| Ländername | Republik Malta, Repubblika ta' Malta |
| Beste Reisezeit | April, Mai, Juni, September |
| Fläche | 316 km2 |
| Hauptstadt | Valletta |
| Bevölkerung | 553.214 |
| Sprache | Englisch |
| Staats-/Regierungsform | parlamentarische Demokratie |
| Staatsoberhaupt | Myriam Spiteri Debono, Präsidentin der Republik Malta, Amtsantritt am 04.04.2024 |
| Vertreter des Staatsoberhaupts | Prof. Frank Bezzina ("Acting President") |
| Regierungschef | Premierminister Dr. Robert Abela (Partit Laburista (PL)/Labour Party) seit 13.01.2020 |
| Außenminister | Dr. Ian Borg (PL), Amtsantritt am 30.03.2022; seit 17.09.2024 zugleich im Amt des stellvertretenden Premierministers |
| Währung | Euro |
| Zeitzone | UTC+1, UTC+2, Mitteleuropäische Zeit |
| Reiseadapter | G |
| Kfz-Länderkennzeichen | M |
| ISO-3166 | MT, MLT |
| Internet-TLD | .mt |
| Landesvorwahl | +356 |
| Website | http://www.gov.mt/ |
| Reisepass & Visum | Nicht notwendig |
| Geeignet für | Kultur, Outdoor, Meer, Feiern |
| 5200–2500 v. Chr. | Erste Besiedlung, ab 4000 Epoche der Tempelbauer |
| 2000–1000 v. Chr. | Epoche der bronzezeitlichen Schienenbauer |
| 1000–218 v.Chr. | Phönizische Herrschaft |
| 218 v.Chr.–397 n.Chr. | Römische Herrschaft |
| 397–1070 | Erst byzantinische, ab 870 arabische Herrschaft |
| 1070–1530 | Erst sizilianische Normannen, dann Staufer, dann Königreich Aragon |
| 1530–1798 | Herrschaft der Ritter |
| 1565 | Belagerung durch die Tu"rken |
| 1800–1964 | Britische Herrschaft |
| 1940–42 | Bombardierung durch Deutsche und Italiener |
| 1964 | Malta wird unabhängig, 1979 verlassen die letzten britischen Truppen die Insel |
| 2004 | EU-Beitritt Maltas |
| 2018 | Valletta ist Europäische Kulturhauptstadt |
| 2024 | Myriam Spiteri Debono wird als dritte Frau in diesem Amt Präsidentin von Malta |
Auberge d’Italie | 28 Melita Street | Valletta | Tel. 2 12 20 01 93
17 Independence Square | Victoria | Tel. 22 91 54 52
In Deutschland: Schillerstr. 30–40 | 60313 Frankfurt/ M. | Tel. 069 2 47 50 31 30 |visitmalta. com , malta.reise
In Österreich: Opernring 1/R/5/547 | 1010 Wien | Tel. 01 5 85 37 70 | wien@urlaubmalta.com
In der Schweiz: Flughafen | 8060 Zu"rich | Tel. 4 38 16 30 15 | switzerland@urlaubmalta.com
Whitehall Mansions 3/Ta’ Xbiex Seafront | Ta’ Xbiex | Tel. 22 60 40 00 | valletta.diplo.de
8 Sir Temi Zammit Av. | Ta’ Xbiex | Tel. 21 22 15 97 | austrianconsulatemalta@bianchi.com.mt
M. Lowell | 6 Zachary Street | Valletta | Tel. 21 24 41 59 | valletta@honrep.ch
Die Telefonnummer (112) gilt auf Malta und Gozo fu"r Krankenwagen, Feuerwehr, Polizei und Notarzt.
Ein kostenloser WLAN-Zugang (WiFi Hot Spot) ist auf vielen öffentlichen Plätzen eingerichtet, auch immer mehr Cafés und Bars bieten kostenlosen Internetzugang an. Teure Hotels erheben allerdings teils immer noch eine Gebühr dafür.
Die Vorwahl fu"r Telefongespräche nach Malta und Gozo lautet 00356. Die Vorwahl fu"r Gespräche von Malta nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041. Anschließend muss die Ortsvorwahl ohne 0 gewählt werden.
Telefonzellen werden auch auf Malta immer seltener; wie u"berall nutzt man auch hier eher das Handy. Seit 2017 fallen innerhalb der EU keine Roaminggebühren mehr an. Wer möchte, kann sich eine maltesische SIM-Card kaufen z. B. bei Epic (Filiale in der Abflughalle des Flughafens).
Karneval (Valletta, aber auch in vielen Dörfern) mit Umzu"gen, Tanzwettbewerben und Maskeraden
Karfreitag (in 14 Dörfern) aufwendige Prozessionen
Ostersonntag (Vittoriosa, Senglea und Cospicu) prächtige Prozessionen mit lebensgroßer Christusfigur
Feuerwerksfestival (Grand Harbour)
World Music Festival (Fort St. Elmo in Valletta) Mitte Mai zwei Tage lang
Isle of MTV (Floriana) Europas größtes kostenloses Open-Air-Festival mit internationalen Pop- und Rockbands,
Festas (Birkirkara, Fleur de Lys, Hamrun, Luqa, Rabat und Sliema)
Santa-Marija-Feste in vielen Orten, so in Mgarr, Mosta, Gudja und Qrendi
Great Siege Regatta (Grand Harbour) am 8. September mit den traditionellen Ruderbooten und Volksfest
Notte Bianca (Valletta) eine Samstagnacht lang im Oktober. Konzerte aller Art auf Straßen, Plätzen, in Palästen und Museen, Ende des Monats
| 1. Januar | Neujahr |
| 10. Februar | Schiffbruch des Apostels Paulus |
| 19. März | St Joseph |
| 31. März | Freiheitstag |
| März/April | Karfreitag; Ostersonntag |
| 1. Mai | Tag der Arbeit |
| 7. Juni | Nationalfeiertag |
| 29. Juni | St Peter und Paul |
| 15. August | Mariä Himmelfahrt |
| 8. September | Ende der großen Belagerung |
| 21. September | Unabhängigkeitstag 1964 |
| 8. Dezember | Mariä Empfängnis |
| 13. Dezember | Tag der Republik |
| 25. Dezember | Weihnachten |
Das Linienbusnetz auf Malta und Gozo ist ausgezeichnet. Die Fahrpreise sind günstig, die Informationen auf der Website publictransport.com.mt fast perfekt, aber nur auf Englisch und Maltesisch. Zwei Stunden gültige Einzeltickets kosten 2,50 Euro. Fahrten mit Nachtbuslinien kosten ganzjährig 3 Euro. Der Wochenpass Explore-Card für alle Linien ist für 25 Euro zu haben (Kinder bis 10 zahlen 17 Euro). Einzeltickets sind beim Fahrer erhältlich. Wochenpässe kauft man in den Büros der Busgesellschaft in der Ankunftshalle des Flughafens sowie an den Busbahnhöfen von Valletta, Bugibba, Victoria/ Gozo und Sliema Ferries sowie in zahlreichen Geschäften und Lottobüros (Liste im Internet). Alle Tickets können auch mit Debit-/Kreditkarte bezahlt werden.
