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Polen im Wandel der Zeit

15-Tage-Erlebnisreise ab € 2.295,- /  € 2.195,-

Wir entdecken während dieser Reise Städte unseres Nachbarlandes wie die altehrwürdige Königsstadt Krakau und die prosperierende polnische Hauptstadt Warschau. Breslau beeindruckt mit seinem ringförmigen Marktplatz, dem Rynek, und Lodz begeistert durch ungewöhnliche Industriearchitektur. Wir spazieren an den glasklaren Seen in Masuren und an den Sandstränden der Bernsteinküste. Wir besuchen die Marienburg, den einstigen Sitz des deutschen Ordens und durchstreifen die Gassen der alten Hansestadt Danzig. Und wer möchte, erklimmt die höchsten Wanderdünen Osteuropas. Eine Reise für Geschichtsinteressierte und Naturfreunde!

  • Wawel, die Burg der polnischen Könige und bei den Philipponen in Masuren
  • Aula Leopoldina in Breslau und Schifffahrt am Oberländischen Kanal
  • Bierprobe in einer Breslauer Brauerei und Abendessen am Lagerfeuer

Leistungen, die überzeugen

  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • UNESCO-Welterbe: Salzbergwerk Wieliczka
    • Im Stadtmuseum von Lodz
    • Stakenkahnfahrt auf der Krutynia
    • Orgelkonzert in Heiligelinde
    • UNESCO-Welterbe Marienburg
    • Nikolaus Kopernikus im Dom zu Frauenburg
  • Besichtigungen mit Audio-System
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • 14 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 14x Frühstück, 9x Abendessen
  • Abendessen mit polnischer Küche
  • Abendessen am Lagerfeuer
  • Ausgewählte Reiseliteratur
  • Bahnanreise
  • Bahnfahrten Berlin - Krakau und Danzig - Berlin in der 2. Klasse (EC)*
  • Sitzplatzreservierung Berlin - Krakau und Danzig - Berlin*

Fluganreise

  • Zug zum Flug*
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Krakau/ab Danzig*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
* bei Eigenanreise nicht inklusive


