Länderinformationen

Bereiten Sie sich auf Ihre Reise vor und genießen Sie die Vorfreude! An dieser Stelle finden Sie ausführliche Informationen zu Ihrem Reiseziel, wichtige Hinweise zur reisemedizinischen Vorsorge sowie aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.


USA

Steckbrief

USA - Fakten

Ländername United States of America / Vereinigte Staaten von Amerika
Klima überwiegend warm- und kühlgemäßigte Zone
Beste Reisezeit Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
Lage Nordamerikanischer Kontinent zwischen 26. und 49. Breitengrad. Weitere Gebiete - Überseegebiete (mit unterschiedlichem Rechtsstatus): Puerto Rico, Virgin Islands, Guam, Nördliche Marianen, American Samoa
Fläche 9.857.306 Quadratkilometer (circa 25-fache Größe Deutschlands)
Hauptstadt Washington, D.C.; Stadt: circa 658.000 Einwohner; Großraum: 5,95 Millionen Einwohner
Bevölkerung 319 Millionen Einwohner; davon circa 55 Millionen Amerikaner lateinamerikanischer Herkunft, circa 40 Millionen Afro-Amerikaner, circa 17 Millionen Amerikaner asiatischer Herkunft, circa 2 Millionen Amerikaner indianischer HerkunftBevölkerungsdichte: circa 33 Einwohner pro Quadratkilometer, circa 82 Prozent der Bevölkerung lebt in städtischen Ballungsgebieten
Sprache Englisch, lokal auch Spanisch
Religion Protestanten (viele verschiedene Richtungen) 56 %, Katholiken 28 %, Juden 2 %, Andere 4 %, Keine Religion 10 %
Nationaltag 4. Juli - Independence Day (Unabhängigkeitstag - 1776)
Staats-/Regierungsform Konstitutionelle, föderale Republik
Staatsoberhaupt Donald Trump, 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Amtsantritt: 20.01.2017, Republikaner
Vertreter des Staatsoberhaupts Mike Pence (Vizepräsident)
Regierungschef Donald Trump, 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Amtsantritt: 20.01.2017, Republikaner
Außenminister Mike Pompeo (seit 26.04.2018)
Parlament Kongress mit zwei Kammern: Senat (100 Sitze) und Repräsentantenhaus (435 Sitze)
Währung US-Dollar; derzeitiger durchschnittlicher Wechselkurs 1 US-Dollar zu 0,85 Euro
Zeitzone MEZ -6h bis -11h
Reiseadapter A, B
Kfz-Länderkennzeichen USA
ISO-3166 US, USA
Landesvorwahl +1
Website https://www.usa.gov/
Reisepass & Visum Notwendig

Geographie

Die USA sind flächenmäßig das drittgrößte Land der Erde. Zwei Gebirgssysteme, die Kordilleren im Westen und die Appalachen im Osten, begrenzen die inneren Ebenen. Die Kordilleren, gegliedert in Rocky Mountains und Pazifisches Gebirge, durchziehen das gesamte Land als gewaltige, bis zu 1700 km breite Nord-Süd-Barriere. Ihren höchsten Punkt erreichen sie in der Alaskakette, wo sie im 6194 m hohen Mount McKinley, der höchsten Erhebung ganz Nordamerikas, gipfeln. Weil die Nordamerikanische Kordillere ein erdgeschichtlich junges Gebirge ist, kommt die Erdkruste hier bis heute nicht zur Ruhe. Davon zeugen aktive Vulkane und Erdbeben. Die meisten Landesteile der USA haben kontinentales Klima. Wegen der Nord-Süd-Erstreckung der großen Gebirge sorgt Luftmassenaustausch zwischen Nord und Süd für große Temperaturschwankungen: Eisige Luft wird von Norden oder heiße Luft von Süden über weite Strecken transportiert. Das Gebiet der USA wartet mit zahlreichen geografischen Superlativen auf: Der relativ zu seiner Umgebung höchste Berg der Erde ist der Mauna Kea auf Hawaii, der sich rund 9000 m über dem Tiefseeboden erhebt. Der beeindruckende Grand Canyon ist mit einer Länge von 350 km und einer Tiefe von 1000–1800 m die größte Schlucht der Welt. Der größte Süßwassersee ist der Lake Superior (82 103 km²), einer der heißesten Orte das Death Valley (bis 56,7 °C, im Sommer häufig über 50 °C). Weltweit eine der höchsten Niederschlagsmengen verzeichnet Mount Waialeale auf Hawaii (12 547 mm im Jahresdurchschnitt).

Politik und Bevölkerung

Die Verfassung der präsidialen Bundesrepublik stammt aus dem Jahre 1787 und ist das älteste noch gültige Dokument dieser Art; 1791 wurde sie durch die Bill of Rights ergänzt. Der Präsident der USA ist zugleich Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Gewählt wird er alle vier Jahre. Seit 1951 kann er nur für eine zweite Amtsperiode kandidieren. Als Legislative fungiert der aus Senat und House of Representatives bestehende Kongress. Die Repräsentanten werden auf zwei, die Senatoren auf sechs Jahre gewählt. Die USA bestehen aus 50 gleichberechtigten Staaten und dem District of Columbia (D.C.) mit der Bundeshauptstadt Washington. Alle haben jeweils eine eigene Verfassung und ein eigenes Parlament aus zwei Kammern (Nebraska: eine Kammer) sowie einen gewählten Gouverneur. Das Parteiensystem besteht im Wesentlichen aus zwei Parteien: den Republikanern (Republican Party) und den Demokraten (Democratic Party). Die Bevölkerung besteht zu knapp 70 % aus Bürgern mit europäischen Vorfahren, zu rund 13 % aus Afroamerikanern, zu 13 % aus Hispanics und zu rund 5 % aus Asiaten. Seit 1820 sind mehr als 50 Mio. Menschen in die USA eingewandert. Allgemeine Landessprache ist das amerikanische Englisch, nur in New Mexico ist Spanisch zweite offizielle Sprache. Drei von fünf Amerikanern gehören einer religiösen Gemeinschaft an. Wichtigste Religionsgruppen sind Protestanten (57 %), Katholiken (21 %), Juden (6 %), Mormonen (4 %) und Muslime (2 %). Etwa 77 % aller US-Amerikaner leben in Städten. In der rund 800 km langen „Megalopolis“, die sich von Boston bis Washington erstreckt, leben auf nur 3 % der Staatsfläche rund 20 % der Bevölkerung.

Geschichte und Kultur

Besiedelt ist der Kontinent seit etwa 40 000 Jahren. Ab der ersten Hälfte des 16. Jh. drangen erst Spanier, dann Franzosen und Engländer von den Küsten aus ins Landesinnere vor und vertrieben viele Indianerstämme. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607, bis 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien. Der Streit mit England um die Steuerhoheit dieser Kolonien führte nach der „Boston Tea Party“ und der Unabhängigkeitserklärung (1776) zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–83). Erst 1853 erreichte das Staatsgebiet (ausgenommen Alaska) seine heutigen Grenzen. Tief greifende Gegensätze zwischen den Bundesstaaten entluden sich, nachdem Abraham Lincoln, ein Gegner der Sklaverei, zum Präsidenten gewählt worden war. Die Südstaaten erklärten ihre Abtrennung von den Nordstaaten (Sezession). Zwischen 1861 und 1865 tobte ein blutiger Bürgerkrieg, 1863 erklärte der Präsident die Sklaverei für beendet, 1865 verhinderte seine Ermordung jedoch eine Aussöhnung zwischen Süd und Nord. Bereits Ende des 19. Jh. waren die USA führende Industriemacht. 1917 traten sie auf Seiten der Alliierten in den Ersten Weltkrieg ein, auf der Pariser Friedenskonferenz setzte Präsident Wilson die Schaffung eines Völkerbundes durch, die republikanische Kongressmehrheit verhinderte jedoch den Beitritt der USA und trieb die Regierung zurück in den Isolationismus. Die Rezession als Folge des Börsenkrachs (1929) endete erst mit der Lieferung von Kriegsmaterial an die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor 1941 traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein. Nach Kriegsende standen sich die hochgerüsteten Supermächte USA und Sowjetunion mit ihren jeweiligen Verbündeten über vier Jahrzehnte im „Kalten Krieg“ unversöhnlich gegenüber. Der Bürgerrechtler Martin Luther King bewirkte in den 1960ern das Ende der Rassentrennung in den Südstaaten. Den islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 empfanden die Amerikaner als größten Angriff auf ihr Land seit der Staatsbildung. Als Reaktion darauf griffen die Vereinigten Staaten mit ihren Verbündeten Afghanistan und den Irak an und stürzten die dortigen Regime. Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind die USA die einzige Supermacht der Welt. Die amerikanische Kultur ist ein Spiegel der ethnischen Vielfalt. Die Spannweite reicht von den Zeugnissen früher Siedlungsgeschichte wie etwa den Höhlensiedlungen der Puebloindianer aus dem 11. Jh. über spanische Seefestungen und englische Hafenstädte bis zur französischen Altstadt von New Orleans. Weltweiten Einfluss gewann die amerikanische Kultur über das Medium Film. 1909 wurde in Los Angeles Hollywood gegründet, das rasch zum Inbegriff des Unterhaltungskinos wurde. Musikformen wie Jazz, Blues, Rock ’n’ Roll stammen aus Amerika.

USA - Geschichte

Vor 30000-12000 Jahren Urvölker aus Asien ziehen über die Beringstraße nach Alaska und besiedeln Amerika
1492 Christoph Kolumbus entdeckt die Neue Welt für die moderne Zeit
16./17. Jh. Spanier, Franzosen und Briten gründen Kolonien entlang der Ostküste Amerikas
4. Juli 1776 Unabhängigkeitserklärung der 13 Kolonien an der Ostküste
1803-53 Durch Kauf und Annexion erweitert die USA ihr Staatsgebiet über die Rocky Mountains bis zum Pazifik
1843-58 Auf dem Oregon Trail ziehen rund 150000 Siedler nach Westen
1849 Goldrausch in Kalifornien
1861-65 Bürgerkrieg zwischen dem industrialisierten Norden und dem ländlichen Süden
1869 Erste Eisenbahnline von der Ostküste bis nach Kalifornien
1872 Gründung des ersten Nationalparks der Welt: Yellowstone
24. Oktober 1929 "Schwarzer Freitag" an der Börse in New York
7. Dezember 1941 Japanischer Angriff auf Pearl Harbor: Amerika tritt in den Zweiten Weltkrieg ein und wird in der Folge zur weltweit agierenden Supermacht
ab 1967 Die Zeit der Hippies: Summer of Love in San Francisco; 1969 das legendäre Woodstock-Festival in Bethel, NY
11. September 2001 Terroranschläge auf New York und Washington. In der Folge führt das Land Kriege in Afganistan und Irak
2005 Der Hurrikan Katrina verwüstet New Orleans
2008 Bei der Präsidentschaftswahl im November wird Barack Obama als erster Farbiger zum 44. Präsidenten der USA berufen
2010 Ein katastrophaler Ölunfall auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko verseucht das Meer und die Küsten Louisianas und anderer Staaten
2013 Im Oktober verwüstet Hurrikan Sandy weite Teile der Ostküste; im November wird Barack Obama für eine zweite Amtszeit gewählt
Kommunikation & Adressen

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

2300 M St. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 2984000 | www.germany.info

Österreichische Botschaft

3524 International Court NW | Washington, D. C. | Tel. 202 8956700 | www.austria.org

Schweizer Botschaft

2900 Cathedral Ave. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 7457900 | www.eda.admin.ch

Notruf

Fast überall in den USA gilt die Notrufnummer "911", die gebührenfrei von jedem Telefon anwählbar ist. Im Zweifelsfall können Sie sich immer an den operator wenden: "0" wählen.

