Länderinformationen

Bereiten Sie sich auf Ihre Reise vor und genießen Sie die Vorfreude! An dieser Stelle finden Sie ausführliche Informationen zu Ihrem Reiseziel, wichtige Hinweise zur reisemedizinischen Vorsorge sowie aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.


USA

Steckbrief

USA - Fakten

Ländername Vereinigte Staaten von Amerika, United States of America
Beste Reisezeit Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
Fläche 9.826.675 km2
Hauptstadt Washington, D.C.
Bevölkerung 332.278.200
Sprache Englisch, Spanisch
Religion Protestanten (viele verschiedene Richtungen) 56 %, Katholiken 28 %, Juden 2 %, Andere 4 %, Keine Religion 10 %
Staats-/Regierungsform Konstitutionelle, föderale Republik
Staatsoberhaupt Joseph R. Biden, 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Amtsantritt: 20.01.2021, Demokratische Partei
Vertreter des Staatsoberhaupts Kamala D. Harris (Vizepräsidentin), Amtsantritt: 20.01.2021, Demokratische Partei
Regierungschef Joseph R. Biden, 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Amtsantritt: 20.01.2021, Demokratische Partei
Außenminister Antony J. Blinken, Amtsantritt: 26.01.2021, Demokratische Partei
Währung US-Dollar (USD)
Zeitzone MEZ -6h bis -11h
Reiseadapter A, B
Kfz-Länderkennzeichen USA
ISO-3166 US, USA
Landesvorwahl +1
Website https://www.usa.gov/
Reisepass & Visum Notwendig

Geographie

Die USA sind flächenmäßig das drittgrößte Land der Erde. Zwei Gebirgssysteme, die Kordilleren im Westen und die Appalachen im Osten, begrenzen die inneren Ebenen. Die Kordilleren, gegliedert in Rocky Mountains und Pazifisches Gebirge, durchziehen das gesamte Land als gewaltige, bis zu 1700 km breite Nord-Süd-Barriere. Ihren höchsten Punkt erreichen sie in der Alaskakette, wo sie im 6194 m hohen Mount McKinley, der höchsten Erhebung ganz Nordamerikas, gipfeln. Weil die Nordamerikanische Kordillere ein erdgeschichtlich junges Gebirge ist, kommt die Erdkruste hier bis heute nicht zur Ruhe. Davon zeugen aktive Vulkane und Erdbeben. Die meisten Landesteile der USA haben kontinentales Klima. Wegen der Nord-Süd-Erstreckung der großen Gebirge sorgt Luftmassenaustausch zwischen Nord und Süd für große Temperaturschwankungen: Eisige Luft wird von Norden oder heiße Luft von Süden über weite Strecken transportiert. Das Gebiet der USA wartet mit zahlreichen geografischen Superlativen auf: Der relativ zu seiner Umgebung höchste Berg der Erde ist der Mauna Kea auf Hawaii, der sich rund 9000 m über dem Tiefseeboden erhebt. Der beeindruckende Grand Canyon ist mit einer Länge von 350 km und einer Tiefe von 1000–1800 m die größte Schlucht der Welt. Der größte Süßwassersee ist der Lake Superior (82 103 km²), einer der heißesten Orte das Death Valley (bis 56,7 °C, im Sommer häufig über 50 °C). Weltweit eine der höchsten Niederschlagsmengen verzeichnet Mount Waialeale auf Hawaii (12 547 mm im Jahresdurchschnitt).

Politik und Bevölkerung

Die Verfassung der präsidialen Bundesrepublik stammt aus dem Jahre 1787 und ist das älteste noch gültige Dokument dieser Art; 1791 wurde sie durch die Bill of Rights ergänzt. Der Präsident der USA ist zugleich Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Gewählt wird er alle vier Jahre. Seit 1951 kann er nur für eine zweite Amtsperiode kandidieren. Als Legislative fungiert der aus Senat und House of Representatives bestehende Kongress. Die Repräsentanten werden auf zwei, die Senatoren auf sechs Jahre gewählt. Die USA bestehen aus 50 gleichberechtigten Staaten und dem District of Columbia (D.C.) mit der Bundeshauptstadt Washington. Alle haben jeweils eine eigene Verfassung und ein eigenes Parlament aus zwei Kammern (Nebraska: eine Kammer) sowie einen gewählten Gouverneur. Das Parteiensystem besteht im Wesentlichen aus zwei Parteien: den Republikanern (Republican Party) und den Demokraten (Democratic Party). Die Bevölkerung besteht zu knapp 70 % aus Bürgern mit europäischen Vorfahren, zu rund 13 % aus Afroamerikanern, zu 13 % aus Hispanics und zu rund 5 % aus Asiaten. Seit 1820 sind mehr als 50 Mio. Menschen in die USA eingewandert. Allgemeine Landessprache ist das amerikanische Englisch, nur in New Mexico ist Spanisch zweite offizielle Sprache. Drei von fünf Amerikanern gehören einer religiösen Gemeinschaft an. Wichtigste Religionsgruppen sind Protestanten (57 %), Katholiken (21 %), Juden (6 %), Mormonen (4 %) und Muslime (2 %). Etwa 77 % aller US-Amerikaner leben in Städten. In der rund 800 km langen „Megalopolis“, die sich von Boston bis Washington erstreckt, leben auf nur 3 % der Staatsfläche rund 20 % der Bevölkerung.

Geschichte und Kultur

Besiedelt ist der Kontinent seit etwa 40 000 Jahren. Ab der ersten Hälfte des 16. Jh. drangen erst Spanier, dann Franzosen und Engländer von den Küsten aus ins Landesinnere vor und vertrieben viele Indianerstämme. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607, bis 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien. Der Streit mit England um die Steuerhoheit dieser Kolonien führte nach der „Boston Tea Party“ und der Unabhängigkeitserklärung (1776) zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–83). Erst 1853 erreichte das Staatsgebiet (ausgenommen Alaska) seine heutigen Grenzen. Tief greifende Gegensätze zwischen den Bundesstaaten entluden sich, nachdem Abraham Lincoln, ein Gegner der Sklaverei, zum Präsidenten gewählt worden war. Die Südstaaten erklärten ihre Abtrennung von den Nordstaaten (Sezession). Zwischen 1861 und 1865 tobte ein blutiger Bürgerkrieg, 1863 erklärte der Präsident die Sklaverei für beendet, 1865 verhinderte seine Ermordung jedoch eine Aussöhnung zwischen Süd und Nord. Bereits Ende des 19. Jh. waren die USA führende Industriemacht. 1917 traten sie auf Seiten der Alliierten in den Ersten Weltkrieg ein, auf der Pariser Friedenskonferenz setzte Präsident Wilson die Schaffung eines Völkerbundes durch, die republikanische Kongressmehrheit verhinderte jedoch den Beitritt der USA und trieb die Regierung zurück in den Isolationismus. Die Rezession als Folge des Börsenkrachs (1929) endete erst mit der Lieferung von Kriegsmaterial an die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor 1941 traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein. Nach Kriegsende standen sich die hochgerüsteten Supermächte USA und Sowjetunion mit ihren jeweiligen Verbündeten über vier Jahrzehnte im „Kalten Krieg“ unversöhnlich gegenüber. Der Bürgerrechtler Martin Luther King bewirkte in den 1960ern das Ende der Rassentrennung in den Südstaaten. Den islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 empfanden die Amerikaner als größten Angriff auf ihr Land seit der Staatsbildung. Als Reaktion darauf griffen die Vereinigten Staaten mit ihren Verbündeten Afghanistan und den Irak an und stürzten die dortigen Regime. Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind die USA die einzige Supermacht der Welt. Die amerikanische Kultur ist ein Spiegel der ethnischen Vielfalt. Die Spannweite reicht von den Zeugnissen früher Siedlungsgeschichte wie etwa den Höhlensiedlungen der Puebloindianer aus dem 11. Jh. über spanische Seefestungen und englische Hafenstädte bis zur französischen Altstadt von New Orleans. Weltweiten Einfluss gewann die amerikanische Kultur über das Medium Film. 1909 wurde in Los Angeles Hollywood gegründet, das rasch zum Inbegriff des Unterhaltungskinos wurde. Musikformen wie Jazz, Blues, Rock ’n’ Roll stammen aus Amerika.

USA - Geschichte

30 000–12 000 v. Chr. Urvölker aus Asien besiedeln über die Beringstraße Alaska
1492 Christoph Kolumbus entdeckt die „neue“ Welt
4. Juli 1776 Unabhängigkeitserklärung der 13 britischen Kolonien an der Ostküste
1803 Die USA kaufen von Napoleon das Land westlich des Mississippi
1861–65 Bürgerkrieg zwischen den Nord- und den Südstaaten
1869 Bau der transkontinentalen Bahnlinie
1872 Yellowstone wird erster Nationalpark
1941 Die USA treten in den Zweiten Weltkrieg ein
1967 Sommer der Liebe in San Francisco
11. September 2001 Terroranschläge auf New York und Washington
2008 Barack Obama wird Präsident
2016 Donald Trump wird Präsident
2021 Joe Biden löst Trump als Präsident ab
Klimadaten
Fairbanks, Alaska
San Francisco
Miami
Kommunikation & Adressen

Diplomatische Vertretungen

Die Konsulate/Honorarkonsulate in vielen Metropolen sind auf den Websites der Botschaften gelistet.

Deutsche Botschaft

4645 Reservoir Rd. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 2 98 40 00 | germany.info/us-de

Österreichische Botschaft

3524 International Court NW | Washington, D. C. | Tel. 202 8 95 67 00 | botschaft.austria.org

Schweizer Botschaft

2900 Cathedral Ave. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 7 45 79 00 | eda.admin.ch

Notruf

Fast überall in den USA gilt die gebührenfreie Notrufnummer 911. Im Zweifelsfall hilft immer der operator: 0.

Internet & WLAN

Das Geburtsland des Internets ist gut vernetzt – häufig sogar mit Breitbandtechnik. Business- oder Resorthotels verlangen meist 8–15 $ pro Tag, in vielen Hotels steht aber in der Lobby ein kostenlos zu nutzender Computer. Dazu gibt es weit verbreitet kostenloses WLAN (genannt Wifi), etwa in Kettenläden wie Starbucks oder McDonald’s. Hotspot- Listen u. a. bei wififreespot.com.

Telefon & Handy

Vorwahl nach Deutschland 011-49, nach Österreich 011-43, in die Schweiz 011-41, dann die Ortsvorwahl ohne die erste Null und die Rufnummer wählen. Vorwahl in die USA: 001.

Alle Telefonnummern in den USA sind 10-stellig, eine 3-stellige Vorwahl (area code) plus eine siebenstellige Nummer. Dies gilt für das Festnetz wie auch für Handynummern, die ebenfalls mit Ortskennzahlen beginnen und keine gesonderten Netznummern haben. Für Ferngespräche muss man zusätzlich 1 vorweg wählen. Der operator (man wählt die Nummer 0) hilft bei allen Fragen. In öffentlichen Telefonzellen kostet ein Gespräch 35 Cent bis 1 $. Hotels verlangen Aufschläge bis zu 2 $ und mehr für eine Minute. Gebührenfrei sind alle Nummern mit den Vorwahlen 1 800, 1 844, 1 888, 1 866 und 1 877: Mietwagenfirmen, Fluggesellschaften und Hotelketten bieten diesen Service für Reservierungen an.