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    Reise

    Polen

    Polen im Wandel der Zeit

    15-Tage-Erlebnisreise

    Stationen

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    • 1. Tag
      Willkommen in Krakau
    • 2. Tag
      Krakau: die alte Königsstadt
    • 3. Tag
      Krakau: Phantasien in Salz
    • 4. Tag
      Von Krakau nach Breslau
    • 5. Tag
      Breslau: Ausflug in das Riesengebirge
    • 6. Tag
      Von Breslau nach Lodz
    • 7. Tag
      Von Lodz nach Warschau
    • 8. Tag
      Warschau: eigene Entdeckungen
    • 9. Tag
      Von Warschau nach Nikolaiken
    • 10. Tag
      Nikolaiken: Naturlandschaft Masuren
    • 11. Tag
      Von Nikolaiken nach Elbing
    • 12. Tag
      Von Elbing nach Danzig
    • 13. Tag
      Danzig: Perle der Ostsee
    • 14. Tag
      Danzig: Bootsausflug zu Halbinsel Hel
    • 15. Tag
      Abschied von Polen
    Polen im Wandel der Zeit
    Wir entdecken während dieser Reise Städte unseres Nachbarlandes wie die altehrwürdige Königsstadt Krakau und die prosperierende polnische Hauptstadt Warschau. Breslau beeindruckt mit seinem ringförmigen Marktplatz, dem Rynek, und Lodz begeistert durch ungewöhnliche Industriearchitektur. Wir spazieren an den glasklaren Seen in Masuren und an den Sandstränden der Bernsteinküste. Wir besuchen die Marienburg, den einstigen Sitz des deutschen Ordens und durchstreifen die Gassen der alten Hansestadt Danzig. Und wer möchte, erklimmt die höchsten Wanderdünen Osteuropas. Eine Reise für Geschichtsinteressierte und Naturfreunde!
    1. Tag
    Willkommen in Krakau
    Die Bahn oder das Flugzeug bringen Sie nach Krakow (Krakau). Wir begeben uns auf eine erste abendliche Entdeckungstour zum Krakauer Marktplatz. Dort werden wir schon in einem Restaurant erwartet. Lassen wir uns von der polnischen Küche überraschen! (A)
    2. Tag
    Krakau: die alte Königsstadt
    Ausgiebig erkunden wir das historische Krakau. Jeder Stein der tausendjährigen Stadt könnte eine Geschichte erzählen. Imposant erhebt sich am Ufer der Weichsel der Wawel mit dem Königsschloss. Der Burgberg gilt als heilige Stätte, auf der über Jahrhunderte die polnischen Herrscher residierten. In der Kathedrale auf dem Wawel begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die polnische Geschichte, diente sie doch als Grabstätte vieler Monarchen und berühmter Persönlichkeiten. Vor der Marienkirche stehend erschließt sich uns der riesige Krakauer Rynek mit den bekannten Tuchhallen. Eine wahrhaft historische Kulisse! Wir bewundern die farbenprächtigen Gebinde der Blumenfrauen und hören den Straßenmusikanten zu. Der Nachmittag gehört Ihnen und Krakau! Wenn Sie möchten, können Sie an einem optionalen Ausflug in das jüdische Viertel Kazimierz teilnehmen. Wir besuchen die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler, in der das neue Museum zur Geschichte der Juden in Krakau eine Heimstatt gefunden hat. Wir spazieren von der Synagoge zum Friedhof, vorbei an Galerien und Antiquitätenläden. Während des Abendessens probieren wir die regionale jüdische Küche in einem der gemütlichen Restaurants. Und lauschen der Musik: der fröhlichen, mal tragenden Musik des Klezmer, des »Gefäß des Liedes«. (F)
    3. Tag
    Krakau: Phantasien in Salz
    In Wieliczka befindet sich eines der ältesten Salzbergwerke Europas, das schon vor Jahrhunderten Besucher anzog. So erfahren wir, dass selbst Nikolaus Kopernikus hier weilte. Aber erst einmal müssen wir viele Stufen in die Tiefe laufen, ehe wir unter der Erde in Salz gemeißelte Kapellen entdecken. In anderen Sälen und Kammern beeindrucken malerisch in Szene gesetzte Salzseen. Am freien Nachmittag können Sie nochmals die Schönheiten Krakaus genießen oder nach Auschwitz fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für den Völkermord wurde (optional). Zum Abendessen in einem Restaurant treffen wir alle wieder zusammen. 95 km (F, A)
    4. Tag
    Von Krakau nach Breslau
