Länderinformationen

Bereiten Sie sich auf Ihre Reise vor und genießen Sie die Vorfreude! An dieser Stelle finden Sie ausführliche Informationen zu Ihrem Reiseziel, wichtige Hinweise zur reisemedizinischen Vorsorge sowie aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.


Tadschikistan

Steckbrief

Tadschikistan - Fakten

Ländername Republik Tadschikistan
Klima Kontinentalklima: trockenheißer Sommer und kalter, in manchen Landesteilen schneereicher Winter
Lage Tadschikistan ist der kleinste der zentralasiatischen GUS-Staaten. Mehr als 70% der Fläche istHochgebirge (Pik Ismoil Somoni 7.495 m), nur 7% liegen unterhalb von 1.000 m. Grenzen zu Usbekistan (Westen und Norden) 910 km; Kirgisistan (Norden) 630 km; China (Osten) 450 km; Afghanistan (Süden) über 1.300 km
Fläche 142 000 qkm
Hauptstadt Duschanbe ca. 780.000 Einwohner
Bevölkerung 8,7 Mio., davon: 84,3% Tadschiken, 13,8% Usbeken, 3,2% andere (Kirgisen, Russen, Turkmenen; von den früher etwa 39.000 Deutschstämmigen sind nur noch weniger als 500 im Land); Angaben näherungsweise und ohne Gewähr
Sprache Tadschikisch, Russisch ist lt. Verfassung Sprache der inter-ethnischen Kommunikation
Religion Sunniten 85 %, Schiiten 5 %, andere 10%
Nationaltag 9. September
Unabhängigkeit 9. September 1991
Staats-/Regierungsform Republik
Staatsoberhaupt Präsident Emomali Rahmon (seit 16.11.1994, Wiederwahl am 06.11.1999, 06.11.2006 und 06.11.2013)
Regierungschef Premierminister Kohir Rasulsoda (seit 30.11.2013; VDPT)
Außenminister Siroddschiddin Aslov (seit 30.11.2013; VDPT)
Parlament Unterhaus-Wahlen vom 01.03.2015: Volksdemokratische Partei Tadschikistans (VDPT) unter Führung von Präsident Rahmon 51 Sitze, Agrarierpartei 5 Sitze, Partei der Wirtschaftsreformen 3 Sitze, Kommunistische Partei Tadschikistans 2 Sitze, Sozialistische Partei 1 Sitz, Demokratische Partei 1 Sitz
Währung Kurs: 1 EUR = 10,88 Somoni (16. März 2018)
Zeitzone MEZ+5h
Stromnetz 220 V/ 50 Hz
Reiseadapter C, I
Kfz-Länderkennzeichen TJ
ISO-3166 TJ, TJK
Internet-TLD .tj
Landesvorwahl +992

Geographie

93 % des erdbebengefährdeten Landes nehmen Gebirge ein, 50 % liegen höher als 3000 m, unter ihnen der vergletscherte Pamir, nur 7 % sind agrarisch nutzbar. Der Fedtschenko-Gletscher, einer von über 8500 Gletschern des Landes, zählt mit einer Länge von 70 km zu den längsten der Erde. Der kleinste Teil Tadschikistans ist besiedelt: Gebirgsvorländer, Täler (Hisārtal, Tal des Syrdar’ja) und Becken. Die Lage in den trockenen Subtropen, die Meerferne und die Höhenlage bewirken das Kontinentalklima mit extremen jahres- und tageszeitlichen Unterschieden.

Politik und Bevölkerung

Seit 1994 ist die frühere Sowjetrepublik eine Präsidialrepublik mit einem Zweikammerparlament. Die Bevölkerungsmehrheit stellen mit etwa 70 % die Tadschiken, gefolgt von Usbeken, Russen und anderen Minderheiten. Der (sunnitische) Islam ist vorherrschend; es existieren kleinere christliche Gemeinden.

