Usbekistan –Herz der Seidenstraße

Usbekistan –Herz der Seidenstraße

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Wenn das Staunen nicht enden will. Eine Rundreise durch Usbekistan

Welch ein Land für ein orientalisches Schauspiel par excellence! Allein der Klang der Städtenamen entlang der Route dieser Rundreise in Usbekistan verheißt bereits Einzigartiges. Chiwa – Samarkand – Buchara: Ohne je dort gewesen zu sein, erscheint vor dem geistigen Auge das bunte Treiben auf den Basaren, das Zusammentreffen der Kulturen in den Karawansereien und die Ernsthaftigkeit der Unterweisungen in den Schatten spendenden Innenhöfen hunderter Medresen. Die Fruchtbarkeit des Fergana-Tals war immer schon sprichwörtlich und die Keramik und Seide aus der am dichtesten besiedelten Region des Landes waren beliebte Produkte, seit man den Handel mit anderen Völkern entdeckte. Eine Rundreise in Usbekistan präsentiert jedem Gast eine prächtig museale Anmutung architektonischer Kleinode, ohne jedoch ein Museum zu sein. Und allzu einfach taucht man ein in einen gastfreundlichen, entspannten Alltag einer Kultur, die seit mehr als 2.500 Jahren das Multikulturelle atmet und die Normalität des Nebeneinanders der Völker formuliert.

Taschkent – die Hauptstadt als Symbol für die Unabhängigkeit

Rundreise Usbekistan Taschkent PlatzTaschkent: Fast immer bei einer Rundreise durch Usbekistan ist die 1966 durch ein Erdbeben beinahe vollständig seiner historischen Substanz beraubten Stadt das Einfallstor. Schon früh wurde sie zur Hauptstadt der Sowjetrepublik Turkestan. Doch seit kurzer Zeit zeigt sich hier das neue usbekische Selbstbewusstsein. Beinahe komplett ist das Kyrillische hinter das lateinisch geschriebene Usbekisch zurückgetreten. Von allen Städten des Landes ist Taschkent sicher die modernste, und doch findet sich im hiesigen Museum der älteste bekannte Koran. Neue Stadtviertel mit gelungener Architektur erfahren ihre Auflockerung durch gepflegte Grünanlagen, und gern auch schon am Mittag sitzt man im Schatten beim Essen und lässt dabei die Wodka-Flasche kreisen. Und um es allen recht zu machen, nennt man diesen beschwichtigend „Kartoffeltee“. Spätestens hier bei dieser Beobachtung auf einer Rundreise durch Usbekistan werfen wir viele Klischees über Bord. Rund 90 Prozent der Usbeken sind sunnitische Muslime, doch Verschleierung ist unüblich. Das Miteinander der Geschlechter im Alltag ist um Vieles entspannter, als man es vielleicht in der arabischen Welt erlebt hat. Und doch sind die Traditionen intakt. Respekt und Höflichkeit vor allen Mitmenschen machen das Miteinander während einer Rundreise in Usbekistan zu einem Erlebnis voller Gastfreundschaft, und schnell fühlt sich jeder Besucher in einer Atmosphäre gelassener Freundlichkeit zu Hause.

Europa nennt ihn Tamerlan

Rundreise Usbekistan Timur StatueTimur wird auch "der Lahme" genannt. 1941 wurde er von sowjetischen Wissenschaftlern exhumiert. Ein Bein aufgrund von Knochentuberkulose gelähmt, Verwachsungen an der rechten Schulter und eine unbewegliche Hand als Folge eines Pfeilschusses. Auf einer Rundreise durch Usbekistan wird uns die Geschichte dieses offenbar schwer gezeichneten Mannes nicht mehr loslassen. Zwischen den Jahren 1391 und1401 eroberte er beinahe ganz Zentralasien, rieb die mongolischen Horden an der Wolga auf und machte sich Delhi, Damaskus und Bagdad untertan. Warum er, nachdem er 1402 dem osmanischen Heer eine der schwersten Niederlagen beigebracht hatte, nicht weiter gegen das christliche Konstantinopel vorgerückt ist, bleibt unbekannt. Die Geschichte Europas wäre sicher anders verlaufen. Und was treibt diesen, als Schlächter verschrienen, fast Blinden an, im Jahre 1405 gegen China zu Felde zu ziehen? Sicher ist nur: Während des Winterlagers säuft er sich zu Tode – und hatte es zu dem Zeitpunkt gerade mal bis Kasachstan geschafft.

