| Ländername | Republik Österreich |
| Beste Reisezeit | Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember |
| Fläche | 83.858 km2 |
| Hauptstadt | Wien |
| Bevölkerung | 8.979.894 |
| Sprache | Österreichische Gebärdensprache |
| Staats-/Regierungsform | Republik, parlamentarische Demokratie |
| Staatsoberhaupt | Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen, Amtsantritt am 26.01.2017, wiedergewählt am 09.10.2022, Amtszeit sechs Jahre |
| Vertreter des Staatsoberhaupts | kurze Zeiträume durch den Bundeskanzler, andernfalls gemeinsam durch den ersten, zweiten und dritten Präsidenten des Nationalrates |
| Regierungschef | Bundeskanzler Christian Stocker (Österreichische Volkspartei, ÖVP), seit 03.03.2025. |
| Außenminister | Beate Meinl-Reisinger (NEOS - Das Neue Österreich und Liberales Forum), seit 03.03.2025 |
| Währung | Euro |
| Zeitzone | UTC+1, UTC+2, Mitteleuropäische Zeit |
| Reiseadapter | C, F, E+F |
| Kfz-Länderkennzeichen | A |
| ISO-3166 | AT, AUT |
| Internet-TLD | .at |
| Landesvorwahl | +43 |
| Reisepass & Visum | Nicht notwendig |
| Geeignet für | Kultur, Shopping, Outdoor, See, Wintersport, Feiern |
| 996 | Österreich wird als Ostarrichi erstmals urkundlich erwähnt |
| 1282 | Beginn der 600-jährigen Herrschaft der Habsburger |
| 1529 und 1683 | Wien wird von den Türken belagert, aber nicht erobert |
| 1740 | Thronfolge Maria Theresias |
| 1848 | Franz Joseph I. wird Kaiser |
| 1914 | Die Ermordung von Thronfolger Franz Ferdinand löst den Ersten Weltkrieg aus |
| 1918/19 | Ausruf der Ersten Republik |
| 1938 | Besetzung Österreichs durch deutsche Truppen |
| 1945 | Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Land in vier Besatzungszonen aufgeteilt |
| 1955 | Österreich wird wieder ein souveräner Staat |
| 1995 | Österreich wird vollwertiges Mitglied der EU |
| 2019 | Die Ibiza-Affäre bringt die an der Regierung beteiligten Rechtspopulisten zu Sturz |
| 2024 | Bad Ischl ist Europäische Kulturhauptstadt |
Gauermanngasse 2–4 | 1010 Wien | Tel. 01 71 15 40, auch Notruf
Prinz-Eugen- Str. 9a | 1030 Wien | Tel. 01 7 95 05
Feuerwehr: Tel. 122
Polizei: Tel. 133
Rettungsdienst: Tel. 144
Alpinnotruf (Bergrettung): Tel. 140, in Vorarlberg Tel. 144
Euro-Notruf: Tel. 112 (Durchstellung in die nächste Polizeidienststelle)
In vielen Cafés und modernen Lokalen gehört es, ebenso wie in der Hotellerie, zum guten Ton, WLAN-Zugang kostenlos anzubieten; in den Städten sowieso, aber vermehrt auch auf dem Land. An vielen Autobahnraststätten, am Flughafen Wien sowie in den ÖBBRailjet-Zügen (schwankender Empfang) wird dieser Service ebenfalls gratis angeboten, wie auch in Bergbahnen, Thermalbädern oder Einkaufszentren.
Vorwahl nach Österreich: 0043; nach Deutschland: 0049; in die Schweiz: 0041. Bei Anrufen aus dem Ausland entfällt die Null der Vorwahl. Das Handynetz in Österreich ist flächendeckend, mit Ausnahme der Berge.
Anrufe, SMS und Datennutzung kosten EU-weit nicht mehr als zu Hause. Achtung allerdings beim Datenvolumen: Abhängig von deinem Vertrag kann es dir dein Anbieter fürs Ausland begrenzen, verbrauchst du mehr, wird es teurer. Erkundige dich am besten direkt bei deinem Mobilfunkanbieter. Das solltest du als Schweizer übrigens auch tun, denn für dich gelten keine EU-weiten Standardregelungen.
Hahnenkammrennen (Kitzbühel) hahnenkamm.com
Narzissenfest (Bad Aussee)
Wiener Festwochen
Seeprozession (Hallstatt): barocker Fronleichnamsumzug
Gauderfest (Zell am Ziller): Tirols größtes Frühlingsfest Sonnwendfeuer (Tirol, Salzkammergut, Linz, Wachau)
Jazzfest Wien
Donauinselfest (Wien)
Styriarte (Graz)
Frequency (St. Pölten): Österreichs Woodstock, frequency.at
Wellenklänge (Lunz am See): Weltmusik auf der Seebühne, wellenklaenge.at
Webermarkt (Haslach an der Mühl)
Bodypainting Festival (Klagenfurt)
Starnacht am Wörthersee (Klagenfurt)
Seefestspiele Mörbisch
Goiserer Gamsjagatage (Bad Goisern): Brauchtum mit Humor genommen
Impulstanz (Wien)
La Strada (Graz)
Salzburger Festspiele
Bregenzer Festspiele
Kaisergeburtstag (Bad Ischl)
Jazzfestival Saalfelden; jazzsaalfelden.com
Ars Electronica (Linz) und Linzer Klangwolke
Steirischer Herbst (Graz)
Schubertiade (Schwarzenberg, Hohenems), schubertiade.at
Bauernherbst (Salzburger Land); bauernherbst.at
Weinherbst (Niederösterreich); niederoesterreich.at/weinherbst
| 1. Januar | Neujahr |
| 6. Januar | Hl. Drei Könige |
| März/April | Ostermontag |
| 1. Mai | Tag der Arbeit |
| Mai/Juni | Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam |
| 15. August | Mariä Himmelfahrt |
| 26. Oktober | Nationalfeiertag |
| 1. November | Allerheiligen |
| 8. Dezember | Mariä Empfängnis |
| 25./26. Dezember | Weihnachten |
Tempolimit: auf Autobahnen 130, auf Bundesstraßen 100, innerorts 50 km/h, Promillegrenze: 0,5. Es besteht Tragepflicht von Sicherheitswesten, sobald das Auto auf Autobahnen und Landstraßen verlassen wird. Vom 1. Nov. bis 15. April sind bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen Pflicht. Achtung: Viele Bergstraßen sind mit Wohnwagen nicht befahrbar.