Geschichte

Dieser Teilraum des vorchristlichen Turkistan wurde ab dem 8. Jh. islamisiert. Bereits Mitte des 19. Jh. unter russischem Einfluss, wurde das Gebiet 1924 zur Tadschikischen ASSR und 1929 zum selbstständigen Gliedstaat der UdSSR. Von 1992 bis 1997 erschütterte ein Bürgerkrieg zwischen kommunistischen Gruppen und radikalen Muslimen den Staat.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger

Aufgrund von verstärkten und voraussichtlich andauernden Kampfhandlungen im Großraum Faizabad (Afghanische Provinz Badachschan) wird bis auf weiteres von Reisen in den tadschikischen Grenzbezirk Ischkaschim (Autonomer Oblast Gorno Badachshan) abgeraten.

Zudem kann es an der Grenze zu Afghanistan vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und Angehörigen der tadschikischen Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde kommen.

Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden. Es wird dringend davor gewarnt, die unzureichend demarkierte und bisweilen ungesicherte afghanisch-tadschikische Grenze illegal zu überschreiten, um z.B. auf afghanischem Territorium Fotos für Soziale Netzwerke zu erstellen, siehe auch Reisewarnung Afghanistan.

Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO)/Bergtourismus im Pamir-Gebirge:

Die Notwendigkeit von Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO) ist gut zu überlegen; Reisen sind gut zu planen. Im Falle eines Unfalls oder einer sonstigen Notsituation kann aufgrund der schlechten Infrastruktur und der nicht flächendeckend gesicherten medizinischen Versorgung Hilfe - auch konsularischer Art - häufig nicht zeitnah oder nicht internationalen Standards entsprechend erfolgen. Viele Bergrouten sind nicht oder nur langsam per Kfz passierbar, der Zugang ist auch für ausländische Diplomaten nur mit mehrtägiger Vorlaufzeit möglich.

Im Pamir-Gebirge können zahlreiche Herausforderungen auftreten. Mit plötzlichen Wetterumschwüngen, Erdbeben, Erdrutschen und Minustemperaturen auch im Sommer ist zu rechnen. Mobile Geräte haben zum Teil nur sehr eingeschränkten Empfang, daher ist die Verwendung von Satellitentelefonen zu empfehlen. Reisen sollten nur mit lokalen, ortskundigen Führern erfolgen.

Im Falle einer Evakuierung oder sogar Luftrettung können Rettungsflugzeuge aus Deutschland/Europa die Flugplätze in Khorog und Murghab nicht anfliegen, so dass ein inländischer Flug (üblicherweise mit nicht medizinisch ausgestattetem Fluggerät) aus GBAO in die Hauptstadt Duschanbe erforderlich werden kann. Die Kosten für solche Flüge können 20.000 Euro übersteigen und sind nicht immer durch Reisekrankenversicherungen abgedeckt. Reisenden wird dringend empfohlen, die Frage zur Deckung und Modalitäten für eine solche tadschikisch-inländische Luftrettung vor Reiseantritt mit der Versicherung zu klären.

Terrorismus

Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.

Naturkatastrophen

Tadschikistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reisen im Land

An der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog gibt es beiderseits der Straße Minenfelder, die oft schlecht markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan sowie in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich nicht gekennzeichnete Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Überfälle, unter anderem auf zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht und keinesfalls allein durchgeführt werden.
Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse abgeraten. Bei Überlandfahrten wird davon abgeraten, die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da diese in sehr schlechtem technischem Zustand sind.
Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, die zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr geht von Schnee- und Schlammlawinen eine erhöhte Gefahr aus. Im Sommer kann es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur kommen.

Verhalten bei Polizeikontrollen

Bei Personenkontrollen sollten sich Reisende immer kooperativ verhalten. Die tadschikischen Sicherheitskräfte haben das Recht, Ausweisdokumente und Visum zu überprüfen. Reisende ohne gültige Dokumente können festgehalten werden. Entsprechende Dokumente sollten daher mitgeführt werden. Leider kam es bereits vor, dass Touristen und ihr Gepäck unverhältnismäßigen Kontrollen unterzogen, mit der Forderung von "Gebühren" konfrontiert oder unter Druck gesetzt wurden. In der jüngeren Vergangenheit lagen entsprechende Berichte über Kontrollpunkte im Pamir, v.a. Chargusch /Kargoosh, vor. Es wird empfohlen, entlegene Gebiete nach Möglichkeit nicht alleine zu bereisen und ggf. Zweckgemeinschaften mit anderen Touristen zu bilden. Gegenüber Staatsvertretern sollten Reisende höflich, aber selbstbewusst auftreten und notfalls auf ihre Rechte hinweisen, aber eine Eskalation vermieden werden. Die deutsche Botschaft in Duschanbe nimmt im Notfall Beschwerden auf und meldet sie an die tadschikischen Behörden.

