Bitte beachten Sie, dass folgende Einreiseinformationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind: bei Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Einreise für Österreicher

Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens 6 Monate über den Aufenthalt gültige Reisepass. Wegen Antragsdauer und sonstiger Einzelheiten bitte Kontakt mit dem zuständigen Konsulat aufnehmen.

Einreise für Schweizer

Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens 6 Monate über den Aufenthalt gültige Reisepass. Wegen Antragsdauer und sonstiger Einzelheiten bitte Kontakt mit dem zuständigen Konsulat aufnehmen.

Landesdaten

Lage

Gambia liegt an der Westküste Afrikas und ist das kleinste Land des afrikanischen Kontinents. Die Islamische Republik The Gambia, wie das Land offiziell heißt, wird im Norden, Osten und Süden von der Republik Senegal umschlossen, im Westen ist der Atlantische Ozean die natürliche Grenze. Der Fluss Gambia durchzieht The Gambia von Osten nach Westen, die Breite beträgt an der Flussmündung sechs Kilometer, kein Ort des Landes ist weiter als 25 km vom Fluss Gambia entfernt.

Fläche: 11.295 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke, inklusive Hauptstadtbezirk.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,6 Millionen

Städte:

Banjul (Hauptstadt) ca. 32.900

Serrekunda ca. 416.000

Brikama ca. 101.100

Sprache

Amts- und Handelssprache ist Englisch. Daneben werden zahlreiche afrikanische Sprachen gesprochen. Am weitesten verbreitet sind Mandinka, Wolof und Ful.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden.

Stromspannung

In den Hauptorten Banjul, Bansang, Basse, Brikama, Fajara, Georgetown, Mansakonko, Cape St. Mary gibt es 220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; unterschiedliche Stecker, die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich.

Telefon/Post

Post

Der Postverkehr ist schnell (Briefe nach Europa brauchen ca. 7-14 Tage) und preiswert.

Telefon

Die Fernsprechvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Gambia ist 00220, die siebenstellige Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Gambia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Digitales Telefonsystem auf Satellitenbasis. Auslandsgespräche sind von Hotels und den Postämtern aus möglich, aber sehr teuer. Es gibt überall Telefonzellen oder Büros von Gamtel. Telefontarife nach 23 Uhr sind um ca. 30 Prozent günstiger.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 16 (in Banjul 18), Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Gambia von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

Internet

Länderkürzel: .gm

Internetverbindungen sind über die Büros von Gamtel möglich, auch die großen Hotels bieten Internet-Service an.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

18. Februar (Unabhängigkeitstag)

14. April (Karfreitag)

17. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

22. Juli (Tag der Revolution)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

25. Dezember (Weihnachten)

Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag oder einen anderen Feiertag, ist der darauf folgende Tag arbeitsfrei.

Islamische Feiertage 2017 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

26. Juni (Fest des Fastenbrechens)

2. September (Opferfest)

2. Oktober (islamisches Neujahr 1438)

30. September Ashura-Tag (Tamxarit)

30. November (Mohammeds Geburtstag)

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein. Der Ramadan dauert im Jahr 2017 vom 27. Mai bis zum 25. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Öffnungszeiten

Banken in Banjul: Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 9-13.30 Uhr;

Bankfilialen in anderen Städten: Mo bis Fr 8-13 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr;

Regierungsstellen und Büros: Mo bis Do 8-15/16 Uhr, Fr und Sa 8-12.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-12.15, 14-16 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr (oft Mittagspause von 12-14 Uhr), Sa 9-13 Uhr.

Kleidung

Leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende sollte man aber auch leichte Wollsachen dabeihaben. Für Buschsafaris braucht man festes Schuhwerk. Gute Sonnenbrillen sowie ausreichender Sonnenschutz sind notwendig.

