Russische Föderation+Erlebnisreise+Erlebnisreise+Garantiert ab 2 Personen+Kleingruppe+Städtereise
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St. Petersburg, Moskau und Kasan

8-Tage-Erlebnisreise ab € 1.395,- /  € 915,-

Erleben Sie das Beste der Megacity Moskau und reisen Sie von dort in das Herz Russlands ─ nach Kasan. Hier in der Autonomen Republik Tatarstan bereichern sich zwei kulturelle Traditionen gegenseitig: die russisch-orthodoxe und die tatarisch-islamische. Und dann die Wolga ─ die geschichtsträchtige Lebensader Russlands!

  • Prominentenfriedhof am Neujungfrauenkloster
  • Miteinander der Reliogionen: im Kreml von Kasan
  • Tatarische Küche zum Mittagessen

Leistungen, die überzeugen

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis St. Petersburg/ab Kasan*
  • Inlandsflüge in der Economy-Class*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
  • Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag*
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
    • In der Kathedrale der Peter-Pauls-Festung
    • Moskau: Roter Platz und Kaufhaus GUM
    • UNESCO-Welterbe: Kreml von Kasan
  • Besichtigungen mit Audio-System
  • Alle Eintrittsgelder
  • 11 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 11x Frühstück, 5x Mittagessen, 5x Abendessen
  • Essen mit russischen und tatarischen Spezialitäten
  • Ausgewählte Reiseliteratur
* bei Eigenanreise nicht inklusive


