| Beste Reisezeit | Januar, Februar, Juni, Juli |
| Fläche | 268.021 km2 |
| Hauptstadt | Wellington |
| Bevölkerung | 5.307.800 |
| Sprache | Englisch |
| Staatsoberhaupt | Charles III. |
| Regierungschef | Christopher Luxon |
| Währung | Neuseeland-Dollar |
| Zeitzone | UTC+12, UTC+13, UTC+12:45, UTC+13:45, UTC-10, UTC-11 |
| Reiseadapter | I |
| Kfz-Länderkennzeichen | NZ |
| ISO-3166 | NZ, NZL |
| Internet-TLD | .nz |
| Landesvorwahl | +64 |
| Website | http://newzealand.govt.nz/ |
| Reisepass & Visum | Notwendig |
| Geeignet für | Kultur, Outdoor, Meer, Wintersport |
| ca. 925 | Der polynesische Seefahrer Kupe sichtet von seinem Kanu aus die Inseln. Die ersten Polynesier aus dem Südpazifik legen Ende des 13. Jhs. in Aotearoa an |
| 1642 | Der Holländer Abel Tasman erspäht Neuseeland, wähnt sich aber vor Südamerika. Später kreieren Kartographen den Namen Nova Zelandia |
| 1769 | Seefahrer James Cook nimmt New Zealand für König George III. in Besitz |
| 1840 | Maori und Engländer unterzeichnen Neuseelands Gründungsdokument, den Vertrag von Waitangi |
| 1893 | Weltweit erstes Frauenwahlrecht in Neuseeland |
| 1986 | Als letzten Schritt in die Selbständigkeit gibt sich Neuseeland eine eigene Verfassung, bleibt aber Teil des Commonwealth |
| 2023 | Die neue rechtskonservative Regierungskoalition senkt die Staatsausgaben massiv, was für Touristen zu höheren Kosten bei Einreise und in Nationalparks führt |
| 2025 – 2029 | Nach Problemen mit veralteten Cook-Strait-Fähren werden 2025 zwei neue in Auftrag gegeben – 2029 sollen sie ihren Dienst aufnehmen |
90–92 Hobson Street | Wellington | Tel. 04 4 73 60 63, 24-Std.-Notfall-Tel. 021 65 19 87 | wellington.diplo.de
10 Customhouse Quay | Wellington | Tel. 04 4 72 15 93 | eda.admin.ch/wellington
Österreich betreibt in Neuseeland keine Botschaft. Immer erreichbar ist in Wien das 24-Std.-Notfall-Tel. 0043 19 01 15 44 11 | bmeia.gv.at
Zentrale Notrufnummer für alle Dienste 111 (auch vom Handy)
Die Netzabdeckung für mobiles Surfen und Telefonieren ist gut, nur in extrem abgelegenen Gegenden bist du davon abgeschnitten. Physische Travel-Sim-Cards zum Einlegen in dein Smartphone bzw. digitale eSims, falls dein Smartphone die Funktion hat, gibt es mit 2–120 GB Datenvolumen und etlichen Freiminuten zum Telefonieren sogar bis Europa direkt bei Ankunft im Flughafen an Kiosken, besonders günstig im Duty-free-Bereich, oder später in Telefonshops. Mitarbeiter helfen beim Einrichten. Beste Netze und Angebote haben One (one.nz/travel-sim) und Spark (spark.co.nz/online/shop/mobile-plans/travel-pack) je nach Datenvolumen für 30–130 NZ$.
Nutzt du deine heimische Sim-Card in Neuseeland, wird das teuer, kostenloses Roaming wie in Europa gilt dort nicht! Darüber hinaus ist gratis Internetzugang in Unterkünften Standard und auch in Büchereien, vielen Touristeninformationen und Cafés verfügbar. Stadtpläne mit Gratis-Hotspots findest du auf wifispc.com. Vorwahl nach Deutschland ist 0049, für Österreich 0043 und für die Schweiz 0041. Anrufe nach Neuseeland starten mit 0064, dann ohne Vorwahlnull weiter. In Neuseeland wählst du bei Ferngesprächen die Vorwahl mit 0 vorweg, dann die Rufnummer, innerhalb eines Orts oder einer Stadt nur die Rufnummer.
2,90 NZ$ kosten Postkarten nach Europa, Briefe je nach Größe und Gewicht 4,70–7,60 NZ$ und sind 6–13 Tage unterwegs. Alles über 200 g gilt als Paket.
| 1. Januar | New Year |
| 2. Januar | Day after New Year’s Day |
| 6. Februar | Waitangi Day |
| März/April | Good Friday/ Easter Monday (Karfreitag/ Ostermontag) |
| 25. April | ANZAC Day (Gedenktag für Kriegsopfer) |
| 1. Montag im Juni | King’s Birthday |
| Ende Juni/Anfang Juli | Matariki |
| 4. Montag im Oktober | Labour Weekend (Tag der Arbeit) |
| 25. Dezember | Christmas Day (1. Weihnachtstag) |
| 26. Dezember | Boxing Day (2. Weihnachtstag) |
In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Über die wichtigsten Verkehrsregeln informiert drivesafe.org.nz auch in deutscher Sprache. Weil es manchmal nur eine Fahrbahn pro Richtung gibt, dauern Fahrten oft länger als gedacht. Deine Route kannst du mit dem Fahrzeitrechner der offiziellen Neuseeland-Website newzealand.com berechnen. Außerhalb von Ortschaften darfst du maximal 100 km/h, innerhalb 50 km/h fahren, oder was die Verkehrsschilder anzeigen – Tempo-30-Zonen werden immer mehr! Telefonieren am Steuer ist verboten, mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut haben auch. Zum Fahren benötigst du deinen nationalen Führerschein plus einen internationalen Führerschein oder die autorisierte Übersetzung (short.travel/neu10).
Von Kaitaia im hohen Norden bis Invercargill ganz im Süden kurven Busse von Intercity (intercity.co.nz) durchs Land. Für eine Fahrt Auckland–Wellington zahlst du ab 80 NZ$. Touren- oder Stundenpässe helfen sparen, wenn du deine ganze Reise per Bus planst. Eine Alternative sind Hop-on-Hop-off-Busse von Kiwi Experience (kiwiexperience.com), auf die junge Backpacker wie jung gebliebene Flashpacker abfahren: Unterwegs werden Sightseeingstopps eingelegt, und wenn dir ein Ort gefällt, bleibst du länger. Je nach Saison und Route kommt spätestens nach drei Tagen wieder ein Bus vorbei.
Kleinere Fähren verkehren u. a. ab Auckland zu Inseln im Hauraki Gulf oder von Bluff im tiefen Süden nach Stewart Island.
Geflogen wird im Inland viel und billig, bei Air New Zealand (airnewzealand.com) und Jetstar (jetstar.com), die landesweit agieren, fliegst du Auckland– Christchurch schon ab ca. 70 NZ$.
