Russische Föderation+Dr. Tigges Studienreise+Dr. Tigges Studienreise+Städtereise
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Russland verstehen

8-Tage-Dr. Tigges Studienreise ab € 1.995,- /  € 1.690,-

Nina Fokina

Nina Fokina

Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland ist weitaus vielschichtiger als die mediale Berichterstattung uns glaubhaft machen möchte. Die Brücke zu einem besseren Verständnis der Beziehungen beider Länder finden wir, indem wir uns in das Spannungsfeld zwischen Ost und West begeben und in den Spuren suchen, die die Geschichte uns hinterlassen hat. Kommen Sie mit, ich begleite Sie bei Ihrer Entdeckungsreise. Ihre Nina Fokina

Wechselhaft waren die deutsch-russischen Beziehungen über die Jahrhunderte: Kriege und politische Konflikte, erfolgversprechende Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie ein blühender Austausch in Wissenschaft und Kultur. Auch in der Gegenwart des russischen Alltags finden sich viele Details, an denen sich Veränderungsprozesse im Verhältnis zu Europa und im Denken der Menschen ablesen lassen. Gebeco bietet seit 40 Jahren Reisen nach Russland an und schlägt so Brücken zwischen beiden Ländern.

Drei gute Gründe für diese Reise

  • Im Diamantenfond des Kremls
  • Panzerkreuzer Aurora
  • Abendessen bei einer russischen Familie

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Moskau/ab St. Petersburg*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Bahnfahrt von Moskau nach St. Petersburg
  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • Moskauer Raumfahrtmuseum
    • Rundgang im Bolschoi Theater
    • Smolny und Alxeander-Newski-Kloster
    • Russisches Museum und Erarta
    • Das Bernsteinzimmer im Katharinenpalast
  • Besichtigungen mit Audio-System
  • Alle Eintrittsgelder
  • 7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 7x Frühstück, 3x Mittagessen, 4x Abendessen
  • Abschiedsessen im Restaurant Podworje
  • Mittagessen bei Geistlichen im Refektorium
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive


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    Reise

    Russische Föderation

    Russland verstehen

    8-Tage-Dr. Tigges Studienreise

    Stationen

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    • 1. Tag
      Anreise nach Moskau
    • 2. Tag
      Tradition und Moderne einer Megacity
    • 3. Tag
      Die sowjetische Zeit
    • 4. Tag
      Von Moskau nach St. Petersburg
    • 5. Tag
      Zwischen Zarenverehrung, Kirche und Revolution
    • 6. Tag
      Russische Kunst und (Alltags-) Kultur
    • 7. Tag
      Von der Eremitage zum Bernsteinzimmer
    • 8. Tag
      Do Svidanya ─ Auf Wiedersehen!
    Russland verstehen
    Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland ist weitaus vielschichtiger als die mediale Berichterstattung uns glaubhaft machen möchte. Die Brücke zu einem besseren Verständnis der Beziehungen beider Länder finden wir, indem wir uns in das Spannungsfeld zwischen Ost und West begeben und in den Spuren suchen, die die Geschichte uns hinterlassen hat. Kommen Sie mit, ich begleite Sie bei Ihrer Entdeckungsreise. Ihre Nina Fokina
    1. Tag
    Anreise nach Moskau
    Sie landen auf einem der Flughäfen der Millionenmetropole Moskau. Im Hotel treffen wir mit dem Reiseleiter zusammen. Unser Thema zum Abendessen: die traditionelle Verbundenheit zwischen Russland und Deutschland. (A)
    2. Tag
    Tradition und Moderne einer Megacity
    In die Architektur Moskaus haben sich im Laufe der Jahrhunderte russische Traditionen und westeuropäische Einflüsse verschmolzen. Beginnen wir mit dem überaus lebendigen Herzen der russischen Hauptstadt: dem Roten Platz. Er war über die Jahrhunderte ein Handelsplatz, ein Ort pompöser Aufmärsche und Paraden und in den 1980er Jahren sogar Landeplatz des Sportflugzeuges eines deutschen Piloten. An der Kremlmauer wurden Staatsmänner und Helden beigesetzt und dem Gründer der Sowjetunion errichtete man hier ein Mausoleum. Die Schlange der Besucher ist nicht mehr lang, reihen wir uns ein, um Lenin zu »besuchen«. Wie einst der europäische Adel spazieren wir durch den Alexandergarten zum Eingang des Kremls. Aber es zieht uns nicht zu der gewaltigen Kanone und der riesigen Glocke, sondern wir verfolgen die Parade der Präsidentengarde. Wir werfen einen Blick in eine der freskengeschmückten Kirchen, ehe wir uns dem Allerheiligsten der Rüstkammer ─ dem Diamantenfond ─ widmen. Wir sehen die größten Schätze der Zaren: den Orlov-Diamanten und die berühmte Krone des Imperiums. Szenenwechsel: Sehen die acht Wolkenkratzer des Finanzcenters Moscow City nicht grandios aus? Und doch gibt es neben dem hellen Licht auch tiefe Schatten. (F, M)
    3. Tag
    Die sowjetische Zeit
    Staatsgeheimnisse waren die unterirdischen Bunker und Verteidigungsanlagen in Moskaus Unterwelt. Trotz der Entspannungspolitik der siebziger Jahre ahnten weder westliche Besucher noch die Mehrzahl der Moskowiter, welche Geheimnisse sich hier verbargen. Heute können wir ein einst streng bewachtes Objekt besuchen: den persönlichen Bunker des Diktators Stalin. Wieder an die Oberfläche zurückgekehrt, fragen wir uns: Wo sind die ganzen Denkmäler und Statuen, die auf Straßen und Plätzen den glorreichen Sowjetführern gewidmet waren? Im Muzeon, dem Skulpturenpark, finden wir sie in einer Kunstgalerie unter freiem Himmel wieder. Vor uns sehen wir das zum Firmament strebende Denkmal der Kosmonauten. Wir erinnern uns: der russische Kosmonaut Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltall. Ein Grund für uns, das Raumfahrt-Museum zu besuchen, um vom Gestern und Heute der russischen Erforschung des Weltraums zu erfahren. Abends gehen wir auf ein Schiff, um während des Abendessens auf der Moskwa zu kreuzen. Ein die Gedanken vieler Osteuropäer wiedergebendes Lied geht uns dabei nicht aus dem Kopf, das vom Beginn tiefgreifender politischer Veränderungen am Ende des 20. Jahrhunderts erzählt: »I follow the Moskva, Down to Gorky Park, Listening to the wind of change...« (F, A)
    4. Tag
    Von Moskau nach St. Petersburg
