| Ländername | Königreich Marokko (al-mamlaka al-maghribiya) |
| Beste Reisezeit | April, Mai, September, Oktober, November |
| Fläche | 446.550 km2 |
| Hauptstadt | Rabat |
| Bevölkerung | 36.828.330 |
| Sprache | marokkanisches Amazigh |
| Staats-/Regierungsform | konstitutionelle Monarchie |
| Staatsoberhaupt | König Mohammed VI. von Marokko (seit 1999) |
| Regierungschef | Aziz Akhannouch |
| Außenminister | Nasser Bourita, Amtsantritt 5.4.2017 |
| Währung | Marokkanischer Dirham |
| Zeitzone | UTC±0, UTC+1 |
| Reiseadapter | C, D, E, F |
| Kfz-Länderkennzeichen | MA |
| ISO-3166 | MA, MAR |
| Internet-TLD | .ma |
| Landesvorwahl | +212 |
| Website | http://www.maroc.ma/en |
| Reisepass & Visum | Notwendig |
| Geeignet für | Kultur, Shopping, Outdoor, Meer, Wintersport, Feiern |
| ab 2000 v. Chr. | Marokko wird von Amazir- Stämmen besiedelt |
| 697 | Muslimische Araber erobern Marokko. Beginn der Islamisierung |
| 789 | Moulay Idris I. gru"ndet erste arabische Dynastie in Fès |
| 1061–1269 | Amazir-Dynastien herrschen |
| 1667 | Beginn der alawidischen Herrschaft, die bis heute währt |
| 1912 | Beginn der Protektoratszeit |
| 1956 | Unabhängigkeitserklärung |
| 1961 | Hassan II. wird König |
| 1975 | Besetzung der Westsahara durch den „Gru"nen Marsch“ |
| 1999 | Mohammed VI., Sohn Hassans II., wird inthronisiert |
| 2004 | Männer und Frauen sind dem Gesetz nach gleichberechtigt |
| 2017 | Marokko kehrt nach 33 Jahren zuru"ck in die Afrikanische Union |
| 2025/2026 | Marokko richtet zum zweiten Mal die Afrika-Meisterschaft im Fußball (Afrika-Cup) aus |
Für dieses Land sind mehrere Klimaregionen erfasst. Bitte wählen Sie eine der folgenden Städte aus, um die passenden Klimadaten zu laden.
In allen größeren Orten in Marokko gibt es ein Bu"ro des ONMT (Office National de Tourisme Marocain). Es ist meist jedoch wenig hilfreich. Frag lieber im Hotel nach. Meist wissen die Angestellten dort besser Bescheid.
Zankat Madnine 7 | BP 235 | Rabat | Tel. 05 37 21 86 00 | rabat.diplo.de
Zankat Tiddas 2 | BP 135 | Rabat | Tel. 05 37 76 26 98 | bmeia.gv.at/botschaft/rabat.html
Sahat Berkane | BP 169 | Rabat | Tel. 05 37 26 80 30 | short.travel/mar18
Polizei: Tel. 19 (vom Handy auch 112); Krankenwagen/Feuerwehr: Tel. 15
Ein Brief nach Europa (10 DH) ist ca. zehn Tage unterwegs. Briefkästen kommen als gelbe Säulen daher.
Die Vorwahl für Deutschland ist 0049, für Österreich 0043, für die Schweiz 0041, für Marokko 00 212. Das Handynetz ist in Marokko sehr gut ausgebaut. Es kann aus den deutschen Netzen telefoniert werden. Für längere Aufenthalte eignet sich eine marokkanische Prepaid-Karte (Carte Jawal, ab 50 DH plus Telefonguthaben). In Marokko muss die 0 am Anfang immer mitgewählt werden, vom Ausland aus entfällt sie nach der Nationalvorwahl.
Mandelblu"tenfest (Tafraoute)
Festival International des Musiques du Monde (Merzouga): Weltmusik in der Wu"ste
Marathon des Sables (M’hamid), marathondessables.com
Rosenfest (El-Kelaat M’Gouna, Vallée des Roses)
Festival du Boulevard des jeunes musiciens (Casablanca), boulevard.ma: Street-Art-Festival mit Rap, Hip-Hop, Reggae, Fusion
Festival de la Musique Sacré (Fès), fesfestival.com
Gnaoua-Festival (Essaouira), festivalgnaoua.net: Gefeiert werden die Wurzeln von Blues und Jazz.
Folklorefestival (Agadir)
Kulturfestival (Asilah): Street-Art mit Musik und Film
Tanjazz (Tanger), tanjazz.org: internationales Jazz-Festival
Jawhara (El-Jadida): festivaljawhara.ma: internationales Musikfestival
Moussem des Moulay Idris (Moulay Idriss): Pilgerfest mit viel Tamtam
Hochzeitsmarkt (Imilchil): Frauen suchen sich ihre Männer aus, geheiratet wird direkt vor Ort.
Dattelfest (Erfoud)
Festival International du Film de Marrakech (Marrakesch), marrakechfestival.com: Internationale Stars kommen nach Marokko.
| 1. Jan. | Neujahr |
| 19. März 2026,8. März 2027, 25. Februar 2028 | Aid al-Fitr (Zuckerfest am Endes des Ramadan) |
| 26. Mai 2026, 15. Mai 2027, 4. Mai 2028 | Aid al-Adha (Opferfest) |
| 30. Juli | Aid al-Arasch (Thronfest) |
| 21. August | Aid al-Schabab (Fest der Jugend) |
| 6. November | Aid al-Masira (Tag des Gru"nen Marsches) |
| 18. November | Aid al-Istiqlal (Tag der Unabhängigkeit) |
Die Verkehrsregeln entsprechen weitgehend denen in Deutschland. Höchstgeschwindigkeiten: in Städten 40 km/h, in kleineren Orten 60 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, auf Autobahnen 120 km/h; es gilt striktes Alkoholverbot. Verstöße gegen Tempolimits und Sicherheitsvorkehrungen werden streng geahndet und sind sehr teuer. Der Stadtverkehr ist etwas chaotisch, an Kreuzungen regeln ihn bisweilen Polizisten. LKW nehmen sich oft unzulässigerweise die Vorfahrt. Internationale Autoverleiher haben Niederlassungen an Flughäfen und in den Städten. Bei ihnen von Deutschland aus zu buchen ist relativ teuer, dafür genießt man größere Rechtssicherheit. Marokkanische Firmen bieten die gleichen Autos oft zum halben Preis an. Zu achten ist dann aber auf Versicherungsschutz sowie auf eine Unfallklausel, die den Verleiher dazu verpflichtet, bei Schaden oder Unfall das Auto kostenfrei auszutauschen. Manche Vermieter verlangen die Vorlage eines internationalen Führerscheins.
In Marokko ist es nur Fahrern von Geländewagen (nicht von einfachen Mietwagen!) erlaubt, sich fern der geteerten Strecken zu bewegen. Es gibt aber Pisten, die selbst für geübte Geländewagenfahrer nicht einfach oder sogar gefährlich sind. Gerade in einsamen Wüstenregionen (z. B. auf der Route vom Erg Chebbi nach Zagora über Taouz und Hassi Fougani oder von M’hamid über den Erg Chegaga nach Foum Zguid) sind die Pistenführungen nicht immer klar. Gleiches gilt für einige Atlaspisten, die bei schlechtem Wetter weggespült sein können oder nur extrem schwer zu befahren sind. Selbstfahrer sollten sich im Vorfeld gut erkundigen und ggf. ortskundige Führer engagieren.
Die staatliche Eisenbahngesellschaft ONCF (oncf-voyages.ma) hat nördlich des Atlas ein ausgezeichnetes Schienennetz. Auf der Nord-Süd-Achse wird Tanger mit Marrakesch (via Rabat, Casablanca) verbunden. Auf dieser Strecke verkehren auch Hochgeschwindigkeitszüge. Auf der West-Ost-Achse bestehen regelmäßige Verbindungen zwischen Sidi Kacem und Oujda (via Meknès, Fès, Taza). Der Flughafen Casablanca ist per Bahn mit dem Stadtzentrum verbunden. Auch El-Jadida und Asilah sind an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Der Aufpreis für die 1. Klasse kostet nicht viel, bringt aber deutlich mehr Komfort (größere Beinfreiheit, Klimaanlage).