Lass in den Großstädten das Auto besser beim Hotel, Parkplätze sind rar und teuer. Erkundige dich in kleineren Städten nach dem Parksystem, meist ist nur Kurzparken erlaubt (Parkautomat, Parkscheine aus dem Tabakladen, per Handy-App oder gratis mit Parkscheibe).
ÖAMTC-Pannenhilfe: Tel. 120
ARBÖ-Pannenhilfe: Tel. 123
Infos zum Streckennetz und zu Fahrplänen bekommst du bei den ÖBB und bei den Postbussen (Tel. 05 17 17 | oebb.at | postbus.at) sowie für die Bahnstrecke Wien–Salzburg–Innsbruck auch bei der Westbahn (westbahn.at). Daneben verkehren verschiedene Lokalbahnen.
Mhmm, war das gut! Wenig schätzt der Österreicher mehr als eine rundum gelungene Mahlzeit. Gekocht wird gerne nach den Rezepten von der Oma, die man einer Verjüngungskur unterzogen hat – sie werden heute leichter interpretiert und lassen auch mal mediterrane oder asiatische Einflüsse erkennen. Derzeit auch hier ganz groß im Trend: vegetarische und vegane Küche.
Die österreichische Küche ist zu Recht weltbekannt, obwohl es sie so eigentlich gar nicht gibt – meist meint man damit die Wiener Küche, die sich von den regionalen, bäuerlich geprägten Küchen des Landes deutlich unterscheidet. Es ist die Küche der untergegangenen Habsburger Monarchie, die in sich viele Einflüsse aus dem Osten und Süden Europas vereint und die in der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien zur k.u.k.-Küche perfektioniert wurde. Sie ist ein kulinarischer Flickenteppich und besteht aus Gerichten, die in allen Teilen der Monarchie gekocht wurden. Was gut war, schaffte den Weg nach Wien, und was besser war, hatte dort auch Bestand. So kamen das Gulasch aus Ungarn, die Mehlspeisen aus Böhmen, und das Wiener Schnitzel wurde den Mailändern abgeschaut.
In der Wiener Küche dominieren Fleischgerichte, die mal raffiniert, mal deftig zubereitet werden. Vegetarier müssen dennoch nicht hungern, ihnen bieten sich auf der Mehlspeiskarte vor allem reichlich süße Alternativen zum Fleisch. Unter Mehlspeise versteht man heute alle Süßspeisen (auch die ohne Mehl), die den Abschluss einer ganzen Mahlzeit bilden – aber die genauso gut als Hauptgang gegessen werden können. Schmarren, Strudel, Obstknödel, Schmalzgebäck, Buchteln und Palatschinken gehören zu den Klassikern, viele mit unverkennbar böhmischen Wurzeln. Dass die fleischlosen Speisen so variantenreich angeboten werden, liegt an den rigorosen Fastenvorschriften der katholischen Kirche, denen sich auch gekrönte Häupter beugen mussten: Vor einem Jahrhundert galten noch 148 Tage im Jahr als Fastentage.
Neben den Gerichten der Wiener Küche finden sich auf den Speisekarten in den Bundesländern zahlreiche regionale Spezialitäten, die bäuerlichen Ursprungs sind. Den Vorarlbergern sind die Käsknöpfle lieb, den Tirolern die Schlutzkrapfen (Maultaschen), den Salzburgern die Kasnocken, den Kärntnern die Kasnudeln und den Oberösterreichern die Knödel ganz allgemein. Auch hier fällt auf, dass bei vielen Spezialitäten am Fleisch gespart wird – das traditionellerweise nur am Sonntag als Braten auf den Tisch kommt. Außerdem hat sich der Brauch gehalten, das Fleisch durch suren (pökeln) und selchen (räuchern) zu konservieren – dadurch spielt der Speck auch in der heutigen Küche immer noch eine große Rolle.
Gekonnte Zubereitung und reichhaltige Portionen zeichnen die österreichische Küche aus. Darüber hinaus geht der Trend in Richtung perfekte Ausgangsprodukte, egal, ob man nach überlieferten oder zeitgemäß aufgefrischten Rezepten kocht. Regional, saisonal und biologisch heißen die Stichworte. Strukturbedingt zählt Österreich zu den europäischen Vorreitern in Sachen Biolandwirtschaft – ein Viertel aller Anbauflächen wird biologisch bewirtschaftet. Das äußert sich für dich als Gast in ungeahnter Geschmacksqualität auf dem Teller. Vor allem Restaurants der gehobenen Kategorie setzen auf Biozutaten, vorzugsweise aus der Region und saisonal. Im ganzen Land wurden zudem sogenannte Genussregionen geschaffen, die jeweils ein Produkt in den Mittelpunkt stellen, etwa die Marille (Aprikose) in der Wachau, den Spargel im Marchfeld, das Mangalicaschwein im Südburgenland oder die Weidegans auf der Mühlviertler Alm. Wer sich, gegebenenfalls zur Erntezeit, in einer Genussregion aufhält, bekommt das Leitprodukt in allerlei Varianten kredenzt (genussregionen.at).
Es fällt auf, dass es in Österreich nur wenig Gourmettempel gibt, die über den grünen Klee gelobt werden. Die braucht es auch gar nicht, wer gehoben essen möchte, findet Feinschmeckerlokale in großer Dichte im ganzen Land – mit wenig Chichi, aber viel Charme. Wer einfach nur in netter Umgebung gut essen möchte, kann genauso gut in einem alteingesessenen Wirtshaus einkehren: Auf längere Zeit halten sich ja doch nur Lokale, bei denen Qualität und Ambiente passen, und da sind die Ansprüche hoch. Besonders empfehlenswert für einen Besuch sind die urigen Almhütten und Buschenschanken, die das auf den Tisch bringen, was in unmittelbarer Umgebung produziert wird.