Internet & Wlan

Amerika als Geburtsland des Internets ist bis in die hintersten Ecken gut vernetzt - häufig sogar mit Breitbandtechnik. Viele Hotels bieten Internet auf dem Zimmer oder in der Lobby, Kosten: 8-15 $/Tag. Für schnelles Surfen und zur Mail-Abfrage bieten sich Coffeeshops an, öffentliche Bibliotheken (Gebühr 1-2 $) oder Büroläden wie Kinko's (2-3 $/10 Min). Fürs eigene Laptop finden Sie in vielen Hotels und Städten WLAN, hier Wifi genannt (wireless fidelity). Es gibt heute Zigtausende von Wifi-Hotspots in Amerika, viele davon in Kettenläden wie Starbucks und McDonald's. Listen für Wifi-Hotspots u. a. bei www.wififreespot.com

Post

Postämter haben Mo-Fr von 9-17 Uhr geöffnet, größere auch Sa von 9-12 Uhr. Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt 1,05 $.

Telefon & Handy

Vorwahl nach Deutschland 011-49, nach Österreich 011-43, in die Schweiz 011-41, danach die Ortsvorwahl ohne die Null, dann die Nummer. Vorwahl in die USA: 001.

Alle Telefonnummern in den USA sind siebenstellig. Bei Ortsgesprächen wählen Sie nur die Nummer. Davor kommt für Anrufe in einer Großstadt mit mehreren Vorwahlen eine dreistellige Vorwahl, der area code, den Sie auch bei Ferngesprächen vorwählen müssen, aber mit einer "1" vorweg. Ortsgespräche aus der Telefonzelle kosten 25-50 ¢, bei Ferngesprächen gibt nach dem Wählen eine Computerstimme die Gebühr an. Vorsicht: Im Hotel werden oft horrende Aufschläge berechnet.

Bei allen Telefonproblemen hilft der operator ("0") weiter, er vermittelt auch R-Gespräche (collect calls). Eine andere Besonderheit sind die gebührenfreien Nummern mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888, über die man Hotels oder Mietwagen reserviert. 900-Vorwahlen sind gebührenpflichtig.

Tri- und Quadband-Handys aus Europa funktionieren auch in den USA, aber nur in dichter besiedelten Regionen und gegen Roaming-Aufpreis (bis 1,50 Euro/ Min.). Für eine längere Reise können Sie vor Ort bei Netzbetreibern (z. B. CellularOne, AT&T, T-Mobile) auch eine amerikanische Prepaid-Karte kaufen. Preiswert sind für Anrufe aus Telefonzellen oder vom Hotel aus die an Kiosken und in kleinen Märkten erhältlichen Prepaid Phone Cards.

Feiertage, Feste & Veranstaltungen

Neben den großen Feiertagen finden sich reichlich Gründe für Feste: Erkundigen Sie sich im örtlichen Visitors Bureau - irgendwo in der Nähe findet garantiert ein Festival statt. Staatliche Feiertage fallen in den USA meist auf einen Montag - so wird ein verlängertes Wochende daraus. Zwei dieser holiday weekends, Memorial Day und Labor Day, markieren Anfang und Ende der Sommerreisezeit.

Feste & Festivals

Februar

Chinese New Year: Drachenparaden in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles

Zum Mardi Gras (wörtlich "Fetter Dienstag") in der Woche vor Aschermittwoch steht New Orleans Kopf: Kostümparaden, Bälle, Straßenpartys und viel Alkohol. www.mardigrasneworleans.com

Daytona 500: 200000 Autofans kommen nach Florida zum berühmten Stockcar-Rennen. www.daytonainternational speedway.com

Mai

Cinco de Mayo: Am Wochenende um den 5. Mai feiern die mexikanischen Einwanderer vor allem in Großstädten wie Los Angeles, Tucson, Denver oder Dallas mit Paraden, Fiestas und Mariachi-Bands.

Beim Kingman Fun Run dröhnen Anfang des Monats die Motoren von 800 Oldtimern auf der historischen Route 66 im Norden Arizonas. www.azrt66.com

Juni

Exzellente Bluesmusiker treten Anfang Juni beim Chicago Blues Festival auf. www.chicagofestivals.net

Tänzer aus über 100 Indianerstämmen treffen sich zum Red Earth Festival in Oklahoma City. www.redearth.org

San Francisco und New York: Mitte des Monats Pride Weekend der Schwulengemeinde mit Paraden in herrlich schrillen Kostümen; ähnliche Events in anderen Großstädten

Juli

Fourth of July: Überall im Land wird der Unabhängigkeitstag mit Feuerwerk und Paraden gefeiert.

Cheyenne, WY: Die Cheyenne Frontier Days sind das älteste Rodeo Amerikas. www.cfdrodeo.com

August

10 t Hummer werden zu Monatsbeginn alljährlich beim Maine Lobster Festival in Rockland, ME verspeist, dazu Kunstmarkt und Krönung der Meeresgöttin.

Sturgis, SD: Hunderttausende von Harley-Fans treffen sich in der zweiten Augustwoche zur Sturgis Rally in den Black Hills. www.sturgis.com

Santa Fe, NM: Mitte des Monats Indian Market, der älteste Markt für Indianerkunst in den USA

September

Am ersten Wochenende wird beim Mountain Man Rendezvous in Fort Bridger, WY die Trapperzeit originalgetreu nachgestellt.

London, KY, Heimatort von Kentucky Fried Chicken, veranstaltet Ende des Monats das World Chicken Festival.

Oktober

Die besten Countrybands spielen in Dallas beim Rummel des State Fair of Texas. www.bigtex.com

Halloween: Am 31. ziehen die Kinder verkleidet durch die Straßen, die Erwachsenen feiern Kostümpartys - besonders verrückt in New York, Hollywood und Key West.

Dezember

Viele Orte schmücken sich mit Lichterketten und richten Christmas Parades aus. Besonders schön: Santa Fe, New York, die Dörfer in Vermont und Colorado, die Häfen von New England und Florida

Offizielle Feiertage

1. Januar Neujahr
3. Montag im Januar Martin Luther King Jr. Day
3. Montag im Februar Presidents' Day
Letzter Montag im Mai Memorial Day (Heldengedenktag)
4. Juli Independence Day (Nationalfeiertag)
1. Montag im September Labor Day (Tag der Arbeit)
2. Montag im Oktober Columbus Day (Native American Day)
11. November Veterans Day
4. Donnerstag im November Thanksgiving Day
25. Dezember X-Mas/Christmas Day
Mobilität vor Ort

Auto

Höchstgeschwindigkeit: auf Landstraßen meist 55 Meilen/h (88 km/h), in Orten 35 Meilen/h (50 km/h), auf Autobahnen 65-75 Meilen/h (105-120 km/h).

Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Ausnahmen: An Ampeln darf man auch bei Rot nach rechts abbiegen, auf Autobahnen auch rechts überholen. Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen dagegen überhaupt nicht passiert werden - auch nicht aus der Gegenrichtung. Außerdem gibt es sogenannte 3-way- oder 4-way-stops, Kreuzungen mit Stoppschildern, an denen jedes Fahrzeug halten muss. Wer zuerst gehalten hat, darf auch zuerst wieder weiterfahren. Anschnallpflicht.

Der amerikanische Automobilclub AAA hilft auch Mitgliedern ausländischer Clubs (Mitgliedsausweis mitbringen!).

Bus & Bahn

Die Routennetze der Greyhound-Überlandbusse und Amtrak-Züge sind für Sightseeing-Rundfahrten viel zu weitmaschig, zumindest die größeren Orte lassen sich aber gut erreichen. Auskunft über die Netzkarten von Greyhound (Discovery Pass) und Amtrak (USA Railpass) bei den Reisebüros oder online: www.greyhound.com und www.amtrak.com

Freizeit & Genießen

Essen und Trinken

Man stürmt nicht einfach hinein und sucht sich frei gewordene Plätze, sondern wartet höflich beim Schild "Please wait to be seated". Dafür kommt man nie in die unangenehme Lage, sich mit jemand anderem um einen Tisch streiten zu müssen. Man wird erst zum Tisch gebracht, wenn er gesäubert und frisch gedeckt worden ist. Sollte es Wartezeiten geben, werden die Gäste - in besseren Restaurants - gefragt, ob sie erst an der Bar einen Drink nehmen möchten.

Auch bei der Kleidung legen die Amerikaner Wert auf Formen: Das heißt Jackett für den Herren und auf keinen Fall kurze Hosen für die Damen. Das gilt allerdings nur fürs abendliche Dinner in den feineren Restaurants der Städte und für die Luxus-Resorts. Ansonsten geht es recht locker zu. Paradoxerweise dürfen sofort nach dem Hinsetzen die Jacketts abgelegt und die Krawatten gelöst werden; das stört dann niemanden mehr. Und selbst im Spitzenrestaurant kann es passieren, dass der Weinkellner nicht etwa den Korkenzieher, sondern die bestellte Flasche Bordeaux dreht und diesen dabei kräftig durchschüttelt.

Günstig und gut sind neben mancher Fast-Food-Kette auch die vielen ethnischen Lokale. Ohne Übertreibung isst man in Amerika oft ebenso gut chinesisch oder mexikanisch wie in den ursprünglichen Ländern, wenn auch manchmal etwas im Geschmack angepasst. Die Portionen sind oft enorm - was dazu führt, dass man die Reste ganz selbstverständlich im doggy bag eingepackt bekommt und mitnehmen kann.

Die klassische amerikanische Küche serviert nach wie vor meat and potatos - ist also schwer und kalorienreich. Doch über die Jahrhunderte haben sich auch einige regionale Spezialitäten entwickelt. In Neuengland ist Fisch ein Muss. Hummer kommen zuhauf auf den Tisch. Austern, in Europa ein sehr teures Vergnügen, werden dort eher als Beigabe zum Bier gereicht, fast so wie Brezeln oder Nüsschen. Der schönste Austernkeller der Welt ist kein solcher, sondern eigentlich ein Imbiss, die "Oyster Bar" in New Yorks Grand Central Station.