Der Bus ist das gebräuchlichste Verkehrsmittel in Marokko. Größtes Busunternehmen ist die staatliche Linie CTM (ctm.ma), die die größeren Städte anfährt. Die Bahnbusgesellschaft Supratours (supratours.ma) gilt als die schnellste und sicherste im Land und setzt ihre Busse ein, wo die Schienen aufhören – jedoch nur in den größeren Städten. Bei beiden Unternehmen werden Gepäckstücke separat berechnet. Private Busgesellschaften unterschiedlichster Qualität bringen dich in die hintersten Winkel des Landes. Vom Flughafen Marrakesch fährt Bus Nr. 19 ins Stadtzentrum.
Innerhalb der Städte fahren die Petit Taxis (2 DH/ km, Grundpreis: 1,40 DH). Kürzere Überlandstrecken fährt man mit Sammeltaxis. Diese sind schnell und flexibel, aber unbequem. Sie haben eigene Abfahrtspunkte, meist befinden sie sich in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof. In großen Städten gibt es meist mehrere Plätze, je nach Himmelsrichtung, in die die Reise geht. Eine Strecke von 50 km kostet ca. 3 Euro. Von den Flughäfen Fès, Agadir und Rabat kommst du nur mit Taxi ins jeweilige Stadtzentrum. Halte kleine Scheine und Münzen bereit, Kartenzahlung wird meist nicht akzeptiert.
Die marokkanische Küche kann derb und raffiniert, einfach und aufwendig sein. Die Palette der Gerichte reicht von gekochtem Ziegenkopf über Fleischspieße bis zur Pastilla mit Taube, im Alltag isst man aber oft vegetarisch.
Zum Frühstück gibt es in Marokko Tee oder Gewürzkaffee, dazu wird Fladenbrot gereicht und in kleinen Schälchen Oliven, Eier, Käse und Früchte. Wer Süßes bevorzugt, isst Griesbrot (Harcha) oder Pfannkuchen (Msemen oder Baghrir) mit Amlou, einer Paste aus Mandeln und Honig.
Steht kein Fest an, ist das Mittagessen in Marokko die wichtigste Mahlzeit. Dazu werden meist Salat, Gurken, Zwiebeln und Tomaten, klein gehackt und zusammengemischt und eine Tajine, ein Schmorgericht aus einem Tontopf mit kegelförmigem Deckel, auf den Tisch gestellt. Es existieren unzählige Varianten davon. Mit Fisch, Schaf- und Rinderfleisch, su"ß-salzig mit Backpflaumen oder ganz vegetarisch. Probier unbedingt mal eine Tajine mit Hähnchenfleisch und Zitrone – das ist ein ganz eigener Geschmack, da die Zitronen vorher salzig eingelegt wurden. Eine Tajine zu essen ist immer eine gesellige Angelegenheit, denn alle essen aus einem Topf, und Brot ersetzt das Besteck.
Couscous ist das traditionelle Freitagsessen und entspricht damit unserem Sonntagsbraten. Jede Woche, nach dem traditionellen Freitagsgebet in der Moschee, wartet zu Hause dieses köstliche Gericht aus Weizengries, Gemüse und meist Fleisch. Traditionell wird es mit der Hand gegessen. Genauer gesagt, mit den Fingern der rechten Hand (die linke gilt als unrein). Dies erfordert einiges an Geschick, da aus dem Weizengrieß zusammen mit dem Gemu"se kleine Kugeln geformt werden, die man so lange in die Luft wirft, bis sie nicht mehr auseinanderbrechen. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb heute immer häufiger auf den Löffel zuru"ckgegriffen wird, um Couscous zu essen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Hände beim Essen tabu wären – ganz im Gegenteil: Es ist u"blich, dass große Fleischstu"cke sowohl bei der Tajine als auch beim Couscous mit der Hand auseinandergerissen werden – und eine Ehre fu"r dich, wenn der Gastgeber dir dann ein Stu"ck Fleisch u"berreicht. Überhaupt: Du kannst unbesorgt bei Fisch oder Hu"hnchen die Hände zur Hilfe nehmen und mit dem Brot die Sauce essen, selbst im Restaurant, wo Gabel und Messer automatisch serviert werden.
Abends fällt das Essen weniger üppig aus als mittags. Dann werden Reste verspeist, ein Omelette oder auch eine Madfouna, Gemüse, Fleisch und Gewürze, in frischem Brotteig gebacken. Wer das probieren möchte, muss nach Khamlia reisen. Nur dort bietet ein Restaurant dieses reine Hausfrauengericht an.
In der Festtagsküche zeigt sich das ganze Können der marokkanischen Köchin. Du solltest also auf keinen Fall verpassen, während deines Urlaubs zumindest einmal in ein richtig tolles Palastrestaurant zu gehen. Du wirst erstaunt sein, was sich dir hier alles bietet. Es gibt vorweg köstliche Salate aus gekochtem Gemüse, kleine Teigtaschen (Briouat), geschmacksexplosive Pasteten mit Fisch oder Taube (Pastilla). Danach wird häufig nicht nur eine Tajine, sondern auch gegrilltes Fleisch gereicht. Und natürlich gibt es auch eine Nachspeise bei einem Festmahl, Orangensalat mit Zimt z.B., Obstkuchen oder Gebäck mit Datteln, Mandeln und Honig.
Das kleine Straßenrestaurant, in dem viele Marokkaner essen, wird dir im Urlaubsalltag immer wieder begegnen. Du kannst hier unbesorgt essen. Diese Restaurants sind sehr gut und günstig. Meist gibt es eine einfache und unkomplizierte Ku"che: Omelette, Pommes, weiße Bohnen in Tomatensud, aber auch gegrilltes Fleisch oder gebratene Hähnchen. Oder du machst es wie die Fernfahrer, kaufst beim Metzger ein Stu"ck Fleisch und lässt es vor Ort gleich grillen. Das kostet kaum etwas und ist absolut u"blich.
Entlang der Küste gibt es frischen Fisch. Im Sommer stehen mancherorts an Badestränden kleine Garküchen, die frisch gegrillte Sardinen anbieten – mit Zwiebeln und Koriander ein unbedingtes Muss.
Das wichtigste marokkanische Getränk, der „Whisky Berbère“, ist der thé à la menthe, ein Grüntee, aufwendig mit Zucker und Minze aufgekocht und in einem festgelegten Ritual aus einer gewissen Höhe in Gläser eingeschenkt. So wird das Getränk mit Sauerstoff angereichert und schmeckt besser. Der Tee ist ein Stück marokkanische Kultur. Er wird überall serviert, und ganz bestimmt wirst auch du einmal zum Tee eingeladen werden.
Etwas mau sieht es hingegen beim Thema Alkohol aus. Natürlich gibt es ihn, aber nur in gehobenen Restaurants und Touristenhotels. Die marokkanischen Weine sind sehr gut und passen zu jeder Gelegenheit. Man sollte unbedingt einmal die Weine der Kellerei Val d’Argan probieren. Es sind die besten im Land. Die lokalen Biere „Flag“ und „Storck“ ähneln stark den deutschen Bieren, sind aber etwas schwächer. Gläubige Marokkaner halten sich an das islamische Alkoholverbot und trinken Cola oder Limonade zum Essen. Als Mineralwasser gibt es „Oulmes“ mit oder „Sidi Ali“ ohne Kohlensäure. Und natürlich wird auch Kaffee getrunken – französischer Café Noir (wie Espresso), Nuss Nuss (halb Milchschaum, halb Espresso) oder Café au lait.
Die klassische Restaurantküche ist fleisch- oder fischbasiert, doch die einfache Hausfrauenküche daheim ist sehr häufig vegan oder vegetarisch. Denn Fleisch ist teuer und Gemüse extrem günstig. So gibt es am Ende des Monats oder zum Abendbrot häufig nur Gemüsegerichte mit Brot. Selten aber nur eins, wenn schon, dann zwei oder drei, damit es auch zu Hause nicht langweilig wird.
