Bitte beachten Sie, dass folgende Einreiseinformationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

Einreise für Deutsche

Ein Visum ist notwendig. Notwendig sind:

- 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreisetickets

- ausreichende Geldmittel.

Erhältlich ist auch ein Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Einreise für Österreicher

Ein Visum ist notwendig. Notwendig sind:

- 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreisetickets

- ausreichende Geldmittel.

Erhältlich ist auch ein Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Einreise für Schweizer

Ein Visum ist notwendig. Notwendig sind:

- 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreisetickets

- ausreichende Geldmittel.

Erhältlich ist auch ein Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.

Landesdaten

Lage

Die Republik Simbabwe ist ein Binnenland im südöstlichen Teil Afrikas. Sie grenzt im Norden an Sambia, im Osten an Mosambik, im Süden an die Republik Südafrika, im Westen an Botsuana.

Ein Großteil Simbabwes liegt auf einem Hochplateau von 1.000-1.800 m.

Fläche: 390.622 km².

Verwaltungsstruktur: 8 Provinzen (Manicaland, Mashonaland Central, Mashonaland East, Mashonaland West, Masvingo, Matabeleland North, Matabeleland South, Midlands) und 2 Städte mit provinzalem Status (Bulawayo, Harare).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 13 Millionen

Städte:

Harare (Hauptstadt, 1.500 m) ca. 1,5 Millionen

Bulawayo (1.300 m) ca. 655.700

Chitungwiza (1.500 m) 354.500

Mutare (1.000 m) ca. 188.200

Epworth ca. 161.800

Gweru 158.200

Kwekwe 100.500

Kadoma ca. 90.100

Masvingo ca. 88.600

Hwange ca. 37.600

Sprache

In Simbabwe wird hauptsächlich Englisch gesprochen, aber auch Shona und Ndebele.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Telefon/Post

Post

Die Beförderung von Luftpost nach Westeuropa dauert etwa 10 Tage.

Telefon

Internationale Verbindungen werden verhältnismäßig problemlos hergestellt. Für Gespräche nach Simbabwe wählt man den internationalen Ländercode 00263 plus die Ortsvorwahl ohne die erste Ziffer. Für Gespräche nach Deutschland ist die Nummer 0049 vorzuwählen, nach Österreich wählt man 0043 vor, und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 995, Unfallrettung 994, Feuerwehr 993.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Simbabwe von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .zw

Feiertage

1. Januar (Neujahr)

25. März (Karfreitag)

28. März (Ostermontag)

18. April (Unabhängigkeitstag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Afrikatag)

8. August (Heldengedenktag)

9. August (Tag der Streitkräfte)

22. Dezember (Tag der nationalen Einheit)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Tag ein Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind im April/Mai (circa 4 Wochen), August/September (circa 4 Wochen) und Dezember/Januar (circa 3 Wochen).

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-15 Uhr, Mi 8-14 Uhr, Sa 8-12 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12/13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr in der Regel 8 bis 17 Uhr mit Mittagspause von 13 bis 14 Uhr; in einigen Büros wird auch samstags von 8 bis 12 Uhr gearbeitet.

Kleidung

Leichte Sommerkleidung ist zwar für das ganze Jahr tagsüber ausreichend, jedoch sollte man mit Ausnahme der warmen Monate September bis November zusätzlich immer leichte Wollsachen dabeihaben. Für die Monate von April bis Anfang August sollte man auch einen leichten Mantel oder eine Herbstjacke mitnehmen. Für Ausflüge, besonders in den Highlands sollte man auf jeden Fall praktische Kleidung, gutes Schuhwerk und für die Abende immer einen Pullover dabeihaben. Gute Sonnenbrillen, Regen- und Sonnenschutz sind unerlässlich. In guten Hotels und Restaurants wird erwartet, dass Herren abends Jackett und Krawatte tragen.

