Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +7 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +8 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +9 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +10 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +11

Vom Ararat zum Kaspischen Meer

24-Tage-Erlebnisreise ab € 3.945,- /  € 3.485,-

Armenien, Georgien und Aserbaidschan sind in ihrer landschaftlichen, ethnischen und kulturellen Vielfalt immer noch Geheimtipps im Osten Europas. Wir entdecken uralte Kirchen und Klöster. Uns begeistern antike Höhlenwohnungen und mittelalterliche Handschriften! Erleben wir die einmaligen Gebirgslandschaften des Kaukasus!

  • Handschriftensammlung Matenadaran
  • UNESCO-Welterbe: Klöster Geghard, Mzcheta und Qobustan
  • Geheimnisvoll: der Jungfrauenturm in Bakus Altstadt

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug*
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Jerewan/ab Baku*
  • Innerkaukasische Flüge in der Economy-Class
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Fahrt in Geländefahrzeugen in Kasbegi
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • UNESCO-Welterbe Edschmiadsin
    • Am hellenistischen Tempel Garni
    • Im Höhlenkloster Geghard
    • Sewansee und Sewankloster
    • Antikes Gold im Historischen Museum von Tbilissi
    • In der Höhlenstadt Usplisziche
    • Die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche im Hohen Kaukasus
    • Auf dem Markt und auf einer Farm in Sheki
    • Sommerpalast des Khans
    • “Bottle House” Ibrahim Jafrov Residenz in Ganja
    • Heydar Aliyev Cultural Centre
    • Villa Petrolea
  • Besichtigungen mit Audio-System an den Tagen 2 bis 15
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • 22 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 22x Frühstück, 5x Mittagessen, 17x Abendessen
  • Traditionelle Abendessen in Jerewan, Tbilissi und Baku
  • Mittagessen in einem armenischen Privathaus
  • Weinprobe im Dorf Areni
  • Ausgewählte Reiseliteratur
* bei Eigenanreise nicht inklusive


Karte wird geladen

Reise interaktiv


Erleben Sie den Verlauf Ihrer Reise interaktiv.

Karte öffnen
Karte wird geladen...
  • Karte
  • Satellit
  • Gelände
  • Hybrid
Legende