    Wir setzen unsere Reise durch Schlesien in westliche Richtung fort und erreichen am Nachmittag Wroclaw (Breslau). An der Jahrhunderthalle hören wir, dass diese ob ihrer einzigartigen Bauweise inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört. Im Hauptgebäude der Breslauer Universität beeindruckt uns die barocke Aula Leopoldina. Über Oderbrücken spazieren wir zur Dominsel, die als der älteste Teil der Stadt gilt. Hier besuchen wir die wichtigsten Kirchen, wie den zweitürmigen Dom St. Johannes. Am Marktplatz mit seinen farbenfrohen Bürgerhäusern aus verschiedenen Epochen geht unser Blick automatisch zur astronomischen Uhr an der Fassade des Rathauses und schweift dann zum Eingang des bekannten Schweidnitzer Kellers. Unsere Entdeckungen in Breslau enden in einer Brauerei, wollen wir doch vom einheimischen Gerstensaft kosten. 260 km (F)
    5. Tag
    Breslau: Ausflug in das Riesengebirge
    Ein ganzer Tag für eigene Unternehmungen in Breslau! Optional können Sie zu einem Ausflug in das nahe gelegene Karkonosze, das Riesengebirge, aufbrechen. Unser erster Stopp: Jelenia Gòra (Hirschberg). Der Rathausplatz der alten Handelsstadt ist komplett von hübschen Häusern mit Laubengängen umgeben, in denen sich Läden, Cafés und Restaurants befinden. Frisch gestärkt vom Mittagessen fahren wir dann hinein in die Berge des Karkonosze, des Riesengebirges. Wir kommen nach Jagniatkow (Agnetendorf). Beschäftigen wir uns in seiner ehemaligen Villa mit Gerhart Hauptmann, seinem Leben und seinem Werk. Dann geht es hinein in die Berge: Unterhalb der Sniezka, der Schneekoppe, liegt der Ort Karpacz (Krummhübel). Ein Anziehungspunkt des Wintersportortes ist die norwegische Stabkirche Wang. Was es damit auf sich hat, erfahren wir an Ort und Stelle. Eine kleine Wanderung zum malerischen Kochelfall beschließt unserer Tagesprogramm. 280 km (F)
    6. Tag
    Von Breslau nach Lodz
    Wir fahren nach Lodz (Lodsch). Und Theo muss nicht mehr speziell dazu aufgefordert werden. Wir hören und staunen: In der drittgrößten Stadt unseres Nachbarlandes ist die polnische Filmakademie zu Hause. Einer der bekanntesten Absolventen ist Roman Polanski. Markenzeichen der Stadt sind aber die etwa 160 Residenzen und Textilfabriken, die einheimische Industrielle im 19. und 20. Jahrhundert errichten ließen. Es entstanden auch Arbeitersiedlungen, große urbane Komplexe mit Apotheken, Schulen und andere Einrichtungen. Auch unser heutiges Hotel ist ein Teil der ehemaligen Fabrik des Israel Poznanski, was sich in der Architektur des Hauses deutlich wiederspiegelt. 210 km (F, A)
    7. Tag
    Von Lodz nach Warschau
    Wir erkunden mit Lodz eine touristisch weitgehend unentdeckte Stadt, die vor einem Jahrhundert als »Manchester des Ostens« Industriegeschichte geschrieben hat. Wir erkennen dies an den reich verzierten Häusern in der Piotrkowska-Straße, die mit vier Kilometern Europas längste Handelsstraße war und heute die zentrale Fußgängerzone ist. Über das Zusammenleben der drei hier beheimateten Kulturkreise Juden, Polen und Deutsche informieren wir uns im Stadtmuseum, das sich im ehemaligen Palast der Poznanskis befindet. Wir fahren weiter in Richtung Warschau und erkunden am späten Nachmittag die polnische Hauptstadt. Über den Königsweg gelangen wir zum romantischen Lazienki-Park, in dem sich das bekannte Chopin-Denkmal befindet. Wir stehen auf dem Schlossplatz mit der Sigismundsäule, am Eingangstor zur wieder aufgebauten Altstadt. 140 km (F, A)
    8. Tag
    Warschau: eigene Entdeckungen
    Dieser Tag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Am Abend erkunden wir gemeinsam das Zentrum der polnischen Hauptstadt. Wir stehen vor dem Palast des Staatspräsidenten und sehen nur wenige hundert Meter weiter hinter der Sigismundsäule das Warschauer Königsschloss. Hier beginnt die Altstadt, auf deren Marktplatz sich an warmen Sommerabenden Jung und Alt treffen. (F, A)
    9. Tag
    Von Warschau nach Nikolaiken
    Nur wenige Stunden dauert unsere Fahrt von Warschau nach Mikolajki (Nikolaiken). Wir erreichen Masuren, den südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens, heute im Nordosten Polens gelegen. Das Land der 3.000 Seen ist eine der letzten naturnahen Regionen Europas. Mischwälder und Wildwiesen, klare, tiefe Seen und zahlreiche Flüsse, Teiche und Sümpfe bieten einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Wir durchfahren die Johannisburger Heide, das größte Waldgebiet in Ostpreußen. Hier ist Masuren am ursprünglichsten. Um Wojnowo sehen wir typisch russische Holzhäuser und eine Klosterkirche mit Zwiebeltürmen. Woher kommt diese? Wir erfahren, dass sich im 19. Jahrhundert Philipponen ansiedelten. Das sind orthodoxe Altgläubige, die aufgrund ihres Glaubens Russland verlassen mussten. Lassen wir den Tag romantisch ausklingen: Wir gleiten in einem Stakenkahn auf dem Flüsschen Krutynia unter einem Geflecht von grünen Baumkronen dahin. 280 km (F, A)
