Während dieser Reise können Sie an den glasklaren Seen in Masuren und an den Sandstränden der Bernsteinküste spazieren. Sie besuchen die Malbork, den einstigen Sitz des deutschen Ordens und durchstreifen die Gassen der alten Hansestadt Danzig. Und wer möchte, erklimmt die höchsten Wanderdünen Osteuropas. Eine Reise nicht nur für Naturfreunde!
- Schiffahrt auf dem Oberländer Kanal
- Am frischen Haff und in der Malbork
- Ein ganzer Tag in Danzig
Leistungen, die überzeugen
- Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Warschau/ab Danzig
- Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
- Rundreise/Ausflüge im komfortablen Reisebus
- 7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 7x Frühstück, 5x Abendessen
Ihr Gebeco Mehr-Wert
- Deutsch sprechende Gebeco-Reiseleitung
- Zug zum Flug
- Stakenkahnfahrt auf der Krutynia
- Bootsfahrt über die Rollberge am Oberländer Kanal
- Besichtigung der Malbork (Marienburg)
- Abendessen am Lagerfeuer am 3. Tag
- Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
- Gebeco-Reiseinformationen
- Reiseliteratur
1. Tag: Anreise nach Warschau
Sie fliegen nach Warschau (Warszawa). Noch am Abend spazieren Sie mit Ihrem Reiseleiter durch das Zentrum der polnischen Hauptstadt. Sie stehen vor dem Palast des Staatspräsidenten und sehen nur wenige hundert Meter weiter hinter der Sigismundsäule das Warschauer Königsschloss. Und hier beginnt die Altstadt, auf deren Marktplatz sich an warmen Sommerabenden Jung und Alt treffen. (A)
2. Tag: Warszawa - Mikolajki
Nur wenige Stunden dauert die Fahrt von Warschau nach Masuren (Mazury) , in den südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens, heute im Nord-Osten Polens gelegen. Sie erreichen das Land der 3.000 Seen, eine der letzten naturnahen Regionen Europas. Mischwälder und Wildwiesen, die klaren tiefe Seen und zahlreiche Flüsse, Teiche und Sümpfe bieten einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Am ursprünglichsten ist Masuren in der Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet in Ostpreußen. Um Wojnowo (Eckertsdorf) sehen Sie typisch russische Holzhäuser und eine Klosterkirche mit Zwiebeltürmen. Hier wurden im 19. Jh. die Philipponen angesiedelt, Altgläubige, die aufgrund ihres orthodoxen Glaubens Russland verlassen mussten. Wenige Kilometer weiter, in einem historischen Gebäude, das von Sztynort (Steinort), dem ehemaligen Stammort der Grafen Lehndorff, in die Johannisburger Heide versetzt wurde, besuchen Sie den Salon Marion Dönhoff. Er ist kein Museum, sondern ganz im Sinne der großen deutschen Verlegerin ein Ort der Begegnung. Besucher können in Büchern blättern oder Texte der Gräfin hören. Zum Abschluss des Tages unternehmen Sie eine Stakenkahnfahrt auf der romantischen Krutynia. 280 km (F, A)
3. Tag: Mikolajki: Naturlandschaft Masuren
Sie fahren nach Swieta Lipka (Heiligelinde). Berühmt wurde dieser Ort, der alljährlich Tausende von Besuchern anzieht, durch seine barocke Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die sich auf einer Waldlichtung erhebt. Sie hören von Sagen und Wundern, die sich um Unsere Liebe Frau von Heilige Linde ranken und lauschen einem kleinen Zwischenspiel auf der kunstvollen Orgel. Ganz anders ist der zweite Besichtigungspunkt dieses Tages: bei Ketrzyn (Rastenburg) befindet sich die »Wolfsschanze« mit einer Gedenkstätte zum 20. August 1944. Nach einem Stopp in Steinort (Sztynort), dem einstmals schönsten Besitz in Ostpreußen, bummeln Sie durch die masurische Sommerhauptstadt Mikolajki (Nikolaiken) am Sniadwy-See (Spirding-See). Der Tag klingt mit einem Abendessen am Lagerfeuer aus. 150 km (F, A)
4. Tag: Nikolaiken - Frombork
Sie verlassen Masuren und kommen in das Ermland. Hier erwartet Sie ein Wunder der Technik: mit dem Schiff erreichen Sie durch den Druzno-See (Drausensee) den Mitte des 19. Jh. erbauten Oberländer Kanal (Kanal Elblaski). Dabei passieren Sie einige der »geneigten Ebenen«, rollen über kleine Berge und können mit ein wenig Glück Wasservögel aus der Nähe beobachten. Weiter geht es an das Frische Haff. In Frombork (Frauenburg) in der weithin sichtbaren Kathedrale erfahren Sie aus dem Leben des Nikolaus Kopernikus, der hier als Domherr wirkte. 280 km (F, A)
5. Tag: Frombork - Gdansk