Wer in der Stadt ebenso traditionell einkehren möchte, besucht das nächste Café, das neben Kaffee auch kleine Gerichte, hausgemachte Mehlspeisen und allenfalls Mittagsmenüs anbietet. Ausgehend von den Städten, allen voran Wien, sind hippe Lokale, die Café- Bar-Restaurant-Chill-out-Lounge in einem sind, im ganzen Land und oft an den unerwartetsten Ecken aufgepoppt. Ihre Köche experimentieren mit weltweiten Einflüssen, echte Ethnofoodlokale in nennenswerter Zahl gibt es dagegen nur in Wien.
Naturtrübe Fruchtsäfte und Obstmoste sowie oft quellfrisches Leitungswasser sind die genussvolle Alternative zu zuckrigen Softdrinks. Zur Begleitung eines gemütlichen Essens darf natürlich der passende Wein nicht fehlen. Außer in Niederösterreich und dem Burgenland wird Wein auch in der Steiermark und sogar in Wien angebaut. Der spritzige, pfeffrige, leichte Grüne Veltliner sowie der dunkelviolette, substanzreiche Zweigelt sind die beiden Hauptsorten.
Obwohl Österreich als Land der Weinkenner gilt, trinkt man doch dreimal so viel Bier. Das Salzburger Land wartet mit einer großen, von den Klöstern ausgehenden Biertradition auf, ebenso wie Tirol und Vorarlberg. In Oberösterreich und in Teilen Kärntens wird eher (Apfel-)Most getrunken, im niederösterreichischen Mostviertel hat der Birnenmost in den letzten Jahren ein Revival erlebt. Zum Abschluss eines üppigen Mahls dann noch das obligatorische Schnapserl – passt!
Wer vermeiden möchte, am Ende mit einem Souvenir „Made in China“ dazustehen, greift zu handwerklich Hergestelltem, das es in Österreich in großer Vielfalt gibt: von kunsthandwerklicher Handarbeit bis zu biologisch- dynamisch produzierten Weinen. Am besten kauft man das direkt vor Ort – es lohnt sich, unterwegs nach einschlägigen Schildern und Läden Ausschau zu halten.
Es gibt kein schlechtes Wetter … sondern nur unpassende Ausrüstung. Weil man sich die Freude am Outdoorsport von der Witterung nicht nehmen lassen mag, gibt‘s eine riesige Palette an moderner Funktionskleidung, die dich immer schön trocken und angenehm temperiert hält. Das sieht meist auch ziemlich lässig aus. Sportliche Läden, vor allem in den Bergregionen, sind diesbezüglich bestens sortiert. Österreichische Labels mit hohem Nachhaltigkeitsanspruch sind beispielsweise Löffler, Northland, Martini Sportswear, Traunstein, Alpin Loacker oder Dachstein (Schuhe).
Bäuerliche Produkte – Würste, Kürbiskernöl, Himbeeressig, Schlehdornbrand, Mohn, Marillenmarmelade, Birnenmost – werden landauf, landab entweder Ab-Hof, auf lokalen Bauernmärkten oder in oft sehr ansprechenden Bauernläden verkauft, die je nach Region nach Lebkuchen, würzigem Speck oder feinen Edelbränden duften. Als kleine Mitbringsel eignen sich süße Köstlichkeiten wie Mozartkugeln, Mannerschnitten, Zotter-Schoki oder die Kreationen von kleineren Confiserien und Schokoladenmanufakturen, die sich übers Land verteilen.
So kitschig, dass es schon wieder gut ist: Wahrzeichen Österreichs als Modelle in einer Schneekugel. Diese Souvenirs sind tatsächlich in Wien um 1900 patentiert worden, das Original trägt den Namen Perzy und ist garantiert handgemacht in der Donaumetropole.
Almen, Heuwiesen und üppige Bauerngärten zaubern dem Land herrlich duftende, lichte Flecken. Hunderte Kräuter wachsen hier, darunter auch viele heilkräftige Pflanzen wie Ringelblumen oder Arnika. Je nach Region und Höhenlage lassen sich daraus unterschiedliche Produkte kreieren – Kräutertees und Küchengewürze, Kosmetika und Salben, Öle, Essige und Liköre, Kissenfüllungen für den guten Schlaf und Saunaaufgüsse. Steck dein Näschen auf der Suche nach feinen Kräutern in Bauernläden und Reformhäuser und/oder schau nach der Marke Sonnentor (sonnentor.com).
Ach ja, das Dirndl – so einen raffinierten, femininen Schnitt zu erfinden, ist der Traum vieler Modemacher. Weil es den aber schon lange gibt, nehmen sich ihm immer mehr Designer an. Das sieht dann so aus wie bei ploom. at oder lenahoschek.com. Du kannst deine Garderobe aber auch mit einzelnen Stücken alpenländisch aufbrezeln, etwa mit einer Trachtenbluse, einem Tuch oder Trachtenschmuck. Männer stöbern bei den Lederhosen, die in der knielangen Variante stramme Waden zeigen. Trachtenmode ist überall in den ländlichen Regionen zu finden, ganz besonders authentisch im Ausseer Land. In den Landeshauptstädten sind große Warenhäuser und Einkaufsmalls gute Fundgruben.
Supermärkte sowie die Geschäfte in den Einkaufszentren sind in der Regel Mo bis Sa von 8 bis 19 Uhr, längstens bis 20 Uhr geöffnet. In den Stadtzentren schließen die Läden meist bereits um 18 Uhr und samstags um 12 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleiben alle Geschäfte zu, es gibt wenige Ausnahmen (z. B. Geschäfte an Flug- und Bahnhöfen, Souvenirshops an Touristenhotspots).