Die Bahn sorgt auf Fernstrecken für großartige Sightseeingmomente, weniger für schnelles Reisen von Ort zu Ort. Drei Züge verkehren auf drei Strecken nicht einmal mehr täglich und nie mehr als einmal je Richtung als Great Journeys New Zealand (greatjourneysnz.com). Star ist der Tranzalpine über die Southern Alps zwischen Christchurch und der West Coast. Rail Journeys New Zealand (railjourneysnewzealand.co.nz) bedient auf der Südinsel weitere Strecken mit Nostalgiezügen nach Bedarf und bietet dazu komplette Reiseprogramme.
Neuseeländer im Ausland erkennt man daran, dass sie immer ein Glas Marmite im Regal stehen haben: einen salzigen Brotaufstrich mit eigenwilligem Geschmack. Willst du Neuseeland mit allen Sinnen erleben, solltest du die braune Paste mal probieren – genau wie Pavlova (Baisertorte mit Kiwi und Schlagsahne) und gegrillte Lamb Chops.
Den Tag beginnen Neuseeländer gern mit einer Tasse Tee mit Milch oder einem Flat White – einem Mix aus Espresso und besonders feinporigem Milchschaum, den ein Barista aus Wellington erfunden hat (Australier lügen, wenn sie sagen, dass die Idee von ihnen stammt). In Cafés gibt es köstliche Alternativen zum Frühstücksbrot wie Porridge mit Obst und Nüssen, Eggs Benedict mit Avocadoscheiben, Pfannkuchen mit karamellisierten Früchten oder frisch gebackene Scones mit Datteln. Im Trend liegen auch n Clean Eating Cafés, die „frisch, gesund und naturbelassen“ als kulinarischer Devise folgen, gern Vegetarisches oder Veganes auftischen, aber auch Fleisch und Fisch aus Biozucht bzw. lokalen Fängen. Fast-Food-Fans finden selbst in kleinsten Orten Fish-&-Chips-Shops und Lädchen, die warm gehaltene Pies oder Sausage Rolls als schnelle Snacks auf die Hand verkaufen.
Vom Northland bis Otago weit im Süden der Südinsel findest du bekannte Weinregionen mit Weingütern, die oft verbunden mit stylisher Gastronomie zum Tasting einladen (nzwine.com). Das größte Weinanbaugebiet ist Marlborough. Wenig Regen, kühle Nächte und intensive Sonne am Tag sorgen für besonders fruchtige Trauben. Den puren und frischen Geschmack dortiger Weine schmecken Kenner sofort heraus, wenn man ihnen ein Glas Sauvignon Blanc reicht, z. B. Cloudy Bay. Exzellente Tropfen findest du auch auf den Weingütern in Central Otago. Weltberühmt ist deren Pinot Noir, dessen Reben in der mineralienhaltigen Erde der Gegend besonders gut gedeihen. Imponierend angesichts der heutigen Vielfalt und Klasse der Weine: Anbau im großen Stil gibt’s in Aotearoa erst seit den 1980er-Jahren.
In Cromwell in Central Otago kannst du am Ortseingang erst ein Selfie vor einer riesigen Früchteskulptur mit Apfel, Nektarine, Aprikose und Birne machen und dich anschließend in Hofläden und an Straßenständen mit Früchten der Region eindecken. An der Bay of Plenty stehen körbeweise Avocados zu Schleuderpreisen am Straßenrand. Jede Gegend hat ihr eigenes Craftbeer (z. B. McLeod’s aus Waipu oder Garage Project aus Wellington) und zelebriert lokale Spezialitäten – Austern aus Bluff, Langusten aus Kaikoura. Typisch für Cafés im Land ist Cabinet Food in wärmenden oder kühlenden Vitrinen, gefüllt mit Kuchen, Pies, Sandwiches oder Salaten. Probier mal Lolly Cake, Ginger Squares, Kumara Salad oder Belgian Biscuits, die Zimt- und Ingwernoten unter einer rosa Zuckerglasur fusionieren.
Den Satz „Shall we have a barbie?“ („Lust auf ein Grillen?“) hört man oft, denn fast jeder hat einen Gasgrill mit den Dimensionen eines DJ-Pults im Garten stehen. Darauf landen Steaks ebenso wie frisch geangelter Fisch oder Meeresfrüchte wie Paua-Muscheln, Langusten und die megagroßen Greenlip Mussels, die nur in Neuseeland heimisch sind. Frei nutzbare Gas- oder Elektrogrills gibt’s auch in vielen öffentlichen Parks und an Spielplätzen – du brauchst also nicht einmal eine Einladung.
Die meisten Cafés schließen gegen 15 oder 16 Uhr. Ab 18 Uhr füllen sich dann die Restaurants zum Dinner (und machen oft schon gegen 22 Uhr dicht). In sogenannten BYO-Lokalen (Bring your own) können Bier und Wein selbst mitgebracht werden – man zahlt aber Korkgeld!
In Pubs stehen deftige Gerichte aus der Alten Welt wie Shepherd’s Pie, Lammbraten oder Seafood Chowder auf der Karte ebenso wie in Weißwein-Knoblauch-Sud gedämpfte, grüne Miesmuscheln aus den Marlborough Sounds. Der Pub-Food-Klassiker Fish & Chips steht oft mit mehreren Sorten Fisch zur Wahl, sogar Austern oder Jakobsmuscheln landen in der Fritteuse – solltest du mal probieren! Zu kulinarischen Hinterlassenschaften der Kolonialzeit haben sich längst Spezialitäten aus aller Welt gesellt. Sushi gibt’s an jeder Ecke, ergänzt durch chinesische, vietnamesische, koreanische, indische und pazifische Kochkunst – die Multikulti-Metropole Auckland bietet dabei die größte Vielfalt von Fast Food bis Gourmetklasse.
Wie sich die Maori einst ernährt haben, erfährst du bei kulinarischen Streifzügen durch die Wildnis. Etwa bei der Kai Waho Experience (kaiwaho.co.nz) mit Maori-Koch Tom Loughlin am Lake Taupo.
Die ersten Maori, die auf Aotearoa siedelten, fanden einen reich gedeckten Tisch vor. Fisch und Muscheln als wichtigste Lebensmittel im Übermaß, ergänzt von Pflanzenkost und Fleisch der bis zu 300 kg schweren, leicht zu erlegenden Laufvögel Moa. Die Kunst, Natur zu lesen, um sich zu versorgen, ist heute nicht mehr allgegenwärtig, aber die, die sie noch beherrschen, zeigen sie gern, z. B. wo man nach Muscheln gräbt oder wie man Pikopiko, eingerollte Spitzen junger Farntriebe, zubereitet. In Geothermalgebieten wie um Rotorua kannst du Hangi-Gerichte probieren, ganz traditionell in Erdöfen gegartes Fleisch und Gemüse – Huhn, Lamm, Schwein, Süßkartoffeln, Kürbis, Kohl.
Tip, wie es im Englischen heißt, gibst du bei gutem Service in Restaurants, Hotels und Taxis sowie bei Bustouren für Fahrer und Guide in der Größenordnung, wie man es in Europa gewohnt ist.