Triband- und Quadhandys aus Europa funktionieren auch in den USA, aber nur in besiedelten Regionen und mit teils happigem Roaming-Aufpreis (bis 1,50 Euro/Min.). Mobilfunkanbieter bieten Sondertarife oder Zubuchoptionen für Daten an. Ansonsten „telefoniert“ man über das oft kostenlose WLAN (Wifi) per WhatsApp oder Telegram. Günstig für Anrufe aus Telefonzellen und im Hotel sind die an Tankstellen und in kleinen Märkten erhältlichen prepaid phone cards. Für eine längere Reise kann man vor Ort bei Netzbetreibern wie AT&T oder T-Mobile auch eine amerikanische Prepaid-Sim-Karte kaufen.

Feiertage, Feste & Veranstaltungen

Veranstaltungen

Februar

Chinese New Year: Drachenparaden in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles

Mardi Gras: Karneval mit Kostümparaden und Straßenpartys in New Orleans (mardigrasneworleans.com)

Daytona 500: das Stockcar-Rennen (daytonainternationalspeedway.com)

Mai

Kingman Fun Run: Oldtimer auf der Route 66 in Arizona (azrt66.com)

Juni

Chicago Blues Festival (chicagobluesfestival.us)

Red Earth Festival: indianische Tänze in Oklahoma City (redearth.org)

Pride Week: Paraden in herrlich schrillen Kostümen in New York und San Francisco

Juli

Cheyenne Frontier Days: das älteste Rodeo Amerikas (cfdrodeo.com)

August

Maine Lobster Festival: Hummer satt in Rockland (mainelobsterfestival.com)

Sturgis Rally: der Himmel fürr Harley- Fans (sturgismotorcyclerally.com)

Indian Market: Indianerkunst in Santa Fe (swaia.org)

September

Mountain Man Rendezvous: Reise in die Trapperzeit in Fort Bridger (fortbridgerrendezvous.net)

World Chicken Festival in London, Heimatort von Kentucky Fried Chicken

Oktober

State Fair of Texas: Countrybands und mehr in Dallas (bigtex.com)

Halloween: Kostümpartys und -paraden in New York, Hollywood, Key West

Dezember

Christmas Parades: Besonders schön in Santa Fe, New York, den Dörfern in Vermont und Colorado, den Häfen von New England und Florida

Feiertage

1. Januar New Year’s Day (Neujahr)
3. Montag im Januar Martin Luther King Jr. Day
3. Montag im Februar Presidents' Day
Letzter Montag im Mai Memorial Day (Heldengedenktag)
4. Juli Independence Day (Nationalfeiertag)
1. Montag im September Labor Day (Tag der Arbeit)
2. Montag im Oktober Columbus Day (Native American Day)
11. November Veterans Day
4. Donnerstag im November Thanksgiving Day
25. Dezember X-Mas/Christmas Day
Mobilität vor Ort

Auto

Das Straßennetz in den USA ist gut ausgebaut, die Überlandstraßen sind nach einem Nummernsystem klassifiziert. Höchstgeschwindigkeit: in Orten 35 Meilen/h (50 km/h), auf Landstraßen meist 55 Meilen/h (88 km/h), auf Autobahnen 65–75 Meilen/h (105– 120 km/h). Anschnallen ist Pflicht.

Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Ausnahmen: An Ampeln darf man auch bei Rot nach rechts abbiegen, auf Autobahnen auch rechts überholen. Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen überhaupt nicht passiert werden – auch nicht aus der Gegenrichtung! Außerdem gibt es sogenannte 3-way- oder 4-way-stops, Kreuzungen mit Stoppschildern, an denen jedes Fahrzeug halten muss. Wer zuerst gehalten hat, darf auch zuerst wieder weiterfahren.

Bus & Bahn

Die Routennetze von Bus und Bahn sind für Sightseeing-Rundfahrten viel zu weitmaschig, größere Orte lassen sich aber gut erreichen. Die Bahngesellschaft Amtrak (deutsch.amtrak.com) bietet auch Netzkarten an (USARailpass). Auf den Highways verkehren Fernbusse von Greyhound (greyhound.com) und Flixbus (flixbus.com).

Freizeit & Genießen

Essen und Trinken

Das Erste, was angenehm auffällt: Sogar in einfachen Coffeeshops werden die Gäste höflich empfangen und zu einem frisch gedeckten Tisch geleitet. Daher stehen am Eingang auch die Schilder „Please wait to be seated“.

Steaks & Hummer

Die klassische amerikanische Küche serviert nach wie vor meat and potatos – ist also schwer mit viel Fleisch. Aber es haben sich auch einige regionale Spezialitäten entwickelt: In Neuengland sind Fisch und Krustentiere ein Muss. Hummer (lobster) kommen dort zuhauf auf den Tisch. Im Süden dominiert das Southern Style Cooking: viel Reis, schärfere Gewürze, Huhn, Rippchen. Beliebt sind auch die BBQ-Restaurants, meist legere Holzbuden am Highway, für ihr würzig-rauchiges Fleisch. In Louisiana, wo die französischstämmigen Akadier siedelten, ist scharf gewürztes Cajun Cooking verbreitet und in New Orleans der karibisch inspirierte Creole Style mit sämigen Saucen und Fischeintöpfen.

In den Westernstädtchen der Rockies und in den Prärien wartet viel deftige Kost mit viel Fleisch. Aber die Steaks sind auch wirklich klasse: Egal ob Filet, fein gemasertes Ribeye Steak oder ein riesiges T-Bone Steak. Aber für ein solches mit mindestens 400 g Gewicht (und oft mehr) muss man schon richtig Hunger haben. Vor allem wenn noch eine baked potato und ein gebutterter Maiskolben hinzukommen. Leichtere Speisen gibt es dann wieder an der Westküste: Fisch und kreative kalifornische Küche mit bestem Gemüse und Früchten.

Küchen der Einwanderer

Amerikas Speisekarte ist so international wie seine Bevölkerung. Es gibt kein Nationalgericht, das nicht zu bekommen wäre. Preiswert und gut sind die vielen ethnischen Lokale. Ohne Übertreibung isst man in Amerika ebenso gut chinesisch, kubanisch, vietnamesisch oder mexikanisch wie in den ursprünglichen Ländern, wenn auch manchmal etwas im Geschmack angepasst. Die Portionen sind oft enorm – was dazu führt, dass man die Reste ganz selbstverständlich im doggy bag eingepackt bekommt und mitnehmen kann.

Fast Food regiert

Günstig sind die Ketten, die meist Hamburger, Hühnchen, Tacos und Pizza servieren. McDonald’s, Taco Bell, Kentucky Fried Chicken oder Pizza Hut haben alle Vor- und Nachteile der Gleichförmigkeit. Ob in Oregon oder in Georgia, überall ist die Speisekarte nahezu identisch. Günstig sind auch Sandwiches, die allerorten verkauft werden: im Supermarkt, im Drugstore, in Tankstellen, Delikatessläden und Coffeeshops. Fast Food findet man an jeder Ecke, dabei ist die Qualität durchaus nicht schlecht. Die besseren – und größeren – Hamburger servieren allerdings die Coffeeshops und kleinere Burgerketten wie Shake Shack oder In-n-Out Burger.

Fleischloses

Vegetarier und Veganer können im Hinterland Amerikas oft nur auf Nudeln und Salate ausweichen. Sonst ist es aber in den Städten und auch in den kleineren Orten der Küstenstaaten kein Problem, sich fleischlos, vegan oder auch glutenfrei zu ernähren. Vegetarische Omelettes, asiatische Gemüse-Reis-Gerichte, poke bowls und Fisch stehen auf der Karte, und es gibt hervorragende Sushi-Lokale, die oft preiswerter sind als in Europa. Immer mehr Restaurants und Deli-Feinkostläden setzen zudem auf Bioware, organic food, und beziehen auch ihren Fisch aus nachhaltigem Fang.

New American Cooking

Doch das ist kulinarisch noch nicht alles. Trend ist die New American Cuisine, die unter verschiedenen Namen übers ganze Land verbreitet ist. Gemeinsam ist allen Variationen, dass sehr leicht gekocht wird, so weit wie möglich mit frischen, regionalen Zutaten, und dass Rezepte und Gewürze aus verschiedenen Kulturen vereint werden (daher auch der Begriff fusion cuisine). In den 1970er-Jahren begann diese Kochrevolution an der Westküste als California Cuisine und hat seither ihren Siegeszug durch die USA erlebt: als Pacific Northwest Cuisine mit viel Fisch in Oregon und Washington oder als New World Cuisine mit karibischen und kubanischen Anklängen in Florida.

Es ist Essenszeit!

Die Aufteilung der Mahlzeiten ist für Reisende zeitlich gar nicht schlecht: Morgens und abends wird ausgiebig gespeist, mittags nur eine Kleinigkeit. Um sich für den Tag zu stärken, essen die Amerikaner meist ein großes Frühstück, das American Breakfast mit Eiern, Schinken oder Speck, Bratkartoffeln, Toast und Marmelade. Das kleinere Continental Breakfast besteht nur aus Kaffee, Toast oder einem süßen Kringel. Lunch ist meist nur eine kleine Mahlzeit, typisch dafür: soup ’n’ sandwich. Dinner ist dagegen – in ländlichen Regionen schon gegen 18 Uhr – wieder eine große Mahlzeit.

Überall wird zum Essen Eiswasser gereicht. Auch das Bier ist immer eiskalt – und wird dazu noch im tiefgekühlten Glas serviert. „Bud“ und „Coors“ sind die Hauptmarken; die oft sehr guten Ales, Pilsener und Weizenbiere der zahlreichen Microbreweries werden aber immer beliebter. Bier ist das beliebteste Getränk, aber in den Bars (erst ab 21 Jahre!) werden auch fabelhafte Cocktails gemixt: Klassiker wie Manhattans oder Margaritas, dazu Exotischeres wie Schoko- Martinis oder Mai-Tai. Amerika produziert zudem ausgezeichnete Weine: Chardonnays, Pinot Noirs und Sauvignons aus Kalifornien, Merlots und Pinot Gris aus Oregon und Washington, aber auch aus Virginia oder Texas.

Service rund um die Uhr

Kellner arbeiten meist ohne Grundgehalt. Daher gilt ein Trinkgeld (tip) von 15 Prozent als normal. Man lässt es in bar auf dem Tisch liegen oder zählt es auf der Kreditkartenrechnung dazu. Achtung aber: In manchen Touristenzentren setzen die Restaurants den tip gleich mit auf die Rechnung.

Nur wenige Restaurants haben einen Ruhetag – serviert wird meist sieben Tage die Woche, durchgehend von 11 bis 22 Uhr. Dazu gibt es in den Städten und an den Highways auch Restaurants und Ketten wie Denny’s, IHOP oder Perkins, die 24 Stunden geöffnet sind. Auch Supermärkte haben meist ein Deli, eine Delikatesstheke mit Salaten, Sandwiches und warmen Gerichten – ideal für Picknickbedarf.

Trinkgeld

In den Restaurantpreisen ist kein Bedienungsgeld enthalten. Kellner bekommen daher 15–20 Prozent Trinkgeld (tip) vom Endpreis. In Hotels rechnen die Gepäckträger (bell boys) mit mindestens 1 $ pro Gepäckstück. Und auch das Zimmermädchen freut sich über 2–5 $ pro Nacht.