| Kräftige Rindssuppe | mit Leberknödel oder Frittaten (Eierkuchenstreifen) |
| Marinierter, frischer Schafskäse | mit Blattsalat und Tomaten |
| Rindscarpaccio | mit Cocktailtomaten, Rucola und Bergkäsespänen |
| Wiener Schnitzel | klassisch vom Kalb, mit Erdäpfelsalat (Kartoffelsalat) oder Pommes frites |
| Backhendl | knusprig paniertes, zartes Hühnchen, serviert mit Vogerlsalat (Feldsalat) |
| Schweinsbraten | (Fr und Sa) aus dem Rohr mit hausgemachten Semmelknödeln und Sauerkraut |
| Gebratener Saibling | mit Petersilienkartoffeln und grünem Salat |
| Käsespätzle | mit Bergkäse, serviert mit Blattsalaten |
| Eierschwammerlgulasch | Pfifferlinge mit hausgemachten Semmelknödeln |
| Herzhafte Krautfleckerl | mit grünem Salat mit Apfelessig und Kernöl |
| Salzburger Nockerln | nach Hausrezept flaumig gebacken |
| Marillenknödel | Quarkteigknödel gefüllt mit Aprikosen, bestreut mit gezuckerten Semmelbröseln |
| Palatschinken | dünner Pfannkuchen gefüllt mit Marmelade |
| Kaiserschmarren | mit Rosinen und Puderzucker, serviert mit Zwetschgenröster (Kompott) |
| Apfelstrudel | gefüllt mit einer Apfel-Nuss-Brösel-Rosinen-Mischung |
Ursprünglich lautete eine Textzeile der österreichischen Bundeshymne „Heimat bist du großer Söhne“. Das war zwar gedichtet von einer Frau, Paula von Preradovic, doch im neuen Jahrtausend ging das gendermäßig natürlich nicht mehr durch. Also entschloss man sich 2012, die anstößige Zeile politisch korrekt durch „Heimat großer Töchter und Söhne“ zu ersetzen. Das gab (und gibt) Anlass zu allerlei mitunter hitzig geführten Diskussionen, denn man muss zugeben: Irgendwie holpert der neue Text beim Singen ...
Je steiler, desto geiler: Kletterrouten der allerhöchsten Schwierigkeitsstufe, Mountainbike-Downhill-Strecken mit 70 Prozent Gefälle, mit dem Board im freien Fall, mit den Wanderschuhen über exponierte Grate. Die Berge laden dazu ein, an die Grenzen zu gehen. Eine Herausforderung, der sich die Alpenbewohner gern stellen. Wer schon auf Skiern steht, bevor er richtig laufen kann, wer auf Berge kraxelt, bevor er weiß, was Höhenangst ist, hat dem Flachländer einiges voraus. Wer von Kindesbeinen an in den Bergen unterwegs ist, läuft noch als 70-Jähriger mühelos allen voran. Es gibt in Österreich eine große Community, die extrem sportlich unterwegs ist. Die Ehrgeizigsten unter ihnen treffen sich zum Kräftemessen in ihren Disziplinen bei – für Durchschnittsmenschen absolut wahnwitzigen – Contests. Etwa zur Salzkammergut Mountainbike Trophy (200 km über enge, glitschige, steinige, steile Waldwege), zum Kärntner Ironman (3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren, 42 km laufen), zur Freeride World Tour (mit Ski oder Board über den steilen Nordhang des Wildseeloder in Fieberbrunn/ Tirol), zum Gletscher Trailrun im Ötztal oder zum Ötscher-Ultra- Marathon.
Es war einmal ein kleiner Ort im Innviertel namens Fucking. Er wurde einfach so ausgesprochen wie geschrieben, der Name leitet sich vermutlich von einem früheren Grundherren namens Focko ab. Als sich Englisch immer weiter verbreitete, geriet Fucking ins Visier von Touristen, und die Ortstafeln wurden zur Sensation: Man ließ sich vor ihnen ablichten – wenn sie nicht gerade wieder mal gestohlen worden waren. Der Ort stand später Pate für die Krimigroteske „Bad Fucking“ von Kurt Palm, die von Harald Sicheritz verfilmt wurde – und für dessen Titel Facebook jegliche Werbung verbot. Seit 2021 heißt der Ort auf Beschluss des Gemeinderats nun übrigens Fugging. Aber Österreich hat noch weitere skurrile Ortsnamen wie Kleinklein und Großklein, Edelschrott, Hühnergeschrei und Fleischessen.
Wo die Berge hoch sind, kann man tief fallen. Diesen Nervenkitzel lassen sich die jungen Wilden – gut gesichert, versteht sich – nicht entgehen. Adrenalinjunkies hängen sich an Stahlseile und rasen mit über 100 km/h ins Tal, der Boden ist erst mehrere Hundert Meter darunter auszumachen. Die größte Zipline der Alpen befindet sich am Stoderzinken in Gröbming (zipline. at), der Flying Fox in Leogang macht bis zu 130 Sachen (fly-xxl.at), und der Mega-Flying-Fox in Saalbach-Hinterglemm überwindet gleich zwei Täler (hochseilpark.at). Bungeejumpen ist ja so was von gestern.
Der Jugendradiosender des staatlichen österreichischen Rundfunks wird längst nicht nur von Teens gehört. Das liegt u. a. an der Musikauswahl: Bei FM4, das man von Südtirol bis Bayern (und im Netz sowieso weltweit) hören kann, steht die Musikszene abseits des Mainstreams im Fokus, und ganz speziell die heimische. Beim Reinhören wird schnell klar: Auch 300 Jahre nach Mozart ist Österreich ein Musikland – Josh, Bilderbuch, Clara Luzia, Wanda oder Bauchklang besounden die Welt mit coolen Grooves, fetten Beats und sphärischen Songs. Noch nie gehört? Dann mal FM4 aufdrehen!
Der hippe Österreicher braucht kein Meer, um Strandfeeling zu erleben, er braucht noch nicht einmal zwingend Badewasser dazu – Sand für die Füße reicht schon, zumindest für den Alltag. Sandstrände mitten in den Städten sind nach wie vor der Hit. Bis weit in die Nacht hinein chillt man etwa am Donaukanal in Wien (Tel Aviv Beach und Strandbar Herrmann, in Linz (Sandburg am Ufer der Donau) oder Graz (Murbeach).
Huch, das hat ja einen Knick – na, hoffentlich fällt’s nicht um! 850 Jahre nach dem Schiefen Turm von Pisa ist die Architektur wieder in Schräglage geraten - wie am modernen Anbau des Wiener Gasometers. Nun ist das natürlich beabsichtigt, die neue Architektur spielt mit luftigen Konstruktionen und kühnen Formen. Coop Himmelb(l)au sind die heimischen Stars, darüber hinaus hat man Stararchitekten ins Land geholt wie Zaha Hadid, Sir Norman Foster oder Jean Nouvel, die vor allem der Wiener Skyline ihre Stempel aufgedrückt haben. Aber auch in kleineren Städten ist man auf den Geschmack gekommen: siehe Kunsthaus Graz, Linzer Ars Electronica Center, Innsbrucker Hungerburgbahn. Selbst private Bauherren auf dem Land finden Gefallen an der Postmoderne. Da kann es sein, dass ein grauer Kubus aus den Weinbergen ragt oder eine Berghütte hell und puristisch ausgestattet ist.