Sonnenbrille vergessen? Dann kauf dir eine von der neuseeländischen Designerin Karen Walker, die Trendgestelle in allen nur erdenklichen Farben und Formen entwirft. NZ-Sängerin Lorde, Lady Gaga und Debbie Harry gelten als Fans der Marke. Designerin Adrienne Whitewood hat sich der Kunst und Kultur der Maori verschrieben. Ihre Kleider und Taschen mit traditionellen Mustern verkauft sie in ihren Shops in Rotorua und Wellington. Das junge Mode- und Schmuck-Label Company of Strangers aus Dunedin lässt sich von Punk- und Rockmusik inspirieren und produziert alle Kollektionsteile in Neuseeland.
Neuseeländer erkennt man weltweit an ihren Ketten mit Jade-Anhängern. Den Stein der Götter oder Pounamu, wie der Greenstone in der Sprache der Maori heißt, darf man sich nicht selbst kaufen, sondern muss ihn geschenkt bekommen. Jade ist deshalb das perfekte Mitbringsel für Freunde und Familie. Typische Maori-Symbole sind der Fischhaken (Hei Matau) oder die Spirale (Koru), die an einen sich öffnenden Farn erinnert. Pounamu findet man vor allem in den Flüssen rund um Hokitika an der Westküste der Südinsel. Dort sind auch die besten Greenstone-Künstler ansässig.
Die Sonneneinstrahlung ist extrem in Neuseeland. Deshalb verbringt hier niemand den ganzen Tag nur in Bikini oder Badehose am Strand, sondern wirft sich zwischendurch immer mal wieder ein Kleid oder T-Shirt über z. B. von Surferlabels wie Huffer aus Auckland oder RPM und Lower aus Mount Maunganui. Piha Swimwear, benannt nach dem Surfstrand nahe Auckland, verkauft sogar Badeanzüge mit langen Ärmeln, rash shirts, die besonders gut vor Sonnenbrand schützen.
Klare Luft, unberührte Natur und Pflanzen mit einzigartigen Heilkräften: Neuseeland ist der perfekte Ort, um sich mit Naturkosmetik einzudecken. Als Superfood für die Haut gilt schwarzer Farn (Mamaku), der besonders viel Feuchtigkeit speichern kann. Lotions mit Bienengift (bee venom) regen die Kollagenproduktion der Haut an und lassen Falten verschwinden. Rotorua Mud aus dem Erdinneren Neuseelands versorgt die Haut mit Mineralien und lässt sie glatter erscheinen. Zertifizierte lokale Naturkosmetikmarken sind Wild Ferns, Living Nature, Moana Organic Skincare, Trilogy und Oxygen Skincare.
Die Auswahl an Outdoor-Kleidung ist riesig in Neuseeland. In den Filialen von Kathmandu oder Macpac gibt’s leichte Daunen-, Softshell- und Fleecejacken, Trampingboots und Schlafoder Rucksäcke in Hülle und Fülle und eigentlich immer gute Sonderangebote. Besonders hochwertig sind Merinopullover von Glowing Sky aus Schafswolle, die fair und lokal produziert werden. Jacken, Pullover, Capes, Schals oder Handschuhe aus Possum-Merinowolle sind zwar teuer, fühlen sich aber so fein und soft an, als trage man Elbenhaar. Noch edler sind Possum-Merino-Seide-Mischgewebe. Das verwendete Haar der Possumfelle ist wie das von Eisbären hohl und wärmt deshalb besser als jede Wolle. Und da Possums für Neuseelands Natur eine invasive Plage sind, unterstützen Naturschützer die kontrollierte Jagd auf die nachtaktiven Nager.
Geschäfte sind meist Mo–Fr 9–17 und wochenends 11–16 Uhr geöffnet, große Supermarktketten wie Woolworth, Pak ’n Save oder New World meist die ganze Woche über bis in den späten Abend.
| Cloudy bay pelorus | Schaumwein mit frischem Apfelaroma |
| Paua fritters | Muschelpuffer mit Ei, Zwiebeln, Petersilie und Gartensalat |
| Bluff oysters | frische Austern aus der Foveaux Strait vor Stewart Island |
| Fish pie | Auflauf aus geräuchertem Fisch, Eiern und Kartoffelpüree mit Käsekruste |
| Rost venison on rack | Hirschkarree vom Zuchtwild mit Pfeffer-Rotwein-Sauce, grünen Spargelspitzen und gegrillten Süßkartoffeln |
| Game fish steak | gegrilltes Steak vom lokal mit Rute gefischten Thun- oder Schwertfisch oder gestreiften Marlin |
| Beef, mushroom & red wine pie | Auflauf aus in Rotwein geschmortem Rindfleisch mit Pilzen, serviert mit frischem Gartensalat |
| Seafood Chowder | dicke, cremig-weiße Suppe mit Gemüse, Kartoffeln und einer Mischung aus Meeresfrüchten sowie Fisch als Einlage |
| Hokey pokey icecream | Vanilleeis mit karamellisierten Honig- Toffee-Stückchen |
| Pikelets | fluffige Minipfannkuchen aus Puderzucker und Ei, serviert mit Schlagsahne und Marmelade |
| Friands | luftige Mandelküchlein mit Beeren, serviert mit Naturjoghurt |
| Mince Pie | mit einer Mischung aus getrockneten Früchten und Nüssen gefülltes Mürbteig-Küchlein |
| L&P (lemon & paeroa) | typisch neuseeländische Zitronenlimonade aus Paeroa |
| Pinot rosé | vom südlichsten Weingut der Welt: Black Ridge in Otago |
Rugby ist Religion, Institution und Kult – und die Spieler der All Blacks, Neuseelands Nationalequipe, sind daheim die absoluten Stars. Im Rugby gehört das kleine Land mit drei Weltmeistertiteln und zwei Vizeplätzen zur Weltspitze. Und das eben ganz in Schwarz, der Farbe der Kiwi-Athleten bei internationalen Events. So manch fremden Titeltraum haben die „Herren in Schwarz“ schon erfolgreich begraben. Ganz sicher liegt das auch an dem furchteinflößenden Haka, dem Kriegertanz der Maori, den das Team vor jedem Spiel aufführt.
Ist Rugby Kult, so ist Segeln down under schlicht eine Frage der Ehre. Schließlich ist das Land von Ozeanen umgeben und wurde von Seefahrern erschlossen. Auckland nennt sich nicht ohne Grund „City of Sails“. Direkt vor der Haustür liegt dort der Hauraki Gulf, eins der besten Segelreviere der Welt, mit optimalen Trainingsbedingungen für Profis wie Freizeitsportler. Erst 2024 gewann das Team New Zealand wieder einmal den America’s Cup.
Für viele Menschen ist das kleine Neuseeland die Traumheimat. Nach massivem Einbruch der Migrationszahlen während der Covid-Pandemie gab es 2023 Allzeitrekorde: Fast 240 000 Neubürger kamen, die meisten aus Indien, China und von den Philippinen. Auf der anderen Seite verließen fast 120 000 Menschen dauerhaft das Land, darunter über 70 000 Kiwis, oft von besseren Verdienstmöglichkeiten nach Australien gelockt. Auckland, wo etwa ein Drittel der neuseeländischen Bevölkerung lebt, zieht die meisten Neubürger an. Hier gibt es reichlich Arbeitsplätze, aber viel zu wenig Wohnraum. Viele alteingesessene Aucklander ziehen deshalb in boomende Städte wie Tauranga oder Whangarei.
