Mit dem Nachtflug nach Shanghai lassen wir den Alltag hinter uns und erreichen entspannt unser Ziel - der perfekte Auftakt, um sich auf die vielfältigen Eindrücke Ostchinas in den kommenden Tagen einzustimmen.
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2. Tag: Der Puls der Megacity
Schon beim ersten Schritt auf den Straßen Shanghais wird die Dynamik des städtischen Lebens spürbar. Der Yu-Garten empfängt uns mit einer Ästhetik, die auf dem harmonischen Zusammenspiel von Stein, Wasser und Raum beruht. Die geschwungenen Brücken sind kein bloßes Dekor, sondern spiegeln das Verständnis wider, Energie im Fluss zu halten. An der bekannte Uferpromenade Shanghais, dem Bund, trifft die prachtvolle Architektur des frühen 20. Jahrhunderts auf die majestätische Vertikale von Pudong auf der anderen Flussseite zwei Epochen, die sich auf Augenhöhe gegenüberstehen. Der Abend entfaltet seine eigene Dynamik. Ein Geheimtipp: Die Bar des Indigo Hotels bietet einen spektakulären Blick über die beleuchtete Skyline der Stadt bei Nacht. (F)
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3. Tag: Urbane Avantgarde und neuer Zeitgeist
Optional haben Sie die Möglichkeit, bei einer U-Bahn-Entdeckungstour tiefer in das moderne Shanghai einzutauchen: Im Zhang Yuan begegnen uns die charakteristischen Shikumen-Bauten - ein faszinierendes Zeugnis der Architekturgeschichte des 19. Jahrhunderts, heute mit neuem Leben und zeitgenössischem Lifestyle gefüllt. Unweit davon setzt Tianan Qianshu ein Statement: Das begrünte Gebäude mit künstlicher Bergform und angeschlossenen Geschäften wirkt mit seiner hangähnlichen Kontur wie ein weicher Gegenpol zum strengen Stadtgefüge. Im M50-Kunstviertel schließlich, auf dem Areal ehemaliger Textilfabriken, spürt man den Puls der modernen chinesischen Kunstszene ausdrucksstark und zukunftsgewandt. (F)
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4. Tag: Von Shanghai über Nanxiang nach Suzhou
Die Reise führt hinein in die historische Wasserstadt Nanxiang. Hier dreht sich alles um ein kulinarisches Kulturgut: die feinen Suppenklößchen (Xiaolongbao). Im Austausch mit lokalen Meistern lernen wir die Präzision kennen, die in den exakt 18 Falten eines jeden Klößchens steckt ein Handwerk, das man schmecken kann. Weiter geht die Fahrt nach Suzhou, dem historischen Zentrum der Gartenbaukunst. Im Wangshi-Garten (Meister-der-Netze-Garten) entfaltet sich die höchste Disziplin chinesischer Raumkunst: Auf kleinster Fläche entsteht die perfekte Illusion von unendlicher Weite. Wir schlendern entlang der Pingjiang-Straße und lassen den Tag entlang der historischen Kanäle ausklingen. 120 km (F, M)
In Suzhou zeugt das beeindruckende Panmen-Tor von der Baukunst der Antike als Chinas einzigartiges kombiniertes Land- und Wassertor. Ein Einblick in die Seidenherstellung macht spürbar, warum dieses Material einst Welten verband. Die Route führt weiter hinein in die Provinz Zhejiang, nach Wuzhen. Da wir im historischen Westbezirk übernachten, gehört uns die Stadt, wenn die Tagesgäste weichen. Blau-weiße Stoffbänder wehen in einer traditionellen Naturfärberei im Wind, während die Zhaoming-Akademie wohltuende Ruhe ausstrahlt. In der alten Poststation gestallten wir persönliche Postkarten mit historischen Sonderstempeln, bevor wir im Museum für Drei-Zoll-Goldlotus-Füße und im traditionellen Fest- und Hochzeitssaal tief in die Bräuche der südchinesischen Volkskultur eintauchen. Von der Weißen-Lotos-Pagode aus beobachten wir schließlich, wie das warme Licht der Spätnachmittagssonne die Dächer umhüllt. Wenn später die Dunkelheit hereinbricht, verwandelt sich die Altstadt: Sanfte Laternenlichter spiegeln sich in den Kanälen und setzen die berühmte Qiaoliqiao-Doppelbrücke stimmungsvoll in Szene. Unser Tipp: Lassen sie den Tag entspannt bei einem Abendessen direkt am Wasser ausklingen, umgeben von der zauberhaften Kulisse der beleuchteten Jiangnan-Architektur. 80 km (F)