Auf ihrem Weg vom Schwarzwald ins Schwarze Meer durchquert die Donau Österreich. Der westliche Teil des Landes ist vom Alpenhauptkamm und seinen Vorgebirgen geprägt – im Osten ist die Donau hingegen das bestimmende Element. Linz ist an ihrem Ufer als Industriestadt gewachsen, Wien zur Metropole aufgestiegen. Wasserkraftwerke sorgen für saubere Energie, die Flussschifffahrt ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, und in den flachen Donaubecken, die weit ins Land reichen, floriert die Landwirtschaft. Auch freizeittechnisch lässt der große Strom wenig Wünsche offen. Jedes Jahr zu Silvester huldigt man ihm auf typisch Österreichisch, auch wenn man mit Tradition sonst wenig am Hut hat: Punkt Mitternacht dreht man sich zum Donauwalzer im Kreis.
Die Alpen, Trinkwasserspeicher und Heimat von rund 5000 Pflanzen- sowie 30 000 Tierarten, sind umgeben von dicht besiedelten Ballungsräumen. Sie zählen neben der Karibik und dem Mittelmeer zu den wichtigsten Zentren des weltweiten Tourismus. Da geht es mitunter am Großglockner auch nicht viel anders zu als an der Costa Brava: An schönen Tagen bezwingen die Gipfelstürmer den Berg im Gänsemarsch. Immer neue Gästebetten, Straßen, Entertainmentangebote und Aufstiegshilfen bringen die Alpen, die schon jetzt das am dichtesten erschlossene Berggebiet der Welt sind, unter Druck. So werden Lebensräume für Flora und Fauna in einem ohnehin extremen Klima dezimiert. Andererseits ist der Tourismus auch der wirtschaftliche Strohhalm in Alpentälern, die sonst von den Einheimischen mangels Perspektive verlassen würden. Sanfter Tourismus, wie er etwa von den Bergsteigerdörfern angestrebt wird, gilt als die Zukunftshoffnung – hier lässt sich die Bergwelt weitab von Liftstützen erkunden (bergsteigerdoerfer.at).
Großartige Grünanlagen, Freizeit- und Sportangebote, erstklassige Infrastruktur und medizinische Versorgung – das sind nur einige der Gründe, warum Wien seit 2009 ganz vorne im Ranking der lebenswertesten Städte der Welt platziert ist. Zwei solcher internationaler Ranglisten gibt es, ab 2018 gelang Wien das Kunststück, in beiden die Nummer eins zu sein. Konkurrenten wie Zürich, Melbourne, Auckland oder Vancouver werden stets auf die Plätze verwiesen.
Die Standardfrage in vielen Geschäften sorgt regelmäßig für fragende Blicke von zwar deutsch, aber nicht österreichisch sprechenden Kunden: „Ein WAS bitte schön?“ Gemeint ist eine Tüte. Zahlreich und tückisch sind die möglichen Missverständnisse bei gleicher Sprache: Vegetarier können ruhig „Palatschinken“ bestellen, so nennt man hier nämlich die Pfannkuchen. Ist man gut „ausgerastet“, hat man nicht gerade alles kurz und klein geschlagen, sondern ein Nickerchen gemacht. Verkündet umgekehrt der Deutsche, den „Berg hinauf zu laufen“, will das keiner glauben – in Österreich macht man das normalerweise im Gehen. Die hierzulande häufig verwendete Redewendung „das geht sich aus“ wiederum meint, die Sache sei termingerecht machbar. Ob das dann auch stimmt, steht auf einem anderen Blatt, denn strenge Pünktlichkeit gehört nicht unbedingt zu den hervorragendsten Eigenschaften der Österreicher.
Als ob der Ausblick von den höchsten Gipfeln nicht schon atemberaubend, der Weg hinauf nicht schon schwindelerregend genug wäre, setzt man gerne noch eins drauf: Spektakuläre Aussichtsplattformen und Hängebrücken erobern die Bergwelt. Sie bestechen durch moderne Architektur und sagenhafte Panoramen. Im Dachsteinmassiv gibt’s gleich mehrere: den Skywalk, die Treppe ins Nichts und die Hängebrücke am Hunerkogel sowie die 5fingers am Krippenstein auf der anderen Bergseite, wo man durch einen Glasboden 400 m tief in den Abgrund blickt. In Kärnten kann man sich am Airwalk an der Staumauer der Kölnbreinsperre der Höhenangst hingeben, ebenso in Tirol z. B. auf der schwankenden Hängebrücke 100 m über dem reißenden Fluss im Naturpark Lech oder auf der Aussichtsplattform Top of Tyrol am Stubaier Gletscher.
Stell dir vor, man baut für teures Geld ein Atomkraftwerk und nimmt es nie in Betrieb. So geschehen 1978 im niederösterreichischen Zwentendorf. Rund 1 Mrd. Euro hatte man investiert, die Brennstäbe waren geliefert – dann entschied in einer Volksbefragung eine knappe Mehrheit dagegen. Der politische Schock war groß, doch man hielt Wort, vergaß die Pläne und verabschiedete ein bis heute gültiges Anti- Atom- Gesetz. Das hat dem Land in Folge viel Ärger erspart und war zugleich die Geburtsstunde der Grünen. Das Doch-nicht-AKW steht noch immer, heute überragt es als Mahnmal ein Naturparadies: In seinem Schatten wurde ein Flussrenaturierungsprojekt abgeschlossen, das in den Dimensionen seinesgleichen sucht.
Im Sommer trägt man die Kultur am liebsten nach draußen und lässt sie unter freiem Himmel stattfinden. Gerne sucht man sich dazu Locations mit dem gewissen Etwas. Die Palette reicht vom Renaissanceschloss Porcia (Komödienspiele) über den Schlosspark Eggenberg (Styriarte-Picknickkonzerte), die Burg Clam (Rock- und Popkonzerte) oder die Burg Golling (Musik, Lesungen) bis hin zur Bühne am dunklen Herrensee (Schrammelklang).