Immer günstig, immer gut

Shopping ist Volkssport in den USA, und der Kunde ist hier wirklich König. Auch wer nichts kauft, wird mit einem freundlichen „Please come again“ verabschiedet. Schuhe, Freizeitklamotten und Sportartikel wie Golf- und Tennisschläger, Kosmetik oder auch Vitaminpillen sind in Amerika meist günstiger. Je nach Dollarkurs können auch Elektronikgeräte wie iPhones preiswerter sein, allerdings kann es später bei Garantieansprüchen Probleme geben.

Auf leisen Sohlen

Die Sioux und andere Stämme im Norden fertigen Mokassins, Perlenstickereien und Lederarbeiten. Die Pueblo- Indianer in New Mexico stellen großartige Keramik her. Die Navajo in Arizona sind bekannt für ihre Webteppiche, für Silber- und Türkisschmuck und Sandbilder, die Hopi für kunstvoll geschnitzte Kachina-Puppen. Am besten ist, indianische Souvenirs direkt im Reservat bei den Künstlern zu kaufen. Gute, gesicherte Qualität bieten aber auch die gift shops der Museen, renommierte Galerien und im Südwesten auch die trading posts am Rand der Reservate.

Made in America

T-Shirts und Baseballkappen sind natürlich überall im Angebot. Oft allerdings „Made in China“. Aber es gibt auch Authentisches. Alles, was mit der Cowboykultur zusammenhängt, kommt meist aus Amerika: Stetson- Hüte, handgefertigte Stiefel oder Gürtelschnallen etwa. Beliebt sind auch andere Produkte der Regionen: Kaktusmarmelade aus Arizona oder kleine Kakteen (in Gärtnereien gezogen), Süßigkeiten mit Pecan-Nüssen aus den Südstaaten, Ahornsirup aus Neuengland, beef jerky (eine Art Dörrfleisch) oder Chilisaucen aus New Mexico. Oder wie wäre es mit dem Samenkorn eines Redwood-Baums aus Kalifornien?

An Wochenenden finden in vielen kleineren Orten mit künstlerischem Flair vor allem in Kalifornien und Neuengland sogenannte arts and crafts fairs statt. Auf diesen Kunsthandwerksmärkten bekommt man – neben viel Kitsch – auch hübsche Töpferwaren, Schmuck, Kleinskulpturen und andere Mitbringsel von regionalen Künstlern.

Billig, billig

Outletcenter nutzen die günstigen Mieten und Personalkosten im Hinterland entlang der großen Interstate- Autobahnen und verkaufen Produkte zahlreicher Markenfirmen zu Discountpreisen. Zwar sind die Waren manchmal zweite Wahl oder aus der Kollektion des letzten Jahrs, aber bei deutlich reduzierten Preisen stört das wenig. Tipp: Oft gibt es bei der Information des jeweiligen Outlets Coupons für weitere Discounts.

Weekend-Treffs

Klimagekühlt und riesig sind die Shopping Malls Amerikas – und immer ist irgendwo ein sale, ein Ausverkauf. An den großen Feiertagswochenenden greift die Reduzierungswelle auf fast alle Geschäfte über – und der Einkaufsbummel schlägt dann leicht in Kaufrausch um.

Für die Amerikaner sind diese Konsumpaläste aber auch Treffs, wo man am Wochenende die Zeit verbummelt, wo sich Jugendliche ebenso treffen wie Senioren. Entsprechend voll sind dann die food courts – eigene Hallen in den Malls mit Fast-Food-Lokalen und Imbissständen.

Öffnungszeiten

Läden sind meist 10–18 Uhr geöffnet, die großen Shoppingmalls 10–21 Uhr. Supermärkte sind auch abends offen, teils sogar rund um die Uhr. Viele Museen bleiben montags geschlossen.

Nackt baden

FKK und oben ohne sind im prüden Amerika strikt verpönt – und die Polizei kommt schnell.

AppetizersMain CoursesDessertsDrinks

Clam or fish chowder Cremige Suppe mit Muscheln oder Fisch und Gemüse
Caesar salad Römersalat mit Anchovis-Parmesan-Dressing und Croûtons
Nachos with guacamole Mit Käse überbackene Mais-Chips, dazu Avocadocreme
BLT sandwich  Sandwich mit Speck, Salat und Tomate
Prime rib with horseradish sauce Dicke, sehr zarte Rinderbratenscheibe mit Meerrettich
Filet mignon with garlic mashed potatoes Filetsteak, dazu Kartoffelbrei mit geröstetem Knoblauch
Sirloin steak with corn on the cob Lendensteak mit Maiskolben
Seared tuna with sesame crust Gebratener Thunfisch in Sesamkruste
Cajun blackened fish with grits Scharf angebratenes Fischfilet mit Maisgrütze
Turkey with stuffing, yms and cranberry sauce Truthahn mit Füllung, Yamswurzeln und Preiselbeersauce
Pumpkin pie with whipped cream Kürbiskuchen mit Schlagsahne
New York cheesecake Kuchen aus Frischkäse und Sahne
Pancakes with maple sirup Pfannkuchen mit Ahornsirup
Ipa microbrew Hopfiges Ale (India Pale Ale) aus einer Kleinbrauerei
Wine cooler Weinschorle mit Fruchtsaft oder Limonade
Strawberry margarita Cocktail aus Tequila, Erdbeeren, Limonensaft, Triple Sec und Eis
Stichworte

Drive-In & Drive-Thru

Die Amerikaner leben in ihren Autos. Auf dem Weg zur Arbeit wird Kaffee getrunken, Schminke aufgelegt und auch mal der Bart gestutzt. Die Industrie hat sich auf die mobile Lebensweise eingestellt: Schon 1933 gab es die ersten Drive-in-Kinos, wenig später Drive-in-Restaurants. Heute geht’s noch schneller: Drive-Thru heißt die Devise. Man fährt nur noch vor, holt sich Kaffee, Burger oder Tacos, hebt vom Auto aus an der Bank Geld ab oder gibt die Hemden in die Reinigung. Und in Las Vegas gibt es sogar eine Drive-thru-Kapelle für die ultrafixe Trauung.

Ur-Amerikaner

Die Vorfahren der Indianer, der Native Americans, kamen vor 15 000 bis 30 000 Jahren aus Asien über die Beringstraße. Sie lebten von der Jagd, dem Fischfang und der Landwirtschaft. Aber sie verfügten weder über eine Schrift, noch bearbeiteten sie Metall. So konnten sie außer Namen von Flüssen und Gebirgen wenig hinterlassen. Anfängliche Freundschaft zu den Eroberern und Siedlern aus Europa wich bald der Feindschaft. Zwangstaufen, Vertragsbrüche und eine geradezu systematische Ausrottung hörten erst auf, als die meisten überlebenden Indianer in Reservate verdrängt worden waren.

Dort leben heute noch viele, misstrauisch, kulturell zerrissen. Keine Volksgruppe der Vereinigten Staaten ist weniger integriert. Viele von ihnen leben in den Slums der Großstädte oder in ärmlichen Reservaten. Vielen Stämmen geht es aber jetzt zumindest finanziell besser, denn sie dürfen im Reservatsland legal Kasinos öffnen. Etwa die Pequot in Connecticut, die mit dem Foxwoods Casino das größte Glücksspielzentrum der Welt betreiben. Die Spieler, die im Kasino ihr Geld verlieren, sind meist Weiße – eine späte Rache des roten Mannes.

Flagge zeigen

Mit wehender Fahne und Trommelwirbel: Amerikaner lieben ihr Land. Rally around the flag heißt das Phänomen, dass sich in der Stunde wirklicher oder vermeintlicher Not alle um die Fahne sammeln. Kein Parteitag ohne Fahnenmeer, kein Baseballspiel ohne Flaggengruß und Absingen der Nationalhymne. Ein Klavier, auf dem populistische Politiker gerne spielen und „America first“ fordern. Vor allem in stramm republikanischen Staaten wie Arizona, Utah oder West Virginia zeigen die Bürger ihren Stolz auf Amerika. In puncto Patriotismus verstehen die Amerikaner keinen Spaß, mögen sie keine Kritik hören. „Right or wrong“, heißt der Spruch, „it’s my country.“

Dieselskandal

Umweltschutz in den USA scheint paradox: In manchen Bundesstaaten werden auf eine Getränkedose 0,15 Dollar Pfand erhoben, und die Strafe für das Wegwerfen von Abfall auf der Straße beträgt 500 Dollar. Aber, anderswo, etwa in Hanford im Staat Washington, wurde bei der Plutoniumherstellung für Bomben derart gepfuscht, dass ganze Landstriche radioaktiv strahlen.

Die USA haben im Umweltschutz nicht den besten Ruf – und das nicht erst, seit Präsident Trump das Paris-Abkommen aufkündigte. Andererseits ist z. B. Kalifornien schon lange führend bei neuen Abgasnormen für Autos oder führte schon in den 1970er-Jahren bleifreies Benzin ein. Verfehlungen werden wie beim Dieselskandal gnadenlos geahndet. Und nirgendwo wird so ernsthaft mit emissionsfreien Elektroautos experimentiert wie dort. Tesla, Google, Apple, alle sind dabei. Nachhaltigkeit, sustainability, ist das Schlagwort der Ökoszene.

San Francisco verbot bereits 2007 als erste Stadt Amerikas alle Plastiktüten. Viele Restaurants servieren Fisch nur aus nachhaltigem Fang – Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium geben dafür eine ständig kontrollierte Liste heraus. Öffentliche Gebäude und auch Hotels werden immer häufiger nach sog. LEED standards gebaut. LEED steht für „Leadership in Energy and Environmental Design“, das besonders strikte Regelwerk des US Green Building Council (usgbc.org).

Freizeitdrogen

Drogen sind leicht und vielerorts erhältlich. Daher die Warnung: Die Amerikaner halten die Rauschgiftsucht für das Problem Nummer eins, und entsprechend hart greift die Polizei durch. Nur bei Marihuana begann in jüngster Zeit ein Politik- und Meinungswechsel: So wurde 2012 in den Staaten Colorado und Washington der Konsum von Marihuana legalisiert. Kalifornien und 30 weitere Staaten folgten seitdem. Das bedeutet, man darf kleine Mengen von recreational marijuana besitzen, auch selbst anbauen und im privaten Bereich konsumieren. Wie bei Alkohol gilt die Altersgrenze von 21 Jahren. Flughäfen und Landesgrenzen sind nach wie vor Off-limits für Marihuana.

Krank & frei

Die 50 Bundesstaaten der USA dürfen vieles selbst bestimmen, etwa im Erziehungswesen oder im Strafrecht. Manche praktizieren auf lokaler Ebene direkte Bürgermitbestimmung durch Versammlungen (town meetings), in denen über den städtischen Haushalt entschieden wird. Gängig ist aber überall das Misstrauen gegen jedwede Regierung, das besonders in den dünn besiedelten Staaten des Westens ausgeprägt vorhanden ist. Das geht so weit, dass sogar eine Pflicht zur Krankenversicherung als Eingriff in die Freiheit gesehen wird. Man will keine Einmischung des Staats – und vor allem möglichst wenig Steuern zahlen. Oft bestimmen Volksentscheide über wichtige Themen wie jüngst die Freigabe von Marihuana.