Versorgung im Notfall

Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Die ärztliche Versorgung in Tadschikistan ist mangelhaft oder gar nicht vorhanden, siehe auch Medizinische Versorgung. Reisende sollten sich des hohen Risikos im Falle einer Notlage bewusst sein. Auch einfache Unfallhilfe ist oft nicht gewährleistet. Besonders bei Notfällen im Zusammenhang mit Bergwanderungen ist eine schnelle Hilfe oft nicht möglich, da ein erheblicher Teil der zahlreichen bei Bergsteigern und Wanderern beliebten Strecken auch nicht per Hubschrauber erreichbar ist. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind wegen des nur zum Teil funktionierenden Mobiltelefonempfangs sehr eingeschränkt.

Reisedokumente

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein.

Visum

Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen, mit einmaliger Ein- und Ausreise, ist online ein elektronisches Visum e-Visa zu beantragen. Es ist auf die korrekte Angabe der Nummer des deutschen Reisepasses zu achten. Das kostenpflichtige E-Visum wird als E-Mail versandt, das auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Die Reise sollte keinesfalls angetreten werden, wenn das Visum nicht ausgestellt wurde.
Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.

Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über das Tajikistan Visa Electronic Application Center zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.

Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.

Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Eventuelle Angebote von Gefälligkeitszahlungen an Grenzbeamte sollten Reisende ablehnen, da in einem solchen Fall trotz anderweitiger mündlicher Zusagen die Möglichkeit der Festnahme nach illegalem Grenzübertritt besteht.

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.

Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.

Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan

An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).

Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und es besteht die Möglichkeit einer nicht angemessenen Behandlung. Reisenden wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Schmuck, der einen Wert von 1.000 USD übersteigt, wird mit einem Einfuhrzoll (18,00 TJS je Gramm Gold, 4,60 TJS je Gramm Silber) belegt, auch wenn es sich um persönlichen Schmuck ("für den eigenen Bedarf") handelt. Der Zollbeamte ist berechtigt, den Wert zu schätzen.

Bei der Einreise mit dem Pkw ist zu beachten, dass dieser im Voraus bei den tadschikischen Behörden registriert wird. Dann kann ein Transitkennzeichen erteilt werden, welches die Ausreise erleichtert. Dies kann bereits in Deutschland betrieben werden.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Das tadschikische Strafrecht sieht erhebliche Freiheitsstrafen für Rauschgiftdelikte vor. Das Strafmaß kann im Falle einer Verurteilung bis zu 20 Jahre betragen.

In Tadschikistan gilt ein generelles Missionierungsverbot. Es dürfen keine Veranstaltungen für bestimmte Glaubensgemeinschaften vorgenommen werden, die einen missionarischen Charakter haben, da dies ein Verstoß gegen o.g. Verbot darstellt.

Häufig auftretende Krankheit, insbesondere nach heftigen Regenfällen, ist Typhus. Wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen diese hoch fieberhafte Salmonellenerkrankung ist sorgfältige Hygiene (z.B. häufiges Händewaschen). Auch bei Essen und Trinken muss auf Hygiene geachtet werden (nur abgekochtes Wasser oder heiße Getränke; nur frisch zubereitete Gerichte; kein Verzehr von rohem Gemüse und Obst, das nicht geschält werden kann). Eine Impfung gegen Typhus ist zu empfehlen, auch wenn der Impfschutz nur etwa 70 % beträgt.

Zur Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen, sollten entsprechende Medikamente mitgeführt werden.