    Rund um die Twerskaya-Straße fallen Sie uns ins Auge: die vielen Edelboutiquen internationaler Marken, die es in sowjetischer Zeit noch nicht gab. Wir erfahren: Moskau ist der Ort für Luxusshopping, auch ein Zeichen der Internationalisierung des Geschmacks. Die Moskauer mögen es schick und nicht wenige können es sich auch leisten. Vor einigen Jahren wurde es mit viel Getöse nach langen Jahren der Rekonstruktion wieder eröffnet: das Bolschoi-Theater. Während unseres Rundgangs erfahren wir, dass vor allem im Kulturbereich Brücken zwischen Ost und West bestehen: Unter den Sponsoren der bekanntesten Bühne des Landes finden sich viele uns bekannte Namen. Auch im vorrevolutionären Moskau war das schon so. Einer der vielen in dieser Zeit hier lebenden Deutschen eröffnete das erste Theater im En-Suite Betrieb: das Theater von Korsch. Auch heute gibt es noch Theateraufführungen, aber das Restaurant ist genau so bekannt. Freuen wir uns auf das Mittagessen, bevor wir mit dem Sapsan weiter nach St. Petersburg reisen. Übrigens: diese Schnellzüge kommen aus Deutschland. (F, M)
    5. Tag
    Zwischen Zarenverehrung, Kirche und Revolution
    St. Petersburg wurde 1703 mit der Peter-Pauls-Festung gegründet. In der Kathedrale der Festung sind sie in Frieden vereint: Peter der Große, Katharina die Große und die Familie des letzten russischen Zaren. Wer aber waren aber diese Romanows, denen wir in den kommenden Tagen immer wieder begegnen? Katharina wurde als eine Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren, eine Zarin kam aus dem Haus Preußen, eine aus Württemberg, Hessen... Fest steht: Das Ende ihrer Dynastie wurde mit einem berühmten Kanonenschuss eingeleitet, abgefeuert vom Panzerkreuzer Aurora. Geplant wurde die Oktoberrevolution im Smolny, einst eine Bildungsanstalt für höhere Töchter, heute ein Rathaus. Lenin residierte mehrere Monate lang in diesem Gebäude ─ sein Arbeitszimmer wird für immer unangetastet bleiben. Offen und unvoreingenommen wird uns das 20. Jahrhundert im Museum für politische Geschichte präsentiert. Wir sind übrigens in einem der schönsten Jugendstilgebäude der Stadt, in dem bis zur Übernahme durch die Roten Räte Mathilda Kschessinskaja, die langjährige Primaballerina des Mariinski-Theaters und Zarenmätresse wohnte. Szenenwechsel: das Alexander-Newski-Kloster, nach dem Schutzpatron der Stadt benannt, war und ist noch heute ein Priesterseminar und Akademie. Die Geistlichen freuen sich über anregende Gespräche mit Besuchern und laden im Refektorium zum Mittagessen ein. (F, M)
    6. Tag
    Russische Kunst und (Alltags-) Kultur
    Die Sammlungen des Russischen Museums sind viel beachtet, widmet es sich ausnahmslos den verschiedenen Epochen der russischen Kunst. Wir zeigen uns beeindruckt. Ganz anders ist die Erarta, das größte private Museum für Moderne Kunst in Russland. Hier lassen wir uns auf kreative Prozesse ein und suchen den Austausch mit den Künstlern. Im Museum des russischen Wodkas widmen wir uns einer anderen Kunst. Wir lernen, wie das »Wässerchen« getrunken wird. Das wenden wir abends praktisch an, denn wir sind zum Essen bei ganz normalen russischen Familien eingeladen. Dabei sprechen wir sicher auch über deren Sicht auf die Welt. (F, A)
    7. Tag
    Von der Eremitage zum Bernsteinzimmer
    In der Eremitage erwarten uns die Sammlungen der Zaren, die den Winterpalast heute zu einem weltweit renommierten Kunstmuseum machen. Es ist unmöglich alles zu sehen, und so erfreuen wir uns an einer Auswahl westeuropäischer Kunst, die uns staunen lässt. Durch ein Russland im Miniaturformat reisen wir anschließend im zweitgrößten Modelleisenbahnmuseum der Welt ─ mit Tausenden winzigen Menschen in Zügen, Autos und sogar einer Metro. Auf dem Weg aus der Stadt fällt er uns inmitten einer achtspurigen Straße sofort auf ─ der fast 50 Meter hohe Granitobelisk des Denkmals für die Verteidiger Leningrads, der an die Zeit der Blockade während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Andächtig still betreten wir die unterirdische Gedenkhalle, an deren Wänden 900 kleine Lichter glimmen ─ für jeden Blockadetag eines. Nur ein Metronom tickt sinnbildlich für den unerschütterlichen Puls der Stadt. Auch der Katharinenpalast in Puschkin wurde im Krieg in Mitleidenschaft gezogen. Wir erinnern uns an die Mythen, die sich um das Bernsteinzimmer ranken. Zur Erinnerung: Das Original war ein Geschenk des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen. Umso mehr ist die ─ auch mit Geld von deutschen Unternehmen finanzierte ─ Arbeit der Restauratoren zu schätzen, die es uns heute ermöglicht, durch die prachtvolle Sommerresidenz zu flanieren. Heiter klingt der letzte Tag unserer Reise im Restaurant Podworje aus. 80 km (F, A)
    8. Tag
    Do Svidanya ─ Auf Wiedersehen!
    Voller neuer Eindrücke fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