Tütendrinks

Ein Bauarbeiter, der auf offener Straße eine Bierdose an die Lippen setzt? Undenkbar in Amerika. Doch was machen die Männer da, die mit den braunen Papiertüten? Sie trinken Bier. Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist zwar verboten. Ist die Dose aber im brown bag, dann bemerken sie anscheinend weder der Allmächtige noch das Auge des Gesetzes. Hintergrund: der Puritanismus. Jeder Bundesstaat, manchmal sogar ein einzelner Landkreis, hat eigene Spirituosengesetze. „BYO“, heißt es mancherorts: bring your own! Die Gaststätte serviert Gläser, das Getränk bringt man selber mit. Verkauft wird der Alkohol – außer in völlig „trockenen“ Bezirken – meist in Liquor Stores oder Package Stores.

Hispanics

Sie sind überall, mähen Rasen, reinigen Tische im Restaurant, reparieren Autos. Sie sind die Einwanderer aus dem Süden – legal und illegal. Sie halten die Wirtschaft Amerikas am Laufen mit ihren billigen Löhnen, egal was die Politiker in Washington als populistische Parolen gegen sie ins Feld führen. Hispanics werden sie genannt, weil sie längst nicht mehr nur aus Mexiko kommen, sondern aus dem ganzen armen Mittelamerika. Vor allem als Wanderarbeiter in Kalifornien und in Großstädten wie Denver, Chicago oder Miami spielen sie eine wichtige Rolle – oft auch als längst eingebürgerte, arrivierte Rechtsanwälte, Lehrer oder Ladenbesitzer. In Miami sind sie mit 70 Prozent (viele davon Kubaner) sogar die weitaus größte Bevölkerungsgruppe, aber auch in Los Angeles leben 40 Prozent Hispanics.

Oh Gott!

Eine der meistgestellten Fragen bei neuen Bekanntschaften in den USA lautet: „Which church do you belong to?“ Baptisten, Methodisten, Episkopale, Latter-day Saints (Mormonen), Juden, Katholiken, Moslems – die Vielfalt hat mit der Einwanderungsgeschichte zu tun, aber auch damit, dass Staat und Kirche wirklich strikt getrennt sind. Ein Geistlicher muss schon zusehen, dass er sein Gotteshaus voll bekommt, denn die Kirchen werden ausschließlich von den Spenden ihrer Gläubigen finanziert. Der Staat gibt keinen Cent dazu. Da liegt der Gedanke für den Seelsorger, seinen Glauben marktschreierisch als den einzig wahren anzupreisen, nicht fern, für die umsorgte Seele aber auch nicht, es mal interessehalber mit einer anderen Kirche zu probieren.

Gay pride

Mit den „Stonewall Riots“ in der Christopher Street in New York begann 1969 die Schwulenbewegung ihr weltweites Coming-out. San Francisco wurde 1978 nach dem Mord an Harvey Milk, dem ersten schwulen Stadtrat, zur Symbolstadt des schwulen und lesbischen Stolzes. Gay pride und schrille Paraden dazu gibt es längst in vielen Städten. Heute findet die Bewegung ihre Fortsetzung im Kampf für die Rechte von Trans-Gender-Menschen und anderen Minoritäten.

Sportkult

Nordamerika ist sportverrückt. Die vier Nationalsportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey werden als Gladiatorenspektakel inszeniert. Ligaspiele, die gern bombastische Bezeichnungen wie „World Series“ tragen, bannen das ganze Land vor die Fernsehschirme der Sportsbars. Körperkult und Narzissmus zeichnen Rollerblader, Jogger und Bodybuilder aus. Aber einfach so radeln oder durch die Gegend laufen ist nicht: Sport wird mit großem Ernst betrieben. Radfahrer trainieren auf dem neusten Titan-Rennrad, Läufer tragen nach neusten Erkenntnissen entwickelte Schuhe, und das Fitnesscenter hat die neuesten Geräte.

Hinterwäldler

Die Sonne brennt, und wer unter ihr arbeiten muss, der wird sich ihr, anders als Sonnenanbeter am Strand, nicht schutzlos ausliefern. Also Baseballkappe auf, T-Shirt an. Der Nacken wird trotzdem rot, die Arme von knapp über den Ellbogen hinab auch. Und schon ist man ein Redneck, also einer, der draußen arbeitet, typischerweise ein Farmer. Der Volksmund hat aber noch mehr aus dem Redneck gemacht: engstirnige Rechtswähler mit aufgemotzten Autos, Hinterwäldler eben.

Ranger-Revier

Die gut 60 Nationalparks der USA sind die ältesten, die weitläufigsten und die bestgehüteten der Welt. Berühmte Parks wie der Grand Canyon oder der Yosemite National Park sind allerdings chronisch überlaufen – aber nur an den touristischen Ballungspunkten. Das Hinterland ist ruhig, und die Natur so unberührt wie kaum in einem anderen industrialisierten Land. Ein Heer von park rangers sowie von engagierten Naturschützern wacht über die National Parks, zu denen noch gut 400 weitere Schutzgebiete zählen, National Monuments und National Historic Parks ebenso wie National Seashores (Küstenabschnitte) und National Recreation Areas (Erholungsgebiete mit Zelt- und Picknickplätzen) kommen. Bundesstaaten und Gemeinden folgten dem vor 150 Jahren aufgekommenen Schutzgedanken und stellten ihrerseits State Parks oder County Parks unter Schutz.

Alles bio!

Das Zauberwort heißt „organic“, am besten sogar „certified organic“, also Bioware mit Prüfstempel. Schon seit den Hippie-Tagen ist Kalifornien Vorreiter der heute immer stärker anschwellenden Ökowelle in Amerika. Mittlerweile richten viele Städte im ganzen Land wöchentliche Bauernmärkte aus, Farmers Markets, zu denen oft nur certified farmers zugelassen sind. Fast 10 000 Märkte gibt es mittlerweile. Einen Überblick gibt far mersmarketonline.com/openair.htm Ihr ökologisch angebautes Müsli kaufen die Amerikaner im Health Food Store, einer Art Reformhaus. Aber auch Supermärkte bieten immer mehr Ökoware an. Dazu gibt es große Bioketten wie Whole Foods oder Trader Joe’s (traderjoes.com), die vom kalifornischen Biowein bis zum Sushi aus nachhaltigem Fang ökologisch korrekte Produkte anbieten. Verblüffend dabei: Whole Foods gehört zu Amazon – und Trader Joe’s zu Aldi!

On the road

Den Führerschein gibt es in Amerika meist schon ab 16 Jahren. Und das ohne große Fahrschulausbildung: Die Eltern lernen die Kinder an – und geben so ihr eigenes, oft schlampiges Fahrverhalten weiter. Teenager sind daher oft schlechte Fahrer. Generell sind US-Amerikaner im Umgang mit Karten ungeübt, kennen selten die Strecken von einem Ort zum anderen. Ein paar Tipps für unterwegs:

1. Interstate Highways sind langweilig und in Stadtnähe häufig verstaut. Parallel gibt es meist eine ruhige Landstraße, auf der man mehr sieht. Ausnahme: In Großstädten ist man auf Interstates meist schneller und bequemer unterwegs als auf Stadtstraßen.

2. Instinkt ist gut beim Autofahren. In den USA folgte die Stadtentwicklung – umgekehrt zu Europa – dem Straßenbau. Was logisch erscheint, ist es meist auch. Ausnahme: Namen wiederholen sich scheinbar, z. B. Lincoln Road, Lincoln Street etc.

3. Navi, Karten und Reiseführer sind hilfreich, Abenteuer und die Fahrt ins Unbekannte spaßiger. Ausnahme: Verödete Stadtstraßen führen mitunter in gefährliche Slums.

Waffenwahnsinn

Nie wird ein Europäer den Waffenwahn der US-Amerikaner verstehen. Und wohl nie wird ein Politiker in den USA die Macht der National Rifle Association (NRA) brechen, eines Vereins, der etwa das Verbot von Sturmgewehren für Privatleute als Eingriff in die Grundfreiheiten verdammt. Rund 33 000 Menschen kommen jedes Jahr in den USA durch Schusswaffen ums Leben. Auch, weil es so außerordentlich leicht ist, sich einen Revolver oder ein Gewehr zu kaufen. Doch das Recht auf den Besitz von Waffen wird in den Vereinigten Staaten durch die Verfassung geschützt – 390 Mio. sind in Privatbesitz. Sehenswert zum Thema ist der Film „Bowling for Columbine“ von Michael Moore.

Bloss nicht!

Im Halteverbot parken

No parking heißt genau das. Nichts tut die Polizei lieber als abzuschleppen – vor allem, wenn man vor einem Hydranten steht. Eine herrliche Einnahmequelle. 100 $ oder mehr – in bar – fürs Schleppen, plus Strafe.

Alles wörtlich nehmen

„Kommt doch mal bei uns vorbei“ – Amerikaner sind mit solchen Einladungen schnell zur Hand. Doch meist ist es nur dahingesagt, und der „Gastgeber“ wird gehörig staunen, wenn man überraschend bei ihm auftaucht.

An falscher Stelle witzig sein

Nämlich bei der Grenzkontrolle, bei Security-Checks an Flughäfen oder an den Eingängen von öffentlichen Gebäuden. Witzig gemeinte Sprüche über Geheimfächer im Koffer oder Bomben in den Socken werden von den Beamten als gar nicht lustig angesehen. An Flughäfen sind solche Witze sogar strafbar.

Den Pass im Hotel lassen

Nicht weil er dort geklaut würde, sondern weil man ihn immer wieder braucht: Mal fragt der Barmann in der Kneipe, mal der Tankwart beim Kauf von Zigaretten oder Alkohol. Ohne „ID“, Identifikation, geht nichts.

"Drink & Drive"

Ein oder zwei Drinks sind okay, da kann man ruhig noch mit dem Auto zurück ins Hotel fahren. Vollkommen falsch! Meist gilt zwar eine Grenze von 0,5 Promille, doch bei einem Unfall zahlt die Versicherung nicht, und die Richter verhängen oft drakonische Strafen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Es gibt zahlreiche Inlandsflugverbindungen, Eisenbahnstrecken und Busverbindungen. In den Metropolen existieren zudem U-Bahnen und andere Nahverkehrsmittel.

  • Je nach Örtlichkeit ist es ratsam, Nahverkehrsmittel in der Nacht zu meiden.

Die Gesetzgebungskompetenz für den Straßenverkehr liegt bei den Bundesstaaten, so dass es in den einzelnen Bundesstaaten teils abweichende Vorschriften gibt.

In vielen Bundesstaaten ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und wenn keine andere Person in Gefahr gebracht wird. Es kann jedoch im Einzelfall untersagt sein und ist dann entsprechend beschildert, "No turn on red".
Wenn an Kreuzungen "All way-Stoppschilder" stehen, müssen alle Fahrzeuge an der Haltelinie anhalten und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der sie angehalten haben.
Anders als in Deutschland ist das Rechts-Überholen in den in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.

  • Informieren Sie sich vor der Reise über die teilweise von den deutschen Vorschriften abweichenden Verkehrsregeln.
  • Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den ein. Diese sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Trunkenheitsfahrten drohen hohe Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte.
  • Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Wichtige Autobahnen (durch Privatunternehmen betriebene turnpikes) sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr (toll) kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

  • Über anfallende Mautgebühren und Bezahlungsmöglichkeiten sollten Sie sich vorab informieren, bei Ihrer Mietwagenfirma.

Strafzettel (ticket) für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit etc. müssen Sie unbedingt bezahlen, möglichst noch vor Ihrer Ausreise. Bei Nichtbezahlung kann es bei künftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der diejenige Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den haben keine Möglichkeit, bei Problemen mit in den ausgestellten Strafzetteln Abhilfe zu verschaffen.