Mehr als die Hälfte von Neuseelands Seen und Flüssen ist nicht zum Baden geeignet. Das Hauptproblem: Kuhmist. Jahrzehntelang konnten Rindviecher tun und lassen, was und wo sie wollten, denn die Milchwirtschaft ist der wichtigste Industriezweig in Neuseeland. Die Folge: überhöhte Nitratwerte in Flüssen und Seen, deshalb sind über die Hälfte aller Süßwasserfische vom Aussterben bedroht. Zudem hat die landesweite Abholzung der uralten Wälder in der Vergangenheit noch heute einen negativen Effekt: Bei starken Regenfällen werden viele Sedimente aus den ungefestigten Böden gewaschen.
Es rumpelt, spuckt und blubbert an vielen Ecken. Neuseeland hat eins der aktivsten Vulkanfelder der Welt. Mount Tongariro spuckte 2012 zweimal Schutt und Asche, und sein Nachbar Mount Ruapehu ging 2007 hoch. Auf White Island starben 2019 beim Ausbruch des Whakaari-Vulkans 22 Menschen. In Auckland fragt man sich nur noch, wann es wieder hoch hergeht. Wissenschaftler warten dort auf den nächsten Vulkan – aber keine Bange, das kann noch ein paar Hundert Jahre dauern. Auf geonet.org.nz werden stündlich neue Erdbeben gemeldet, denn das Land liegt nicht nur auf dem Pazifischen Feuerring, sondern zudem auf zwei sich überlappenden Erdplatten – milde formuliert. Ende 2016 erst bebte die Erde in Kaikoura auf der Südinsel. Zwei Menschen starben, und der Ort war lange von der Außenwelt abgeschnitten. Touristen mussten mit Schiffen und Hubschraubern abtransportiert werden – auch eine Art Urlaubserlebnis. In Christchurch siehst du heute noch die Auswirkungen des verheerenden starken Erdbebens von 2011. Damals kamen 185 Menschen ums Leben.
Die Gründungsurkunde von Neuseeland ist der Vertrag von Waitangi. Am 6. Februar 1840 unterzeichneten der Generalgouverneur für Neuseeland, William Hobson, und 43 Maori Chiefs dieses Dokument, das die Übernahme des Lands durch die britische Krone regelte. Den Maori wurden Rechte an ihrem Eigentum, den kulturellen Schätzen und Schutz durch die britische Hoheitsregierung versprochen. Hörte sich erst mal prima an, aber in der Realität kam es zu heftigen Auseinandersetzungen und unrechtmäßigen Enteignungen der Ureinwohner. Kernproblem: Die englische Version stimmte bei wichtigen Begriffen nicht mit der Übersetzung in die Maori-Sprache überein, die in den folgenden Monaten etwa 500 weitere Häuptlinge unterschrieben. Zudem kannten Maori den Begriff „Landbesitz“ im Sinn der Europäer nicht. Die Auslegung des Vertrags führt deshalb bis heute zu großen Kontroversen. Seit 1975 versucht das Waitangi Tribunal, fragwürdige Entscheidungen zu regeln. Seitdem flossen große Entschädigungssummen an die Maori, ihnen wurde Land rückübereignet und die exklusive Nutzung natürlicher Ressourcen übertragen.
Die Kultur der Maori wie ihre Tänze und Riten, so die „Nasenbegrüßung“ Hongi, sind überall präsent. Ihr Te Reo Maori ist seit den 1980er-Jahren zweite Amtssprache, wird staatlich gefördert, in Schulen unterrichtet, und viele Begriffe tauchen im Alltagsenglisch der Kiwis auf.
Dunedin mit großer Studentenszene und Auckland mit multiethnischer Bevölkerung sind Musiker-Hochburgen. Aber auch intime Dorfsäle wie Donovan’s Store in der West-Coast-Siedlung Okarito und abgelegene Kultkneipen wie The Mussel Inn an der Golden Bay stehen auf ihren Tourneeplänen. Bis nach Europa tourt regelmäßig die polynesisch-neuseeländische Kombo Fat Freddy’s Drop mit partytauglichem Dub Reggae. Megastars down under sind Six60 aus Dunedin, die mit ihrem Pop-Reggae-Rock-Mix beiderseits der Tasman Sea Stadien brodeln lassen. Seit sie 2021 – der größte Teil der Welt lag still und stumm im Lockdown – vor 50 000 Zuschauern im Eden Park in Auckland ein weltweit gestreamtes Konzert gaben, sind sie Legenden.
Dass Neuseeland musikalisch nicht am Ende der Welt liegt, zeigen Welthits von dort wie „How Bizarre“ des Duos OMC in den 1990ern, der Soundtrack-Ohrwurm „Song of the Lonely Mountain“ von Niel Finn, der schon in den 1980ern mit der Kiwi-Band Crowded House globale Erfolge feierte, oder 2013 „Royals“ der damals gerade einmal 17-jährigen Sängerin Lorde, die mit ihrem aktuellen Album „Virgin“ 2025 wieder Fans rund um den Globus begeisterte. Schließlich überbrücken Social-Media-Plattformen geografische Distanzen in Sekunden wie für den Tiktok-Star Benee.
Aufgepasst beim Begriff „Kiwi“ im Englischen. Der Kiwi an sich ist der Neuseeländer, also „the Kiwi“. Dies ist ein gut gemeinter Spitzname, angelehnt an den Namen des etwas plumpen, flugunfähigen Vogels mit dem langen Schnabel, auf Englisch „Kiwi bird“. Dann gibt es natürlich noch die Frucht, die „Kiwi fruit“. Die ist ursprünglich gar nicht so „Kiwi“, sondern stammt aus China und ist die chinesische Stachelbeere.
Auckland ist die heimliche Hauptstadt Samoas. Hier leben die meisten Samoaner weltweit, fast dreimal so viele wie in der eigenen Hauptstadt Apia. Die sportlichen Jungs aus Samoa kamen nicht nur wegen ihrer Rugbytalente nach Neuseeland, sondern weil sie gut anpacken können. Bis 1962 stand der Südseestaat unter neuseeländischer Regierung und in den 1950ern brauchte Aotearoa viele Arbeiter. Die Samoaner ließen sich hauptsächlich im Süden von Auckland nieder. Und treffen hier heute beim Samstagsmarkt im Stadtteil Otara auf den Rest der Südseegemeinde: Einwanderer aus Fidschi, Tonga und von den Cook-Inseln. Wer mal vorbeischauen und der Südsee „Hallo“ sagen möchte, ist mit „Talofa“, „Bula“ und „Mālō e lelei“ sprachlich gut vorbereitet.
