ihrer Mietwagenfirma.

Strafzettel (sog. ticket) für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit etc. müssen Sie unbedingt bezahlen, möglichst noch vor Ihrer Ausreise. Bei Nichtbezahlung kann es bei künftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der diejenige Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den haben keine Möglichkeit, bei Problemen mit in den ausgestellten Strafzetteln Abhilfe zu verschaffen.

  • Bezahlen Sie Ihre Strafzettel noch vor Ihrer Ausreise aus den.

Autovermietungen vermieten oft nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist es von Vorteil, neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein vorlegen zu können.
Die Unternehmen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und Broschüren zu Verhaltensregeln im Straßenverkehr zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht meist eine Haftpflichtversicherung bis zu einer bestimmten Schadenshöhe. Nicht versicherbar sind eventuelle Strafschadensersatzforderungen (sog. punitive damages). Dabei geht es um sehr hohe Geldbeträge. Verurteilungen zu Strafschadensersatz werden in Deutschland zwar nicht vollstreckt. In den sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil - auch bei eventuellen zukünftigen -Aufenthalten - stets möglich.

In einigen U.S.-Bundesstaaten ist ein internationaler Führerschein - in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein - Pflicht. Auch im Übrigen ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzuführen (auch im Zusammenhang mit der Anmietung eines Kfz). Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen U.S.-Bundesstaaten erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation.

  • Führen Sie als Autofahrer sowohl Ihren nationalen als auch internationalen Führerschein bei sich.

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Die 2016 geschaffene Kategorie der "group people-to-people educational travel", unter die auch der kulturellen Bildung dienende Gruppenreisen fielen, hat die U.S.-Regierung mit Wirkung zum 5. Juni 2019 aufgehoben. Vor dem 5. Juni 2019 gebuchte Reisen, die in diese Kategorie fallen, dürfen Sie gleichwohl antreten.
Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Seit dem 5. Juni 2019 dürfen unter anderem U.S.-Kreuzfahrtschiffe, U.S.-Privatyachten sowie U.S.- Privat- und Geschäftsflugzeuge nicht mehr in Kuba anlegen bzw. landen. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen weiterhin Direktflüge zwischen den und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafrahmen der US-amerikanischen Rechtsordnungen sind zum Teil erheblich härter als in Deutschland.

Nicht nur der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit, sondern auch das sichtbare Tragen von Alkohol im öffentlichen Raum kann örtlich unter Strafe stehen.
Personen unter 21 Jahren darf Alkohol nicht zugänglich gemacht werden. Beim Einkauf von Alkoholika wird fast immer ein Altersnachweis (Ausweis) verlangt.

  • Genießen Sie keine Alkoholika außerhalb Ihrer Unterkunft oder des Restaurants.
  • Führen Sie alkoholische Getränke nicht sichtbar im öffentlichen Raum mit sich.
  • Geben Sie keinen Alkohol an Personen unter 21 Jahren ab.

Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann zur Verhängung langjähriger Haftstrafen und Einreisesperren führen. Auch im Transit sind strenge Kontrollen möglich.

Rauchverbote sind in den weiter verbreitet als in Deutschland. Bei Zuwiderhandlungen können zum Teil hohe Ordnungsstrafen drohen.

  • Halten Sie Rauchverbote unbedingt ein.

Nur an wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder geduldet. Ansonsten kann nicht nur das Nacktbaden, sondern auch schon das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und zu Unannehmlichkeiten führen. Dasselbe gilt für das Baden ohne Oberteil - nicht nur von Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

  • Baden Sie nicht nackt, wenn dies nicht ausnahmsweise zulässig ist.
  • Baden Sie als Frau nicht ohne Oberteil.
  • Lassen Sie auch von Ihnen zu beaufsichtigende kleine Mädchen nicht ohne Oberteil baden.

In einigen Bundesstaaten ist es strafbar, Kinder bestimmter Altersstufen unbeaufsichtigt zu lassen.

  • Lassen Sie Ihre Kinder auch nicht nur für kurze Zeit alleine im Hotel oder im Auto zurück. Grundsätzlich gilt, dass Sie Kinder unter acht Jahren nie, und Kinder unter 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt lassen sollten.

Das Stillen in der Öffentlichkeit ist seit 2018 in allen U.S.-Bundesstaaten legal.