Teurer, aber auf jeden Fall bequemer sind die Hop-on-Hop-off-Busse von City Sightseeing Malta (city-sightseeing.com). Die Cabrio-Doppeldecker fahren auf zwei unterschiedlichen Routen auf Malta (Nordmalta: blaue Tour, Südmalta: rote Tour) und zwei auf Gozo (Südwesten: lila Tour, Norden: blaue Tour) und steuern dabei viele touristisch interessante Ziele an. Man kann an jeder beliebigen Haltestelle ein- und aussteigen; während der Fahrt gibt’s über Kopfhörer Informationen. Das Tagesticket für Malta kostet 28 Euro, für Gozo 20 Euro. Der Transfer von jedem Hotel auf Malta zu einem der Startpunkte und zurück ist bereits enthalten. Die Busse verkehren auf Malta alle 30, auf Gozo alle 45 Minuten. Startpunkt der Touren auf Malta ist Sliema Ferry, auf Gozo Victoria. Im Sommerhalbjahr gibt es zusätzlich die Tour „Malta by Night“.
Zwischen Cirkewwa im Norden Maltas und Mgarr auf Gozo werden im Sommer täglich 45 Überfahrten rund um die Uhr angeboten, Nov.–Mai nur ca. 22 Fahrten 5.45–23.30 Uhr (Fahrzeit ca. 30 Min.). Hin- und Rückfahrt kosten ca. 4,70 Euro, für Kinder (3–12 Jahre) sowie für Fahrräder ca. 1,20 Euro und für Autos inklusive Fahrer ca. 16 Euro. Für die Fahrt von Malta nach Gozo benötigt man kein Ticket; dieses wird nur am Fährterminal auf Gozo verkauft und beinhaltet automatisch Hin- und Rückfahrt. Info: Gozo Channel Company (Tel.22 10 90 00 | gozochannel.com).
Kleine Boote pendeln in der Saison den ganzen Tag über zwischen Mgarr, Comino und Cirkewwa. Zwischen Sliema und Valletta sowie zwischen Valletta und Cospicua/ Birgu gibt es alle 30 Minuten zwischen 6.45 und 24 Uhr (Nov.–Mai bis 19.30 Uhr) eine Personenfähre (einfache Fahrt 2 Euro, ab 19.30 Uhr 2,50 Euro | vallettaferryservices.com). Die Buslinie 133 verbindet die beiden Fähranleger Vallettas miteinander und mit dem Stadtzentrum (2,50 Euro).
Halb- und ganztägige Touren mit dem Reisebus und staatlich lizenziertem Fremdenfu"hrer werden das ganze Jahr u"ber angeboten. So gibt es Halbtagesausflüge nach Valletta mit dem Besuch von Co-Kathedrale, Museen und Malta Experience (ca. 50 Euro) oder nach Mdina mit Besuch der Dingli Cliffs und der San Anton’s Gardens (ca. 35 Euro).
Ebenfalls auf dem Programm stehen Ganztagestouren nach Gozo (ab ca. 70 Euro), Ganztagesfahrten durch den Süden der Insel mit Besuch von Hagar Qim und Marsaxlokk (ca. 65 Euro), Abendfahrten nach Mdina sowie organisierte Besuche von festas (ca. 20 Euro). Die Eintrittsgelder und bei Tagesausflu"gen auch das Mittagessen sowie ein Abholservice vom Hotel sind in den Preisen zumeist inbegriffen.
Außer Bustouren werden auch leider sehr wenig umweltfreundliche Jeeptouren (ganztags ab ca. 50 Euro) angeboten sowie zahlreiche Bootsausflüge bis hinüber nach Sizilien. Es lohnt sich, alle Preise zu vergleichen, da unter den Anbietern ein heftiger Wettbewerb herrscht.
Auf Malta gibt’s mehrere, voneinander unabhängige Taxiunternehmen, Uber und Bolt. Man bestellt ein Taxi vor oder besteigt es an den Standplätzen. Taxis auf der Straße anzuhalten ist unüblich. Die Kosten sind etwas niedriger als bei uns.
Starkoch Jamie Oliver war ganz besonders von der Größe der Portionen in maltesischen Restaurants begeistert. Geschmeckt hat’s ihm natu"rlich auch – nicht nur, weil er Brite ist.
Die Engländer haben in den fast 150 Jahren ihrer Herrschaft nur geringe Spuren ihrer Ku"che hinterlassen – allen voran ihr Fru"hstu"ck, das so schmeckt wie auf der Insel der Queen und u"berall bis mindestens 12 Uhr erhältlich ist. Ansonsten aber prägt Italien und da insbesondere Sizilien die riesige Restaurantszene. Viele Köche stammen von dort, Authentizität ist garantiert. Pizza und oft hausgemachte Pasta gibt’s u"berall, aber auch die Spezialitäten der verschiedensten Stiefelregionen sind präsent. Generell ist in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zu immer mehr Feinschmeckerlokalen mit entsprechendem Preisniveau sowie zu exotischen Restaurants feststellbar. Neuer Szenetrend sind auch die stimmungsvollen Weinbars. Wer will, kann auf Malta in seinem Urlaub eine kulinarische Weltreise unternehmen. Die Ku"chenziele reichen von Griechenland und der Mongolei bis nach Malaysia und Indonesien, Indien, China und Japan. Auch eine Reihe arabischer Restaurants ist zu finden.