  • Bezahlen Sie Ihre Strafzettel noch vor Ihrer Ausreise aus den.

Autovermietungen vermieten oft nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist es von Vorteil, neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein vorlegen zu können.
Die Unternehmen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und Broschüren zu Verhaltensregeln im Straßenverkehr zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht meist eine Haftpflichtversicherung bis zu einer bestimmten Schadenshöhe. Nicht versicherbar sind eventuelle Strafschadensersatzforderungen (punitive damages). Dabei geht es um sehr hohe Geldbeträge. Verurteilungen zu Strafschadensersatz werden in Deutschland zwar nicht vollstreckt. In den sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil - auch bei eventuellen zukünftigen -Aufenthalten - stets möglich.

In einigen U.S.-Bundesstaaten ist ein internationaler Führerschein - in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein - Pflicht. Auch im Übrigen ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzuführen (auch im Zusammenhang mit der Anmietung eines Kfz). Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen U.S.-Bundesstaaten erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation.

  • Führen Sie als Autofahrer sowohl Ihren nationalen als auch internationalen Führerschein bei sich.

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Die 2016 geschaffene Kategorie der "group people-to-people educational travel", unter die auch der kulturellen Bildung dienende Gruppenreisen fielen, hat die U.S.-Regierung mit Wirkung zum 5. Juni 2019 aufgehoben. Vor dem 5. Juni 2019 gebuchte Reisen, die in diese Kategorie fallen, dürfen Sie gleichwohl antreten.
Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Seit dem 5. Juni 2019 dürfen unter anderem U.S.-Kreuzfahrtschiffe, U.S.-Privatyachten sowie U.S.- Privat- und Geschäftsflugzeuge nicht mehr in Kuba anlegen bzw. landen. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen weiterhin Direktflüge zwischen den und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafrahmen der US-amerikanischen Rechtsordnungen sind zum Teil erheblich härter als in Deutschland.

Nicht nur der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit, sondern auch das sichtbare Tragen von Alkohol im öffentlichen Raum kann örtlich unter Strafe stehen.
Personen unter 21 Jahren darf Alkohol nicht zugänglich gemacht werden. Beim Einkauf von Alkoholika wird fast immer ein Altersnachweis (Ausweis) verlangt.

  • Genießen Sie keine Alkoholika außerhalb Ihrer Unterkunft oder des Restaurants.
  • Führen Sie alkoholische Getränke nicht sichtbar im öffentlichen Raum mit sich.
  • Geben Sie keinen Alkohol an Personen unter 21 Jahren ab.

Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann zur Verhängung langjähriger Haftstrafen und Einreisesperren führen. Auch im Transit sind strenge Kontrollen möglich.

Rauchverbote sind in den weiter verbreitet als in Deutschland. Bei Zuwiderhandlungen können zum Teil hohe Ordnungsstrafen drohen.

  • Halten Sie Rauchverbote unbedingt ein.

Nur an wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder geduldet. Ansonsten kann nicht nur das Nacktbaden, sondern auch schon das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und zu Unannehmlichkeiten führen. Dasselbe gilt für das Baden ohne Oberteil - nicht nur von Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

  • Baden Sie nicht nackt, wenn dies nicht ausnahmsweise zulässig ist.
  • Baden Sie als Frau nicht ohne Oberteil.
  • Lassen Sie auch von Ihnen zu beaufsichtigende kleine Mädchen nicht ohne Oberteil baden.

In einigen Bundesstaaten ist es strafbar, Kinder bestimmter Altersstufen unbeaufsichtigt zu lassen.

  • Lassen Sie Ihre Kinder auch nicht nur für kurze Zeit alleine im Hotel oder im Auto zurück. Grundsätzlich gilt, dass Sie Kinder unter acht Jahren nie, und Kinder unter 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt lassen sollten.

Das Stillen in der Öffentlichkeit ist seit 2018 in allen U.S.-Bundesstaaten legal.

  • Sie sollten das Stillen in Restaurants und Bars bzw. in weniger liberalen Gegenden gleichwohl unterlassen.

Kinderpornographie und Kindesmissbrauch werden in den mit hohen Strafen geahndet. Schon geringfügige Verdachtsmomente können zu Anzeigen führen.

  • Unterlassen Sie das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, auch Ihrer eigenen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen sind strafbar und werden mit oft langjährigen Haftstrafen geahndet. Das Mindestalter für die wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen variiert je nach Bundesstaat.

  • Informieren Sie sich im Zweifel unbedingt über die örtlich geltenden Bestimmungen.

Das geschlechtliche Verkehren mit Prostituierten ist in vielen U.S.-Bundesstaaten strafbar. Zum Teil ist sogar das Ansprechen einer Prostituierten unter Strafe gestellt.

Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.

Im Falle einer Überschreitung des erlaubten Aufenthaltszeitraums (Overstay) können U.S.-Behörden spätere Visaanträge ablehnen oder Einreisesperren verhängen.

  • Überschreiten Sie nicht den Ihnen gewährten Aufenthaltszeitraum.
  • Nehmen Sie keine Arbeit ohne Arbeitserlaubnis auf - auch nicht in geringem Umfang.

Landeswährung ist der U.S.-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. Fast alle Kreditkarten werden in den akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN können Sie an Geldautomaten Bargeld abheben.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den nicht gelesen und daher nicht verwendet werden.
Der Umtausch von Euronoten in U.S.-Dollar ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist - gegen Gebühr - auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht in allen Gebieten gibt.
Banküberweisungen von Deutschland in die können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Erkrankung, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Die hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ergänzen.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa über Samoa oder Tonga muss seit November 2019 eine Masernimpfung nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die .

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

In den sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.
    Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die .

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 17 Aug 2021 14:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 17 Aug 2021 14:31:31 +0200)

Letzte Änderungen: Aktuelles (Waldbrände)

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen"
- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste 

Aktuelles

Waldbrände

In Nordkalifornien kommt es derzeit erneut zu weitflächigen Waldbränden. Betroffen sind im Norden insbesondere die Counties Butte, Lassen, Nevada, Placer, Plumas, Shasta, Siskiyou, Tehama und Trinity.

  • Erkundigen Sie sich vor Antritt einer Reise über die aktuelle Lage und Sperrungen und folgen Sie Anweisungen der Behörden vor Ort unbedingt, da Waldbrände in den Sommermonaten überall plötzlich entstehen können. 
  • Informieren Sie sich zu den Waldbränden auch bei CalFire.

COVID-19

Die Ausbreitung von COVID-19 kann weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führen.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA wird gewarnt.

Epidemiologische Lage

Die USA sind von COVID-19 stark betroffen. Zuletzt sind die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Die USA sind als Hochrisikogebiet eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten die US-amerikanische Gesundheitsbehörde Center for Disease Control (CDC) und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Einreise

Die US-Regierung hat das geltende Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor Einreise in Deutschland oder einem anderen Land des Schengenraums aufgehalten haben, mit einer Presidential Proclamation bis auf weiteres erneuert. Es gelten zudem Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten im Vereinigten Königreich, Irland, Brasilien, China, Iran, Indien und Südafrika. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard"-Inhaber), enge Verwandte von US-Staatsbürgern, Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen. Nähere Einzelheiten zu weiteren Ausnahmen und zur Ausstellung von National Interest Exceptions (NIE) veröffentlichen die US-Vertretungen in Deutschland.

Reisende müssen der Fluggesellschaft vor Einreise in die USA einen negativen Corona-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen (elektronisch oder in Papierform), der nicht älter als drei Tage sein darf. Personen, die innerhalb von drei Monaten vor Abreise mit COVID-19 infiziert waren, müssen der Fluggesellschaft entsprechende Nachweise vorlegen. Während des Fluges und an den Flughäfen besteht Maskenpflicht.

Ein weiterer Corona-Test innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Einreise wird empfohlen. Dabei sind die Quarantäneempfehlungen der "Centers for Disease Control and Prevention" (CDC), sowie die Quarantänebestimmungen auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene zu beachten.

Durch- und Weiterreise

Das Einreiseverbot schränkt auch die Möglichkeit eines Flughafentransits stark ein. Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Reise in Deutschland oder anderen Schengenraum-Ländern aufgehalten haben, ist der Flughafentransit derzeit grundsätzlich nicht möglich.

Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr bis auf weiteres geschlossen. Hinweise über Ausnahmen veröffentlicht das Department of Homeland Security.

Reiseverbindungen

Es bestehen regelmäßige, direkte Reiseverbindungen nach Deutschland und in andere europäische Staaten.

Beschränkungen im Land

Es gibt in mehreren Bundesstaaten weiterhin Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 

Hygieneregeln

In vielen Bundesstaaten gilt in der Öffentlichkeit das Gebot, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Empfehlungen

Sicherheit

Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden wiederholt terroristische Anschläge in den USA verübt. Die U.S.-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Innenpolitische Lage

In der Nachfolge der Auseinandersetzungen der letzten Monate um Rassismus und Polizeigewalt sowie des Übergangs zu einer neuen Administration nach den Wahlen besteht weiterhin eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Taschendiebstähle, Überfälle und Autoeinbrüche kommen in vielen Ballungszentren der USA vor, die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ladenüberfälle haben in einigen Städten in den letzten Monaten spürbar zugenommen.
In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, so dass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch Amokläufen kommt. Die Zahl der Waffen- und Munitionskäufe hat während der COVID-19-Krise beträchtlich zugenommen.

  • Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten, wenn Sie sich nicht auskennen.
  • Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine, andere wichtige Dokumente und Wertgegenstände sicher, z.B. im Safe, auf.
  • Lassen Sie nichts in geparkten (Miet-)Wagen zurück, auch nicht auf scheinbar sicheren, bewachten Parkplätzen vor Einkaufszentren.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie bei Besuchen ärmerer Gegenden nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn sowie im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf.

Natur und Klima

Die Klimazonen reichen von polar in Alaska über kühl bzw. warm gemäßigt bis zu ozeanisch im pazifischen Küstenraum und subtropisch im Süden Floridas.

Wirbelstürme und Tornados

In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Inzwischen stellen abgesehen von kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen große Gefahren dar.

In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Auch Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln werden immer wieder von Hurrikanen heimgesucht.

Die U.S.-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen sind öfters von Taifunen betroffen.

Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.

Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.
Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.
Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.
Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.

  • Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Kälte und Schneestürme

In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.

  • Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen, inklusive Einschränkungen im Flugverkehr, ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.
  • Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und teilweise auch Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.
Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles.

Im Südwesten von Puerto Rico kam es Ende Dezember 2019 und Anfang Januar 2020 zu mehreren Erdbeben bis zur Stärke 6,4. Es gab einige Todesopfer und Verletzte. Es kam zu teils erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Es muss mit weiteren Nachbeben in der Region gerechnet werden.

  • Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.
  • Seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.
Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.
Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

  • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.
  • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums und das USGS Earthquake Hazards Program.
  • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

Algenplagen

Insbesondere von August bis November kann es an den Küsten Floridas und am Golf von Mexiko zu einer Rotalgenplage („Red Tide") kommen.
Das Baden ist zwar möglich, kann aber je nach Aufkommen durch Hautreizungen, Gerüchen und Hustenreiz beeinträchtigt sein.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt zahlreiche Inlandsflugverbindungen, Eisenbahnstrecken und Busverbindungen. In den Metropolen existieren zudem U-Bahnen und andere Nahverkehrsmittel.