Im Restaurant sind 10 Prozent Trinkgeld üblich (im Café 1–2 DH/ Getränk). Kofferträger erhalten je nach Hotel 10–20 DH pro Gepäckstück, ebenso Zimmermädchen Es ist üblich, auch Taxifahrern etwas mehr zu geben, als das Taxameter anzeigt (ca. 10–20 DH, je nach Fahrpreis) Wer das erste Trinkgeld zu Beginn des Hotelaufenthalts gibt, sichert sich Sympathien und erhält manchmal besonders guten Service.
Der Souvenirkauf in Marokko gleicht einem Pingpongspiel. Der Ball fliegt von dir zum Händler, der schlägt ihn zurück, und dann bist du wieder dran. Wer keine Angst vorm obligatorischen Handeln hat, dem bereitet Shoppen in Marokko mit Sicherheit das größte Vergnügen! Wenn du jedoch keine Lust auf dieses Spiel hast: Es gibt auch Läden mit Festpreisen.
Um Töpferwaren kommt man in Marokko nicht herum. Teller, Schalen und Becher – mal gemustert, mal mit Silberbeschlag, mal unifarben. Es gibt nichts, was es nicht gibt! Das meiste von dem, was in den Souks angeboten wird, stammt aus der Küstenstadt Safi. Aber man braucht nicht extra dorthin zu reisen, denn die Keramikwaren sind überall dort zu finden, wo Touristen durch die Souks schlendern.
Ein bisschen Marokko kannst du dir auch für den Gaumen mit nach Hause nehmen. Denn auf den gut sortierten Gewürzmärkten bekommst du Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma oder kaltgepresstes Olivenöl. In Marokko seit Jahrhunderten ein Wundermittel für Schönheit und Wohlsein und inzwischen auch von der westlichen Kosmetikindustrie entdeckt ist das Öl des Arganbaums, der nur in Marokko wächst. Das kaltgepresste Öl hat einen nussigen Geschmack und dient auch der Veredelung von Speisen. Es schmeckt nicht nur superlecker im Salat, sondern mit Mandeln und Honig vermischt als Brotaufstrich (Amlou). Oder probier doch mal den marokkanischen Safran, den du am besten und zu fairen Preisen bei den Kooperativen in Taliouine bekommst. Die genaue Anleitung dafür, wie man einen Grüntee mit Safran kocht, wird beim Kauf eines Tütchens gleich mitgeliefert – wie praktisch.
Die Wüstenbewohner glauben fest daran, dass Silber sie beschützt. Wer‘s ihnen gleichtut, deckt sich reichlich damit ein! Aber bloß nicht auf falschen Touareg-Schmuck reinfallen. Der wird in Marokko nämlich überall verkauft. Doch die meisten Stücke sind made in China … Am besten fährt man in die Silberstadt Tiznit, wo man auf der sicheren Seite ist und vor allem das findet, was vor Ort hergestellt wird.
Fusion-Mode, man könnte meinen, die sei in Marokko erfunden worden. Nirgendwo verschmelzen afrikanisch-orientalische Muster und Farben so sehr mit westlicher Moderne wie hier. In Concept-Stores gibt‘s traumhafte Roben im Kaftanstil, so modern interpretiert, dass auch Heidi Klum und Co. darin glänzen!
Das Plastiktu"tenverbot in Marokko hat Wundersames geschaffen: nämlich Taschen und Körbe, gewebt oder genäht aus alten Tu"ten, Stoffresten oder Stroh. Wenn du außerhalb der Souks unterwegs bist, findest du sie fu"r wenig Dirham, in den Souks werden sie Touristen lustigerweise immer wieder als Designerstu"cke angeboten – zu einem Vielfachen des eigentlichen Preises! Spar dir das Geld, denn diese Taschen und Körbe sind wirklich fu"r das ganz normale Volk gemacht – und sollten entsprechend gu"nstig sein. Nur die aufwendig mit Pailletten bestickten Teile sind fu"r die Touristen gedacht.
In Marokko gibt es keine festen Öffnungszeiten. Postämter sind Mo bis Fr meist zu unregelmäßigen Zeiten geöffnet. Banken Mo–Fr 8.30–11.30 und 14.30–16.30 Uhr. In größeren Städten sind die Geschäfte der Neustädte häufig über Mittag (12–15 Uhr) und So geschlossen, in den Altstädten Fr. Restaurants haben mittags und abends geöffnet, die einfachen Lokale und Straßenrestaurants ganztägig.
FKK ist strengstens verboten! Die Sittenpolizei darf dich festnehmen. So frei du es sonst vielleicht gerne hast: in Marokko niemals!
Bevor du in Marokko Menschen fotografierst, frag immer erst nach, ob es ihnen recht ist. Die meisten Gläubigen lehnen es ab, denn im Islam herrscht ein Bilderverbot. Andere wiederum verlangen Geld dafür. Es ist in Marokko grundsätzlich verboten, militärische Anlagen zu fotografieren.
| Briouat | Frittierte, mit Käse, Hack, Gemu"se oder Garnelen gefu"llte Teigtaschen |
| Harira | Suppe mit Kichererbsen, Linsen oder Nudeln und meist auch Schaf- oder Rindfleisch |
| Zaalouk | Salat aus Auberginen, Tomaten und Knoblauch |
| Brochettes de poissons | Schwertfisch-Spießchen, sanft über offenem Feuer gegrillt |
| Pastilla | Pastete, ähnlich einem Strudel, mit Taube oder Hähnchen, Mandeln und Zimtzucker gefu"llt |
| Tanjia | Lammfleisch mit eingelegten Zitronen und Zwiebeln, in einer Art Amphore geschmort |
| Kefta bi bed | Lammfleischbällchen und pochierte Eier, in Tomatensud gegart |
| Oranges aux canelles | Orangenscheiben, mit Zucker und Zimt verfeinertt |
| Cornes des gazelles | Gebäck-Halbmonde, mit Marzipan gefüllt und mit Puderzucker bestreut |
| Chabkia | Sesamgebäck, frittiert und in Honig getränkt |
| Thé à la menthe | Gru"ner Tee mit frischer Minze und viel Zucker |
| Nuss nuss | Kaffeegetränk: halb Espresso, halb geschäumte Milch |
| Asir laimun | Frisch gepresster Orangensaft |
| Avocad | Avocadomilch mit Zucker und Limetten |
| Sahari rouge | Intensiver, trockener Rotwein mit leichten Vanille-Aromen aus den Celliers de Meknès |
99 Namen – so glaubt man – hat Allah. Doch das Kamel weiß es besser. Denn allein dem Dromedar, dem Wüstenschiff der Nomaden, hat Allah den hundertsten Namen verraten. Und das aus gutem Grund: Allah liebt diese einhöckerigen Tiere – kein Wunder. Sie können vier Wochen in der Wüste überleben, ohne einen einzigen Schluck Wasser trinken zu müssen, dann aber schlucken sie in nur 15 Minuten 200 Liter. Auf ihrem Rücken transportieren sie bis zu 250 kg Gewicht. Und auch wenn Nomaden heute immer häufiger Lastwagen als Transportmittel nutzen, können doch auch sie nicht auf Kamele verzichten. Schließlich geben sie köstliche Milch und Fleisch in Zeiten größter Not sowie Wärme und Schutz bei Sandstürmen. Vor allem aber locken sie Touristen in die Wüste. Dazu ist ein LKW niemals in der Lage.
Du fragst dich, was ein schwedisches Einrichtungshaus mit Marokko zu tun hat? Erst mal gar nichts. Beschäftigst du dich aber näher damit, kommt eine unglaubliche Geschichte zutage: Man schreibt das Jahr 2015, Marokko macht einen Vertrag mit dem Möbelhaus und lässt Ikea seine erste Filiale in Casablanca errichten. Und dann, genau einen Tag vor der Eröffnung, kommt das Aus. Es fehlt ein wichtiges Papier aus Rabat. Offiziell lässt man verlauten, das Papier könne rasch besorgt werden, wu"rde Schweden noch einmal seine Position zur Westsahara u"berdenken. Schließlich hat das skandinavische Königreich kurz zuvor angeku"ndigt, die Westsahara diplomatisch anzuerkennen. Fu"r Marokko ein Tabubruch sondergleichen!
