So is(s)t ist Welt

So is(s)t ist Welt

  • Themenjahr 2019
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  • Rezepte

Unsere Themenjahrreisen 2019 unter dem Motto "So is(s)t die Welt" führen unter die Oberfläche des puren Sehens und Schmeckens und lassen uns Reisende verstehen, warum das Teilen des Essens bereits vor dem letzten Abendmahl ein Zeichen des Friedens, des Vertrauens und der Verbundenheit war. Essen ist essentielle Voraussetzung für das Leben und zwar nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist. Davon erzählen uns viele alte Texte, Zeichnungen und Bilder, die wir auf unseren vielfältigen Dr. Tigges Studienreisen bewundern können.

Mittags kurz zum Italiener, abends etwas Leichtes vom Asiaten und am Wochenende vielleicht mal den neuen Araber ausprobieren? Wir genießen unsere internationale, kulinarische Welt, fotografieren sie und teilen sie in sozialen Netzwerken, um von unseren exotischen „Food-Erlebnissen“ zu schwärmen. Nur selten fragen wir uns, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie bei uns auf dem Teller gelandet sind.

Unsere Themenjahrreisen führen unter die Oberfläche des puren Sehens und Schmeckens und lassen uns Reisende verstehen, warum das Teilen des Essens bereits vor dem letzten Abendmahl ein Zeichen des Friedens, des Vertrauens und der Verbundenheit war. Essen ist essentielle Voraussetzung für das Leben und zwar nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist. Davon erzählen uns viele alte Texte, Zeichnungen und Bilder, die wir auf unseren vielfältigen Dr. Tigges Studienreisen bewundern können.

Jedes Lebensmittel erzählt eine ganz eigene Geschichte. Reis hat in Asien als Lebens- und Sinnspender gleich mehrere Funktionen. Klebreis ist geradezu heilig und darf in manchen Gegenden nur während bestimmter Zeremonien verzehrt werden. Die Kartoffel, einst aus Südamerika zu uns gekommen, galt über Jahrhunderte als Grundnahrungsmittel für das gemeine Volk. Heute erlebt die Knolle in Spezialitätenrestaurants eine wahre Ära der Veredelung.

Die vielfältigen Feste zur Erntezeit, die weltweit gefeiert werden, betonen die Wichtigkeit der Lebensmittel und deren Produktion für die menschliche Existenz und die Ausprägung der Gesellschaft. Die Arbeit auf dem Feld, in den Weinbergen und auf dem Meer hat dabei nicht nur die Ernährung der Bevölkerung sichergestellt, sondern auch die Bildung sozialer Gesellschaften beeinflusst.

Lassen Sie sich die verschiedenen Länder auf der Zunge zergehen und verstehen Sie gleichzeitig, wie die jeweilige Esskultur das Zusammenleben der Gesellschaft geprägt hat. Die Studienreiseleitung zeigt, wieso die chinesische Küche das „Rohe“ als barbarisch verabscheut während es die japanische aufs Feinste zelebriert. Wussten Sie, dass die vegane Lebensart in Indien kein neuer Trend ist, sondern eine jahrtausendealte Tradition der Jains? Im Orient genießen Sie die Raffinesse der Teezubereitung und erleben die Gastfreundschaft Marokkos, Jordaniens und Israels.

Herzlich willkommen bei „So is(s)t die Welt“!

13 kulinarische Kulturgeschichten

Lassen Sie sich die verschiedenen Länder auf der Zunge zergehen und verstehen Sie gleichzeitig, wie die jeweilige Esskultur das Zusammenleben der Gesellschaft geprägt hat. Ihre schönste Reise beginnt jetzt!
Israel und Jordanien

Zwischen Schabtmahl und Beduinenküche

Wer kocht wohl am besten? Na klar, die Großmutter, die mindestens 1.000 alte Rezepte kennt. Das ist auch bei uns in Jordanien nicht anders. Bei einer Familie in Amman oder bei den Beduinen im Wadi Rum lebt die arabische Kochkunst auf. Und nicht anders ist es bei den „Kollegen“ in Israel: uralte Kulturen, unzählige Denkmäler, großartige Traditionen auch in den Küchen und Kellereien. Nirgendwo wird der Genuss so zelebriert wie im Orient, an der Wiege der Menschheit.

15-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab 2.995

•  Kochkurs in Herzlia  •  Schabat-Abend bei einer Familie  •  Kochen in Petra

Unser Literatur-Tipp: Hand in Hand: Spitzenköche und Flüchtlinge

Ein Herzensprojekt, das verbindet. 50 Spitzenköche, 20 Geflüchtete, 8 Länder und
1 Kochbuch, das alle vereint.

Autor: Timo Wentzel, ars vivendi | ISBN: 978-3869137179

Marokko

Couscous und Tajine

Marokko hat kulinarisch viel Gutes und Gesundes zu bieten: Aromatische Früchte, naturreine Säfte, süße Datteln, Nüsse aller Art, 101 Gemüsesorten, schmackhaftes Olivenöl und intensiv duftende Gewürzmischungen. Man genießt auf gesunde Art, meist zusammen mit Khubz, dem marokkanischen Fladenbrot, das überall und immer frisch erhältlich ist. Sie lernen, wie frisches Brot auf heißen Steinen gebacken oder Couscous so oft gerührt wird, dass er schön leicht und locker bleibt.

8-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 1.495

•  Kochkurs in der Medina von Marrakesch  •  In der Altstadt von Fès  •  Treffen und Kochen mit marokkanischen Landfrauen

Unser Literatur-Tipp: Honig und Orangenblüte: So schmeckt Marokko

Ein farbenprächtiges Marokko-Kochbuch mit atmosphärischen Fotografien. Lernen Sie die marokkanische Küche, Land und Leute kennen!

Autor: John Gregory-Smith, Dorling Kindersley Verlag | ISBN: 978-3831034482

Italien

Kulinarischer Streifzug von Kampanien nach Apulien

Der Ursprung der italienischen Küche basiert vordergründig auf fisch-, obst- und gemüsereichen Produkten, was in großem Maße auf die klimatischen, mediterranen Gegebenheiten zurückzuführen ist. Ein geringer Anteil an tierischen Produkten und Fetten, sowie das Fehlen von fleischhaltigen Lebensmitteln macht die Küche so bekömmlich, und wird auch deshalb als sehr gesunde Ernährungsweise angesehen.