Im Süden dominiert der Southern Style: viel Reis, schärfere Gewürze, Huhn, Rippchen und, wo Zuwanderer aus Lateinamerika leben, schon die karibische Küche. Authentisch wäre ein Gericht aus southern fried chicken, black eyed peas (Erbsen) und Maisbrot. In Louisiana, wo die französischstämmigen Akadier siedelten, ist auf dem Land scharf gewürztes Cajun Cooking verbreitet und in New Orleans der karibisch inspirierte Creole Style mit sämigen Soßen und Fisch-Eintöpfen. Und shrimp creole, scharf gewürzt, erinnert daran, dass überall auf der Welt Körpertemperatur und Chilipfeffer eng zusammenarbeiten.

In den Westernstädtchen der Rockies und in den Prärien erwartet Sie viel deftige Kost mit viel Fleisch. Aber die Steaks sind auch wirklich klasse: Egal ob Filet, fein gemasertes Ribeye Steak oder ein riesiges T-Bone Steak. Aber für ein solches mit mindestens 400 g Gewicht (und oft mehr) muss man schon richtig Hunger haben. Vor allem wenn dann noch eine baked potato und ein gebutterter Maiskolben hinzukommen.

Vegetarier können hier im Fleischland meist nur auf Nudeln und Salate ausweichen. Sonst ist es aber den Städten und auch den kleineren Orten Amerikas kein Problem, sich fleischlos zu ernähren. Vegetarische Omeletts, asiatische Gemüse-Reis-Gerichte und Fisch stehen auf der Karte, und es gibt hervorragende Sushi-Lokale, die oft besser und preiswerter sind als in Europa. Immer mehr Restaurants und Deli-Feinkostläden setzen zudem auf Bioware, organic food, und beziehen auch ihren Fisch aus nachhaltigem Fang.

Doch das ist kulinarisch noch nicht alles. Trend ist die New American Cuisine, die unter verschiedenen Namen übers ganze Land verbreitet ist. Gemeinsam ist allen Variationen, dass sehr leicht gekocht wird, so weit wie möglich mit frischen Zutaten, und dass Rezepte und Gewürze aus verschiedenen Kulturen vereint werden. In den 1970er-Jahren begann diese Kochrichtung an der Westküste als California Cuisine und hat seither ihren Siegeszug durch die USA erlebt: als Northwest Cuisine mit viel Fisch in Oregon und Washington oder als New World Cuisine mit karibischen Anklängen in Florida.

Um sich für den Tag zu stärken, essen die Amerikaner meist ein großes Frühstück, das American Breakfast mit Eiern, Schinken oder Speck, Bratkartoffeln, Toast und Marmelade. Das kleinere Continental Breakfast besteht nur aus Kaffee, Toast oder einem süßen Kringel. Lunch ist meist nur eine kleine Mahlzeit, während das Dinner - in ländlichen Regionen schon gegen 18 Uhr - wieder eine große Mahlzeit ist.

Überall wird zum Essen Eiswasser gereicht. Auch das Bier ist in Amerika immer eiskalt - und wird dazu noch im tiefgekühlten Glas serviert. "Bud" und "Coors" sind nach wie vor die Hauptmarken; die oft sehr guten Ales, Pilsener und Weizenbiere der zahlreichen Microbreweries werden aber immer beliebter. Amerika produziert zudem ausgezeichnete Weine: Chardonnays, Pinot Noirs und Sauvignons aus Kalifornien, Merlots und Pinot Gris aus Oregon und Washington.

Kellner arbeiten meist ohne Grundgehalt. Daher gilt ein Trinkgeld (tip) von 15 Prozent als normal. Inzwischen hat man aber in den Restaurants der touristischen Zentren gemerkt, dass Europäer, an das eingerechnete Trinkgeld gewöhnt, nur noch aufrunden. Man addiert nun manchmal seinerseits automatisch 15 Prozent hinzu. Das steht dann - sehr klein gedruckt - irgendwo auf der Rechnung.

Einkaufen und Shoppen

Ein Einkaufsbummel in den USA ist sehr angenehm - der Kunde ist hier wirklich König. Auch wenn Sie nichts kaufen, werden Sie mit einem freundlichen "Please come again" verabschiedet. Schuhe, Freizeitklamotten und Sportartikel wie Golf- und Tennisschläger, Kosmetik oder auch Vitaminpillen sind in Amerika meist günstiger. Bei Elektronikgeräten wie iPhones hat man zudem den Vorteil, dass die Geräte in den Fachläden auch unlocked zu kaufen sind, also ohne Festlegung auf einen Netzdienst. Allerdings kann es später in Europa bei Garantieansprüchen Probleme geben.

Vorsicht allerdings, die europäischen Zöllner kennen mittlerweile den Wert eines Golf-Sets, das man von drüben mitbringt. Achtung auch bei Geräten mit einem Steckdosenanschluss: Sehen Sie genau nach, ob die Elektronik umschaltbar ist und auch 220 Volt verarbeiten kann.

Geschäfte sind meist Mo-Sa 10-18 Uhr geöffnet, die großen Malls Mo-Sa 10-21 und So 12-17 Uhr. Große Drugstores und Lebensmittelsupermärkte sind auch abends und an den Wochenenden offen, teilweise sogar rund um die Uhr.

Indianische Souvenirs

Die Sioux und andere Stämme im Norden fertigen Mokassins, aufwendige Perlenstickereien und Lederarbeiten. Die Pueblo-Indianer in New Mexico stellen großartige Keramik her, jedes Pueblo in einem eigenen, unverwechselbaren Stil. Die Navajo in Arizona sind bekannt für ihre Webteppiche, für Silberschmuck und Sandbilder, die Hopi für kunstvoll geschnitzte Kachina-Puppen. Am besten ist, direkt im Reservat bei den Künstlern zu kaufen. Gute, gesicherte Qualität bekommen Sie aber auch in den gift shops der Museen, in den renommierten Galerien und im Südwesten auch in den trading posts am Rand der Reservate.

Made in America

Souvenirs sind natürlich überall im Angebot: T-Shirts, Baseballkappen und andere Kleinigkeiten. Vieles davon ist allerdings "Made in China". Aber es gibt auch Authentisches. Alles, was mit der Cowboykultur zusammenhängt, kommt meist aus Amerika: Stetson-Hüte, handgefertigte Stiefel oder Gürtelschnallen etwa. Beliebt sind auch andere Produkte der Regionen: Kaktusmarmelade aus Arizona oder kleine Kakteen (in Gärtnereien gezogen), Süßigkeiten mit Pecan-Nüssen aus den Südstaaten, Ahornsirup aus Neuengland, beef jerky (eine Art Dörrfleisch) oder Chilisaucen aus New Mexico. Oder wie wäre es mit dem Samenkorn eines Redwood-Baums aus Kalifornien oder einer hübschen Kleinskulptur?

An Wochenenden finden in vielen kleineren Orten mit künstlerischem Flair vor allem in Kalifornien und Neuengland sogenannte arts and crafts fairs statt. Auf diesen Kunsthandwerksmärkten bekommen Sie - neben viel Kitsch - auch hübsche Töpferwaren, Schmuck und andere Mitbringsel von regionalen Künstlern.

Outlet Shopping

Die Outletcenter nutzen die günstigeren Mieten und Personalkosten im Hinterland entlang der großen Interstate-Autobahnen und verkaufen Produkte zahlreicher Markenfirmen zu Rabattpreisen. Zwar sind die Waren manchmal zweite Wahl oder aus der Kollektion des letzten Jahrs, aber bei deutlich reduzierten Preisen stört das wenig. Tipp: Oft gibt es bei der Information des jeweiligen Outlets Coupons für weitere Vergünstigungen.

Shopping Malls

Überall in und um die Städte erwarten große Malls die Kunden - klimagekühlt, mit 100 oder mehr Boutiquen und Kaufhäusern. Und immer ist irgendwo ein sale, ein Ausverkauf. An den großen Feiertagswochenenden greift die Reduzierungswelle auf fast alle Geschäfte über - und der Einkaufsbummel schlägt dann leicht in Kaufrausch um. Für die Amerikaner sind diese Einkaufspaläste aber auch Treffs, wo man am Wochenende die Zeit verbummelt, wo sich Jugendliche am Nachmittag treffen und oft auch die Senioren in den Coffeeshops sitzen. Meist gibt es in den Malls auch einen food court - eine eigene Halle mit Fast-Food-Lokalen und Imbissständen.

Spezialitäten

blackened dolphin kein Delfin, sondern mit fast schwarzer Kruste angebratene Goldmakrele
BLT sandwich Sandwich mit Speck, Salat und Tomate
Caesar Salad Salat mit einem Parmesan-Anchovis-Dressing
catfish with okra and corn bread (frittierter) Katzenwels mit Okra-Gemüse und Maisbrot
clam/fish chowder sämige Muschel- oder Fischsuppe
eggs sunny side up with bacon and hash browns Spiegeleier mit Speck und geraspelten Bratkartoffeln
filet mignon with baked potato Kleines, kurzgebratenes Steak vom Rinderfilet mit Folienkartoffel
French toast Brotscheiben in Eihülle (arme Ritter)
grits with butter and jam Maisgrütze mit gesalzener Butter und Gelee
lobster with drawn butter Hummer mit zerlassener Butter
nachos with guacamole and sour creme Mais-Chips mit Käse überbacken, Avocadocreme und saurer Sahne
New York steak with garlic mashed potatos Steak mit Fettrand, dazu Kartoffelbrei mit Knoblauch
pancakes with maple sirup Pfannkuchen mit Ahornsirup
prime rib with horseradish sauce sehr zarte, dicke Rinderbratenscheibe mit Meerrettich
pumpkin pie with whipped cream Kürbiskuchen in einer Tarteform gebacken, mit Schlagsahne serviert
seared tuna with sesame crust scharf angebratener Thunfisch in einer Sesamkruste
sirloin steak with corn on the cob Lendensteak mit Maiskolben
T-bone steak das größte Steak auf der Karte (mit Knochen)
turkey with stuffing, yams and cranberry sauce Truthahn mit Füllung, Süßkartoffeln und Preiselbeersauce
Stichworte

Brown Bags

Ein Bauarbeiter, der auf offener Straße eine Bierdose an die Lippen setzt? Undenkbar. Doch was machen die Männer da, die mit den braunen Papiertüten? Sie trinken Bier. Als sie es im Laden gekauft haben, hat es der Verkäufer "gebrownbagt". Denn Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten. Ist die Dose aber in der Tüte, dann bemerken sie scheinbar weder der Allmächtige noch das Auge des Gesetzes. Hintergrund: der Puritanismus. Verhaltensprägend: die Prohibition der 1920er-Jahre. Auch daheim und in den Bars hat diese Doppelmoral ihre Auswirkung: den Mixed Drink. Er kommt scheinbar harmlos daher, süß und mit Säften oder Limonaden gestreckt, hat es aber in sich, denn die Schnapsgrundlage wird großzügiger eingeschenkt als in Europa. Weitere Besonderheiten: Jeder Bundesstaat, manchmal sogar ein einzelner Landkreis, ein County, hat eigene Spirituosengesetze. BYO heißt es in den Lokalen mancherorts: bring your own! Die Gaststätte serviert Gläser und Eis, das Getränk müssen Sie selber mitbringen. Fast überall - außer in völlig "trockenen" Bezirken - kann man sich selbst versorgen, in Liquor Stores oder Package Stores.