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    Reise

    Russische Föderation

    St. Petersburg, Moskau und Kasan

    8-Tage-Erlebnisreise

    Stationen

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    • 1. Tag
      Ankunft in St. Petersburg
    • 2. Tag
      Vom Venedig des Nordens zum Peterhof
    • 3. Tag
      Alexander-Newski-Kloster und Eremitage
    • 4. Tag
      Der Katharinenpalast in Puschkin
    • 5. Tag
      Anreise nach Moskau
    • 6. Tag
      Moskau: Hauptstadt Russlands
    • 7. Tag
      Moskau: Kloster Sergijew Possad
    • 8. Tag
      Von Moskau nach Kasan
    • 9. Tag
      Kasan, Hauptstadt Tatarstans
    • 10. Tag
      Kasan: Ausflug nach Bolgar
    • 11. Tag
      Kasan: Inselstadt Swijaschsk
    • 12. Tag
      Abschied von Russland
    St. Petersburg, Moskau und Kasan
    Erleben Sie das Beste der Megacity Moskau und reisen Sie von dort in das Herz Russlands ─ nach Kasan. Hier in der Autonomen Republik Tatarstan bereichern sich zwei kulturelle Traditionen gegenseitig: die russisch-orthodoxe und die tatarisch-islamische. Und dann die Wolga ─ die geschichtsträchtige Lebensader Russlands!
    1. Tag
    Ankunft in St. Petersburg
    Sie fliegen nach St. Petersburg. Nur kurz ist die Fahrt zu unserem verkehrsgünstig gelegenen Hotel. (A)
    2. Tag
    Vom Venedig des Nordens zum Peterhof
    Unsere Stadtrundfahrt beginnt an der Peter-Pauls-Festung, der Keimzelle St. Petersburgs. Hier auf der Haseninsel gründete Zar Peter I. im Jahre 1703 sein Peterburg. In der gleichnamigen Kathedrale befindet sich die Begräbnisstätte der Zarendynastie der Romanows. Von der Wassili-Insel, neben den Rostra-Säulen, genießen wir einen der schönsten Blicke auf die prächtige, nach europäischen Vorbildern erbaute Stadt an der Newa. Wir fahren vom Schlossplatz aus, vorbei an der Admiralität zum Isaaksplatz, in dessen Mitte sich das Reiterstandbild des Zaren Nikolaus I. erhebt. An den Flüsschen Moika und Fontanka staunen wir über prachtvolle russische Adelspaläste, ehe wir von der Blutskirche mit ihren bunten Zwiebeltürmen zum belebten Newski-Prospekt kommen. Etwas mehr über Russland und seine Landschaften en miniature erfahren wir im Modelleisenbahnmuseum Grand Maket. Am Nachmittag stehen im Peterhof die planvollen Parkanlagen im Mittelpunkt des Interesses (optional für die Reisetermine 06.05. ─ 16.09.18). Wenn es das Wetter zulässt, legen Sie eine der Strecken zu der am Finnischen Meerbusen gelegenen Residenz mit einem Tragflächenboot, zurück. Ansonsten fahren Sie mit dem Bus. Vor dem prächtigen Schloss, die Ostsee im Blick, hören Sie, dass Zar Peter I. beschloss, hier eine prachtvolle Denkmalstadt in Erinnerung an den Sieg Russlands über die Schweden zu errichten. Und so erfreuen Sie sich an den unzähligen Springbrunnen und den berühmten Wasserspielen der Großen Kaskade mit den vergoldeten Figuren. 60 km (F, A)
    3. Tag
    Alexander-Newski-Kloster und Eremitage
    Am Ende des Newski-Prospektes erwartet man uns im Alexander-Newski-Kloster, einem der wichtigsten Heiligtümer der russisch-orthodoxen Kirche. Aber erst einmal begeben wir uns zur »Nekropole der Kunst«. Wir staunen: auf den zum Kloster gehörenden Friedhöfen vergegenwärtigt sich die russische Kultur des 19. Jahrhunderts in den Grabdenkmälern von Tschaikowski und Dostojewski, Glinka und Mussorgski und vielen anderen. In einer der Kirchen können wir einem Gottesdienst beiwohnen. Und in der Restaurationswerkstatt für Goldstickerei staunen wir ob der filigranen Arbeit an den farbenfrohen Messgewändern. Am Nachmittag können Sie optional die Eremitage im Winterpalast besuchen, eines der schönsten und umfangreichsten Kunstmuseen der Welt. In den Mittelpunkt Ihrer Kunstbetrachtung stehen die Sammlungen westeuropäischer Malerei bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie erfreuen sich auch den Präsentationsräumen des Palastes, der von der Zarenfamilie während der langen Wintermonate bewohnt wurde. (F, M)