  • Je nach Örtlichkeit ist es ratsam, Nahverkehrsmittel in der Nacht zu meiden.

Teilnahme am Straßenverkehr

Die Gesetzgebungskompetenz für den Straßenverkehr liegt bei den Bundesstaaten, so dass es in den einzelnen Bundesstaaten teils abweichende Vorschriften gibt.

In vielen Bundesstaaten ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und wenn keine andere Person in Gefahr gebracht wird. Es kann jedoch im Einzelfall untersagt sein und ist dann entsprechend beschildert, z.B. „No turn on red".
Wenn an Kreuzungen „All way-Stoppschilder" stehen, müssen alle Fahrzeuge an der Haltelinie anhalten und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der sie angehalten haben.
Anders als in Deutschland ist das Rechts-Überholen in den USA in den meisten Bundesstaaten erlaubt.
An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.

  • Informieren Sie sich vor der Reise über die teilweise von den deutschen Vorschriften abweichenden Verkehrsregeln.
  • Halten Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den USA ein. Diese sind niedriger als in Deutschland. Bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Trunkenheitsfahrten drohen hohe Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte.
  • Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Gebührenpflichtige Verkehrswege

Wichtige Autobahnen (z.B. durch Privatunternehmen betriebene turnpikes) sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr (sog. toll) kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

  • Über ggf. anfallende Mautgebühren und Bezahlungsmöglichkeiten sollten Sie sich vorab informieren, z.B. bei Ihrer Mietwagenfirma.

Strafzettel

Strafzettel (sog. ticket) für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit etc. müssen Sie unbedingt bezahlen, möglichst noch vor Ihrer Ausreise. Bei Nichtbezahlung kann es bei künftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der USA diejenige Stelle zuständig, die das Ticket ausgestellt hat. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, bei Problemen mit in den USA ausgestellten Strafzetteln Abhilfe zu verschaffen.

  • Bezahlen Sie Ihre Strafzettel noch vor Ihrer Ausreise aus den USA.

Mietfahrzeuge und Kfz-Versicherungen

Autovermietungen vermieten oft nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist es von Vorteil, neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein vorlegen zu können.
Die Unternehmen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und z.B. Broschüren zu Verhaltensregeln im Straßenverkehr zur Verfügung zu stellen. Für Mietwagen besteht meist eine Haftpflichtversicherung bis zu einer bestimmten Schadenshöhe. Nicht versicherbar sind eventuelle Strafschadensersatzforderungen (sog. punitive damages). Dabei geht es um sehr hohe Geldbeträge. Verurteilungen zu Strafschadensersatz werden in Deutschland zwar nicht vollstreckt. In den USA sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil – auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten – stets möglich.

Führerschein

In einigen U.S.-Bundesstaaten ist ein internationaler Führerschein – in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein – Pflicht. Auch im Übrigen ist es empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzuführen (z.B. auch im Zusammenhang mit der Anmietung eines Kfz). Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen U.S.-Bundesstaaten erhalten Sie auf den Webseiten der jeweiligen Departments of Transportation.

  • Führen Sie als Autofahrer sowohl Ihren nationalen als auch internationalen Führerschein bei sich.

Reisen nach Kuba

Touristische Reisen unmittelbar zwischen den USA und Kuba sind nach U.S.-Recht verboten. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen von den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn die Reise in eine der von den U.S.-Behörden festgelegten Kategorien fällt. Dazu gehören private Besuchsreisen, Reisen, die der Ausübung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und religiösen Aktivitäten dienen, aber auch solche, die die Unterstützung des kubanischen Volkes bezwecken. Die 2016 geschaffene Kategorie der „group people-to-people educational travel", unter die auch der z.B. kulturellen Bildung dienende Gruppenreisen fielen, hat die U.S.-Regierung mit Wirkung zum 5. Juni 2019 aufgehoben. Vor dem 5. Juni 2019 gebuchte Reisen, die in diese Kategorie fallen, dürfen Sie gleichwohl antreten.
Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.

Seit dem 5. Juni 2019 dürfen unter anderem U.S.-Kreuzfahrtschiffe, U.S.-Privatyachten sowie U.S.- Privat- und Geschäftsflugzeuge nicht mehr in Kuba anlegen bzw. landen. Kommerzielle Fluggesellschaften dürfen weiterhin Direktflüge zwischen den USA und Kuba durchführen.

Kubareisende sind verpflichtet, über ihre Reise, Aktivitäten, Kontakte etc. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, fünf Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der U.S.-amerikanischen Behörden vorzulegen.

Zahlreiche kubanische Staatsfirmen, darunter auch des Touristiksektors, wurden von den USA mit einem Embargo belegt, sodass Geschäfte mit diesen illegal sind.

LGBTIQ

Rechtliche Besonderheiten

Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafrahmen der US-amerikanischen Rechtsordnungen sind zum Teil erheblich härter als in Deutschland.

Alkoholgenuss

Nicht nur der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit, sondern auch das sichtbare Tragen von Alkohol im öffentlichen Raum kann örtlich unter Strafe stehen.
Personen unter 21 Jahren darf Alkohol nicht zugänglich gemacht werden. Beim Einkauf von Alkoholika wird fast immer ein Altersnachweis (Ausweis) verlangt.

  • Genießen Sie keine Alkoholika außerhalb Ihrer Unterkunft oder des Restaurants.
  • Führen Sie alkoholische Getränke nicht sichtbar im öffentlichen Raum mit sich.
  • Geben Sie keinen Alkohol an Personen unter 21 Jahren ab.

Rauschmittel

Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln kann zur Verhängung langjähriger Haftstrafen und Einreisesperren führen. Auch im Transit sind strenge Kontrollen möglich.

Rauchverbote

Rauchverbote sind in den USA weiter verbreitet als in Deutschland. Bei Zuwiderhandlungen können zum Teil hohe Ordnungsstrafen drohen.

  • Halten Sie Rauchverbote unbedingt ein.

Nacktbaden

Nur an wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder geduldet. Ansonsten kann nicht nur das Nacktbaden, sondern auch schon das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und zu Unannehmlichkeiten führen. Dasselbe gilt für das Baden ohne Oberteil – nicht nur von Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

  • Baden Sie nicht nackt, wenn dies nicht ausnahmsweise zulässig ist.
  • Baden Sie als Frau nicht ohne Oberteil.
  • Lassen Sie auch von Ihnen zu beaufsichtigende kleine Mädchen nicht ohne Oberteil baden.

Verletzung der Aufsichtspflicht

In einigen Bundesstaaten ist es strafbar, Kinder bestimmter Altersstufen unbeaufsichtigt zu lassen.

  • Lassen Sie Ihre Kinder auch nicht nur für kurze Zeit alleine im Hotel oder im Auto zurück. Grundsätzlich gilt, dass Sie Kinder unter acht Jahren nie, und Kinder unter 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt lassen sollten.

Öffentliches Stillen

Das Stillen in der Öffentlichkeit ist seit 2018 in allen U.S.-Bundesstaaten legal.

  • Sie sollten das Stillen in Restaurants und Bars bzw. in weniger liberalen Gegenden gleichwohl unterlassen.

Kinderpornographie und -missbrauch

Kinderpornographie und Kindesmissbrauch werden in den USA mit hohen Strafen geahndet. Schon geringfügige Verdachtsmomente können zu Anzeigen führen.

  • Unterlassen Sie das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder, auch Ihrer eigenen.

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen

Sexuelle Handlungen an Minderjährigen sind strafbar und werden mit oft langjährigen Haftstrafen geahndet. Das Mindestalter für die wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen variiert je nach Bundesstaat.

  • Informieren Sie sich im Zweifel unbedingt über die örtlich geltenden Bestimmungen.

Prostitution

Das geschlechtliche Verkehren mit Prostituierten ist in vielen U.S.-Bundesstaaten strafbar. Zum Teil ist sogar das Ansprechen einer Prostituierten unter Strafe gestellt.

Stalking

Das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person ist strafbar.

Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis

Im Falle einer Überschreitung des erlaubten Aufenthaltszeitraums (sog. Overstay) können U.S.-Behörden spätere Visaanträge ablehnen oder Einreisesperren verhängen.

  • Überschreiten Sie nicht den Ihnen gewährten Aufenthaltszeitraum.
  • Nehmen Sie keine Arbeit ohne Arbeitserlaubnis auf – auch nicht in geringem Umfang.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der U.S.-Dollar (USD). Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. Fast alle Kreditkarten werden in den USA akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN können Sie an Geldautomaten Bargeld abheben.
Bankkarten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen und daher nicht verwendet werden.
Der Umtausch von Euronoten in U.S.-Dollar ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht in allen Gebieten gibt.
Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind mit erheblichen Gebühren verbunden.

Einreise und Zoll

Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja, mit ESTA oder Visum
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, aber nur mit Visum
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, aber nur mit Visum

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Führen Sie Ihren Reisepass bzw. eine Kopie Ihres Reisepasses mit Einreisestempel oder Visum ständig mit sich. In einigen Staaten (z.B. Louisiana) ist dies sogar Pflicht.
  • Bewahren Sie eine Kopie Ihrer Reisedokumente separat an einem sicheren Ort auf.

Visum

Als Teilnehmer am U.S.-Visa Waiver Programm können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, für Geschäftsreisen oder im Transit visumfrei in die USA einreisen, sofern sie über einen elektronischer Reisepass (e-Pass mit Chip), eine gültige elektronische Reisegenehmigung (ESTA) sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket verfügen.

Elektronische Reisegenehmigung (ESTA)

Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (14 U.S.-Dollar).
Die einmal erteilte Reisegenehmigung gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen U.S.-Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Umfassende Informationen zum ESTA-Verfahren erhalten Sie über die ESTA-Startseite bzw. über die ESTA-Informationen der US-Botschaft Berlin, US State Department Visa Waiver Program sowie ESTA-Häufig gestellte Fragen.

Einreise über Kanada oder Mexiko

Die Einreise auf dem Landweg über Kanada und Mexiko ist ohne ESTA möglich.

Einreise nach American Samoa

Für die Einreise nach American Samoa gelten besondere Bestimmungen. Unter anderem ist eine vorherige, ESTA entsprechende Reisegenehmigung sowie ein nach Ausreise noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich.

Zulässige Aufenthaltsdauer

Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird bei der visumfreien Einreise individuell von den U.S.-Grenzbeamten festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist nicht möglich. Bei einer Einreise mit Visum kann jedes Büro der Einreisebehörde U.S. CIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen.
Der Tag, an dem die Ausreise spätestens erfolgen muss, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt (admitted until xx-xx-xx).
Das amerikanische Datumsformat ist nicht mit dem deutschen identisch. In den USA wird der Monat vor dem Tag genannt. Das Datum „03-10" bedeutet zum Beispiel „10. März" und nicht „3. Oktober".

Visum vor der Einreise

Bei Ablehnung des ESTA-Antrags sowie bei anderen als den o.a. Besuchszwecken (etwa Arbeits- oder Au-Pair-Aufenthalte, Austauschprogramme, Sprach-/Forschungsaufenthalte, Eheschließung mit anschließender Niederlassung/Einwanderung in die USA etc.) ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich.

Grundsätzlich ausgeschlossen vom U.S.-Visa Waiver Programm sind deutsche Staatsangehörige, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit dem 1. März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben.
Diese Personen müssen unabhängig vom Zweck der Reise ein Visum für die USA beantragen.
Ausnahmen gelten nur für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs.