    Reise

    Armenien, Aserbaidschan, Georgien

    Vom Ararat zum Kaspischen Meer

    24-Tage-Erlebnisreise

    Stationen

    Karte zurücksetzen
    • 1. Tag
      Anreise nach Armenien
    • 2. Tag
      Entdeckungen in Jerewan
    • 3. Tag
      Im Zentrum der armenischen Kirche
    • 4. Tag
      Der biblische Riese
    • 5. Tag
      Adlerhorste in den Bergen
    • 6. Tag
      Garni und Geghard
    • 7. Tag
      Von Jerewan nach Alaverdi
    • 8. Tag
      Von Alaverdi nach Tbilissi
    • 9. Tag
      Tbilissi: in der georgischen Hauptstadt
    • 10. Tag
      Von Tbilissi über Mzcheta nach Zkaltubo
    • 11. Tag
      Von Zkaltubo nach Achalziche
    • 12. Tag
      Achalziche: Ausflug in die Höhlenstadt Wardsia
    • 13. Tag
      Von Achalziche über Gori nach Kasbegi
    • 14. Tag
      Von Kasbegi nach Tbilissi
    • 15. Tag
      Tbilissi: Ausflug nach Kachetien
    • 16. Tag
      Weiter nach Aserbaidschan
    • 17. Tag
      Baku und die Halbinsel Abscheron
    • 18. Tag
      Von Baku nach Scheki
    • 19. Tag
      Scheki und Kish
    • 20. Tag
      Von Scheki nach Ganja
    • 21. Tag
      Von Ganja nach Baku
    • 22. Tag
      Das moderne Baku
    • 23. Tag
      Die schwarze und die weiße Stadt
    • 24. Tag
      Abschied vom Kaspischen Meer
    Vom Ararat zum Kaspischen Meer
    Armenien, Georgien und Aserbaidschan sind in ihrer landschaftlichen, ethnischen und kulturellen Vielfalt immer noch Geheimtipps im Osten Europas. Wir entdecken uralte Kirchen und Klöster. Uns begeistern antike Höhlenwohnungen und mittelalterliche Handschriften! Erleben wir die einmaligen Gebirgslandschaften des Kaukasus!
    1. Tag
    Anreise nach Armenien
    Am späten Abend fliegen Sie nach Jerewan.
    2. Tag
    Entdeckungen in Jerewan
    Bei der Ankunft am frühen Morgen werden wir von unserer Reiseleitung am Flughafen empfangen und fahren zum Hotel. Nach einem späten Frühstück sind wir auf eine der ältesten Städte der Welt gespannt, die auf einer Höhe zwischen 900 und 1.200 Metern liegt. Wir entdecken eine geschäftige Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan, in der sich alt und neu auf das Beste vermischt. Im Matenadaran, einem wissenschaftlichen Zentrum für Schriftkunst, staunen wir über die umfassende Sammlung an uralten Handschriften. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil der 14.000 komplett erhaltenen Manuskripte und Bücher in wertvollen Ledereinbänden mit silbernen Ornamenten sehen, können wir gut verstehen, dass die Sammlung einen hohen ideellen Wert für das armenische Volk hat. Wie eng die Beziehungen der kaukasischen Völker mit ihren Nachbarn im Nahen Osten sind, erfahren wir in der einzigen erhaltenen gebliebenen persischen Moschee in Jerewan. (F, A)
    3. Tag
    Im Zentrum der armenischen Kirche
    Wir fahren zum Kloster Edschmiadsin, den Ararat im Blick. Auf halber Strecke halten wir an der Kirchenruine Zvartnots. Monumental muss diese Rundkirche aus dem 7. Jahrhundert einst gewesen sein. Auch wenn ein Erdbeben sie zerstörte, sind ihre Ausmaße noch immer beeindruckend. In Edschmiadsin, dem Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche, strömen wir, so wie alle anderen Besucher, in die Kathedrale. Ihr Grundstein wurde im 4. Jahrhundert gelegt. Und wir hören von Gregor dem Erleuchteten. Der Patron der armenischen Kirche hatte eine Vision: Jesus selbst hat die Stelle für den Bau der Kathedrale angezeigt. Legenden wie diese ranken sich auch um die weitaus kleineren, aber sehenswerten Kirchen der heiligen Gajane und Hripsime. Nach Jerewan zurückgekehrt, bekommen wir im Historischen Museum am Platz der Republik einen breiten Einblick in die Geschichte des Landes. Abends wird es kulinarisch: In der zentralen Markthalle probieren wir armenische Köstlichkeiten und in einem Restaurant genießen wir die traditionelle Spezialitäten. 100 km (F, A)
    4. Tag
    Der biblische Riese
    Wir fahren zum Kloster Chor Virap. Hier erhebt er sich direkt vor uns: der majestätische Ararat. Genießen wir diesen einmaligen Anblick! Näher können wir dem heiligen Berg der Armenier, der sogar im Staatswappen verankert ist, von hier aus nicht kommen, denn er liegt im historischen Westarmenien und somit heute auf türkischem Boden. Rötlich schimmern die Felsen einer tiefen Schlucht, durch die wir eines der schönsten armenischen Klöster erreichen: Norawank. Wir erfreuen uns an den filigranen Reliefs, die von einer hohen Kunstfertigkeit seiner Erbauer im 13. Jahrhundert zeugen. Und wir erfreuen uns an dem einzigartigen Ausblick, den wir von hier aus auf die umliegenden Berge haben. In Areni, dem wohl schönsten Dorf des Landes, wird seit Tausenden von Jahren der gleichnamige trockene Wein gekeltert. Was liegt näher, als diesen einmal zu kosten. 250 km (F, M)
    5. Tag
    Adlerhorste in den Bergen
    Hoch hinaus geht es: Wir erklimmen auf 2.300 Meter Höhe die Überreste der Festung Amberd, die auf einem uneinnehmbaren Plateau liegt. Beschützt wird sie vom höchsten Gipfel Armeniens, dem Aragats. Wir glauben gerne, dass die »Festung in den Wolken«, so Amberd wörtlich übersetzt, einst als sicherer Zufluchtsort galt. Können wir uns doch davon gut in den erhalten gebliebenen Ruinen überzeugen. Und wieder entdecken wir ihn in der Ferne ─ den biblischen Riesen Ararat. Die schöne Silhouette des Psalmenklosters Saghmosawank sehen wir schon von weitem. Lange verweilen wir nicht hier, denn wir werden schon in einem Privathaus in Ashtarak erwartet. Hier wird für uns das würzige armenische Fladenbrot Lavasch gebacken. Auf dem Rückweg nach Jerewan halten wir in Tsitsernakaberd (Schwalbenburg), der Gedenkstätte für 1,5 Millionen unschuldige Opfer des Genozids 1915. 150 km (F, M)
    6. Tag
    Garni und Geghard
    Auf einem mächtigen Basalt-Block oberhalb der Azatschlucht erhebt sich Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne, der einst dem Sonnengott Mithras geweiht war. Wir hören von seiner Zerstörung durch ein Erdbeben und von seinem Wiederaufbau in den 1970er Jahren. Da kommt der benachbarte Sommerpalast der armenischen Könige fast zu kurz.
    Am Ende des Azat-Tales, am Fuss einer steil aufragender Felstrümmerwand erreichen wir das Höhlenkloster Geghard, das einst halb erbaut und halb in den Felsen geschlagen wurde. Hier begegnet er uns als Gründervater wieder: Gregor der Erleuchtete. Genießen wir die außergewöhnliche Akustik des Chorraumes. Haben Sie schon den berühmten armenischen Weinbrand getrunken? Spätestens jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu. Denn wer möchte, kann optional eine der Brennereien besuchen. Kostproben sind eingeschlossen. Und wer noch Platz im Koffer hat, nimmt eine Flasche mit nach Hause. 80 km (F, A)
    7. Tag
    Von Jerewan nach Alaverdi
    Und noch einmal geht es hoch hinaus: Die »Blaue Perle« Armeniens, der Sewansee, liegt auf einer Höhe von fast 2.000 Metern und ist somit einer der höchstgelegenen Seen der Erde. Und eine beliebte Sommerfrische der hitzegeplagten Bevölkerung Jerewans. Auf einer Halbinsel thront das Sewanawank, das Sewankloster, das nur über viele Basaltstufen erreichbar ist. Wir freuen uns auf unser Mittagessen in einem Privathaus, ehe wir noch ein bedeutendes Kloster besuchen: Goshawank. Im 13. Jahrhundert wurde hier das erste Gesetzbuch des Landes verfasst. 280 km (F, M, A)
    8. Tag
    Von Alaverdi nach Tbilissi
    Im Norden Armeniens entstanden im frühen Mittelalter unzählige Klöster und Kirchen. Widmen wir uns dem wichtigsten, auch weil es eine UNESCO-Welterbestätte ist. Wir sehen im Kloster Haghbat viele Chatschkare, fein ornamentierte Kreuzsteine. Wir hören, dass diese Chatschkare den Armeniern heilig sind und wie zu Stein gewordene Gebete still verehrt werden. Stärken wir uns mit armenischen Schaschlik für unsere Weiterreise nach Tbilissi. 120 km (F, M, A)
    9. Tag
    Tbilissi: in der georgischen Hauptstadt
    Stadtrundgang in Tbilissi: An der Metechi-Kirche über der Mtkwari hören wir die Legende von der Gründung der Stadt »warme Quelle«. Noch heute gibt es diese heißen Quellen, die seit 700 Jahren genutzt werden. Die Schwefelbäder am Rande der Altstadt gefallen nicht nur mit ihren persisch anmutenden Fassaden an den Eingängen, wir sehen auch die in Backstein gefassten halbkreisförmigen Kuppeln über den Baderäumen. Zu Fuß schlendern wir weiter durch die malerische Altstadt. Wir kommen zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Von dort ist es nicht weit zur Antschischati-Kirche, der ältesten Kirche der Stadt. Später sehen wir In der Schatzkammer des Historischen Museums eine einzigartige Sammlung von Goldschmiedekunst, welche die Legende des Goldenen Vlieses begreifbar macht. Am Abend lernen wir traditionelle Tischsitten bei einem Abendessen in einem Restaurant kennen. (F, A)
    10. Tag
    Von Tbilissi über Mzcheta nach Zkaltubo
    Malerisch am Zusammenfluss der beiden Flüsse Kura und Aragvi und an der Kreuzung historischer Handelswege liegt die altehrwürdige Stadt Mzcheta. Wir besuchen die Swetizchoveli-Kirche aus dem 11. Jahrhundert, in der sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden soll. Und wir erfahren, dass das religiöse Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche, die auf die Heilige Nino zurückgeht, seit 1994 zum UNESCO-Welterbe gehört. Und uns beeindruckt die Dshawari-Kirche, die ob ihrer exponierten Lage über der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre verbreitet. Im Westen Georgiens, nicht weit vom Kurort Zkaltubo begeben wir uns unter die Erde. Stalaktiten und Stalagmiten begleiten unseren Weg durch eine der Karsthöhlen. 245 km (F, A)
    11. Tag
    Von Zkaltubo nach Achalziche
    Wir steigen auf einen Hügel über Kutaissi. Uns zieht es in eine weitere UNESCO-Welterbestätte: das Kloster Gelati. Es wurde 1106 erbaut und diente bis in das 16. Jahrhundert als Akademie, die sich damals zum kulturellen Zentrum des Landes entwickelte. Borjomi, der schon in der Zarenzeit berühmte Kurort am Rande des gleichnamigen Nationalparks ist durch sein Mineralwasser bekannt. Wir probieren es direkt aus der Quelle! Am Abend erreichen wir Achalziche. 275 km (F, A)