Stark zugenommen hat das bis vor Kurzem noch vernachlässigte Angebot maltesischer Spezialitäten. Dazu gehören vor allem viele Variationen von Suppen und Aufläufen, Gemu"se- und Kaninchengerichten. Denn fenek, Kaninchen, meist in Knoblauch- und Rotweinsauce serviert, ist das maltesische Nationalgericht schlechthin. Immer häufiger wird in guten Restaurants auch wieder mit genuin maltesischem Olivenöl gearbeitet, denn der Olivenanbau auf der Insel kommt wieder in Schwung. Lange war man auf Billigimporte aus Italien angewiesen.
Von den Maltesern geschätzt werden auch Kuchen, Torten und Gebäck, die es in den confectionery genannten Konditoreien gibt. Auch erhält man dort immer öfters die typisch maltesischen pastizzi. Das sind Blätterteigrollen oder -taschen, die ganz unterschiedlich gefu"llt sein können, so etwa mit Erbsenmus oder Frischkäse. Besonders groß ist deren Auswahl in jeder pastizzerija. Dort erhält man oft auch den Nudelauflauf timpana in kleinen Portionen. Vor allem auf Kirchweihfesten und Märkten wird eine andere sehr beliebte su"ße Spezialität verkauft: helwa tat-tork, eine dem tu"rkischen Halva ähnliche Nougatmasse aus Zucker und Mandeln.
Fisch ist auf Maltas Speisekarten immer präsent. Die Hälfte aller auf den Inseln verkauften Fische werden jedoch tiefgefroren importiert. Wer wirklich frischen Fisch essen will, der geht am besten in ein gutes Lokal, in dem die Fische im Ganzen präsentiert werden. Der Preis richtet sich dann nach dem Gewicht. Ein preiswertes und volkstu"mliches Fischgericht ist octopus stew, in Rotwein gekochter Krake. Der beliebteste Frischfisch von August bis November ist lampuki, ein makrelenähnlicher Fisch mit festem weißen Fleisch. Er wird gedämpft, gegrillt, gebacken, gebraten oder als Auflauf, torta tal lampuki, mit pu"riertem Blumenkohl, Zwiebeln und Tomaten serviert. Jederzeit wohlschmeckend und zudem noch grätenlos ist sword fish (Schwertfisch). Von Tintenfischringen sollte man ebenso Abstand nehmen wie von Shrimps. Beide werden fast immer tiefgefroren aus fernen Kontinenten eingefu"hrt – so kann man sie auch zu Hause essen.
Ein ausgesprochenes Nationalgetränk gibt es auf Malta nicht. Im Land selbst werden nur Milch, Fruchtsäfte, einige Liköre und drei Varianten der Bitterlimonade kinnie aus ungeschälten Orangen, Wasser und Wermutkraut sowie Wein und Bier produziert. Fu"r Letzteres sorgen zwei Brauereien: Carlsberg und Farsons. Auf Malta und Gozo wird zudem je ein CraftBeer gebraucht. Wein vom Fass bekommst du fast nur noch in einfachen Dorfkneipen. Die Restaurants bieten zumeist Flaschenweine an, denn die Traubenproduktion der Inseln deckt den Bedarf bei Weitem nicht. Zwar haben die maltesischen Kellereien damit begonnen, viele junge Rebstöcke verschiedener Sorten aus Frankreich und Italien zu importieren und auf der Insel pflanzen zu lassen, aber dennoch mu"ssen noch immer vor allem in Italien Trauben hinzugekauft werden, um genug „maltesischen“ Wein in den Inselkellereien produzieren zu können.
Die Speisekarten in den Restaurants informieren immer auf Englisch, manchmal auch auf Italienisch oder Deutsch. Die meisten Lokale stellen ihre Speise- und Getränkekarten auch auf ihre Homepage – inklusive Preisen. Da läuft einem das Wasser vielleicht schon vorab im Munde zusammen.
In Restaurants der gehobenen Kategorien sollte man sich von einem Kellner zum Tisch geleiten lassen. Manchmal ist es auch u"blich, zunächst an der Bar oder in der Lobby bei einem Aperitif Platz zu nehmen und derweil die Bestellung aufzugeben. Der Kellner bittet dann zu Tisch, sobald die Vorspeise servierbereit ist.
Die Essenszeiten auf Malta sind britisch begrenzt. In der Regel wird das Mittagessen 12–14 Uhr, das Abendessen 19–22 Uhr eingenommen. Für alle, die sich intensiv dem Studium der maltesischen Gastroszene widmen wollen, empfiehlt sich der jährlich erscheinende englischsprachige Gastroführer „The Definitive(ly) Good Guide Restaurants in Malta and Gozo“, der in Buchhandlungen auf den Inseln erhältlich ist. Aktuelle Infos gibt es auch auf restaurantsmalta.com.
In einigen Restaurants ist kein Bedienungsgeld im Rechnungsbetrag enthalten; in diesem Fall gibt man rund zehn Prozent, sonst wie bei uns.
Für Shoppingfans gibt es sicherlich attraktivere Reiseziele. Echt maltesische Produkte gibt es noch immer eher wenige, doch es gibt sie! Ab und an sind auch internationale Labels bei Sneakers, Kleidung, Schmuck und Uhren günstiger als bei uns – der Internetcheck und der Gang in die eine oder andere Mall bringen es ans Licht.
Auf internationalem Niveau arbeiten die Glasbläser von Malta und Gozo. Die Farbigkeit ihrer Erzeugnisse erinnert an venezianisches Muranoglas. Farbkombinationen und Formen von Gläsern, Kannen, Vasen, Schmuck und Figuren sind äußerst kunstvoll und harmonisch. Die meisten Glasbläser sind in Ta’ Qali auf Malta und in San Lawrenz auf Gozo zu finden. Da kann man ihnen auch bei ihrer schweißtreibenden Arbeit zusehen.
Farbenfrohe – und dazu noch schmackhafte – Mitbringsel sind maltesische Liköre der Marke Zeppi’s. Es gibt sie in den teilweise exotischen Geschmacksrichtungen Kaktusfeige, Mandel, Honig, Granatapfel, Fenchel, Johannisbrot und Feige. Gut in der heimischen Ku"che zu verwenden sind gozitanisches Meersalz, eingelegte Kapern samt ihren Zweigen und sonnengetrocknete Tomaten. Etwas Besonderes ist zudem das rare maltesische Olivenöl. Eine große Auswahl an Leckereien findest du auch noch im Abflugbereich am Flughafen – Su"ßes vom Café Cordina (244 Republic Street | Valletta) inbegriffen.