Die ärztliche Versorgung in ganz Tadschikistan ist schlecht und entspricht in keiner Weise westlichem Standard. Selbst in der Hauptstadt Duschanbe gibt es keine Notärzte sowie kaum Möglichkeiten, bei einem Notfall schnelle und angemessene medizinische Behandlung zu organisieren. Hinsichtlich der Vermittlung von deutsch- oder englischsprachigen Kooperationsärzten im Einzelfall wird Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Duschanbe anheim gestellt. Es wird empfohlen, in jedem Fall eine Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung abzuschließen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reiseantritt zusammen mit einem Arzt den Impfschutz zu überprüfen. Hierbei ist insbesondere auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A (Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre) und Typhus zu achten. Bei besonderer Exposition empfehlen sich folgende weitere Impfungen: Hepatitis B (z.B. Langzeitaufenthalte), Tollwut (z.B. Langzeitaufenthalt, Tierkontakte).

Aufgrund der schlechten hygienischen Zustände besteht außerdem ein hohes Infektionsrisiko bei ärztlicher bzw. zahnärztlicher Behandlung (insbes. Hepatitis C, TBC).

Im Grenzgebiet zu Afghanistan gibt es ein potentielles Malariarisiko. Sollte diese Region besucht werden, ist ein Schutz gegen Stechmücken zu empfehlen (z.B. langärmelige Kleidung, Anti-Mücken-Mittel - z.B. Autan). Eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfiehlt sich nur, wenn es zu einem langfristigen Aufenthalt in diesen Regionen kommt. Eine Beratung durch einen Tropenarzt ist in diesem Fall ratsam.

Es kommen auch Milzbranderkrankungen vor.

Bei Reisen in die Pamirregion sollten die Auswirkungen der extremen Höhenlage nicht unterschätzt werden. Beim Auftreten der Höhenkrankheit kann nicht mit schneller ärztlicher Versorgung gerechnet werden. Gleiches gilt für fast alle Bergwanderstrecken, da diese selbst mit Fahrzeugen und für Luftrettung schlecht bis nicht erreichbar sind.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die ärztliche Versorgung in ganz Tadschikistan ist schlecht und entspricht in keiner Weise westlichem Standard. Selbst in der Hauptstadt Duschanbe gibt es keine Notärzte sowie kaum Möglichkeiten, bei einem Notfall schnelle und angemessene medizinische Behandlung zu organisieren. Hinsichtlich der Vermittlung von deutsch- oder englischsprachigen Vertrauensärzten im Einzelfall, wird Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Duschanbe anheimgestellt. Die Zustände in den örtlichen Krankenhäusern sind für westliche Touristen nicht zumutbar, oft fehlt es an den einfachsten Medikamenten sowie Verbands- und anderem Sanitätsmaterial.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Impfungen

Titel Besondere Vorsichtsmaßnahmen Gesundheitszeugnis erforderlich
Gelbfieber Nein -
Cholera 1 -
Typhus & Polio 2 -
Malaria 3 -
Essen & Trinken 4 -

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist relativ hoch. Auch wenn die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, sich gegen Cholera impfen zu lassen.

[2] Typhus und Poliomyelitis kommen vor. Eine Typhus- und Polioimpfung werden bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. 

[3] Malariarisiko besteht überwiegend von Juni bis Oktober in den südlichen Grenzgebieten zu Afghanistan sowie vereinzelt in zentralen (Duschanbe), westlichen (Berg-Badachschan) und nördlichen Gebieten (Leninabad). Die weniger gefährliche Form Plasmodium vivax herrscht vor. Auch die gefährlichere und gegen Chloroquin resistente Form Plasmodium falciparum kommt vor (unter 10 %.).

[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert, und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, Salat und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Gesundheitszeugnis

Für Aufenthalte über 90 Tage ist ein HIV-Test erforderlich.

Andere Risiken

Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit Hepatitis C besteht aufgrund schlechter hygienischer Zustände vor allem bei ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung.

