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Brücken über den Jordan

14-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 2.695,- /  € 2.275,-

Mohammad Serhan

Mohammad Serhan

Unsere Reise führt uns in eine der ältesten Kulturregionen der Welt! Babylonier, Nabatäer, Araber und Palästinenser haben die Geschichte geprägt. Hier haben Judentum, Christentum und Islam ihre Wurzeln. Nicht immer ging und geht es friedlich zu. Wir wollen uns an den wichtigsten Schauplätzen unser eigenes Bild machen. Ihr Mohammad Serhan

Jordanien und Israel: Erleben Sie auf einer Reise zwei Länder, die mehr gemeinsam haben, als auf den ersten Blick scheint. Wir begegnen Jordaniern, Israelis, Juden, Moslems und Christen und erfahren von ihnen mehr über die bewegte Vergangenheit und Gegenwart, die sie untrennbar miteinander verbindet. Vor allem aber nutzen wir Gelegenheiten, in das Alltagsleben der Menschen hineinzusehen, die diesem Raum geprägt haben. So besuchen wir Beduinen in ihren Zelten und folgen einem Kibbuzbewohner, der uns eine nicht weniger spezifische Lebenswelt vorstellt.

Drei gute Gründe für diese Reise

  • Besuch bei Beduinen
  • Kochkurs in der Felsenstadt Petra
  • Rundgang durch einen Kibbuz

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug*
  • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Amman/ab Tel Aviv
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuern*
  • Rundreise/Ausflüge im komfortablen Reisebus mit Klimaanlage
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • Jeepfahrt im Wadi Rum
    • Möglichkeit zum Baden im Toten und Roten Meer
    • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
    • Geburtskirche in Bethlehem
  • Alle Eintrittsgelder
  • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 13x Frühstück, 1x Mittagessen, 12x Abendessen
  • Traditionelles Mittagessen mit Beduinen
  • Visabeschaffung
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive


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    Reise

    Israel, Jordanien

    Brücken über den Jordan

    14-Tage-Dr. Tigges Studienreise

    Stationen

    Karte zurücksetzen
    • 1. Tag
      Anreise nach Amman
    • 2. Tag
      Von der Steinzeit in die Felsenstadt
    • 3. Tag
      Archäologie und Genuss
    • 4. Tag
      Von den Beduinen
    • 5. Tag
      Zukunft und Vergnügen
    • 6. Tag
      Vom Roten Meer ans Tote Meer
    • 7. Tag
      Von Luxus und Widerstand
    • 8. Tag
      Zentrum des Monotheismus
    • 9. Tag
      Erinnerung und Hoffnung
    • 10. Tag
      Ein Zeichen für die Zukunft
    • 11. Tag
      Landschaft und Bedeutung
    • 12. Tag
      Kreuzfahrer und eine unbekannte Religion
    • 13. Tag
      Tel Aviv: Die junge Stadt
    • 14. Tag
      Rückflug oder Mehr Urlaub danach?
    Brücken über den Jordan
    Unsere Reise führt uns in eine der ältesten Kulturregionen der Welt! Babylonier, Nabatäer, Araber und Palästinenser haben die Geschichte geprägt. Hier haben Judentum, Christentum und Islam ihre Wurzeln. Nicht immer ging und geht es friedlich zu. Wir wollen uns an den wichtigsten Schauplätzen unser eigenes Bild machen. Ihr Mohammad Serhan
    1. Tag
    Anreise nach Amman
    Jordanien erwartet Sie! Nach der Ankunft im Hotel genießen wir einen ersten arabischen Kaffee und lassen uns von unserem jordanischen Studienreiseleiter auf die kommenden Tage einstimmen.
    2. Tag
    Von der Steinzeit in die Felsenstadt
    Im Archäologischen Nationalmuseum von Amman sehen wir zum Auftakt die ältesten lebensnahen Skulpturen der Welt. Sie stehen am Anfang der langen Geschichte des Nahen Ostens. Den geographischen Rahmen steckt bereits die älteste Karte Palästinas ab, die wir in einer byzantinischen Kirche in Madaba betrachten. Sogar die Fische, die vor dem salzigen Wasser des Toten Meeres zurückweichen, haben die Mosaikkünstler hier gezeigt. Anders als wir durfte der Prophet Moses das Gelobte Land nicht betreten. Er musste sich mit einem Blick vom Berg Nebo begnügen. Wir dürfen in einigen Tagen auch auf die andere Seite des Jordan fahren. Doch zunächst geht es ins Herz Jordaniens: Die Araber betrachten die Nabatäer als ihre Vorfahren. Und diese erbauten die Stadt Petra. 265 km (F, A)
    3. Tag
    Archäologie und Genuss
    Petra gilt als eines der »Sieben neuen Weltwunder«. Der Weihrauch machte es möglich, denn der war unverzichtbarer Bestandteil des Kultgeschehens der Antike. Und am Ende der Weihrauchstraße, die aus dem heutigen Oman über die Arabische Halbinsel führte, setzten sich die Könige der Nabatäer, mit der aus dem Stein gemeißelten Stadt Petra, ein Denkmal. Unser Studienreiseleiter erklärt uns die Feinheiten der Architektur, die theatralische Stadtplanung und lädt uns zu einer Teepause in eine heute noch von einer Beduinenfamilie bewohnte Felsenhöhle ein. Dort erfahren wir aus erster Hand, wie es sich in einer derartigen Unterkunft leben lässt. Ein einheimischer Koch führt uns am Abend in die lokalen Spezialitäten der Beduinenküche ein. Wir assistieren ihm beim Kochen und selbstverständlich beim Verzehr ─ Guten Appetit! (F, A)
    4. Tag
    Von den Beduinen
    Gestritten wurde oft um dieses Wadi. Beispielweise zwischen dem Osmanischen Reich und den Arabern. Im Wadi Rum wurde am Originalschauplatz der Spielfilm über Lawrence von Arabien gedreht. Mit Geländewagen begeben wir uns auf die Spuren der Beduinen, die schon Jahrtausende vorher hier gesiedelt haben und genießen die Ausblicke auf die sich stetig wandelnde Szenerie mit ihren Dünen zwischen den bizarren Felsgebilden. Zum stilechten Mittagessen erwarten uns die Beduinen mit ihrer traditionellen Küche: Lamm aus dem Erdofen. Schon die frühen Nomaden haben also gut gelebt! Nach diesem kulinarischen Höhepunkt genießen wir noch einen Tee. Eine Beduinenfamilie lädt uns ein und erzählt von ihrem Alltag. Wie lebt man in der für uns lebensfeindlichen Wüste? Wie ist die Sichtweise auf das moderne Leben in den Städten? Wohin zieht es die jungen Leute? Weiter geht es direkt an den Golf von Aqaba, ans Rote Meer. 190 km (F, M, A)
    5. Tag
    Zukunft und Vergnügen
    Wie ist die Lage der Jordanier heute? Wie sieht die Zukunft der für unsere Verhältnisse so außerordentlich jungen Gesellschaft aus? Wir besuchen am Vormittag das SOS-Kinderdorf in Aqaba und haben Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, die sich um die Klärung dieser Fragen bemühen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Bei einer Erkundungstour mit dem Glasbodenboot (vor Ort buchbar) lernen Sie Aqabas Unterwasserwelt kennen. Wie wäre es mit einem Bummel über Aqabas traditionellen Markt? In der Freihandelszone lässt sich nach Lust und Laune feilschen. Hier erleben Sie den Orient wie er leibt und lebt. (F, A)
    6. Tag
    Vom Roten Meer ans Tote Meer
    Über den Königsweg fahren wir durch wild zerklüftete Gebirgsformationen an das Ufer des Toten Meeres. Rund 410 Meter unter dem Meeresspiegel liegt das für seine besonders gesundheitsfördernde Atmosphäre berühmte Gewässer, das schon die Römer in Staunen versetzte. Hier können Sie baden und dabei Zeitung lesen. Am Abend unterhalten wir uns mit dem Hotelmanager über die Bedeutung des Tourismus für das Land und den Nahen Osten. Dabei wird auch die durchaus problematische Wasserverteilung zur Sprache kommen. Denn der Jordan wird auch von Israel in Anspruch genommen. 210 km (F, A)
    7. Tag
    Von Luxus und Widerstand