Der Einfluss auf die europäischen, ja sogar weltweiten Essgewohnheiten ist deutlich größer, als es auf den ersten Blick erscheint: Denn die italienischen Migranten trugen die italienische Küche in die ganze Welt! Die Erfolgsgeschichte von deftigen Bauerngerichten zur modernen Slow-Food-Bewegung werden wir auf dieser Reise nachzeichnen und vor Ort bei Erzeugern und Produzenten hautnah erleben.

13-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.795

Pizza backen in Neapel  •  Besuch einer Mozzarella-Käserei  •  Pastaherstellung in Apulien


Unser Literatur-Tipp: Italia! Die Italiener und ihre

Leidenschaft für das Essen Elena Kostioukovitch nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte, Kultur und Traditionen der Küche Italiens.

Autor: Elena Kostioukovitch, S. Fischer Verlage | ISBN: 978-3100024145

Griechenland

Mehr als Gyros und Zaziki

Feste wie die olympischen Spiele oder Wallfahrten zu den großen Klöstern im Lande haben schon immer die Nachfrage nach Besonderheiten aus Küchen und Kellern befördert. Die starke regionale Zergliederung Griechenlands hat ebenfalls zur Ausprägung zahlreicher Spezialitäten geführt – in der Kunst und Literatur wie auch im kulinarischen Bereich. Kommen Sie mit und lernen Sie das Land der Hellenen auch als Quelle lukullischer Genüsse kennen. Nicht umsonst hieß es schon bei Homer: „Erst einmal schmausten sie großartig!“

12-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 1.995

Speisen in einer Taverne in Meteora  •  Königsgräber in Vergina  •  In der Athener Markthalle

Unser Literatur-Tipp: Zu Gast in Griechenland

Eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl der köstlichsten griechischen Rezepte gepaart mit prächtigen Fotografen.

Autoren: Prinzessin Tatiana von Griechenland / Diana Farr Louis, teNeues Media | ISBN: 978-3832733636

Türkei

Traditionen der türkischen Küche

Dass die Türkei eines der kultur- und kunsthistorisch reichsten Länder der Welt ist, leuchtet bei einem Blick auf die Welterbeliste oder beim Besuch eines der großen archäologischen Museen Europas schnell ein. Doch auch die kulinarischen Schätze und Traditionen haben international große Anerkennung gefunden – und sogar interessante Neuschöpfungen angeregt. Diese Reise führt Sie zu den wichtigsten historischen Stätten in Istanbul und an der kleinasiatischen Küste – und zeigt Ihnen die ursprüngliche Herkunft und Bedeutung der türkischen Gaumenfreuden.

9-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 1.655

Besuch im Topkapi Saray  •   Traditionelle Eintopfküche  •  Besuch in der Baklava-Fabrikation

Unser Literatur-Tipp: Meze ohne Grenzen

Leckere Rezepte für vegetarische und vegane Meze, Meze mit Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchten sowie Rezepte für Süßspeisen.

Autor: Gabi Kopp, Rotpunktverlag Zuürich |  ISBN: 978-3858697578

Frankreich

Essen wie Gott in Frankreich

Die Geschichte der französischen Küche geht auf die Gallier zurück, die einen Kult des guten Essens und Trinkens entwickelt haben, der unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. zur Kunst erhoben wurde. Die „haute cuisine“ des 19. Jahrhunderts entwickelte sich zur französischen Nationalküche, die heute für ihre Qualität und Frische berühmt ist. Lammkeule, Rotwein, eine delikate Käseauswahl – diese und viele andere Spezialitäten haben auch die UNESCO überzeugt. Sie hat die „Cuisine Francaise“ als immaterielles Kulturgut anerkannt. Es wird viel Wert auf regionale Spezialitäten gelegt. Essen wird in Frankreich auch im Alltag mit viel Hingabe zelebriert und ist Teil der nationalen Identität. Dazu gehört auch der französische Wein – unverzichtbar zu jedem Mittag- oder Abendessen.

10-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.495

Im Institut Paul Bocuse in Lyon  •  Trüffelsuche mit einem Hund im Perigord  •  In der Welt der Weine: St. Emilion und Medoc

Unser Lieratur-Tipp: Frankreich: Die Küche, die wir lieben

Über 150 Rezeptklassiker und moderne, landestypische Kreationen, alle ganz einfach nachzukochen und stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Autor: Tanja Dusy, Gräfe und Unzer Verlag GmbH | ISBN: 978-3833821981

Portugal

Auf den Spuren von Portugals Küche und Kultur

Portugal liegt zwar auf der Iberischen Halbinsel, aber eben auch direkt am Atlantik. Internationale Beziehungen, Handel und Seefahrt prägten das Leben der Portugiesen schon seit Jahrhunderten. Auch aus dieser Tradition heraus wurde etwa der Bacalhau zum Nationalgericht. Während unserer Reise durch Portugal erleben wir Zusammenhänge zwischen kulinarischen Genüssen, der portugiesischen Geschichte und dem täglichen Leben. Warum wurde der Portwein schon vor Jahrhunderten zum wichtigsten Exportgut Portugals und welche Rolle spielt er für die dort lebenden Menschen? Was haben die Engländer mit all dem zu tun? Warum produzieren die Bergbauern im Zentrum Portugals so viel Ziegenkäse? Das sind nur einige der Fragen, denen wir beim Besuch der wunderbar erhaltenen Altstädte, ausgedehnten Klosteranlagen und beeindruckenden Burgen nachgehen. Das Probieren der lokalen Köstlichkeiten kommt dabei natürlich nicht zu kurz.

12-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.495

Rabelo-Bootsfahrt auf dem Douro  •  Weinprobe in Pinhao  •  Besuch einer Korkfabrik

Unser Literatur-Tipp: Mein portugiesisches Fest

Ein Buch voller Nostalgie und köstlicher Speisen. Unterhaltsame Erinnerungen und Anekdoten machen die Rezepte lebendig.