Drive-In & Drive-Thru

Die Amerikaner leben in ihren Autos. Auf dem Weg zur Arbeit wird Kaffee getrunken, Schminke aufgelegt und auch mal der Bart gestutzt. Die Industrie hat sich auf die mobile Lebensweise eingestellt: Schon 1933 gab es die ersten Drive-in-Kinos, wenig später Drive-in-Restaurants. Heute geht's noch schneller: Drive-Thru heißt die Devise. Man fährt nur noch vor, holt sich Kaffee, Burger oder Tacos, hebt vom Auto aus an der Bank Geld ab oder gibt die Hemden in die Reinigung. Und in Las Vegas gibt es sogar eine Drive-thru-Kapelle für die ultrafixe Trauung.

Drogen

"Crack, crack", rufen an einschlägigen Orten die Dealer, "H" oder "Pot". Drogen sind leicht und vielerorts erhältlich. Daher eine besondere Warnung: Die Amerikaner halten die Rauschgiftsucht für das Problem Nummer eins, und entsprechend hart greift die Polizei durch. Auch Ausländer werden nach den Landesgesetzen abgeurteilt - samt Todesstrafe für Kapitalverbrechen.

Indianer

Amerikas Ureinwohner kamen vermutlich aus Asien über die Beringstraße nach Amerika und lebten vor dem Kontakt mit den Europäern von der Jagd, dem Fischfang und der Landwirtschaft. Aber sie verfügten über keine Schrift, und Metall als Werkstoff war ihnen unbekannt. Daher haben sie außer den - ziemlich verballhornten - Namen von Flüssen, Gebirgen und Landstrichen wenig hinterlassen. Anfängliche Freundschaft zu den Eroberern und Siedlern aus Europa wich bald der Feindschaft. Zwangstaufen, Vertragsbrüche und eine geradezu systematische Ausrottung hörten erst auf, als die meisten überlebenden Indianer in abgelegene Reservate verdrängt worden waren.

Dort leben heute noch viele, misstrauisch, kulturell zerrissen und sich oft mehr schlecht als recht durch den Handel mit Souvenirs über Wasser haltend: Ein Foto vom Häuptling im Federschmuck? Macht 5 Dollar! Keine Volksgruppe ist weniger integriert. Einige jedoch kamen zu Reichtum. Die Irokesen z. B. verdienten gut, da sie, von Natur aus schwindelfrei, die entscheidenden Arbeiten beim Bau der Wolkenkratzer leisteten. Heutzutage erlauben vielerorts Sondergesetze den Indianern, legal Spielkasinos zu betreiben. Manche Stämme, wie die Pequot in Connecticut, die mit dem Foxwoods Casino das größte Glücksspielzentrum der Welt betreiben, haben sich eine goldene Nase daran verdient. Die Spieler, die im Kasino ihr Geld verlieren, sind meist Weiße - eine späte Rache des roten Manns.

Kirche

Baptisten, Methodisten, Episkopale, Holy Rollers, Latter Day Saints (Mormonen), Juden, Katholiken, Moslems, unzählbare Abzweigungen von den Hauptkirchen - die Vielfalt hat mit der Einwanderungsgeschichte zu tun, aber auch damit, dass Staat und Kirche wirklich strikt getrennt sind. Ein Geistlicher muss zusehen, dass er sein Gotteshaus voll bekommt. Denn die Kirchen werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Da liegt der Gedanke für den Seelsorger, seinen Glauben marktschreierisch als den einzig wahren anzupreisen, nicht fern, für die umsorgte Seele aber auch nicht, es mal interessehalber mit einer anderen Kirche zu probieren.

Nationalparks

Sie sind die schönsten, abwechslungsreichsten, weitläufigsten und die bestbehüteten der Welt, die 55 Nationalparks der USA. Berühmte Parks wie der Grand Canyon oder der Yosemite National Park in Kalifornien sind in den öffentlich zugänglichen Bereichen jedoch chronisch überlaufen. Und den Everglades in Florida wird trotz gegenteiliger Gesetze weiterhin buchstäblich das Wasser abgegraben. Im Großen und Ganzen ist aber solch unberührte Natur sonst nicht mehr zu finden. Und ein Heer von Park Rangers sowie von idealistischen und überaus engagierten Naturschützern wacht über die National Parks, zu denen auch noch National Forests (Wälder), National Seashores (Küstenabschnitte) und National Recreation Areas (Erholungsgebiete mit Zelt- und Picknickplätzen) kommen, und bemüht sich um ihre Erweiterung. Bundesstaaten und Gemeinden folgten dem etwa hundert Jahren alten Schutzgedanken und bewahren ihrerseits in State Parks oder County und Community Parks die Natur für die Nachwelt.

Naturkost

Das Zauberwort heißt "organic", am besten sogar "certified organic", also Bioware mit Prüfstempel. Schon seit den Hippie-Tagen ist Kalifornien Vorreiter der heute immer stärker anschwellenden Ökowelle in Amerika. Mittlerweile richten viele Städte im ganzen Land wöchentliche Bauernmärkte aus, Farmers Markets, zu denen oft nur certified farmers zugelassen sind. In San Francisco etwa ist jeden Samstag Biomarkt am Ferry Building. Weitere Märkte finden Sie unter www.farmersmarketonline.com/openair.htm

Das ökologisch angebaute Müsli kaufen die Amerikaner im Health Food Store, einer Art Reformhaus. Aber auch die regulären Supermärkte bieten immer mehr Ökoware an. Dazu gibt es mittlerweile große Bioketten wie Trader Joe's (www.traderjoes.com), die vom kalifornischen Biowein bis zum Sushi aus nachhaltigem Fang ökologisch korrekte Produkte anbieten. Die Besitzer der Kette kommen allerdings aus Europa: Trader Joe's gehört zu Aldi!

Patriotismus

Mit wehender Fahne und Trommelwirbel: Der US-Amerikaner liebt sein Land. Als der später so schmachvoll abgewählte Präsident George Bush und danach sein Sohn George W. die Nation in die beiden Golfkriege führten, waren sie so beliebt wie nie zuvor oder danach - was sich erst mit der zunehmenden Dauer des zweiten Kriegs im Irak änderte. Rally around the flag heißt das Phänomen, dass sich in der Stunde wirklicher oder vermeintlicher Not alle um die Fahne sammeln. Kein Parteitag ohne Fahnenmeer, kein Baseballspiel ohne Flaggengruß.

Politik

Die föderative Ordnung garantiert den 50 Bundesstaaten große Gestaltungsspielräume. Einige Neuengland-Staaten gehören zu den wenigen, die keine Todesstrafe haben, andere gestehen Frauen ausdrücklich das Recht auf Abtreibung zu. Manche praktizieren auf lokaler Ebene direkte Bürgermitbestimmung durch Versammlungen (town meetings), in denen über den städtischen Haushalt entschieden wird.

Gängig ist überall das Misstrauen gegen jedwede Regierung. Bei Präsidentschaftswahlen beteiligt sich traditionell gerade mal die Hälfte der Bürger. Bemerkenswerte Ausnahme waren die Wahlen 2008, die nach einem dramatischen Vertrauensverlust der Republikaner unter Bush den ersten schwarzen Präsidenten Amerikas hervorbrachten: 64 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner eilten damals an die Urnen - die höchste Beteiligung seit dem Zweiten Weltkrieg. Solch ein Zuspruch kommt sonst nur bei Volksentscheiden zustande: so in Kalifornien, wo die Bürger Gesetze zur Steuererleichterung beschlossen. Im Normalfall ist der US-Amerikaner dem Gesetz ziemlich fern, er handhabt es nach dem Trial-and-error-Prinzip: Ich tu, was ich will, bis mir einer auf die Nase haut.

Snowbirds

"Schneevögel" heißen die Winterflüchtlinge aus den nördlichen und den Midwest-Staaten der USA, die alljährlich im November gen Süden ziehen wie Schwärme von Zugvögeln. Sie sind (Früh-)Rentner und kommen zum Überwintern nach Florida, Arizona und Südkalifornien, ziehen mit ihren luxuriös eingerichteten Super-Wohnmobilen durchs Land oder mieten sich für Monate in den unzähligen Ferienwohnungen von Miami Beach oder Fort Myers, Phoenix oder Tucson ein - natürlich mit Golfplatz und Swimmingpool nahebei. In Arizona und Florida haben sich sogar viele Rentner aus den Staaten im Norden auf Dauer niedergelassen, um den Lebensabend in der Sonne zu verbringen. Zum Teil entstanden ganze Altensiedlungen wie etwa Sun City bei Phoenix. Niemand unter 50 Jahren darf hier ein Haus kaufen.

Sportkult

Nordamerika ist sportverrückt. Die vier Nationalsportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey werden als Massenvergnügen inszeniert. Endspiele im Baseball oder Football, die gern bombastische Bezeichnungen wie World Series oder World Championship tragen, treiben das ganze Land vor die Fernsehschirme. Körperkult und Narzissmus zeichnen Rollerblader, Jogger und Bodybuilder aus. Aber einfach so radeln oder durch die Gegend laufen ist nicht: Sport wird mit großem Ernst betrieben. Der Radfahrer trainiert auf dem neusten Rennrad aus Titan - und der Läufer trägt mit wissenschaftlichem Eifer entwickelte Sportschuhe mit Luftkissenpolster.

Umwelt

Umweltschutz in den USA scheint paradox: In manchen Staaten werden auf eine Getränkedose 0,15 Dollar Pfand erhoben, und die Strafe für das Wegwerfen von Abfall auf der Straße beträgt 500 Dollar. Anderswo, etwa in Hanford im Bundesstaat Washington, wurde bei der Herstellung des Plutoniums für Bomben derart gepfuscht, dass ganze Landstriche strahlen.

Die USA sind, nach China, die Nation mit dem zweitgrößten CO2-Ausstoß der Welt. Klimaschutz stand bisher nicht auf der Agenda des Landes. Doch auch wenn die Politiker sich Zeit lassen, innerhalb der Bevölkerung steigt das Umweltbewusstsein. Wegbereiter ist auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat Al Gore. Sein mit dem Oscar ausgezeichneter Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" über die globale Erwärmung haben Millionen US-Bürger gesehen.