    1. Tag: Anreise nach Moskau

    Sie landen auf einem der Flughäfen der Millionenmetropole Moskau. Im Hotel treffen wir mit dem Reiseleiter zusammen. Unser Thema zum Abendessen: die traditionelle Verbundenheit zwischen Russland und Deutschland. (A)

    2. Tag: Tradition und Moderne einer Megacity

    In die Architektur Moskaus haben sich im Laufe der Jahrhunderte russische Traditionen und westeuropäische Einflüsse verschmolzen. Beginnen wir mit dem überaus lebendigen Herzen der russischen Hauptstadt: dem Roten Platz. Er war über die Jahrhunderte ein Handelsplatz, ein Ort pompöser Aufmärsche und Paraden und in den 1980er Jahren sogar Landeplatz des Sportflugzeuges eines deutschen Piloten. An der Kremlmauer wurden Staatsmänner und Helden beigesetzt und dem Gründer der Sowjetunion errichtete man hier ein Mausoleum. Die Schlange der Besucher ist nicht mehr lang, reihen wir uns ein, um Lenin zu »besuchen«. Wie einst der europäische Adel spazieren wir durch den Alexandergarten zum Eingang des Kremls. Aber es zieht uns nicht zu der gewaltigen Kanone und der riesigen Glocke, sondern wir verfolgen die Parade der Präsidentengarde. Wir werfen einen Blick in eine der freskengeschmückten Kirchen, ehe wir uns dem Allerheiligsten der Rüstkammer ─ dem Diamantenfond ─ widmen. Wir sehen die größten Schätze der Zaren: den Orlov-Diamanten und die berühmte Krone des Imperiums. Szenenwechsel: Sehen die acht Wolkenkratzer des Finanzcenters Moscow City nicht grandios aus? Und doch gibt es neben dem hellen Licht auch tiefe Schatten. (F, M)

    3. Tag: Die sowjetische Zeit

    Staatsgeheimnisse waren die unterirdischen Bunker und Verteidigungsanlagen in Moskaus Unterwelt. Trotz der Entspannungspolitik der siebziger Jahre ahnten weder westliche Besucher noch die Mehrzahl der Moskowiter, welche Geheimnisse sich hier verbargen. Heute können wir ein einst streng bewachtes Objekt besuchen: den persönlichen Bunker des Diktators Stalin. Wieder an die Oberfläche zurückgekehrt, fragen wir uns: Wo sind die ganzen Denkmäler und Statuen, die auf Straßen und Plätzen den glorreichen Sowjetführern gewidmet waren? Im Muzeon, dem Skulpturenpark, finden wir sie in einer Kunstgalerie unter freiem Himmel wieder. Vor uns sehen wir das zum Firmament strebende Denkmal der Kosmonauten. Wir erinnern uns: der russische Kosmonaut Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltall. Ein Grund für uns, das Raumfahrt-Museum zu besuchen, um vom Gestern und Heute der russischen Erforschung des Weltraums zu erfahren. Abends gehen wir auf ein Schiff, um während des Abendessens auf der Moskwa zu kreuzen. Ein die Gedanken vieler Osteuropäer wiedergebendes Lied geht uns dabei nicht aus dem Kopf, das vom Beginn tiefgreifender politischer Veränderungen am Ende des 20. Jahrhunderts erzählt: »I follow the Moskva, Down to Gorky Park, Listening to the wind of change...« (F, A)

    4. Tag: Von Moskau nach St. Petersburg

    Rund um die Twerskaya-Straße fallen Sie uns ins Auge: die vielen Edelboutiquen internationaler Marken, die es in sowjetischer Zeit noch nicht gab. Wir erfahren: Moskau ist der Ort für Luxusshopping, auch ein Zeichen der Internationalisierung des Geschmacks. Die Moskauer mögen es schick und nicht wenige können es sich auch leisten. Vor einigen Jahren wurde es mit viel Getöse nach langen Jahren der Rekonstruktion wieder eröffnet: das Bolschoi-Theater. Während unseres Rundgangs erfahren wir, dass vor allem im Kulturbereich Brücken zwischen Ost und West bestehen: Unter den Sponsoren der bekanntesten Bühne des Landes finden sich viele uns bekannte Namen. Auch im vorrevolutionären Moskau war das schon so. Einer der vielen in dieser Zeit hier lebenden Deutschen eröffnete das erste Theater im En-Suite Betrieb: das Theater von Korsch. Auch heute gibt es noch Theateraufführungen, aber das Restaurant ist genau so bekannt. Freuen wir uns auf das Mittagessen, bevor wir mit dem Sapsan weiter nach St. Petersburg reisen. Übrigens: diese Schnellzüge kommen aus Deutschland. (F, M)