Nach Meinung der Marokkaner gehört die Provinz Sahara (wie die Westsahara in Marokko genannt wird) zum eigenen Land. Tausende Menschen waren schließlich 1975 aufgebrochen, um auf dem „Gru"nen Marsch“ das Gebiet zwischen Algerien, Mauretanien und Marokko dem „Mutterland“ wieder zuzufu"hren. Seitdem kämpft man fu"r die Erhaltung der großen Provinz gegen die Polisario, die von Algerien unterstu"tzte Befreiungsbewegung, und muss so manch unangenehme internationale Kritik ertragen. Doch gelohnt hat sich der Kampf in den Augen Marokkos allemal: Das Land verfu"gt dank seiner neuen Provinz u"ber die weltweit größten Phosphatvorkommen, Schweden verschiebt noch einmal seine diplomatische Anerkennung der Westsahara, und Ikea darf, Allah sei Dank, einige Monate später doch seine Filiale eröffnen.
Eine Frau, die unbedingt an einem Donnerstag gebären möchte. Die marokkanische Flagge. Die Abbildung einer Frauenhand an Hauswänden und Tu"ren. Was haben die gemein? Genau: Alle haben etwas mit der Zahl Fu"nf zu tun. Der Donnerstag ist hierzulande der fünfte Tag der Woche. Fünf Finger hat die Hand der Fatima (der Prophetentochter), fünf Zacken der Stern der Nationalflagge. Und weil die Zahl Fünf (arab.khamsa) eben magisch ist, wirkt sich alles, was damit zu tun hat, positiv auf den Menschen aus.
Magie – und speziell die Zahlenmagie – ist ein fester Bestandteil der marokkanischen Alltagskultur, auch wenn niemand gern darüber spricht. Schließlich verbietet der konservative Islam Magie jeder Art. Und doch gibt es überall in der Nachbarschaft jemanden, der sich auf magische Rituale versteht. Vom Talisman mit Koranversen bis zu Zaubermitteln für die eifersüchtige Ehefrau oder den Ehemann mit Affäre ist alles zu bekommen – nur gegen Barzahlung, versteht sich. Ob Humbug oder nicht: Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Eigentlich geht das so: Im Auto unterwegs, zu schnell gefahren, Polizeikontrolle: 600 DH Strafe. Aber das bezahlt natu"rlich niemand. Also geht es so: Im Auto unterwegs, zu schnell gefahren, Polizeikontrolle: „Das kostet normalerweise 600 DH Strafe. Was können Sie zahlen?“ „300 DH.“ „Gut, 300 mit Beleg und 200 ohne Beleg.“
Korruption ist in Marokko gang und gäbe – Raschwa heißt sie hier, und sie ist ein großes Problem. Als Tourist wirst du davon wenig mitbekommen, es sei denn, du fährst zu schnell oder ignorierst eine rote Ampel. Marokkaner jedoch haben echte Schwierigkeiten. Zumindest dann, wenn das notwendige Geld fehlt. So werden die lukrativsten Jobs eben doch demjenigen gegeben, der am meisten bietet, und nicht dem Qualifiziertesten. Das schadet dem Land und frustriert die Menschen. Natu"rlich versucht man, die Korruption zu stoppen, doch noch verdienen zu viele zu gut daran.
Marokko verfügt über eine großartige Wohnarchitektur. Und nirgendwo im Land wohnt man schöner als in den Riads (Altstadtpalais der Städte) oder in umgebauten Kasbahs (Lehmburgen auf dem Land). Nächtigst du hier, werden Kindheitsträume von Märchen aus Tausendundeiner Nacht wahr.
Wer es wagt, an die Tür eines Riads zu klopfen, das von außen vollkommen unscheinbar aussieht, wird staunen, wenn sich die Tür öffnet und sich zeigt, was dahinter verborgen liegt: mit Kacheln geschmückter Innenhof, Brunnen, Bäume, Vogelgezwitscher, ansonsten vollkommene Ruhe.
Kasbahs sieht man zwar meist schon von außen an, wie großartig sie im Inneren sein müssen, doch auch hier staunst du nicht schlecht, wenn du die Burg betrittst, denn nicht selten ist der Innenhof ein Garten. In den Arkadengängen sind Nischen mit Sitzkissen untergebracht, damit sich der Gast im Schatten ausruhen kann. Denn merke: In Riads und Kasbahs, die zu Hotels umgebaut wurden, bist du kein Kunde, sondern immer ein Gast.
Folgt man der Logik der Amazir (oft Amazigh geschrieben), gibt es eigentlich nur zwei Arten von Menschen: die Freien und die Unfreien. Sie selbst sind natürlich die Freien – die Amazir eben, wie es in ihrer Sprache heißt. Und alle anderen sind demnach unfrei oder waren es. Westliche Wissenschaftler sehen das anders. Jahrhundertelang bezeichneten sie die autochthone Bevölkerung Nordafrikas als Berber. So wie die Römer, für die alle Menschen, die sie bei ihren Eroberungs- und Erkundungstouren in Nordafrika antrafen, Stammler (lat. Berbari) waren, weil sie nicht die einzig zivilisierte Sprache sprachen (also Latein). Wer sie auch sind und woher sie auch kommen: Die Amazir machen ungefähr die Hälfte der marokkanischen Bevölkerung aus. Sie haben sich seit dem 8. Jh. mit den einfallenden Arabern vermischt, die das Gros der anderen Hälfte ausmachen.
Minderheiten im Land – und eher unter sich – sind bis heute die Juden Marokkos sowie die Haratin, Nachfahren ehemaliger Sklaven. Lange Zeit für die marokkanische Gesellschaft überlebenswichtig, wanderten die meisten Juden nach dem Sechstagekrieg aus, um Israel beizustehen. Die Haratin jedoch blieben in Marokko. Sie waren auch nach dem Ende der Sklaverei 1938 gesellschaftlich geächtet. Obwohl sie heute so frei sind wie alle anderen, haftet ihnen der Ruf der einstigen Sklaven an – obwohl viele von ihnen den wirtschaftlichen Aufstieg geschafft haben. Weil sie wissen, wie man arbeitet, im Gegensatz zu manchem Adeligen, der sich auf den Lorbeeren seiner Vorfahren ausruht und langsam dabei verarmt.
Nicht nur Victoria zeigt Flügel! Was die Engel von Victoria’s Secrets schaffen, ist auch für die marokkanische Mode drin. Stolz wird das traditionelle Frauengewand, der Kaftan, modern interpretiert und auf großen Schauen in Paris, Fès und Casablanca vorgeführt. Dabei stehlen die neuen Engel – keine Hungerhaken, sondern bildschöne feminine Frauen – den Etablierten fast ein wenig die Show. Überhaupt ist Mode für marokkanische Frauen durchaus ein Thema. Hier heißt es nicht: verhüllen oder verstecken. Auch Kopftuch-Ladys kommen oft topmodern daher, mit Highheels, aufwendigem Make-up und Designerlabels. Sie zeigen: Marokko ist modern, jung und modebewusst – mit und ohne Schleier.
Aber natürlich gibt es auch die traditionelle Marokkanerin, die Djellaba – ein Gewand mit Kapuze – und Kopftuch trägt, die sich nicht schminkt und wenn, dann nur mit Kohle, um den bösen Blick fernzuhalten. Doch auch sie trägt stolz ihren bunten Habitus zur Schau. Es ist also ganz normal, wenn du so gut wie nie einen Niqab oder gar eine Burka siehst. Die gibt es nämlich so gut wie gar nicht. Vertrieb, Verkauf und Herstellung von beiden ist schließlich verboten.
