China und Taiwan – zwei Seiten, ein China

Die Reise

Können Reisen die Welt verändern? Wohl kaum. Was sie aber verändern können, ist unseren Blick auf die Welt. Es gibt viele Beispiele dafür, wie unterschiedlich die Perspektiven auf ein und dasselbe Land sein können. Nehmen wir China und Taiwan. Zwischen beiden gibt es zwar viele Unterschiede, aber mindestens ebenso viele Gemeinsamkeiten. Durch diese gelungene Reisekombination haben wir die Möglichkeit, uns selbst ein Bild zu machen und einen differenzierteren Blick auf China zu wagen. Welches Ansehen genießt Dr. Sun Yat-sen, Revolutionär und erster Präsident Chinas? Welche Rolle spielen die Soong-Schwestern? Wie können wir „Greater China“ verstehen? Auf dieser Reise werden wir Beeindruckendes und Grandioses sehen und uns mit den unterschiedlichsten Menschen hüben wie drüben austauschen, denn das lässt uns Brücken bauen und Verständnis entwickeln.

Die Auseinandersetzung mit dem chinesischen Kulturraum, dem so genannten „Greater China“ war schon immer eine besonders spannende Angelegenheit. Was trennt, was verbindet und wie geht es weiter mit Taiwan? Wir werden diesen und anderen spannenden Fragen nachgehen, um Antworten zu erhalten, die uns helfen, Brücken des Verständnisses entstehen zu lassen. Und die grandiosen Bauwerke der Vergangenheit und Gegenwart werden wir auch nicht auslassen.

Vereinigender Dr. Sun Yat-sen

Faszinierend und ein bisschen unwirklich wirkt Shanghai, während man sich dem Stadtkern mit der Magnetschwebebahn nähert. Die Nachmittagssonne setzt das trendige Viertel Xintiandi perfekt in Szene und verführt dazu, sich mit der berühmten Shanghaier Küche vertraut zu machen. Zwischen Moderne und Tradition begegnen einem buddhistische Tempel, christliche Kirchen und sogar eine Synagoge, man sieht gigantische Kaufhäuser und winzige Garküchen und sich zügig fortbewegende Menschenströme. In einem Winkel dieser Metropole liegt das ehemalige Wohnhaus von Dr. Sun Yat-sen, dem einzigen chinesischen Politiker, dessen Ansehen gleichermaßen in China und Taiwan bis heute hoch geschätzt wird. Chinesen verehren ihn als Wegbereiter des Sozialismus, Taiwanesen hingegen sehen in ihm den Vater ihrer Republik. Sein Kampf um Frieden, Freiheit und Gleichheit war und ist es, der beide Seiten für sich vereint. Hier, am Standort der früheren französischen Konzession, darf der Besucher durch die Gemächer des Revolutionärs spazieren. Bücher, Bilder, Karten und Erinnerungsstücke an die Militärzeit geben einen Blick in das bewegte Leben dieses Mannes preis.


Zur Dr. Tigges Studienreise

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