Autor: Mimi Jardim, Sieveking Verlag | ISBN: 978-3944874784

Peru

Verführerisches Peru – Eine kulinarische Reise

Eine unglaubliche Vielfalt an Köstlichkeiten lockt in dem Land zwischen den Anden und dem Pazifik – Peru! Durch die Kontraste des Landes, wie dem Hochland, dem Meer und dem Regenwald sowie der verschiedenen Klimazonen, haben die Peruaner die Möglichkeit, ihre Anbaumöglichkeiten sowie die Diversität der Speisen voll auszuschöpfen. Der Reichtum ist enorm. Mit Einflüssen aus Spanien, Asien und der Indigenas zählt die peruanische Küche zu einer der besten der Welt. Wir lassen uns von der exquisiten Küche verführen, verwöhnen unsere Gaumen und lernen zudem einige wichtige Sehenswürdigkeiten des Landes kennen.

18-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 6.995

Besuch bei Astrid y Gaston  •  Erlebnisdinner in den Dünen  •  Machu Picchu und Huancayo

Unser Literatur-Tipp: Peru. Das Kochbuch: Die Bibelder peruanischen Küche

Ein Kochbuch so bunt wie die peruanische Küche. Exotische Spezialitäten, ungewohnte Zubereitungsarten und vielfältige Zutaten.

Gastón Acurio, Phaidon by Edel ein Verlag der Edel Germany GmbH | ISBN: 978-3944297200

Indien

Indien – Die Magie der Gewürze

So vielfältig wie das Land, so vielfältig ist die indische Küche. Spezielle Gewürzmischungen, die sogenannten Masalas, sind Grundlage der meisten Gerichte und Markenzeichen eines guten Kochs. Unser fachkundiger Reiseleiter und weitere Kochprofis verraten uns die Geheimnisse südindischer Kochkunst, vom Anbau der Zutaten bis zur Herstellung der köstlichen Gewürzcurrys. Auch die vielfältigen Einflüsse auf die Küche sind Thema dieser Reise und machen Sie zu einem Rundum-Erlebnis für alle Sinne. Gaumenfreuden, Entspannung und kulturelle Genüsse sind garantiert – lassen wir es uns schmecken!

15-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 3.495

Highlights der südindischen Küche  •  Kochkurs im Gewürzparadies Periyar  •  Entspannen auf dem Hausboot in den Backwaters

Unser Literatur-Tipp: Indien: Das Kochbuch

Vielfältig, würzig und durch einen hohen vegetarischen Anteil sehr gesund. Mit über 1.000 Rezepten präsentiert das Buch die indische Kochkunst und ihre Geschichte.

Autor: Pushpesh Pant, Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH | ISBN: 978-3841901606

Thailand

Thailand – Heute schon Reis gegessen?

In Thailand dient das Essen nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern spielt auch eine überaus wichtige soziale Rolle. Beim Essen lassen sich herrlich Alltagsprobleme diskutieren. Auf Märkte geht man nicht nur zum Einkaufen, sondern man trifft sich und tauscht sich aus oder lässt sich den neuesten Klatsch erzählen. Freuen Sie sich auf eine Reise, die die Kulturgeschichte der Kulinarik ausführlich beleuchtet.

16-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.995

Gaumenfreuden und kulturelle Genüsse  •  Kochkurse mit regionalen Spezialitäten  •  Einblicke in das Leben der Bergstämme

Unser Literatur-Tipp: Thaiküche

Thailand steht für heitere Menschen, strahlende Farben, Traumstrände und eine wunderbare leichte Küche. Lecker, was uns in diesem Buch erwartet!

Autor: Prisca Ruegg / Michael Wissing, Gräfe und Unzer Verlag GmbH | ISBN: 978-3833822032

Vietnam

Geschmackvolles Vietnam

In einem vietnamesischen Volkslied heißt es: „O Himmel! Erhöre mein Flehen! Schenke mir wohlwollenden Regen und sanften Wind, damit meine Reispflanzen im Felde gedeihen“. Die Sorge um eine Schale Reis ist im vietnamesischen Denken tief verwurzelt und verfolgt den Vietnamesen nicht nur in seinem diesseitigen Leben. Gemäß eines vietnamesischen Sprichwortes bedeutet Essen sowohl den Hunger zu stillen als auch Opfergaben für die Ahnen zuzubereiten, um mit ihnen in Frieden und Harmonie zu leben. Der Begriff Glück bedeutet hier nicht nur Erfolg und ein langes Leben, sondern auch, sich satt essen zu können. In diesem Sinne ist es also ein Glück, wenn das Reisfeld mit Wasser und Sonne gesegnet wird.

15-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.655

Dorfalltag im Mekong-Delta  •  Kochkurs mit Meisterköchin Nhu Hyu  •  3-Tages-Kreuzfahrt in der Halong-Bucht

Unser Literatur-Tipp: Der Geschmack der Sehnsucht

Kim Thúys berührender Exilroman erzählt von der Kunst des Kochens und einer geheimen Liebe, von der Sehnsucht, in der Fremde eine Heimat zu nden.

Autor: Kim Thúy, Verlag Antje Kunstmann | ISBN: 978-3888979286

China

China – Hungriger Drache

Die chinesische Küche zieht sich wie ein roter Faden durch die mehrtausendjährige Kulturgeschichte Chinas. Ein altes Sprichwort lautet: „Für das Volk ist Essen der Himmel“ und somit nimmt das Essen in China eine fast religiöse Stellung ein. Doch es geht bei dieser Reise nicht um die Notwendigkeit, dass jedermann regelmäßig essen und trinken muss, sondern um den ‚kulturellen Eigenwert’ des Essens, d.h. den Wert des Essens innerhalb der chinesischen Kultur aufzuzeigen. Eine der Hauptbotschaften des Essens ist Solidarität und Gemeinschaft, denn wer zusammen isst, gehört auch zusammen. Somit wird das Essen in China zum Bindemittel, das alle und alles verbindet.

15-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 3.095

Spezialitätenessen verschiedener Regionalküchen  •  Schnapsmuseum und Essigbrauerei  •  Sanxingdui-Museum in Chengdu

Unser Literatur-Tipp: China – Das Kochbuch

Ein einzigartiger Einblick in die Kochkultur Chinas. Regionale Besonderheiten, Küchentechniken und Traditionen werden umfassend und verständlich erläutert.