Nachhaltigkeit, sustainability, ist das Schlagwort der Ökoszene, die vor allem in New York und Neuengland, in Kalifornien, Oregon und Colorado stark ist. San Francisco verbot bereits 2007 alle Plastiktüten. Immer mehr Restaurants im Land servieren Fisch nur aus nachhaltigem Fang - Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium geben dafür eine ständig aktualisierte Liste heraus. Öffentliche Gebäude und auch Hotels werden immer häufiger nach sogenannten LEED Standards gebaut. LEED steht für "Leadership in Energy and Environmental Design", das besonders strikte Regelwerk des US Green Building Council (www.usgbc.org).

Unterwegs

An die Verkehrsregeln halten sich die US-Amerikaner ziemlich strikt, doch daneben gibt es Verhaltensweisen, die nicht im Gesetzeskatalog erscheinen. Zum Beispiel, dass es den Führerschein in Amerika meist schon ab 16 Jahren gibt und das ohne große Fahrschulausbildung: Die Eltern lernen die Kinder an - und geben so ihr eigenes, oft schlampiges Fahrverhalten weiter. Teenager sind daher oft schlechte Fahrer, zumal sie eine Hand lieber an der Freundin haben als am Auto. Generell sind US-Amerikaner im Umgang mit Karten ungeübt, kennen selten die Strecken von einem Ort zum anderen. Ein paar Tipps, wenn Sie die USA mit dem Auto bereisen wollen:

1. Vermeiden Sie Interstate Highways. Sie sind langweilig und in Stadtnähe häufig verstaut. Parallel gibt es meist eine ruhige Landstraße, auf der man mehr sieht. Ausnahme: In Großstädten ist man auf Interstates meist schneller und bequemer unterwegs als auf Stadtstraßen.

2. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. In den USA folgte die Stadtentwicklung - umgekehrt zu Europa - dem Straßenbau. Was logisch erscheint, ist es meist auch. Ausnahme: Namen wiederholen sich scheinbar, z. B. Lincoln Road, Lincoln Street etc.

3. Reiseführer, Navi und Karten sind hilfreich, Abenteuer und die Fahrt ins Unbekannte spaßiger. Ausnahme: Verödete Stadtstraßen führen mitunter in gefährliche Slums.

4. Gehen Sie nie aufs Angebot zu einem Wettrennen ein, das an roten Ampeln gemacht wird, indem der Nebenmann ein paarmal demonstrativ den Motor aufjaulen lässt. Ausnahme: Sie wollen die Kasse des örtlichen Sheriffs aufbessern.

Waffen

Nie wird ein Europäer den Waffenwahn der US-Amerikaner verstehen. Nie wird indes ein Politiker in den Vereinigten Staaten die Macht der National Rifle Association (NRA) brechen, eines Vereins, der etwa das Verbot von panzerbrechenden Schusswaffen als Eingriff in die Grundfreiheiten verdammt. In einer nordamerikanischen Großstadt werden in einem Monat mehr Menschen erschossen als in einem Jahr in einem europäischen Land - eben auch, weil es so außerordentlich leicht ist, sich ein piece, eine Pistole oder einen Revolver, zu kaufen. Das Recht auf den Besitz von Waffen wird in den Vereinigten Staaten durch die Verfassung geschützt.

Rund 11000 Menschen kommen jedes Jahr in den USA durch Schusswaffen ums Leben. Sehr sehenswert zum Thema ist der Film "Bowling for Columbine" von Michael Moore.

X-ing out

Die Amerikaner lieben die lautmalerische Verwendung von Buchstaben und sogar Zahlen. U-turn etwa steht für eine Wende auf der Straße - und die ist meistens verboten. Andere Beispiele: Ped X-ing - Fußgänger kreuzen; im Laden: If U don't C what U need ask 4 it - Wenn Sie nicht sehen, was Sie brauchen, dann fragen Sie danach. Und X-ing out steht z. B. für Durchstreichen.

Bloss nicht!

Im Halteverbot parken

No parking heißt genau das. Nichts tut die Polizei lieber als abzuschleppen - vor allem, wenn Sie vor einem Hydranten stehen. Eine herrliche Einnahmequelle. 75 $ oder mehr - in bar - fürs Schleppen, plus Strafe. So bessern Gemeinden ihre chronisch leeren Kassen auf. Übrigens auch mit speed traps, mit Geschwindigkeitskontrollen. Plötzlich heißt es nicht mehr 55 Meilen pro Stunde, sondern 35. Hinter der Kurve steht dann ein Polizeiwagen.

Alles wörtlich nehmen

"Kommt doch mal bei uns vorbei, schaut rein, wir sind immer da" - Amerikaner sind mit solchen Einladungen schnell zur Hand. Doch meist ist es nur dahingesagt, und der "Gastgeber" wird gehörig staunen, wenn Sie überraschend bei ihm auftauchen. Nur Einladungen, die fest vereinbart werden, sind wirklich ernst zu nehmen.

An falscher Stelle witzig sein

Nämlich bei der Grenzkontrolle, bei Security-Checks an Flughäfen oder an den Eingängen von öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Rathäusern. Witzig gemeinte Sprüche über Geheimfächer im Koffer oder Bomben in den Socken werden von den Beamten als gar nicht lustig angesehen. In den Sicherheitsbereichen der Flughäfen und an anderen offiziellen Stellen sind solche Witze sogar strafbar.

Den Pass im Hotel lassen

Nicht weil er dort geklaut würde, sondern weil man ihn immer wieder braucht: Mal fragt die Dame an der Kasse beim Einlösen von Reiseschecks nach der "ID", mal der Barmann in der Kneipe, mal der Tankwart beim Kauf von Zigaretten oder Alkohol. Ohne "ID", Identifikation, geht nichts.

Nachts in den Park

So verlockend die Parks in Amerikas Städten auch sein mögen, nach Einbruch der Dunkelheit sind sie keineswegs mehr einladend. Denn in allen amerikanischen Großstädten ufert die Zahl besonders der Gewaltverbrechen aus. Jugendbanden und einsame, aber oft bewaffnete Irre streifen umher.

Rauchen

Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden verboten. Viele Restaurants sind rauchfrei oder haben nur noch eine kleine Raucherzone. Sogar in Bars darf kaum noch gequalmt werden. Trotz allem ist der Nikotinkonsum in den USA nur wenig zurückgegangen.

"Drink & Drive"

Ein oder zwei Drinks sind okay, da kann man ruhig noch mit dem Auto zurück ins Hotel fahren. Vollkommen falsch! Die meisten Staaten haben zwar eine Grenze von 0,5 Promille, doch das gilt nicht bei einem Unfall: Die Versicherung muss nicht zahlen, und die Richter verhängen oft drakonische Strafen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger

Reisen nach Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln

Die Hurrikane "Irma" und "Maria" haben im Sommer 2017 in Puerto Rico, den US-amerikanischen Jungferninseln sowie in Teilen Floridas erhebliche Schäden verursacht. In Puerto Rico und den US-amerikanischen Jungferninseln ist die Kommunikation und Stromversorgung in einigen Regionen immer noch defizitär. Reisende nach Puerto Rico und US Virgin Islands sollten weiterhin die Anweisungen lokaler Behörden beachten und sich umsichtig verhalten, da die Aufräumarbeiten andauern. Ausführliche Informationen zu allen Katastrophen in den finden sich bei der Federal Emergency Management Agency, FEMA.

Besonderheiten bei der Einreise

Für alle Flüge in die gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Seit dem 26. Oktober 2017 kann es zu zusätzlichen Befragungen am Abflugort kommen. Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit, mindestens. 3 Stunden, einplanen, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Außerdem wird empfohlen, sich rechtzeitig bei der Fluggesellschaft zu erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des und bei der nachgeordneten.
Laptops oder andere elektronische Datenträger dürfen von den US-Grenzbehörden zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden. Gepäckstücke werden grundsätzlich auf Explosivstoffe durchleuchtet. Die Transport Security Administration (TSA) weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, um manuelle Nachkontrollen zu ermöglichen. Die TSA hat das Recht, alle Gepäckstücke zu öffnen, verschlossene auch gewaltsam. In jedem Fall wird ein Hinweiszettel über die erfolgte Kontrolle im Koffer hinterlegt, in dem auf Haftungsausschluss bei Beschädigung oder Verlust einzelner Inhalte hingewiesen wird.
Weitere Informationen erteilt die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA).

Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den Einreisebehörden der Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zu diesen Reservierungsdaten wird bei Einreise die Angabe der Adresse verlangt, an der sich der Passagier während seiner Reise in den aufhalten wird. (Bei Rundreisen gilt die erste Adresse). Reisenden, die keine Adressenangaben machen, kann die Einreise verweigert werden.
Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen / Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und es wird ein digitales Porträtphoto erstellt. Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die US-Grenzbehörden können auf der Internetseite des Department of Homeland Security eingesehen werden.
Auch am Einreiseflug-/Seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen, in Ausnahmefällen können auch körperbezogene Durchsuchungen erfolgen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer von den US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung - wenn sich Ihre Ausreise etwa durch unvorhersehbare Umstände verzögert - ist nicht möglich. Ist die Einreise mit Visum erfolgt, kann jedes Büro der Einreisebehörde USCIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen. Der Tag, an dem spätestens die Ausreise erfolgen muss, wird bei Einreise in den Pass eingestempelt: "admitted until xx-xx-xx". Zu beachten ist das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: '3-10' ist der 10. März, nicht der 3. Oktober).

Reisen nach oder von Kuba

Touristische Reisen direkt von den nach Kuba sind nach geltenden US-Bestimmungen untersagt. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den nach Kuba sind nur erlaubt unter einer der 12 von den US-Behörden festgelegten Kategorien, wie etwa kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und religiöse Aktivitäten, aber auch Reisen, um das kubanische Volk zu unterstützen sowie private Besuchsreisen. Zur Umsetzung dieser Regelungen in die Praxis und die Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor.
Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, ihre Aktivitäten, Ansprechpartner genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, diese fünf Jahre aufzubewahren und den US-amerikanischen Behörden auf Verlangen vorzulegen, um diesen die Prüfung der Einhaltung der genannten Bestimmungen zu ermöglichen.
Außerdem haben die US-amerikanischen Behörden eine umfangreiche Liste von im Tourismusbereich tätigen kubanischen Staatsfirmen, auch Hotels, veröffentlicht, mit denen aus den kommende Reisende keine Geschäfte machen dürfen.
US-amerikanische Fluggesellschaften wenden zum Teil die o.g. Restriktionen auch bei Reisen von Kuba in die an.
Nähere Informationen können nur die zuständigen US-amerikanischen Behörden erteilen. Dazu wird auf die Webseiten der zuständigen US-amerikanischen Behörden Customs and Border Protection (CBP), des Department of the Treasury - Office of Foreign Assets Control (OFAC) und der US-Botschaft in Havanna hingewiesen:
CBP-United-States-Cuba-Travel
Treasury-Sanctions-Programs-Cuba-Travel
US-Embassy-Traveling-to-Cuba
Einige US-amerikanische Fluglinien haben inzwischen entsprechende Hinweise veröffentlicht, so z. B. American Airlines.