  • Sie sollten das Stillen in Restaurants und Bars bzw. in weniger liberalen Gegenden gleichwohl unterlassen.

Kinderpornographie und Kindesmissbrauch werden in den mit hohen Strafen geahndet. Schon geringfügige Verdachtsmomente können zu Anzeigen führen.

  • Unterlassen Sie das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, auch Ihrer eigenen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen sind strafbar und werden mit oft langjährigen Haftstrafen geahndet. Das Mindestalter für die wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen variiert je nach Bundesstaat.

  • Informieren Sie sich im Zweifel unbedingt über die örtlich geltenden Bestimmungen.

Das geschlechtliche Verkehren mit Prostituierten ist in vielen U.S.-Bundesstaaten strafbar. Zum Teil ist sogar das Ansprechen einer Prostituierten unter Strafe gestellt.

Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.

Im Falle einer Überschreitung des erlaubten Aufenthaltszeitraums (sog. Overstay) können U.S.-Behörden spätere Visaanträge ablehnen oder Einreisesperren verhängen.

  • Überschreiten Sie nicht den Ihnen gewährten Aufenthaltszeitraum.
  • Nehmen Sie keine Arbeit ohne Arbeitserlaubnis auf - auch nicht in geringem Umfang.

Landeswährung ist der U.S.-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. Fast alle Kreditkarten werden in den akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN können Sie an Geldautomaten Bargeld abheben.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den nicht gelesen und daher nicht verwendet werden.
Der Umtausch von Euronoten in nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist - gegen Gebühr - auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht in allen Gebieten gibt.
Banküberweisungen von Deutschland in die können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Die hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ergänzen.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die .

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

In den sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.
    Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die .

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Notfallbehandlungen erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt.

Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ sowie eine Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Impfungen

Titel Besondere Vorsichtsmaßnahmen Gesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken - -
Gelbfieber Nein -
Cholera Nein -
Typhus & Polio Nein -
Malaria Nein -

Gesundheitszeugnis

Impfnachweise
Einwanderer und andere Reisende mit Visumpflicht müssen - je nach Alter - Impfschutz gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, Haemophilus influenzae B, Pneumokokken und Influenza nachweisen. Derartige Impfauflagen gibt es auch für Personen, die Kindergärten, Schulen, Colleges, Ferienfreizeiten etc. besuchen oder in Gemeinschaftsunterkünften leben. Ggf. Auskünfte von der hiesigen US-Vertretung oder betreffenden Institution in den USA einholen. Touristen sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas, vereinzelt in Florida sowie sporadisch auf Hawaii (Big Island) vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Die seltene Erkrankung durch das Hantavirus entsteht durch den Kontakt mit den infizierten Sekreten von Nagetieren. Schwerpunkt ist der Yosemite Nationalpark. Über die Atemwege aufgenommen, kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt planen, impfen lassen. Die Impfung wird bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfohlen. Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.

Pest-Fälle wurden vereinzelt aus dem Mittleren Westen, dem Südwesten und von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. 

Tollwut kommt landesweit vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken, besonders im Spätsommer und Herbst, übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Besonders betroffen sind die folgenden US-Staaten: Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kentucky, Louisiana, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, New York, North Dakota, Ohio, Oklahoma, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Virginia, Wisconsin und der Distrikt Columbia, Connecticut und Pennsylvania. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden.

Im Stadtgebiet von Miami, in Miami Beach sowie in Pinellas County in der Nähe von Tampa wurden mehrere Zika-Infektionen registriert. Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 03 Dec 2019 13:40:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Tue, 03 Dec 2019 13:45:18 +0100)

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen"
- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste

Letzte Änderungen:
Gesundheit (Impfschutz)

Sicherheit

Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden einige terroristische Anschläge in den USA verübt. Die U.S.-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Innenpolitische Lage

In den gesamten USA kommt es häufiger zu politischen Demonstrationen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor, die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, so dass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch Amokläufen kommt.

  • Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten, wenn Sie sich nicht auskennen.
  • Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine, andere wichtige Dokumente und Wertgegenstände sicher, z.B. im Safe, auf.
  • Lassen Sie nichts in geparkten (Miet)Wagen zurück, auch nicht auf scheinbar sicheren, bewachten Parkplätzen vor Einkaufszentren.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie bei Besuchen ärmerer Gegenden nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn sowie im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf.