Ein Visum müssen Sie bei der zuständigen U.S.-Auslandsvertretung beantragen. Ausführliche Hinweise zu den U.S.-Einreisebestimmungen und zum Visumsverfahren erteilen die US-Botschaft und -Konsulate in Deutschland.

Einreisekontrolle

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges U.S.-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der U.S.-Grenzbeamte. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es nicht möglich, auf die Rückgängigmachung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.

Sollten bei Ihrer Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, können Sie auch nach Ihrer Rückkehr das Department of Homeland Security (DHS) kontaktieren. Bei dessen „Traveler Redress Inquiry Program" (DHS TRIP), der zentralen Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen in Zusammenhang mit der Einreise in die USA, können Sie ein Online-Formular ausfüllen und Angaben zur Person und Art der negativen Erfahrungen machen, wegen der Sie um Abhilfe oder Auskunft bitten.

Weitere die Einreise in die USA betreffende Fragen sollten Sie rechtzeitig vor Ihrer Abreise mit der zuständigen U.S.-amerikanischen Auslandsvertretung klären.

Minderjährige

Minderjährige können nur dann visumfrei einreisen, wenn sie über einen eigenen e-Pass und eine gültige ESTA-Genehmigung verfügen.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Seit Oktober 2017 kann es schon am Abflugort zu Befragungen kommen. Planen Sie hinreichend Zeit (mindestens drei Stunden) ein, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.
Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Weitere Informationen bietet das Department of Homeland Security und die nachgeordnete Transport Security Administration (TSA).

Elektronische Datenträger wie z.B. Laptops, Tablets, Smartphones bzw. Mobiltelefone dürfen von den U.S.-Grenzbehörden durchsucht und ggf. einbehalten werden. Die TSA weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, da manuelle Nachkontrollen stattfinden. Die TSA hat das Recht, Gepäckstücke zu öffnen, erforderlichenfalls auch gewaltsam. In diesem Fall wird ein Hinweis auf die erfolgte Kontrolle im Gepäckstück hinterlegt. Weitere Informationen erteilt die TSA.

Europäische Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, den U.S.-Einreisebehörden Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagiere zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus müssen Sie bei Ihrer Einreise die Adresse angeben, an der Sie sich während Ihrer Reise in die USA aufhalten. Bei Rundreisen gilt die erste Adresse. Reisenden, die keine Adresse angeben, kann die Einreise verweigert werden.

Am Einreiseflughafen/Seehafen werden von jedem Reisenden biometrische Merkmale erfasst (digitales Porträtfoto, Fingerabdruck-Scan). Weitere Informationen zur Erhebung biometrischer Daten durch die U.S.-Grenzbehörden bietet das Department of Homeland Security.

Auch am Einreiseflughafen/-seehafen müssen Reisende mit verstärkten Kontrollen und Befragungen rechnen. In Einzelfällen können auch körperliche Durchsuchungen erfolgen.

  • Schließen Sie Ihre Koffer nicht ab.
  • Geben Sie bei Ihrer Einreise die Adresse während Ihres Aufenthaltes in den USA an.
  • Beantworten Sie Fragen der U.S. Grenzbeamten sachlich und vollständig und befolgen Sie deren Anweisungen.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich. Beträge ab 10.000 U.S.-Dollar sind jedoch deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Fleischprodukten und Pflanzen ist verboten. Informationen zum Import von Lebensmitteln für den persönlichen Gebrauch bietet die U.S. Customs & Border Protection.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft der USA.

Heimtiere

Betreffend die Einfuhr von Tieren in die USA existieren neben den Regelungen auf Bundesebene zusätzlich solche der einzelnen Bundesstaaten.
Tiere, die nicht in die USA eingeführt werden dürfen, werden auf Kosten des Besitzers am Einlaufhafen verwahrt und in ihr Herkunftsland zurück versendet.

Zum Teil haben Fluglinien darüber hinaus eigene Bedingungen für die Mitnahme von Tieren festgelegt, so dass auch Mindest- und Höchsttemperaturen selbst im Transit zum Tragen kommen können.

Gesundheit

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Masern

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise nach Amerikanisch-Samoa über Samoa oder Tonga muss seit November 2019 eine Masernimpfung nachgewiesen oder der Nachweis einer durchmachten Masernerkrankung erbracht werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Bis 2017 wurden in Texas und Florida Fälle lokal erworbener Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen, siehe CDC. Auch in Puerto Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa wurden Zika-Viren übertragen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren können durch tagaktive Aedes-Mücken in den südlichen Bundesstaaten sowie Guam, Puerto-Rico, den amerikanischen Jungferninseln und Amerikanisch-Samoa übertragen werden. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den USA zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das CDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig,  in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene virale Erkrankung wird durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Aktuelle Fallzahlen bieten die CDC. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

Weitere Krankheiten

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.

Medizinische Versorgung

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene und Medikamentenversorgung i.d.R. kein Problem. Es sollten jedoch die teilweise großen Entfernungen nicht unterschätzt werden, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.
    Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Notfallbehandlungen erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Andere Behandlungen werden ohne Nachweis einer Versicherung oder Kaution oft abgelehnt.

Die medizinischen Einrichtungen sind normalerweise sehr gut.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung über mindestens 500.000 US$ sowie eine Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Ebenso wird eine belastbare Kreditkarte empfohlen. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Impfungen

Titel Besondere Vorsichtsmaßnahmen Gesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken - -
Gelbfieber Nein -
Cholera Nein -
Typhus Nein -
Malaria Nein -

Gesundheitszeugnis

Impfnachweise
Einwanderer und andere Reisende mit Visumpflicht müssen - je nach Alter - Impfschutz gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, Haemophilus influenzae B, Pneumokokken und Influenza nachweisen. Derartige Impfauflagen gibt es auch für Personen, die Kindergärten, Schulen, Colleges, Ferienfreizeiten etc. besuchen oder in Gemeinschaftsunterkünften leben. Ggf. Auskünfte von der hiesigen US-Vertretung oder betreffenden Institution in den USA einholen. Touristen sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

In den nördlichen und östlichen Bundesstaaten besteht von April bis September das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt im Spätsommer und Herbst in Kalifornien, in Texas, vereinzelt in Florida sowie sporadisch auf Hawaii (Big Island) vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Die seltene Erkrankung durch das Hantavirus entsteht durch den Kontakt mit den infizierten Sekreten von Nagetieren. Schwerpunkte sind der Yosemite Nationalpark, Colorado, Washington und Wyoming. Hantavirus-Infektionen treten aber auch in Oregon, Idaho, Utah, North Dakota, Oklahoma und in Texas auf. Über die Atemwege aufgenommen, kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt sich bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) sowie generell bei Kindern und Jugendlichen.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt planen, impfen lassen. Die Impfung wird bei Langzeitaufenthalten für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfohlen. Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.

Pest-Fälle wurden vereinzelt aus dem Mittleren Westen, dem Südwesten und von der Westküste des Landes gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln, Vermeidung von Tierkontakten (Nagetiere, Katzen) sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. 

Tollwut kommt landesweit vor. In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken, besonders im Spätsommer und Herbst, übertragen. Die Ausbreitung in den USA ist nahezu flächendeckend. Es sollte für ausreichenden Mückenschutz gesorgt werden. Personen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. November eines Jahres in den USA oder Kanada aufgehalten haben, dürfen wegen der potentiellen Gefahr einer Westnil-Virus-Übertragung nach ihrer Rückkehr in Deutschland für vier Wochen kein Blut spenden.

In Texas und in Florida wurden bis 2017 mehrere Zika-Infektionen registriert. Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

 

Pass- und Visabestimmungen

Notwendige Einreisedokumente

Titel Pass erforderlich Visum erforderlich Rückflugticket erforderlich
Schweiz Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja 1 Ja
Österreich Ja Nein Ja
Türkei Ja Ja Ja
Deutschland Ja Nein Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 6 Monate nach der Ausreise gültig sein.

Die Reisepässe von Teilnehmern am Visa Waiver-Programm (nur als Touristen/Geschäftsreisende oder zum Transit) müssen während des Aufenthalts gültig sein.

Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).

Hinweis: Fluggesellschaften haben zum Teil abweichende Bestimmungen und verlangen teilweise eine Mindestgültigkeit des Reisepasses von 6 Monaten.

Auch US-Bürger benötigen für die Wiedereinreise einen Reisepass.

Ausländer sollten während ihres Aufenthalts in den USA jederzeit ihren Reisepass bei sich tragen. In einigen Staaten wie in Louisiana ist es Pflicht, den Reisepass ständig bei sich zu tragen.

Achtung: Die visafreie Einreise für Teilnehmer am Visa Waiver-Programm ist nur dann mit dem maschinenlesbaren und bordeauxfarbenen Europapass möglich, wenn sie elektronische Reisepässe (e-Reisepässe) sind, die über biometrische Daten in Chipform verfügen, um für Reisen im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program - VWP) benutzt werden zu können. 





 

Visainformationen

Ein Visum ist für die Einreise allgemein erforderlich. Ein Visa Waiver Program (VWP) besteht u.a. für die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder. Diese können als Touristen, Transitreisende oder als Geschäftsleute für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen visumfrei in die USA einreisen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (s. Anmerkung - Einreisebestimmungen). Achtung: Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).:

Schweiz und EU-Länder ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Zypern);

Anmerkung:
Reisenden, die der Visumpflicht unterliegen, erteilen die US-Konsulate in Berlin und Frankfurt Einreisevisa mit biometrischen Daten. Pro Antragsteller werden ein Foto und zwei Fingerabdrücke elektronisch gescannt (US-Visit-Programm).

Einreisebestimmungen
Als Faustregel gilt: Staatsangehörige der Länder, die am Visa Waiver-Programm (VWP) (Programm zur Aufhebung der Visapflicht) der USA teilnehmen, können i.d.R. für bis zu 90 Tage als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines während des Aufenthalts gültigen e-Reisepasses sind;

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen;

- über ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen (welches - außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern - nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden darf) und

- im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ESTA (Electronic System for Travel Authorization, s. Meldepflicht/Compulsory Registration) sind.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Nordkorea, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Nordkorea, Syrien oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

Achtung: Fluggesellschaften sind verpflichtet, Reisende ohne gültige ESTA-Genehmigung bereits beim Check-in zurückzuweisen.

Studenten und Teilnehmer an Austauschprogrammen: Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) erfasst online die Daten von Studenten und Austauschschülern. Die SEVIS-Gebühr beträgt 200 US$ für F-/M-Visa und 180 US$ für J-1 Visa-Inhaber und betrifft die meisten Studenten und Austauschbesucher, die in SEVIS registriert sind. Für F-/M-Visa (Studenten) und J-Visa (Austauschprogramme) müssen zusätzlich das Antragsformular DS-160 und I-20 von allen Antragsstellern eingereicht werden.

Visum für Sprachschüler: Für Sprachreisen brauchen die Teilnehmer ein spezielles Studentenvisum. Wegen der Bearbeitungszeiten der Anträge, die sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt sich eine frühzeitige Planung der Reise. 

Arbeiten in den USA: Reisende, die bezahlte oder unbezahlte Arbeit in den USA aufnehmen möchten (dazu gehört auch die Tätigkeit als Au-Pair oder Praktikant), einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen planen oder an einem Schul-/Universitätsaustauschprogramm teilnehmen möchten, benötigen ein Visum, auch wenn sie Staatsbürger eines der dem Visa Waiver Program angeschlossenen Länder sind. Weitere Informationen sind von den konsularischen Vertretungen erhältlich.
 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Kinder und Babys benötigen ihre eigenen elektronischen Reisepässe (e-Reisepässe), um visumfrei in die USA einreisen zu können. Der Kinderreisepass kann nur in Verbindung mit einem Visum genutzt werden.