Wohnraum war und ist Mangelware, insbesondere in Auckland, und der Kiwi traditionell stolzer Hausbesitzer. Entsprechend sind die Immobilienpreise in der Stadt in den vergangenen Jahren auf einen Durchschnittswert von gut 1,5 Mio. NZ$ für ein Haus gestiegen. Immobilien wurden von in- und ausländischen Investoren wie warme Semmeln aufgekauft und mit hohem Profit schnell wieder auf den Markt geworfen. Die Stadt braucht eigentlich immer mehr und vor allem bezahlbaren Wohnraum, sodass überall munter drauflos gebaut wird. Riesige Verkehrsprobleme und mangelnde Infrastruktur werden erst mal hinten angestellt.
Einzigartige Spezies sind in Neuseeland keine Rarität. Die Hitliste führt die Tuatara an, eine 225 Mio. Jahre alte Brückenechsenart, die es in freier Natur nur noch auf einigen vorgelagerten Inseln gibt. Neuseelands seltenster Vogel ist der flugunfähige, in Grüntönen schimmernde Eulenpapagei Kakapo mit 237 Exemplaren (Stand 2025), der nur in unzugänglichen Reservaten lebt. Mit 500 Tieren ist der Takahe etwas häufiger, ein wunderschöner blauer Vogel, den du mit etwas Glück auch in offenen Schutzgebieten siehst. Superstar unter den fluglahmen Kollegen ist jedoch der nachtaktive Kiwi: Mit seinem langen Schnabel und dem flauschigen Federkleid ist er das tierische Wahrzeichen der ganzen Nation. Aufzuchtprogramme haben seine Anzahl auf gut 70 000 anwachsen lassen. Warum er nicht fliegen kann? Bis zur Ankunft des Menschen gab es in Neuseeland keine Raubtiere, sodass es für die Kiwis keine Not gab, in die Luft zu gehen. Damit waren die flugunfähigen Vögel einfaches Fressen für die räuberischen Neuankömmlinge und wurden im Lauf der Zeit nahezu ausgerottet. Die Naturschutzbehörde DOC geht den Kampf gegen die eingeführten Nager, besonders das Possum dt. auch Fuchskusu), systematisch und radikal an: Sie werden gefangen, vergiftet, überfahren. Auch wenn sie putzig aussehen mögen, gilt bei Neuseeländern: „Only a dead possum is a good possum."
Er schmückt die Trikots der Kiwi-Sportler und ist ein prima Wegweiser im Wald: Ponga, Silver Fern oder Silberfarn – der große Baumfarn ist die neuseeländische Nationalpflanze. Die Unterseite der Wedel schimmert silbrig, sodass sie nachts den Weg weisen können. Die großen Wedel wurden von den frühen Maori auch als Dächer oder zum Flechten von Matten genutzt. Darüber hinaus findet man auf den Inseln über 200 weitere einzigartige Farne in unterschiedlichsten Größen. Den noch eingerollten jungen Wedel eines Silberfarns nennen die Maori Koru. Diese Spirale symbolisiert Neuanfang und Energie. Gut 80 Prozent aller Farne, Bäume und blühenden Pflanzen in Neuseeland gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Die App Flora Incognita hilft beim Bestimmen.
Zu den großen Nachbarn haben die kleinen immer ein spezielles Verhältnis. Auch Kiwis zu Ozzies, den Australiern, von der anderen Seite des Ditch, wie sie die Tasman Sea respektlos nennen. Das fängt beim Slang an. Die leichten Schlappen an den Füßen sind Jandals in Neuseeland und Thongs in Australien. Beim Frühstück geht’s weiter: Ist dieser salzige Hefeaufstrich auf Toast nun als Vegemite (Ozzies Favorit) oder Marmite (Kiwis Liebling) besser? Oder die Postkarten, auf denen Australien so eingeschrumpft ist, dass es locker als Westinsel neben Neuseelands Nord- und Südinsel passt. Ganz böse, wenn aus dem West da noch Waste (Abfall) gemacht wird. Und Siege beim Segeln, Rugby oder welchem Sport auch immer sind über Ozzie-Teams tausendmal süßer als gegen jede andere Nation. Beim Gruppenausflug mit Ozzies muss kein Europäer Angst haben, Ziel frecher Guide-Sprüche zu werden. Die kriegen die Ozzies ab (und schießen ähnlich cool zurück). Trotz alledem: Nirgendwo außerhalb Neuseelands leben so viele Kiwis wie in Australien, von dort kommen die meisten Urlauber, und als Neuseeland nach der Covid-Isolation zaghaft die Grenzen wieder öffnete, geschah das zuerst nur in der Trans-Tasman-Bubble mit den Ozzie-Freunden. Irgendwie mag man sich ja doch.
Auch wenn Neuseeland ein „Once in a lifetime“-Trip für dich ist und das Wohnmobil ständig zum Weiterfahren lockt: Bleib ruhig mal mehrere Tage an einem Ort und lass Neuseeland in Ruhe auf dich wirken. Das wechselhafte Wetter macht die Reise sowieso nicht genau planbar.
Pinguine sind extrem scheu und verschwinden sofort, kommen Menschen ihnen zu nah. Bei Seelöwen ist das Gegenteil der Fall, sie greifen an und beißen, wenn sie sich bedrängt fühlen. Du wirst dich wundern, wie schnell die Tiere an Land sind!
Ein kleiner chat gehört an der Supermarktkasse, in Cafés oder an Tankstellen dazu. Die Frage „How is your day going?“ ist wirklich ernst gemeint. Auf Landstraßen ist es üblich, entgegenkommenden Autos ein friendly wave zu geben, indem man den Zeigefinger kurz vom Lenkrad abspreizt.
Vor allem an Surfstränden mit hohen Wellen gibt es oft gefährliche Strömungen. Schwimm deshalb nur in den mit Fahnen gekennzeichneten Abschnitten, die von Rettungsschwimmern bewacht werden.
Überdüngung und Tierfäkalien (vor allem von Kühen) belasten auch in Neuseeland die Flüsse. Durch Kot gelangt der Giardia-Parasit ins Wasser, der schwere Magen-Darm-Probleme verursachen kann. Flusswasser vor dem Verzehr deshalb immer abkochen!
Die Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten bleibt volatil. Daher können auch weitergehende und längerfristige Einschränkungen des Flugverkehrs künftig nicht ausgeschlossen werden.
Es herrscht Linksverkehr. Der Ausbau und Zustand der Straßen unterscheiden sich deutlich von den Verhältnissen in Mitteleuropa.
Mehrspurige Autobahnen und -straßen existieren nur auf wenigen, vergleichsweise kurzen Teilstrecken in den urbanen Großräumen Auckland (bis nach Hamilton), Wellington, Christchurch und Dunedin.
Der überwiegende Teil der Staats- und Landstraßen in Neuseeland ist einspurig, kurvenreich und eng; vereinzelt gibt es starke Steigungen und Gefälle. Nebenstraßen sind oft nicht durchgehend asphaltiert.
Die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle ist in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Unter den Verunglückten befanden sich zunehmend junge Touristen.
Um die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von ausländischen Fahrern zu senken, haben sich zahlreiche Fahrzeugverleiher einem selbstverpflichtenden Verhaltenskodex unterworfen. Ausländische Kunden werden vor Übernahme des Fahrzeugs nicht nur umfassend über die neuseeländischen Straßenverkehrsvorschriften informiert, sondern auch zum Stand ihrer Vorbereitung auf das Fahren in Neuseeland und zu ihrer Fahrerfahrung befragt. Der Verhaltenskodex sieht vor, dass die Vermietung in letzter Konsequenz verweigert werden kann.