    12. Tag
    Achalziche: Ausflug in die Höhlenstadt Wardsia
    Heute können Sie im Zentrum von Achalziche die osmanisch aussehende Rabatfestung, ein Adelspalast aus dem 14. Jahrhundert, besuchen. Optional besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Wardsia teilzunehmen. Die Höhlenstadt wurde im 12. Jahrhundert in einer Flanke des Berges Ereschti erbaut und bot einst in ihren steinernen Behausungen bis zu 50.000 Menschen Unterschlupf. Wir streifen durch ein Labyrinth aus Gängen, künstlerisch gestalteten Wohnräumen, schönen Fresken und nackten Felswänden, aus denen eiskaltes, klares Gebirgswasser tropft. Bei einem Picknick genießen wir fangfrische, am Spieß gegrillte Forelle. Vorbei an der Festung Chertwisi, die das Tal am Zusammenfluss von Kura und Parawini bewacht, fahren wir zurück nach Achalziche. (F, A)
    13. Tag
    Von Achalziche über Gori nach Kasbegi
    Wir kommen heute in die Region Kartli. Nahe der Stadt Gori liegt Uplisziche, eine Höhlenstadt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., die an einer Verzweigung der legendären Seidenstraße entstanden ist. Noch heute kann man die Wagenspuren in den felsigen Straßen erkennen. Am Theater und den Ruinen einstiger Paläste wird die antike Stadtstruktur wieder lebendig. Wir reisen auf der Georgischen Heerstraße durch eine reizvolle Gebirgslandschaft zur Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, wo wir Respekt fordernd von einem überdimensionalen Kreuz an der Südfassade der Kathedrale begrüßt werden. Nach einem Stopp am Kreuzpass in 2.400 Meter Höhe erreichen wir Stepansminda (Kasbegi) im Hohen Kaukasus. 320 km (F, A)
    14. Tag
    Von Kasbegi nach Tbilissi
    Wir wollen dem 5.047 Meter hohen Kasbek ein wenig näher kommen und fahren mit Geländefahrzeugen auf unbefestigten Wegen zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Meter Höhe. Bei klarer Sicht erhebt sich direkt vor uns der mythische Riese, an den der Sage nach Prometheus gekettet wurde, weil er den Menschen das Feuer brachte. Genießen wir den Tag inmitten dieses beeindruckenden Bergpanoramas! Am späten Nachmittag fahren wir zurück nach Tbilissi. 150 km (F, A)
    15. Tag
    Tbilissi: Ausflug nach Kachetien
    Wir lernen heute in Kachetien georgische Gastfreundschaft und eine fast 4.000 Jahre alte Weinbautradition kennen. Ein erster Stopp in Signagi: Die »Stadt der Liebe« liegt terrassenförmig am Hang über dem Alasani-Tal. In Bodbe besuchen wir das Kloster der Heiligen Nino, das auf Befehl von König Mirian III. an der Stelle errichtet wurde, an der die kappadokische Nonne, der die Missionierung Georgiens zugeschrieben wird, im 4. Jahrhundert begraben wurde. Später erfahren wir in einem bäuerlichen Weinkeller, was ein »kveri« ist. Natürlich können wir auch einen der guten Tropfen aus den eingegrabenen Tonkrügen kosten. Frisch gestärkt vom Mittagessen erleben wir in einem Weingut bei Kisischevi, wie traditionell-georgische und europäische Weinherstellungsverfahren vereint werden. 315 km (F, M)
    16. Tag
    Weiter nach Aserbaidschan
    Genießen Sie die letzten Stunden in Tbilissi. Am Abend fliegen Sie nach Baku und fahren zum Hotel. (F)
    17. Tag
    Baku und die Halbinsel Abscheron
    »Salam« ─ wir sind gespannt darauf, die Hauptstadt Aserbaidschans zu erkunden. Von den Hängen im Westen Bakus verschaffen wir uns einen ersten Überblick. Hinter den Doppelmauern der mittelalterlichen Befestigung versteckt sich der historischen Teil »Itscheri Schecher«. Zwischen dem gewaltigen Palast des Schirwanschahs und dem Jungfrauenturm, den Moscheen, Minaretten und Karawansereien erwartet uns ein einzigartiges orientalisches Flair. Die Halbinsel Abscheron im Kaspischen Meer haben wir schon von oben gesehen. Wer möchte, nimmt an dem heutigen optionalen Ausflug teil und fährt hin. Sie stehen staunend am Brennenden Berg ─ Yanar Dag --, der seit dem Altertum brennendes natürliches Erdgasfeuer ausspuckt. Dem Feuergott wurde im »Tempel des Feuers« seit Tausenden von Jahren gehuldigt, wie Sie an Ort und Stelle erfahren. 60 km (F, A)
    18. Tag
    Von Baku nach Scheki
    Wir fahren nach Westen und hören, dass wir gerade auf einer der vielen Routen der Großen Seidenstraße unterwegs sind. Wie sollte es anders sein: Auch am Kaukasus befanden sich einst bedeutende Handelsstädte, wie Schamaki. Zeugnisse dieser Blütezeit sind die Juma-Moschee und zwei Mausoleen, die uns einen Stopp wert sind. Schon 1.400 Meter hoch in den Bergen des Kleinen Kaukasus liegt die charmante Siedlung Lahij, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Viele kleine Handwerker bieten ihre Waren an. Bei den Kupferschmieden sollten wir genauer hinsehen ─ sie sind weithin bekannt für ihre kunstvollen Arbeiten. Und da wir auf der Seidenstraße reisen, befindet sich unser Hotel in Scheki in einer ehemaligen Karawanserei. 350 km (F, A)
    19. Tag
    Scheki und Kish
    Wir wissen: Auch durch Scheki wanderten einst die Karawanen auf der Seidenstraße. Die zweitälteste Stadt Aserbaidschans war vor 200 Jahren Sitz eines unabhängigen Khanats. Liebevoll restauriert empfängt uns der einstige Sommerpalast. In den Mosaiken seiner Fassade erkennen wir in den verschachtelten Mustern Jagd- und Kriegsszenen. Von einzigartiger Schönheit sind jedoch die großen Glasfenster, die ineinander gesteckt in satten Farbtönen leuchten. Noch immer werden diese Shebeke-Fenster in Scheki hergestellt. Wir überzeugen uns in der benachbarten Werkstatt. Was wäre eine Stadt an der Seidenstraße ohne Basar: Lassen wir uns geleitet von unseren Sinnen treiben und bestaunen die Waren der Händler. Nach dem quirligen Markt freuen wir uns nicht weit von hier auf ein kleines Stück Natur. Wir besuchen eine Farm und können von saftigen Beeren und Zitrusfrüchten naschen. Inmitten aller Arten Federvieh sehen wir eine kaukasische Gazelle und hören, dass die scheuen Tiere hier während der Steinzeit gejagt wurden. Heute sieht man das ganz anders. Wissen Sie was Kelagayis sind? In einer Seidenmanufaktur sehen wir, wie die großen quadratischen Kopftücher gefärbt und aufwendig bemalt werden. Sie sind ein wichtiger Teil der Nationaltracht und auch ein tolles Souvenir. Aber Achtung: Die Farbe der Kelagayis richtet sich je nach der jeweiligen Lebenssituation der Trägerin. Nicht weit von Sheki befindet sich in dem kleinen Bergdorf Kish seit fast 2.000 Jahren die erste albanische Kirche St. Elisee, die auch Thor Heyerdal faszinierte. Warum? Wir werden es an einem ihm gewidmeten Denkmal erfahren. 24 km (F, A)
    20. Tag
    Von Scheki nach Ganja
    Die Geschichte der zweitgrößten Stadt des Landes Ganja begann im 6. Jahrhundert nach Christi und ist durch viele Mächte bestimmt worden. Im 10. Jahrhundert stieg sie zur Hauptstadt eines Khanats auf. Von dieser großen Zeit erzählen uns auch hier die erhalten gebliebenen Häuser, Türme, Moscheen und Brücken. Aber auch im Jetzt wird hier außergewöhnlich gebaut: Ibrahim Jafrov hat bei seinem Hausbau anstelle der üblichen Materialien 48.000 Glasflaschen und bunte Steine verwendet und das Gebäude seinem Bruder gewidmet, der seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wird. Nicht weit von Ganja befindet sich inmitten der Berge die Kleinstadt Göygöl, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts Helenendorf hieß. Wir suchen die Spuren der deutschen Siedler und stehen überrascht vor der protestantischen Kirche aus dem Jahr 1908. 170 km (F, A)
    21. Tag
    Von Ganja nach Baku
    Auf den Weg zurück nach Baku lohnt sich für uns unbedingt ein Abstecher in den Qobustan Nationalpark. Mehr als 6.000 prähistorische Felszeichnungen können wir dort sehen ─ die 5.000 Jahre und älter sind. Neben Jagd- und Kampfszenen und Kamel-Karawanen entdecken wir rituelle Tänze und Darstellungen von Tieren und Pflanzen. Lateinische Buchstaben erzählen uns, dass sich auch Römer an diesem Platz aufhielten. Und eine weitere Attraktion verschlägt uns im wahrsten Sinne des Wortes den Atem: Mehr als die Hälfte aller Schlammvulkane der Welt befinden sich hier. Einige von ihnen, die Gaval Dash, können sogar musizieren. 360 km (F)
    22. Tag
    Das moderne Baku
    Die wie Feuerzungen geformten Flammentürme haben wir schon als das neue Wahrzeichen Bakus wahrgenommen. Mit dem markanten Heydar Aliyev Cultural Centre besuchen wir heute ein beeindruckendes Meisterwerk, das sich von der oft vorherrschenden monumentalen Architektur der Stadt absetzt. Während wir durch das geschwungene Gebäude schlendern, erfahren wir mehr über den Entwurf der berühmten Architektin Zaha Hadid. Wir werfen noch einen Blick in das Teppichmuseum und spazieren dann durch die belebte Fußgängerzone Nizami zum Brunnenplatz. Freuen Sie sich auf einen freien Nachmittag! Am Abend sitzen wir nochmals gemütlich bei traditioneller Küche zusammen. Wir staunen: Unser Restaurant befindet sich in einer ehemaligen Karawanserei. (F, A)
    23. Tag
    Die schwarze und die weiße Stadt
    Die abends so schön angestrahlten Villen und Prachtbauten erzählen uns vom Ölboom, der Baku zwischen 1870 und 1900 reich machte. Heute dienen sie anderen Zwecken. Doch in der Villa Petrolea können wir uns in diese Zeit hineinversetzen. Wir staunen: Die Villa gehörte der Familie Nobel. Ludvig Nobel leitete von hier aus eine Ölfirma, die unter seiner Führung zu einem der größten Unternehmen der Welt aufstieg. Im heutigen Aserbaidschan nutzt man die ökonomische Kraft des »Schwarzen Goldes« für andere Zwecke. Noch sind die Öltürme im Meer zu sehen, doch aus der schwarzen Stadt, in der sich Raffinerien und Lager befanden, entsteht eine moderne weiße Stadt. Schauen wir uns um. (F, A)
    24. Tag
    Abschied vom Kaspischen Meer
    Früh am Morgen fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an.