Autor: Kei Lum Chan, Diora Fong Chan / Phaidon by Edel ein Verlag der Edel Germany GmbH | ISBN: 978-3-944297-29-3

Japan

 Sakura, Sushi und Sake

Reis ist die Grundlage der japanischen Kultur. Reisfelder dienten als Wasserspeicher und ermöglichten eine Regulierung des Mikroklimas, Dämme und Kanäle verhinderten Überschwemmungen und Erosion. Reis wurde zum Grundnahrungsmittel und Reisstroh durchdrang in vielfältiger Weise die Alltagskultur. Wir begeben uns auf eine Reise durch mehrtausendjährige kulinarische Kulturgeschichte und werden am Ende nicht nur die Bedeutung der Reiskultur verstehen, sondern auch, wie es eine Fisch-Nation verstand, durch Assimilierung eine weltweit einzigartige Ess- und Kochkultur zu schaffen, die 2013 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde.

13-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 4.695

Wagyu-Rind-Essen und Sake-Brauerei  •  Gartenkunst und Teezeremonie  •  3-Sterne-Restaurant-Abendessen in Kyoto

Unser Literatur-Tipp: Die Japanische Küche

Tradition und Moderne, Bodenhaftung und High-Tech in Harmonie – all das ist Japan! Und ebenso vielfältig ist die Küche.

Autor: Kimiko Barber, Hädecke Verlag | ISBN: 978-3775004770

Gedanken zum Themenjahr 2019

Im Gespräch mit Gebeco-Geschäftsführer Thomas Bohlander über den besonderen Reiz und den Stellenwert der Esskultur, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, aber auch über unser aller Verantwortung.

 

Seit Jahrzehnten bieten Sie die renommierten Dr. Tigges Studienreisen an – und das weltweit. Für das kommende Jahr haben Sie den thematischen Schwerpunkt auf kulinarische Kulturgeschichte gelegt. Wie kam es zu der Entscheidung, und auf was können sich die Kunden freuen?

Thomas Bohlander: Landwirtschaftliche Möglichkeiten und daraus resultierend die Optionen der Ernährung, haben prägende Wirkung auf menschliche Gesellschaften – von der Antike bis in die Neuzeit. Wenn man beispielsweise die Herausforderungen des Reisanbaus in asiatischen Ländern versteht, erschließt sich einem auch die Ausformung anderer gesellschaftlicher Strukturen, die sich bis auf die politischen Herrschaftsstrukturen der Neuzeit auswirken. Die Ernährungsweisen und Möglichkeiten afrikanischer wie zentralasiatischer Nomaden und Steppenvölker haben wiederum das kulturelle Leben dieser Länder stark determiniert und spielen auch in der Ausprägung ihrer religiösen Rituale eine entscheidende Rolle. Dr. Tigges Studienreisen bleiben nie nur an der „Oberfläche vom heutigen Sichtbaren“, sondern fragen immer nach dem Wo und Warum. Diese tiefen Erkenntnisse und das bessere Verstehen der Zusammenhänge nehmen unsere Reisenden mit, wenn sie nach Hause zurückkehren.

Kulturelle Unterschiede können noch so groß sein, ein gemeinsames Mahl einzunehmen, schafft schnell eine Verbindung zwischen Einheimischen und Reisenden. Wie erklären Sie sich das? Und haben Sie selbst schon diese Erfahrung gemacht?

Thomas Bohlander: Das eigene Essen mit jemandem zu teilen, ist eine der primären Tugenden der Menschheit und ein Zeichen friedlicher Koexistenz. Es schafft Vertrauen. Ich teile mit dir etwas total Elementares, etwas, das man zum Leben braucht. In China wird man durch eine Essenseinladung und über das Verhalten während des Essens erkennen, ob jemand eine vertrauenswürdige Person ist, mit der man auch sonst zusammen sein oder geschäftliche Beziehungen pflegen will.
Oder meine Mutter zum Beispiel – sie kochte grundsätzlich mehr als für die Familie nötig war. Es sollte eben auch für Nachbarn aus unserem Dorf oder Freunde, die zufällig vorbeikamen, reichen. Alle waren stets willkommen, mit uns an unserem Tisch das Essen zu teilen. Diese Gastlichkeit, das Gefühl von Freundschaft und Willkommensein – das ist mir während so vieler meiner Reisen widerfahren.

Wenn Sie andere Esskulturen mit der unsrigen vergleichen, gibt es Beispiele oder Aspekte, die wir uns aus Ihrer Sicht zum Vorbild nehmen könnten?

Thomas Bohlander: Wir selbst haben eine so reichhaltige Ernährungskultur, die in der Ära von Lebensmittelgroßhandel, Fastfood und Fertigessen zwar in den Hintergrund gedrängt wurde, aber dennoch existent ist. Nachhaltiges Leben und Wirtschaften bedeutet Respekt gegenüber der Erde, die uns ernährt, aber ebenso Respekt gegenüber uns selbst und unseren Mitmenschen. Lebensmittel sind bei uns mehr als genug vorhanden. Wenn wir sie bewusst genießen und wenn wir sie mit denen teilen, die weniger haben, dann können wir selbst ein Vorbild sein. Wir benötigen nicht überall internationale Produkte, die uns manchmal den Blick versperren für das, was es bei uns gibt.

Tischsitten oder kultureigene Tabus sind ein spannendes Thema, wenn man in eine fremde Kultur eintaucht. Welche destinationsabhängigen Unterschiede lernen die Kunden auf Ihren Reisen kennen?

Thomas Bohlander: Die sind so vielfältig, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll … Es beginnt bei der Art des Essens, mit Händen oder Stäbchen, im Schneidersitz oder kniend. Dann geht es weiter mit veganen Essenstraditionen vieler indischer Glaubensgruppen, dem koscheren Essen der jüdischen Religion und den Nahrungstabus der Muslime, Hindus oder Buddhisten. Doch egal, welche Regeln oder Sitten wir kennenlernen, es geht bei unseren Reisen immer darum, zu verstehen, warum etwas auf seine spezielle Weise gepflegt wird und in welchem gesellschaftlichen Kontext es steht. Welche Bedeutung haben beispielsweise die Fastenzeiten, die weltweit in vielen Kulturen und Religionen eingehalten werden? Wir wollen uns nicht nur wundern, sondern verstehen – und wenn dann die Reisenden nach ihrer Rückkehr einige dieser Traditionen in ihr Leben mit aufnehmen, dann nehmen wir dies als kulturelle Bereicherung wahr.