Geschichte/Politik

Die Portugiesen hatten schon im 15. Jahrhundert Handelskontore an der Mündung des Gambia-Flusses. Der Strom galt als idealer Zugang ins Innere Westafrikas. Händler brachten auf diesem Weg unterschiedlichste Waren ins Landesinnere und nahmen auf dem Rückweg Sklaven mit an die Küste. Nachdem die Portugiesen abgezogen waren, war es deshalb auch nicht verwunderlich, dass sowohl die Spanier und Holländer, als auch die Briten und Franzosen sich um diesen lukrativen Stützpunkt bemühten. Die Briten blieben schließlich die Herren im Sklavenland am Gambia-Fluss; im Jahre 1765 befanden sich Gambia und Senegal in britischer Hand. 1776 wurde das senegalesische St. Louis den Franzosen überlassen.

1807 schafften die Briten die Sklaverei ab und machten es sich nun zur Aufgabe, französische Sklavenschiffe zu kapern, die Schwarzen zu befreien und in ihrem Protektorat Gambia anzusiedeln. Um die Abschaffung des Sklavenhandels besser überwachen zu können, wurde 1816 auf dem strategisch günstig gelegenen Gelände der heutigen Stadt Banjul eine Garnison errichtet, die bereits zehn Jahre nach ihrer Gründung auf 1.800 Einwohner angewachsen war.

1901 wurde Banjul eine Kronkolonie, wovon das Stadtbild Banjuls heute noch Zeugnis ablegt.

1965 wurde Gambia unabhängig, blieb aber im Commonwealth. Von 1970 an war es eine eigenständige Republik innerhalb des Commonwealth, bis die gambische Regierung im Oktober 2013 die Mitgliedschaft für beendet erklärt hat. Von 1982 bis 1989 bildete es mit dem Senegal, in den Gambia wie ein großer Finger hineinragt, eine politische Konföderation (“Senegambia”), die sich aber nicht bewährte.

Die Demokratie Gambias dauerte von 1962 bis 1994, bis ein Militärputsch auch die Versuche der ethnischen Berücksichtigungen in Regierungspositionen unterbrach. Alle Parteien sind heute formell wieder zugelassen, der Präsident gewählt.

Wirtschaft

Gambia ist ein reines Agrarland; 80 Prozent der Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Neben Reis und Hirse werden vor allem Erdnüsse angebaut. Sie nehmen zwei Drittel des Ackerlandes ein und werden in alle Welt exportiert. Die Industrie besteht größtenteils aus Verarbeitungsbetrieben für Lebensmittel - hauptsächlich für die Erdnüsse, aus denen Öl gewonnen wird.

Der Tourismus ist Gambias zweitwichtigster und zugleich dynamischster Wirtschaftszweig, der Gambia nicht nur Devisen bringt, sondern auch für Arbeitsplätze sorgt. Die meisten Touristen kommen aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden.

Religion

Etwa 85 Prozent der Bevölkerung sind islamischen Glaubens. Außerdem leben Christen (ca. 10 Prozent) sowie Anhänger von Naturreligionen in Gambia.

Vegetation

Im Norden wachsen Affenbrotbäume, Akazien und Kapokbäume sowie immergrüne tropische Gewächse und Mangroven an den Ufern des Gambia-Flusses. Weite Teile des Landes sind unfruchtbar. Auf Sandböden gedeihen die Erdnüsse. Gambia besitzt im Südwesten noch Waldsavannen. Inzwischen hat man begonnen, das Land mit Teak- und anderen Bäumen aufzuforsten.

Tierwelt

Zahlreiche afrikanische Tiere sind im Abuko-Naturschutzgebiet, nicht weit von Banjul, zu Hause. Man kann hier geruhsam wandern; die Tiere - unter anderem Antilopen und Affen - sind ungefährlich. Andere Tiere - Nilpferde, Delfine und Krokodile, aber auch zahlreiche Vogelarten - sind im Freizeitpark Tendaba am Gambia-Fluss zu bewundern.

Kulinarisches

Gambianische Speisen tragen exotische Namen wie “Benachin”, “Bassee Nyebo” oder “Plasas”. Typisch für Gambia sind Erdnuss-Gerichte wie “Domodan” oder “Chura Gerte”. In den Hotels gibt es internationale Küche.