    10. Tag
    Nikolaiken: Naturlandschaft Masuren
    Wir fahren nach Swieta Lipka (Heiligelinde). Berühmt wurde dieser Ort, der alljährlich Tausende von Besuchern anzieht, durch seine barocke Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die sich auf einer Waldlichtung erhebt. Wir hören von den Sagen und Wundern, die sich um Heilige Linde ranken. Und wir lauschen einem kleinen Zwischenspiel auf der kunstvollen Orgel. Ganz anders ist unser zweiter Besichtigungspunkt dieses Tages: Bei Ketrzyn (Rastenburg) besuchen wir in der »Wolfsschanze« die Gedenkstätte zum 20. Juli 1944. Nach einem Stopp in Sztynort (Steinort), dem einstmals schönsten Besitz in Ostpreußen, bummeln wir durch die masurische Sommerhauptstadt Nikolaiken am Sniadwy-See (Spirding-See). Unser Tag klingt mit einem Abendessen am Lagerfeuer aus. 150 km (F, A)
    11. Tag
    Von Nikolaiken nach Elbing
    Wir verlassen Masuren und kommen in das Ermland. Uns zieht es an den Oberländischen Kanal. Auf uns wartet ein technisches Wunderwerk, das vor etwa 100 Jahren realisiert wurde. Schiffe werden bis zu einem Höhenunterschied von knapp einhundert Metern mehrfach auf Schienen transportiert. Natürlich unternehmen wir eine Schifffahrt am Kanal, ehe es weiter an das nahe gelegene Frische Haff geht. Weithin sichtbar ist die Kathedrale von Frombork (Frauenberg). Wir stoßen auf Nikolaus Kopernikus, der hier als Domherr wirkte. 280 km (F, A)
    12. Tag
    Von Elbing nach Danzig
    Nicht weit von Elblag (Elbing) kommen wir zur Malbork (Marienburg), die eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden ist. Seit 1280 war die Marienburg dessen Konventsitz. Hier residierten die Großmeister des Ordens. Wir staunen: Die imposante Anlage aus rotem Backstein gilt heute als die größte mittelalterliche Festung in Europa. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ständig vergrößert, aber auch mehrmals zerstört, geplündert und immer wieder aufgebaut. Nach so viel Geschichte, kommen uns die langen, weißen Sandstrände der Danziger Bucht gerade recht. In Sopot (Zoppot) bummeln wir über die weiß getünchte Mole und erfreuen uns an den schön restaurierten Villen in der typischen Bäderarchitektur. Noch ein Tipp der besonderen Art: In dem Geburtshaus des deutschen Schauspielers Klaus Kinsky kann man Bier oder Kaffee trinken. Am Abend beziehen wir unser Hotel am Rande der Danziger Altstadt. 125 km (F, A)
    13. Tag
    Danzig: Perle der Ostsee
    Wenn Polens König nach Danzig reiste, gelangte er durch das Hohe Tor ins Stadtzentrum. Auch wir werden während unserer Stadtführung von dort über die Langgasse und den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen zum Artushof spazieren. Auch für uns ist das architektonische Erbe der Hanse unübersehbar, trafen sich doch gerade hier die Kaufleute der Stadt zu Geschäften, aber auch zu Feiern. Am Grünen Tor, das sich zum Wasser hin öffnet, sehen wir die Lange Brücke über die Motlawa (Mottlau) und das Wahrzeichen der Stadt, das Krantor. Die vornehme Frauengasse mit ihren ganz eigenen Terrassen vor den Häusern führt zur Marienkirche, der größten Backsteinkirche der Welt. Wie wäre es am freien Nachmittag mit einem Besuch im Nationalmuseum? Hier hängt Memlings Tryptichon »Das jüngste Gericht«, dessen kuriose Geschichte sogar zu diplomatischen Verwicklungen führte. (F)
    14. Tag
    Danzig: Bootsausflug zu Halbinsel Hel
    Dieser Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen in der Dreistadt zur Verfügung. Wer möchte, kann im Solidarnosc-Museum in die jüngere polnische Geschichte eintauchen oder sich im Nationalmuseum an Kunst und Kunsthandwerk erfreuen. Wer aber nochmals Seeluft schnuppern möchte, kann dies während einer Bootsfahrt tun (optional). Wir schippern zur langgestreckten Halbinsel Hela (Hel), die die Danziger Bucht vom offenen Meer trennt. Schöne Sandstrände laden uns zum Wandern und Baden geradezu ein. Zum Mittagessen gibt es, wie sollte es an der Ostsee anders sein, Fisch. Uns erwartet ein rundum erholsamer Tag am Meer! (F)
    15. Tag
    Abschied von Polen
    Erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. Die Bahn oder das Flugzeug bringt Sie von Danzig aus zurück nach Hause. (F)