Natur und Klima

Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.

Wirbelstürme und Tornados

In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Inzwischen stellen abgesehen von kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen große Gefahren dar.

In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln waren zuletzt im September 2017 von den Hurrikanen Irma und Maria besonders betroffen.
Die U.S.-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen sind öfters von Taifunen betroffen.

Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in Kalifornien kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.
Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.

  • Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Kälte und Schneestürme

In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.

  • Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen, inklusive Einschränkungen im Flugverkehr, ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.
  • Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.
Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles. Auch wenn keine größeren Schäden entstanden sind, muss mit auch weiteren stärkeren Nachbeben in der Region gerechnet werden.

Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.
Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.
Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Algenplagen

Insbesondere von August bis November kann es an den Küsten Floridas und am Golf von Mexiko zu einer Rotalgenplage („Red Tide") kommen.
Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz beeinträchtigt sein.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt zahlreiche Inlandsflugverbindungen, Eisenbahnstrecken und Busverbindungen. In den Metropolen existieren zudem U-Bahnen und andere Nahverkehrsmittel.

  • Je nach Örtlichkeit ist es ratsam, Nahverkehrsmittel in der Nacht zu meiden.

Teilnahme am Straßenverkehr

Die Gesetzgebungskompetenz für den Straßenverkehr liegt bei den Bundesstaaten, so dass es in den einzelnen Bundesstaaten teils abweichende Vorschriften gibt.

In vielen Bundesstaaten ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und wenn keine andere Person in Gefahr gebracht wird. Es kann jedoch im Einzelfall untersagt sein und ist dann entsprechend beschildert, z.B. „No turn on red".
Wenn an Kreuzungen „All way-Stoppschilder" stehen, müssen alle Fahrzeuge an der Haltelinie anhalten und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der sie angehalten haben.
Anders als in Deutschland ist das Rechts-Überholen in den USA in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.

  • Informieren Sie sich vor der Reise über die teilweise von den deutschen Vorschriften abweichenden Verkehrsregeln.
  • Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den USA ein. Diese sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Trunkenheitsfahrten drohen hohe Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte.
  • Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Gebührenpflichtige Verkehrswege

Wichtige Autobahnen (z.B. durch Privatunternehmen betriebene turnpikes) sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr (sog. toll) kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

  • Über ggf. anfallende Mautgebühren und Bezahlungsmöglichkeiten sollten Sie sich vorab informieren, z.B. bei Ihrer Mietwagenfirma.

Strafzettel

Strafzettel (sog. ticket) für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit etc. müssen Sie unbedingt bezahlen, möglichst noch vor Ihrer Ausreise. Bei Nichtbezahlung kann es bei künftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der USA diejenige Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, bei Problemen mit in den USA ausgestellten Strafzetteln Abhilfe zu verschaffen.

  • Bezahlen Sie Ihre Strafzettel noch vor Ihrer Ausreise aus den USA.

Mietfahrzeuge und Kfz-Versicherungen

Autovermietungen vermieten oft nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist es von Vorteil, neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein vorlegen zu können.
Die Unternehmen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und z.B. Broschüren zu Verhaltensregeln im Straßenverkehr zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht meist eine Haftpflichtversicherung bis zu einer bestimmten Schadenshöhe. Nicht versicherbar sind eventuelle Strafschadensersatzforderungen (sog. punitive damages). Dabei geht es um sehr hohe Geldbeträge. Verurteilungen zu Strafschadensersatz werden in Deutschland zwar nicht vollstreckt. In den USA sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil – auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten – stets möglich.

Führerschein

In einigen U.S.-Bundesstaaten ist ein internationaler Führerschein – in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein – Pflicht. Auch im Übrigen ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzuführen (z.B. auch im Zusammenhang mit der Anmietung eines Kfz). Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen U.S.-Bundesstaaten erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation.

  • Führen Sie als Autofahrer sowohl Ihren nationalen als auch internationalen Führerschein bei sich.