    Das war Moses nicht vergönnt: wir überqueren den Jordan, den Schicksalsfluss der Region und betreten israelischen Boden. Unser israelischer Studienreiseleiter zeigt uns zunächst eines der wichtigsten Symbole für das Selbstverständnis seines Landes: die Festung Massada, die Herodes der Große oberhalb des Toten Meeres anlegen ließ. Per Seilbahn erreichen wir das Ausgrabungsgelände, wundern uns über den luxuriösen Palast in dieser unwirtlichen Landschaft und hören Spannendes über den Widerstand gegen die Weltmacht Rom. Durch die judäische Wüste geht es »hinauf gen Jerusalem«, das auf rund 800 Metern Höhe liegt. 180 km (F, A)
    8. Tag
    Zentrum des Monotheismus
    Was für ein Start in den Tag. Wir schauen vom Ölberg auf die Heilige Stadt! Auf den Spuren Jesu gehen wir zur Stadtmauer, wo wir uns im Davidson Center eine moderne Multimedia-Präsentation ansehen. So verstehen wir auch den Verlauf der Via Dolorosa besser, der wir bis zur Grabeskirche folgen. Schließlich besuchen wir mit der Klagemauer am Tempelberg den Sehnsuchtsort von Juden aus aller Welt. Direkt über der Mauer bewundern wir die goldene Kuppel des Felsendoms. Zwischen Juden und Muslimen ist dieser Ort jedoch äußerst umstritten: ein muslimisches Heiligtum an der Stelle des Salomonischen Tempels. Bei einem Mokka oder Tee auf dem Arabischen Basar erfahren wir, warum es um die Deutungshoheit der Topographie in dieser Stadt immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Um etwas über das Miteinander der Menschen in der Stadt zu erfahren, besuchen wir das Center of Yad LaKashish, in dem Senioren gemeinsam Kunsthandwerk herstellen. Von ihnen hören wir, wie ältere Menschen im jungen Staat Israel leben. (F, A)
    9. Tag
    Erinnerung und Hoffnung
    Vorbei an der Knesset, dem israelischen Parlament, fahren wir nach Yad Vashem, Mahnmal und Informationszentrum zugleich ─ und werden dort auch mit unserer eigenen Geschichte konfrontiert. Nach einer Mittagspause besuchen wir mit einem palästinensischen Reiseleiter die legendäre Geburtsstadt Jesu. In Bethlehem besichtigen wir die byzantinische Geburtskirche mit der Grotte. Dieser Ausflug bietet uns Gelegenheit, die Perspektive auf die Situation im Nahen Osten zu wechseln. Schließlich müssen wir eine Mauer passieren, die hier ─ anders als in unserer Heimat ─ noch längst nicht überwunden ist. Dort treffen wir auch eine Gruppe von Christen, die uns ihre Sichtweise schildert. 60 km (F, A)
    10. Tag
    Ein Zeichen für die Zukunft
    Wir setzen ein Zeichen der Hoffnung: Im Neot Kedumim-Park, der die ursprüngliche Vegetation der Region erhalten soll, pflanzen wir einen Baum. In der größten muslimischen Gemeinde Israels, in Um el Fahm, besuchen wir eine Kunstgalerie und diskutieren die aktuelle Lage vor Ort. Schließlich geht es gerade in Israel um die Zukunft. Über Nazereth, den Ort der christlichen Verkündigung, heute eine moderne Großstadt, erreichen wir unseren traditionellen Kibbuz, in dem wir zweimal übernachten. 220 km (F, A)
    11. Tag
    Landschaft und Bedeutung
    Ein Bewohner des Kibbuz erklärt uns während eines Rundgangs die Lebensweise in dieser besonderen Siedlungs- und Bewirtschaftungsform. Fast das gesamte Geschehen des Neuen Testaments hat sich an den Ufern des See Genezareth ereignet. Zahlreiche Orte zeugen hier von dem Wirken Jesu. Besonders anschaulich erfahren wir die alten Geschichten in der Synagoge von Kapernaum, wo manche Forscher auch das Haus von Petrus vermuten. In der Tat bietet das Galiläische Meer, rund 200 Meter unter Normalnull gelegen, eine paradiesisch schöne Landschaft. Ein Bootsausflug bringt uns zu den wichtigsten Orten. Beschaulich gelegen, befinden sie sich doch vor dem Hintergrund der umstrittenen Golanhöhen. Vergessen wir nicht: Es sind nur rund 100 Kilometer bis nach Damaskus. 70 km (F, A)
    12. Tag
    Kreuzfahrer und eine unbekannte Religion
    Das Mittelmeer hat die Kulturen schon immer miteinander verbunden. Trotzdem ─ oder gerade auch deswegen ─ mussten so manches Mal dicke Mauern her. In Akko besuchen wir die teilweise unterirdisch angelegte Stadt der Kreuzfahrer. Hier scheiterte schon Kaiser Friedrich II. mit seinen Bemühungen um ein friedlicheres Miteinander. Haifa war der Hafen der Emigranten nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Bahai-Schrein lenkt unser Interesse auf eine bei uns weniger bekannte Religion, die ihre Ursprünge in Persien hatte. An den Hängen des Karmel wachsen heute die bekanntesten und besten Weine Israels. Wir überzeugen uns davon bei einer Weinprobe! 175 km (F, A)
    13. Tag
    Tel Aviv: Die junge Stadt
    Die ganze Widersprüchlichkeit des Nahen Ostens auf kleinem Raum: Bauhaus trifft weite Strände und ein uraltes Stadtviertel mit orientalischem Basar: Tel Aviv gehört zu den lebendigsten und jüngsten Städten. In Jaffa besuchen wir das neue Museum, das uns Einblicke in die Geschichte der Stadt bietet. Mit Neve Tzedek sehen wir das Gründungsviertel eines Landes, das seine Identität erst im 20. Jahrhundert ausbildete. Heute finden wir hier das beste Beispiel für eine moderne Urbanität im Orient. Im Afikim Youth Center treffen wir auf ein Projekt, in dem Kinder benachteiligter Familien eine interkulturelle Schulbildung erhalten. Den letzten Abend unserer Reise verbringen wir am alten orientalischen Bahnhof: früher die Drehscheibe des Verkehrs, heute ein »angesagtes Viertel«. Sicherlich gibt es viel zu diskutieren. (F, A)
    14. Tag
    Rückflug oder Mehr Urlaub danach?
    Zahlreiche Fragen wurden in den vergangenen zwei Wochen beantwortet und neue aufgeworfen. Von der, in den Medien präsentesten Region der Welt, haben Sie nun ein eigenes Bild. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