    Fahrplan-, Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

    1. Tag: Willkommen in Krakau

    Die Bahn oder das Flugzeug bringen Sie nach Krakow (Krakau). Wir begeben uns auf eine erste abendliche Entdeckungstour zum Krakauer Marktplatz. Dort werden wir schon in einem Restaurant erwartet. Lassen wir uns von der polnischen Küche überraschen! (A)

    2. Tag: Krakau: die alte Königsstadt

    Event-Tipp

    Das Chorfestival in Krakau im Juni/Juli und in Warschau im September ist eine jährlich stattfindende Feier der jüdischen Kultur in Polen.

    Ausgiebig erkunden wir das historische Krakau. Jeder Stein der tausendjährigen Stadt könnte eine Geschichte erzählen. Imposant erhebt sich am Ufer der Weichsel der Wawel mit dem Königsschloss. Der Burgberg gilt als heilige Stätte, auf der über Jahrhunderte die polnischen Herrscher residierten. In der Kathedrale auf dem Wawel begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die polnische Geschichte, diente sie doch als Grabstätte vieler Monarchen und berühmter Persönlichkeiten. Vor der Marienkirche stehend erschließt sich uns der riesige Krakauer Rynek mit den bekannten Tuchhallen. Eine wahrhaft historische Kulisse! Wir bewundern die farbenprächtigen Gebinde der Blumenfrauen und hören den Straßenmusikanten zu. Der Nachmittag gehört Ihnen und Krakau! Wenn Sie möchten, können Sie an einem optionalen Ausflug in das jüdische Viertel Kazimierz teilnehmen. Wir besuchen die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler, in der das neue Museum zur Geschichte der Juden in Krakau eine Heimstatt gefunden hat. Wir spazieren von der Synagoge zum Friedhof, vorbei an Galerien und Antiquitätenläden. Während des Abendessens probieren wir die regionale jüdische Küche in einem der gemütlichen Restaurants. Und lauschen der Musik: der fröhlichen, mal tragenden Musik des Klezmer, des »Gefäß des Liedes«. (F)

    3. Tag: Krakau: Phantasien in Salz

    In Wieliczka befindet sich eines der ältesten Salzbergwerke Europas, das schon vor Jahrhunderten Besucher anzog. So erfahren wir, dass selbst Nikolaus Kopernikus hier weilte. Aber erst einmal müssen wir viele Stufen in die Tiefe laufen, ehe wir unter der Erde in Salz gemeißelte Kapellen entdecken. In anderen Sälen und Kammern beeindrucken malerisch in Szene gesetzte Salzseen. Am freien Nachmittag können Sie nochmals die Schönheiten Krakaus genießen oder nach Auschwitz fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für den Völkermord wurde (optional). Zum Abendessen in einem Restaurant treffen wir alle wieder zusammen. 95 km (F, A)

    4. Tag: Von Krakau nach Breslau

    Wir setzen unsere Reise durch Schlesien in westliche Richtung fort und erreichen am Nachmittag Wroclaw (Breslau). An der Jahrhunderthalle hören wir, dass diese ob ihrer einzigartigen Bauweise inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört. Im Hauptgebäude der Breslauer Universität beeindruckt uns die barocke Aula Leopoldina. Über Oderbrücken spazieren wir zur Dominsel, die als der älteste Teil der Stadt gilt. Hier besuchen wir die wichtigsten Kirchen, wie den zweitürmigen Dom St. Johannes. Am Marktplatz mit seinen farbenfrohen Bürgerhäusern aus verschiedenen Epochen geht unser Blick automatisch zur astronomischen Uhr an der Fassade des Rathauses und schweift dann zum Eingang des bekannten Schweidnitzer Kellers. Unsere Entdeckungen in Breslau enden in einer Brauerei, wollen wir doch vom einheimischen Gerstensaft kosten. 260 km (F)

    5. Tag: Breslau: Ausflug in das Riesengebirge

    Ein ganzer Tag für eigene Unternehmungen in Breslau! Optional können Sie zu einem Ausflug in das nahe gelegene Karkonosze, das Riesengebirge, aufbrechen. Unser erster Stopp: Jelenia Gòra (Hirschberg). Der Rathausplatz der alten Handelsstadt ist komplett von hübschen Häusern mit Laubengängen umgeben, in denen sich Läden, Cafés und Restaurants befinden. Frisch gestärkt vom Mittagessen fahren wir dann hinein in die Berge des Karkonosze, des Riesengebirges. Wir kommen nach Jagniatkow (Agnetendorf). Beschäftigen wir uns in seiner ehemaligen Villa mit Gerhart Hauptmann, seinem Leben und seinem Werk. Dann geht es hinein in die Berge: Unterhalb der Sniezka, der Schneekoppe, liegt der Ort Karpacz (Krummhübel). Ein Anziehungspunkt des Wintersportortes ist die norwegische Stabkirche Wang. Was es damit auf sich hat, erfahren wir an Ort und Stelle. Eine kleine Wanderung zum malerischen Kochelfall beschließt unserer Tagesprogramm. 280 km (F)

    6. Tag: Von Breslau nach Lodz

    Wir fahren nach Lodz (Lodsch). Und Theo muss nicht mehr speziell dazu aufgefordert werden. Wir hören und staunen: In der drittgrößten Stadt unseres Nachbarlandes ist die polnische Filmakademie zu Hause. Einer der bekanntesten Absolventen ist Roman Polanski. Markenzeichen der Stadt sind aber die etwa 160 Residenzen und Textilfabriken, die einheimische Industrielle im 19. und 20. Jahrhundert errichten ließen. Es entstanden auch Arbeitersiedlungen, große urbane Komplexe mit Apotheken, Schulen und andere Einrichtungen. Auch unser heutiges Hotel ist ein Teil der ehemaligen Fabrik des Israel Poznanski, was sich in der Architektur des Hauses deutlich wiederspiegelt. 210 km (F, A)