Leishmaniose kommt vereinzelt im Süden vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 31 Jul 2018 13:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 31 Jul 2018 13:17:46 +0200)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Am 29. Juli 2018 ist unweit der Gebietshauptstadt Dangara, im Süden von Tadschikistan, eine Gruppe von Radtouristen attackiert worden. Dabei wurden vier Reisende getötet und zwei verletzt. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar, ein terroristischer Hintergrund kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Reisenden wird empfohlen, besonders wachsam und vorsichtig zu sein.
Aufgrund von verstärkten und voraussichtlich andauernden Kampfhandlungen im Großraum Faizabad (Afghanische Provinz Badachschan) wird bis auf weiteres von Reisen in den tadschikischen Grenzbezirk Ischkaschim (Autonomer Oblast Gorno Badachshan) abgeraten.
Zudem kann es an der Grenze zu Afghanistan vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und Angehörigen der tadschikischen Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde kommen.
Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden. Es wird dringend davor gewarnt, die unzureichend demarkierte und bisweilen ungesicherte afghanisch-tadschikische Grenze illegal zu überschreiten, um z.B. auf afghanischem Territorium Fotos für Soziale Netzwerke zu erstellen, siehe auch Reisewarnung Afghanistan.
Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO)/Bergtourismus im Pamir-Gebirge:
Die Notwendigkeit von Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO) ist gut zu überlegen; Reisen sind gut zu planen. Im Falle eines Unfalls oder einer sonstigen Notsituation kann aufgrund der schlechten Infrastruktur und der nicht flächendeckend gesicherten medizinischen Versorgung Hilfe – auch konsularischer Art – häufig nicht zeitnah oder nicht internationalen Standards entsprechend erfolgen. Viele Bergrouten sind nicht oder nur langsam per Kfz passierbar, der Zugang ist auch für ausländische Diplomaten nur mit mehrtägiger Vorlaufzeit möglich.

Im Pamir-Gebirge können zahlreiche Herausforderungen auftreten. Mit plötzlichen Wetterumschwüngen, Erdbeben, Erdrutschen und Minustemperaturen auch im Sommer ist zu rechnen. Mobile Geräte haben zum Teil nur sehr eingeschränkten Empfang, daher ist die Verwendung von Satellitentelefonen zu empfehlen. Reisen sollten nur mit lokalen, ortskundigen Führern erfolgen.

Im Falle einer Evakuierung oder sogar Luftrettung können Rettungsflugzeuge aus Deutschland/Europa die Flugplätze in Khorog und Murghab nicht anfliegen, so dass ein inländischer Flug (üblicherweise mit nicht medizinisch ausgestattetem Fluggerät) aus GBAO in die Hauptstadt Duschanbe erforderlich werden kann. Die Kosten für solche Flüge können 20.000 Euro übersteigen und sind nicht immer durch Reisekrankenversicherungen abgedeckt. Reisenden wird dringend empfohlen, die Frage zur Deckung und Modalitäten für eine solche tadschikisch-inländische Luftrettung vor Reiseantritt mit der Versicherung zu klären.

Terrorismus
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.

Naturkatastrophen
Tadschikistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen im Land
An der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog gibt es beiderseits der Straße Minenfelder, die oft schlecht markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan sowie in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich nicht gekennzeichnete Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Überfälle, unter anderem auf zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht und keinesfalls allein durchgeführt werden.
Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse abgeraten. Bei Überlandfahrten wird davon abgeraten, die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da diese in sehr schlechtem technischem Zustand sind.
Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, die zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr geht von Schnee- und Schlammlawinen eine erhöhte Gefahr aus. Im Sommer kann es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur kommen.