    1. Tag: Anreise nach Amman

    Jordanien erwartet Sie! Nach der Ankunft im Hotel genießen wir einen ersten arabischen Kaffee und lassen uns von unserem jordanischen Studienreiseleiter auf die kommenden Tage einstimmen.

    2. Tag: Von der Steinzeit in die Felsenstadt

    Im Archäologischen Nationalmuseum von Amman sehen wir zum Auftakt die ältesten lebensnahen Skulpturen der Welt. Sie stehen am Anfang der langen Geschichte des Nahen Ostens. Den geographischen Rahmen steckt bereits die älteste Karte Palästinas ab, die wir in einer byzantinischen Kirche in Madaba betrachten. Sogar die Fische, die vor dem salzigen Wasser des Toten Meeres zurückweichen, haben die Mosaikkünstler hier gezeigt. Anders als wir durfte der Prophet Moses das Gelobte Land nicht betreten. Er musste sich mit einem Blick vom Berg Nebo begnügen. Wir dürfen in einigen Tagen auch auf die andere Seite des Jordan fahren. Doch zunächst geht es ins Herz Jordaniens: Die Araber betrachten die Nabatäer als ihre Vorfahren. Und diese erbauten die Stadt Petra. 265 km (F, A)

    3. Tag: Archäologie und Genuss

    Petra gilt als eines der »Sieben neuen Weltwunder«. Der Weihrauch machte es möglich, denn der war unverzichtbarer Bestandteil des Kultgeschehens der Antike. Und am Ende der Weihrauchstraße, die aus dem heutigen Oman über die Arabische Halbinsel führte, setzten sich die Könige der Nabatäer, mit der aus dem Stein gemeißelten Stadt Petra, ein Denkmal. Unser Studienreiseleiter erklärt uns die Feinheiten der Architektur, die theatralische Stadtplanung und lädt uns zu einer Teepause in eine heute noch von einer Beduinenfamilie bewohnte Felsenhöhle ein. Dort erfahren wir aus erster Hand, wie es sich in einer derartigen Unterkunft leben lässt. Ein einheimischer Koch führt uns am Abend in die lokalen Spezialitäten der Beduinenküche ein. Wir assistieren ihm beim Kochen und selbstverständlich beim Verzehr ─ Guten Appetit! (F, A)

    4. Tag: Von den Beduinen

    Gestritten wurde oft um dieses Wadi. Beispielweise zwischen dem Osmanischen Reich und den Arabern. Im Wadi Rum wurde am Originalschauplatz der Spielfilm über Lawrence von Arabien gedreht. Mit Geländewagen begeben wir uns auf die Spuren der Beduinen, die schon Jahrtausende vorher hier gesiedelt haben und genießen die Ausblicke auf die sich stetig wandelnde Szenerie mit ihren Dünen zwischen den bizarren Felsgebilden. Zum stilechten Mittagessen erwarten uns die Beduinen mit ihrer traditionellen Küche: Lamm aus dem Erdofen. Schon die frühen Nomaden haben also gut gelebt! Nach diesem kulinarischen Höhepunkt genießen wir noch einen Tee. Eine Beduinenfamilie lädt uns ein und erzählt von ihrem Alltag. Wie lebt man in der für uns lebensfeindlichen Wüste? Wie ist die Sichtweise auf das moderne Leben in den Städten? Wohin zieht es die jungen Leute? Weiter geht es direkt an den Golf von Aqaba, ans Rote Meer. 190 km (F, M, A)

    5. Tag: Zukunft und Vergnügen

    Wie ist die Lage der Jordanier heute? Wie sieht die Zukunft der für unsere Verhältnisse so außerordentlich jungen Gesellschaft aus? Wir besuchen am Vormittag das SOS-Kinderdorf in Aqaba und haben Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, die sich um die Klärung dieser Fragen bemühen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Bei einer Erkundungstour mit dem Glasbodenboot (vor Ort buchbar) lernen Sie Aqabas Unterwasserwelt kennen. Wie wäre es mit einem Bummel über Aqabas traditionellen Markt? In der Freihandelszone lässt sich nach Lust und Laune feilschen. Hier erleben Sie den Orient wie er leibt und lebt. (F, A)

    6. Tag: Vom Roten Meer ans Tote Meer

    Über den Königsweg fahren wir durch wild zerklüftete Gebirgsformationen an das Ufer des Toten Meeres. Rund 410 Meter unter dem Meeresspiegel liegt das für seine besonders gesundheitsfördernde Atmosphäre berühmte Gewässer, das schon die Römer in Staunen versetzte. Hier können Sie baden und dabei Zeitung lesen. Am Abend unterhalten wir uns mit dem Hotelmanager über die Bedeutung des Tourismus für das Land und den Nahen Osten. Dabei wird auch die durchaus problematische Wasserverteilung zur Sprache kommen. Denn der Jordan wird auch von Israel in Anspruch genommen. 210 km (F, A)

    7. Tag: Von Luxus und Widerstand

    Das war Moses nicht vergönnt: wir überqueren den Jordan, den Schicksalsfluss der Region und betreten israelischen Boden. Unser israelischer Studienreiseleiter zeigt uns zunächst eines der wichtigsten Symbole für das Selbstverständnis seines Landes: die Festung Massada, die Herodes der Große oberhalb des Toten Meeres anlegen ließ. Per Seilbahn erreichen wir das Ausgrabungsgelände, wundern uns über den luxuriösen Palast in dieser unwirtlichen Landschaft und hören Spannendes über den Widerstand gegen die Weltmacht Rom. Durch die judäische Wüste geht es »hinauf gen Jerusalem«, das auf rund 800 Metern Höhe liegt. 180 km (F, A)