Wer wissen will, zu welchen Leistungen Maltas Modedesigner fähig sind, kommt am besten zur Fashion Week Anfang Juli: Dann repräsentieren sie ihre Entwürfe 4 bzw. 5 Tage lang bei Einzelmodeschauen im Fort St Elmo. Finden kannst du sie über fashion week.com.mt/designers Werf dann einen Blick auf ihre Websites. Die meisten haben E-Shops. Nur drei von ihnen haben es gewagt, Flagshipstores zu eröffnen: Charles & Ron (21 St Paul’s Street, Naxxar und in der The Point Shopping Mall in Sliema | charlesandron.com), Captain’s Cut Leather (St Mark Street, Valletta | captainscutleather.com) und Yana‘s Jewellery (Triq Misrah il Barrieri, Msida | yanasjewellery.com).
Eher skurril sind echt maltesische Mitbringsel fu"r Kinder. Hölzerne Schwerter fu"r Ritterspiele sind vielleicht noch sinnvoll, aber in Ta’ Qali kannst du auch ganze Ritterru"stungen aus Weißblech erstehen. Dann doch lieber einen Großmeister des Ritterordens von Playmobil: Die Figur gibt es nur auf Malta zu kaufen.
Schon seit ewig klöppeln maltesische und heute insbesondere gozitanische Frauen eine Malteserspitze, mit der sie Tischdecken, Taschentücher, Servietten, Schals und Stolen verzieren. Mit Fleiß stricken sie auch Pullover und Mützen – alles gut in Victoria und San Lawrenz auf Gozo zu kaufen.
Zu den handfesteren und auch etwas schwereren Mitbringseln gehört der Malta-Stone. Aus dem maltesischen Kalkstein werden nicht nur fast alle Häuser gebaut, aus ihm werden auch Gebrauchsgegenstände wie Aschenbecher, Briefbeschwerer und moderne Skulpturen gefertigt. Gute Adressen fu"r entsprechende Einkäufe sind Ta’ Qali und Limestone Heritage in Siggiewi.
Für fast alle staatlichen Museen und archäologischen Stätten gilt als Standardöffnungszeit 9–17 Uhr. Doch auch hier gibt es immer wieder temporäre Ausnahmen. Aktuelle Angaben von Eintrittspreisen und Öffnungszeiten sind zu finden unter heritagemalta.org.
| Aljotta | Fischsuppe mit viel Knoblauch, Kräutern und Reis |
| Minestra | Suppe mit verschiedensten Gemu"sesorten, serviert mit frischem Schafs- oder Ziegenkäse |
| Ravjul | Ravioli, gefu"llt mit gozitanischem Ricottakäse |
| Bragioli | Rindsroulade, gefu"llt mit Ei, Hackfleisch und Erbsen |
| Brungiel Mimli | Mit Reis, Hackfleisch und Kräutern gefu"llte Auberginen |
| Timpana | Nudelauflauf – meist aus Makkaroni – mit Béchamelsauce, mit oder ohne Hackfleisch |
| Ross fil-forn | Überbackener Reisauflauf mit Hackfleisch, Eiern und Tomaten |
| Imqaret | Mit gehackten Datteln gefu"llte Teigröllchen |
| Biskuttini tal-lewz | Mandelschnitten, meist auf Reisoblaten gebacken. Ideal zum Kaffee |
| Kannoli | Knusprige Teigröllchen, gefu"llt mit Ricottakäse und kandierten Fru"chten |
| Shandy | Die maltesische Variante des Alsterwassers und Radlers |
| Bajtra | Likör aus dem Fruchtfleisch der stachligen Kaktusfeige |
| Guze passito | Ein edler, roter Dessertwein aus Shiraz-Trauben, produziert von Marsovin |
| Cisk | Lagerbier der Simonds-Farson-Brauerei |
Das haben die Malteser schon immer gern gerufen. Auch heute treffen sich Hausfrauen und Rentner noch häufig zu diesem Spiel in Parteilokalen, band clubs und Gemeindesälen. Auch Pferdewetten sind auf der Trabrennbahn in Marsa durchaus noch en vogue. Und wer mehr zu verlieren hat, hofft bei Roulette und Black Jack in den Spielkasinos aufs große Geld. Das macht aber in Wirklichkeit die I-Gaming-Industrie. In der haben über 9000 Menschen Arbeit gefunden, über 6000 Studenten nahmen seit 2017 an den Kursen der I-Gaming-Akademie teil. Neben Gibraltar ist Malta Europas Zentrum für weltweite Internetwetten.
Kopf hoch: Vor allem abends fallen die vielen Leerstände in den oberen Geschossen vieler älterer Häuser auf. Niemand will mehr in uralten Bruchbuden wohnen. Ein Neubau weiter außerhalb ist oft billiger als eine Totalsanierung, da zieht man halt um. Im alten Haus bleibt bestenfalls noch ein Laden. Deswegen ufern Maltas Städte immer mehr aus, wachsen die Dörfer zusammen. Ein total neues Gesicht erhalten sie dennoch nicht, denn bevorzugtes Baumaterial ist weiterhin der lokale Muschelkalk. Der wird im Tagebau auf Malta und Gozo gewonnen, zersägt und mit Tiefladern zum Bauplatz gebracht. Stillgelegte Steinbru"che werden inzwischen fu"rs Recycling genutzt: Man füllt sie mit dem Schutt der abgerissenen alten Häuser wieder auf.
Wer lernt schon gern im Dauerregen? Sprachferien am Mittelmeer sind doch viel schöner. Malta hat sich perfekt auf Englisch-Sprachschu"ler eingestellt. Über 80 000 kommen alljährlich aus aller Welt, um sich von maltesischen Lehrern in der Muttersprache der Queen unterrichten zu lassen. Über 40 staatlich lizenzierte Sprachschulen buhlen um die Gunst der Lernwilligen und schaffen gut bezahlte Arbeitsplätze. Die meisten von ihnen konzentrieren sich auf das Areal zwischen Sliema und St Julian’s, aber auch fu"r Gozo gibt es Angebote (visitmalta.com/language-learning).