Versorgung im Notfall

Reisende sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der US-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den werden fast alle Kreditkarten akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist damit nicht mehr möglich.
Der Umtausch von Euro- Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist - gegen Gebühr - auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden lassen. Banküberweisungen von Deutschland in die können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Straßenverkehr/Mietwagen

Autofahrer sollten sich über die amerikanischen Verkehrsregeln informieren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Alkohol am Steuer können hohe Geldbußen oder sogar Gefängnis drohen.
Auch in den wird die Nutzung von Mobiltelefonen beim Autofahren, sofern keine Freisprechanlage vorhanden ist, in immer mehr Bundesstaaten oder auch einzelnen Bezirken, verboten und inzwischen mit zum Teil hohen Geldstrafen geahndet.
Autovermietungen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und etwa Stadtpläne und Broschüren zu Verhaltensweisen, die zu beachten sind, zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht zumeist bis zu einer bestimmten Schadenssumme eine Haftpflichtversicherung. Nicht versicherbar ist der in den mögliche Strafschadensersatz (punitive damages), der bei vorsätzlich verursachten Schäden fällig werden kann. Verurteilungen zu Strafschadensersatz können sehr hohe Geldbeträge erreichen. Diese Verurteilungen werden zwar in Deutschland nicht vollstreckt, in den sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil, auch bei eventuellen zukünftigen -Aufenthalten, stets möglich.

Führerschein

Ein internationaler Führerschein wird - in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein - grundsätzlich empfohlen, in einigen US-Bundesstaaten ist er sogar Pflicht. Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen US-Bundestaaten sind auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation verfügbar.

Aktuelle medizinische Hinweise
Luftverschmutzung durch Waldbrände
Durch immer wieder auftretende langanhaltende Brände kommt es örtlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Luftqualität, die für ältere Personen mit Herz-/Kreislaufproblemen sowie für Kleinkinder besonders bei größerer Anstrengung die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation () werden Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen -Einteilung, auch wenn aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen -Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. -Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. () sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Impfschutz

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.
Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (vor Einreise erfragen!). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.
Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.

West-Nil-Fieber (West Nile Virus)

ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der ausgebreitet.
Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der wird allen Reisenden empfohlen,

  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Hantavirus

Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov

Medizinische Versorgung

In den sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Notfallbehandlungen erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt.

Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ sowie eine Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Impfungen

Titel Besondere Vorsichtsmaßnahmen Gesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken - -
Gelbfieber Nein -
Cholera Nein -
Typhus & Polio Nein -
Malaria Nein -

Gesundheitszeugnis

Impfnachweise
Einwanderer und andere Reisende mit Visumpflicht müssen - je nach Alter - Impfschutz gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, Haemophilus influenzae B, Pneumokokken und Influenza nachweisen. Derartige Impfauflagen gibt es auch für Personen, die Kindergärten, Schulen, Colleges, Ferienfreizeiten etc. besuchen oder in Gemeinschaftsunterkünften leben. Ggf. Auskünfte von der hiesigen US-Vertretung oder betreffenden Institution in den USA einholen. Touristen sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst im südlichen Texas, vereinzelt in Florida sowie sporadisch auf Hawaii (Big Island) vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Die seltene Erkrankung durch das Hantavirus entsteht durch den Kontakt mit den infizierten Sekreten von Nagetieren. Schwerpunkt ist der Yosemite Nationalpark. Über die Atemwege aufgenommen, kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt planen, impfen lassen. Die Impfung wird bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfohlen. Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.

Pest-Fälle wurden vereinzelt aus dem Mittleren Westen, dem Südwesten und von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. 

Tollwut kommt landesweit vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken, besonders im Spätsommer und Herbst, übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Besonders betroffen sind die folgenden US-Staaten: Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kentucky, Louisiana, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, New York, North Dakota, Ohio, Oklahoma, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Virginia, Wisconsin und der Distrikt Columbia, Connecticut und Pennsylvania. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden.

Im Stadtgebiet von Miami, in Miami Beach sowie in Pinellas County in der Nähe von Tampa wurden mehrere Zika-Infektionen registriert. Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 09 Oct 2018 10:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 09 Oct 2018 09:45:01 +0200)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (Hurrikan Michael)
Redaktionelle Änderungen

Aktuelle Hinweise

Der Hurrikan „Michael" wird voraussichtlich ab Mittwoch, 10. Oktober 2018 als Major Hurricane auf den Nordwesten Floridas, den sog. Panhandle treffen. Für die Küste von Suwannee River in Florida bis zur Grenze nach Alabama gilt die höchste Warnstufe, in beiden Bundesstaaten wurde in betroffenen Counties der Notstand ausgerufen und erste Evakuierungen angeordnet.
Reisende in der Region werden gebeten, die Entwicklung zu verfolgen und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.

Die Folgen von Hurrikan „Florence", der in Teilen von North Carolina und South Carolina zu weitreichenden Überschwemmungen geführt hatte, beeinträchtigen weiterhin vereinzelt Infrastruktur und Reiseverkehr.
Reisende werden gebeten, sich über ggf. noch bestehende Sperrungen von Straßen und Brücken vor Fahrtantritt zu informieren, z.B. beim North Carolina Department of Transportation und South Carolina Department of Transportation.

Auf der größten Insel von Hawaii, Big Island, ist es seit Anfang Mai 2018 zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen. Entlang des Vulkans ist an vielen Stellen Lava ausgetreten, vor allem im Südosten der Insel. Je nach Intensität werden Alarmstufen vom US Geological Survey (USGS) festgelegt.
Reisende sollten die Entwicklung in den lokalen Medien verfolgen, Anweisungen der lokalen Behörden Folge leisten und Sperrzonen unbedingt beachten, siehe auch Naturkatastrophen. Aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise sind u.a. bei der Hawaii Emergency Management Agency und auf der Webseite des County of Hawaii abrufbar.

In Florida ist die übliche Rotalgenplage in diesem Jahr besonders stark ausgeprägt. Nach den Südwest- und Nordwestküsten sind nunmehr auch Landkreise (Counties) an der Ostküste betroffen. Aktuelle Informationen sind bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission abrufbar.

Bezüglich weiterhin geltender Einschränkungen bei der visumfreien Einreise in die USA (Visa Waiver Programm) im Zusammenhang mit früheren Reisen nach Irak, Iran, Syrien, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen wird auf die Ausführungen im Abschnitt „Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige" hingewiesen.
Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus
Die US-Regierung warnt vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Zuletzt wurden am 31. Oktober 2017 und am 11. Dezember 2017 in Manhattan/New York Anschläge verübt, bei denen es mehrere Todesopfer bzw. Verletzte gab.

Kriminalität/Waffen
Reisende sollten stets auf Ihre Wertgegenstände achten. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. im Hotel Safe, aufbewahrt und auch nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen ist Vorsicht vor Taschendieben geboten. Von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, sollten Kopien angefertigt und getrennt aufzubewahrt werden.
In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Bewaffnete Überfälle oder Amokläufe kommen vereinzelt vor. Im Falle eines bewaffneten Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Demonstrationen
In den gesamten USA kann es aktuell häufiger zu politischen Demonstrationen kommen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Es wird daher empfohlen, insbesondere in städtischen Ballungszentren die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.

Naturkatastrophen
In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
Im Mittleren Westen der USA besteht zwischen März und Juli die Gefahr von Tornados.
Die US-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen können von Taifunen betroffen sein.
Reisende in diese Regionen werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten und sich informiert zu halten, z.B. über das zuständige National Hurricane Center.
Im Winter können insbesondere an der Ostküste Schneestürme auftreten, die teilweise zu Einschränkungen des Flugverkehrs führen.
Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Stets aktuelle Informationen bietet das Department of Forestry and Fire Protection.
Auch in anderen Bundesstaaten, insbesondere im Süden und Südwesten der USA, können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Teile der USA liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam, speziell für die USA das USGS Earthquake Hazards Program.
Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zudem zahlreiche Vulkane. Bei Ausflügen auf Vulkanen sollten Reisende besonders vorsichtig sein, sich von ortskundigen Führern begleiten lassen und Anweisungen von Sicherheitskräften wie auch Sperrzonen unbedingt beachten. Aktuelle Informationen zu Warnstufen finden sich unter U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen nach Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln
Die Hurrikane „Irma" und „Maria" haben im Sommer 2017 in Puerto Rico, den US-amerikanischen Jungferninseln sowie in Teilen Floridas erhebliche Schäden verursacht. In Puerto Rico und den US-amerikanischen Jungferninseln ist die Kommunikation und Stromversorgung in einigen Regionen immer noch defizitär.  Reisende nach Puerto Rico und US Virgin Islands sollten weiterhin die Anweisungen lokaler Behörden beachten und sich umsichtig verhalten, da die Aufräumarbeiten andauern.  Ausführliche Informationen zu allen Katastrophen in den USA finden sich bei der Federal Emergency Management Agency, FEMA.

Besonderheiten bei der Einreise
Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Seit dem 26. Oktober 2017 kann es zu zusätzlichen Befragungen am Abflugort kommen. Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit, mindestens. 3 Stunden, einplanen, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Außerdem wird empfohlen, sich rechtzeitig bei der Fluggesellschaft zu erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des und bei der nachgeordneten .
Laptops oder andere elektronische Datenträger dürfen von den US-Grenzbehörden zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden. Gepäckstücke werden grundsätzlich auf Explosivstoffe durchleuchtet. Die Transport Security Administration (TSA) weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, um manuelle Nachkontrollen zu ermöglichen. Die TSA hat das Recht, alle Gepäckstücke zu öffnen, verschlossene auch gewaltsam. In jedem Fall wird ein Hinweiszettel über die erfolgte Kontrolle im Koffer hinterlegt, in dem auf Haftungsausschluss bei Beschädigung oder Verlust einzelner Inhalte hingewiesen wird.
Weitere Informationen erteilt die US-Transportsicherheitsbehörde (TSA).

Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den Einreisebehörden der USA Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zu diesen Reservierungsdaten wird bei Einreise die Angabe der Adresse verlangt, an der sich der Passagier während seiner Reise in den USA aufhalten wird. (Bei Rundreisen gilt die erste Adresse). Reisenden, die keine Adressenangaben machen, kann die Einreise verweigert werden.
Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen / Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und es wird ein digitales Porträtphoto erstellt. Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die US-Grenzbehörden können auf der Internetseite des Department of Homeland Security eingesehen werden.
Auch am Einreiseflug-/Seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen, in Ausnahmefällen können auch körperbezogene Durchsuchungen erfolgen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer von den US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich Ihre Ausreise etwa durch unvorhersehbare Umstände verzögert – ist nicht möglich. Ist die Einreise mit Visum erfolgt, kann jedes Büro der Einreisebehörde USCIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen. Der Tag, an dem spätestens die Ausreise erfolgen muss, wird bei Einreise in den Pass eingestempelt: "admitted until xx-xx-xx". Zu beachten ist das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: '3-10' ist der 10. März, nicht der 3. Oktober).