Reisen nach Kuba

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den USA und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Die 2016 geschaffene Kategorie der „group people-to-people educational travel", unter die auch der z.B. kulturellen Bildung dienende Gruppenreisen fielen, hat die U.S.-Regierung mit Wirkung zum 5. Juni 2019 aufgehoben. Vor dem 5. Juni 2019 gebuchte Reisen, die in diese Kategorie fallen, dürfen Sie gleichwohl antreten.
Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Seit dem 5. Juni 2019 dürfen unter anderem U.S.-Kreuzfahrtschiffe, U.S.-Privatyachten sowie U.S.- Privat- und Geschäftsflugzeuge nicht mehr in Kuba anlegen bzw. landen. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen weiterhin Direktflüge zwischen den USA und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den USA mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.

LGBTIQ

Rechtliche Besonderheiten

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafrahmen der US-amerikanischen Rechtsordnungen sind zum Teil erheblich härter als in Deutschland.

Alkoholgenuss

Nicht nur der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit, sondern auch das sichtbare Tragen von Alkohol im öffentlichen Raum kann örtlich unter Strafe stehen.
Personen unter 21 Jahren darf Alkohol nicht zugänglich gemacht werden. Beim Einkauf von Alkoholika wird fast immer ein Altersnachweis (Ausweis) verlangt.

  • Genießen Sie keine Alkoholika außerhalb Ihrer Unterkunft oder des Restaurants.
  • Führen Sie alkoholische Getränke nicht sichtbar im öffentlichen Raum mit sich.
  • Geben Sie keinen Alkohol an Personen unter 21 Jahren ab.

Rauschmittel

Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann zur Verhängung langjähriger Haftstrafen und Einreisesperren führen. Auch im Transit sind strenge Kontrollen möglich.

Rauchverbote

Rauchverbote sind in den USA weiter verbreitet als in Deutschland. Bei Zuwiderhandlungen können zum Teil hohe Ordnungsstrafen drohen.

  • Halten Sie Rauchverbote unbedingt ein.

Nacktbaden

Nur an wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder geduldet. Ansonsten kann nicht nur das Nacktbaden, sondern auch schon das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und zu Unannehmlichkeiten führen. Dasselbe gilt für das Baden ohne Oberteil – nicht nur von Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

  • Baden Sie nicht nackt, wenn dies nicht ausnahmsweise zulässig ist.
  • Baden Sie als Frau nicht ohne Oberteil.
  • Lassen Sie auch von Ihnen zu beaufsichtigende kleine Mädchen nicht ohne Oberteil baden.

Verletzung der Aufsichtspflicht

In einigen Bundesstaaten ist es strafbar, Kinder bestimmter Altersstufen unbeaufsichtigt zu lassen.

  • Lassen Sie Ihre Kinder auch nicht nur für kurze Zeit alleine im Hotel oder im Auto zurück. Grundsätzlich gilt, dass Sie Kinder unter acht Jahren nie, und Kinder unter 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt lassen sollten.

Öffentliches Stillen

Das Stillen in der Öffentlichkeit ist seit 2018 in allen U.S.-Bundesstaaten legal.

  • Sie sollten das Stillen in Restaurants und Bars bzw. in weniger liberalen Gegenden gleichwohl unterlassen.

Kinderpornographie und -missbrauch

Kinderpornographie und Kindesmissbrauch werden in den USA mit hohen Strafen geahndet. Schon geringfügige Verdachtsmomente können zu Anzeigen führen.

  • Unterlassen Sie das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, auch Ihrer eigenen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen sind strafbar und werden mit oft langjährigen Haftstrafen geahndet. Das Mindestalter für die wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen variiert je nach Bundesstaat.

  • Informieren Sie sich im Zweifel unbedingt über die örtlich geltenden Bestimmungen.

Prostitution

Das geschlechtliche Verkehren mit Prostituierten ist in vielen U.S.-Bundesstaaten strafbar. Zum Teil ist sogar das Ansprechen einer Prostituierten unter Strafe gestellt.

Stalking

Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.

Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis

Im Falle einer Überschreitung des erlaubten Aufenthaltszeitraums (sog. Overstay) können U.S.-Behörden spätere Visaanträge ablehnen oder Einreisesperren verhängen.