Nicht weit von Elblag befindet sich die Malbork (Marienburg), die eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden ist. Seit 1280 war die Burg dessen Konventsitz, im 14. und 15. Jahrhundert residierte hier der Großmeister. Die imposante Anlage aus rotem Backstein gilt heute als die größte mittelalterliche Festung in Europa. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ständig vergrößert, aber auch mehrmals zerstört, geplündert und immer wieder aufgebaut. Sie erreichen nach kurzer Fahrt die Danziger Bucht und kommen nach Sopot (Zoppot), in den polnischen Badeort an der Ostsee mit einem langen, weißen Sandstrand. Sie bummeln über die weiß getünchte Mole und können sich an den schön restaurierten Villen in der typischen Bäderarchitektur erfreuen. Und dann beziehen Sie Ihr Hotel am Rande der Danziger Altstadt. 125 km (F, A)
6. Tag: Danzig: Perle der Ostsee
Wenn Polens König nach Danzig reiste, gelangte er durch das Hohe Tor ins Stadtzentrum. Auch Sie werden während Ihrer Stadtführung von dort über die Langgasse und den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen zum Artushof spazieren. Hier ist das architektonische Erbe der Hanse unübersehbar, trafen sich doch gerade hier die Kaufleute der Stadt zu Geschäften, aber auch zu Feiern. Am Grünen Tor, das sich zum Wasser hin öffnet, sehen Sie die Lange Brücke über die Motlawa (Mottlau) und das Wahrzeichen der Stadt, das Krantor. Die vornehme Frauengasse mit ihren ganz eigenen Terrassen vor den Häusern führt zur Marienkirche, der größten Backsteinkirche der Welt. Wie wäre es am freien Nachmittag mit einem Besuch im Nationalmuseum? Hier hängt Memlings Tryptichon »Das jüngste Gericht«, dessen kuriose Geschichte sogar zu diplomatischen Verwicklungen führte. (F)
7. Tag: Danzig: Wanderdünen der Kaschubei
Dieser Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen in der Dreistadt zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, an einem Tagesausflug zu den Wanderdünen von Leba und in die Kaschubische Schweiz teilzunehmen (optional). Das landschaftlich reizvolle Gebiet, welches von der slawischen Volksgruppe der Kaschuben bewohnt wird, wird von kleinen, steilen Hügeln, tiefen Seen, dichten Wäldern und der tosenden Brandung des Meeres an den Steilküsten bestimmt. In der Nähe von Leba befindet sich der Slowinzische Nationalpark, in dem sichelförmige, bis zu 50 m hohe Wanderdünen alles begraben, was sich ihnen in den Weg stellt. Nach einer kleinen Wanderung durch die »polnische Sahara« fahren Sie in den reizvollen Ort Krokowa (Krockow), wo sich im restaurierten Schloss der Familie Krockow eine europäische Begegnungsstätte befindet. Ein traditionell-deftiges kaschubisches Essen beschließt den letzten Tag Ihrer Reise. 240 km (F)
8. Tag: Abschied von Polen
Erlebnisreiche Tage liegen hinter Ihnen. Sie fliegen von Danzig aus zurück zu Ihrem Ausgangsflughafen. Vielleicht möchten Sie Ihren Urlaub an der Danziger Bucht um einige Tage verlängern? (F)
Fahrplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Termine und Preise 2012 in ¤
Pro Person im Doppelzimmer mit LOT Polish Airlines bzw. Lufthansa (LH) ab München oder ohne Flug (E)
Aufpreis Einzelzimmer in ¤
Abflugorte und Aufpreise
Preis pro Person ab/bis gewähltem AbflughafenLeistungen, die überzeugen
- Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Warschau/ab Danzig
- Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
- Rundreise/Ausflüge im komfortablen Reisebus
- 7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 7x Frühstück, 5x Abendessen
Ihr Gebeco Mehr-Wert
- Deutsch sprechende Gebeco-Reiseleitung
- Zug zum Flug
- Stakenkahnfahrt auf der Krutynia
- Bootsfahrt über die Rollberge am Oberländer Kanal
- Besichtigung der Malbork (Marienburg)
- Abendessen am Lagerfeuer am 3. Tag
- Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
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- Reiseliteratur
Mehr Erlebnis
Teilnehmerzahl mind. 10 Personen. Preis p. P.
| Ausflug Wanderdünen Leba und Kaschubische Schweiz | ¤ 80 |
Ihre Hotels
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Warszawa | 1 Radisson Blu | |
| Mikolajki | 2 Mazurski Dworek | |
| Frombork | 1 Srebrny Dzwon | |
| Gdansk | 3 Scandic | |
Weitere Informationen
In unserem Katalog “aktiv erleben 2012” finden Sie auch eine passende Aktiv-Reise.