Reisen nach oder von Kuba
Touristische Reisen direkt von den USA nach Kuba sind nach geltenden US-Bestimmungen untersagt. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt unter einer der 12 von den US-Behörden festgelegten Kategorien, wie etwa kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und religiöse Aktivitäten, aber auch Reisen, um das kubanische Volk zu unterstützen sowie private Besuchsreisen. Zur Umsetzung dieser Regelungen in die Praxis und die Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor.
Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, ihre Aktivitäten, Ansprechpartner usw. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, diese fünf Jahre aufzubewahren und den US-amerikanischen Behörden auf Verlangen vorzulegen, um diesen die Prüfung der Einhaltung der genannten Bestimmungen zu ermöglichen.
Außerdem haben die US-amerikanischen Behörden eine umfangreiche Liste von im Tourismusbereich tätigen kubanischen Staatsfirmen, auch Hotels, veröffentlicht, mit denen aus den USA kommende Reisende keine Geschäfte machen dürfen.
US-amerikanische Fluggesellschaften wenden zum Teil die o.g. Restriktionen auch bei Reisen von Kuba in die USA an.
Nähere Informationen können nur die zuständigen US-amerikanischen Behörden erteilen. Dazu wird auf die Webseiten der zuständigen US-amerikanischen Behörden Customs and Border Protection (CBP), des Department of the Treasury – Office of Foreign Assets Control (OFAC) und der US-Botschaft in Havanna hingewiesen:
CBP-United-States-Cuba-Travel
Treasury-Sanctions-Programs-Cuba-Travel
US-Embassy-Traveling-to-Cuba
Einige US-amerikanische Fluglinien haben inzwischen entsprechende Hinweise veröffentlicht, so z. B. American Airlines.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der US-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den USA werden fast alle Kreditkarten akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist damit nicht mehr möglich.
Der Umtausch von Euro- Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden lassen. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Straßenverkehr/Mietwagen
Autofahrer sollten sich über die amerikanischen Verkehrsregeln informieren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Alkohol am Steuer können hohe Geldbußen oder sogar Gefängnis drohen.
Auch in den USA wird die Nutzung von Mobiltelefonen beim Autofahren, sofern keine Freisprechanlage vorhanden ist, in immer mehr Bundesstaaten oder auch einzelnen Bezirken, verboten und inzwischen mit zum Teil hohen Geldstrafen geahndet.
Autovermietungen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und etwa Stadtpläne und Broschüren zu Verhaltensweisen, die zu beachten sind, zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht zumeist bis zu einer bestimmten Schadenssumme eine Haftpflichtversicherung. Nicht versicherbar ist der in den USA mögliche Strafschadensersatz (punitive damages), der bei vorsätzlich verursachten Schäden fällig werden kann. Verurteilungen zu Strafschadensersatz können sehr hohe Geldbeträge erreichen. Diese Verurteilungen werden zwar in Deutschland nicht vollstreckt, in den USA sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil,  auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten,  stets möglich.

Führerschein
Ein internationaler Führerschein wird - in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein - grundsätzlich empfohlen, in einigen US-Bundesstaaten ist er sogar Pflicht. Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen US-Bundestaaten sind auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation verfügbar.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum

Anmerkungen:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.

Visumfreie Einreise (US Visa Waiver Programm/ESTA)/Visum
Da Deutschland am US-Visa Waiver Programm teilnimmt, können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, bei Geschäftsreisen oder im Transit visumfrei in die USA einreisen, sofern sie im Besitz eines elektronischen Reisepasses (e-Pass mit Chip), einer gültigen elektronischen Einreisegenehmigung (ESTA) sowie eines gültigen Rück- oder Weiterflugtickets sind. Minderjährige können nur dann visumfrei einreisen, wenn sie im Besitz eines eigenen e-Passes und einer gültigen ESTA sind.

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (derzeit 14,- US-$). Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren erhalten Sie über die ESTA-Startseite oder folgenden Links:

ESTA-Informationen der US-Botschaft Berlin
US State Department Visa Waiver Program
ESTA-Häufig gestellte Fragen

Die Einreise auf dem Landweg, von Kanada oder Mexiko, ist ohne ESTA möglich.

Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Besuchszwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach -/ Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschl. Niederlassung / Einwanderung in die USA etc) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Deutsche Staatsangehörige, die neben der deutschen Staatsangehörigkeit noch die Staatangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen oder sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder bzw. in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen und müssen ebenfalls  (unabhängig vom Zweck der Reise) ein Visum für die USA beantragen. Ausnahmen gelten lediglich für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Das jeweilige Visum ist bei der zuständigen US-Auslandsvertretung zu beantragen. Ausführliche  Hinweise zu den US-Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren erteilen die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges US-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte. Gegen die Entscheidung ist kein Rechtsbehelf zugelassen und es ist den deutschen Auslandsvertretungen nicht möglich, auf die Grenzbeamten einzuwirken, eine Einreiseverweigerung rückgängig zu machen.

Weitere Hinweise

Sollten bei Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, kann auch nach Rückkehr das Department of Homeland Security (DHS) kontaktiert werden. Das DHS hat ein „Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP)" eingerichtet, welches die zentrale Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen, im Zusammenhang mit Einreisen in die USA, ist. Nutzer von TRIP müssen ein Online-Formular ausfüllen und dort Angaben zur Person und Art der negativen Reiseerfahrung machen, wegen der sie Abhilfe oder Auskunft erbitten.

 Reisenden wird empfohlen, den Reisepass bzw. eine Kopie des Reisepasses, aus dem der legale Aufenthalt in den USA hervorgeht (Einreisestempel, ggf. Visum), ständig mit sich zu führen. In einigen Staaten, wie beispielsweise Louisiana, ist dies Pflicht.

 Weitergehende Fragen betreffend die  Einreise sollten rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen US-amerikanischen Auslandsvertretung geklärt werden

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Hinweise zu den aktuellen Zollvorschriften finden Sie unter International Visitors.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafmaß des US-amerikanischen Rechtssystems sind zum Teil erheblich härter als in der Bundesrepublik Deutschland.

Auf folgende Punkte wird besonders hingewiesen:
Rauschmittel
Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann, auch wenn es sich um Mittel oder Mengen handelt, deren Besitz in einigen US-Bundesstaaten bzw. Deutschland nicht strafrechtlich verfolgt wird, eine lebenslange Einreisesperre nach sich ziehen und  zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, die mehrere Hunderttausende US-$ betragen können. Bereits bei der Einreise in die USA werden auch im Transit handelt strenge Kontrollen durchgeführt.

Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis
Arbeitsaufnahme ohne Arbeitserlaubnis, auch in geringem Umfang, ist untersagt. Illegale Arbeitsaufnahme kann zu Gefängnisstrafen und Ausweisung führen. 

Alkoholgenuss
in der Öffentlichkeit ist fast überall verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke ist normalerweise strafbar. Dies gilt auch für Nationalparks o. ä. Alkohol darf nicht an unter 21jährige abgegeben werden. Gegebenenfalls muss das Alter per Ausweis nachgewiesen werden.

Rauchverbote
werden in den USA häufiger verhängt als bei uns in Deutschland. Es wird empfohlen, die Rauchverbote unbedingt einzuhalten, da auch hier Ordnungsstrafen drohen können.

Nacktbaden
Auch wenn die Gesetze in den einzelnen Bundesstaaten, die Nacktheit generell unter Strafe stellen, rar geworden sind, sollte unbedingt beachtet werden, dass Nacktbaden und selbst das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und daher zu Unannehmlichkeiten führen kann. Nur an einigen wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder wird zumindest geduldet. An allen anderen Stränden sollte Nacktbaden - am besten auch von Kleinkindern - unterlassen werden. Gleiches gilt für das Baden ohne Oberteil, - nicht nur von erwachsenen Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

Kinderpornographie und -missbrauch
Kinderpornographie und –missbrauch werden in den USA strengstens verfolgt und geahndet. Schon möglicherweise geringe Verdachtsmomente werden von einer wachsamen Bevölkerung an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Insofern sollte das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, (auch der eigenen z.B. im Garten oder in der Badewanne), unterlassen werden. Die Grenzen zwischen harmlosen Familienfotos und strafbaren Fotos verlaufen in den Augen der Ermittlungsbeamten fließend. Eine Anzeige, bspw. durch Nachbarn oder ein mit der Filmentwicklung beauftragtes Fotogeschäft,- kann langwierige Ermittlungsverfahren, im schlimmsten Fall sogar Gefängnisstrafen nach sich ziehen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen
Sexuelle Handlungen an Minderjährigen – auch in gegenseitigem Einvernehmen – werden in vielen Fällen mit langer Haft bestraft. Je nach Bundesstaat variiert die Altersgrenze, unterhalb derer keine wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen erklärt werden kann. Dies kann dazu führen, dass beispielsweise ein 18-Jähriger mit 17-jähriger Freundin oder ein 16-Jähriger mit 15-jähriger Freundin als Sexualstraftäter verurteilt wird.

Öffentliches Stillen
Das Stillen von Babys in der Öffentlichkeit wird zwar mittlerweile in wohl allen Bundesstaaten von den Strafvorschriften ausgenommen, sollte jedoch zumindest in Restaurants und Bars bzw. in weniger -liberalen- Gegenden unterlassen werden.

Verletzung der Aufsichtspflicht
In den USA kann das Unbeaufsichtigtlassen von Kindern bestimmter Altersstufen strafbar sein und geahndet werden. Dies sollten auch Touristen, die ihre Kinder etwa nur kurz im Hotel oder im Auto zurücklassen wollen, unbedingt beachten. Zwar setzen nur wenige Bundesstaaten diesbezüglich feste Altersgrenzen fest (-z.B. Maryland, wo das Alleinlassen von Kindern unter 8 Jahren unter Strafe gestellt ist; oder Illinois, wo Kinder unter 14 Jahren nicht für "unangemessen lange" Zeit allein gelassen werden dürfen-). In allen anderen Staaten kommen meist lokale Richtlinien zur Anwendung, bei denen das Mindestalter unbeaufsichtigter Kinder generell zwischen 12-13 Jahren schwankt, und es auch auf die Dauer des Alleinseins ankommt. Grundsätzlich gilt daher, dass Kinder unter 8 Jahren nie, Kinder unter 12 oder 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.

Prostitution
In vielen Bundesstaaten der USA ist es strafbar, mit Prostituierten geschlechtlich zu verkehren. Schon das Ansprechen einer Prostituierten kann strafbar sein.

Stalking
Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.
Sollten Sie einen Strafzettel ("Ticket") für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit oder Ähnliches erhalten haben und diesen nicht bezahlen, kann es bei künftigen Einreisen oder Aufenthalten Unannehmlichkeiten geben. Für Auskünfte, auch nach dem Verlassen der USA, ist die Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, in diesen Fällen behilflich zu sein.
Amerikanische Polizisten erwarten, dass Autofahrer, die sie zum Anhalten auffordern, im Fahrzeug sitzen bleiben, das Fenster herabrollen und beide Hände sichtbar auf das Lenkrad legen. Aussteigen o. ä. empfinden sie als Bedrohung und reagieren gegebenenfalls mit Selbstverteidigungsmaßnahmen.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise
Luftverschmutzung durch Waldbrände

Durch immer wieder auftretende langanhaltende Brände kommt es örtlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Luftqualität, die für ältere Personen mit Herz-/Kreislaufproblemen sowie für Kleinkinder besonders bei größerer Anstrengung die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Impfschutz
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.
Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen!). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.
Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.