  • Überschreiten Sie nicht den Ihnen gewährten Aufenthaltszeitraum.
  • Nehmen Sie keine Arbeit ohne Arbeitserlaubnis auf – auch nicht in geringem Umfang.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der U.S.-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. Fast alle Kreditkarten werden in den USA akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN können Sie an Geldautomaten Bargeld abheben.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen und daher nicht verwendet werden.
Der Umtausch von Euronoten in nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht in allen Gebieten gibt.
Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Einreise und Zoll

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja, mit ESTA oder Visum
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Führen Sie Ihren Reisepass bzw. eine Kopie Ihres Reisepasses mit Einreisestempel oder Visum ständig mit sich. In einigen Staaten (z.B. Louisiana) ist dies sogar Pflicht.
  • Bewahren Sie eine Kopie Ihrer Reisedokumente separat an einem sicheren Ort auf.

Visum

Als Teilnehmer am U.S.-Visa Waiver Programm können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, für Geschäftsreisen oder im Transit visumfrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischer Reisepass (e-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen.

Elektronische Einreisegenehmigung (ESTA)

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (14 U.S.-Dollar).
Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen U.S.-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren erhalten Sie über die ESTA-Startseite bzw. über die ESTA-Informationen der US-Botschaft Berlin, US State Department Visa Waiver Program sowie ESTA-Häufig gestellte Fragen.

Einreise über Kanada oder Mexiko

Die Einreise auf dem Landweg über Kanada und Mexiko ist ohne ESTA möglich.

Einreise nach American Samoa

Für die Einreise nach American Samoa gelten besondere Bestimmungen. Unter anderem ist eine vorherige, ESTA entsprechende Einreisegenehmigung sowie ein nach Ausreise noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich.

Zulässige Aufenthaltsdauer

Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird bei der visumfreien Einreise individuell von den U.S.-Grenzbeamten festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist nicht möglich. Bei einer Einreise mit Visum kann jedes Büro der Einreisebehörde U.S. CIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen.
Der Tag, an dem die Ausreise spätestens erfolgen muss, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt (admitted until xx-xx-xx).
Das amerikanische Datumsformat ist nicht mit dem deutschen identisch. In den USA wird der Monat vor dem Tag genannt. Das Datum „03-10" bedeutet zum Beispiel „10. März" und nicht „3. Oktober".

Visum vor der Einreise

Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Besuchszwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach-/Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschließender Niederlassung/Einwanderung in die USA etc.) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Grundsätzlich ausgeschlossen vom U.S.-Visa Waiver Programm sind deutsche Staatsangehörige, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit dem 1. März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben.
Diese Personen müssen unabhängig vom Zweck der Reise ein Visum für die USA beantragen.
Ausnahmen gelten nur für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Ein Visum müssen Sie bei der zuständigen U.S.-Auslandsvertretung beantragen. Ausführliche Hinweise zu den U.S.-Einreisebestimmungen und zum Visumsverfahren die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Einreisekontrolle

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges U.S.-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der U.S.-Grenzbeamte. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es nicht möglich, auf die Rückgängigmachung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.

Sollten bei Ihrer Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, können Sie auch nach Ihrer Rückkehr das Department of Homeland Security (DHS) kontaktieren. Bei dessen „Traveler Redress Inquiry Program" (DHS TRIP), der zentralen Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen in Zusammenhang mit der Einreise in die USA, können Sie ein Online-Formular ausfüllen und Angaben zur Person und Art der negativen Erfahrungen machen, wegen der Sie um Abhilfe oder Auskunft bitten.

Weitere die Einreise in die USA betreffende Fragen sollten Sie rechtzeitig vor Ihrer Abreise mit der zuständigen U.S.-amerikanischen Auslandsvertretung klären.

Minderjährige

Minderjährige können nur dann visumfrei einreisen, wenn sie über einen eigenen e-Pass und eine gültige ESTA-Genehmigung verfügen.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Seit Oktober 2017 kann es schon am Abflugort zu Befragungen kommen. Planen Sie hinreichend Zeit (mindestens drei Stunden) ein, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.
Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Weitere Informationen bietet das Department of Homeland Security und die nachgeordnete Transport Security Administration (TSA).

Elektronische Datenträger wie z.B. Laptops, Tablets, Smartphones bzw. Mobiltelefone dürfen von den U.S.-Grenzbehörden durchsucht und ggf. einbehalten werden. Die TSA weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, da manuelle Nachkontrollen stattfinden. Die TSA hat das Recht, Gepäckstücke zu öffnen, erforderlichenfalls auch gewaltsam. In diesem Fall wird ein Hinweis auf die erfolgte Kontrolle im Gepäckstück hinterlegt. Weitere Informationen erteilt die TSA.

Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den U.S.-Einreisebehörden Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus müssen Sie bei Ihrer Einreise die Adresse angeben, an der Sie sich während Ihrer Reise in die USA aufhalten. Bei Rundreisen gilt die erste Adresse. Reisenden, die keine Adresse angeben, kann die Einreise verweigert werden.

Am Einreiseflughafen/Seehafen werden von jedem Reisenden biometrische Merkmale erfasst (digitales Porträtfoto, Fingerabdruck-Scan). Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die U.S.-Grenzbehörden bietet das Department of Homeland Security.

Auch am Einreiseflughafen/-seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen. In Einzelfällen können auch körperliche Durchsuchungen erfolgen.

  • Schließen Sie Ihre Koffer nicht ab.
  • Geben Sie bei Ihrer Einreise die Adresse während Ihres Aufenthaltes in den USA an.
  • Beantworten Sie Fragen der U.S. Grenzbeamten sachlich und vollständig und befolgen Sie deren Anweisungen.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich. Beträge ab 10.000 U.S.-Dollar sind jedoch deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Fleischprodukten und Pflanzen ist verboten. Informationen zum Import von Lebensmitteln für den persönlichen Gebrauch bietet die U.S. Customs & Border Protection.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft der USA.

Heimtiere

Betreffend die Einfuhr von Tieren in die USA existieren neben den Regelungen auf Bundesebene zusätzlich solche der einzelnen Bundesstaaten.
Tiere, die nicht in die USA eingeführt werden dürfen, werden auf Kosten des Besitzers am Einlaufhafen verwahrt und in ihr Herkunftsland zurückversendet.

Zum Teil haben Fluglinien darüber hinaus eigene Bedingungen für die Mitnahme von Tieren festgelegt, so dass auch Mindest- und Höchsttemperaturen selbst im Transit zum Tragen kommen können.

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa über Samoa oder Tonga muss seit November 2019 eine Masernimpfung nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den USA zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig,  in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere Krankheiten

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

Medizinische Versorgung

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.
    Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Notwendige Einreisedokumente

Titel Pass erforderlich Visum erforderlich Rückflugticket erforderlich
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja 1 Ja
Österreich Ja Nein Ja
Türkei Ja Ja Ja
Deutschland Ja Nein Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein.

Die Reisepässe von Teilnehmern am Visa Waiver-Programm (nur als Touristen/Geschäftsreisende oder zum Transit) müssen während des Aufenthalts gültig sein.

Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).

Hinweis: Fluggesellschaften haben zum Teil abweichende Bestimmungen und verlangen teilweise eine Mindestgültigkeit des Reisepasses von 6 Monaten.

Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.

Ausländer sollten während ihres Aufenthalts in den USA jederzeit ihren Reisepass bei sich tragen. In einigen Staaten wie in Louisiana ist es Pflicht, den Reisepass ständig bei sich zu tragen.

Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Visa Waiver-Programm ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn sie elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sind, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) benutzt werden zu können. 





 

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

Visa Waiver Program (VWP): U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können als Touristen, Transitreisende oder als Geschäftsleute für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visumfrei in die USA einreisen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (s. Anmerkung - Einreisebestimmungen). Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).:

Schweiz und EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien und Zypern);

Anmerkung:
Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt (US-Visit-Programm).

Einreisebestimmungen
Als Faustregel gilt: Staatsangehörige der Länder, die am Visa Waiver-Programm (VWP) (Programm zur Aufhebung der Visapflicht) der USA teilnehmen, können i.d.R. für bis zu 90 Tage als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines während des Aufenthalts gültigen e-Reisepasses sind;

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen;

- über ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen (welches - außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern - nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden darf) und

- im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ESTA (Electronic System for Travel Authorization, s. Meldepflicht/Compulsory Registration) sind.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Nordkorea, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Nordkorea, Syrien oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

Achtung: Fluggesellschaften sind verpflichtet, Reisende ohne gültige ESTA-Genehmigung bereits beim Check-in zurückzuweisen.

Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen: Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 US$ für F-/M-Visa und 180 US$ für J-1 Visa-Inhaber und betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) müssen zusätzlich das Antragsformular DS-160 und I-20 von allen Antragsstellern eingereicht werden.