Geschichte/Politik

Bantusprachige Eroberer nahmen das Gebiet wahrscheinlich schon um 800 nach Christus in Besitz und begannen das gewaltige Zimbabwe zu bauen. Die Ruinenstätte von Great Zimbabwe in der Nähe von Masvingo gab dem Land seinen Namen. Um 1100 unterhielten die Bewohner einen weitreichenden Handel mit Gold und Elfenbein. Zu Beginn des 14. Jahrhundert entstand das Munhumutapa-Reich. Im 15. Jahrhundert spaltete sich das Reich, im Süden wurde das Königreich Changamire gegründet. Von Anfang des 16. Jahrhunderts bis 1629 war das einst mächtige Reich ein portugiesischer Vasallenstaat. Während der großen afrikanischen Völkerwanderung nach 1830 siedelten sich die Ndebele im Westen des Landes an. 1888 erhielt der britische Kolonialist Cecil Rhodes eine Bergbaukonzession, woraufhin immer mehr Briten ins Land kamen. Es kam zum Krieg der Siedler mit den Ndebele und den Shona, der bis 1897 dauerte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Forderungen der Selbstverwaltung durch die weißen Siedler lauter. 1923 erklärten die Briten das damals Südrhodesien genannte Land zu einer britischen Kolonie mit Selbstverwaltung. 1965 verlangt das Land die Unabhängigkeit, was Wirtschaftssanktionen von Großbritannien zur Folge hatte. 1970 wurde Rhodesien zur Republik erklärt, ohne jedoch von Großbritannien und anderen Staaten anerkannt zu werden. 1980 fanden erste freie Wahlen statt, in denen Robert Mugabe mit seiner Zimbabwe African National Union (ZANU) einen großen Sieg errang. Die Unabhängigkeit errang das Land im Jahre 1980, heute ist Simbabwe staatsrechtlich eine Präsidialrepublik, an deren Spitze immer noch Mugabe steht. Ihm werden u.a. ein diktatorischer Führungsstil und eine völlig verfehlte Politik vorgeworfen, die Simbabwe wirtschaftlich und politisch an den Abgrund gebracht hat.

Wirtschaft

Aufgrund des diktatorischen politischen Umfelds und der Kriegsverwicklung mit der Demokratischen Republik Kongo haben sich die Voraussetzungen für die einst prosperierende Wirtschaft substantiell verschlechtert. Die vermeintliche Landreform hat den ehemals florierenden Agrarsektor in eine schwere Krise gestürzt. Drei Millionen Menschen sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Insbesondere der für den Export wichtige Anbau von Tabak ist dramatisch zurückgegangen. Aber auch der Tourismus und fast alle Teile der verarbeitenden Industrie mussten massive Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Arbeitslosigkeit wird auf rund 80 Prozent geschätzt. Durch eine extrem hohe Inflationsrate (im Jahr 2003 - 600 Prozent, im April 2006 - über 1000 Prozent) und aufgrund des Ausfalls von Arbeitskräften durch AIDS wird die Wirtschaftskraft weiterhin geschwächt. Sowohl der Mangel an Devisen als auch der Unterschied zwischen dem offiziellen und dem inoffiziellen Umrechnungskurs führten zu Treibstoffknappheit und Mangel an Grundversorgung.

Religion

Etwa 40 Prozent der Bevölkerung gehören traditionellen Religionen an, 14 Prozent afrikanischen christlichen Kirchen. 18 Prozent sind Protestanten, 12 Prozent Katholiken. Es gibt hinduistische und islamische Minderheiten.

Vegetation

Dank der Kombination von Bergland, tropischen Wäldern und Savanne besitzt Simbabwe eine abwechslungsreiche Flora. Der verbreitetste Vegetationstyp ist die Baumsavanne, die das zentrale und nördliche Middle- und Highveld bedeckt. In den heißen, trockenen Flussebenen sind der Mopane und der Baobab (Affenbrotbaum) anzutreffen. Kein anderer Baum wird so sehr mit Afrika assoziiert wie der Baobab, der ohne Blätter aussieht wie Wurzelwerk.

Tierwelt

Simbabwes Fauna ist durch eine außergewöhnliche Vielfalt gekennzeichnet. Allein 640 Vogelarten bevölkern das Land. Daneben gibt es die für Afrika typischen Säugetiere wie Antilopen, Impalas, Kudu, Büffel, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Löwen, Hyänen, Giraffen und Leoparden. Neben Krokodilen sind Schlangen mit ihren zwölf giftigen Spezies die am meisten gefürchteten Tiere. Unter den Insekten sind die Termiten für Afrika besonders typisch.

Kulinarisches

Wildgerichte aus Impala und Krokodilschwanz sind kulinarische Spezialitäten. Die traditionelle Küche Sadza (Maisbrei) mit Nyama (Fleisch) und Gemüsebeilagen hat in den gängigen Restaurants noch keinen Einzug gehalten. Sie kann aber in den Volksküchen auf den Märkten oder in Imbißbuden gekostet werden.