Wer waren eigentlich die alten Rittersleut’, deren Bauwerke auf Malta u"berall stehen? Sie kamen aus ganz Europa. Häufig waren es die Spätgeborenen, die nicht mehr viel erben konnten und ihr Glu"ck in der Fremde suchten. Der „Ritterliche Orden des Heiligen Johannes vom Spital in Jerusalem“, kurz Johanniter- und später Malteserorden genannt, wurde 1099 nach der Eroberung Jerusalems von den Teilnehmern am Ersten Kreuzzug gegru"ndet. Ordensritter konnten nur Adlige werden, die zunächst eine zweijährige Probezeit als Novizen absolvierten, je zur Hälfte in der Krankenpflege und als Kämpfer auf einer Galeere.
Noch mehr Hintergrundinformationen? Der Orden war in mehrere Landsmannschaften, die sogenannten Zungen, unterteilt. Der Großmeister des Ordens wurde jeweils auf Lebenszeit von einem Wahlmännergremium gewählt. Ihm schuldeten alle Ritter unbedingten Gehorsam. Er vertrat auch wie ein Landesfu"rst den Orden nach außen.
Um eine derartige Organisation zu finanzieren, schreckten die Ritter nicht davor zuru"ck, auf Kaperfahrt zu gehen, wenn gerade die Schenkungen europäischer Fu"rstenhäuser und die Einku"nfte, die aus der Nutzung der Besitztu"mer u"berall in Europa erzielt wurden, nicht ausreichten.
Man kann auch auf Inseln verdursten. Malta gehört zu den zehn Ländern weltweit mit dem geringsten Trinkwasservorrat und steht fast auf einer Stufe mit den Staaten auf der Arabischen Halbinsel. Nicht nur Brauereien und Weinkellereien sorgen fu"r Abhilfe, sondern vor allem Meerwasserentsalzungsanlagen. Sie produzieren inzwischen weit u"ber die Hälfte der 30 Mio. m3 Trinkwasser, das aus Wasserhähnen und Duschen strömt. Fu"r die Entsalzung mu"ssen fast vier Prozent der in Malta verbrauchten elektrischen Energie verwandt werden. Der Aufwand ist groß, es schmeckt trotzdem nicht. So wird man auch weiterhin Flaschenwasser aus Italien, Wales und Schottland importieren. Wohl bekomm’s!
Der eigene Sprachschatz wird auf Malta vermutlich um zwei Wörter reicher. Die Kandidaten vieler Quizshows wissen, dass „Megalith“ Großstein und „Neolith“ Jungstein heißt. Und haben sogar Bilder dazu vor Augen: Erinnerungen an die uralten Tempel auf Malta und Gozo. Sie wurden in der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, vor etwa fu"nf- bis sechstausend Jahren erbaut. Dafu"r haben die Menschen jener Zeit gewaltige Steinblöcke, eben Megalithen, von ihren Steinbru"chen auf Steinkugeln bis zum Bauplatz gerollt. Dort haben sie sie dann mithilfe von Erdaufschu"ttungen nach oben gehievt oder gar senkrecht gestellt. Obelix lässt gru"ßen.
Der größte Megalith war 4 m hoch, 7 m lang, 60 cm dick und wog mehr als 20 t. Damit man die Erklärungen vor Ort besser versteht, noch zwei Vokabeln: Senkrecht stehende Steinblöcke heißen „Orthostaten“. Konstruktionen aus zwei Orthostaten, u"ber die horizontal ein dritter Steinblock gelegt wurde, werden „Trilithen“ genannt.
Verru"ckte Malteser. Erst schleppen sie sich mit Steinen ab. In der nächsten Epoche hauen sie massenweise eine Art Straßenbahnschienen in den Fels, obwohl das Rad erst sehr viel später erfunden wird. Sie legen Kreuzungen und Weichen an, sogar mit der Clapham Junction eine Art Rangierbahnhof. Überreste hat man an u"ber 150 Stellen auf Malta und Gozo nachweisen können. Gängigste Theorie: Menschen und Tiere zogen in den bis zu 40 cm tiefen Rillen vor rund 3500 Jahren Lastenkarren. Keiner weiß, von wo nach wo – und erst recht nicht, warum.
Auch Maltas Straßenbild ist durch Armut und Kriege auf der Welt bunter geworden. Seit 2002 kamen etwa 21 000 Bootsflüchtlinge auf der Insel an. Sie stammen vor allem aus Libyen, Syrien, Eritrea und Somalia. Sechstausend leben jetzt legal auf der Insel – immer noch weniger als Briten. Ihr Leben ist oft hart, denn ihnen stehen zumeist nur Jobs offen, die kaum ein Malteser übernehmen will – bei Müllabfuhr und Straßenreinigung, auf dem Bau und beim Ausliefern schwerer Gasbehälter.
Bäume quengeln nicht, können Paten aber ebenso gut gebrauchen wie Kinder. Gerade in Malta, wo sie nur eine Minderheit bilden. Außerhalb der Städte wächst kaum ein Baum. Die trockene Garigue mit Thymian und Rosmarin, Mastix und Heide, Wolfsmilch- und Zwiebelgewächsen dominiert die Landschaft.
Stark für die Wiederaufforstung engagiert sich das Projekt Grow10Trees Malta, das du über die Website lifeterra.eu auch mit einer Baumpatenschaft unterstützen kannst. Sind dir Bäume zu still, kannst du natürlich auch eine Patenschaft für ein Kätzchen übernehmen (animalcaremalta.com).
Vorsicht ist die Mutter maltesischer Kirchturmuhren. Fast jede zweite steht still oder geht falsch. Absichtlich! Man will damit den Teufel verwirren, damit er nicht als Störenfried zur heiligen Messe erscheint. Teils sind die Uhren nur aufgemalt, häufig gehen sie völlig falsch. Hat eine Kirche zwei Tu"rme und damit auch zwei Kirchturmuhren, gibt meist nur eine die richtige Zeit an.
11 000 Malteser sind Ballermänner. Mit Fangnetzen und Schusswaffen jagen sie Zugvögel. Die steinernen Unterstände der Jäger sind häufig in der Landschaft zu sehen. Ebenso die Steinhaufen, auf die sie die Käfige ihrer Lockvögel stellen.
Maltas EU-Beitritt und die gute Arbeit von Birdlife Malta (birdlifemalta.org) haben in den letzten Jahren einiges bewegt. Das Fallenstellen ist ebenso wie die Fru"hjahrsjagd verboten, die Herbstjagd nur noch auf 52 der insgesamt bis zu 404 Malta besuchenden Zugvogelarten beschränkt. Trotzdem jagen manche Malteser illegal weiter, schießen vor allem Greifvögel und Reiher als Trophäe fu"r ihre heimische Präparatesammlung.