    7. Tag: Von Lodz nach Warschau

    Wir erkunden mit Lodz eine touristisch weitgehend unentdeckte Stadt, die vor einem Jahrhundert als »Manchester des Ostens« Industriegeschichte geschrieben hat. Wir erkennen dies an den reich verzierten Häusern in der Piotrkowska-Straße, die mit vier Kilometern Europas längste Handelsstraße war und heute die zentrale Fußgängerzone ist. Über das Zusammenleben der drei hier beheimateten Kulturkreise Juden, Polen und Deutsche informieren wir uns im Stadtmuseum, das sich im ehemaligen Palast der Poznanskis befindet. Wir fahren weiter in Richtung Warschau und erkunden am späten Nachmittag die polnische Hauptstadt. Über den Königsweg gelangen wir zum romantischen Lazienki-Park, in dem sich das bekannte Chopin-Denkmal befindet. Wir stehen auf dem Schlossplatz mit der Sigismundsäule, am Eingangstor zur wieder aufgebauten Altstadt. 140 km (F, A)

    8. Tag: Warschau: eigene Entdeckungen

    Dieser Tag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Am Abend erkunden wir gemeinsam das Zentrum der polnischen Hauptstadt. Wir stehen vor dem Palast des Staatspräsidenten und sehen nur wenige hundert Meter weiter hinter der Sigismundsäule das Warschauer Königsschloss. Hier beginnt die Altstadt, auf deren Marktplatz sich an warmen Sommerabenden Jung und Alt treffen. (F, A)

    9. Tag: Von Warschau nach Nikolaiken

    Nur wenige Stunden dauert unsere Fahrt von Warschau nach Mikolajki (Nikolaiken). Wir erreichen Masuren, den südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens, heute im Nordosten Polens gelegen. Das Land der 3.000 Seen ist eine der letzten naturnahen Regionen Europas. Mischwälder und Wildwiesen, klare, tiefe Seen und zahlreiche Flüsse, Teiche und Sümpfe bieten einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Wir durchfahren die Johannisburger Heide, das größte Waldgebiet in Ostpreußen. Hier ist Masuren am ursprünglichsten. Um Wojnowo sehen wir typisch russische Holzhäuser und eine Klosterkirche mit Zwiebeltürmen. Woher kommt diese? Wir erfahren, dass sich im 19. Jahrhundert Philipponen ansiedelten. Das sind orthodoxe Altgläubige, die aufgrund ihres Glaubens Russland verlassen mussten. Lassen wir den Tag romantisch ausklingen: Wir gleiten in einem Stakenkahn auf dem Flüsschen Krutynia unter einem Geflecht von grünen Baumkronen dahin. 280 km (F, A)

    10. Tag: Nikolaiken: Naturlandschaft Masuren

    Wir fahren nach Swieta Lipka (Heiligelinde). Berühmt wurde dieser Ort, der alljährlich Tausende von Besuchern anzieht, durch seine barocke Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die sich auf einer Waldlichtung erhebt. Wir hören von den Sagen und Wundern, die sich um Heilige Linde ranken. Und wir lauschen einem kleinen Zwischenspiel auf der kunstvollen Orgel. Ganz anders ist unser zweiter Besichtigungspunkt dieses Tages: Bei Ketrzyn (Rastenburg) besuchen wir in der »Wolfsschanze« die Gedenkstätte zum 20. Juli 1944. Nach einem Stopp in Sztynort (Steinort), dem einstmals schönsten Besitz in Ostpreußen, bummeln wir durch die masurische Sommerhauptstadt Nikolaiken am Sniadwy-See (Spirding-See). Unser Tag klingt mit einem Abendessen am Lagerfeuer aus. 150 km (F, A)

    11. Tag: Von Nikolaiken nach Elbing

    Wir verlassen Masuren und kommen in das Ermland. Uns zieht es an den Oberländischen Kanal. Auf uns wartet ein technisches Wunderwerk, das vor etwa 100 Jahren realisiert wurde. Schiffe werden bis zu einem Höhenunterschied von knapp einhundert Metern mehrfach auf Schienen transportiert. Natürlich unternehmen wir eine Schifffahrt am Kanal, ehe es weiter an das nahe gelegene Frische Haff geht. Weithin sichtbar ist die Kathedrale von Frombork (Frauenberg). Wir stoßen auf Nikolaus Kopernikus, der hier als Domherr wirkte. 280 km (F, A)