Verhalten bei Polizeikontrollen
Bei Personenkontrollen sollten sich Reisende immer kooperativ verhalten. Die tadschikischen Sicherheitskräfte haben das Recht, Ausweisdokumente und Visum zu überprüfen. Reisende ohne gültige Dokumente können festgehalten werden. Entsprechende Dokumente sollten daher mitgeführt werden. Leider kam es bereits vor, dass Touristen und ihr Gepäck unverhältnismäßigen Kontrollen unterzogen, mit der Forderung von „Gebühren" konfrontiert oder unter Druck gesetzt wurden. In der jüngeren Vergangenheit lagen entsprechende Berichte über Kontrollpunkte im Pamir, v.a. Chargusch /Kargoosh, vor. Es wird empfohlen, entlegene Gebiete nach Möglichkeit nicht alleine zu bereisen und ggf. Zweckgemeinschaften mit anderen Touristen zu bilden. Gegenüber Staatsvertretern sollten Reisende höflich, aber selbstbewusst auftreten und notfalls auf ihre Rechte hinweisen, aber eine Eskalation vermieden werden. Die deutsche Botschaft in Duschanbe nimmt im Notfall Beschwerden auf und meldet sie an die tadschikischen Behörden.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Die ärztliche Versorgung in Tadschikistan ist mangelhaft oder gar nicht vorhanden, siehe auch Medizinische Versorgung. Reisende sollten sich des hohen  Risikos im Falle einer Notlage bewusst sein. Auch einfache Unfallhilfe ist oft nicht gewährleistet. Besonders bei Notfällen im Zusammenhang mit Bergwanderungen ist eine schnelle Hilfe oft nicht möglich, da ein erheblicher Teil der zahlreichen bei Bergsteigern und Wanderern beliebten Strecken auch nicht per Hubschrauber erreichbar ist. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind wegen des nur zum Teil funktionierenden Mobiltelefonempfangs sehr eingeschränkt.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Nein

Vorläufiger Personalausweis: Nein

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen, mit einmaliger Ein- und Ausreise, ist online ein elektronisches Visum e-Visa zu beantragen. Es ist auf die korrekte Angabe der Nummer des deutschen Reisepasses zu achten. Das kostenpflichtige E-Visum wird als E-Mail versandt, das auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Die Reise sollte keinesfalls angetreten werden, wenn das Visum nicht ausgestellt wurde.
Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.

Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über das Tajikistan Visa Electronic Application Center zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.

Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.

Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Eventuelle Angebote von Gefälligkeitszahlungen an Grenzbeamte sollten Reisende ablehnen, da in einem solchen Fall trotz anderweitiger mündlicher Zusagen die Möglichkeit der Festnahme nach illegalem Grenzübertritt besteht.

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.

Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.

Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).

Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und es besteht die Möglichkeit einer nicht angemessenen Behandlung. Reisenden wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften

Schmuck, der einen Wert von 1.000 USD übersteigt, wird mit einem Einfuhrzoll (18,00 TJS je Gramm Gold, 4,60 TJS je Gramm Silber) belegt, auch wenn es sich um persönlichen Schmuck („für den eigenen Bedarf") handelt. Der Zollbeamte ist berechtigt, den Wert zu schätzen.

Bei der Einreise mit dem Pkw ist zu beachten, dass dieser im Voraus bei den tadschikischen Behörden registriert wird. Dann kann ein Transitkennzeichen erteilt werden, welches die Ausreise erleichtert. Dies kann bereits in Deutschland betrieben werden.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Das tadschikische Strafrecht sieht erhebliche Freiheitsstrafen für Rauschgiftdelikte vor. Das Strafmaß kann im Falle einer Verurteilung bis zu 20 Jahre betragen.

In Tadschikistan gilt ein generelles Missionierungsverbot. Es dürfen keine Veranstaltungen für bestimmte Glaubensgemeinschaften vorgenommen werden, die einen missionarischen Charakter haben, da dies ein Verstoß gegen o.g. Verbot darstellt.

Medizinische Hinweise

Häufig auftretende Krankheit, insbesondere nach heftigen Regenfällen, ist Typhus. Wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen diese hoch fieberhafte Salmonellenerkrankung ist sorgfältige Hygiene (z.B. häufiges Händewaschen). Auch bei Essen und Trinken muss auf Hygiene geachtet werden (nur abgekochtes Wasser oder heiße Getränke; nur frisch zubereitete Gerichte; kein Verzehr von rohem Gemüse und Obst, das nicht geschält werden kann). Eine Impfung gegen Typhus ist zu empfehlen, auch wenn der Impfschutz nur etwa 70 % beträgt.

Zur Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen, sollten entsprechende Medikamente mitgeführt werden.