Bei Wanderungen in der Wildnis drohen erhebliche Gefahren und Risiken, auch Anbieter von Touren und Extremsportarten haben nicht immer Ausrüstungen mit hohen Sicherheitsstandards.
Ausländische Führerscheine werden für einen Zeitraum von längstens einem Jahr ab Einreise anerkannt, müssen aber mit einer beglaubigten Übersetzung in englischer Sprache mitgeführt werden.
Ein internationaler Führerschein ist nicht zwingend notwendig, wird jedoch in Verbindung mit dem nationalen Führerschein als Übersetzung anerkannt.
Weitere Informationen, sowie Adressen anerkannter Übersetzungsmöglichkeiten, finden Sie bei der neuseeländischen Verkehrsbehörde.
Das Sammeln von Pflanzen und das Fangen von Tieren sowie die Ausfuhr von Pflanzen und Tieren ohne erforderliche Genehmigung stehen in Neuseeland unter Strafe; auch der Versuch ist strafbar.
Verstöße werden hart geahndet, auch bei Ersttätern sind Haftstrafen von mehreren Monaten die Regel, nicht selten in Kombination mit Geldstrafen in Höhe von mehreren Tausend NZD.
Diese Bestimmungen gelten nicht nur für akut vom Aussterben bedrohte Arten, sondern auch für alle von der Naturschutzbehörde als gefährdet eingestuften Arten. Dazu zählen u. a. Geckos, Papageienvögel (Kaka, Parakeet) und Orchideen.
Der Besitz sowie die Ein- und Ausfuhr von Drogen werden mit empfindlichen Strafen geahndet.
Landeswährung ist der Neuseeland-Dollar (NZD). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind nahezu überall möglich.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Das Gesundheitssystem in Neuseeland ist gut ausgebaut. Da es in Neuseeland nicht alle in Deutschland erhältliche Medikamente gibt, empfiehlt es sich, dringend benötigte Medikamente mitzubringen. Alle Medikamente müssen auf dem Einreiseformular (Arrival Card) angeben werden und entsprechende ärztliche Rezepte und Originalpackungen sind mitzuführen (dies gilt v.a. für Medikamente, die Narkotika oder deren Auszüge enthalten (auch Ephedrin oder Pseudoephedrin, häufig in Erkältungsmitteln).
Im Krankheitsfall muss zunächst ein Allgemeinarzt (General Practitioner, GP) aufgesucht werden, der dann erforderlichenfalls die Überweisung an einen Facharzt veranlasst.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
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- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Bis zu den Angriffen mit Schusswaffen 2019 auf zwei Moscheen in Christchurch, die zahlreiche Todesopfer und Verletzte forderten, blieb Neuseeland von Terrorakten verschont.
Die Lage ist insgesamt ruhig.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere in den an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.
Fahrzeugaufbrüche auf unbewachten Parkplätzen in größeren Städten und Siedlungen sowie entlang von touristisch ausgebauten Routen wie z.B. der Coromandel-Halbinsel, dem Gebiet um Rotorua oder Queenstown sind keine Seltenheit.
Vereinzelt kam es in der Vergangenheit außerdem zu Überfällen auf Touristen, die per Anhalter unterwegs waren oder nachts außerhalb organisierter Campingplätze gezeltet bzw. geparkt hatten (freedom camping).
In Neuseeland ist von November bis April Wirbelsturmsaison. In dieser Zeit kann es vereinzelt zu tropischen Zyklonen und intensiven Regenfällen kommen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen.
Neuseeland liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Seit dem Vulkanausbruch des Whakaari auf der Insel White Island 2019 bleibt die Insel bis auf weiteres gesperrt.
Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Neuseeland aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in Tourismusgebieten muss auch in diesen Fällen gerechnet werden.
Starkregen und Schneeschmelzen können zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Straßensperrungen nach Erdrutschen oder Unterspülungen kommen nicht selten vor und erfordern zum Teil weite Umwege.
Die Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten bleibt volatil. Daher können auch weitergehende und längerfristige Einschränkungen des Flugverkehrs künftig nicht ausgeschlossen werden.
Es herrscht Linksverkehr. Der Ausbau und Zustand der Straßen unterscheiden sich deutlich von den Verhältnissen in Mitteleuropa.
Mehrspurige Autobahnen und -straßen existieren nur auf wenigen, vergleichsweise kurzen Teilstrecken in den urbanen Großräumen Auckland (bis nach Hamilton), Wellington, Christchurch und Dunedin.
Der überwiegende Teil der Staats- und Landstraßen in Neuseeland ist einspurig, kurvenreich und eng; vereinzelt gibt es starke Steigungen und Gefälle. Nebenstraßen sind oft nicht durchgehend asphaltiert.
Die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle ist in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Unter den Verunglückten befanden sich zunehmend junge Touristen.
Um die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von ausländischen Fahrern zu senken, haben sich zahlreiche Fahrzeugverleiher einem selbstverpflichtenden Verhaltenskodex unterworfen. Ausländische Kunden werden vor Übernahme des Fahrzeugs nicht nur umfassend über die neuseeländischen Straßenverkehrsvorschriften informiert, sondern auch zum Stand ihrer Vorbereitung auf das Fahren in Neuseeland und zu ihrer Fahrerfahrung befragt. Der Verhaltenskodex sieht vor, dass die Vermietung in letzter Konsequenz ggf. verweigert werden kann.
Bei Wanderungen in der Wildnis drohen erhebliche Gefahren und Risiken, auch Anbieter von Touren und Extremsportarten haben nicht immer Ausrüstungen mit hohen Sicherheitsstandards.
Ausländische Führerscheine werden für einen Zeitraum von längstens einem Jahr ab Einreise anerkannt, müssen aber mit einer beglaubigten Übersetzung in englischer Sprache mitgeführt werden.
Ein internationaler Führerschein ist nicht zwingend notwendig, wird jedoch in Verbindung mit dem nationalen Führerschein als Übersetzung anerkannt.
Weitere Informationen, sowie Adressen anerkannter Übersetzungsmöglichkeiten, finden Sie bei der neuseeländischen Verkehrsbehörde.
Das Sammeln von Pflanzen und das Fangen von Tieren sowie die Ausfuhr von Pflanzen und Tieren ohne erforderliche Genehmigung stehen in Neuseeland unter Strafe; auch der Versuch ist strafbar.
Verstöße werden hart geahndet, auch bei Ersttätern sind Haftstrafen von mehreren Monaten die Regel, nicht selten in Kombination mit Geldstrafen in Höhe von mehreren Tausend NZD.
Diese Bestimmungen gelten nicht nur für akut vom Aussterben bedrohte Arten, sondern auch für alle von der Naturschutzbehörde als gefährdet eingestuften Arten. Dazu zählen u. a. Geckos, Papageienvögel (Kaka, Parakeet) und Orchideen.