Wir erreichen Hangzhou, den Südpol des legendären Großen Kaiserkanals. Diese mächtige Wasserstraße verband über Jahrhunderte den Norden mit dem Süden und prägte den Kulturraum maßgeblich. Im Handwerksmuseum geht es um Feingefühl: Mit Pigmenten und Pinsel verleihen wir traditionellen Ölpapierschirmen aus Bambus eine persönliche Note. Am Nachmittag entschleunigt das Künstlerviertel Xiaohe Zhijie direkt am Kanalufer. Hier lässt es sich wunderbar zwischen Teehäusern, kleinen Ateliers und Cafés flanieren und das entspannte Lebensgefühl Hangzhous spüren. 100 km (F)
Der Westsee gilt seit jeher als das ästhetische Ideal der chinesischen Landschafts- und Gartenpoesie. Bei einer Bootsfahrt gleiten wir über das Wasser, umgeben von sanften Hügelketten. Später tauchen wir am Lingyin-Tempel tief in die spirituelle Geschichte ein: Die über 300 buddhistischen Felsreliefs am Feilaifeng zeugen von jahrhundertealter Bildhauerkunst. Den Tagesabschluss bilden die saftig grünen Hügel von Meijiawu. Zwischen den Teesträuchern erfahren wir alles über den berühmten Longjing-Grüntee und erleben, wie eine Teezeremonie unseren Geist und unsere Sinne entschleunigt. Abends lockt optional die bildgewaltige Open-Air-Show Impression West Lake. (F)
Stationen:
1. Hangzhou, Zhejiang, China, 2. Maijiawu, 3. Hangzhou, Zhejiang, China
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8. Tag: High-Tech, Heilkunst und Lichtsinfonie
Wer noch tiefer in das Leben zwischen jahrtausendealter Tradition und digitaler Zukunft eintauchen möchte, wählt heute ein ganz besonderes Zusatzprogramm: Ein Morgen auf dem lebhaften Nachbarschaftsmarkt an der Wanshou-Straße bringt uns ganz nah an den Alltag der Menschen. Doch Hangzhou ist auch Chinas digitales Innovationszentrum. Im Digitalviertel Wensan wird die Zukunft greifbar: Ein vollautomatisiertes Roboter-Restaurant übersetzt die traditionelle Ernährungslehre der 24 Sonnentermine in moderne Mechanik. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Roboterarme mit der Präzision alter Meister Speisen im Wok zubereiten und Gerichte wie den Longjing-Tee-Garnelen in Minuten perfektionieren. Einen Kontrastpunkt setzt die Huqingyutang-Apotheke von 1874, ein lebendiges Denkmal der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wenn die Nacht hereinbricht, verwandelt sich die Skyline am Stadtbalkon von Qianjiang Xincheng in ein atemberaubendes Lichtmeer. (F, M)
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9. Tag: Von Hangzhou nach Shanghai
Während draußen die Landschaft an uns vorbeizieht, bringt uns unser Bus zurück nach Shanghai. Zurück in der Metropole empfängt uns die meditative Stille des Jade-Buddha-Tempels. Die beiden lebensgroßen, aus einem einzigen Stück burmesischer Jade geschlagenen Buddha-Statuen strahlen eine tiefe, unerschütterliche Ruhe aus. Der verbleibende Tag gehört ganz Ihren eigenen Entdeckungen. Das Hotelzimmer steht Ihnen bequem bis zum Abflug zur Verfügung. 180 km (F)
Stationen:
1. Hangzhou, Zhejiang, China, 2. Shanghai, China
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10. Tag: Heimreise mit neuen Perspektiven
In den frühen Stunden des Tages hebt der Flieger ab. Im Gepäck reisen nicht nur Erinnerungen an beeindruckende Architektur und idyllische Wasserwege mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für ein Land, das seine Geschichte mit Stolz und Dynamik neu erfindet.
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1. Tag: Anreise nach Shanghai
Mit dem Nachtflug nach Shanghai lassen wir den Alltag hinter uns und erreichen entspannt unser Ziel - der perfekte Auftakt, um sich auf die vielfältigen Eindrücke Ostchinas in den kommenden Tagen einzustimmen.
Leistungen
Leistungen, die überzeugen
Im Reisepreis inbegriffen
Zug zum Flug 1. Klasse
Flüge mit renommierter Airline in der Economy-Class ab/bis München bis/ab Shanghai (ggf. zzgl. Flugaufpreis)
Bahnfahrten laut Programm
Luftverkehrssteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein- bzw. Reisebus mit Klimaanlage sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Transfers am An- und Abreisetag*
7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)inkl. lokale Steuern