Die ärztliche Versorgung in ganz Tadschikistan ist schlecht und entspricht in keiner Weise westlichem Standard. Selbst in der Hauptstadt Duschanbe gibt es keine Notärzte sowie kaum Möglichkeiten, bei einem Notfall schnelle und angemessene medizinische Behandlung zu organisieren. Hinsichtlich der Vermittlung von deutsch- oder englischsprachigen Kooperationsärzten im Einzelfall wird Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Duschanbe anheim gestellt. Es wird empfohlen, in jedem Fall eine Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung abzuschließen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reiseantritt zusammen mit einem Arzt den Impfschutz zu überprüfen. Hierbei ist insbesondere auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A (Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre) und Typhus zu achten. Bei besonderer Exposition empfehlen sich folgende weitere Impfungen: Hepatitis B (z.B. Langzeitaufenthalte), Tollwut (z.B. Langzeitaufenthalt, Tierkontakte).

Aufgrund der schlechten hygienischen Zustände besteht außerdem ein hohes Infektionsrisiko bei ärztlicher bzw. zahnärztlicher Behandlung (insbes. Hepatitis C, TBC).

Im Grenzgebiet zu Afghanistan gibt es ein potentielles Malariarisiko. Sollte diese Region besucht werden, ist ein Schutz gegen Stechmücken zu empfehlen (z.B. langärmelige Kleidung, Anti-Mücken-Mittel – z.B. Autan). Eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfiehlt sich nur, wenn es zu einem langfristigen Aufenthalt in diesen Regionen kommt. Eine Beratung durch einen Tropenarzt ist in diesem Fall ratsam.

Es kommen auch Milzbranderkrankungen vor.

Bei Reisen in die Pamirregion sollten die Auswirkungen der extremen Höhenlage nicht unterschätzt werden. Beim Auftreten der Höhenkrankheit kann nicht mit schneller ärztlicher Versorgung gerechnet werden. Gleiches gilt für fast alle Bergwanderstrecken, da diese selbst mit Fahrzeugen und für Luftrettung schlecht bis nicht erreichbar sind.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Akkordeon

Pass- und Visabestimmungen

Notwendige Einreisedokumente

Titel Pass erforderlich Visum erforderlich Rückflugticket erforderlich
Deutschland Ja Ja/1 Ja
Andere EU-Länder Ja Ja/1 Ja
Schweiz Ja Ja/1 Ja
Österreich Ja Ja/1 Ja
Türkei Ja Ja/1 Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, deshalb ist es ratsam, sich rechtzeitig direkt bei den konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

[1] Für Touristen und Geschäftsreisende besteht die Möglichkeit, das Visum als E-Visum für einen Aufenthalt von bis zu 45 Tagen (90 Tage Gültigkeit) zu beantragen, wenn sie Staatsangehörige eines der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder sind:

a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder,

b) Schweiz und die Türkei.

 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Bearbeitungsdauer

Derzeit 3 Arbeitstage (Deutschland, Österreich), mind. 2 Wochen (Schweiz). Expressvisa werden, wenn möglich, sofort, ansonsten innerhalb von 2-3 Tagen ausgestellt.

Gültigkeit

Im Normalfall bis zu 1 Monat, Verlängerung im Land möglich.

Visaarten und Kosten

Touristen- und Geschäftsvisum (mehrmalige Einreise).

Kosten

Deutschland
Die angegebenen Visumgebühren gelten u.a. für Deutsche und Türken.
Einreisevisum:
- bis 7 Tage Aufenthalt: 35 € (einmalige Einreise);
- bis 15 Tage Aufenthalt: 40 € (einmalige Einreise);
- bis 30 Tage Aufenthalt: 50 € (einmalige Einreise, 90 € (mehrmalige Einreise);
- bis 45 Tage Aufenthalt: 70 € (einmalige Einreise);
- bis 60 Tage Aufenthalt: 80 € (einmalige Einreise), 130 € (mehrmalige Einreise).

Transitvisum:
bis 72 Stunden: 30 € (einmaliger Transit), 40 € (zweimaliger Transit).

Expressvisa kosten jeweils die doppelte Gebühr.

E-Visum (45 Tage Aufenthalt): 50 US$


Österreich und Schweiz
Die angegebenen Visumgebühren gelten u.a. für Österreicher, Schweizer und Türken.

Touristenvisum:

bis 45 Tage Aufenthalt: 25 €.