    4. Tag
    Der Katharinenpalast in Puschkin
    Ein freier Vormittag! Wer möchte, spaziert über den Newski-Prospekt auf der Suche nach beliebten Souvenirs. Später fahren wir vor die Tore der Stadt in den kleinen Ort Puschkin. Inmitten des weitläufigen Parkes sehen wir ihn schon: den blau-weißen Katharinenpalast mit seinen goldenen Kuppeln. Wir können es kaum erwarten, durch die opulent gestalteten Zimmerfluchten zum legendären Bernsteinzimmer zu kommen. Um uns herum funkelt der Bernstein von dunkelrot bis zu goldgelb. Kaum zu glauben, dass dieser Raum bis 2003 nach alten Vorlagen rekonstruiert wurde! Und nach wie vor zieht das Bernsteinzimmer, ein Geschenk Friedrich Wilhelm I. an Peter den Großen, jeden Besucher in seinen Bann. Am Abend kosten wir in einem Restaurant russische Spezialitäten, zu denen ein Gläschen Wodka nicht fehlen darf. 80 km (F, A)
    5. Tag
    Anreise nach Moskau
    Nun heißt es leider Abschied von St. Petersburg nehmen. Die Reise geht jedoch weiter. Sie fahren zum Flughafen und fliegen nach Moskau. Erste Eindrücke von der Größe der russischen Hauptstadt erhalten wir schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel. (F, A)
    6. Tag
    Moskau: Hauptstadt Russlands
    Entdecken wir Moskau: bunt, lebendig und voller Gegensätze. Die russische Hauptstadt pendelt ständig zwischen den Extremen und sucht eine neue Identität in der Rückkehr zur Vergangenheit. Das spüren wir vor allem in der wieder aufgebauten Erlöserkathedrale. Wir betreten eine der größten Kirchen der Orthodoxie. Hinterlassenschaften der sozialistischen Zeit finden wir in vielen Bauwerken. So werden die Türmchen und Verzierungen der monumentalen Hochhäuser aus den 1950er Jahren als »Zuckerbäckerstil« bezeichnet. Auf den Sperlingsbergen halten wir vor einem dieser Gebäude ─ der riesigen Lomonossow-Universität. Von hier haben wir eine grandiose Aussicht über die weitläufige Millionenstadt. Spätestens jetzt nehmen wir auch die sich spiegelnden Fensterfronten der modernen Hochhäuser der modernen Moscow City wahr. Eine Oase der Ruhe in der Millionenstadt finden wir auf dem Gelände des Neujungfrauenklosters. Auf dem Friedhof hinter den schlichtweißen Mauern fanden neben Kosmonauten, Wissenschaftlern und Politikern auch viele Schriftsteller wie Nikolai Gogol und Anton Tschechow ihre letzte Ruhe. Den Höhepunkt heben wir uns bis zum Schluss auf: Wir spazieren über den Roten Platz vom renommierten Kaufhaus GUM zur gegenüberliegenden Basiliuskathedrale. (F, M)
    7. Tag
    Moskau: Kloster Sergijew Possad
    Dieser Tag steht uns für eigene Unternehmungen in Moskau zur Verfügung. Optional können Sie an einem Ausflug nach Sergijew Possad (Sagorsk) teilnehmen. Sie fahren aus Moskau hinaus, um vor den Toren der Stadt das wichtigste religiöse Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche zu besuchen. Schon von Weitem zeichnen sich weiße Türmchen mit goldenen und blauen Zwiebelkuppeln am Horizont ab. Sie erfahren, dass das architektonische Ensemble des 1340 gegründeten Klosters nach dem Heiligen Sergios von Radonesch benannt ist, der beschloss als Mönch in Askese zu leben. Nach und nach bildete sich eine klösterliche Gemeinschaft, die zum Vorbild für das russisch-orthodoxe Mönchtum wurde. Sie sehen heute im lebendigen UNESCO-Welterbe Sergijew Possad ein Spiegelbild der russischen Architektur vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Gemeinsam mit Gläubigen aus dem ganzen Land haben auch Sie die Möglichkeit, an einem der fast pausenlos stattfindenden orthodoxen Gottesdienste in einer der Kirchen teilzunehmen. 140 km (F, A)
    8. Tag
    Von Moskau nach Kasan