Der Besitz sowie die Ein- und Ausfuhr von Drogen werden mit empfindlichen Strafen geahndet.
Landeswährung ist der Neuseeland-Dollar (NZD). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind nahezu überall möglich.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens einen Monat über den vorgesehenen Aufenthaltszeitraum hinaus gültig sein.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu drei Monaten als Tourist oder Geschäftsreisender kein Visum, müssen jedoch im Besitz eines Rück- oder Weiterflugtickets sein und auf Verlangen der Einreisebehörde den Nachweis über genügend Mittel zur Finanzierung des Aufenthalts vorlegen können. Sie benötigen weiterhin eine elektronische Einreisegenehmigung NZeTA.
Die elektronische Einreisegenehmigung NZeTA ist online oder auf mobilen Geräten über die NZeTA-App zu beantragen und auch für einen Aufenthalt im Transitbereich erforderlich.
Die NZeTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (23 NZD bei Online-Registrierung und 17 NZD bei Registrierung über eine mobile App).
Zusätzlich wird bei Registrierung auch eine Tourismussteuer verlangt, die für eine nachhaltigere Tourismusindustrie in Infrastruktur- und Umweltschutzprojekte fließen soll.
Die einmal erteilte NZeTA gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren.
Die zuständige New Zealand Immigration empfiehlt, den Antrag nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.
Für andere Aufenthaltszwecke, u. a. für jede Form der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, oder für längere Aufenthalte ist ein Visum erforderlich. Weitere Informationen bietet die neuseeländische Einwanderungsbehörde.
Minderjährige (bis 18 Jahre), die ohne Begleitung des gesetzlichen Vertreters verreisen, müssen auch eine Einverständniserklärung zur Reise (in englischer Sprache) mitführen.
Neuseeland hat außerordentlich strenge Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel und andere pflanzliche und tierische Produkte, die ein Risiko für die Flora und Fauna des Landes darstellen könnten. Reisende sind verpflichtet, bei der Einreise als Risiko in Frage kommende Produkte bzw. Gegenstände zu deklarieren. Dazu zählen unter anderem:
Diese Liste ist nicht abschließend; ausführliche Informationen sind dem Internetauftritt des Quarantäne-Dienstes des Ministeriums für Primärindustrien zu entnehmen.
Beachten Sie, dass selbst das versehentliche Mitführen von Reiseproviant, z. B. ein einziger im Handgepäck vergessener, nicht-deklarierter Apfel, zu einer sofort fälligen, substanziellen Geldstrafe führen kann.
Bei Ankunft in Neuseeland muss mit eingehenden Kontrollen, wie zum Beispiel einer Durchsuchung des Gepäcks mit Spürhunden, gerechnet werden. Verstöße gegen die Einfuhrbestimmungen werden unnachgiebig mit Geld- (in der Regel mindestens 400 NZD) und ggf. auch Haftstrafen oder Ausweisung geahndet.
Auch Laptops oder andere elektronische Datenträger dürfen vom neuseeländischen Zoll nach dem Customs and Excise Act 2018 zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden. Auch die Herausgabe des Passworts kann hierzu verlangt werden. Bei Verweigerung drohen Geldstrafen von bis zu 5.000 NZD.
Die Zollfreimengen für Genussmittel im Reiseverkehr belaufen sich für Personen über 17 Jahren auf maximal 4,5 Liter Wein oder Bier und höchstens drei Flaschen Spirituosen zu je maximal 1,125 Liter sowie höchstens 50 Zigaretten oder 50 Gramm Tabak bzw. Zigarren (oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren bis maximal 50 Gramm). Andere Waren dürfen bis zu einem Gesamtwert von 700 NZD je Reisendem eingeführt werden. Ausführliche Informationen finden Sie beim neuseeländischen Zoll.
Einfuhrverbote bzw. -beschränkungen bestehen u.a. für Waffen, wie auch für bestimmte Arten von Messern. Weitere Informationen hält die neuseeländische Polizei bereit. Bei Ein- und Ausreise sind mitgeführte Bargeldbeträge (einschließlich Schecks, Reiseschecks, Geld- oder Postanweisungen, Wechsel und andere übertragbare Inhaberpapiere) anzuzeigen, soweit ihr Gesamtwert 10.000 NZD beträgt oder übersteigt.
Die Einfuhr von Hunden und Hauskatzen ist grundsätzlich zulässig, erfordert jedoch die Beachtung zahlreicher, detaillierter Vorschriften und (mit Ausnahme von Einfuhren aus Australien) eine mindestens zehntägige Quarantäne.
Bei Einfuhr von Zierfischen sind weitere Vorschriften zu beachten. Die Einfuhr von anderen Haustieren ist mit Ausnahmen von Kaninchen und Meerschweinchen aus Australien (und nur aus Australien) und Chinchillas aus Großbritannien (und nur aus Großbritannien) verboten. Weitere Informationen erteilt das Ministry for Primary Industries.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Das Gesundheitssystem in Neuseeland ist gut ausgebaut. Da es in Neuseeland nicht alle in Deutschland erhältliche Medikamente gibt, empfiehlt es sich, dringend benötigte Medikamente mitzubringen. Alle Medikamente müssen auf dem Einreiseformular (Arrival Card) angeben werden und entsprechende ärztliche Rezepte und Originalpackungen sind mitzuführen (dies gilt v.a. für Medikamente, die Narkotika oder deren Auszüge enthalten (auch z.B. Ephedrin oder Pseudoephedrin, häufig in Erkältungsmitteln).
Im Krankheitsfall muss zunächst ein Allgemeinarzt (General Practitioner, GP) aufgesucht werden, der dann erforderlichenfalls die Überweisung an einen Facharzt veranlasst.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Die Gesundheitsfürsorge in Neuseeland ist gut. Medizinische und zahnärztliche Behandlungen sind für ausländische Besucher kostenpflichtig.
Es ist empfohlen, dringend benötigte Medikamente mitzubringen. Hierbei ist zu beachten, dass bei Medikamenten, die Narkotika enthalten, die entsprechenden Rezepte bzw. Originalverpackungen mitgeführt werden müssen (Zollvorschrift).
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen. Im Krankheitsfall muss zunächst ein Allgemeinarzt (General Practioner) aufgesucht werden, der dann ggf. die Überweisung an einen Facharzt veranlasst.
| Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen | Gesundheitszeugnis erforderlich |
|---|---|---|
| Hepatitis A und B | 1 | - |
[1] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Die UV-Strahlung in Neuseeland ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.
HIV/Aids kommt vor und ist grundsätzlich eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
| Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich |
|---|---|---|---|
| Türkei | Ja | Ja | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Nein | Ja |
| Schweiz | Ja | Nein | Ja |
| Österreich | Ja | Nein | Ja |
| Deutschland | Ja | Nein | Ja |
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, der Reisepass muss noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein (deutsche Staatsbürger sowie alle Reisende aus Ländern, die eine Botschaft ihres Landes in Neuseeland haben: mindestens 1 Monat über die Ausreise hinaus).