Dass Marokkaner es lieben, in öffentliche Badeanstalten zu gehen, um sich dort zu waschen, bedeutet nicht, sie hätten kein Badezimmer daheim. Aber so richtig sauber – da ist man sich in Marokko einig – wird man dort nicht. Dafu"r braucht es den Hammam. Schließlich wäscht man sich hier nicht einfach nur, hier reinigt man die Seele. Im heißen Dampf der Nebelschwaden weicht die Haut auf und lässt sich leichter abschrubben, während die Seele sanft davongleiten kann. Das ist Tiefenentspannung, die eine Dusche niemals bieten kann. Doch Vorsicht: Vor Feiertagen und am Freitag können Hammams brechend voll sein. Dann ist es schnell vorbei mit der Tiefenentspannung, denn es wird geschnattert und gequatscht, was das Zeug hält. Die Hammam-Besitzer wissen sich zu helfen, um trotzdem eine gute Quote an Besucherzahlen zu garantieren: Sie heizen an diesen Tagen die Räume einfach extra heiß. Nur so bleibt niemand zu lange.
Hollywood und Bollywood kennt jeder. Aber hast du schon einmal von Ouazzawood gehört? Seit es im restlichen Nordafrika politisch unruhig wurde, gehört Marokko zu den beliebtesten Drehorten der Welt. In der Filmmetropole Marokkos wird ganz großes Kino gemacht – in den internationalen Filmstudios in Ouarzazate, aber auch mitten im Land. Marokko bietet Filmemachern berauschend schöne Kulissen, wie die Dünen des Erg Chebbi, die verwinkelten Gassen von Tanger (wo der James-Bond-Film „Spectre“ entstand), die beeindruckende Hafenanlage von Essaouira oder die malerischen Lehmdörfer im Süden, die an den Berghängen des Hohen Atlas geradezu zu kleben scheinen. Klassiker wie „Der Mann, der zu viel wusste“ und moderne Hollywoodstreifen wie „Die Mumie“ oder „Sex and the City II“ wurden in Marokko gedreht und verleihen dem Land Hollywood-Glamour. Mit viel Glück wird gerade gedreht, wo du bist. Und wer weiß: Vielleicht kannst du ja Brad Pitt bei der Arbeit zusehen.
Richtig gelesen, Marokko ist ein Streber! In Sachen Umweltschutz, Kampf gegen den Klimawandel und Erschaffung von regenerativen Energien. Chapeau! 2013 erfolgte der erste Spatenstich fu"r das Megaprojekt Nour („Licht“) zur Gewinnung von Solarstrom aus der Wu"ste. Auch wenn es einige Startschwierigkeiten gab, ist Nour nach Fertigstellung der größte Solarpark der Welt.
Aber nicht nur Solarenergie ist hip im Streberstaat. 2016 wurde ein Plastiktu"tenverbot durchgesetzt. Nun ja, nicht ganz konsequent, denn nun gibt es Mehrwegtaschen, die auch nicht umweltfreundlich sind. Aber immerhin wird Plastikschmutz so zu einem Thema. Im gleichen Jahr fand der Welt-Klimagipfel in Marrakesch statt, und Marokko hat als einziges afrikanisches Land seine Klimaschutzziele umgesetzt. Recycling ist jetzt schick, und man hat gelernt: Auch Jute kann sexy sein!
Trotz all der Maßnahmen gibt es dennoch Umweltprobleme: Beim Einsparen von Wasser beispielsweise – was soll man machen, wenn der König so gerne Golf spielt? Bei der Müllverbrennung – es fließt Geld in die Kasse, wenn man dem Ausland erlaubt, seinen Giftmüll in Marokko zu verbrennen. Oder bei der Abgasfilterung, die bis heute eher mangelhaft ist. Aber Umweltschutz braucht eben Zeit. Am wichtigsten ist doch: Marokko will weiter streben – und lieber nachhaltig als rückständig sein.
Keine Gucci-Uhr ist echt, keine 15 Kinder warten hungrig daheim, und auch der Einkaufspreis fu"r den Händler ist nie so hoch wie dein Gebot. Keine Lu"gen, eher eine Motivation fu"r dich, mehr auszugeben, als du zahlen willst!
Die sogenannten Faux Guides, die falschen Fu"hrer, tummeln sich u"berall und bieten – oft als Studenten getarnt – Geleit. Sie versuchen, ihre Opfer in ein Geschäft zu lotsen, um eine ansehnliche Provision zu kassieren.
Trotz der zur Schau gestellten Moderne ist Marokko ein traditionelles Land mit konservativen Moralvorstellungen. Frauen, die sich sehr freizu"gig kleiden, gelten als Prostituierte oder mannstoll. Entsprechend werden sie behandelt.
Du darfst gern Fragen stellen, aber nicht kritisieren. So offen die Marokkaner sind und auch ihre Politik durchaus infrage stellen – der König ist tabu. Denn er ist ein Nachfahre des Propheten, und der darf nicht beleidigt werden. Im schlimmsten Fall endet das auf der Polizeistation.
In Marokko herrschen andere Zeitvorstellungen als bei uns. Man sagt hier: Die Europäer haben die Uhren – wir haben die Zeit. Diese Philosophie musst du dir zu eigen machen, denn abgehetzt kannst du vieles nicht sehen und erleben.
Die Landesgrenze zu Algerien ist geschlossen, siehe
Verlässliche Informationen zu den Möglichkeiten eines Grenzübertritts auf dem Landweg von und nach Mauretanien liegen nicht vor. Die Deutsche Botschaft Rabat kann keine Bescheinigungen zur Vorlage bei marokkanischen Grenzstellen ausstellen.
Siehe
Marokko verfügt in den größeren Städten und bei Überlandverbindungen über eine gute Verkehrsinfrastruktur.
Im Straßenverkehr ist große Vorsicht geboten. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger können sich nicht auf gegenseitige Rücksichtnahme sowie auf die Beachtung von Verkehrsregeln verlassen. Auch auf Autobahnen ist mit Fußgängern und Tieren oder unbeleuchteten Fahrzeugen zu rechnen. Die Durchsetzung berechtigter Schadensersatzansprüche ist kaum möglich.
Der nationale deutsche Führerschein wird für einen Aufenthalt bis zu einem Jahr anerkannt. Bei längerem Aufenthalt muss ein marokkanischer Führerschein beantragt werden.
Die große Mehrheit der marokkanischen Gesellschaft ist wertkonservativ eingestellt und pflegt ein traditionelles Rollenverständnis. Alleinreisende Frauen sollten zurückhaltend auftreten und gesundes Misstrauen zeigen.
Außereheliche Beziehungen sind strafbar. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hotels Paare bitten, beim Check-in eine Heiratsurkunde vorzulegen, und auf getrennten Zimmern bestehen, wenn ein solcher Nachweis nicht vorgelegt werden kann.
Alkohol kann in bestimmten Geschäften gekauft werden. Er wird in Städten auch in einigen Hotels und Restaurants serviert. Allerdings ist es nicht erlaubt, Alkohol auf der Straße und an anderen Orten als in einem zugelassenen Restaurant oder einer Bar zu trinken. Ein Verstoß kann zur Verhaftung führen.
Während des Fastenmonats Ramadan ist außerhalb der Touristenzentren mit Einschränkungen im Alltag (tagsüber Schließung von Restaurants, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in Fragen des Respekts islamischer Traditionen zu rechnen. Es wird empfohlen, vom Sonnenauf- bis -untergang in der Öffentlichkeit nicht zu essen, zu trinken oder zu rauchen. In Restaurants, die tagsüber Speisen anbieten, ist dies selbstverständlich möglich.
Es gibt vereinzelt Berichte über Angriffe streunender Hunde auf Menschen, die teilweise sogar tödlich enden können. Es sind mehrere Todesfälle aufgrund von Tollwuterkrankungen nach Hundebissen bekannt, siehe auch
Gleichgeschlechtliche Sexualbeziehungen sind in Marokko strafbar; auch Ausländer können strafrechtlich verfolgt werden. Es drohen neben Geld- auch Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren. -Reisende sollten sich in Marokko darauf einstellen, dass kulturelle Vorbehalte bezüglich des angemessenen Verhaltens im öffentlichen Raum und zum Teil starke Vorurteile bestehen können. Zu zurückhaltendem Verhalten in der Öffentlichkeit wird ausdrücklich geraten.