    8. Tag: Zentrum des Monotheismus

    Was für ein Start in den Tag. Wir schauen vom Ölberg auf die Heilige Stadt! Auf den Spuren Jesu gehen wir zur Stadtmauer, wo wir uns im Davidson Center eine moderne Multimedia-Präsentation ansehen. So verstehen wir auch den Verlauf der Via Dolorosa besser, der wir bis zur Grabeskirche folgen. Schließlich besuchen wir mit der Klagemauer am Tempelberg den Sehnsuchtsort von Juden aus aller Welt. Direkt über der Mauer bewundern wir die goldene Kuppel des Felsendoms. Zwischen Juden und Muslimen ist dieser Ort jedoch äußerst umstritten: ein muslimisches Heiligtum an der Stelle des Salomonischen Tempels. Bei einem Mokka oder Tee auf dem Arabischen Basar erfahren wir, warum es um die Deutungshoheit der Topographie in dieser Stadt immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Um etwas über das Miteinander der Menschen in der Stadt zu erfahren, besuchen wir das Center of Yad LaKashish, in dem Senioren gemeinsam Kunsthandwerk herstellen. Von ihnen hören wir, wie ältere Menschen im jungen Staat Israel leben. (F, A)

    9. Tag: Erinnerung und Hoffnung

    Vorbei an der Knesset, dem israelischen Parlament, fahren wir nach Yad Vashem, Mahnmal und Informationszentrum zugleich ─ und werden dort auch mit unserer eigenen Geschichte konfrontiert. Nach einer Mittagspause besuchen wir mit einem palästinensischen Reiseleiter die legendäre Geburtsstadt Jesu. In Bethlehem besichtigen wir die byzantinische Geburtskirche mit der Grotte. Dieser Ausflug bietet uns Gelegenheit, die Perspektive auf die Situation im Nahen Osten zu wechseln. Schließlich müssen wir eine Mauer passieren, die hier ─ anders als in unserer Heimat ─ noch längst nicht überwunden ist. Dort treffen wir auch eine Gruppe von Christen, die uns ihre Sichtweise schildert. 60 km (F, A)

    10. Tag: Ein Zeichen für die Zukunft

    Wir setzen ein Zeichen der Hoffnung: Im Neot Kedumim-Park, der die ursprüngliche Vegetation der Region erhalten soll, pflanzen wir einen Baum. In der größten muslimischen Gemeinde Israels, in Um el Fahm, besuchen wir eine Kunstgalerie und diskutieren die aktuelle Lage vor Ort. Schließlich geht es gerade in Israel um die Zukunft. Über Nazereth, den Ort der christlichen Verkündigung, heute eine moderne Großstadt, erreichen wir unseren traditionellen Kibbuz, in dem wir zweimal übernachten. 220 km (F, A)

    11. Tag: Landschaft und Bedeutung

    Ein Bewohner des Kibbuz erklärt uns während eines Rundgangs die Lebensweise in dieser besonderen Siedlungs- und Bewirtschaftungsform. Fast das gesamte Geschehen des Neuen Testaments hat sich an den Ufern des See Genezareth ereignet. Zahlreiche Orte zeugen hier von dem Wirken Jesu. Besonders anschaulich erfahren wir die alten Geschichten in der Synagoge von Kapernaum, wo manche Forscher auch das Haus von Petrus vermuten. In der Tat bietet das Galiläische Meer, rund 200 Meter unter Normalnull gelegen, eine paradiesisch schöne Landschaft. Ein Bootsausflug bringt uns zu den wichtigsten Orten. Beschaulich gelegen, befinden sie sich doch vor dem Hintergrund der umstrittenen Golanhöhen. Vergessen wir nicht: Es sind nur rund 100 Kilometer bis nach Damaskus. 70 km (F, A)

    12. Tag: Kreuzfahrer und eine unbekannte Religion

    Das Mittelmeer hat die Kulturen schon immer miteinander verbunden. Trotzdem ─ oder gerade auch deswegen ─ mussten so manches Mal dicke Mauern her. In Akko besuchen wir die teilweise unterirdisch angelegte Stadt der Kreuzfahrer. Hier scheiterte schon Kaiser Friedrich II. mit seinen Bemühungen um ein friedlicheres Miteinander. Haifa war der Hafen der Emigranten nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Bahai-Schrein lenkt unser Interesse auf eine bei uns weniger bekannte Religion, die ihre Ursprünge in Persien hatte. An den Hängen des Karmel wachsen heute die bekanntesten und besten Weine Israels. Wir überzeugen uns davon bei einer Weinprobe! 175 km (F, A)

    13. Tag: Tel Aviv: Die junge Stadt

    Die ganze Widersprüchlichkeit des Nahen Ostens auf kleinem Raum: Bauhaus trifft weite Strände und ein uraltes Stadtviertel mit orientalischem Basar: Tel Aviv gehört zu den lebendigsten und jüngsten Städten. In Jaffa besuchen wir das neue Museum, das uns Einblicke in die Geschichte der Stadt bietet. Mit Neve Tzedek sehen wir das Gründungsviertel eines Landes, das seine Identität erst im 20. Jahrhundert ausbildete. Heute finden wir hier das beste Beispiel für eine moderne Urbanität im Orient. Im Afikim Youth Center treffen wir auf ein Projekt, in dem Kinder benachteiligter Familien eine interkulturelle Schulbildung erhalten. Den letzten Abend unserer Reise verbringen wir am alten orientalischen Bahnhof: früher die Drehscheibe des Verkehrs, heute ein »angesagtes Viertel«. Sicherlich gibt es viel zu diskutieren. (F, A)