    12. Tag: Von Elbing nach Danzig

    Nicht weit von Elblag (Elbing) kommen wir zur Malbork (Marienburg), die eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden ist. Seit 1280 war die Marienburg dessen Konventsitz. Hier residierten die Großmeister des Ordens. Wir staunen: Die imposante Anlage aus rotem Backstein gilt heute als die größte mittelalterliche Festung in Europa. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ständig vergrößert, aber auch mehrmals zerstört, geplündert und immer wieder aufgebaut. Nach so viel Geschichte, kommen uns die langen, weißen Sandstrände der Danziger Bucht gerade recht. In Sopot (Zoppot) bummeln wir über die weiß getünchte Mole und erfreuen uns an den schön restaurierten Villen in der typischen Bäderarchitektur. Noch ein Tipp der besonderen Art: In dem Geburtshaus des deutschen Schauspielers Klaus Kinsky kann man Bier oder Kaffee trinken. Am Abend beziehen wir unser Hotel am Rande der Danziger Altstadt. 125 km (F, A)

    13. Tag: Danzig: Perle der Ostsee

    Wenn Polens König nach Danzig reiste, gelangte er durch das Hohe Tor ins Stadtzentrum. Auch wir werden während unserer Stadtführung von dort über die Langgasse und den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen zum Artushof spazieren. Auch für uns ist das architektonische Erbe der Hanse unübersehbar, trafen sich doch gerade hier die Kaufleute der Stadt zu Geschäften, aber auch zu Feiern. Am Grünen Tor, das sich zum Wasser hin öffnet, sehen wir die Lange Brücke über die Motlawa (Mottlau) und das Wahrzeichen der Stadt, das Krantor. Die vornehme Frauengasse mit ihren ganz eigenen Terrassen vor den Häusern führt zur Marienkirche, der größten Backsteinkirche der Welt. Wie wäre es am freien Nachmittag mit einem Besuch im Nationalmuseum? Hier hängt Memlings Tryptichon »Das jüngste Gericht«, dessen kuriose Geschichte sogar zu diplomatischen Verwicklungen führte. (F)

    14. Tag: Danzig: Bootsausflug zu Halbinsel Hel

    Dieser Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen in der Dreistadt zur Verfügung. Wer möchte, kann im Solidarnosc-Museum in die jüngere polnische Geschichte eintauchen oder sich im Nationalmuseum an Kunst und Kunsthandwerk erfreuen. Wer aber nochmals Seeluft schnuppern möchte, kann dies während einer Bootsfahrt tun (optional). Wir schippern zur langgestreckten Halbinsel Hela (Hel), die die Danziger Bucht vom offenen Meer trennt. Schöne Sandstrände laden uns zum Wandern und Baden geradezu ein. Zum Mittagessen gibt es, wie sollte es an der Ostsee anders sein, Fisch. Uns erwartet ein rundum erholsamer Tag am Meer! (F)

    15. Tag: Abschied von Polen

    Erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. Die Bahn oder das Flugzeug bringt Sie von Danzig aus zurück nach Hause. (F)

    Fahrplan-, Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

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    Termine und Preise 2018 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit der Bahn (DB) ab Berlin, mit LOT Polish Airlines (LO) ab Frankfurt oder ohne eigene Anreise (E).

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Leistungen, die überzeugen

    • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • UNESCO-Welterbe: Salzbergwerk Wieliczka
      • Im Stadtmuseum von Lodz
      • Stakenkahnfahrt auf der Krutynia
      • Orgelkonzert in Heiligelinde
      • UNESCO-Welterbe Marienburg
      • Nikolaus Kopernikus im Dom zu Frauenburg
    • Besichtigungen mit Audio-System
    • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
    • 14 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 14x Frühstück, 9x Abendessen
    • Abendessen mit polnischer Küche
    • Abendessen am Lagerfeuer
    • Ausgewählte Reiseliteratur
    • Bahnanreise
    • Bahnfahrten Berlin - Krakau und Danzig - Berlin in der 2. Klasse (EC)*
    • Sitzplatzreservierung Berlin - Krakau und Danzig - Berlin*

    Fluganreise

    • Zug zum Flug*
    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Krakau/ab Danzig*
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Mehr Erlebnis

    Teilnehmerzahl mind. 2 Personen. Preis p. P.