Das Autobombenattentat auf die Enthu"llungsjournalistin Daphne Caruana Galizia könnte den Eindruck erwecken, dass Autobesitzer auf Malta gefährlich leben. In der Tat: Seit 2010 gab es etwa zwanzig solche Attentate mit insgesamt fu"nf Toten. Die meisten spielten sich jedoch im kriminellen Milieu ab. Urlauber waren in keinem Fall betroffen. Insgesamt beläuft sich die Zahl von Mordopfern pro Jahr im einstelligen Bereich – die schafft ein normaler Schwedenkrimi in 90 Minuten. Andere Gewalttaten sind ebenso selten, selbst die Zahl der Taschendiebstähle liegt unter tausend. Fazit: Als Urlauber kann man sich auf Malta und Gozo viel sicherer als in zahlreichen anderen Ländern fu"hlen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wären die Malteser lieber ein Teil des Vereinigten Königreichs als selbstständig geworden. Seit 2004 gehört Malta zur EU. Die Hälfte der Malteser hat ein positives Bild von der EU. Im Durchschnitt finden 47 Prozent aller Europäer die EU gut, in Deutschland waren es 2020 66 Prozent, in Österreich nur 36 Prozent. Die Malteser nutzen ihr Wahlrecht dennoch gern: Fast drei Viertel aller Malteser haben bei den letzten Europawahlen ihre Stimme abgegeben – eine noch höhere Wahlbeteiligung hatten nur Belgien und Luxemburg.
Mit seinen schönen Palästen und Festungen, kleinen Buchten, wilden Steilküsten und dem größten Wasserbecken Europas für Über- und Unterwasserdreharbeiten ist Malta das ideale Set für Blockbuster. Eine effiziente Filmförderung seitens der Regierung kommt hinzu. „Der Untergang der Pamir“ und „Die Gustloff“ wurden hier ebenso gedreht wie viele Szenen für „Troja“ und „World War Z“ jeweils mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Die James-Bond-Filme „Casino Royale“ und „Der Spion, der mich liebte“ entstanden auf Malta, auch Szenen von Steven Spielbergs Film „Munich“. Die neuesten Releases mit auf Malta gedrehten Szenen sind „Jurassic World 3“, „Napoleon“ und „Gladiator II“.
Besonders präsent ist Malta in der erfolgreichsten Serie aller Zeiten, „Game of Thrones“. Gleich in der ersten Staffel wurde das Mdina Gate zum Stadttor von Königsmund, der Mesquita Square in Mdina zu Kleinfingers Bordell, der Verdala Palace bei Rabat zu Illyrios Haus.
Weiße Linien am Fahrbahnrand bedeuten: Hier darf geparkt werden. Gelbe signalisieren ein absolutes Park- und Halteverbot, gru"ne Anwohnerparken. Auch die blauenerlauben nur den Anwohnern, von 21 bis 7 Uhr zu parken.
In weniger katholischen Ländern wären die vielen Felsvorspru"nge und kleinen Buchten, die Malta zu bieten hat, ideale Plätze fu"r ein hu"llenloses Bad, doch hier schwimmt man, wie es dem Papst gefällt.
Ratsam ist es, besser einmal viel als mehrmals wenig Geld zu ziehen: Die einheimische Bank kassiert nämlich fu"r jede Abhebung mit der Maestro Card bis zu 500 Euro eine Gebu"hr von mindestens 5 Euro, auch wenn man nur 50 Euro nimmt.
Maltesische Fischer sind nicht zimperlich, wenn ihnen Meeresschildkröten ins Netz gehen. Sie verkaufen ihre Panzer auf dem Markt. Ihr Import in die deutschsprachigen Länder ist verboten. Tabu sind auch Elfenbein, viele Meeresschnecken und Muscheln, ausgestopfte Fische und Vögel. Und natu"rlich auch Fakes von Markenkleidung.
Nicht nur als Autofahrer, auch als Fußgänger muss man auf Malta und Gozo den Kopf einschalten. Vorm Überqueren der Straße nach rechts, links und wieder rechts schauen! Am sichersten sind Zebrastreifen. Die werden hier meist respektiert.
In Malta herrscht Linksverkehr. Scheinwerfer müssen entsprechend dem Linksverkehr eingestellt oder mit Aufklebern versehen sein.
Die Sichtverhältnisse, insbesondere bei tief stehender Sonne, können herausfordernd sein; der stetige Wechsel von hellem Licht und teilweise völliger Dunkelheit (beim Durchfahren einer Unterführung/eines längeren Tunnels) ist herausfordernd und birgt ein hohes Unfallrisiko. Das geltende Alkoholverbot im Straßenverkehr wird nicht immer eingehalten, insbesondere am Abend und auf Landstraßen. Die Straßenbeleuchtung ist zum Teil schlecht. Straßen können abschnittsweise sehr eng sein, während das Verkehrsaufkommen hoch ist. Bei Mietwagenrückgabe wurden des Öfteren Schäden von Vormietern in Rechnung gestellt.
Der deutsche Führerschein wird anerkannt.
Es besteht eine überwiegende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Personen der -Gemeinschaft. Einige Organisationen, Restaurants und andere Lokalitäten präsentieren sich erkennbar als besonders -freundlich.
Der Import, Kauf und Verkauf selbst kleinster Mengen von Drogen ist strafbar Verstöße gegen die betäubungsmittelrechtlichen Bestimmungen Maltas werden von den maltesischen Behörden und Gerichten strikt verfolgt und können eine lebenslange Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Maltesische Cannabis-Clubs dürfen kein Cannabis an Reisende abgeben. Reisende haben somit keine Möglichkeit, Cannabis in Malta legal zu kaufen oder zu konsumieren.
Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Debitkarten (Girocard) mit Maestro- oder V-Pay-Symbol wie auch gängige Kreditkarten werden weitgehend als Zahlungsmittel akzeptiert. Bargeld kann mit Debit- und Kreditkarten an den zahlreichen vorhandenen Geldautomaten abgehoben werden. Weitere Informationen erteilt die kartengebende Bank.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Brucellose kann beim Verzehr von unpasteurisiertem Käse übertragen werden. Durch den Stich von Sandmücken besteht grundsätzlich die Gefahr an Leishmaniose zu erkranken.
Insbesondere im Sommer gibt es eine starke Sonnen- und UV-Strahlung und dadurch ebenfalls erhöhte Ozonbelastung der Luft.