West-Nil-Fieber (West Nile Virus)
ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.
Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen,

  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Hantavirus
Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov

Medizinische Versorgung
In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Notwendige Einreisedokumente

Titel Pass erforderlich Visum erforderlich Rückflugticket erforderlich
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja 1 Ja
Österreich Ja Nein Ja
Türkei Ja nicht erhältlich Ja
Deutschland Ja Nein Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein.

Die Reisepässe von Teilnehmern am Visa Waiver-Programm (nur als Touristen/Geschäftsreisende oder zum Transit) müssen während des Aufenthalts gültig sein.

Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).

Hinweis: Fluggesellschaften haben zum Teil abweichende Bestimmungen und verlangen teilweise eine Mindestgültigkeit des Reisepasses von 6 Monaten.

Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.

Ausländer sollten während ihres Aufenthalts in den USA jederzeit ihren Reisepass bei sich tragen. In einigen Staaten wie in Louisiana ist es Pflicht, den Reisepass ständig bei sich zu tragen.

Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Visa Waiver-Programm ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn sie elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sind, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) benutzt werden zu können. 





 

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

Visa Waiver Program (VWP): U.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können als Touristen oder Geschäftsleute für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visumfrei in die USA einreisen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (s. Anmerkung - Einreisebestimmungen). Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).:

Schweiz und EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien und Zypern);

Anmerkung:
Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt (US-Visit-Programm).

Einreisebestimmungen
Als Faustregel gilt: Staatsangehörige der Länder, die am Visa Waiver-Programm (VWP) (Programm zur Aufhebung der Visapflicht) der USA teilnehmen, können i.d.R. für bis zu 90 Tage als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines während des Aufenthalts gültigen e-Reisepasses sind;

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen;

- über ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen (welches - außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern - nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden darf) und

- im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ESTA (Electronic System for Travel Authorization, s. Meldepflicht/Compulsory Registration) sind.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

Achtung: Fluggesellschaften sind verpflichtet, Reisende ohne gültige ESTA-Genehmigung bereits beim Check-in zurückzuweisen.

Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen: Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 USD für F-/M-Visa und 180 USD für J-Visa und betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) muss zusätzlich das Antragsformular DS-160 von allen Antragsstellern eingereicht werden.

Visum für Sprachschüler: Für Sprachreisen brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. 

Arbeiten in den USA: Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.
 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Kinder und Babys benötigen ihre eigenen elektronischen Reisepässe (e-Reisepässe), um visumfrei in die USA einreisen zu können. Der Kinderreisepass kann nur in Verbindung mit einem Visum genutzt werden.

Österreicher: Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass, um ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen zu können. Reisepässe für Kinder sind für Kinder unter 2 Jahren zwei Jahre lang gültig, für Kinder unter 12 Jahren fünf Jahre gültig und ab dem vollendeten 12. Lebensjahr zehn Jahre lang gültig.

Schweizer: Nur e-Reisepässe, Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass für die visumfreie Einreise. 

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten in Verbindung mit einem Visum.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige sowie Minderjährige, die nur von einem Elternteil begleitet werden, sollten bei der Ausreise aus den USA über eine notariell beglaubigte Reiseerlaubnis auf Englisch des abwesenden Elternteils bzw. der abwesenden Elternteile verfügen.

Einreise mit Haustieren

Bis zu 2 Vögel pro Besitzer dürfen in die USA verbracht werden. Für jeden Vogel muss eine Einfuhrgenehmigung und ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands vorgelegt werden, das maximal 30 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Die Vögel müssen maximal für 30 Tage in einer Isolierstation des US Department of Agriculture (USDA,  4700 River Road, Unit 39, Riverdale, MD-20737) in Quarantäne. USDA-Isolierstationen gibt es nur an den Flughäfen Los Angeles, Miami, und New York JFK. Plätze müssen im Voraus reserviert werden. Nähere Informationen sollten bei einem amerikanischen Konsulat oder bei Veterinay Services (VS) - APHIS (Tel: (301) 734 83 64) eingeholt werden.

Für Hunde im Alter von über 12 Wochen muss in einem Impfzertifikat eine Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden, die mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Impfzertifikat muss von einem behördlich berechtigten Tierarzt ausgestellt sein und es muss den Hund genau identifizieren.

Katzen benötigen in der Regel keinen Impfnachweis, jedoch verlangen viele Fluggesellschaften ein tierärztliches Gesundheitszeugnis. Achtung: Einige US-Staaten haben strengere Bestimmungen wie z.B. Hawaii und schreiben Quarantäne und Tollwutimpfungen für Katzen vor.

Achtung: Bei der Einreise nach Hawaii müssen Katzen und Hunde für 120 Tage in Quarantäne.

Es ist ratsam, sich über die aktuellen Einfuhrbestimmungen im Einzelfall zu informieren. Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen von Tieren erteilt auf Englisch die U.S. Customs and Border Protection.

Bearbeitungsdauer

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den Registrierungsmaßnahmen kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen.
 

Ab dem Interviewtermin in der Regel 5-7 Werktage. Im Sommer und zu Weihnachten bis zu 14 Tagen.

Der Antrag sollte möglichst 8-12 Wochen vor der geplanten Abreise online eingereicht werden und man sollte sich so früh wie möglich um einen Interviewtermin bemühen.

Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 8 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich.
 

Gültigkeit

Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate.
 

Transit

Nur für Teilnehmer des Visa Waiver Program (s. Visum) gilt der visumfreie Transit durch die USA, wenn sie außerdem folgende Bedingungen erfüllen:

- Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).
- bestätigtes Weiterreiseticket und gültige Einreisepapiere für das Drittland,
- der Transitraum wird nicht verlassen,
- nur die vorgeschriebenen Ankunftsflughäfen werden genutzt (Auskunft erteilen die Fluggesellschaften),
- nicht im Besitz von Reisepapieren, die ein für ungültig erklärtes U.S.-Visum enthalten.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

- Teilnahme am Secure Flight Programm.

Alle anderen Reisenden benötigen ein vorab besorgtes Transitvisum.

Visaarten und Kosten

NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum.
 

Kosten

Deutsche, Österreicher und Türken:
Die folgenden Visum-Antragsgebühren gelten u. a. für Deutsche, Österreicher und Türken:

136 € (160 US$) (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B, C, D, F, I, J, M) Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
161,50 € (190 US$) (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R).

Bezahlung der Bearbeitungsgebühr online.


Schweizer und Türken:
Die folgende Visumantragsgebühr gilt u.a. für Schweizer und Türken.

160 CHF (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B , C, C1/D, D, F, I, J, M. Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
190 CHF (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R)

Bezahlung nur per Postscheckkonto oder Internet-Banktransfer. Weitere Informationen auf www.ustraveldocs.com/ch/ch-niv-paymentinfo.asp.

Antrag erforderlich

(a) Reisepass, der von Deutschen, Österreichern, Schweizern und von Staatsangehörigen der meisten europäischen Länder mindestens während des geplanten Aufenthalts gültig sein (ansonsten sechs Monate über den Aufenthalt hinaus) und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten muss.
(b) 1 aktuelles biometrisches Passfoto (nicht älter als 6 Monate) für jeden Antragssteller, egal welchen Alters. Mit Brille ist nur zulässig, wenn eine medizinische Bescheinigung vorliegt, dass die Brille nicht abgenommen werden darf. Eine Beschreibung der aktuellen, strengen Fotobestimmungen listet die U.S. Customs and Border Protection. Weitere Informationen sind von den amerikanischen Botschaften erhältlich.
(c) 1 elektronisches Antragsformular (Form DS-160).
(d) Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten auf Englisch für allein reisende Minderjährige.
(e) Gebühr (kann online über das “Sofort”-System oder online mit Bankkarte oder per elektronischer Überweisung oder per Überweisung bezahlt werden) (abgestempeltes Original des Überweisungsbelegs, ist beim Interview vorzulegen).
(f) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Aufenthaltsdauer.
(g) Ggf. Nachweis des festen Wohnsitzes.
(h) Ggf. gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(i) Adressierter und frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Achtung: Eventuell müssen weitere bzw. ausführlichere Dokumente vorgelegt werden, die Grund und Einzelheiten der Reise bestätigen, sowie ein Nachweis, dass man beabsichtigt, wieder ins Heimatland zurückzukehren.

Geld

Geldwechsel

Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln oder auf Kreditkarte zu setzen.

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.
Banknoten werden zunehmend durch farbige Scheine ersetzt. Die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen, einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks in US-Dollar werden ansonsten fast überall akzeptiert (z. B. Tankstellen, Restaurants, Hotels). Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.

Öffnungszeiten der Bank

Im Allgemeinen: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, Sa teils auch 09.00-12.00 Uhr .

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden:

200 Zigaretten und 100 Zigarren;
1 l (33,8 fl. oz.) alkoholische Getränke;
Geschenke bis zum Wert von 100 US$* (jedoch keine Alkoholika und Tabakwaren).

Anmerkung:
(a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal innerhalb von 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben. Sollte dies nicht der Fall sein, sind nur Geschenke bis zum Wert von 50 US$ zollfrei.

(b) Alkohol und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 21 Jahren eingeführt werden.
 

Verbotene Importe

Die Einfuhr der folgenden Artikel ist entweder verboten oder nur mit Sonderlizenz erlaubt:

(a) Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden. Wer abhängig machende Medikamente nehmen muss (Achtung: dazu gehören auch bestimmte Hustenmittel), sollte nur die für den Aufenthalt notwendige Menge und ein Attest des behandelnden Arztes in englischer Sprache mitführen.

(b) Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst, Gemüse und Pflanzen (einschl. vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte).

(c) Schusswaffen und Munition.

(d) Gefährliche Gegenstände (Feuerwerkskörper, giftige Artikel).

(e) Fleisch- und Geflügelprodukte.

(f) Pornografische Artikel.

(g) Klappmesser.

(h) Waren, aus Ländern, über die ein Embargo verhängt wurde (u. a. kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden)
 

Quellenangaben
  • Marco Polo - USA, MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, 2009-09
  • DuMont Die Welt - Atlas mit Länderlexikon, DuMont Reiseverlag, 2015-04
  • USA - Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, Stand - 11.10.2018 (Unverändert gültig seit: 09.10.2018)
    Haftungsausschluss: Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
  • Der Reiseführer, Columbus Travel Media Ltd., Stand - 11.10.2018 (Unverändert gültig seit: 09.10.2018)
    Information: Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus Travel Media veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.
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