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen nicht verlängerbaren touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von maximal 90 Tagen (sofern nicht anders angegeben). Staatsangehörige von Visa-Waiver-Ländern müssen über eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) verfügen:
EU-Länder und Schweiz.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass (empfohlen).
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Achtung: Für Minderjährige bis 18 Jahren, die allein oder nur mit einem Elternteil reisen, muss eine beglaubigte Reisegenehmigung der Eltern oder des nicht mitreisenden Elternteils in englischer Sprache dem Antrag beigelegt/mitgeführt werden.
Es gelten sehr strenge Einfuhrbestimmungen für Haustiere, die bei Ankunft einer einmonatigen Quarantänepflicht unterliegen, wenn sie nicht aus einem tollwutfreien Land stammen. Vor der Abreise muss eine Genehmigung in Neuseeland beantragt werden. Genaue Informationen zu den Einfuhrbestimmungen erteilen das Land- und Forstwirtschaftsministerium (Ministry for Primary Industries).
American Pit Bull Terrier und die Züchtungen Brasilianischer Fila, Dogo Argentino, Japanischer Tosa und Perro de Presa Canario dürfen nicht nach Neuseeland verbracht werden.
In London dauert die Bearbeitung bis zu 34 Tage (für generell visumpflichtige Reisende wesentlich länger). Die Bearbeitung kann zurzeit bis zu acht Wochen dauern.
Working Holiday Visa: bis zu 49 Werktage
NZeTA: 10 Min. bis 72 Std.
Touristenvisum: in der Regel 3 Monate, maximal 9 Monate innerhalb einer 18-monatigen Frist. Transitvisum: 24 Std. NZeTA: 2 Jahre gültig.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Anschluss direkt von Neuseeland nach Australien weiterfliegen, über alle nötigen Reisedokumente (Visum!) und über reservierte Sitzplätze verfügen sowie den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Kein Transitvisum benötigen von der Visumpflicht befreite Reisende, die zur Gruppe der Visa-Waiver-Länder gehören sowie Staatsangehörige der Länder, die von der Visumpflicht für den Transit befreit sind.
U.a. Besuchervisum, Transitvisum, Studenten- und Arbeitsvisum, Working Holiday Visum (nur für Personen, die zwischen 18 und 30 Jahre alt sind und die u.a. die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Für schweizer Bürger existiert ein Working Holiday Scheme derzeit noch nicht. Weitere Informationen von New Zealand Immigration.
Deutschland
Deutsche Staatsbürger brauchen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ein NZeTA.
Für längere Aufenthalte muss ein Besuchervisum beantragt werden. Türkische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland sind von der Visumgebühr für ein Besuchervisum befreit (jedoch nicht von der Visumpflicht).
ETA (Electronic Travel Authority): 23 NZ$ online bzw. 17 NZ$ über die kostenlose App der New Zealand Immigration.
Besuchervisum: bei persönlicher Beantragung beim VAC in London: 208 £ (Deutsche)/ 47 £ (türkische Staatsangehörige); online: 441 NZ$ (Deutsche) / 100 NZ$ (türkische Staatsangehörige). Hinzu kommt die Bearbeitungsgebühr des Visumsproviders. VFS Global berechnet dafür 24 £.
Studenten- und Trainee Work Visum: 685 £ bei persönlicher Beantragung (für Deutsche und türkische Staatsangehörige) / 1.455 NZ$ (Deutsche und türkische Staatsangehörige) online.
Germany Working Holiday Visa: 770 NZ$ (Deutsche) online.
Turkey Working Holiday Visa: 770 NZ$ (türkische Staatsangehörige) online.
Österreich und die Schweiz
Schweizer und österreichische Staatsbürger brauchen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ein NZeTA.
Für längere Aufenthalte muss ein Besuchervisum beantragt werden. Türkische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz oder in Österreich sind von der Visumgebühr für ein Besuchervisum befreit (jedoch nicht von der Visumpflicht).
ETA (Electronic Travel Authority): 17 NZ$ online bzw. 23 NZ$ über die kostenlose App der New Zealand Immigration.
Besuchervisum: 100 NZ$ (Österreicher) / 441 NZ$ (Schweizer) online; 47 £ (Österreicher) / 208 £ (Schweizer) persönlich/ Papierform.
Studenten- oder Traineevisum: 685 £ bei persönlicher Beantragung (für Schweizer und österreichische Staatsangehörige)1.455 NZ$ (Schweizer und Österreicher) online.
Austria Working Holiday Visa: 770 NZ$ online.
NZeTA:
(a) 1 aktuelles Passfoto, das den NZeTA-Foto-Anforderungen entspricht.
(b) gültigen Reisepass. Für die Beantragung des NZeTAs muss der Reisepass genutzt werden, mit dem eingereist wird.
(c) Gebühr.
(d) Kreditkarte.
(e) E-Mail-Adresse.
(f) Gebühr für International Visitor Conservation and Tourism Levy (IVL).
Einreisevisum:
(a) Antragsformular
(b) 2 aktuelle, farbige Passfotos (45 mm x 35 mm).
(c) Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(d) Gebühr (in bar oder per Verrechnungsscheck).
(e) Nachweis des bezahlten Rück- / Weiterflugtickets.
(f) Lebenslauf der letzten 5 Jahre mit Auflistung der Arbeitgeber.
(g) Nachweis ausreichender Geldmittel von 1.000 NZ$ oder 500 € pro Person pro Monat bzw. 400 NZ$ oder 200 € pro Person pro Monat, falls die Unterkunft schon bezahlt worden ist oder bei Verwandtenbesuch (in Form von Reiseschecks, Kreditbrief oder Kontoauszug).
(h) Ausreichend frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5).
(i) Reisekrankenversicherung.
Zusätzlich müssen visumpflichtige Nationalitäten, die eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz haben (diese muss wie der Reisepass gültig sein), eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers oder der Universität einreichen, dass der Betreffende an seinen Arbeits- bzw. Studienplatz zurückkehren wird.
Für einige Dokumente wird eine beglaubigte Übersetzung in die englische Sprache benötigt.
1 Neuseeländischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: NZ$, NZD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 NZ$. Münzen sind im Wert von 2 und 1 NZ$ sowie 50, 20 und 10 Cents im Umlauf.
Keine Beschränkungen, es besteht jedoch Deklarationspflicht (Border Cash Report) für die Ein- und Ausfuhr von Beträgen (einschl. Schecks und Wertpapieren) ab einem Gegenwert von 10.000 NZ$.
American Express, Diners Club, Mastercard und Visa werden fast überall akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks sollten in US-Dollar oder Euro ausgestellt sein. Sie werden in Neuseeland in den Städten in einigen Banken und Wechselstuben akzeptiert.
Mo-Fr 09.30-16.30 Uhr.
Folgende Artikel können zollfrei nach Neuseeland eingeführt werden:
Für Passagiere, die an den Flughäfen Auckland, Christchurch und Wellington ankommen, steht ein Online-Erklärungsformular zur Verfügung.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Lebensmittel (zum Beispiel Fleisch, Früchte, Honig), Pflanzen (auch Holz und Stroh) und Tiere sowie Pflanzen- und Tierprodukte.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
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