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.


    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

    1. Tag: Anreise nach Armenien

    Am späten Abend fliegen Sie nach Jerewan.

    2. Tag: Entdeckungen in Jerewan

    Bei der Ankunft am frühen Morgen werden wir von unserer Reiseleitung am Flughafen empfangen und fahren zum Hotel. Nach einem späten Frühstück sind wir auf eine der ältesten Städte der Welt gespannt, die auf einer Höhe zwischen 900 und 1.200 Metern liegt. Wir entdecken eine geschäftige Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan, in der sich alt und neu auf das Beste vermischt. Im Matenadaran, einem wissenschaftlichen Zentrum für Schriftkunst, staunen wir über die umfassende Sammlung an uralten Handschriften. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil der 14.000 komplett erhaltenen Manuskripte und Bücher in wertvollen Ledereinbänden mit silbernen Ornamenten sehen, können wir gut verstehen, dass die Sammlung einen hohen ideellen Wert für das armenische Volk hat. Wie eng die Beziehungen der kaukasischen Völker mit ihren Nachbarn im Nahen Osten sind, erfahren wir in der einzigen erhaltenen gebliebenen persischen Moschee in Jerewan. (F, A)

    3. Tag: Im Zentrum der armenischen Kirche

    Wir fahren zum Kloster Edschmiadsin, den Ararat im Blick. Auf halber Strecke halten wir an der Kirchenruine Zvartnots. Monumental muss diese Rundkirche aus dem 7. Jahrhundert einst gewesen sein. Auch wenn ein Erdbeben sie zerstörte, sind ihre Ausmaße noch immer beeindruckend. In Edschmiadsin, dem Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche, strömen wir, so wie alle anderen Besucher, in die Kathedrale. Ihr Grundstein wurde im 4. Jahrhundert gelegt. Und wir hören von Gregor dem Erleuchteten. Der Patron der armenischen Kirche hatte eine Vision: Jesus selbst hat die Stelle für den Bau der Kathedrale angezeigt. Legenden wie diese ranken sich auch um die weitaus kleineren, aber sehenswerten Kirchen der heiligen Gajane und Hripsime. Nach Jerewan zurückgekehrt, bekommen wir im Historischen Museum am Platz der Republik einen breiten Einblick in die Geschichte des Landes. Abends wird es kulinarisch: In der zentralen Markthalle probieren wir armenische Köstlichkeiten und in einem Restaurant genießen wir die traditionelle Spezialitäten. 100 km (F, A)

    4. Tag: Der biblische Riese

    Wir fahren zum Kloster Chor Virap. Hier erhebt er sich direkt vor uns: der majestätische Ararat. Genießen wir diesen einmaligen Anblick! Näher können wir dem heiligen Berg der Armenier, der sogar im Staatswappen verankert ist, von hier aus nicht kommen, denn er liegt im historischen Westarmenien und somit heute auf türkischem Boden. Rötlich schimmern die Felsen einer tiefen Schlucht, durch die wir eines der schönsten armenischen Klöster erreichen: Norawank. Wir erfreuen uns an den filigranen Reliefs, die von einer hohen Kunstfertigkeit seiner Erbauer im 13. Jahrhundert zeugen. Und wir erfreuen uns an dem einzigartigen Ausblick, den wir von hier aus auf die umliegenden Berge haben. In Areni, dem wohl schönsten Dorf des Landes, wird seit Tausenden von Jahren der gleichnamige trockene Wein gekeltert. Was liegt näher, als diesen einmal zu kosten. 250 km (F, M)

    5. Tag: Adlerhorste in den Bergen

    Hoch hinaus geht es: Wir erklimmen auf 2.300 Meter Höhe die Überreste der Festung Amberd, die auf einem uneinnehmbaren Plateau liegt. Beschützt wird sie vom höchsten Gipfel Armeniens, dem Aragats. Wir glauben gerne, dass die »Festung in den Wolken«, so Amberd wörtlich übersetzt, einst als sicherer Zufluchtsort galt. Können wir uns doch davon gut in den erhalten gebliebenen Ruinen überzeugen. Und wieder entdecken wir ihn in der Ferne ─ den biblischen Riesen Ararat. Die schöne Silhouette des Psalmenklosters Saghmosawank sehen wir schon von weitem. Lange verweilen wir nicht hier, denn wir werden schon in einem Privathaus in Ashtarak erwartet. Hier wird für uns das würzige armenische Fladenbrot Lavasch gebacken. Auf dem Rückweg nach Jerewan halten wir in Tsitsernakaberd (Schwalbenburg), der Gedenkstätte für 1,5 Millionen unschuldige Opfer des Genozids 1915. 150 km (F, M)