    Kazimierz (2. Tag)² € 65
    Auschwitz (3. Tag) € 60
    Riesengebirge (5. Tag)³ € 65
    Ausflugspaket (2., 3. und 5. Tag)²³ € 180
    Bootsausflug zur Halbinsel Hel (14. Tag)³ € 62

    ² mit Abendessen
    ³ mit Mittagessen

    Mehr Komfort

    Bahnanreise:

    Bahnanreise in der 1. Klasse € 105

    Fluganreise:

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Krakau 3 Vienna House Andel’s Cracow¹
    Breslau 2 Best Western Q
    Lodsch 1 Vienna House Andel’s Lodz
    Warschau 2 Radisson Blu Centrum
    Nikolaiken 2 Mazurski Dworek
    Elbing 1 Pod Lwem
    Danzig 3 Almond²
    ¹ Bei den Anreisen 13.07., 27.07., 03.08. und 17.08.: Mercure Stare Miasto ² Bei den Anreisen 11.05., 15.06., 27.07 und 31.08.: Scandic

    Weitere Informationen

    Sie haben die Möglichkeit, die beiden Teile dieser Reise einzeln zu buchen: “Im Städtedreieck: Krakau, Breslau und Warschau” und “Danzig und Masuren zum Kennenlernen”. Informationen dazu finden Sie unter den Reisenummern 2680008 und 2680007

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    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

    Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt.

    Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Die Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ist ohne eine Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt.

    Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Polen liegt im nordöstlichen Teil Mitteleuropas. Sie grenzt im Norden an die Ostsee und an die Exklave Kaliningrad der Russischen Föderation, im Nordosten an Litauen, im Osten an Belarus und an die Ukraine, im Südosten an die Slowakische Republik, im Südwesten an die Tschechische Republik und im Westen an die Bundesrepublik Deutschland.

    Fläche: 312.683 km².

    Verwaltungsstruktur: 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke) - Dolnoslaskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern), Lodzkie (Lodsch), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Malopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Karpatenvorland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Slaskie (Schlesien), Swietokrzyskie (Heiligkreuz), Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren), Wielkopolskie (Großpolen), Zachodniopomorskie (Westpommern).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 38 Millionen

    Städte:

    Warszawa (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Kraków (Krakau) ca. 754.100

    Lodz (Lodsch) ca. 725.700

    Wroclaw (Breslau) ca. 627.600

    Poznan (Posen) ca. 549.400

    Gdansk (Danzig) ca. 449.800

    Szczecin (Stettin) ca. 401.300

    Bydgoszcz (Bromberg) ca. 351.300

    Lublin ca. 347.200

    Katowice (Kattowitz) ca. 306.600

    Bialystok 298.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Belorussisch gesprochen. Geschäftssprachen sind auch Deutsch, Englisch und Französisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Zwischenstecker erforderlich.

    Telefon/Post

    Post

    Es gibt zwei Arten der Beförderung von Post: als sogenannter Prioritätsbrief (teurer, jedoch schneller; 3 Tage innerhalb von Europa unterwegs) und als Standardbrief (billiger, jedoch 3 bis 7 Tage innerhalb von Europa).

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Polen ist 0048, die Vorwahl für Gespräche von Polen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl (ohne Null) und Teilnehmernummer.

    Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonieren aus dem Hotel ist grundsätzlich teurer.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 997, Unfallrettung 999, Feuerwehr 998.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist fast überall in Polen gewährleistet.

    Internet

    Länderkürzel: .pl

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr)

    6. Januar (Heilige Drei Könige)

    17. April (Ostermontag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    3. Mai (Tag der Verfassung)

    15. Juni (Fronleichnam)

    15. August (Mariä Himmelfahrt)

    1. November (Allerheiligen)

    11. November (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    25. und 26. Dezember (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

    Die Hauptferienzeiten fallen auf die Monate Juli und August sowie Weihnachten, Neujahr und Ostern.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr im Allgemeinen 8 bis 18 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

    Geschäfte: Kaufhäuser (keine Lebensmittel) - Mo bis Fr 9-20 Uhr, Souvenirläden Mo bis Fr 9-19 Uhr;

    Lebensmittelgeschäfte - Mo bis Fr 7/8-19 Uhr, Supermärkte in Städten und Touristenzentren haben Mo bis Fr oft von 6-22 Uhr und an Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, in vielen großen Einkaufszentren kann sogar rund um die Uhr eingekauft werden:

    Post: Mo bis Fr 10-18 und 9-14 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

    Ministerien: Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr;

    Behörden: vielfach je nach Wochentag wechselnde Öffnungszeiten, die im Einzelfall zu erfragen sind.

    Kleidung

    Man sollte Kleidung tragen, die normalerweise in Europa üblich ist. Für die Wintermonate sollte man auf jeden Fall einen warmen Mantel oder eine gefütterte Jacke mitnehmen. Auch an warme (sie sollten möglichst gefüttert sein) und robuste Schuhe sollte gedacht werden.

    Die Mitnahme eines Regenmantels oder auch einer Regenjacke ist zu empfehlen.

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    Reisebeschreibung