Die Einfuhr, der Besitz und die Ausfuhr von Rauschgift werden in Marokko mit Haftstrafen bis zu zehn Jahren sowie hohen Geld- und Zollstrafen geahndet. Bereits der Besitz kleinster Mengen ist strafbar.
Landeswährung ist der marokkanische Dirham (MAD). Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert, insbesondere in Touristengebieten. In kleineren Hotels und Geschäften sowie in abgelegenen Regionen kann nur bar gezahlt werden. Bargeld kann mit Kreditkarte an den entsprechend gekennzeichneten Bankautomaten abgehoben werden. Bei einer Debitkarte (Girocard) hängt dies von den Vertragsbedingungen des Geldinstituts ab.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.
Weitere, durch Vektoren übertragene Infektionen kommen vor. Diese sind insgesamt nicht häufig. U.a. sind Fälle von Leishmaniasis, Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Filariasis, Loiasis, Myiasis, Phlebovirus-, Rickettsia felis- Rift Valley Fieber-, Spotted Fieber- und West Nil Fieber beschrieben. Für andere Erkrankungen (Chikungunya, Dengue, Zika) ist der potentielle Vektor vorhanden.
Tuberkulose, Brucellose (nach Konsum von nicht pasteurisierten Milchprodukten) kommen vor.
Die medizinische Versorgung im Land ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen. In Rabat, Casablanca, Tanger und Fes finden sich allerdings gute Privatkliniken von hohem Standard. Auf dem Lande hingegen kann die Notfallversorgung und allgemein die medizinische Versorgung bezüglich der apparativen Ausstattung bzw. Hygiene problematisch sein. Hier fehlen z.T. auf vergleichbarem Niveau wie in Europa ausgebildete, Englisch oder gut Französisch sprechende Ärzte.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Letzte Änderungen:
Sicherheit – Kriminalität
Natur und Klima
Einreise und Zoll – Anmerkungen
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Von Reisen in das Gebiet der Westsahara sowie in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten.
Trotz erheblicher Sicherheitsmaßnahmen besteht das Risiko terroristischer Angriffe.
Die politische Lage in Marokko ist grundsätzlich stabil und ruhig. Vereinzelte, spontane und unerwartete Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden. Proteste entzünden sich meist an wirtschaftlichen und sozialen Missständen.
Von Reisen in die unmittelbare Grenzregion mit Algerien wird dringend abgeraten.
Die Landgrenze nach Algerien ist seit 1994 geschlossen und wird streng kontrolliert. Die Grenzregion steht unter Beobachtung der marokkanischen Sicherheitsbehörden. Es besteht die Gefahr einer Festnahme, siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien. Eine Beeinträchtigung der Sicherheit ausländischer Staatsangehöriger, die sich in der Region aufhalten, kann nicht ausgeschlossen werden.
Wüstentouren in die Dünenlandschaften Südmarokkos (Erg Chebbi südlich von Merzouga bzw. Erg Chegaga und Erg Lihoudi südlich von Zagora) können mit einem ortskundigen Reiseveranstalter und vorzugsweise als Gruppe durchgeführt werden. Die aktuelle Sicherheitslage für solche Wüstentouren sollte vor jedem Reiseantritt bei dem jeweiligen Reiseveranstalter überprüft werden.
Von einem Verlassen der Hauptstraßen in Richtung Algerien wird jedoch dringend abgeraten.
Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten.
Eine konsularische Betreuung ist dort nicht möglich. Die Botschaft kann keine Bescheinigungen zum Grenzübertritt o.ä. ausstellen. Eventuell erforderliche Genehmigungen müssen vor Reisebeginn bei den zuständigen marokkanischen Behörden eingeholt werden. Abseits befestigter Straßen und insbesondere in den Grenzregionen zu Mauretanien besteht zudem eine Bedrohung durch Minen und nicht-detonierte Kampfmittel ("Blindgänger").
Der Grenzwall zwischen dem von Marokko und dem von der Frente Polisario kontrollierten Teil der Westsahara ist Sperrgebiet.
Im Rif-Gebirge (Nordost-Marokko) wird Cannabis angebaut. In Einzelfällen kann es zu Belästigungen durch Rauschgifthändler kommen.
Insbesondere in der Nähe von touristischen Attraktionen und historischen Stadtzentren besteht eine erhöhte Gefahr von Raubüberfällen und Diebstählen. Dabei kann es vereinzelt auch zum Einsatz von Gewalt und Waffen kommen, besonders wenn Angreifer unter Drogeneinfluss stehen.
Besondere Wachsamkeit ist in den Medinas geboten. Reisenden wurden von Mopedfahrern offen getragene Taschen, Handys o.ä. mit Gewalt entrissen. Verletzungen werden dabei in Kauf genommen.
Marokko liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.
Das Klima reicht von mediterran an der Nordküste über atlantischen Einfluss an der Westküste bis zu Wüstenklima im Landesinneren.
In der Regenzeit, etwa von November bis März, kann es insbesondere im hohen Atlasgebirge zu starken Schneefällen, Überflutungen und entsprechend zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Die Landesgrenze zu Algerien ist geschlossen, siehe Sicherheit.
Verlässliche Informationen zu den Möglichkeiten eines Grenzübertritts auf dem Landweg von und nach Mauretanien liegen nicht vor. Die Deutsche Botschaft Rabat kann keine Bescheinigungen zur Vorlage bei marokkanischen Grenzstellen ausstellen.
Siehe Aktuelles
Marokko verfügt in den größeren Städten und bei Überlandverbindungen über eine gute Verkehrsinfrastruktur.
Im Straßenverkehr ist große Vorsicht geboten. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger können sich nicht auf gegenseitige Rücksichtnahme sowie auf die Beachtung von Verkehrsregeln verlassen. Auch auf Autobahnen ist mit Fußgängern und Tieren oder unbeleuchteten Fahrzeugen zu rechnen. Die Durchsetzung berechtigter Schadensersatzansprüche ist kaum möglich.
Der nationale deutsche Führerschein wird für einen Aufenthalt bis zu einem Jahr anerkannt. Bei längerem Aufenthalt muss ein marokkanischer Führerschein beantragt werden.
Die große Mehrheit der marokkanischen Gesellschaft ist wertkonservativ eingestellt und pflegt ein traditionelles Rollenverständnis. Alleinreisende Frauen sollten zurückhaltend auftreten und gesundes Misstrauen zeigen.
Außereheliche Beziehungen sind strafbar. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hotels Paare bitten, beim Check-in eine Heiratsurkunde vorzulegen, und auf getrennten Zimmern bestehen, wenn ein solcher Nachweis nicht vorgelegt werden kann.
Alkohol kann in bestimmten Geschäften gekauft werden. Er wird in Städten auch in einigen Hotels und Restaurants serviert. Allerdings ist es nicht erlaubt, Alkohol auf der Straße und an anderen Orten als in einem zugelassenen Restaurant oder einer Bar zu trinken. Ein Verstoß kann zur Verhaftung führen.
Während des Fastenmonats Ramadan ist außerhalb der Touristenzentren mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in Fragen des Respekts islamischer Traditionen zu rechnen. Es wird empfohlen, vom Sonnenauf- bis -untergang in der Öffentlichkeit nicht zu essen, zu trinken oder zu rauchen. In Restaurants, die tagsüber Speisen anbieten, ist dies selbstverständlich möglich.
Es gibt vereinzelt Berichte über Angriffe streunender Hunde auf Menschen, die teilweise sogar tödlich enden können. Es sind mehrere Todesfälle aufgrund von Tollwuterkrankungen nach Hundebissen bekannt, siehe auch Gesundheit – Tollwut.
Gleichgeschlechtliche Sexualbeziehungen sind in Marokko strafbar; auch Ausländer können strafrechtlich verfolgt werden. Es drohen neben Geld- auch Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren. LGBTIQ-Reisende sollten sich in Marokko darauf einstellen, dass kulturelle Vorbehalte bezüglich des angemessenen Verhaltens im öffentlichen Raum und zum Teil starke Vorurteile bestehen können. Zu zurückhaltendem Verhalten in der Öffentlichkeit wird ausdrücklich geraten.