    14. Tag: Rückflug oder Mehr Urlaub danach?

    Zahlreiche Fragen wurden in den vergangenen zwei Wochen beantwortet und neue aufgeworfen. Von der, in den Medien präsentesten Region der Welt, haben Sie nun ein eigenes Bild. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

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    Termine und Preise 2018 €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Lufthansa (LH) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug*
    • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Amman/ab Tel Aviv
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie Ausreisesteuern*
    • Rundreise/Ausflüge im komfortablen Reisebus mit Klimaanlage
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • Jeepfahrt im Wadi Rum
      • Möglichkeit zum Baden im Toten und Roten Meer
      • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
      • Geburtskirche in Bethlehem
    • Alle Eintrittsgelder
    • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 13x Frühstück, 1x Mittagessen, 12x Abendessen
    • Traditionelles Mittagessen mit Beduinen
    • Visabeschaffung
    • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Mehr Komfort

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Amman 1 Golden Tulip Grand Palace
    Petra 2 Petra Guest House
    Aqaba 2 Mövenpick Tala Bay
    Totes Meer 1 Mövenpick
    Jerusalem 3 Prima Park
    Tiberias 2 Ashdot Yaacov Kibbutz
    Tel Aviv 2 Leonardo Beach
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    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Bei Ankunft ist kostenlos ein Einreisestempel für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten erhältlich. Notwendig sind:

    - mindestens noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

    - Rück- oder Weiterreiseticket

    - ausreichende Geldmittel

    Reisende, die vor 1928 geboren sind, benötigen ein vorab zu besorgendes Visum.

    Einreise für Österreicher

    Bei Ankunft ist kostenlos ein Einreisestempel für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten erhältlich. Notwendig sind:

    - mindestens noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

    - Rück- oder Weiterreiseticket

    - ausreichende Geldmittel

    Einreise für Schweizer

    Bei Ankunft ist kostenlos ein Einreisestempel für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten erhältlich. Notwendig sind:

    - mindestens noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

    - Rück- oder Weiterreiseticket

    - ausreichende Geldmittel

    Landesdaten

    Lage

    Israel liegt am östlichen Ende des Mittelmeeres. Es grenzt im Norden an Libanon und Syrien, im Osten an Jordanien, im Südwesten und Süden an Ägypten, mit der südlichsten Spitze an den Golf von Akaba am Roten Meer und im Westen mit einer 188 km langen Küste an das Mittelmeer.

    Die Palästinensischen Autonomie-Gebiete befinden sich im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland.

    Fläche: 21.946 km².

    Verwaltungsstruktur: 6 Distrikte; Gebiete mit palästinensischer Teilautonomie (Westjordanland und Gaza).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 7,8 Millionen

    Städte:

    Jerusalem (Hauptstadt, mit Ost-Jerusalem) ca. 804.400

    Tel Aviv-Jaffa ca. 404.800

    Haifa ca. 270.300

    Rishon LeZiyyon ca. 232.400

    Ashdod ca. 212.300

    Petah-Tiqwa ca. 210.400

    Be´er Sheva ca. 196.300

    Netanya ca. 189.700

    Holon ca. 182.600

    Nazareth ca. 73.700

    Sprache

    Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Daneben werden vor allem Englisch, aber auch zahlreiche andere Sprachen wie Russisch und Französisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.

    Auch Israel hat mit einigen Tagen/Wochen Unterschied von März/April bis Ende August/September Sommerzeit (der Beginn, die Dauer, das Ende der Sommerzeit wechseln von Jahr zu Jahr - abhängig von Feiertagen, die in jedem Jahr neu festgelegt werden). Der Zeitunterschied bleibt deshalb im Wesentlichen das ganze Jahr über erhalten.

    Stromspannung

    220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Es sind dreipolige Stecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Israel ist 00972.

    Von Israel nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 100, Unfallrettung 101, Feuerwehr 102, Touristen-Polizei in Tel Aviv: (00972 3) 516 53 82.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 2100 und 3G 850/2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Israel von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .il

    Feiertage

    Der jüdische Kalender bezieht sich, anders als der gregorianische, auf die Mondphasen. Die Termine werden von Jahr zu Jahr neu festgelegt. Die nachfolgend genannten Termine sind in einigen Fällen keine öffentlichen Feiertage (FT); es ist jedoch oftmals an diesen Tagen mit eingeschränktem Geschäftsleben zu rechnen (Banken können auch geschlossen sein).