    6. Tag: Garni und Geghard

    Auf einem mächtigen Basalt-Block oberhalb der Azatschlucht erhebt sich Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne, der einst dem Sonnengott Mithras geweiht war. Wir hören von seiner Zerstörung durch ein Erdbeben und von seinem Wiederaufbau in den 1970er Jahren. Da kommt der benachbarte Sommerpalast der armenischen Könige fast zu kurz.
    Am Ende des Azat-Tales, am Fuss einer steil aufragender Felstrümmerwand erreichen wir das Höhlenkloster Geghard, das einst halb erbaut und halb in den Felsen geschlagen wurde. Hier begegnet er uns als Gründervater wieder: Gregor der Erleuchtete. Genießen wir die außergewöhnliche Akustik des Chorraumes. Haben Sie schon den berühmten armenischen Weinbrand getrunken? Spätestens jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu. Denn wer möchte, kann optional eine der Brennereien besuchen. Kostproben sind eingeschlossen. Und wer noch Platz im Koffer hat, nimmt eine Flasche mit nach Hause. 80 km (F, A)

    7. Tag: Von Jerewan nach Alaverdi

    Und noch einmal geht es hoch hinaus: Die »Blaue Perle« Armeniens, der Sewansee, liegt auf einer Höhe von fast 2.000 Metern und ist somit einer der höchstgelegenen Seen der Erde. Und eine beliebte Sommerfrische der hitzegeplagten Bevölkerung Jerewans. Auf einer Halbinsel thront das Sewanawank, das Sewankloster, das nur über viele Basaltstufen erreichbar ist. Wir freuen uns auf unser Mittagessen in einem Privathaus, ehe wir noch ein bedeutendes Kloster besuchen: Goshawank. Im 13. Jahrhundert wurde hier das erste Gesetzbuch des Landes verfasst. 280 km (F, M, A)

    8. Tag: Von Alaverdi nach Tbilissi

    Im Norden Armeniens entstanden im frühen Mittelalter unzählige Klöster und Kirchen. Widmen wir uns dem wichtigsten, auch weil es eine UNESCO-Welterbestätte ist. Wir sehen im Kloster Haghbat viele Chatschkare, fein ornamentierte Kreuzsteine. Wir hören, dass diese Chatschkare den Armeniern heilig sind und wie zu Stein gewordene Gebete still verehrt werden. Stärken wir uns mit armenischen Schaschlik für unsere Weiterreise nach Tbilissi. 120 km (F, M, A)

    9. Tag: Tbilissi: in der georgischen Hauptstadt

    Stadtrundgang in Tbilissi: An der Metechi-Kirche über der Mtkwari hören wir die Legende von der Gründung der Stadt »warme Quelle«. Noch heute gibt es diese heißen Quellen, die seit 700 Jahren genutzt werden. Die Schwefelbäder am Rande der Altstadt gefallen nicht nur mit ihren persisch anmutenden Fassaden an den Eingängen, wir sehen auch die in Backstein gefassten halbkreisförmigen Kuppeln über den Baderäumen. Zu Fuß schlendern wir weiter durch die malerische Altstadt. Wir kommen zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Von dort ist es nicht weit zur Antschischati-Kirche, der ältesten Kirche der Stadt. Später sehen wir In der Schatzkammer des Historischen Museums eine einzigartige Sammlung von Goldschmiedekunst, welche die Legende des Goldenen Vlieses begreifbar macht. Am Abend lernen wir traditionelle Tischsitten bei einem Abendessen in einem Restaurant kennen. (F, A)

    10. Tag: Von Tbilissi über Mzcheta nach Zkaltubo

    Malerisch am Zusammenfluss der beiden Flüsse Kura und Aragvi und an der Kreuzung historischer Handelswege liegt die altehrwürdige Stadt Mzcheta. Wir besuchen die Swetizchoveli-Kirche aus dem 11. Jahrhundert, in der sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden soll. Und wir erfahren, dass das religiöse Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche, die auf die Heilige Nino zurückgeht, seit 1994 zum UNESCO-Welterbe gehört. Und uns beeindruckt die Dshawari-Kirche, die ob ihrer exponierten Lage über der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre verbreitet. Im Westen Georgiens, nicht weit vom Kurort Zkaltubo begeben wir uns unter die Erde. Stalaktiten und Stalagmiten begleiten unseren Weg durch eine der Karsthöhlen. 245 km (F, A)

    11. Tag: Von Zkaltubo nach Achalziche

    Wir steigen auf einen Hügel über Kutaissi. Uns zieht es in eine weitere UNESCO-Welterbestätte: das Kloster Gelati. Es wurde 1106 erbaut und diente bis in das 16. Jahrhundert als Akademie, die sich damals zum kulturellen Zentrum des Landes entwickelte. Borjomi, der schon in der Zarenzeit berühmte Kurort am Rande des gleichnamigen Nationalparks ist durch sein Mineralwasser bekannt. Wir probieren es direkt aus der Quelle! Am Abend erreichen wir Achalziche. 275 km (F, A)

    12. Tag: Achalziche: Ausflug in die Höhlenstadt Wardsia

    Heute können Sie im Zentrum von Achalziche die osmanisch aussehende Rabatfestung, ein Adelspalast aus dem 14. Jahrhundert, besuchen. Optional besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Wardsia teilzunehmen. Die Höhlenstadt wurde im 12. Jahrhundert in einer Flanke des Berges Ereschti erbaut und bot einst in ihren steinernen Behausungen bis zu 50.000 Menschen Unterschlupf. Wir streifen durch ein Labyrinth aus Gängen, künstlerisch gestalteten Wohnräumen, schönen Fresken und nackten Felswänden, aus denen eiskaltes, klares Gebirgswasser tropft. Bei einem Picknick genießen wir fangfrische, am Spieß gegrillte Forelle. Vorbei an der Festung Chertwisi, die das Tal am Zusammenfluss von Kura und Parawini bewacht, fahren wir zurück nach Achalziche. (F, A)

    13. Tag: Von Achalziche über Gori nach Kasbegi

    Wir kommen heute in die Region Kartli. Nahe der Stadt Gori liegt Uplisziche, eine Höhlenstadt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., die an einer Verzweigung der legendären Seidenstraße entstanden ist. Noch heute kann man die Wagenspuren in den felsigen Straßen erkennen. Am Theater und den Ruinen einstiger Paläste wird die antike Stadtstruktur wieder lebendig. Wir reisen auf der Georgischen Heerstraße durch eine reizvolle Gebirgslandschaft zur Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, wo wir Respekt fordernd von einem überdimensionalen Kreuz an der Südfassade der Kathedrale begrüßt werden. Nach einem Stopp am Kreuzpass in 2.400 Meter Höhe erreichen wir Stepansminda (Kasbegi) im Hohen Kaukasus. 320 km (F, A)

    14. Tag: Von Kasbegi nach Tbilissi

    Wir wollen dem 5.047 Meter hohen Kasbek ein wenig näher kommen und fahren mit Geländefahrzeugen auf unbefestigten Wegen zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Meter Höhe. Bei klarer Sicht erhebt sich direkt vor uns der mythische Riese, an den der Sage nach Prometheus gekettet wurde, weil er den Menschen das Feuer brachte. Genießen wir den Tag inmitten dieses beeindruckenden Bergpanoramas! Am späten Nachmittag fahren wir zurück nach Tbilissi. 150 km (F, A)

    15. Tag: Tbilissi: Ausflug nach Kachetien

    Wir lernen heute in Kachetien georgische Gastfreundschaft und eine fast 4.000 Jahre alte Weinbautradition kennen. Ein erster Stopp in Signagi: Die »Stadt der Liebe« liegt terrassenförmig am Hang über dem Alasani-Tal. In Bodbe besuchen wir das Kloster der Heiligen Nino, das auf Befehl von König Mirian III. an der Stelle errichtet wurde, an der die kappadokische Nonne, der die Missionierung Georgiens zugeschrieben wird, im 4. Jahrhundert begraben wurde. Später erfahren wir in einem bäuerlichen Weinkeller, was ein »kveri« ist. Natürlich können wir auch einen der guten Tropfen aus den eingegrabenen Tonkrügen kosten. Frisch gestärkt vom Mittagessen erleben wir in einem Weingut bei Kisischevi, wie traditionell-georgische und europäische Weinherstellungsverfahren vereint werden. 315 km (F, M)

    16. Tag: Weiter nach Aserbaidschan

    Genießen Sie die letzten Stunden in Tbilissi. Am Abend fliegen Sie nach Baku und fahren zum Hotel. (F)

    17. Tag: Baku und die Halbinsel Abscheron

    Event-Tipp

    Erleben Sie am 28. Mai in Baku den Tag der Republik. Der Nationalfeiertag erinnert an die erste Republik von 1918 bis 1920.