Klimadiagramm

Klimainformationen

An der Küste ist das Klima für Europäer erträglich, im Landesinnern jedoch ist es sehr heiß (besonders tagsüber von März bis Juni). Die Temperaturen schwanken je nach Jahreszeit zwischen 15 und 43°C. Von Januar bis Mai weht der aus der Sahara kommende “Harmattan”. In der Regenzeit muss man mit starken Niederschlägen und einer hohen Luftfeuchtigkeit rechnen. Sie erstreckt sich üblicherweise auf den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang November, dabei sind der August und der Oktober die regenreichsten Monate. Allgemein kühlt es in den Abendstunden meist etwas ab.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man das Land während der Trockenzeit, von Dezember bis März/April, da zu dieser Zeit angenehme Temperaturen (ca. 30°C) und geringe Luftfeuchtigkeit herrschen. Für Banjul und Umgebung (sehr schöne, ausgedehnte Strände) ist die beste Zeit von Mitte November bis Mitte Mai (tagsüber ca. 30°C, nachts teilweise bis auf 15°C absinkend).

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dalasi ( D)

1 Dalasi = 100 Bututs.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 51,91 D

1 US-$ = ca. 44,82 D

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist “Devisenkurse” zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: bis zu 10.000 US-$ oder dem Gegenwert in anderen Fremdwährungen

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: bis zu 10.000 US-$ oder dem Gegenwert in anderen Fremdwährungen

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal bis zum Betrag von 75 Dalasi

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Währungen aus Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden nicht umgetauscht. Euro sowie CFA-Francs werden akzeptiert.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten größeren Hotels und vereinzelt auch in Restaurants akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären). Barabhebungen bei Banken sind möglich.

Geldautomat: Ja - Geldautomaten (akzeptieren oft nur Visa) gibt es bei der Standard Chartered Bank in Banjul sowie bei einigen ihrer Filialen.

Auskunftstellen

Gambia Tourism Authority

Kololi, K.M.C.

Bakau /Gambia

PO Box 4085

Kotu/The Gambia

(00220) 446 24 87

(00220) 446 24 91, 446 24 93/94

info@gtboard.gm; info@gta.gm; info@gta.gm

Botschaften und Konsulate

Ambassade de la République Islamique de Gambie

126, Avenue Franklin D. Roosevelt

1050
Brüssel - Belgien

(0032 2) 646 32 77

(0032 2) 640 10 49

info@gambiaembassybrussels.be

Mo bis Do 9.30-16.30 Uhr, Fr 9.30-13 Uhr; Visa-Abteilung Mo bis Do 10-14 Uhr, Fr 10-12 Uhr

Honorarkonsulat der Islamischen Republik Gambia

Windscheidstraße 19

10627
Berlin

(0 30) 891 14 01

(0 30) 892 31 21

Di und Do 10-12 Uhr und nach Vereinbarung

Generalkonsulat der Islamischen Republik Gambia

Gladbacher Straße 17-19

50672
Köln

(02 21) 888 88 73

(02 21) 888 88 73

info@gambia-consulate.de

Di und Do 10-12 Uhr und nach Vereinbarung

Honorarkonsulat der Islamischen Republik Gambia

Azenbergstraße 19

70174
Stuttgart

(07 11) 46 05 81 00

info@honorary-consulate.de

nach Vereinbarung

Ambassade de la République fédérale d’Allemagne

20, Avenue Pasteur
Angle Rue Mermoz

Dakar

Ambassade de la République fédérale d’Allemagne

B.P. 2100

Dakar/Senegal

(00221) 338 22 52 99

(00221) 338 89 48 84

www.ambassade-allemagne.sn

info@dakar.diplo.de

Mo bis Fr 9-12 Uhr

Amtsbezirk: Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Kap Verde

Office of the German Embassador

1 Paradise Beach Place
Bertil Harding Highway

Kololi /Gambia

(00220) 446 30 26

Ärztliche Hilfe

BANJUL: Lamtoro Medical Center, Dr. A. A. Sallah (spricht Englisch), Badala Parkway, Kololi,, Banjul, Tel. 446 09 34, 446 09 07;

BAKAU:Medical Research Council (Britisch), Fajara, Tel. 449 54 42.


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