Visum für Sprachschüler: Für Sprachreisen brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. 

Arbeiten in den USA: Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.
 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Kinder und Babys benötigen ihre eigenen elektronischen Reisepässe (e-Reisepässe), um visumfrei in die USA einreisen zu können. Der Kinderreisepass kann nur in Verbindung mit einem Visum genutzt werden.

Österreicher: Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass, um ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen zu können. Reisepässe für Kinder sind für Kinder unter 2 Jahren zwei Jahre lang gültig, für Kinder unter 12 Jahren fünf Jahre gültig und ab dem vollendeten 12. Lebensjahr zehn Jahre lang gültig.

Schweizer: Nur e-Reisepässe, Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass für die visumfreie Einreise. 

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten in Verbindung mit einem Visum.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige sowie Minderjährige, die nur von einem Elternteil begleitet werden, sollten bei der Ausreise aus den USA über eine notariell beglaubigte Reiseerlaubnis auf Englisch des abwesenden Elternteils bzw. der abwesenden Elternteile verfügen.

Einreise mit Haustieren

Bis zu 2 Vögel pro Besitzer dürfen in die USA verbracht werden. Für jeden Vogel muss eine Einfuhrgenehmigung und ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands vorgelegt werden, das maximal 30 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Die Vögel müssen maximal für 30 Tage in einer Isolierstation des US Department of Agriculture (USDA,  4700 River Road, Unit 39, Riverdale, MD-20737) in Quarantäne. USDA-Isolierstationen gibt es nur an den Flughäfen Los Angeles, Miami, und New York JFK. Plätze müssen im Voraus reserviert werden. Nähere Informationen sollten bei einem amerikanischen Konsulat oder bei Veterinay Services (VS) - APHIS (Tel: (301) 734 83 64) eingeholt werden.

Für Hunde im Alter von über 12 Wochen muss in einem Impfzertifikat eine Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden, die mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Impfzertifikat muss von einem behördlich berechtigten Tierarzt ausgestellt sein und es muss den Hund genau identifizieren.

Katzen benötigen in der Regel keinen Impfnachweis, jedoch verlangen viele Fluggesellschaften ein tierärztliches Gesundheitszeugnis. Achtung: Einige US-Staaten haben strengere Bestimmungen wie z.B. Hawaii und schreiben Quarantäne und Tollwutimpfungen für Katzen vor.

Achtung: Bei der Einreise nach Hawaii müssen Katzen und Hunde für 120 Tage in Quarantäne.

Es ist ratsam, sich über die aktuellen Einfuhrbestimmungen im Einzelfall zu informieren. Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen von Tieren erteilt auf Englisch die U.S. Customs and Border Protection.

Bearbeitungsdauer

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den Registrierungsmaßnahmen kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen.
 

Ab dem Interviewtermin in der Regel 5-7 Werktage. Im Sommer und zu Weihnachten bis zu 14 Tagen.

Der Antrag sollte möglichst 8-12 Wochen vor der geplanten Abreise online eingereicht werden und man sollte sich so früh wie möglich um einen Interviewtermin bemühen.

Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 8 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich.
 

Gültigkeit

Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate.
 

Transit

Nur für Teilnehmer des Visa Waiver Program (s. Visum) gilt der visumfreie Transit durch die USA, wenn sie außerdem folgende Bedingungen erfüllen:

- Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).
- bestätigtes Weiterreiseticket und gültige Einreisepapiere für das Drittland,
- der Transitraum wird nicht verlassen,
- nur die vorgeschriebenen Ankunftsflughäfen werden genutzt (Auskunft erteilen die Fluggesellschaften),
- nicht im Besitz von Reisepapieren, die ein für ungültig erklärtes U.S.-Visum enthalten.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

- Teilnahme am Secure Flight Programm.

Alle anderen Reisenden benötigen ein vorab besorgtes Transitvisum.

Visaarten und Kosten

NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum.
 

Kosten

Deutsche, Österreicher und Türken:
Die folgenden Visum-Antragsgebühren gelten u. a. für Deutsche und Österreicher:

144 € (160 US$) (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B, C, D, F, I, J, M) Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
171 € (190 US$) (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R).

Bezahlung der Bearbeitungsgebühr online.