    Was wäre Moskau ohne den Kreml! Spüren wir auf dem über dem Ufer des Flusses Moskwa gelegenen Areal den Herzschlag Russlands! Hier empfingen die Zaren über Jahrhunderte Gesandtschaften aus aller Welt. Von hier aus organisierten sie Feldzüge zur Erweiterung des Reiches. Von Lenin bis Gorbatschow wurde vom Moskauer Kreml aus die Sowjetunion regiert und auch die heutige Staatsführung hat in den historischen Gebäuden ihren Sitz. Dieser optionale Ausflug beginnt in der Rüstkammer, der Schatzkammer der Zaren. Sie erwartet eine der schönsten Sammlungen von Kostbarkeiten aus aller Welt. Und so stehen Sie vor funkelnden Kronen, samtenen Thronsesseln und riesigen Kutschen. Später spazieren Sie zum Kathedralenplatz und besuchen eine der drei mit farbigen Fresken ausgestatteten Kirchen. Und Sie staunen über die gewaltige Glocke und riesige Zarenkanone, die beide aber auf Grund ihrer Größe nie zum praktischen Einsatz kamen. Am Abend fliegen wir nach Kasan. (F, M)
    9. Tag
    Kasan, Hauptstadt Tatarstans
    Wir erkunden die Hauptstadt der Tataren: eigentlich kein netter Name für die Völker, die im 13. Jahrhundert mit und nach Dschingis Khan Richtung Russland vordrangen. »Tartaros« heißt auf Griechisch so viel wie »die aus der Hölle kommen«. Wir hören, dass Kasan das Zentrum eines eigenen Khanats war, bis Iwan der Schreckliche die Stadt im 16. Jahrhundert einnahm, sie zerstörte und dann zu einem Bollwerk gegen die Angriffe aus dem Osten neu aufbauen ließ. Wir spazieren vom Sujumbike-Turm, dem Wahrzeichen der Millionenstadt, durch den weiß getünchten Kreml, der heute zum UNESCO-Welterbe gehört. Wir besuchen die uralte Maria-Verkündigungs-Kathedrale sowie die nur wenige Schritte entfernte neue Kul-Scharif-Moschee und hören, dass hier seit Jahrtausenden russisch-orthodoxe Christen und Muslime in direkter friedlicher Nachbarschaft leben. Später in der Fußgängerzone sehen wir neben modernen Hochhäusern klein wirkende Geschäftshäuser aus dem 19. Jahrhundert. Faszinierend sind die farbenfrohen Holzhäuser der alttatarischen Siedlung jenseits des Kaban-Sees. Während unseres gemeinsamen Mittagessens kosten wir von den Köstlichkeiten der tatarischen Küche. Wer möchte, fährt am späten Nachmittag optional mit einem Boot auf dem Kaban-See und betrachtet Kasan aus einer ganz anderen Perspektive. (F, M)
    10. Tag
    Kasan: Ausflug nach Bolgar
    Wer möchte, unternimmt heute einen optionalen Ausflug, der Sie in die große Vergangenheit der Tataren führen wird. Rund 140 Kilometer trennen Kasan und Bolgar, eine Stadt, die schon im 8. Jahrhundert gegründet wurde und bis in das 15. Jahrhundert Hauptstadt der Goldenen Horde war. Immerhin kontrollierte man den Handel auf der Wolga. Im Khanat von Kasan wurde die Stadt zu einem religiösen Zentrum des Islam, vielleicht der nördlichste Vorposten der Religion überhaupt. Iwan der Schreckliche zerstörte sie, Peter der Große stellte die Ruinen unter Schutz. Heute besuchen Sie ein UNESCO-Welterbe und stehen vor der erst vor wenigen Jahren neu erbauten weißen Moschee. 280 km (F)
    11. Tag
    Kasan: Inselstadt Swijaschsk
    Wir wissen, Kasan liegt an der Wolga. An der Mündung der Swijaga in den Strom begegnen wir erneut Zar Iwan. Er ließ im Kampf um das Khanat Kasan die hölzerne Festung errichten, die später in ein Kloster umfunktioniert wurde. Die heutige Inselstadt Swijaschsk enstand mit dem riesigen Stausee vor etwa hundert Jahren. Wir spazieren zur Dreifaltigkeitskirche, die unter Zar Iwan ohne einen einzigen Nagel gebaut wurde und an der wir noch immer die Einschläge der Zimmerleute erkennen können. Am späten Nachmittag nach Kasan zurückgekehrt, werden wir im Arysch Mae, einem Spezialitätengeschäft, zu einer Wodkaprobe erwartet. Wer mag, nimmt eine Flasche mit nach Hause. 120 km (F, M)
    12. Tag
    Abschied von Russland
    Voller neuer Eindrücke fliegen Sie zurück in die Heimat. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