Samarkand – oder: prachtvoll auferstanden aus Ruinen

So alt wie Rom oder Athen, war Samarkand um 1370 das Zentrum Asiens. Alexander der Große wie auch Dschingis Khan hatten um die Stadt gekämpft, und Timur machte sie zur Hauptstadt seines Reiches. Und so errichtete man auch hier seine Grabstätte Gur-e Amir, deren imposanter Pracht sich kein Besucher entziehen kann.  Rundreise Usbekistan SamarkantAber die Vergänglichkeit schien allgegenwärtig. Man war so sehr an die Zerstörungen durch Kriege gewöhnt, dass sogar die berühmtesten Gebäude in aller Schnelle und hierdurch bedingt schlampig gebaut wurden. Die größte und prächtigste Moschee des Ostens sollte die Bibi Khanum werden. Entscheiden Sie auf dieser Rundreise in Usbekistan, ob dies gelang. Von unterhalb weht schon der Schaschlik-Duft herüber. Der Basar ist ein Dauerfeuer für die Sinne: Sesam ist noch schnell erkannt, aber dass sich hinter dem Blassgrün gemahlene Bambusblätter verbergen, wird uns wahrscheinlich nur ein kundiger Reiseleiter erläutern können. Ordentlich aufgetürmt empfangen uns Kaskaden von Obst und Gemüse. Falls für den Abtransport noch eine Plastikwanne fehlt: Gleich nebenan wird man fündig. Nur ein kurzer Weg über die Straße und eine der faszinierendsten Nekropolen Zentralasiens glänzt mit ihren Majolika-Kacheln in der Sonne. Dieser Friedhof mit seinen Mausoleen timuridischer Adliger hat nichts, was Trauer vermitteln würde. "Pracht" wäre ein zu oberflächlicher Begriff bei der Beschreibung eines architektonischen Ensembles, welches jeden Besucher erst einmal nur der sprachlosen Bewunderung überlässt. Keine Rundreise in Usbekistan wäre komplett, wenn man die Magie dieses Ortes nicht gefühlt hat. Naheliegend scheint, dass die zeitlose Ästhetik dieses Ortes nur in der Phantasie übertroffen werden kann. Und dann stehen wir auf dem Registan-Platz. Und die Frage, ob dies wirklich der schönste Platz der Welt ist, erscheint völlig überflüssig, weil längst beantwortet. An diesem Ort fragt man nicht mehr – dieser Ort ist die Antwort.

Buchara oder Chiwa – wohin verirrt sich meine Seele

Mit dem Durchschreiten des Tors Chor Minor betreten wir einen Teil der Altstadt, in dem es uns nicht einmal erstaunen würde, wenn die Märchenfigur des Kleinen Muck hinter einem der Pfeiler hervorlugen würde. Der sorgsam definierte Begriff "Kitsch" greift nicht mehr. Es ist einfach zu echt. Zu unvermittelt. Zu sehr 1.001 Nacht. Rundreise Usbekistan BucharaBuchara erfüllt jedes orientalische Klischee. Und wir genießen es. Die massive Festung fasziniert ebenso wie die filigrane Architektur des Samaniden-Mausoleums. Lustvolles Bummeln lässt den Tag hier perfekt werden. Und weiter führt diese Rundreise in Usbekistan durch die Wüste Kyzil Kum. Hier bleibt jede Romantik außen vor. Hier ist nichts pittoresk. Wüstenlandschaft in ihrer kompromisslosen Form. Umso angenehmer die Umarmung durch Chiwas gewaltige Stadtmauer. Perfekt restauriert, gibt es kaum eine Oase, die einem die Atmosphäre der Seidenstraße näherbringt. Der Spaziergang vom Palast Toza Bog im fahlen Mondlicht durch die Gassen und über die Plätze zu unserem Hotel ist ein bleibendes Erlebnis auf dieser Rundreise in Usbekistan. Ein Land, in dem man das Unerwartete erwarten darf.

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