    Feiertage 2016:

    24. März (Purim; Losfest; kein FT; wird in Tel Aviv gefeiert)

    25. März (Schuschan Purim; Losfest; kein FT; wird in Jerusalem gefeiert)

    23. April (1. Tag Pessach)

    24. bis 28. April (2. bis 6. Tag Pessach; sind Halb-FT)

    29. April (letzter Pessach-Tag)

    5. Mai (Gedenktag für die Opfer des Holocaust; kein FT)

    11. Mai (Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels; kein FT)

    12. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    5 Juni (Jerusalem-Tag; wird nur in Jerusalem begangen, kein FT)

    12. Juni (Schawuot)

    14. August (Tischa be-Aw; Gedenktag der Zerstörung des Tempels in Jerusalem; kein FT)

    3. Oktober (Rosch Haschana; jüdisches Neujahrsfest)

    4. Oktober (Feiertag zum jüdischen Neujahrsfest)

    12. Oktober (Jom Kippur; Versöhnungstag)

    17. Oktober (Sukkot; Laubhüttenfest)

    18. bis 23. Oktober (Feiertage zum Laubhüttenfest, Halb-FT)

    24. Oktober (Simchat-Tora; Fest der Pentateuch-Freunde)

    25. bis 31. Dezember (Chanukka; Lichterfest; keine FT)

    Feiertage 2017:

    12. März (Purim; Losfest; kein FT; wird in Tel Aviv gefeiert)

    13. März (Schuschan Purim; Losfest; kein FT; wird in Jerusalem gefeiert)

    11. April (1. Tag Pessach)

    12. bis 16. April (2. bis 6. Tag Pessach; sind Halb-FT)

    17. April (letzter Pessach-Tag; Pessachfest)

    24. April (Gedenktag für die Opfer des Holocaust; kein FT)

    1. Mai (Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels; kein FT)

    2. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    24. Mai (Jerusalem-Tag; wird nur in Jerusalem begangen, kein FT)

    31. Mai (Schawuot; Wochenfest)

    1. August (Tischa be-Aw; Fasttag; Gedenktag der Zerstörung des Tempels in Jerusalem; kein FT)

    21. September (Rosch Haschana; jüdisches Neujahrsfest)

    22. September (Feiertag zum jüdischen Neujahrsfest)

    30. September (Jom Kippur; Versöhnungstag)

    5. Oktober (Sukkot; Laubhüttenfest)

    6. bis 11. Oktober (Feiertage zum Laubhüttenfest, Halb-FT)

    12. Oktober (Simchat-Tora; Fest der Pentateuch-Freunde; Torafreudenfest)

    13. bis 20. Dezember (Chanukka; Lichterfest; keine FT)

    Die Hauptferienzeit dauert von Juli bis August. Während dieser Zeit sowie um das Neujahrsfest sind viele Geschäftsleute verreist.

    Öffnungszeiten

    Geschäfte: So bis Do 8.30/9-19.30/20 Uhr, Fr und vor Feiertagen 8.30/9 Uhr bis etwa 13 Uhr; Lebensmittel-Supermärkte - So bis Do 7-21 Uhr, Fr 7-15 Uhr;

    Banken: So bis Do 8.30-12 Uhr, So, Di und Do auch 16-18 Uhr, Fr sowie an Tagen vor jüdischen Feiertagen 8.30-12 Uhr (am Ben-Gurion-Flughafen haben alle Banken durchgängig geöffnet);

    Ämter: So bis Do 9.30-13 Uhr.

    Sabbat: Israelischer Ruhetag (von Freitag/Sonnenuntergang bis Samstag/Sonnenuntergang). Behörden, Büros, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen sind am Sabbat geschlossen. Der öffentliche Verkehr ist größtenteils eingestellt.

    Kleidung

    Für die Sommermonate sollte man leichte Sommerkleidung, Strandkleidung, Schwimmzeug, eine gute Sonnenbrille und Sandalen mitnehmen. Für kühle Abende in Gebirgsgegenden ist warme Bekleidung notwendig. Auf Rundfahrten und Ausflügen sind bequeme, zwanglose Kleidung und flache, geschlossene Schuhe angebracht.

    Im Frühjahr und Herbst ist leichte Übergangskleidung ausreichend. Für die Wintermonate empfiehlt es sich, auch etwas wärmere Kleidung einzupacken.

    Angemessene Kleidung ist bei einem Besuch der heiligen Stätten erforderlich. So sollten Männer dort nie mit freiem Oberkörper oder in kurzen Hosen herumlaufen. Tief ausgeschnittene oder ärmellose Tops sowie Miniröcke oder Shorts sind für Frauen unpassend.

    Mehr Informationen

    Einreise für Deutsche

    Deutsche erhalten ein Visum bei Ankunft auf den internationalen Flughäfen für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen.

    Notwendig sind:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - Rück- oder Weiterreiseticket

    - ausreichende Geldmittel

    Einreise für Österreicher

    Österreicher erhalten ein Visum bei Ankunft auf den internationalen Flughäfen für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen. Notwendig sind:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - Rück- oder Weiterreiseticket

    - ausreichend Geldmittel

    Einreise für Schweizer

    Schweizer erhalten ein Visum bei Ankunft auf den internationalen Flughäfen für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen.

    Notwendig sind:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - Rück- oder Weiterreiseticket

    - ausreichende Geldmittel

    Landesdaten

    Lage

    Das Königreich Jordanien grenzt im Norden an Syrien, im Osten an den Irak, im Südosten und Süden an Saudi-Arabien und im Westen an Israel bzw. das Palästinensische Autonomiegebiet. Im Nordwesten liegt das Tote Meer und im Südwesten das Rote Meer.