Schweizer und Türken:
Die folgende Visumantragsgebühr gilt u.a. für Schweizer und Türken.

160 CHF (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B , C, C1/D, D, F, I, J, M. Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
190 CHF (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R)

Bezahlung nur per Postscheckkonto oder Internet-Banktransfer. Weitere Informationen auf www.ustraveldocs.com/ch/ch-niv-paymentinfo.asp.

Antrag erforderlich

(a) Reisepass, der von Deutschen, Österreichern, Schweizern und von Staatsangehörigen der meisten europäischen Länder mindestens während des geplanten Aufenthalts gültig sein (ansonsten sechs Monate über den Aufenthalt hinaus) und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten muss.
(b) 1 aktuelles biometrisches Passfoto (nicht älter als 6 Monate) für jeden Antragssteller, egal welchen Alters. Mit Brille ist nur zulässig, wenn eine medizinische Bescheinigung vorliegt, dass die Brille nicht abgenommen werden darf. Eine Beschreibung der aktuellen, strengen Fotobestimmungen listet die U.S. Customs and Border Protection. Weitere Informationen sind von den amerikanischen Botschaften erhältlich.
(c) 1 elektronisches Antragsformular (Form DS-160).
(d) Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten auf Englisch für allein reisende Minderjährige.
(e) Gebühr (kann online über das “Sofort”-System oder online mit Bankkarte oder per elektronischer Überweisung oder per Überweisung bezahlt werden) (abgestempeltes Original des Überweisungsbelegs, ist beim Interview vorzulegen).
(f) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Aufenthaltsdauer.
(g) Ggf. Nachweis des festen Wohnsitzes.
(h) Ggf. gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(i) Adressierter und frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Achtung: Eventuell müssen weitere bzw. ausführlichere Dokumente vorgelegt werden, die Grund und Einzelheiten der Reise bestätigen, sowie ein Nachweis, dass man beabsichtigt, wieder ins Heimatland zurückzukehren.

Geld

Geldwechsel

Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln oder auf Kreditkarte zu setzen.

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.
Banknoten werden zunehmend durch farbige Scheine ersetzt. Die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich.

Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein, denn Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen und einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks in US-Dollar werden ansonsten in größeren Städten von einigen Banken und Wechselstuben akzeptiert. Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.

Öffnungszeiten der Bank

Im Allgemeinen: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, Sa teils auch 09.00-12.00 Uhr .

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden:

250g Tabak, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren (ab 18 Jahren);
1 l (33,8 fl. oz.) alkoholische Getränke (ab 21 Jahren);
Geschenke bis zum Wert von 100 US$* (jedoch keine Alkoholika und Tabakwaren).

Anmerkung:
(a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal innerhalb von 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben. Sollte dies nicht der Fall sein, sind nur Geschenke bis zum Wert von 50 US$ zollfrei.

(b) Alkohol und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 21 Jahren eingeführt werden.
 

Verbotene Importe

Die Einfuhr der folgenden Artikel ist entweder verboten oder nur mit Sonderlizenz erlaubt:

(a) Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden. Wer abhängig machende Medikamente nehmen muss (Achtung: dazu gehören auch bestimmte Hustenmittel), sollte nur die für den Aufenthalt notwendige Menge und ein Attest des behandelnden Arztes in englischer Sprache mitführen.

(b) Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst, Gemüse und Pflanzen (einschl. vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte).

(c) Schusswaffen und Munition.

(d) Gefährliche Gegenstände (Feuerwerkskörper, giftige Artikel).

(e) Fleisch- und Geflügelprodukte.

(f) Pornografische Artikel.

(g) Klappmesser.

(h) Waren, aus Ländern, über die ein Embargo verhängt wurde (u. a. kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden)
 

Quellenangaben
  • Marco Polo - USA, MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, 2017-12, 2014-11, 2009-09
  • DuMont Die Welt - Atlas mit Länderlexikon, DuMont Reiseverlag, 2015-04
  • USA - Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, Stand - 28.11.2019 (Unverändert gültig seit: 12.11.2019)
    Haftungsausschluss: Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
  • Der Reiseführer, Columbus Travel Media Ltd., Stand - 28.11.2019 (Unverändert gültig seit: 12.11.2019)
    Information: Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus Travel Media veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.
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