    1. Tag: Ankunft in St. Petersburg

    Sie fliegen nach St. Petersburg. Nur kurz ist die Fahrt zu unserem verkehrsgünstig gelegenen Hotel. (A)

    2. Tag: Vom Venedig des Nordens zum Peterhof

    Unsere Stadtrundfahrt beginnt an der Peter-Pauls-Festung, der Keimzelle St. Petersburgs. Hier auf der Haseninsel gründete Zar Peter I. im Jahre 1703 sein Peterburg. In der gleichnamigen Kathedrale befindet sich die Begräbnisstätte der Zarendynastie der Romanows. Von der Wassili-Insel, neben den Rostra-Säulen, genießen wir einen der schönsten Blicke auf die prächtige, nach europäischen Vorbildern erbaute Stadt an der Newa. Wir fahren vom Schlossplatz aus, vorbei an der Admiralität zum Isaaksplatz, in dessen Mitte sich das Reiterstandbild des Zaren Nikolaus I. erhebt. An den Flüsschen Moika und Fontanka staunen wir über prachtvolle russische Adelspaläste, ehe wir von der Blutskirche mit ihren bunten Zwiebeltürmen zum belebten Newski-Prospekt kommen. Etwas mehr über Russland und seine Landschaften en miniature erfahren wir im Modelleisenbahnmuseum Grand Maket. Am Nachmittag stehen im Peterhof die planvollen Parkanlagen im Mittelpunkt des Interesses (optional für die Reisetermine 06.05. ─ 16.09.18). Wenn es das Wetter zulässt, legen Sie eine der Strecken zu der am Finnischen Meerbusen gelegenen Residenz mit einem Tragflächenboot, zurück. Ansonsten fahren Sie mit dem Bus. Vor dem prächtigen Schloss, die Ostsee im Blick, hören Sie, dass Zar Peter I. beschloss, hier eine prachtvolle Denkmalstadt in Erinnerung an den Sieg Russlands über die Schweden zu errichten. Und so erfreuen Sie sich an den unzähligen Springbrunnen und den berühmten Wasserspielen der Großen Kaskade mit den vergoldeten Figuren. 60 km (F, A)

    3. Tag: Alexander-Newski-Kloster und Eremitage

    Am Ende des Newski-Prospektes erwartet man uns im Alexander-Newski-Kloster, einem der wichtigsten Heiligtümer der russisch-orthodoxen Kirche. Aber erst einmal begeben wir uns zur »Nekropole der Kunst«. Wir staunen: auf den zum Kloster gehörenden Friedhöfen vergegenwärtigt sich die russische Kultur des 19. Jahrhunderts in den Grabdenkmälern von Tschaikowski und Dostojewski, Glinka und Mussorgski und vielen anderen. In einer der Kirchen können wir einem Gottesdienst beiwohnen. Und in der Restaurationswerkstatt für Goldstickerei staunen wir ob der filigranen Arbeit an den farbenfrohen Messgewändern. Am Nachmittag können Sie optional die Eremitage im Winterpalast besuchen, eines der schönsten und umfangreichsten Kunstmuseen der Welt. In den Mittelpunkt Ihrer Kunstbetrachtung stehen die Sammlungen westeuropäischer Malerei bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie erfreuen sich auch den Präsentationsräumen des Palastes, der von der Zarenfamilie während der langen Wintermonate bewohnt wurde. (F, M)

    4. Tag: Der Katharinenpalast in Puschkin

    Ein freier Vormittag! Wer möchte, spaziert über den Newski-Prospekt auf der Suche nach beliebten Souvenirs. Später fahren wir vor die Tore der Stadt in den kleinen Ort Puschkin. Inmitten des weitläufigen Parkes sehen wir ihn schon: den blau-weißen Katharinenpalast mit seinen goldenen Kuppeln. Wir können es kaum erwarten, durch die opulent gestalteten Zimmerfluchten zum legendären Bernsteinzimmer zu kommen. Um uns herum funkelt der Bernstein von dunkelrot bis zu goldgelb. Kaum zu glauben, dass dieser Raum bis 2003 nach alten Vorlagen rekonstruiert wurde! Und nach wie vor zieht das Bernsteinzimmer, ein Geschenk Friedrich Wilhelm I. an Peter den Großen, jeden Besucher in seinen Bann. Am Abend kosten wir in einem Restaurant russische Spezialitäten, zu denen ein Gläschen Wodka nicht fehlen darf. 80 km (F, A)

    5. Tag: Anreise nach Moskau

    Nun heißt es leider Abschied von St. Petersburg nehmen. Die Reise geht jedoch weiter. Sie fahren zum Flughafen und fliegen nach Moskau. Erste Eindrücke von der Größe der russischen Hauptstadt erhalten wir schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel. (F, A)