Rate mal, wie viele Frauen weltweit schon alle 14 Achttausender dieser Erde bestiegen haben? Ganze vier! Und eine davon ist die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner, die dabei als erste weibliche Bergsteigerin auch noch auf Sauerstoff verzichtet hat. Kaltenbrunner wurde 1970 in Oberösterreich geboren, begann mit 13 Jahren, im Fels zu klettern, und stand zehn Jahre später am Gipfel ihres ersten 8000ers – Österreichs Antwort auf den Südtiroler Reinhold Messner!
In Österreich heißt das „gespritzt“. Die Apfelschorle ist also ein „Apfelsaft gespritzt“, die Weinschorle einfach nur ein „G‘spritzter“ oder „Spritzer“. Den gibt es in der Variante Rot oder Weiß, sagt man nichts dazu, ist Weiß gemeint.
Wenn dir etwas missfällt, dann verpack die Kritik hübsch in höfliche Worte. Man fühlt sich hierzulande sonst schnell vor den Kopf gestoßen.
Das Wetter in den Bergen kann binnen Minuten umschlagen und dich in brenzlige Situationen bringen, etwa bei Gewitter oder Nebel. Regenschutz, warme Kleidung und eine gute Karte sind ein Muss auf einer Wandertour, zu der du nur aufbrechen solltest, wenn die Wetterprognose entsprechend ist – frag bei der örtlichen Tourismusinfo, einen Bergführer, deinen Gastgeber oder Hüttenwirt.
Die Benutzung der österreichischen Autobahnen ist kostenpflichtig. Die Nichteinhaltung der Vignettenpflicht hat empfindliche Bußgelder zur Folge – es wird streng kontrolliert, auch elektronisch. Besorg dir rechtzeitig eine Vignette (oder Pickerl, wie sie umgangssprachlich heißt).
In ländlichen Gegenden schließt ein Großteil der Gasthäuser am Sonntagnachmittag. Nachdem dann auch sämtliche Geschäfte zu sind, bleibt als letzter Ausweg unter Umständen nur noch der Einkauf im teuren Tankstellenshop. Wer keine Halbpension gebucht hat, sorgt besser rechtzeitig vor.
Siehe
Derzeit werden an der deutsch-österreichischen Grenze Binnengrenzkontrollen durchgeführt.
Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.
Österreich ist Teil des Schengenraums; gleichwohl muss mit Grenzkontrollen an allen Landesgrenzen gerechnet werden. Das gilt sowohl für den Auto,- Bus,- und Zugverkehr als auch für Flughäfen. Österreich führt derzeit regelmäßige Grenzkontrollen an den Außengrenzen zu Slowenien, Ungarn, zur Slowakischen und zur Tschechischen Republik durch. Dies kann zu Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr bei der Einreise nach Österreich führen.
Es gibt es sehr gut ausgebautes und dichtes Eisenbahn- und Busverkehrsnetz.
Seit Januar 2025 ist die Brennerautobahn (A13) in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar. Grund ist ein mehrjähriges Sanierungsprojekt. Informationen zur Nutzung der Brennerautobahn stellt die Betreibergesellschaft ASFiNAG zur Verfügung.
Auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen gilt eine Vignettenpflicht für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile.
Für einzelne besondere Streckenabschnitte wie insbesondere Alpenüberquerungen werden zusätzliche Mautgebühren verlangt. Dort entfällt dann die Vignettenpflicht.
Ortsdurchfahrten können für Transitreisende gesperrt sein.
Die Vignette kann neben der bisherigen Form als Klebevignette auch als digitale Vignette im ASFiNAG-Webshop oder über die ASFiNAG-App zum identischen Preis erworben werden und wird mit dem Kennzeichen im System erfasst. Digitale Vignetten mit einer Gültigkeit bis zu 10 Tagen können auch bei Onlinekauf mit sofortiger Gültigkeit erworben werden; länger gültige Vignetten gelten bei Onlinekauf erst ab dem 18. Tag nach dem Kaufdatum.
Klebevignetten dürfen nur auf die Windschutzscheibe, z. B. am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel, mit direktem Kontakt geklebt werden, bei Motorrädern sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrades. Nicht geklebte Vignetten sowie nicht gelochte Zeitvignetten (2-Monats-Vignetten, 10-Tages-Vignetten) sind ungültig.
Der untere Vignettenabschnitt muss aufbewahrt werden, die Trägerfolie mit Seriennummer dient als Kaufnachweis.
Kontrollen werden durch Polizei, Zollwache und Mautaufsichtsorgane meist automatisiert durchgeführt, wobei Kfz aus Deutschland durch eine Abfrage beim Kraftfahrzeugregister Flensburg identifiziert werden. Bei fehlender, nicht ordnungsgemäß angebrachter oder manipulierter Vignette werden hohe Strafen erhoben. Fehlerhaft angebrachte Vignetten werden bei den automatischen Kontrollen nicht erfasst.
Vom 1. November bis 15. April müssen Fahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen oder Schneeketten ausgerüstet sein.
Die Promillegrenze beträgt 0,5. Für Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen, gilt 0,1 Promille.
Für in- und ausländische Lenker mehrspuriger Fahrzeuge gilt eine Mitführ- und Tragepflicht von Warnwesten. Verstöße sind bußgeldbewehrt.
Bei Überschreiten des Tempolimits und Parkverstößen drohen empfindliche Geldbußen.
Der deutsche Führerschein wird anerkannt.
Es ist an allen öffentlichen Orten nicht mehr erlaubt, das Gesicht durch Kleidung oder andere Gegenstände zu verhüllen bzw. zu verbergen (Ausnahmen: behördlich angeordnete Maskenpflicht oder Kälte). Ein Verstoß zieht eine Strafe von 150 EUR nach sich, die in bar oder mit Kreditkarte beglichen werden kann. Weitere Auskünfte erteilt das österreichische Bundesministerium für Inneres.
Landeswährung ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind vielerorts möglich. Nicht alle Dienstleistungen sind bargeldlos möglich; insbesondere in der Gastronomie wird zum Teil nur Barzahlung akzeptiert.
Für die Einreise nach Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Österreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.
In großen Teilen des Landeskommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.
Das Versorgungsniveau in Österreich ist gut.
