Montenegro – kleines Land ganz groß

Es ist zwar einer der kleinsten Staaten in ganz Europa, aber gerade deshalb ist es das perfekte Reiseziel für eine Rundreise, die Land und Leute miteinander kombiniert. Dichte Wälder, tiefe Schluchten, einzigartige Weltkulturerbe und kristallklares Wasser an bezaubernden Buchten – das alles und noch viel mehr macht Montenegro aus. Egal ob Aktivurlauber, Abenteurer oder Strandliebhaber, für jeden hat Montenegro etwas passendes parat! Kommen Sie mit auf eine kleine Rundreise durch Montenegro: Wir führen Sie durch die engen Gassen der Altstädte, erklimmen mit Ihnen die höchsten Gipfel, genießen die fantastischen Aussichten und erkunden den südlichsten Fjord Europas.

Für die Naturliebhaber

Montenegros Nationalparks sind für ihre Unberührtheit und Artenvielfalt bekannt. Uns erwarten malerische Buchten, einsame Seen, schroffe Berge, zauberhafte Wälder und wilde Schluchten.

Im Norden Montenegros befindet sich der knapp 400 Quadratkilometer große Durmitor Nationalpark, der ganzjährig einen Besuch wert ist, da er sich im Sommer ideal zum Wandern und Bergsteigen und im Winter perfekt für Wintersport eignet. Wir genießen auf dem höchsten Gipfel Montenegros, dem 2530 Meter hohen Bobotoy Kuk, die frische Morgenluft und vergessen all unsere Sorgen. Ein weiteres Highlight, das wir nicht verpassen dürfen: Die tiefste Schlucht Europas! Die Tara Schlucht macht ihrem Ruf nämlich alle Ehre, denn sie ist über 1300 Meter tief und gehört sogar mit zu den größten Schluchten der Welt. Ein phänomenaler Anblick, der sich definitiv sehen lassen kann!

Der Lovcen Nationalpark bietet kulturhistorische Denkmäler, eine überwältigende Vielfalt der Flora und Fauna und eine sensationelle Berglandschaft. Plätschernde Bäche, gigantische Baumriesen und frische Bergluft begleiten unsere Wanderung durch den Park zu den Aussichtsplattformen mit ausgezeichneten Panoramablicken. Hier können wir die Aussicht auf dem höchstgelegenen Grabtempel der Welt, in 1660 Meter Höhe, genießen – dem Mausoleum des montenegrinischen Dichters und Erzbischofs Petar II Petrović Njegoš. Den überwältigenden Ausblick auf die umliegende Küstenlandschaft und das glasklare Wasser der Adria werden Sie so schnell nicht wieder vergessen.

Schließlich lassen wir uns vom Skadarsko Jezero Nationalpark verzaubern. Der im Sonnenlicht schimmernde Skutarisee wächst nach der Winterschmelze auf die Größe des Gardasees heran und wird somit zum zweitgrößten See Südeuropas. Der Nationalpark ist eines der größten Vogelschutzgebiete Europas. Mit etwas Glück lassen sich hier einige der letzten Pelikane sehen. Auch Störche, Reiher, Adler und Falken haben hier ihr geschütztes Refugium, rund um die steilen Berge und das türkisfarbene Wasser mit einem Teppich aus schwimmenden Seerosen, gefunden.

Verzaubernde UNESCO Weltnatur- und Kulturerbstätte Kotor

Eine der schönsten Meeresbuchten der Welt und der einzige Fjord im Mittelmeer ist die UNESCO Weltnatur- und Kulturerbstätte Kotor. Inmitten der Bucht liegt die Klosterinsel Gospa od Škrpjela. Diese wurde durch ein Bollwerk von Felsen und alte gesunkene Schiffe, die mit Steinen beladen waren, künstlich geschaffen. Auch heute noch gibt es dort die Tradition des Felsenwerfens. Jedes Jahr am 22. Juli findet das sogenannte Fašinada statt, in dem die Einheimischen Steine in das Meer werfen, um so die Inselfläche zu vergrößern. Am Ende der Bucht wartet die kleine mittelalterliche Handels- und Hafenstadt Kotor auf uns, die von ihrer berühmten Stadtmauer umgeben ist. Die kleinen Strände werden von Palmen und Oleander umarmt, während sich die Felshänge im smaragdgrünen Wasser spiegeln. Zu den bekanntesten Bauwerken der Altstadt gehört die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale, die sogar als schönste Kirche Montenegros bezeichnet wird. Hier werden die Reliquien des Schutzpatrons der Stadt, des heiligen Tryphon, aufbewahrt. Wussten Sie, dass der älteste Teil der Kirche aus dem Jahr 1166 stammt?

Spektakuläres Bar: Die höchste Eisenbahnbrücke Europas

Am Fuße des Rumija Gebirges, umgeben von Obstgärten und Olivenhainen, liegt die heute verlassene Altstadt Bar mit ihrem bedeutenden Seehafen. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind hier der Handel und der Tourismus. Hier können wir den Ölmühlen dabei zusehen, wie sie das „flüssige Gold“ produzieren. Aber noch etwas sollten wir uns hier auf keinen Fall entgehen lassen: das Mala-Rijeka-Viadukt. Eine der spektakulärsten Bahnstrecken überhaupt, denn diese führt über die höchste Eisenbahnbrücke Europas. Die Brücke ist knapp 200 Meter hoch und 500 Meter lang und führt von Belgrad nach Bar. Werfen Sie hier doch einmal einen Blick hinunter in die Moraca Schlucht!

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