    6. Tag: Moskau: Hauptstadt Russlands

    Entdecken wir Moskau: bunt, lebendig und voller Gegensätze. Die russische Hauptstadt pendelt ständig zwischen den Extremen und sucht eine neue Identität in der Rückkehr zur Vergangenheit. Das spüren wir vor allem in der wieder aufgebauten Erlöserkathedrale. Wir betreten eine der größten Kirchen der Orthodoxie. Hinterlassenschaften der sozialistischen Zeit finden wir in vielen Bauwerken. So werden die Türmchen und Verzierungen der monumentalen Hochhäuser aus den 1950er Jahren als »Zuckerbäckerstil« bezeichnet. Auf den Sperlingsbergen halten wir vor einem dieser Gebäude ─ der riesigen Lomonossow-Universität. Von hier haben wir eine grandiose Aussicht über die weitläufige Millionenstadt. Spätestens jetzt nehmen wir auch die sich spiegelnden Fensterfronten der modernen Hochhäuser der modernen Moscow City wahr. Eine Oase der Ruhe in der Millionenstadt finden wir auf dem Gelände des Neujungfrauenklosters. Auf dem Friedhof hinter den schlichtweißen Mauern fanden neben Kosmonauten, Wissenschaftlern und Politikern auch viele Schriftsteller wie Nikolai Gogol und Anton Tschechow ihre letzte Ruhe. Den Höhepunkt heben wir uns bis zum Schluss auf: Wir spazieren über den Roten Platz vom renommierten Kaufhaus GUM zur gegenüberliegenden Basiliuskathedrale. (F, M)

    7. Tag: Moskau: Kloster Sergijew Possad

    Dieser Tag steht uns für eigene Unternehmungen in Moskau zur Verfügung. Optional können Sie an einem Ausflug nach Sergijew Possad (Sagorsk) teilnehmen. Sie fahren aus Moskau hinaus, um vor den Toren der Stadt das wichtigste religiöse Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche zu besuchen. Schon von Weitem zeichnen sich weiße Türmchen mit goldenen und blauen Zwiebelkuppeln am Horizont ab. Sie erfahren, dass das architektonische Ensemble des 1340 gegründeten Klosters nach dem Heiligen Sergios von Radonesch benannt ist, der beschloss als Mönch in Askese zu leben. Nach und nach bildete sich eine klösterliche Gemeinschaft, die zum Vorbild für das russisch-orthodoxe Mönchtum wurde. Sie sehen heute im lebendigen UNESCO-Welterbe Sergijew Possad ein Spiegelbild der russischen Architektur vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Gemeinsam mit Gläubigen aus dem ganzen Land haben auch Sie die Möglichkeit, an einem der fast pausenlos stattfindenden orthodoxen Gottesdienste in einer der Kirchen teilzunehmen. 140 km (F, A)

    8. Tag: Von Moskau nach Kasan

    Was wäre Moskau ohne den Kreml! Spüren wir auf dem über dem Ufer des Flusses Moskwa gelegenen Areal den Herzschlag Russlands! Hier empfingen die Zaren über Jahrhunderte Gesandtschaften aus aller Welt. Von hier aus organisierten sie Feldzüge zur Erweiterung des Reiches. Von Lenin bis Gorbatschow wurde vom Moskauer Kreml aus die Sowjetunion regiert und auch die heutige Staatsführung hat in den historischen Gebäuden ihren Sitz. Dieser optionale Ausflug beginnt in der Rüstkammer, der Schatzkammer der Zaren. Sie erwartet eine der schönsten Sammlungen von Kostbarkeiten aus aller Welt. Und so stehen Sie vor funkelnden Kronen, samtenen Thronsesseln und riesigen Kutschen. Später spazieren Sie zum Kathedralenplatz und besuchen eine der drei mit farbigen Fresken ausgestatteten Kirchen. Und Sie staunen über die gewaltige Glocke und riesige Zarenkanone, die beide aber auf Grund ihrer Größe nie zum praktischen Einsatz kamen. Am Abend fliegen wir nach Kasan. (F, M)