    »Salam« ─ wir sind gespannt darauf, die Hauptstadt Aserbaidschans zu erkunden. Von den Hängen im Westen Bakus verschaffen wir uns einen ersten Überblick. Hinter den Doppelmauern der mittelalterlichen Befestigung versteckt sich der historischen Teil »Itscheri Schecher«. Zwischen dem gewaltigen Palast des Schirwanschahs und dem Jungfrauenturm, den Moscheen, Minaretten und Karawansereien erwartet uns ein einzigartiges orientalisches Flair. Die Halbinsel Abscheron im Kaspischen Meer haben wir schon von oben gesehen. Wer möchte, nimmt an dem heutigen optionalen Ausflug teil und fährt hin. Sie stehen staunend am Brennenden Berg ─ Yanar Dag --, der seit dem Altertum brennendes natürliches Erdgasfeuer ausspuckt. Dem Feuergott wurde im »Tempel des Feuers« seit Tausenden von Jahren gehuldigt, wie Sie an Ort und Stelle erfahren. 60 km (F, A)

    18. Tag: Von Baku nach Scheki

    Wir fahren nach Westen und hören, dass wir gerade auf einer der vielen Routen der Großen Seidenstraße unterwegs sind. Wie sollte es anders sein: Auch am Kaukasus befanden sich einst bedeutende Handelsstädte, wie Schamaki. Zeugnisse dieser Blütezeit sind die Juma-Moschee und zwei Mausoleen, die uns einen Stopp wert sind. Schon 1.400 Meter hoch in den Bergen des Kleinen Kaukasus liegt die charmante Siedlung Lahij, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Viele kleine Handwerker bieten ihre Waren an. Bei den Kupferschmieden sollten wir genauer hinsehen ─ sie sind weithin bekannt für ihre kunstvollen Arbeiten. Und da wir auf der Seidenstraße reisen, befindet sich unser Hotel in Scheki in einer ehemaligen Karawanserei. 350 km (F, A)

    19. Tag: Scheki und Kish

    Wir wissen: Auch durch Scheki wanderten einst die Karawanen auf der Seidenstraße. Die zweitälteste Stadt Aserbaidschans war vor 200 Jahren Sitz eines unabhängigen Khanats. Liebevoll restauriert empfängt uns der einstige Sommerpalast. In den Mosaiken seiner Fassade erkennen wir in den verschachtelten Mustern Jagd- und Kriegsszenen. Von einzigartiger Schönheit sind jedoch die großen Glasfenster, die ineinander gesteckt in satten Farbtönen leuchten. Noch immer werden diese Shebeke-Fenster in Scheki hergestellt. Wir überzeugen uns in der benachbarten Werkstatt. Was wäre eine Stadt an der Seidenstraße ohne Basar: Lassen wir uns geleitet von unseren Sinnen treiben und bestaunen die Waren der Händler. Nach dem quirligen Markt freuen wir uns nicht weit von hier auf ein kleines Stück Natur. Wir besuchen eine Farm und können von saftigen Beeren und Zitrusfrüchten naschen. Inmitten aller Arten Federvieh sehen wir eine kaukasische Gazelle und hören, dass die scheuen Tiere hier während der Steinzeit gejagt wurden. Heute sieht man das ganz anders. Wissen Sie was Kelagayis sind? In einer Seidenmanufaktur sehen wir, wie die großen quadratischen Kopftücher gefärbt und aufwendig bemalt werden. Sie sind ein wichtiger Teil der Nationaltracht und auch ein tolles Souvenir. Aber Achtung: Die Farbe der Kelagayis richtet sich je nach der jeweiligen Lebenssituation der Trägerin. Nicht weit von Sheki befindet sich in dem kleinen Bergdorf Kish seit fast 2.000 Jahren die erste albanische Kirche St. Elisee, die auch Thor Heyerdal faszinierte. Warum? Wir werden es an einem ihm gewidmeten Denkmal erfahren. 24 km (F, A)

    20. Tag: Von Scheki nach Ganja

    Die Geschichte der zweitgrößten Stadt des Landes Ganja begann im 6. Jahrhundert nach Christi und ist durch viele Mächte bestimmt worden. Im 10. Jahrhundert stieg sie zur Hauptstadt eines Khanats auf. Von dieser großen Zeit erzählen uns auch hier die erhalten gebliebenen Häuser, Türme, Moscheen und Brücken. Aber auch im Jetzt wird hier außergewöhnlich gebaut: Ibrahim Jafrov hat bei seinem Hausbau anstelle der üblichen Materialien 48.000 Glasflaschen und bunte Steine verwendet und das Gebäude seinem Bruder gewidmet, der seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wird. Nicht weit von Ganja befindet sich inmitten der Berge die Kleinstadt Göygöl, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts Helenendorf hieß. Wir suchen die Spuren der deutschen Siedler und stehen überrascht vor der protestantischen Kirche aus dem Jahr 1908. 170 km (F, A)

    21. Tag: Von Ganja nach Baku

    Auf den Weg zurück nach Baku lohnt sich für uns unbedingt ein Abstecher in den Qobustan Nationalpark. Mehr als 6.000 prähistorische Felszeichnungen können wir dort sehen ─ die 5.000 Jahre und älter sind. Neben Jagd- und Kampfszenen und Kamel-Karawanen entdecken wir rituelle Tänze und Darstellungen von Tieren und Pflanzen. Lateinische Buchstaben erzählen uns, dass sich auch Römer an diesem Platz aufhielten. Und eine weitere Attraktion verschlägt uns im wahrsten Sinne des Wortes den Atem: Mehr als die Hälfte aller Schlammvulkane der Welt befinden sich hier. Einige von ihnen, die Gaval Dash, können sogar musizieren. 360 km (F)

    22. Tag: Das moderne Baku

    Die wie Feuerzungen geformten Flammentürme haben wir schon als das neue Wahrzeichen Bakus wahrgenommen. Mit dem markanten Heydar Aliyev Cultural Centre besuchen wir heute ein beeindruckendes Meisterwerk, das sich von der oft vorherrschenden monumentalen Architektur der Stadt absetzt. Während wir durch das geschwungene Gebäude schlendern, erfahren wir mehr über den Entwurf der berühmten Architektin Zaha Hadid. Wir werfen noch einen Blick in das Teppichmuseum und spazieren dann durch die belebte Fußgängerzone Nizami zum Brunnenplatz. Freuen Sie sich auf einen freien Nachmittag! Am Abend sitzen wir nochmals gemütlich bei traditioneller Küche zusammen. Wir staunen: Unser Restaurant befindet sich in einer ehemaligen Karawanserei. (F, A)

    23. Tag: Die schwarze und die weiße Stadt

    Die abends so schön angestrahlten Villen und Prachtbauten erzählen uns vom Ölboom, der Baku zwischen 1870 und 1900 reich machte. Heute dienen sie anderen Zwecken. Doch in der Villa Petrolea können wir uns in diese Zeit hineinversetzen. Wir staunen: Die Villa gehörte der Familie Nobel. Ludvig Nobel leitete von hier aus eine Ölfirma, die unter seiner Führung zu einem der größten Unternehmen der Welt aufstieg. Im heutigen Aserbaidschan nutzt man die ökonomische Kraft des »Schwarzen Goldes« für andere Zwecke. Noch sind die Öltürme im Meer zu sehen, doch aus der schwarzen Stadt, in der sich Raffinerien und Lager befanden, entsteht eine moderne weiße Stadt. Schauen wir uns um. (F, A)

    24. Tag: Abschied vom Kaspischen Meer

    Früh am Morgen fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an.