Die Einfuhr, der Besitz und die Ausfuhr von Rauschgift werden in Marokko mit Haftstrafen bis zu zehn Jahren sowie hohen Geld- und Zollstrafen geahndet. Bereits der Besitz kleinster Mengen ist strafbar.
Landeswährung ist der marokkanische Dirham (MAD). Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert, insbesondere in Touristengebieten. In kleineren Hotels und Geschäften sowie in abgelegenen Regionen kann nur bar gezahlt werden. Bargeld kann mit Kreditkarte an den entsprechend gekennzeichneten Bankautomaten abgehoben werden. Bei einer Debitkarte (Girocard) hängt dies von den Vertragsbedingungen des Geldinstituts ab.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Die Einreise nach Marokko ist nicht mit Personalausweis möglich (auch nicht im Rahmen von Touristengruppen oder Charterflügen). Reisende, die sich nur mit Personalausweis ausweisen können, werden von den Grenzbeamten zurückgewiesen und müssen den nächstmöglichen Rückflug antreten. Die Ausstellung eines Passersatzpapiers durch die Deutsche Botschaft Rabat ist in diesen Fällen nicht möglich. Die Einreise nach Marokko wird auch dann verweigert, wenn der Reisepass beschädigt oder die maschinenlesbare Zeile unvollständig ist.
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Die Ausreise aus Marokko mit einem abgelaufenen Reisepass ist nicht möglich.
Es wird empfohlen, eine Kopie oder ein Foto des Reisepasses, mit dem die Einreise nach Marokko erfolgt, mit sich zu führen. Eltern sollten vorsorglich auch die Geburtsurkunden/beglaubigte Kopien der Geburtsurkunden ihrer Kinder mitnehmen, um ggf. die Elterneigenschaft nachzuweisen.
Personen, die neben der deutschen auch die marokkanische Staatsangehörigkeit besitzen, können in der Regel mit dem deutschen Reisepass ein- und ausreisen, müssen dann aber in der Regel auch den marokkanischen Personalausweis (CNIE = Carte national d'identité éléctronique) vorlegen. Der Besitz der marokkanischen Identitätskarte ist für marokkanische Staatsangehörige ab 16 Jahren gesetzlich vorgeschrieben.
Die marokkanischen Grenzbehörden verweigern deutsch-marokkanischen Doppelstaatern die Ausreise, wenn kein gültiger deutscher Reisepass oder Passersatz mitgeführt wird.
Sollte der deutsche Pass vor der Ausreise abgelaufen oder abhanden gekommen sein, kann die Deutsche Botschaft Rabat einen Reiseausweis als Passersatz für die Rückkehr nach Deutschland ausstellen. In der Hauptreisezeit muss mit mehrwöchigen Warte- und Bearbeitungszeiten gerechnet werden.
Hinweis: Die Rückgabe des marokkanischen Passes an eine marokkanische Auslandsvertretung aus Anlass der Einbürgerung in den deutschen Staatsverband führt nicht zum Verlust der marokkanischen Staatsangehörigkeit - für die marokkanischen Behörden handelt es sich bei diesen Personenweiterhin um marokkanische Staatsangehörige.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische und geschäftliche Zwecke bis zu 90 Tagen kein Visum.
Ein längerer Aufenthalt stellt einen Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht dar und wird strafrechtlich geahndet. Personen, die den visumsfreien Aufenthalt überzogen haben, werden an der Ausreise gehindert und müssen das weitere Verfahren mit der Grenzpolizei abklären. Die Deutsche Botschaft Rabat kann auf die Entscheidung keinen Einfluss nehmen.
Über eine vor Ablauf des visumsfreien Zeitraumes beantragte Verlängerung des Aufenthalts entscheidet die Ausländerpolizei, wobei in der Regel ein vollständiger Antrag mit Nachweis über finanzielle Mittel, ggf. Arbeitsvertrag in Marokko, aktuellem polizeilichen Führungszeugnis und Begründung, warum ein längerer Aufenthalt erforderlich ist, vorgelegt werden muss.
Ausführliche Informationen zur Einreise und konsularischen Angelegenheiten in deutscher Sprache bietet das marokkanische Außenministerium.
Für Minderjährige, die ohne Begleitung des gesetzlichen Vertreters verreisen, sollte zusätzlich zum Reisepass eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten zur Reise, eine Kopie der Geburtsurkunde des Minderjährigen sowie eine Kopie des Reisepasses des gesetzlichen Vertreters mitgeführt werden. Bei unterschiedlichen Nachnamen empfiehlt sich auch die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. Siehe auch Reisedokumente – Anmerkungen.
Personen, die neben der deutschen auch die marokkanische Staatsangehörigkeit besitzen, können in der Regel mit dem deutschen Reisepass ein- und ausreisen, müssen dann aber in den meisten Fällen auch den marokkanischen Personalausweis (CNIE = Carte national d'identité éléctronique) vorlegen. Der Besitz der marokkanischen Identitätskarte ist für marokkanische Staatsangehörige ab 16 Jahren gesetzlich vorgeschrieben.
Achtung: Die Rückgabe des marokkanischen Passes an eine marokkanische Auslandsvertretung aus Anlass der Einbürgerung in den deutschen Staatsverband führt nicht zum Verlust der marokkanischen Staatsangehörigkeit, sodass es sich bei diesem Personenkreis für die marokkanischen Behörden weiterhin um marokkanische Staatsangehörige handelt.
In Marokko gelten strenge Devisenbestimmungen: Ab einem Gegenwert von 100.000 MAD sind Devisen deklarationspflichtig. Es dürfen max. 2.000 MAD in bar ein- oder ausgeführt werden.
Der Besitz von Falschgeld ist strafbar und kann mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden.
Bei Einreise dürfen Waren für nicht-kommerzielle Zwecke bis zu einem Gegenwert von max. 2.000 MAD zoll- und steuerfrei eingeführt werden. Sämtliche über den Freibetrag hinausgehenden Waren müssen deklariert und verzollt werden. Ausnahmen sind nicht bekannt.
Die Einfuhr von Pflanzen und Sämereien ist verboten. Auskünfte zu Ausnahmegenehmigungen erteilt das ONSSA (Office National de Sécurité Sanitaire des Produits Alimentaires).
Die Einfuhr von Flugdrohnen aller Art ist streng verboten. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt; das Gerät wird vom Zoll beschlagnahmt.
Weitergehende Informationen zur Ein- und Ausfuhr persönlicher Gegenstände, geschützter Kulturgüter (Fossilien), Waren und zu aktuellen Devisenbestimmungen sowie erforderlichen Genehmigungen erteilen der marokkanische Zoll und das marokkanische Außenministerium.
Ein bei der Einreise eingeführtes Kfz muss bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Andernfalls wird die Ausreise verweigert, und es drohen hohe Zollstrafen (auch bei Unfallwagen). Das Kfz darf Dritten nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Zolls überlassen werden. Zusätzliche Informationen bietet der marokkanische Zoll. Eine für Marokko gültige „Grüne Versicherungskarte" muss mitgeführt werden und wird gelegentlich, bei Unfallbeteiligung in jedem Fall, von der Polizei verlangt.
Eingeführte Kfz, die nicht wieder ausgeführt werden (z. B. bei Verkauf, Unfall), müssen verzollt werden.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.
Weitere, durch Vektoren übertragene Infektionen kommen vor. Diese sind insgesamt nicht häufig. U.a. sind Fälle von Leishmaniasis, Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Filariasis, Loiasis, Myiasis, Phlebovirus-, Rickettsia felis- Rift Valley Fieber-, Spotted Fieber- und West Nil Fieber beschrieben. Für andere Erkrankungen (z.B. Chikungunya, Dengue, Zika) ist der potentielle Vektor vorhanden.
Tuberkulose, Brucellose (nach Konsum von nicht pasteurisierten Milchprodukten) kommen u.a. vor.