    9. Tag: Kasan, Hauptstadt Tatarstans

    Wir erkunden die Hauptstadt der Tataren: eigentlich kein netter Name für die Völker, die im 13. Jahrhundert mit und nach Dschingis Khan Richtung Russland vordrangen. »Tartaros« heißt auf Griechisch so viel wie »die aus der Hölle kommen«. Wir hören, dass Kasan das Zentrum eines eigenen Khanats war, bis Iwan der Schreckliche die Stadt im 16. Jahrhundert einnahm, sie zerstörte und dann zu einem Bollwerk gegen die Angriffe aus dem Osten neu aufbauen ließ. Wir spazieren vom Sujumbike-Turm, dem Wahrzeichen der Millionenstadt, durch den weiß getünchten Kreml, der heute zum UNESCO-Welterbe gehört. Wir besuchen die uralte Maria-Verkündigungs-Kathedrale sowie die nur wenige Schritte entfernte neue Kul-Scharif-Moschee und hören, dass hier seit Jahrtausenden russisch-orthodoxe Christen und Muslime in direkter friedlicher Nachbarschaft leben. Später in der Fußgängerzone sehen wir neben modernen Hochhäusern klein wirkende Geschäftshäuser aus dem 19. Jahrhundert. Faszinierend sind die farbenfrohen Holzhäuser der alttatarischen Siedlung jenseits des Kaban-Sees. Während unseres gemeinsamen Mittagessens kosten wir von den Köstlichkeiten der tatarischen Küche. Wer möchte, fährt am späten Nachmittag optional mit einem Boot auf dem Kaban-See und betrachtet Kasan aus einer ganz anderen Perspektive. (F, M)

    10. Tag: Kasan: Ausflug nach Bolgar

    Wer möchte, unternimmt heute einen optionalen Ausflug, der Sie in die große Vergangenheit der Tataren führen wird. Rund 140 Kilometer trennen Kasan und Bolgar, eine Stadt, die schon im 8. Jahrhundert gegründet wurde und bis in das 15. Jahrhundert Hauptstadt der Goldenen Horde war. Immerhin kontrollierte man den Handel auf der Wolga. Im Khanat von Kasan wurde die Stadt zu einem religiösen Zentrum des Islam, vielleicht der nördlichste Vorposten der Religion überhaupt. Iwan der Schreckliche zerstörte sie, Peter der Große stellte die Ruinen unter Schutz. Heute besuchen Sie ein UNESCO-Welterbe und stehen vor der erst vor wenigen Jahren neu erbauten weißen Moschee. 280 km (F)

    11. Tag: Kasan: Inselstadt Swijaschsk

    Wir wissen, Kasan liegt an der Wolga. An der Mündung der Swijaga in den Strom begegnen wir erneut Zar Iwan. Er ließ im Kampf um das Khanat Kasan die hölzerne Festung errichten, die später in ein Kloster umfunktioniert wurde. Die heutige Inselstadt Swijaschsk enstand mit dem riesigen Stausee vor etwa hundert Jahren. Wir spazieren zur Dreifaltigkeitskirche, die unter Zar Iwan ohne einen einzigen Nagel gebaut wurde und an der wir noch immer die Einschläge der Zimmerleute erkennen können. Am späten Nachmittag nach Kasan zurückgekehrt, werden wir im Arysch Mae, einem Spezialitätengeschäft, zu einer Wodkaprobe erwartet. Wer mag, nimmt eine Flasche mit nach Hause. 120 km (F, M)

    12. Tag: Abschied von Russland

    Voller neuer Eindrücke fliegen Sie zurück in die Heimat. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

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    Termine und Preise 2018 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Aeroflot (SU) ab Frankfurt oder eigene Anreise (E).

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Leistungen, die überzeugen

    • Zug zum Flug *
    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis St. Petersburg/ab Kasan*
    • Inlandsflüge in der Economy-Class*
    • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
    • Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
    • Transfers am An- und Abreisetag*
    • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
    • Höhepunkte Ihrer Reise:
      • In der Kathedrale der Peter-Pauls-Festung
      • Moskau: Roter Platz und Kaufhaus GUM
      • UNESCO-Welterbe: Kreml von Kasan
    • Besichtigungen mit Audio-System
    • Alle Eintrittsgelder
    • 11 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 11x Frühstück, 5x Mittagessen, 5x Abendessen
    • Essen mit russischen und tatarischen Spezialitäten
    • Ausgewählte Reiseliteratur
    * bei Eigenanreise nicht inklusive

    Mehr Erlebnis

    Teilnehmerzahl mind. 2 Personen. Preis p. P.