Zeigen die Menschen anderer Kulturen, die Gebeco-Reisende mit ihrer typischen Landesküche verwöhnen, auch Interesse dafür, was in deutschen Töpfen köchelt?

Thomas Bohlander: Menschen interessieren sich immer dafür, wie der andere, den ich kennenlerne, lebt, liebt, heiratet – und isst! Es geht oft weniger um das, was gegessen wird, sondern wie es zubereitet wird und wie so ein Tag ausschaut, wenn man in Deutschland unterwegs ist. Was essen wir zum Frühstück und was an besonderen Festtagen wie zum Beispiel einer Hochzeit oder welche Bedeutung hat der „Leichenschmaus“. Hier wird dann die andere Lebensweise deutlich und das weckt die Neugierde. Generell gilt – meinem Empfinden nach – für alle Reisende weltweit, dass die große Mehrheit das andere „fremde“ Essen gerne kennenlernen will, aber sich eigentlich fast jeder freut, zu seiner eigenen kulinarischen Tradition wieder zurückkehren. Essen bedeutet insofern auch, früheste persönliche Erfahrungswelten wie die Kochgewohnheiten der Mutter wieder aufleben zu lassen (lacht).

Die Portugiesen haben Chili nach Thailand gebracht, die Italiener haben sich von den Griechen für Pizza inspirieren lassen – haben Sie selbst schon einmal auf Reisen eine kulinarische Entdeckung gemacht, die unwiderruflich den Weg in Ihre Küche gefunden hat?

Thomas Bohlander: Durch unsere Reisen wurden Kochmethoden wie das Garen des Gemüses im Wok sowie viele Gewürze, die wir weltweit kennengelernt haben, in unsere Küche mit aufgenommen. Vielmehr haben wir es aber zu einem festen Bestandteil gemacht, dass ein Gast, der zum Essen kommt, in jeder Weise wie die Königin oder der König behandelt wird.

Das heilige Mahl: Ernährung wird hierzulande immer mehr zur Ersatzreligion. Was halten Sie von dieser Entwicklung? Diente die Ernährungsweise nicht schon immer der Identifikation?

Thomas Bohlander: Diese Frage ist schwierig zu beantworten, weil sie meiner Meinung nach inhaltlich auch nicht stimmt. Statistisch gesehen essen immer mehr Deutsche Fertigwaren und kochen immer weniger selbst. Sie schauen immer mehr Kochsendungen, wissen aber nichts Elementares mehr über ihre Ernährung. Ebenso geht man zwar gerne essen, aber auch hier wird eigentlich immer mehr das schnelle, gewürzlose oder „auf Show“ gemachte Essen bevorzugt. Diese „Religion“ kann ich nicht teilen. Es geht doch in erster Linie darum, sich bewusst zu ernähren, die Lebensmittel wertzuschätzen und gemeinsam mit anderen zu speisen. Es geht darum, die Rhythmen der Natur zu bedenken: Wann wächst etwas? Und es geht darum, sich mit dem Sinn kulturell festgelegter Richtlinien vertraut zu machen – und nicht beispielsweise die Fastenperioden vor Ostern als „ich esse keine Schokolade“ zu interpretieren.

Mangelernährung auf der einen, Überversorgung auf der anderen Seite. Auf Ihren vielen Reisen gibt es bestimmt immer wieder Dinge, die Sie zum Nachdenken bringen.

Thomas Bohlander: Sicher! Und das sind auch die Themen, die unsere Dr. Tigges Reisenden tief bewegen. Wenn wir Europäer unsere Ernährungs- und Konsum-weisen nachhaltig verändern, erweisen wir der Welt einen großen Dienst. Darüber hinaus sollte unsere Landwirtschaft endlich aufhören, billigen Massenweizen nach Afrika zu verkaufen und dabei die gesamte regionale Kleinbauernwirtschaft zu zerstören. Wir sollten die Macht der westlichen Lebensmittel- und Saatgutkonzerne eindämmen, denn deren weltweite Kontrolle über patentiertes Saatgut führt am Ende dazu, dass der Kleinbauer in Südamerika Saatgut von Konzernen aus Übersee kaufen muss, statt seine einheimischen Quellen zu nutzen. Lebensmittel gehören nicht an die Börse, da das weltweit unkontrollierte Spekulieren mit Lebensmitteln abertausende Menschen in den Ruin treibt und nur einige wenige bereichert. Studienreisende finden – und nutzen – vielfältige Gelegenheiten, sich über Themen dieser Art und Wichtigkeit vor Ort ein Bild zu machen, die Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam zu diskutieren. 

Rezepte zu Ihrer Lieblingsreise

Jordanien und Israel – Falafel Original

Bevor es los geht brauchen wir für 4 Portionen:

500 g getrocknete Kichererbsen
1/2 TL Satz
200 g Bulgur
4 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 gertrocknete Chileschote
1 TL Kreuzkümmel
1 Bund Petersilie
1 EL Mehl
1 TL Backpulver
100 Semmelmehl
Salz und Pfeffer

So wirds gemacht:

Die Kichererbsen mit kaltem Wasser übergießen und über Nacht einweichen lassen. Danach abgießen und mit Wasser spülen. Kichererbsen in einen Topf mit ca. 2 l Wasser geben, Salz hinzufügen, zum Kochen bringen und zugedeckt 45 Minunten köcheln lassen.

200 ml Wasser in einem weiteren Topf zum Kochen bringen, 200 g Bulgur in einen Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen und in einen Mixer füllen.  Zwiebeln und  Knoblauchzehen fein würfeln. Die Chilischote mit dem Kreuzkümmel in einem Mörser fein mörsern.
Die Petersilie waschen und Blätter von den Stielen zupfen, danach fein schneiden. Gekochte Kichererbsen abgießen, abspülen und abtropfen lassen

Zwiebeln, Knoblauch und die Hälfte der Petersilie mit den Kichererbsen zum Bulgur geben. Alles mit dem Mixstab pürieren.
 Die Falafelmasse in eine neue Schüssel umfüllen und mit dem Chili-Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
  Mehl,  Backpulver,  Semmelbrösel und die andere Hälfte der Petersilie zugeben und zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Bällchen formen und diese mind. 20 Min. kalt stellen.
 Eine hohe Pfanne mit viel Öl füllen und auf ca. 180 °C erwärmen. Die Bällchen frittieren bis sie geldgelb sind.

