Der Mekong als zentraler Handelsweg Südostasiens

Die Reise

Dies ist eine Reise, die vielfältiger und spannender nicht sein könnte. Vier Länder und ein Strom erwarten uns. Wir bereisen den mächtigen Mekong, seit Jahrhunderten der bedeutendste Handelsweg Südostasiens. Unser erfahrener Studienreiseleiter kennt die Region seit 30 Jahren. Gemeinsam mit ihm finden wir bei dieser Reise die Seele Südostasiens.

Der Mekong ist die Schlagader Südostasiens. Der mächtige Strom entspringt in Tibet und bahnt sich seinen Weg durch sechs Länder, bevor er in das Südchinesische Meer mündet. Mit einer Länge von rund 4.700 Kilometer ist der Mekong mehr als nur ein Fluss. Entlang seiner Ufer und in seinem Einzugsgebiet leben Millionen von Menschen, für die der Mekong seit jeher Wasserspender, Nahrungsquelle, Wohnstätte und auch Handelsweg ist. Gemeinsam erleben wir den Fluss zwischen gestern und morgen und unternehmen eine Reise, wie es sie so kein zweites Mal gibt.

Menschen und Handel am Mekong

Er entspringt irgendwo im Hochland Tibets und beginnt seine rund 4.700 Kilometer lange Reise ins Südchinesische Meer auf rund 5.200 Metern Höhe. Wenn wir den Mekong Lebensader Südostasiens nennen, trifft es die Sache gleich in mehreren Hinsichten. Ohne das lebensspendende Gewässer hätte es keine Hochkulturen an seinen Ufern gegeben. Nicht das Reich von Funan im Mekong-Delta, nicht das der Champa, auch nicht das der Mon, der Thai oder Khmer. Der Mekong ist zwar schiffbar, aber nicht durchgehend. Deshalb fahren die Händler mit ihren Booten häufig nur bis zur nächsten Stadt oder dem nächsten schwimmenden Markt, um ihre Waren zu verkaufen. Oder sie kreuzen den Fluss nur, um Waren über Ländergrenzen zu verbringen, wie im Goldenen Dreieck zwischen Myanmar, Laos und Thailand. Dutzende von Staudämmen sind in China, Laos und Thailand geplant, Wasserkraftwerke sollen Millionen Menschen mit sauberer Elektrizität versorgen.



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