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.


    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

    Nach oben

    Termine und Preise 2018 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Austrian Airlines/Lufthansa (OS/LH) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug*
    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Jerewan/ab Baku*
    • Innerkaukasische Flüge in der Economy-Class
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Fahrt in Geländefahrzeugen in Kasbegi
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • UNESCO-Welterbe Edschmiadsin
      • Am hellenistischen Tempel Garni
      • Im Höhlenkloster Geghard
      • Sewansee und Sewankloster
      • Antikes Gold im Historischen Museum von Tbilissi
      • In der Höhlenstadt Usplisziche
      • Die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche im Hohen Kaukasus
      • Auf dem Markt und auf einer Farm in Sheki
      • Sommerpalast des Khans
      • “Bottle House” Ibrahim Jafrov Residenz in Ganja
      • Heydar Aliyev Cultural Centre
      • Villa Petrolea
    • Besichtigungen mit Audio-System an den Tagen 2 bis 15
    • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
    • 22 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 22x Frühstück, 5x Mittagessen, 17x Abendessen
    • Traditionelle Abendessen in Jerewan, Tbilissi und Baku
    • Mittagessen in einem armenischen Privathaus
    • Weinprobe im Dorf Areni
    • Ausgewählte Reiseliteratur
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Teilnehmerzahl

    mind. 8/max. 28 Personen

    Mehr Erlebnis

    Teilnehmerzahl mind. 2 Personen. Preis p. P.

    Weinbrandverkostung (6. Tag) € 18
    Ausflug Höhlenstadt Wardsia (12. Tag) € 30
    Halbinsel Abscheron (17. Tag) € 48

    Mehr Komfort und Service

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74
    Visa für dt. Staatsbürger € 35

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Jerewan 5 Opera Suite
    Alaverdi 1 Dzogaret
    Tbilissi 2 Holiday Inn
    Zkaltubo 1 Zkaltubo Plaza
    Achalziche 2 Lomsia
    Kasbegi 1 Rooms
    Tbilissi 2 Holiday Inn
    Baku 2 Sapphire Inn
    Sheki 2 Sheki Saray
    Ganja 1 Vego
    Baku 3 Sapphire Inn

    Weitere Informationen

    Sie haben die Möglichkeit, die einzelnen Teile dieser Reise einzeln zu buchen: “Entdeckungen am Fuße des Ararat”, “Im Land der tausend Wunder” und “Im Land des Feuers”. Informationen dazu finden Sie unter den Reisenummern 2L80000, 2L90001 und 2L70000.

    Nach oben
    
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +7
    
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +8
    
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +9
    
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +10
    
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +11
    • 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +12
    • 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +13
    • 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +14
    • 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +15
    • 
Armenien+Aserbaidschan+Georgien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Umfassend
  +16
    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen Aufenthalt von maximal 180 Tagen. Notwendig zur Einreise ist der bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.

    Einreise für Österreicher

    Einreise Österreicher

    Visumfrei für einen Aufenthalt von maximal 180 Tagen. Notwendig zur Einreise ist der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.

    Einreise für Schweizer

    Einreise Schweizer

    Visumfrei für einen Aufenthalt von maximal 180 Tagen. Notwendig zur Einreise ist der mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Armenien grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran und im Südwesten an die Türkei.

    Fläche: 29.800 km².

    Verwaltungsstruktur: 11 Marser (Bezirke), wobei die Hauptstadt Yerevan (Eriwan) den Status eines Mars hat.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 3,1 Millionen

    Städte:

    Yerevan/Eriwan (Hauptstadt) ca. 1,1 Millionen

    Gyumri ca. 150.000

    Vanadzor ca. 106.000

    Sprache

    Die Amtssprache ist Armenisch; Russisch ist weit verbreitet.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden (da auch in Armenien Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten).

    Stromspannung

    210/220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

    Die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich. Teilweise kann es in Armenien zu erheblichen Spannungsschwankungen kommen (Vorsicht bei empfindlichen Geräten). Mit Stromausfällen muss immer wieder gerechnet werden.

    Telefon/Post

    Post

    Beim Postversand ins Ausland muss mit langen Verzögerungen gerechnet werden. Die Sendungen unterliegen Zollkontrollen; es wird empfohlen, kein Geld oder Wertsachen zu versenden.

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Armenien ist 00374, von Armenien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

    Auslandsgespräche sind von öffentlichen Kartentelefonen, Postämtern und auch von Internet-Cafés aus möglich.

    NOTRUFNUMMERN: allgemeiner Notruf 911, Polizei 102, Unfallrettung 103, Feuerwehr 101.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Armenien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .am

    Feiertage

    1.-4. Januar (Neujahrsfeiertage)

    5. Januar (Vorweihnachtstag)

    6. und 7. Januar (armenische Weihnachten)

    28. Januar (Tag der Armee)

    8. März (internationaler Frauentag)

    24. April (Gedenktag der Opfer des Genozids)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    9. Mai (Tag des Friedens)

    28. Mai (Tag der Republik)

    5. Juli (Tag der Verfassung)

    21. September (Tag des Unabhängigkeitsreferendums)

    31. Dezember (Silvester).

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 9-12, 13-18 Uhr (teilweise auch nur 9-12.30 Uhr);

    Büros: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr (eine Stunde Mittagspause ab ca. 12 bzw. 13 Uhr);

    Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr (zum Teil auch sonntags).

    Kleidung

    Für die Sommermonate sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung dabeihaben. Da die Bevölkerung Armeniens eher konservativ ist, sollte man auch im Sommer eher dezente Sommerkleidung wählen. Ansonsten ist Übergangskleidung und für die Winterzeit (speziell auch im Nordwesten) warme Kleidung erforderlich.

    Mehr Informationen

    Einreise für Deutsche

    Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens noch 3 Monate über den Gültigkeitszeitraum des Visums hinaus gültige Reisepass. Antragsdauer in Deutschland mindestens eine Woche (bis zu einem Monat).

    Einreise für Österreicher

    Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens noch 3 Monate über den Gültigkeitszeitraum des Visums hinaus gültige Reisepass. Wegen Antragsdauer und sonstiger Einzelheiten bitte Kontakt mit dem zuständigen Konsulat aufnehmen.

    Einreise für Schweizer

    Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens noch 3 Monate über den Gültigkeitszeitraum des Visums hinaus gültige Reisepass. Wegen Antragsdauer und sonstiger Einzelheiten bitte Kontakt mit dem zuständigen Konsulat aufnehmen.