Den Koriander waschen, Blätter abzupfen und schneiden.
 Falafel auf Tellern anrichten und mit dem Koriander garnieren.

Guten Appetit!

Marokko – Couscous mit Gemüse und Hühnchen

Bevor es losgeht, brauchen wir für 4 Personen:

1 Tütchen Safran
1/2 EL Salz
2 TL Pfeffer gemahlen
1/2 EL Paprikapulver süß und scharf
1/2 EL Kreuzkümmel
1/2 EL Ingwerpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Koriander
1 kleinen Weißkohlkopf
4 Hähnchenkeulen
4 Möhren
3 Zwiebeln
1 rote und gelbe Paprika
1 Aubergine
1 Zucchini
1,8 Liter Gemüsebrühe
350 g Couscous

So wirds gemacht:
Den Weißkohlkopf,  Möhren,  Zwiebeln,  Paprika, Aubergine und Zucchini in Stücke schneiden. Auberginen und Zucchini mit Olivenöl einreiben und etwas salzen.

In einem Topf Zwiebeln, Möhren und Weißkohlstücke schichten, oben auf die Hähnchenkeulen legen und mit der Brühe aufgießen. Den Topf fest verschließen und für 40 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann prüfen, ob die Hähnchenkeulen gar sind. Die Gewürze mit den Auberginen, Zucchini, Paprika und Blattpetersilie auf das Gargut legen. 350 g Couscous darauf streuen und gar dämpfen, zwischendurch mit der Gabel auflockern.

Auf einen vorgeheizten Teller das fertige Couscous anrichten und dann von oben nach unten das Gemüse aus dem Topf aufs Couscous anrichten zum Schluss die Hähnchenkeulen auflegen.

Willkommen in Marokko und guten Appetit!

Italien – die typische Pizza Margarita

Für 4 Portionen brauchen wir:

500 g Mehl
30 g Hefe
1/2 TL Zucker
1/4 l lauwarmes Wasser
1 TL Salz
250 g Mozzarella
400 g stückige Tomaten aus der Dose
2 EL Tomatenmark
4 frische Tomaten
4 EL Parmesankäse, gerieben
1 Bund Basilikum
6 El Olivenöl

Oh sole mioo.. so geht es:

Zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde eindrücken. Die Hefe mit 1dem Zucker im Wasser auflösen und  in die Mulde gießen. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Das .Mehl, den Hefevorteig und dem Salz vermischen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 10 Min. kräftig durchkneten, bis ein elastischer, glänzender Teig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen, mit etwas Mehl bestreuen und zugedeckt1 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Den Backofen auf 250° (Umluft 230°) vorheizen. 2 Bleche mit Backpapier auslegen. Den Teig in 4 teilen und daraus runde Pizzen (etwa 28 cm Ø) formen, dabei jeweils den Rand etwas dicker belassen.

Den Mozzarella abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden.
 Die Tomaten aus der Dose mit 2 El Tomatenmark verrühren und  auf dem Teig verteilen (Rand frei lassen), salzen und pfeffern. Den Parmesan darüber streuen. Das Bund Basilikum waschen, die Blätter abzupfen und darauf verteilen. die frischen  Tomaten in Scheiben schneiden und ebenfalls auf der Pizza verteilen. Mit 6 EL Öl beträufeln.

Im Backofen (Mitte) 15 Min. backen, bis der Käse zerläuft und leicht braun wird.

La bella vita. buon appetito!

Türkei – süsses Baklava

Für 16 Stück Baklava brauchen wir:

380 g gemischte Nusskerne
30 g Pistazien
50 g Marzipanrohmasse
2 Eiweiße
20 g Zucker
200 g Butter
500 g Filoteig
2 Tl Zitronensaft
2 TL Rosenwasser
100 g Honig

So wird es gemacht:

Die gemischten Nusskerne und Pistazien im Blitzhacker mittelfein zerkleinern. Die Marzipanrohmasse auf der Küchenreibe fein reiben. Das Eiweiß steif schlagen und den Zucker einrieseln lassen und so lange schlagen, bis ein fester Eischnee entsteht. Nussmischung, Marzipan und Eiweiß vermengen. Die Butter zerlassen.

Die Filoteigplatte auf Formgröße (20x30 cm) zurechtschneiden (14 Teigblätter).
 Eine ofenfeste Form mit Butter einstreichen. Die Oberseite von 5 Teigblättern nacheinander mit etwas Butter einstreichen und übereinander in die Form legen. Die Hälfte der Nussmischung darauf verteilen. Danach weitere 4 Teigblätter  mit Butter bestreichen, auf die Füllung in die Form legen und leicht andrücken. Restliche Nussmischung darauf verteilen und mit den restlichen, jeweils mit Butter bestrichenen Teigblättern belegen. Baklava mit einem scharfen Messer in 16 kleine Rechtecke schneiden, dabei den Teigboden nicht durchschneiden.
Baklava im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der 2. Schiene 20-25 Minuten goldbraun backen. Die restlichen Pistazien grob hacken. Den Sirup mit dem Rosenwasser, Zitronensaft und  dem Honig verrühren.

Baklava aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Stücke mit dem Messer vollständig durchschneiden. Backform in ein tiefes Backblech stellen. Baklava mit der Sirupmischung mehrfach großzügig bestreichen bzw. tränken, bis der Sirup aufgebraucht ist.

Vielleicht einen schwarzen Tee zum Baklava?

Griechenland – leckeres Moussakka

 

Moussaka ist ein typisches Auflaufgericht, das ursprünglich als aus dem arabischen Raum stammt. Es ist eines der bekanntesten Gerichte der griechischen Küche und in keiner griechischen Küche weg zudenken.