Das staatliche Gesundheitssystem funktioniert gut, zentrales Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Mater Dei Hospital, das jedoch nicht deutschem Standard entspricht. Über die Insel verteilt gibt es kleine Polikliniken und vereinzelt private Krankenhäuser (Saint James Hospital). Die -Krankenversicherungskarte wird nur von den staatlichen Polikliniken und dem Krankenhaus Mater Dei akzeptiert. In allen anderen Praxen und Kliniken müssen die Kosten vorgestreckt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
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- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Im Vergleich der EU-Mitgliedsstaaten ist Malta relativ stark von organisierter Kriminalität im Bereich der Diebstahls- und Einbruchsdelikte betroffen. Örtliche Behörden warnen ausdrücklich vor organisierten Verbrecherbanden in touristisch geprägten Gebieten. Betrugsdelikte und Taschendiebstähle häufen sich insbesondere in den von Touristen viel frequentierten Vierteln wie Paceville sowie in den öffentlichen Bussen auf den Routen Paceville - St. Julians - Sliema - Valletta und der Strecke zum Flughafen.
In von Urlaubern frequentierten Bars besteht die Gefahr, dass K.-o.-Tropfen in Getränke gemischt werden; es kommt vereinzelt zu gewaltsamen und sexuellen Übergriffen.
Malta liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Es herrscht Mittelmeerklima. Insbesondere von August bis November kann es vereinzelt zu schweren Herbststürmen bis hin zu Medicanes kommen. Intensive Regenfälle können dann Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen.
In Malta herrscht Linksverkehr. Scheinwerfer müssen ggf. entsprechend dem Linksverkehr eingestellt oder mit Aufklebern versehen sein.
Die Sichtverhältnisse, insbesondere bei tief stehender Sonne, können herausfordernd sein; der stetige Wechsel von hellem Licht und teilweise völliger Dunkelheit (beim Durchfahren einer Unterführung/eines längeren Tunnels) ist herausfordernd und birgt ein hohes Unfallrisiko. Das geltende Alkoholverbot im Straßenverkehr wird nicht immer eingehalten, insbesondere am Abend und auf Landstraßen. Die Straßenbeleuchtung ist zum Teil schlecht. Straßen können abschnittsweise sehr eng sein, während das Verkehrsaufkommen hoch ist. Bei Mietwagenrückgabe wurden des Öfteren Schäden von Vormietern in Rechnung gestellt.
Der deutsche Führerschein wird anerkannt.
Es besteht eine überwiegende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Personen der LGBTIQ-Gemeinschaft. Einige Organisationen, Restaurants und andere Lokalitäten präsentieren sich erkennbar als besonders LGBTIQ-freundlich.
Der Import, Kauf und Verkauf selbst kleinster Mengen von Drogen ist strafbar Verstöße gegen die betäubungsmittelrechtlichen Bestimmungen Maltas werden von den maltesischen Behörden und Gerichten strikt verfolgt und können eine lebenslange Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Maltesische Cannabis-Clubs dürfen kein Cannabis an Reisende abgeben. Reisende haben somit keine Möglichkeit, Cannabis in Malta legal zu kaufen oder zu konsumieren.
Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Debitkarten (Girocard) mit Maestro- oder V-Pay-Symbol wie auch gängige Kreditkarten werden weitgehend als Zahlungsmittel akzeptiert. Bargeld kann mit Debit- und Kreditkarten an den zahlreichen vorhandenen Geldautomaten abgehoben werden. Weitere Informationen erteilt die kartengebende Bank.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Malta ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften/Reedereien an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz nicht durchgeführter Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Bei Einreise nach oder Transit durch Malta muss ein Bestand an Bargeld (gleich welcher Währung) oder leicht konvertiblen Werten (Pfandbriefe, Reiseschecks etc.) im Wert oder Gegenwert von 10.000 EUR oder mehr deklariert werden.
Sofern man aus einem Land außerhalb der EU nach Malta einreist, dürfen im persönlichen Reisegepäck Geschenke im Wert von bis zu 430 EUR zollfrei mitgebracht werden. Dazu zählen auch Waren, die im Duty-Free-Shop in der Ankunftshalle gekauft wurden (Achtung: der Wert größerer Geschenke kann nicht auf eine Gruppe, z.B. auf verschiedene Familienmitglieder, verteilt werden.). Für Waren, die aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nach Malta eingeführt werden, gelten diese Beschränkungen nicht mehr.
Gegenstände, deren Einfuhr einer besonderen Genehmigung bedarf (z.B. Waffen), werden bis zur Erteilung der Genehmigung durch die Zollbehörden in Verwahrung genommen. Siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten.
Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) gelten für Malta in Abweichung von den sonstigen Regelungen der EU folgende Regelungen:
Für Haustiere, die nach Malta eingeführt werden sollen, gilt das „Pet Travel Scheme", das Tierhaltern aus bestimmten Staaten (darunter Deutschland) ermöglicht, ihre Haustiere ohne vorherige Quarantäne nach Malta zu bringen, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Brucellose kann beim Verzehr von unpasteurisiertem Käse übertragen werden. Durch den Stich von Sandmücken besteht grundsätzlich die Gefahr an Leishmaniose zu erkranken.
Insbesondere im Sommer gibt es eine starke Sonnen- und UV-Strahlung und dadurch ebenfalls erhöhte Ozonbelastung der Luft.
Das staatliche Gesundheitssystem funktioniert gut, zentrales Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Mater Dei Hospital, das jedoch nicht deutschem Standard entspricht. Über die Insel verteilt gibt es kleine Polikliniken und vereinzelt private Krankenhäuser (z.B. Saint James Hospital). Die EU-Krankenversicherungskarte wird nur von den staatlichen Polikliniken und dem Krankenhaus Mater Dei akzeptiert. In allen anderen Praxen und Kliniken müssen die Kosten vorgestreckt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Ein Anspruch auf Behandlung - soweit dringend erforderlich - besteht bei Ärzten, und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Zahnärztliche Behandlung ist i.d.R. keine Leistung nach dem maltesischen Krankenversicherungsrecht. Die großen Krankenhäuser sind St. Luke's in Gwardamanga auf Malta und Gozo General Hospital auf Gozo.