Es besteht in Österreich für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Letzte Änderungen:
Aktuelles - Massive Einschränkungen im Reiseverkehr am Brenner am 30. Mai 2026
Redaktionelle Änderungen
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- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Am Samstag, den 30. Mai 2026, kommt es aufgrund einer Demonstration gegen die Verkehrsbelastung im Tiroler Wipptal auf der A 13 Brenner Autobahn bei Matrei am Brenner zu einer Verkehrssperrung des gesamten Brennerkorridors in Tirol/Österreich:
Aufgrund des ohnehin erhöhten Verkehrsaufkommens (Pfingstferien) sind Verkehrsbehinderungen in ganz Tirol zu erwarten.
Die Tiroler Landesregierung empfiehlt, am 30. Mai 2026 auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten. Reisenden wird dringend empfohlen, Tirol am 30. Mai 2026 weiträumig zu umfahren oder die Reisezeiten entsprechend anzupassen, da mit massiven Staus und Wartezeiten vor den Sperrpunkten sowie verstärkten Verkehrskontrollen zu rechnen ist.
Es gibt keine Ausweichmöglichkeit. Auch an den Tagen vor und nach dem 30. Mai 2026 ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Informationen zur aktuellen Verkehrslage bieten die zuständigen Behörden und Automobilclubs:
Terroristische Anschläge können auch in Österreich nicht ausgeschlossen werden. In Österreich gilt seit 2023 eine erhöhte Terrorwarnstufe (vier von fünf).
Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen stark frequentierten Orten vor. Gewaltkriminalität ist selten.
Es herrscht gemäßigtes Alpin-Klima mit zunehmend kontinentalem Einfluss nach Osten.
Im Winter kommt es in den Bergen immer wieder zu Lawinenabgängen und Sperrungen von Gebieten, insbesondere von Tälern.
Schnee- und Gletscherschmelze können im Frühjahr Lawinen und Erdrutsche verursachen. Insbesondere im Sommer und Frühherbst kann (plötzlicher) Starkregen zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Ganzjährig kann es zu Berg- und Felsstürzen sowie Gerölllawinen kommen.
Siehe Aktuelles
Derzeit werden an der deutsch-österreichischen Grenze Binnengrenzkontrollen durchgeführt.
Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.
Österreich ist Teil des sog. Schengenraums; gleichwohl muss mit Grenzkontrollen an allen Landesgrenzen gerechnet werden. Das gilt sowohl für den Auto,- Bus,- und Zugverkehr als auch für Flughäfen. Österreich führt derzeit regelmäßige Grenzkontrollen an den Außengrenzen zu Slowenien, Ungarn, zur Slowakischen und zur Tschechischen Republik durch. Dies kann zu Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr bei der Einreise nach Österreich führen.
Es gibt es sehr gut ausgebautes und dichtes Eisenbahn- und Busverkehrsnetz.
Seit Januar 2025 ist die Brennerautobahn (A13) in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar. Grund ist ein mehrjähriges Sanierungsprojekt. Informationen zur Nutzung der Brennerautobahn stellt die Betreibergesellschaft ASFiNAG zur Verfügung.
Auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen gilt eine Vignettenpflicht für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile.
Für einzelne besondere Streckenabschnitte wie insbesondere Alpenüberquerungen werden zusätzliche Mautgebühren verlangt. Dort entfällt dann die Vignettenpflicht.
Ortsdurchfahrten können für Transitreisende gesperrt sein.
Die Vignette kann neben der bisherigen Form als Klebevignette auch als digitale Vignette im ASFiNAG-Webshop oder über die ASFiNAG-App zum identischen Preis erworben werden und wird mit dem Kennzeichen im System erfasst. Digitale Vignetten mit einer Gültigkeit bis zu 10 Tagen können auch bei Onlinekauf mit sofortiger Gültigkeit erworben werden; länger gültige Vignetten gelten bei Onlinekauf erst ab dem 18. Tag nach dem Kaufdatum.
Klebevignetten dürfen nur auf die Windschutzscheibe, z. B. am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel, mit direktem Kontakt geklebt werden, bei Motorrädern sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrades. Nicht geklebte Vignetten sowie nicht gelochte Zeitvignetten (2-Monats-Vignetten, 10-Tages-Vignetten) sind ungültig.
Der untere Vignettenabschnitt muss aufbewahrt werden, die Trägerfolie mit Seriennummer dient als Kaufnachweis.
Kontrollen werden durch Polizei, Zollwache und Mautaufsichtsorgane meist automatisiert durchgeführt, wobei Kfz aus Deutschland durch eine Abfrage beim Kraftfahrzeugregister Flensburg identifiziert werden. Bei fehlender, nicht ordnungsgemäß angebrachter oder manipulierter Vignette werden hohe Strafen erhoben. Fehlerhaft angebrachte Vignetten werden bei den automatischen Kontrollen nicht erfasst.
Vom 1. November bis 15. April müssen Fahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen oder Schneeketten ausgerüstet sein.
Die Promillegrenze beträgt 0,5. Für Personen, die den Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen, gilt 0,1 Promille.
Für in- und ausländische Lenker mehrspuriger Fahrzeuge gilt eine Mitführ- und Tragepflicht von Warnwesten. Verstöße sind bußgeldbewehrt.
Bei Überschreiten des Tempolimits und Parkverstößen drohen empfindliche Geldbußen.
Der deutsche Führerschein wird anerkannt.
Es ist an allen öffentlichen Orten nicht mehr erlaubt, das Gesicht durch Kleidung oder andere Gegenstände zu verhüllen bzw. zu verbergen (Ausnahmen: behördlich angeordnete Maskenpflicht oder Kälte). Ein Verstoß zieht eine Strafe von 150 EUR nach sich, die in bar oder mit Kreditkarte beglichen werden kann. Weitere Auskünfte erteilt das österreichische Bundesministerium für Inneres.
Landeswährung ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind vielerorts möglich. Nicht alle Dienstleistungen sind bargeldlos möglich; insbesondere in der Gastronomie wird zum Teil nur Barzahlung akzeptiert.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Österreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bieten das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.
Für die Einreise nach Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Österreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.
In großen Teilen des Landeskommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.
Das Versorgungsniveau in Österreich ist gut.