    5. Tag: Zwischen Zarenverehrung, Kirche und Revolution

    St. Petersburg wurde 1703 mit der Peter-Pauls-Festung gegründet. In der Kathedrale der Festung sind sie in Frieden vereint: Peter der Große, Katharina die Große und die Familie des letzten russischen Zaren. Wer aber waren aber diese Romanows, denen wir in den kommenden Tagen immer wieder begegnen? Katharina wurde als eine Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren, eine Zarin kam aus dem Haus Preußen, eine aus Württemberg, Hessen... Fest steht: Das Ende ihrer Dynastie wurde mit einem berühmten Kanonenschuss eingeleitet, abgefeuert vom Panzerkreuzer Aurora. Geplant wurde die Oktoberrevolution im Smolny, einst eine Bildungsanstalt für höhere Töchter, heute ein Rathaus. Lenin residierte mehrere Monate lang in diesem Gebäude ─ sein Arbeitszimmer wird für immer unangetastet bleiben. Offen und unvoreingenommen wird uns das 20. Jahrhundert im Museum für politische Geschichte präsentiert. Wir sind übrigens in einem der schönsten Jugendstilgebäude der Stadt, in dem bis zur Übernahme durch die Roten Räte Mathilda Kschessinskaja, die langjährige Primaballerina des Mariinski-Theaters und Zarenmätresse wohnte. Szenenwechsel: das Alexander-Newski-Kloster, nach dem Schutzpatron der Stadt benannt, war und ist noch heute ein Priesterseminar und Akademie. Die Geistlichen freuen sich über anregende Gespräche mit Besuchern und laden im Refektorium zum Mittagessen ein. (F, M)

    6. Tag: Russische Kunst und (Alltags-) Kultur

    Die Sammlungen des Russischen Museums sind viel beachtet, widmet es sich ausnahmslos den verschiedenen Epochen der russischen Kunst. Wir zeigen uns beeindruckt. Ganz anders ist die Erarta, das größte private Museum für Moderne Kunst in Russland. Hier lassen wir uns auf kreative Prozesse ein und suchen den Austausch mit den Künstlern. Im Museum des russischen Wodkas widmen wir uns einer anderen Kunst. Wir lernen, wie das »Wässerchen« getrunken wird. Das wenden wir abends praktisch an, denn wir sind zum Essen bei ganz normalen russischen Familien eingeladen. Dabei sprechen wir sicher auch über deren Sicht auf die Welt. (F, A)

    7. Tag: Von der Eremitage zum Bernsteinzimmer

    In der Eremitage erwarten uns die Sammlungen der Zaren, die den Winterpalast heute zu einem weltweit renommierten Kunstmuseum machen. Es ist unmöglich alles zu sehen, und so erfreuen wir uns an einer Auswahl westeuropäischer Kunst, die uns staunen lässt. Durch ein Russland im Miniaturformat reisen wir anschließend im zweitgrößten Modelleisenbahnmuseum der Welt ─ mit Tausenden winzigen Menschen in Zügen, Autos und sogar einer Metro. Auf dem Weg aus der Stadt fällt er uns inmitten einer achtspurigen Straße sofort auf ─ der fast 50 Meter hohe Granitobelisk des Denkmals für die Verteidiger Leningrads, der an die Zeit der Blockade während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Andächtig still betreten wir die unterirdische Gedenkhalle, an deren Wänden 900 kleine Lichter glimmen ─ für jeden Blockadetag eines. Nur ein Metronom tickt sinnbildlich für den unerschütterlichen Puls der Stadt. Auch der Katharinenpalast in Puschkin wurde im Krieg in Mitleidenschaft gezogen. Wir erinnern uns an die Mythen, die sich um das Bernsteinzimmer ranken. Zur Erinnerung: Das Original war ein Geschenk des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen. Umso mehr ist die ─ auch mit Geld von deutschen Unternehmen finanzierte ─ Arbeit der Restauratoren zu schätzen, die es uns heute ermöglicht, durch die prachtvolle Sommerresidenz zu flanieren. Heiter klingt der letzte Tag unserer Reise im Restaurant Podworje aus. 80 km (F, A)