Die medizinische Versorgung im Land ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen. In Rabat, Casablanca, Tanger und Fes finden sich allerdings gute Privatkliniken von hohem Standard. Auf dem Lande hingegen kann die Notfallversorgung und allgemein die medizinische Versorgung bezüglich der apparativen Ausstattung bzw. Hygiene problematisch sein. Hier fehlen z.T. auf vergleichbarem Niveau wie in Europa ausgebildete, Englisch oder gut Französisch sprechende Ärzte.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist besonders auf dem Land z.T. technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Vielfach fehlen besonders auf dem Land auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. In allen Großstädten gibt es gute medizinische Einrichtungen, einschließlich Notdienst-Apotheken (manchmal im Rathaus), die außerhalb der üblichen Zeiten geöffnet haben. Die Krankenhäuser bieten in Notfällen für eine geringe Gebühr oder auch kostenlos ärztliche Behandlung. Grundsätzlich ist keine Kostenrückerstattung für Sachleistungen (Medikamente, ärztliche Behandlung) möglich.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor dem Trinken, Zähneputzen und vor der Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
| Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen | Gesundheitszeugnis erforderlich |
|---|---|---|
| Typhus | 2 | - |
| Hepatitis A und B | 3 | - |
| Tuberkulose | 5 | - |
| Tollwut | 4 | - |
| Malaria | 1 Nein | - |
[1] 2010 wurde Marokko von der WHO für malariafrei erklärt.
[2] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3] Landesweit besteht ein hohes Infektionsrisiko für Hepatitis A und ein mittleres Infektionsrisiko für Hepatitis B. Eine Impfung gegen Hepatitis A wird empfohlen. Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung in Erwägung zu ziehen.
[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
[5] Tuberkulose kommt vor. Bei besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Bilharziose-Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt in Marokko vereinzelt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz
Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose sowie die ebenfalls durch Mücken übertragene Krankheit Kala Azar kommen landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
| Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich |
|---|---|---|---|
| Türkei | Ja | Nein | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Nein | Ja |
| Schweiz | Ja | Nein | Ja |
| Österreich | Ja | Nein | Ja |
| Deutschland | Ja | Nein | Ja |
Bei Einreise per Auto muss auch die Ausreise wieder per Auto erfolgen, andernfalls drohen hohe Zollstrafen (auch bei Unfallwagen). Eine entsprechende Versicherung empfiehlt sich.
Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.
Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.
Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben):
(a) EU-Länder,
(b) Schweiz und
(c) Türkei.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Alleinreisende Minderjährige benötigen die schriftliche Einverständniserklärung zur Reise von ihren Sorgeberechtigten sowie Kopien der Reisepässe der Sorgeberechtigten sowie eine Kopie der Geburtsurkunde des Minderjährigen.
Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis des Herkunftslands benötigt, das bei Ankunft nicht älter als 3 Tage sein darf, sowie ein Tollwut-Impfzertifikat, aus dem hervorgeht, dass die Impfung mindestens 30 Tage, aber nicht mehr als 6 Monate vor Ankunft erfolgt ist. Gesundheitszeugnis und Impfzertifikat müssen in französischer Sprache vorliegen. Weiterhin muss das Tier durch eine Tätowierung oder einen implantierten Microchip gekennzeichnet sein.
Vögel können ohne Formalitäten nach Marokko verbracht werden.
Unterschiedlich, abhängig von der Nationalität des Antragstellers. Staatsangehörige mancher Länder müssen zur Beantragung eines Visums zuerst eine Genehmigung der Behörden in Rabat einholen, wobei mit einer Bearbeitungszeit von 6-8 Wochen zu rechnen ist. Ist keine Genehmigung erforderlich, beträgt die Bearbeitungszeit ca. 20 Tage. Weitere Informationen sind bei den marokkanischen Botschaften erhältlich.
Einreisevisa sind maximal 3 Monate gültig. Verlängerungen müssen innerhalb von 21 Tagen nach der Einreise bei der Polizei beantragt werden. Weitere Auskünfte erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
Eine Verlängerung des Aufenthalts ist nur möglich, wenn der Ausländerpolizei ein vollständiger Antrag mit Nachweis über finanzielle Mittel, ggf. Arbeitsvertrag in Marokko und Begründung, warum längerer Aufenthalt erforderlich ist, vorgelegt wird. Außerdem müssen sich alle Ausländer, die ihren Aufenthalt verlängern lassen wollen, innerhalb von 21 Tagen ab ihrer Ankunft polizeilich registrieren lassen. Wird die 3-Monatsfrist überschritten, muss mit der Vorführung vor dem Staatsanwalt und einer anschließenden Abschiebung gerechnet werden.
Transitreisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Weiterreisepapiere verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Einreisevisum (Langzeit- oder Kurzzeitvisum) und Transitvisum.
Je nach Nationalität unterschiedlich. Weitere Auskünfte erteilen die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
a) 1 ausgefülltes Antragsformular.
(b) 2 aktuelle biometrische Passfotos (4 x 3 cm) mit weißem Hintergrund.
(c) Reisepasses (muss bei Antragstellung noch mindestens 90 Tage gültig sein) und Kopie des Reisepasses.
(d) Gebühr (Zahlungsmodus ist beim Konsulat zu erfragen).
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bankauszüge der letzten 3 Monate).
(f) Ggf. Kopie der Aufenthaltsgenehmigung des Gastlandes, die noch mindestens 3 Monate gültig sein muss.
(g) Hotelreservierung.
(h) Reiseticket für Hin- und Rückreise.
(i) Reiseschutzversicherung.
(j) Beglaubigte Bestätigung der Kostenübernahme im Falle eines Familienbesuchs.
Geschäftsvisum zusätzlich:
(k) Entsendungsschreiben der eigenen Firma mit Name des Reisenden und Reiseanlass und -dauer. Weitere Unterlagen für Dienstreisen sind beim Konsulat im Einzelnen zu erfragen.
Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.
Hinweis: Die Visumgebühren, der Reisepass im Original, ein Nachweis gültiger Hin- und Rückflugtickets sowie ein Unterkunftsnachweis sind nach Bewilligung des Visums einzureichen.
1 Marokkanischer Dirham (Dh) = 100 Centimes. Währungskürzel: Dh, MAD (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 25 und 20 Dh im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 10, 5, 2, 1 und 1/2 Dh sowie 20 und 10 Centimes.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt, wird jedoch bis zu 2.000 Dh pro Ein- bzw. Ausreise toleriert. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, ab einem Gegenwert von 100.000 Dh jedoch deklarationspflichtig.
Der Rücktausch der Landeswährung in Fremdwährungen ist wie folgt gestattet:
Aufenthalt bis 48 Std.: 100% des bei der Ankunft eingetauschten Betrages.
Aufenthalt über 48 Std.: 50% des bei der Ankunft eingetauschten Betrages.
Die größeren internationalen Kreditkarten werden in größeren Hotels, Geschäften und in Restaurants akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Bargeld kann in größeren Städten auch mit Kreditkarte von Geldautomaten abgehoben werden. Jedoch haben sich Falschbuchungen an Geldautomaten in Marokko mit deutschen Kreditkarten in letzter Zeit gehäuft.
Reiseschecks werden in Marokko nicht akzeptiert.
Winter: Mo-Fr 08.00-11.15 und 14.15-16.30 Uhr.
Sommer: Mo-Fr 08.00-14.30 Uhr.
Ramadan: 09.30-14.00 Uhr.
Auf internationalen Flughäfen und in größeren Hotels auch Sa und So 09.00-13.00 Uhr.
Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Marokko eingeführt werden (Personen ab 21 J.):
200 g Tabak;
1 l Spirituosen und 1 l Wein;
Parfüm (150 ml);
Eau de Toilette (250 ml);
Kaffee, Tee und Nahrungsmittel nur in Form von Reiseproviant;
Geschenke in einem Wert von bis zu 2.000 Dh.
Betäubungsmittel, psychotrope Substanzen, Drogen, pornografische Erzeugnisse, Waffen, Kriegswaffen und -munition, bestimmte Pflanzen und pflanzliche Erzeugnisse.
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