    Fläche: 89.342 km².

    Verwaltungsstruktur: 12 Gouvernorate.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 6,2 Millionen

    Städte:

    Amman (Hauptstadt) ca. 1,3 Million

    Zarqa ca. 481.300

    Irbid ca. 300.300

    Ar-Rusayfah ca. 277.300

    Al-Quwaysimah ca. 168.800

    Wadi as-Sir ca. 152.000

    Tila al Ali ca. 141.000

    Aqaba ca. 106.800

    Khuraybat as Suk ca. 105.900

    Sprache

    In Jordanien wird Arabisch gesprochen. Im Geschäftsverkehr spricht man oft auch Englisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

    Da auch Jordanien Sommerzeit hat (ab dem letzten Drittel im April bis Ende September), bleibt, von wenigen Wochen abgesehen, der Zeitunterschied immer erhalten.

    Stromspannung

    230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

    Da unterschiedliche Steckdosen-Typen vorhanden sind, ist ein Adapter mitzuführen.

    Spannungsschwankungen sind nicht auszuschließen, weshalb für sensible Geräte ein Überspannungsschutzstecker empfehlenswert ist.

    Telefon/Post

    Post

    Luftpost benötigt etwa 3-5 Tage nach Europa. Annahmestellen siehe http://jordanpost.com.jo.

    Es gibt in Jordanien keine Postzustellung. Briefe müssen an die Postfachanschrift adressiert werden.

    Telefon

    Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jordanien ist 00962, die Vorwahl von Jordanien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

    Öffentliche Fernsprecher sind selten, Ortsgespräche können gelegentlich von Supermärkten oder manchen Ladengeschäften aus geführt werden. Telefonkarten sind u.a. in Buch- und Schreibwarenläden erhältlich.

    NOTRUFNUMMER: 911.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Am günstigsten nutzt man das Mobiltelefon in Jordanien mit einem SIM-Karte. Roaming gerät zu teuer.

    In Jordanien besteht eine gute Mobilfunkabdeckung (außer in manchen Wüstenregionen).

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jordanien (z.B. Zain, Orange) von u.a. Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .jo

    Internetcafés oder auch Cybercafés gibt es in den größeren Städten, unter anderem in Amman, Aqaba, Irbid, Jerash und Jordan.

    Internet: www.cybercafes.com.

    Feiertage

    Im Jahr 2017:

    1. Januar (Neujahr)

    30. Januar (Geburtstag von König Abdullah II.)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    25. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

    10. Juni (Tag der Armee)

    25. Dezember (Weihnachten)

    Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

    24. April (Himmelfahrt des Propheten)

    25. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

    31. August (Opferfest)

    21. September (Neujahr 1439 nach islamischer Zeitrechnung)

    30. November (Geburtstag des Propheten Mohammed)

    Im Jahr 2017 beginnt der Ramadan am 26. Mai.

    Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

    Wöchentliche Ruhetage sind der Freitag und Samstag.

    Die Hauptferienzeit ist zwischen Mitte Juni und Ende August.

    Öffnungszeiten

    - Banken: So bis Do 8.30-13.30/14 Uhr

    - Behörden: Sa bis Do 8-15 Uhr

    - Geschäfte: überwiegend täglich außer freitags von 9-13, 15-18 Uhr, vereinzelt aber auch 8-20.30 Uhr

    Souk auch freitags

    - Postämter: Sa bis Do 8-19 Uhr im Sommer und 8-17 Uhr im Winter

    - Einkaufszentren: Sa bis Do 10-22 Uhr

    - Private Firmen: täglich außer freitags 8.30-13.30, 15.30-18.30 Uhr

    - Museen und historische Stätten: täglich 9-16 Uhr (Okt.-März), 8-17.30 (April bis Mai), 8-18.30 Uhr (Juni bis Sept.)

    - Felsenstadt Petra: wie Museen, morgens aber schon ab 6 bzw. 7 Uhr (im Ramadan 8-15 Uhr)

    Zu beachten ist, dass muslimische Geschäfte freitags geschlossen sind, christliche sonntags. Kaufhäuser und Supermärkte bleiben freitags in der Regel geöffnet.

    Während des Fastenmonats Ramadan öffnen die Geschäfte später und schließen früh (z.B. 9-14 Uhr), oder Geschäftstätigkeiten werden in die Nacht verlegt. Im Pilgermonat herrscht ebenfalls nur verringerte Geschäftstätigkeit.

    Kleidung

    In der Zeit von Mai bis Oktober sollte man Sommerkleidung mitnehmen. Übergangskleidung ist in den Monaten April und November zu empfehlen und Winterkleidung braucht man in der Zeit von Dezember bis März. Obwohl in Aqaba und im Jordantal die Temperaturen etwas über denen in Amman und den Wüstengebieten liegen, ist im Winter auch hier wärmere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung ist auch bei Übernachtungen in der Wüste ganzjährig notwendig, da es nachts dort stark abkühlt. Festes Schuhwerk sollte man grundsätzlich bei Ausflügen in die Wüste und nach Petra tragen.

    Im Allgemeinen sollte eine allzu freizügige Bekleidung (schulterfreie Oberbekleidung, Miniröcke, Shorts) vermieden werden.

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