Gebeco empfiehlt
Sie können diese Reise mit der Reise »Im Städtedreieck: Warschau, Breslau und Krakau« (R 2680008) kombinieren. Das ausführliche Programm und die Leistungen finden Sie unter der Reisenr. 2680013
Preis pro Person im Doppelzimmer ab ¤ 2195
Einreise für Deutsche
Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.
Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Einreise für Österreicher
Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.
Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Einreise für Schweizer
Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.
Landesdaten
Lage
Die Republik Polen liegt im nordöstlichen Teil Mitteleuropas. Sie grenzt im Norden an die Ostsee und an die Exklave Kaliningrad der Russischen Föderation, im Nordosten an Litauen, im Osten an Belarus und an die Ukraine, im Südosten an die Slowakische Republik, im Südwesten an die Tschechische Republik und im Westen an die Bundesrepublik Deutschland.
Fläche: 312.683 km².
Verwaltungsstruktur: 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke) - Dolnoslaskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern), Lodzkie (Lodsch), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Malopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Karpatenvorland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Slaskie (Schlesien), Swietokrzyskie (Heiligkreuz), Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren), Wielkopolskie (Großpolen), Zachodniopomorskie (Westpommern).
Einwohner
Bevölkerung: Ca. 38,16 Millionen.
Städte: Warszawa (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen, Lodz (Lodsch) ca. 774.000, Kraków (Krakau) ca. 757.400, Wroclaw (Breslau) ca. 636.300, Poznan (Posen) ca. 570.800, Gdansk (Danzig) ca. 459.000, Szczecin (Stettin) ca. 411.900, Bydgoszcz (Bromberg) ca. 368.200, Lublin ca. 356.000, Katowice (Kattowitz) ca. 320.000, Bialystok 292.000.
Sprache
Die Landessprache ist Polnisch, von Minderheiten werden auch Deutsch, Ukrainisch und Belorussisch gesprochen. Geschäftssprachen sind auch Deutsch, Englisch und Französisch.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).
Stromspannung
220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.
Eurostecker passen meist problemlos, für andere Stecker ist ein Zwischenstecker erforderlich.
Telefon/Post
Post
Es gibt zwei Arten der Beförderung von Post: als sogenannter Prioritätsbrief (teurer, jedoch schneller; 3 Tage innerhalb von Europa unterwegs) und als Standardbrief (billiger, jedoch 3 bis 7 Tage innerhalb von Europa).
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Polen ist 0048, die Vorwahl für Gespräche von Polen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl (ohne Null) und Teilnehmernummer.
Die Telefonauskunft hat landesweit folgende Nummern: 118 913 für das Ortsnetz, 118 912 für Fernverbindungen.
Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten. Telefonkarten können mit 25, 50 oder 100 Einheiten bei der Post und bei Kiosken gekauft werden. Telefonieren aus dem Hotel ist grundsätzlich teurer.
NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 997, Unfallrettung 999, Feuerwehr 998.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900/1800.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Polen von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. Die Erreichbarkeit der Netze ist fast überall in Polen gewährleistet.
Internet
Länderkürzel: .pl
Feiertage
1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 3. Mai (Tag der Verfassung), 7. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).
Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.
Die Hauptferienzeiten fallen auf die Monate Juli und August sowie Weihnachten, Neujahr und Ostern.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr im Allgemeinen 8 bis 18 Uhr, Sa 9-13 Uhr;
Geschäfte: Kaufhäuser (keine Lebensmittel) - Mo bis Fr 9-20 Uhr, Souvenirläden Mo bis Fr 9-19 Uhr;
Lebensmittelgeschäfte - Mo bis Fr 7/8-19 Uhr, Supermärkte in Städten und Touristenzentren haben Mo bis Fr oft von 6-22 Uhr und an Wochenenden bis 13 Uhr geöffnet, in vielen großen Einkaufszentren kann sogar rund um die Uhr eingekauft werden:
Post: Mo bis Fr 10-18 und 9-14 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;
Ministerien: Mo bis Fr 8.15-16.15 Uhr;
Behörden: vielfach je nach Wochentag wechselnde Öffnungszeiten, die im Einzelfall zu erfragen sind.
Kleidung
Man sollte Kleidung tragen, die normalerweise in Europa üblich ist. Für die Wintermonate sollte man auf jeden Fall einen warmen Mantel oder eine gefütterte Jacke mitnehmen. Auch an warme (sie sollten möglichst gefüttert sein) und robuste Schuhe sollte gedacht werden.
Die Mitnahme eines Regenmantels oder auch einer Regenjacke ist zu empfehlen.
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