Unsere Zutaten für 4-6 Personen:

3 Auberginen
Salz
600 g festkochende Kartoffeln
2 Zwiebeln
Olivenöl zum Braten und für die Form
500 g Rinderhackfleisch
Pfeffer
1 große Dose stückige Tomaten (800 g)
1 EL Tomatenmark
125 ml Weißwein (nach Belieben)
1/4 TL Zucker
1/2 TL Zimtpulver
1/2 TL getrockneter Oregano
4 EL Butter
4 EL Mehl
800 ml Milch
frisch geriebene Muskatnuss
2 Eier
100 g frisch geriebener Parmesan

So wird es gemacht:
Die Auberginen waschen, putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen. Die Kartoffeln waschen und in reichlich Salzwasser zugedeckt 20-25 Min. garen. Abgießen und ausdampfen lassen.

Währenddessen die Zwiebeln schälen und fein würfeln. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Hackfleisch zugeben, salzen und pfeffern und unter Rühren krümelig anbraten. Tomaten, Tomatenmark und Wein unterrühren. Mit Zucker, Zimt und Oregano würzen. Offen bei mittlerer Hitze 25 Minuten köcheln lassen.

Die Butter in einem Topf schmelzen, Mehl einrühren und anschwitzen. Die Milch nach und nach zugießen und unterrühren. Bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, anschließend vom Herd nehmen.

Eine Auflaufform mit Öl auspinseln und den Backofen auf 190° (Umluft 170°) vorheizen. Die Auberginen kalt abspülen und trocken tupfen. Jeweils 3-4 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginen portionsweise darin von beiden Seiten anbraten herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Kartoffeln pellen und in dicke Scheiben schneiden. In der Form auslegen. Die Hälfte Hacksauce darauf verteilen und die Hälfte der Auberginenscheiben darüberschichten. Die übrige Hacksauce daraufgeben und mit den restlichen Auberginenscheiben belegen. Die Eier und ca. 3/4 vom Käse gut unter die anbekühlte Béchamel rühren. Die Sauce auf den Auberginen verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Die Moussaka im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 45 Min. goldbraun backen.

Willkommen in Griechenland – guten Appetit!

Frankreich – Ratatouille

Eine Ratatouille ist ein geschmorter Gemüseeintopf, der es sogar bis in den Sternenhimmel der französischen Küche geschafft hat.

Wir brauchen für 6 Personen nach Chef Bocuse:

500 g dünne Zucchini,
400 g gelbe Paprika
500 g Auberginen
500 g Datteltomaten
10 g Knoblauch
50 g Zwiebeln
100 g schwarzen Oliven
1 Bund Minze
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
15 g Tomatenmark
150 ml Kalbsfond
15 g Zucker

Ab an den Löffel:

Die  Zucchini, gelbe Paprika, und 500 g Auberginen waschen. Die Datteltomaten enthäuten und in sehr feine Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebeln fein würfeln.Die Oliven halbieren und entkernen.

Das Bund Minze fein schneiden und zur Seite stellen.

In einem Bräter die Zucchini, Auberginen, Zwiebeln, Knoblauch und Paprika einzeln und in kleinen Mengen in heißem Olivenöl anbraten.
Das Gemüse nicht zu braun werden lassen (noch bissfest), mit  Meersalz und Pfeffer würzen und umfüllen.

Anschließend alle Gemüsewürfel wieder in den Bräter füllen, die geschnittenen Oliven, die Tomatenwürfel, das  Tomatenmark, den Kalbsfond und  Zucker dazugeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Abschließend abschmecken und mit der frischen Minze garnieren.

Sofort servieren – bon appétit

Portugal – Pastéis de Bachalhau (Stockfisch-Kroketten)

Wir brauchen für 4 Personen:

240 g Stockfisch
320 g Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
Eier
1/2 Bund Petersilie glatt
Pfeffer aus der Mühle
evtl. 1 Prise Meersalz
Öl zum frittieren

Der Stockfisch sollte mindestens 24 Stunden wässern, dabei sollte das Wasser mindenst 3 mal gewechselt werden.

So wirds gemacht:
Einen hohen Topf mit reichlich Wasser aufsetzen. Die Kartoffeln schälen und vierteln. Den gewässerten Stockfisch mit den Kartoffeln in den Topf geben und 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Petersilie abbrausen, trocken tupfen und fein hacken.

Stockfisch enthäuten und die Gräten entfernen. Kartoffeln, Stockfisch und den Knoblauch gut gemischt zerkleinern.

Die Masse in einer Rührschüssel nochmals gut vermischen, etwas Pfeffern, Petersilie dazugeben und jeweils ein Ei nach dem anderen gut untermengen. Je nach Konsistenz evtl. ein Ei weglassen, oder ein weiteres Ei/Eigelb dazugeben. Es sollte eine nicht zu feuchte Masse ergeben, die man noch gut formen kann. evtl. noch etwas nach salzen.
Das Öl auf ca. 130°C erhitzen– mit einem Holzlöffel testen – sobald sich am Stiel kleine Bläschen bilden, ist das Öl heiß genug.
Mit zwei Esslöffel Nocken formen und in das Öl geben. Wenn die Nocken goldbraun sind, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Guten Appetit!!! Bom Apetite!!! 
Peru – Viva Empandas

Lust auf Teigtaschen mit Hackfleischfüllung! Von Nord- bis Südamerika begegnet Ihnen dieser Leckerbissen – immer mit regionaler Note und stets mit dem gleichen Ziel: Der Verführung Ihres Gaumens. Probieren Sie doch mal…

Wir brauchen :

150 g Speck
150 g Zwiebeln
500 g Hackfleisch
5 Eier
100 g Rosinen
50 g gefüllte Oliven
Pfeffer
Salz
2 TL Paprikapulver
2 Tl gemahlener Kreuzkümmel
750 g Mehl
50 g Hefe
12 EL Öl
375 ml Milch

So geht es:

150g Speck und 150g Zwiebeln in Würfel schneiden und anbraten. 500g Hackfleisch dazugeben und mit anbraten. 5 Eier hart kochen und in kleine Würfel schneiden. 100g Rosinen in heißem Wasser aufquellen lassen. 50g gefüllte Oliven in Scheiben schneiden und zusammen mit den abgetropften

Rosinen und dem Ei zum Fleischteig geben. Mit Pfeffer, Salz, je 2 TL Paprikapulver und gemahlenen Kreuzkümmel abschmecken.

750g Mehl mit 50g Hefe, 12 EL Öl und 375ml Milch verkneten. Noch soviel Milch zugeben, bis der Teig geschmeidig aber fest erscheint. An einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen.