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Das Leitungswasser ist eine Mischung aus Grundwasser und entsalztem Meerwasser und sollte nicht oder nur abgekocht getrunken werden. Milch ist pasteurisiert und der Verzehr von Milchprodukten unbedenklich. Einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können ohne Bedenken gegessen werden.
| Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen |
|---|---|
| Hepatitis A und B | 2 |
| Gelbfieber | 1 |
[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen und über neun Monate alt sind. Kinder unter neun Monaten, die aus diesen Gegenden einreisen, werden u. U. in Quarantäne genommen oder unter Beobachtung gestellt. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die den Transitraum in Malta nicht verlassen.
[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Die UV-Strahlung in Malta ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel mit hohem LSF ist daher erforderlich.
| Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich | Personalausweis/Identitätskarte |
|---|---|---|---|---|
| Türkei | Ja | 2 | Ja | - |
| Andere EU-Länder | Nein/1 | Nein | Nein | Ja/1 |
| Schweiz | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Österreich | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Deutschland | Nein | Nein | Nein | Ja |
U. a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle angegebenen Länder können mit gültigem Personalausweises/Identitätskarte für bis zu 90 Tage einreisen:
EU-Länder und Schweiz ([1] Ausnahmen: Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Bulgarien, Irland (Rep.), Kroatien, Rumänien und Zypern).
Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein, wenn der Reisende kein EU-Bürger ist. Reisepässe von EU-Bürgern müssen während des Aufenthalts gültig sein.
Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab. Bitte erkundigen Sie sich vor Antritt der Reise bei Ihrer Fluggesellschaft.
Malta ist Unterzeichner und Anwender der EU-Rechtsakte (Schengener Abkommen). Innerhalb des Schengenraums bestehen für Reisende an der Grenze keine Ausweiskontrollen mehr.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle angegebenen Länder für Aufenthalte von maximal 90 Tagen:
(a) EU-Länder und Schweiz.
(b) [2] Türkei mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land oder Monaco.
Deutsche: Personalausweis oder elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass.
Schweizer: Identitätskarte oder Reisepass.
Türken: Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern/Sorgeberechtigten mitführen.
Für Vögel aus allen Ländern werden ein Gesundheitszeugnis und eine Einfuhrgenehmigung vom Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Klimawandel benötigt.
Folgende Zusatzanforderung gilt für Malta: Es muss der Nachweis einer Bandwurm-Behandlung erbracht werden.
Malta ist tollwutfrei. Die Einfuhrbestimmungen für Hunde und Katzen wurden unter dem Pet Travel Scheme (PETS) gelockert. Tiere aus bestimmtem Ländern dürfen nun nach Malta einreisen, ohne vorher in Quarantäne gegeben worden zu sein, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen.
Weitere Informationen über die Länder und Tierarten, die den PETS Kriterien entsprechen, erteilt das Ministerium für Landwirtschaft.
Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 7 und 15 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: 1-2 Monate.
Anträge können max. 3 Monate und müssen mindestens 15 Tage vor der geplanten Reise eingereicht werden.
Kurzzeitvisum: bis zu 90 Tage.
Transitvisum: 5 Tage (Einreisetag zählt mit).
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die aus einem Nicht-Schengen-Land am selben Tag in ein anderes Nicht-Schengen-Land weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum.
Einreisevisum (Kurzzeit-, Langzeitvisum), Transitvisum, Flughafentransitvisum.
Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).
Je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen. (s. Kontaktadressen).
Schengen-Visum:
(a) Reisedokument (z. B. Reisepass), das mindestens 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig ist, sowie Kopien der ersten vier Seiten des Reisepasses. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.
(b) Ggf. alle Dokumente im Original, die den Zweck (z. B. Einladung von Privatpersonen oder Firmen, ärztliches Attest und Terminvereinbarung beim behandelnden Arzt oder in einem Krankenhaus) und die Bedingungen des geplanten Aufenthalts (z. B. Hotelreservierung) rechtfertigen.
(c) Dokumente, die beweisen, dass der (eingeladene) Ausländer über ausreichende Mittel zur Bestreitung der Kosten für Aufenthalt und Rückreise sowie für eventuelle Kosten für seine ärztliche Versorgung verfügt, ggf. in Form einer Kostenübernahmeverpflichtung.
(d) Dokument, das beweist, dass der Ausländer auf individueller oder kollektiver Grundlage Inhaber einer die Kosten für die Rückführung aus ärztlichen Gründen, die dringende ärztliche Behandlung und/oder Krankenhausversorgung deckenden gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ist. Grundsätzlich muss der Antragsteller eine Versicherung im Wohnsitzstaat abschließen. Wenn der Gastgeber eine Versicherung für den Antragsteller abschließt, so muss er dies im eigenen Wohnsitzstaat tun. Die abgeschlossene Versicherung muss für das gesamte Gebiet der Schengen-Staaten und für die ganze Dauer des Aufenthalts gelten. Die Versicherung muss eine minimale Deckung von 30.000 € aufweisen.
(e) Visumgebühr.
(f) 2 aktuelle biometrische farbige Passbilder mit weißem Hintergrund.
(g) 1 ausgefülltes Antragsformular.
1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Die meisten Hotels und Restaurants sowie viele Geschäfte akzeptieren American Express, Diners Club, Mastercard und Visa. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Kartenzahlung ist gängige Praxis und gebührenfrei für Euromitglieder.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden auf Malta in größeren Städten in einigen Banken und autorisierten Wechselstuben umgetauscht. Reiseschecks sollten nicht in US-Dollar ausgestellt sein.
Mo-Fr 08.30-14.00 Uhr und Sa 08.30-11.30 Uhr. Manche Banken haben auch länger geöffnet. Die Öffnungszeiten variieren im Winter und Sommer.
Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Malta eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
Es wird empfohlen, größere elektrische Geräte (wie Videokameras, tragbare Fernseher oder Videorekorder) bei der Einreise zu deklarieren, da man sonst u. U. Ausfuhrzoll bezahlen muss.
Schusswaffen, Munition, Sprengstoff, Drogen, anstößiges Material (Bücher, Film und weitere Medien), Tiere und Tierderivate, Fleisch und Geflügel sowie deren Nebenprodukte, Pflanzen und -produkte, Markenfälschungen. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
Es besteht ein Einfuhrverbot u.a. für die folgenden Waren aus der Russischen Föderation in die EU: Diamanten, Gold, Schmuck, Zigaretten, Kosmetikartikel, Meeresfrüchte (z.B. Kaviar), Spirituosen (z.B. Vodka), Schuhe, Kleidung und Smartwatches.
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