Österreicher: Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass, um ohne Visum in die USA unter dem Visa Waiver Program einreisen zu können. Reisepässe für Kinder sind für Kinder unter 2 Jahren zwei Jahre lang gültig, für Kinder unter 12 Jahren fünf Jahre gültig und ab dem vollendeten 12. Lebensjahr zehn Jahre lang gültig.

Schweizer: Nur e-Reisepässe, Kinder und Babys benötigen einen eigenen elektronischen Reisepass für die visumfreie Einreise. 

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass mit biometrischen Daten in Verbindung mit einem Visum.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige sowie Minderjährige, die nur von einem Elternteil begleitet werden, sollten bei der Ausreise aus den USA über eine notariell beglaubigte Reiseerlaubnis auf Englisch des abwesenden Elternteils bzw. der abwesenden Elternteile verfügen.

Einreise mit Haustieren

Bis zu 2 Vögel pro Besitzer dürfen in die USA verbracht werden. Für jeden Vogel muss eine Einfuhrgenehmigung und ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftslands vorgelegt werden, das maximal 30 Tage vor der Ankunft ausgestellt wurde. Die Vögel müssen maximal für 30 Tage in einer Isolierstation des US Department of Agriculture (USDA,  4700 River Road, Unit 39, Riverdale, MD-20737) in Quarantäne. USDA-Isolierstationen gibt es nur an den Flughäfen Los Angeles, Miami, und New York JFK. Plätze müssen im Voraus reserviert werden. Nähere Informationen sollten bei einem amerikanischen Konsulat oder bei Veterinay Services (VS) - APHIS (Tel: (301) 734 83 64) eingeholt werden.

Für Hunde im Alter von über 12 Wochen muss in einem Impfzertifikat eine Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden, die mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Impfzertifikat muss von einem behördlich berechtigten Tierarzt ausgestellt sein und es muss den Hund genau identifizieren.

Katzen benötigen in der Regel keinen Impfnachweis, jedoch verlangen viele Fluggesellschaften ein tierärztliches Gesundheitszeugnis. Achtung: Einige US-Staaten haben strengere Bestimmungen wie z.B. Hawaii und schreiben Quarantäne und Tollwutimpfungen für Katzen vor.

Achtung: Bei der Einreise nach Hawaii müssen Katzen und Hunde für 120 Tage in Quarantäne.

Es ist ratsam, sich über die aktuellen Einfuhrbestimmungen im Einzelfall zu informieren. Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen von Tieren erteilt auf Englisch die U.S. Customs and Border Protection.

Bearbeitungsdauer

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in den amerikanischen Botschaften in Europa und den Registrierungsmaßnahmen kann sich das Visaantragsverfahren auch bei EU-Staatsbürgern länger als in vorherigen Jahren hinziehen.
 

Ab dem Interviewtermin in der Regel 5-7 Werktage. Im Sommer und zu Weihnachten bis zu 14 Tagen.

Der Antrag sollte möglichst 8-12 Wochen vor der geplanten Abreise online eingereicht werden und man sollte sich so früh wie möglich um einen Interviewtermin bemühen.

Je nach Nationalität und Art der Visaantragsstellung beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 8 Wochen. In der Hauptreisesaison, besonders über Weihnachten und in den Sommerferien kann sich die Bearbeitungszeit noch weiter verlängern. Weitere Informationen sind bei den amerikanischen Botschaften erhältlich.
 

Gültigkeit

Abhängig von Nationalität und Art des Visums. Weitere Informationen erteilen die amerikanischen Botschaften und Konsulate.
 

Transit

Nur für Teilnehmer des Visa Waiver Program (s. Visum) gilt der visumfreie Transit durch die USA, wenn sie außerdem folgende Bedingungen erfüllen:

- Seit dem 1. April 2016 benötigen Teilnehmer am Programm für die visafreie Einreise einen elektronischen Pass (e-Pass).
- bestätigtes Weiterreiseticket und gültige Einreisepapiere für das Drittland,
- der Transitraum wird nicht verlassen,
- nur die vorgeschriebenen Ankunftsflughäfen werden genutzt (Auskunft erteilen die Fluggesellschaften),
- nicht im Besitz von Reisepapieren, die ein für ungültig erklärtes U.S.-Visum enthalten.

- Alle Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit des Iraks, Irans, Syriens oder des Sudans besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen und benötigen deshalb für Reisen in die USA ein Visum. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ihre Gültigkeit. 

- Teilnahme am Secure Flight Programm.

Alle anderen Reisenden benötigen ein vorab besorgtes Transitvisum.

Visaarten und Kosten

NIV (Non-Immigrant Visa) für Urlaubs- und Geschäftsreisen; F-/M-Visum (Studentenvisum), J-Visum (Teilnahme an Austauschprogrammen); Journalisten-, Zeitarbeits- und Transitvisum.
 

Kosten

Deutsche, Österreicher und Türken:
Die folgenden Visum-Antragsgebühren gelten u. a. für Deutsche und Österreicher:

144 € (160 US$) (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B, C, D, F, I, J, M) Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
171 € (190 US$) (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R).

Bezahlung der Bearbeitungsgebühr online.


Schweizer und Türken:
Die folgende Visumantragsgebühr gilt u.a. für Schweizer und Türken.

160 CHF (Touristen, Studenten/Austausch, Geschäfts- und Durchreisen. Visum-Kategorien B , C, C1/D, D, F, I, J, M. Achtung: Nur Antragsteller von F-, J- oder M-Visa zahlen zusätzlich die SEVIS Gebühr.
190 CHF (Vorübergehend Beschäftigte. Visum-Kategorien: H, L, O, P, Q, R)

Bezahlung nur per Postscheckkonto oder Internet-Banktransfer. Weitere Informationen auf www.ustraveldocs.com/ch/ch-niv-paymentinfo.asp.

Antrag erforderlich

(a) Reisepass, der von Deutschen, Österreichern, Schweizern und von Staatsangehörigen der meisten europäischen Länder mindestens während des geplanten Aufenthalts gültig sein (ansonsten sechs Monate über den Aufenthalt hinaus) und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten muss.
(b) 1 aktuelles biometrisches Passfoto (nicht älter als 6 Monate) für jeden Antragssteller, egal welchen Alters. Mit Brille ist nur zulässig, wenn eine medizinische Bescheinigung vorliegt, dass die Brille nicht abgenommen werden darf. Eine Beschreibung der aktuellen, strengen Fotobestimmungen listet die U.S. Customs and Border Protection. Weitere Informationen sind von den amerikanischen Botschaften erhältlich.
(c) 1 elektronisches Antragsformular (Form DS-160).
(d) Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten auf Englisch für allein reisende Minderjährige.
(e) Gebühr (kann online über das “Sofort”-System oder online mit Bankkarte oder per elektronischer Überweisung oder per Überweisung bezahlt werden) (abgestempeltes Original des Überweisungsbelegs, ist beim Interview vorzulegen).
(f) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Aufenthaltsdauer.
(g) Ggf. Nachweis des festen Wohnsitzes.
(h) Ggf. gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(i) Adressierter und frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Achtung: Eventuell müssen weitere bzw. ausführlichere Dokumente vorgelegt werden, die Grund und Einzelheiten der Reise bestätigen, sowie ein Nachweis, dass man beabsichtigt, wieder ins Heimatland zurückzukehren.

Geld

Geldwechsel

Hotels wechseln generell keine Fremdwährungen, und nur einige wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar vor der Abreise zu wechseln oder auf Kreditkarte zu setzen.

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Die 2 US-Dollar Banknote ist so selten, dass sie von Bankautomaten nicht ausgegeben wird. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.
Banknoten werden zunehmend durch farbige Scheine ersetzt. Die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschl. Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Die Benutzung von Kreditkarten wird empfohlen. Man sollte zumindest eine Kreditkarte haben, da viele Hotels oder Mietwagenfirmen Vorausbezahlung verlangen, falls nicht mit Kreditkarte bezahlt wird. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich.

Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein, denn Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro werden sogar in Großstädten nur in den Wechselstuben und den internationalen Flughäfen umgetauscht. Bei Bezahlung oder Einlösung von Reiseschecks wird oft ein Identitätsnachweis verlangt (in manchen Fällen auch zwei). Nicht alle Banken können Reiseschecks einlösen und einige verlangen eine bisweilen recht hohe Gebühr. Reiseschecks in US-Dollar werden ansonsten in größeren Städten von einigen Banken und Wechselstuben akzeptiert. Die Differenz zum Rechnungsbetrag bekommt man in bar zurück.

Öffnungszeiten der Bank

Im Allgemeinen: Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, Sa teils auch 09.00-12.00 Uhr .

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei in die USA eingeführt werden:

250g Tabak, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren (ab 18 Jahren);
1 l (33,8 fl. oz.) alkoholische Getränke (ab 21 Jahren);
Geschenke bis zum Wert von 100 US$* (jedoch keine Alkoholika und Tabakwaren).

Anmerkung:
(a) [*] Die Artikel sollten nicht als Geschenke verpackt sein, da sie dem Zoll gezeigt werden müssen. Die Einfuhrbestimmung für Geschenke gilt nur einmal innerhalb von 6 Monaten für Nicht-Einwohner der USA, die länger als 72 Std. im Land bleiben. Sollte dies nicht der Fall sein, sind nur Geschenke bis zum Wert von 50 US$ zollfrei.

(b) Alkohol und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 21 Jahren eingeführt werden.
 

Verbotene Importe

Die Einfuhr der folgenden Artikel ist entweder verboten oder nur mit Sonderlizenz erlaubt:

(a) Narkotika und gefährliche Arzneimittel, die nicht aus medizinischen Gründen eingeführt werden. Wer abhängig machende Medikamente nehmen muss (Achtung: dazu gehören auch bestimmte Hustenmittel), sollte nur die für den Aufenthalt notwendige Menge und ein Attest des behandelnden Arztes in englischer Sprache mitführen.

(b) Absinth, biologische Materialien, Saatgut, Obst, Gemüse und Pflanzen (einschl. vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Gemüsearten und deren Produkte).

(c) Schusswaffen und Munition.

(d) Gefährliche Gegenstände (Feuerwerkskörper, giftige Artikel).

(e) Fleisch- und Geflügelprodukte.

(f) Pornografische Artikel.

(g) Klappmesser.

(h) Waren, aus Ländern, über die ein Embargo verhängt wurde (u. a. kubanische Zigarren, haitianische Souvenirs aus Leder sowie Gegenstände, die aus dem Iran stammen oder dorthin ausgeführt werden)
 

Quellenangaben
  • Marco Polo - USA, MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, 2009-09, 2020-13, 2017-12, 2014-11
  • DuMont Die Welt - Atlas mit Länderlexikon, DuMont Reiseverlag, 2015-04
  • USA - Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, Stand - 16.09.2021 (Unverändert gültig seit: 17.08.2021)
    Haftungsausschluss: Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
  • Der Reiseführer, Columbus Travel Media Ltd., Stand - 16.09.2021 (Unverändert gültig seit: 17.08.2021)
    Information: Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus Travel Media veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.
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