Den Teig zu Stücken mit ø 15 cm ausrollen. 1–2 EL Fleischfüllung auf eine Teighälfte legen, den Rand mit Ei bestreichen, zur Tasche zuklappen und den Rand festdrücken. Im Elektroherd 20 Min. bei 210° C backen (Umluft: 180° C). Zeit: ca. 1 Std. 20 Min.

Unser Appetitanreger!

Indien – Tandoori-Chicken

Seit die Chili (in der TandooriPaste), die ursprünglich aus Südamerika stammt, durch die Kolonialmächte über Europa nach Indien kam, ist sie aus der Küche des gesamten indischen Subkontinents nicht mehr wegzudenken. Heute hat Indien den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Chilis weltweit.

Zutaten für 2 Personen:

4 Hünchenbrustfilets
1 EL Butter
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
250 ml Joghurt
1 EL Zitronensaft
Pfeffer, Salz
1-2 TL Tandoori-Gewürzpaste

So wirds gemacht:

Den Ingwer und Knoblauch schälen und klein hacken. Tandoori-Gewürzpaste mit Joghurt und Zitronensaft vermischen. Das Filet in der Joghurt-Gewürzmischung für 8-12 Stunden marinieren kaltstellen, danach salzen und pfeffern.

Den Ofen auf 225 Grad vorheizen, Hähnchen mit Marinade in eine reichlich gefettete Auflaufform umfülen, mit ein paar Butterflöckchen garnieren.
Das Hünchenbrustfilets 25 Minuten schmoren lassen.

Mit Basmati-Reis und Garlic Naan servieren.

China – Mayi shang shu

So also schmeckt China: Jetzt gibt es endlich mal was auf den Teller. Mayi shang shu heißt übersetzt übrigens tatsächlich ‚Ameisen krabbeln auf dem Baum’. Das hat aber überhaupt nichts mit den Zutaten dieses Gerichts zu tun, sondern ist allein seinem tellerfertigen Aussehen geschuldet. Es gibt wohl unendlich viele Variationen des Rezepts, nehmen Sie diese also bitte nur als Vorschlag.

Zutaten für 4 Personen:

300 g Hackfleisch (Schwein oder Rind oder gemischt)
300 g Glasnudeln
2 Frühlingszwiebeln
4 Knoblauchzehen
½ TL Sichuan-Pfeffer
2 rote Chilischoten
2 EL gehackter Ingwer
2 EL Sojasauce
2 TL Speisestärke
2 TL Salz
2 TL Zucker
1 TL Doubanjiang (Chili-Bohnen-Paste aus dem Asia-Laden)
1 TL Sesam
2 EL Erdnuss- oder Sesamöl
250 ml Hühnerbrühe
2 EL Reiswein

So geht es:

Die Glasnudeln etwa 10 Minuten in heißem Wasser einweichen (nicht kochen), dann abgießen. Das Fleisch mit dem Reiswein, der Sojasauce und dem Erdnuss- oder Sesamöl verrühren. Etwas Öl im Wok stark erhitzen. Ingwer und Knoblauch darin anbraten, nun das Fleisch hineingeben und bei mittlerer Hitze einige Minuten dünsten. Sobald es etwas gebräunt ist, die Doubanjiang-Soße zugeben. Die Brühe mit dem gemahlenen Sichuan-Pfeffer, dem Salz und dem Zucker verrühren und zum Fleisch geben. Die Nudeln unterheben und die Mischung zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und alles leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit ganz verdunstet ist. Zum Servieren mit den gehackten Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen.

Guten Appetit! An die Stäbchen – fertig – los...

Japan – Miso-Suppe mit Alfalfasprossen

Leckeres Japan für Zuhause. Die Würzpaste Miso ist in Japan aus kaum einem Gericht wegzudenken. Sie sorgt sie nicht nur für einen tollen Geschmack, sondern besitzt auch viele gesunde Inhaltsstoffe.

Zutaten für 2 Personen:

100 g Chinakohl
1 Lauchzwiebel,
15 g Alfalfasprossen
½ L Gemüsebrühe
50 g schnittfester Tofu
20 g Sojapaste (Miso)
¼ TL Sojasoße
½ TL Reisweinessig
½ EL Öl1 Prise brauner Zucker

So wird es gemacht:

Miso und Brühe langsam erhitzen, bis sich die Paste vollständig aufgelöst hat – ohne die Brühe zum Kochen zu bringen. Chinakohl putzen und in feine Streifen schneiden. Lauchzwiebel putzen und schräg in Scheiben schneiden. Tofu in Scheiben schneiden und diagonal halbieren, dann von beiden Seiten anbraten. Kohl, Lauchzwiebeln und Tofu in die Brühe geben und einige Minuten ziehen lassen. Mit Reisweinessig, Sojasoße und braunem Zucker würzen. In Schälchen anrichten und mit Alfalfasprossen garnieren. Zubereitungszeit 30 Minuten

Guten Appetit!

Thailand – Thai Red Chicken Curry

Sie lieben es asiatisch scharf? Und Sie wollen sich Happen für Happen herantasten an die asiatische Küche?
Dann probieren Sie doch einmal …

Thailands brennendes Huhn

500 g Jasminreis
20 cl Kokoscreme
3 EL rote Currypaste
40 cl Kokosmilch
2 Kaffir-Limettenblätter
1 EL gest. Zucker
1/2 EL Fischsauce
500 g Hühnerfleisch-Filez
200 g grünen Thai-Spargel
200 g Zuckerschoten
1-2 rote Chilischoten

So wird es lecker.

Den Jasminreis kochen. Die  Kokoscreme erhitzen, die rote Currypaste zugeben und untermischen. Ca. 2 Min. köcheln, dann  Kokosmilch,und die beiden Kaffir-Limettenblätter, in Streifen geschnitten, den Zucker und die Fischsauce zugeben. Zum Kochen bringen.

Das Hühnerfleisch in Stücke geschnitten zufügen. Nach 10 Minunten 200 g grünen Thai-Spargel, 200 g Zuckerschoten und je nach Mut eine oder mehr rote Chilischoten zugeben. Weitere 5 Min. kochen.

Kurz vor dem Servieren Thai-Basilikumblätter untermischen. Eventuell mit etwas Limonensaft abschmecken.

Guten Appetit!

Vietnam – gebratene Nudeln