    Landesdaten

    Lage

    Die Aserbaidschanische Republik liegt im kaukasischen Teil der GUS und grenzt im Norden an Georgien und die Russische Föderation, im Osten an das Kaspische Meer, im Süden an den Iran und im Westen an Armenien. Dort liegt auch als Enklave die aserbaidschanische Autonome Republik Nachitschewan. In Aserbaidschan befindet sich zudem das autonome Gebiet Nagorny-Karabach (Berg-Karabach), das mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird.

    Fläche: 86.600 km²

    Verwaltungsstruktur: 65 Distrikte und 11 kreisfreie Städte.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 9 Millionen

    Städte:

    Baku (Hauptstadt) ca. 1,2 Millionen

    Gäncä (ehemals Kirowabad) ca. 321.000

    Sumqayit (Sumgait) ca. 285.000

    Mingäçevir ca. 99.000

    Sirvan (ehemals Äli Bayramli) ca. 75.000

    Naxçivan (Nakhichevan) 74.000

    Sprache

    Die Amtssprache ist Aserbaidschanisch (Aseri). Aseri ist eine Turksprache, seit 1992 wird sie in lateinischer Schrift geschrieben (seit 2001 verbindlich).

    Außerdem ist Russisch sehr verbreitet. In einigen Hotels (vor allem in Baku) wird auch Englisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden

    Da auch in Aserbaidschan Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

    Stromspannung

    Meist 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

    In den Hotels findet man meist türkische Steckdosen, die auch geeignet für deutsche bzw. Euro-Stecker sind. Für empfindliche Geräte wird die Mitnahme eines Überspannungsschutzes empfohlen.

    Telefon/Post

    Post

    Briefsendungen nach Westeuropa sind mitunter wochenlang unterwegs und gehen gelegentlich auch verloren.

    Telefon

    Die Landesvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Aserbaidschan ist 00994, nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, plus Ortsvorwahl ohne “0”.

    Von den öffentlichen Telefonapparaten können nur Ortsgespräche geführt werden. Fern- und Auslandstelefonate sind von Telefonzentren oder einigen Hotels aus möglich.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 102 oder 495 88 17, Unfallrettung 103, Feuerwehr 101.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Aserbaidschan von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .az

    In Baku ist die Zahl der Internetcafés groß. Auch in anderen größeren Städten findet man Internetcafés.

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1.-4. Januar (Neujahr)

    20. Januar (Volkstrauertag)

    8. März (Internationaler Tag der Frau)

    20.-24. März (Frühlingsfest)

    9. Mai (Siegestag)

    28. und 29. Mai (Tag der Republik)

    15. Juni (Tag der nationalen Rettung)

    26. Juni (Tag der Streitkräfte)

    18. Oktober (Unabhängigkeitstag)

    9. November (Tag der Nationalflagge)

    31. Dezember (Tag der Solidarität der Aserbaidschaner in aller Welt)

    Islamische Feiertage 2017 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

    25. und 26. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

    1. und 2. September (Opferfest).

    Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein. Der Ramadan dauert im Jahr 2017 vom 27. Mai bis zum 25. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

    Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, kann der folgende Montag von der Regierung für arbeitsfrei erklärt werden. Liegt ein Feiertag auf einem Dienstag kann der Montag kurzfristig ebenfalls zu einem Feiertag erklärt werden. In diesen Fällen wird als Ausgleich an einem Samstag gearbeitet.

    Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.

    Der Hauptferienmonat ist der August.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 10-16 Uhr (mit Mittagspause);

    Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9-19 Uhr.

    Kleidung

    Für die Sommermonate ist leichte Kleidung angebracht, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. Da die Bevölkerung Aserbaidschans überwiegend muslimisch ist, sollte auch die gewählte Sommerkleidung eher dezent gehalten sein. In den Herbst- und Frühlingsmonaten ist Übergangskleidung und für die Monate von Dezember bis Februar warme Kleidung zu empfehlen.

    Mehr Informationen

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für 360 Tage. Notwendig ist der mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass oder Personalausweis (Reisepass bei Ein- oder Rückreise über bestimmte Drittstaaten erforderlich!).

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für 360 Tage. Notwendig ist der mindestens noch 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für 360 Tage. Notwendig ist der mindestens noch 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass.

    Landesdaten

    Lage

    Georgien grenzt im Norden und Osten an die Russische Föderation; im Südosten an Aserbaidschan; im Süden an Armenien; im Südwesten an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. Die höchsten Erhebungen Georgiens sind der Kasbek (5.047 m) und der Schchara (5.068 m) im Großen Kaukasus.

    Zum Territorium gehören auch die Autonomen Republiken Abchasien, Adscharien und Südossetien.

    Fläche: 69.700 km2.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen

    Städte:

    Tiflis (Tbilisi, Hauptstadt) ca. 1,16 Millionen

    Kutaisi ca. 194.700

    Batumi (Hauptstadt Adschariens) ca. 124.300

    Rustavi ca. 120.800

    Suchumi (Hauptstadt Abchasiens) ca. 64.500

    Gori ca. 54.600

    Poti ca. 47.8100

    Sprache

    Amtssprache ist Georgisch. Daneben werden je nach Region diverse andere Sprachen gesprochen, unter anderem Aserbaidschanisch, Armenisch, Abchasisch und Ossetisch. Russisch und Englisch werden zum Teil verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

    Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden.

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Es empfiehlt sich, einen Adapter dabeizuhaben. Es gibt häufig auch längere Stromausfälle, besonders von November bis März. Es wird daher empfohlen, starke Taschenlampen mitzunehmen.

    Telefon/Post

    Post

    Im internationalen Postverkehr muss mit Unterbrechungen gerechnet werden. Zur schnelleren Beförderung sollten Briefe und Pakete direkt bei den Postämtern abgegeben werden.

    Telefon

    Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Georgien ist 00995, von Georgien nach Deutschland wählt man 8 (Freizeichen abwarten) und dann 1049, nach Österreich ebenfalls 8 und dann 1043 und in die Schweiz die 8 und dann 1041.

    Das Telefonnetz in Georgien weist große Schwächen auf. Von öffentlichen Telefonen aus kann man nur Ortsgespräche führen. Fern- und Auslandsgespräche sind von Telefonzentren aus möglich.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 02, Unfallrettung 03 oder 901, Feuerwehr 01.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Georgien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .ge

    In Tiflis sind viele Internetcafés vorhanden. Auch in anderen größeren Städten werden zunehmend Internetcafés eröffnet.

    Feiertage

    Feiertage 2017:

    1. und 2. Januar (Neujahr)

    7. Januar (orthodoxes Weihnachtsfest)

    19. Januar (Dreikönigstag; Epiphaneas)

    3. März (Muttertag)

    8. März (internationaler Frauentag)

    21. März (Frühlingsfest)

    9. April (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit)

    14. April (Karfreitag, orthodox)

    15. April (Karsamstag, orthodox)

    16. und 17. April (Ostern, orthodox)

    9. Mai (Tag des Sieges)

    12. Mai (Tag des Heiligen Andreas)

    26. Mai (Unabhängigkeitstag)

    28. August (Mariä Himmelfahrt, orthodox)

    14. Oktober (Marienfeiertag)

    23. November (Tag des Heiligen Georg)

    Außerdem haben viele Georgier am 24. August (Tag der Verfassung) frei, obwohl er kein gesetzlicher Feiertag ist.

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

    Öffnungszeiten

    Geschäfte: Montag bis Samstag 10-17 Uhr, Lebensmittelgeschäfte haben oft länger geöffnet;

    Banken: Montag bis Freitag 9.30-17.30 Uhr (mit Mittagspause);

    Büros: Montag bis Freitag 9-18 Uhr (mit Mittagspause).

    Mehr Informationen
    Nach oben