    Sergijew Possad (3. Tag) € 65
    Kreml mit Schatzkammer (4. Tag)¹ € 65
    Bootsfahrt (5. Tag) € 15
    Bolgar (6.Tag) € 160

    ¹ Dieser Ausflug ist nicht nachträglich vor Ort buchbar.

    Mehr Komfort und Service

    Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse € 74
    Visum für dt. Staatsbürger € 85

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Moskau 3 Katerina City
    Kasan 4 Relita

    Hotel Katerina City

    Das Hotel befindet sich im Stadtzentrum, wenige Gehminuten von der Metrostation Paveletskaya entfernt. Es bietet seinen Gästen Restaurant, Bar und Fitnesscenter. Die 120 klimatisierten Hotelzimmer verfügen über Dusche/WC, Föhn, Sat-TV, kostenfreie Minibar und kostenloses WLAN.

    Weitere Informationen

    Sie haben die Möglichkeit, Ihre Reise um “St. Petersburg kompakt” zu ergänzen - wählen Sie einfach die Kombination “St. Petersburg, Moskau und Kasan” unter www.gebeco.de unter der Reisenummer 2190011

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    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Einreise für Österreicher

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Einreise für Schweizer

    Visum ist notwendig. Dazu ist u.a. erforderlich:

    - der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

    - ein visa support letter des russischen Reiseveranstalters

    - der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung

    Landesdaten

    Lage

    Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).

    Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.

    Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.

    Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.

    Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.

    Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)

    Verwaltungsstruktur:

    21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya

    9 Regionen (“kray”)

    46 Verwaltungsregionen (“oblast”)

    2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)

    1 autonome Region

    4 autonome Bezirke

    Einwohner

    Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.

    Städte:

    Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen

    St. Petersburg ca. 4,8 Millionen

    Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen

    Jekatarinburg ca. 1,3 Millionen

    Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen

    Samara ca. 1,2 Millionen

    Omsk ca. 1,2 Millionen

    Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen

    Ufa ca. 1,1 Million

    Kasan ca. 1,1 Millionen

    Rostow am Don ca. 1,1 Millionen

    Wolgograd ca. 1 Million

    Perm ca. 991.500

    Krasnojarsk ca. 973.900

    Saratow ca. 837.800

    Wladiwostock ca. 592.100

    Sprache

    Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.

    Zeitverschiebung

    In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).

    Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.

    Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.

    KALININGRADER ZEIT +1 Stunde

    Kaliningrad und Region

    MOSKAUER ZEIT +2 Stunden

    Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)

    Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch

    Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien

    Autonomer Kreis der Nenzen

    SAMARAER ZEIT +3 Stunden

    Region: Samara

    Republik: Udmurtien

    JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden

    Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk

    Republik: Baschkortostan (Baschkirien)

    Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen

    OMSKER ZEIT +5 Stunden

    Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk

    Republik: Altai

    KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden

    Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo

    Republiken: Tuwa - Chakassien

    IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden

    Regionen: Transbaikalien - Irkutsk

    Republik: Burjatien

    JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden

    Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise

    Region: Amur

    WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden

    Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin

    Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski

    Jüdische Autonome Oblast

    SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden

    Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero

    KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden

    Region Kamtschatka

    Autonomer Kreis der Tschuktschen

    Stromspannung

    In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.

    Telefon/Post

    Post

    Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.

    NOTRUFNUMMER: 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .ru

    Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.

    Feiertage

    1. Januar (Neujahrstag) sowie vom 2. bis zum 8. Januar (Neujahrsfeiertage)

    23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes)

    8. März (Internationaler Frauentag)

    1. Mai (Tag der Arbeit)

    9. Mai (Tag des Sieges)

    12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität)

    4. November (Tag der nationalen Einheit)

    Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)

    Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.

    Im Jahr 2017 sind daher der 24. Februar und der 8. Mai arbeitsfrei.

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);

    Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;

    Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;

    Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;

    Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.

    Kleidung

    Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

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