    8. Tag: Do Svidanya ─ Auf Wiedersehen!

    Voller neuer Eindrücke fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

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    Termine und Preise 2018 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Lufthansa (LH) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug *
    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Moskau/ab St. Petersburg*
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Bahnfahrt von Moskau nach St. Petersburg
    • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • Moskauer Raumfahrtmuseum
      • Rundgang im Bolschoi Theater
      • Smolny und Alxeander-Newski-Kloster
      • Russisches Museum und Erarta
      • Das Bernsteinzimmer im Katharinenpalast
    • Besichtigungen mit Audio-System
    • Alle Eintrittsgelder
    • 7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 7x Frühstück, 3x Mittagessen, 4x Abendessen
    • Abschiedsessen im Restaurant Podworje
    • Mittagessen bei Geistlichen im Refektorium
    • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Mehr Komfort und Service

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74
    Visum für dt. Staatsbürger € 85

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Moskau 3 Peter I.
    St. Petersburg 4 Parklane Resort & Spa
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    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Einreise für Österreicher

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Einreise für Schweizer

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Landesdaten

    Lage

    Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).

    Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.

    Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.

    Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.

    Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.

    Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)

    Verwaltungsstruktur:

    21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya

    9 Regionen (“kray”)

    46 Verwaltungsregionen (“oblast”)

    2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)

    1 autonome Region

    4 autonome Bezirke

    Einwohner

    Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.

    Städte:

    Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen

    St. Petersburg ca. 4,8 Millionen

    Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen

    Jekatarinburg ca. 1,3 Millionen

    Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen

    Samara ca. 1,2 Millionen

    Omsk ca. 1,2 Millionen

    Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen

    Ufa ca. 1,1 Million

    Kasan ca. 1,1 Millionen

    Rostow am Don ca. 1,1 Millionen

    Wolgograd ca. 1 Million

    Perm ca. 991.500

    Krasnojarsk ca. 973.900

    Saratow ca. 837.800

    Wladiwostock ca. 592.100

    Sprache

    Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.

    Zeitverschiebung

    In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).

    Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.

    Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.

    KALININGRADER ZEIT +1 Stunde

    Kaliningrad und Region

    MOSKAUER ZEIT +2 Stunden

    Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)

    Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch

    Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien

    Autonomer Kreis der Nenzen

    SAMARAER ZEIT +3 Stunden

    Region: Samara

    Republik: Udmurtien

    JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden

    Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk

    Republik: Baschkortostan (Baschkirien)

    Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen

    OMSKER ZEIT +5 Stunden

    Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk

    Republik: Altai

    KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden

    Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo

    Republiken: Tuwa - Chakassien

    IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden

    Regionen: Transbaikalien - Irkutsk

    Republik: Burjatien

    JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden

    Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise

    Region: Amur

    WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden

    Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin

    Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski

    Jüdische Autonome Oblast

    SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden

    Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero

    KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden

    Region Kamtschatka

    Autonomer Kreis der Tschuktschen

    Stromspannung

    In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.

    Telefon/Post

    Post

    Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.

    NOTRUFNUMMER: 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .ru

    Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.

    Feiertage

    1. Januar (Neujahrstag) sowie vom 2. bis zum 8. Januar (Neujahrsfeiertage)

    23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes)

    8. März (Internationaler Frauentag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    9. Mai (Tag des Sieges)

    12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität)

    4. November (Tag der nationalen Einheit)

    Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.

    Im Jahr 2017 sind daher der 24. Februar und der 8. Mai arbeitsfrei.

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);

    Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;

    Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;

    Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.

    Kleidung

    Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

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