Als alkoholische Getränke bietet sich das klare Lagerbier an, das im Geschmack europäischem Bier ähnelt. Aus der simbabwischen Weinproduktion sind besonders die trockenen Weißweine zu empfehlen.

Klimadiagramm

Klimainformationen

Simbabwe hat ein suptropisches bis tropisches Klima, in höheren Lagen auch gemäßigt. Die Jahreszeiten in Simbabwe sind den europäischen entgegengesetzt. Das Klima auf der Hochebene ist mild und freundlich mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Dies gilt für die meisten größeren Städte, die überwiegend auf etwa 1.200-1.500 Metern Höhe liegen. Kariba, Victoria Falls und Hwange haben ein wärmeres Klima. Die sogenannte Winterzeit geht von Mitte Mai bis Mitte August. Zu dieser Zeit sind die Tage trocken und sonnig und es werden Tageshöchsttemperaturen um 23°C gemessen. Typisch für die Abende in Simbabwe ist, dass sie teilweise sehr kühl, ja sogar kalt sind. Die warme Zeit umfasst den Zeitraum von Mitte September bis November. Das Thermometer steigt in dieser Zeit meist auf Temperaturen von rund 30°C

Die Hauptregenzeit beginnt Ende November/Anfang Dezember und geht bis März. Selbst in dieser Zeit halten die Regenfälle jedoch nur selten über mehrere Tage an. Die Temperaturen sind zu dieser Zeit etwas niedriger. Auch dann sind die Abende recht kühl. Die Zwischenperiode, in der Tageshöchsttemperaturen von rund 25°C gemessen werden, geht von März bis Anfang Mai.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Simbabwe im April/ Mai oder im August/September.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

1 US-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

Hinweise

Im Oktober 2015 hat der Simbabwe-Dollar seinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel verloren. Die Währung wurde aus dem Verkehr gezogen. Als Zahlungsmittel dient der US-Dollar.

Weitere Zahlungsmittel sind die nur in Simbabwe gültigen “Bond Coins” und “Bond Notes”.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Deklaration: Ja - Deklaration wird dringend empfohlen.

Ausfuhr Fremdwährung: bis 1.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen.

Umtausch: Empfohlen wird die Mitnahme von genügend US-$ in bar. >>> Da Wechselgeld knapp ist, sollten Reisende im Land auch ausreichend kleine Scheine mitführen. >>> Geld darf nur in Banken oder Wechselstuben, nicht bei Straßenhändlern umgetauscht werden. >>> Das Mitführen größerer Bargeldmengen erhöht das Diebstahlrisiko - es wird daher geraten, nach Ankunft größere Geldbeträge in Hotels etc. im Safe zu deponieren.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden gelegentlich akzeptiert (Visa-Kreditkarte). Es sollte vorab abgeklärt werden, ob sie im Restaurant oder Hotel akzeptiert werden. Dies gilt vor allem außerhalb der Hauptstadt.

Geldautomat: Nein - Bargeld abheben mit Kreditkarten ist derzeit nicht möglich.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Zimbabwe Tourism Authority

55 Samora Machel Avenue

Harare /Simbabwe

(00263 4) 75 88 26

(00263 4) 75 87 30/34

info@ztazim.co.zw; ztakariba@ztazim.co.zw; ztakariba@ztazim.co.zw

Zimbabwe National Chamber of Commerce (ZNCC)

Zambia House 5th Floor
48 Kwame Nkrumah Avenue

Harare

Zimbabwe National Chamber of Commerce (ZNCC)

P.O. Box 1934

Harare/Simbabwe

(00263 4) 293 55 30/31

http://www.zncc.co.zw

info@zncc.co.zw

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Simbabwe

Kommandantenstraße 80

10117
Berlin

(0 30) 20 45 50 62 E-Mail: infor@zimembassyberlin.com

(0 30) 206 22 63

manhombo@zimembassyberlin.com

Mo bis Do 9-16 Uhr, Fr 9-15 Uhr
in den Sommermonaten: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany

30 Ceres Road
Avondale

Harare

Embassy of the Federal Republic of Germany

P.O. Box A 1475

Harare/Simbabwe

(00263 4) 30 34 55

(00263 4) 30 86 55, 30 86 56, 33 22 92, 33 23 26

info@harare.diplo.de

Amtsbezirk: Simbabwe

Ärztliche Hilfe

HARARE: Dr. Heiko P. Hörstmann (spricht Deutsch), 40 Josiah Tongogara Ave.,, Harare, Tel. (04) 79 32 22, (04) 79 45 69.


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