Es besteht in Österreich für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Im Krankheitsfall wenden sich EHIC-Inhaber direkt an einen Vertragsarzt. Anschriften sind bei einer Gebietskrankenkasse erhältlich. Bestimmte ambulante Behandlungen können aber auch in den Ambulatorien der Gebietskrankenkassen erfolgen.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Die Notrufnummern lauten: Polizei: 133; Krankenwagen: 144; Feuerwehr: 122.
| Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen |
|---|---|
| Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) | 1 |
[1] Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Eine Impfung gegen FSME wird empfohlen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Österreich gilt als terrestrisch tollwutfrei.
| Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich | Personalausweis/Identitätskarte |
|---|---|---|---|---|
| Andere EU-Länder | Nein/1 | Nein | Nein | Ja/1 |
| Türkei | Ja | 2 | Ja | - |
| Österreich | - | - | - | - |
| Schweiz | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Deutschland | Nein | Nein | Nein | Ja |
U. a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder könenn für einem Aufenthalt von bis zu 3 Monaten mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:
EU-Länder und Schweiz ([1] Ausnahmen: Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Dänemark, Lettland, Litauen, Irland (Rep.) und Schweden.).
Allgemein erforderlich, muss bei Visumpflicht noch mindestens 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein. Reisepässe von EU-Bürgern und Schweizern müssen während des Aufenthalts gültig sein.
Österreich ist Unterzeichner und Anwender der EU-Rechtsakte (Schengener Abkommen).
Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
(a) EU-Länder und Schweiz.
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen.
Deutsche: Personalausweis oder elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Schweizer: Identitätskarte oder eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Alleinreisende österreichische Minderjährige benötigen bei der Ausreise aus Österreich eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten / Eltern sowie ihre Geburtsurkunde und eine Passkopie der Sorgeberechtigten / Eltern. Alleinreisenden ausländischen Minderjährigen wird eine Reiseerlaubnis der Eltern/Sorgeberechtigten empfohlen.
Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.
Kurzzeitvisum: bis zu 3 Monate. Transitvisum: bis zu 5 Tage.
EU-Bürger und Schweizer, die sich länger als 3 Monate in Österreich aufhalten wollen, müssen innerhalb von vier Monaten ab Einreise bei der zuständigen Niederlassungsbehörde eine Anmeldebescheinigung beantragen. Dazu ist u. U. der Reisepass erforderlich. Nach weiteren fünf Jahren ununterbrochenen Aufenthalts besteht das Recht auf Daueraufenthalt.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die aus einem Nicht-Schengen-Land mit dem nächsten Anschluss in ein anderes Nicht-Schengen-Land weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Weiterreisepapiere verfügen, benötigen kein Transitvisum.
Einreisevisum (Kurzzeit-/Langzeitvisum), Flughafentransit- und Transitvisum.
Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen. (s. Kontaktadressen).
Schengen-Visum:
(a) Reisepass, der mindestens 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig ist und der innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt wurde, sowie Kopien der ersten vier Seiten des Reisepasses.
(b) Ggf. alle Dokumente im Original, die den Zweck (z. B. Einladung von Privatpersonen oder Firmen, ärztliches Attest und Terminvereinbarung beim behandelnden Arzt oder in einem Krankenhaus) und die Bedingungen des geplanten Aufenthalts (z. B. Hotelreservierung) rechtfertigen.
(c) Dokumente, die beweisen, dass der (eingeladene) Ausländer über ausreichende Mittel zur Bestreitung der Kosten für Aufenthalt und Rückreise sowie für eventuelle Kosten für seine ärztliche Versorgung verfügt, ggf. in Form einer Kostenübernahmeverpflichtung.
(d) Dokument, das beweist, dass der Ausländer auf individueller oder kollektiver Grundlage Inhaber einer die Kosten für die Rückführung aus ärztlichen Gründen, die dringende ärztliche Behandlung und/oder Krankenhausversorgung deckenden gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ist. Grundsätzlich muss der Antragsteller eine Versicherung im Wohnsitzstaat abschließen. Wenn der Gastgeber eine Versicherung für den Antragsteller abschließt, so muss er dies im eigenen Wohnsitzstaat tun. Die abgeschlossene Versicherung muss für das gesamte Gebiet der Schengen-Staaten und für die ganze Dauer des Aufenthalts gelten. Die Versicherung muss eine minimale Deckung von 30.000 € aufweisen.
(e) Visumgebühr.
(f) 2 aktuelle biometrische Passbilder.
(g) 1 ausgefülltes Antragsformular.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Für Reisende innerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen.
Reisende, die in die EU einreisen oder aus ihr ausreisen und Barmittel von 10.000 € oder mehr (zu Barmitteln zählen neben Bargeld auch Reiseschecks, Sparbücher, andere Währungen, auf Dritte ausgestellte Schecks, der tatsächliche Wert von Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin (Goldmünzen mit einem Goldgehalt von mindestens 90 Prozent, ungemünztes Gold in Form von Barren, Nuggets oder Klumpen mit einem Goldgehalt von mindestens 99,5 Prozent), Edelsteine (aber nicht Schmuck))) mit sich führen, müssen diesen Betrag bei den Zollbehörden anmelden (ausgefülltes Formular ZA 292 bereit halten, herunterladbar auf www.bmf.gv.at).
Werden in allen größeren Städten und Urlaubsregionen von zahlreichen Hotels, Restaurants, Geschäften und Tankstellen akzeptiert. Einige Restaurants akzeptieren kein Bargeld. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Österreich nur in den Großstädten in wenigen Banken und in Wechselstuben eingelöst werden.
Im Allgemeinen: Mo-Fr 08.30-12.30 und 13.30-16.00/17.00 Uhr (Zentralen sind teils durchgehend und abends länger geöffnet). Zum Teil unterschiedliche Öffnungszeiten in den einzelnen Bundesländern. Die Wechselstuben in Flughäfen und Bahnhöfen öffnen täglich 08.00-22.00 Uhr.
Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Österreich eingeführt werden:
Frisches Fleisch und konserviertes Fleisch, Milch und Milchprodukte (siehe auch Einfuhrbestimmungen), bestimmte Waffen. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
Es besteht ein Einfuhrverbot u.a. für die folgenden Waren aus der Russischen Föderation in die EU: Diamanten, Gold, Schmuck, Zigaretten, Kosmetikartikel, Meeresfrüchte (z.B. Kaviar), Spirituosen (z.B. Vodka), Schuhe, Kleidung und Smartwatches.
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