Drehscheibe der Völker und Kulturen

Die Reise

Die Traditionen eines Volkes leben in seinen Erzählungen und Legenden. Und Iraner sind seit jeher begnadete Geschichtenerzähler. Davon möchte ich Sie während dieser besonderen Reise überzeugen, bei der wir die Schönheit des Irans nicht nur mit den Augen sehen. Wir werden sie durch die Worte und alten Dichtungen, aber auch durch die gastfreundlichen Menschen kennenlernen.

Persien – seit 1979 die Islamische Republik Iran, ist seit jeher eine der großen Drehscheiben der Völker und Kulturen. Seit rund 7.000 Jahren ist das Land intensiv in das stetige „Geben und Nehmen“ der zahlreichen Gesellschaften im Orient eingebunden. Einerseits ist es Quell bedeutender zivilisatorischer Errungenschaften, andererseits Durchgangsgebiet für die Handelsströme zwischen Ost und West. Davon zeugen wie kaum irgendwo sonst glanzvolle Monumente und nicht weniger die neugierigen Menschen.


Dichtkunst und kultureller Austausch auf der persisischen Seidenstraße

Shiraz liegt auf der persischen Seidenstraße auf rund 1.600 Meter Höhe. Gerade dort stand einst die Wiege der altpersischen Großkönige. Hier wurden einst wunderschöne Gärten angelegt und Mystik wie Dichtkunst gefördert. Einer der wichtigsten Vertreter der persischen Literatur war der in Shiraz geborene Saadi, der mit dem Golestan, dem „Rosengarten“, eine der wichtigsten Gedichtsammlungen des Orients schuf. Ebenso bis in die Gegenwart beliebt: der berühmteste Schülers des Saadi, den schon Goethe als einen Seelenverwandten erkannte und überschwänglich pries: Hafi. Legendäre Handelswege wie die Seidenstraße standen auch in der Vergangenheit schon nicht nur für den kulturellen Austausch über Grenzen hinweg, sondern beflügelten auch kritische Geister. Diese Vielschichtigkeit läßt sich auch heute noch beim Reisen auf der Seidenstraße erleben.


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