Einreisevisum:
- bis 7 Tage Aufenthalt: 40 € (einmalige Einreise);
- bis 14 Tage Aufenthalt: 60 € (einmalige Einreise);
- bis 30 Tage Aufenthalt: 80 € (einmalige Einreise), 100 € (mehrmalige Einreise);
- bis 60 Tage Aufenthalt: 90 € (einmalige Einreise), 110 € (mehrmalige Einreise);
- bis 90 Tage Aufenthalt: 95 € (einmalige Einreise), 115 € (mehrmalige Einreise);
 

Transitvisum:
bis 72 Stunden: 30 € (einmaliger Transit).

E-Visum (45 Tage Aufenthalt): 50 US$

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Internetseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(b) 1 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung per Überweisung mit Original-Zahlungsbeleg).
(e) Eine vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Tadschikistans bestätigte Einladung eines tadschikischen Staatsbürgers oder einer tadschikischen Organisation bzw. die Buchungsbestätigung eines Reisebüros (für Touristen) (Anmerkung: Staatsbürger der EU-Länder benötigen keine Einladung. EU-Bürger benötigen nur dann eine Einladung, wenn der Aufenthalt länger als 60 Tage dauert.)

Bei postalischer Beantragung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizufügen.

Unterlagen für ein Visum bei der Einreise

(a) Antragsformular, doppelte Ausführung (sollte von der Internetseite der tadschikischen Botschaft heruntergeladen und schon vor Abreise in doppelter Ausführung ausgefüllt werden).
(b) 2 aktuelle Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie Kopie der Seite mit dem Passfoto.
(d) Visumunterstützung nach festgelegter Norm und Einladungsschreiben der tadschikischen Organisation, Firma oder Privatperson.

Geld

Geldwechsel

Bezahlung in US-Dollars wird bevorzugt, allerdings werden auch andere Devisen wie der Euro akzeptiert. Alle Rechnungen werden normalerweise bar bezahlt; Besucher müssen ihre Hotelrechnung in Devisen begleichen. Bei Pauschalreisen und organisierten Touren ist die Unterkunft allerdings meistens im Preis inbegriffen. Geld sollte grundsätzlich in den offiziellen Wechselstuben der Hotels oder Banken umgetauscht und die Quittungen sollten aufbewahrt werden.

Währung

1 Tadschikischer Somoni = 100 Diram. Währungskürzel: S, TJS (ISO-Code). Banknoten sind in den Nennbeträgen von 500, 200, 100, 50, 20, 10, 5, 3 und 1 S sowie von 50, 20, 5 und 1 Diram im Umlauf. Münzen in den Beträgen 50, 25, 20, 10 und 5 Diram sowie in 5, 3 und 1 S. Die Somoni-Münzen sind jedoch kaum im Umlauf.
Der Tadschikische Somoni ersetzte den Tadschikischen Rubel.

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung ist unbegrenzt, deren Ausfuhr ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt; Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag begrenzt.

Kreditkarten

Einige Hotels in der Hauptstadt akzeptieren Visa, Diners Club und MasterCard. Außerhalb von Duschanbe sind Kreditkarten weniger gebräuchlich. In Duschanbe gibt es einige Geldautomaten, an denen mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden kann. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Reiseschecks

Werden begrenzt akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Tadschikistan eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak;
2 l alkoholische Getränke;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
Sonstige Waren/Geschenke bis zu einem Wert von 500 US$.

Schmuck bis zu einem Wert von 1000 US$.
Wertgegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden, um Probleme bei der Ausreise zu vermeiden (Deklarationsbeleg).

Quellenangaben
  • DuMont Die Welt - Atlas mit Länderlexikon, DuMont Reiseverlag, 2015-04
  • Tadschikistan - Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, Stand - 03.04.2018 (Unverändert gültig seit: 03.04.2018)
    Haftungsausschluss: Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
  • Der Reiseführer, Columbus Travel Media Ltd., Stand - 03.04.2018 (Unverändert gültig seit: 03.04.2018)
    Information: Einreisebestimmungen für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger werden mit freundlicher Genehmigung von Columbus Travel Media veröffentlicht. Alle Angaben ohne Gewähr.
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