Roberto Diaz
Eine klassische Route, und doch eine ganz besondere Reise durch meine Heimat Kuba! Wir heften uns an die Fersen von Alexander von Humboldt und Heinrich Schliemann und hören unter Palmen, bei einer guten Zigarre und einem Gläschen Rum, unglaubliche Geschichten von deutschen Tabakbaronen und Siedlern, Weltkriegsspionen und Antifaschisten. Sie alle einte der Traum von einem besseren Leben auf meiner Insel. Ihr Roberto Diaz
Drei gute Gründe für diese Reise
- Kubanische Musik
- Abendessen mit Mitgliedern des "Deutschen Vereins"
- Ausflug in den "Alexander v. Humboldt" Nationalpark
Leistungen, die überzeugen
- Flüge mit renomierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis/ab Havanna
- Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren, sowie Ausreisesteuern
- Inlandsflug in der Economy-Class
- Rundreise im komfortablen, landestypischen Reisebus
- Ausflüge teilweise im Jeep oder russischen LKW
- Kubanische Touristenkarte für die Einreise
- 14 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 14x Frühstück, 13x Mittagessen, 9x Abendessen, 1x All-inclusive
Ihr Dr. Tigges Mehr-Wert
- Dr. Tigges Studienreiseleitung
- Zug zum Flug der 1. Klasse
- Oldtimer-Fahrt durch Havanna
- Besuch eines städtischen Agrarprojektes der Deutschen Welthungerhilfe
- Besuch der einzigen deutschen Landgemeinde “Palm City”
- Besuch der “Casa de la Trova” in Santiago
- Erkundungstour durch den “Alexander von Humboldt” Nationalpark
- Mittagessen im ehemaligen Biltmore Yacht & Country Club am 15. Tag
- Spenden an die besuchten Institutionen und Projekte
- Buch des kubanischen Historikers Prof. Dr. Torres zum Thema “Deutsche in Kuba”
- Zweisprachige Broschüre “Deutsche Spuren in Kuba”
- Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel
- Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl

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Reise
Kuba
Deutsche Spuren in Kuba
16-Tage-Studienreise
Stationen
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1. TagWillkommen auf der Tabak- und Zuckerinsel!
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2. TagHavanna
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3. TagZigarren
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4. TagDer Westteil der Insel
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5. TagHavanna ─ Varadero
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6. TagDie Perle des Südens
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7. TagTrinidad
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8. TagZucker
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9. TagPalm City ─ das versprochene »Paradies«
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10. TagKult, Kupfer und kubanischer Son
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11. TagSantiago de Cuba
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12. TagDas Kolumbus-Kreuz
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13. TagParque Nacional Alejandro de Humboldt
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14. TagZum Abschied: Schokolade!
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15. TagMuseo del Ron, Country Club und Rückreise
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16. TagWillkommen zu Hause
1. Tag: Willkommen auf der Tabak- und Zuckerinsel!
Die Uhren ticken hier ein wenig anders: Rückständigkeit und Fortschritt ─ hier scheinen sie sich zu umarmen. Unser Reiseleiter heißt uns auf dem Flughafen willkommen. Für vier Übernachtungen residieren wir in einem Hotel in Havannas Altstadt.
2. Tag: Havanna
Heute stürzen wir uns ins Gewühl von Havanna Vieja: Wir sehen den mächtigen Capitolio, die Calle Obispo, die prächtige Kathedrale, schauen bei Hemingways Lieblingsbar »Floridita« vorbei, spazieren über die Plaza de Armas mit ihren Kolonialpalästen, über die Plaza San Francisco und die Plaza Vieja. Unterwegs stoßen wir auf erste deutsche Spuren von Kaufleuten, Wissenschaftlern und Flüchtlingen. Im modernen Stadtteil Vedado erfahren wir von Studenten über ihr Studium der deutschen Sprache. Auf dem riesigen Friedhof »Colón« liegen Opfer der deutsch-französischen Seeschlacht 1870 vor Havanna. Nach einer Fahrt in amerikanischen Oldtimern lauschen wir bei einem Aperitif im Hotel Nacional Geschichten über die Glücksspiel-Mafia. (F, M, A)
3. Tag: Zigarren
Eine Fahrt über Havannas Uferstraße Malecón bringt uns nach Vedado, wo wir in einer von Bremer Kaufleuten gegründeten Tabakfabrik beobachten, wie geschickt die »Torcedores« Kubas wertvolles Exportgut, die Zigarren, produzieren. Bei einem Abstecher ins Stadtviertel Arroyo Narranjo lauschen wir Anekdoten über den deutschen Baron von Kessel. Wir besuchen ein städtisches Agrarprojekt der Deutschen Welthungerhilfe. Einen Bilderbuchblick auf die Bucht von Havanna und die Festung El Morro genießen wir an der Christusstatue, bevor wir uns zum Abendessen im ehemaligen Centro Asturiano mit Mitgliedern des »Deutschen Vereins« treffen, der gerade 150 Jahre alt wurde. (F, M, A)
4. Tag: Der Westteil der Insel
Frühmorgens starten wir nach Artemisa, wo sich die Reste der ehemaligen deutschen Kaffee-Plantage Angerona befinden. Nach einem Stopp im Dorf Viñales, das im schönsten Tal Kubas liegt, weiht uns ein Tabakbauer in die Geheimnisse seiner Arbeit ein. Von Palenque führt uns eine Panoramatour durchs Mogote-Tal. Zurück in Havanna serviert man uns das Abendessen im Paladar La Guarida ─ wie den Hauptdarstellern des Films »Erdbeer & Schokolade«. 400 km (F, M, A)
5. Tag: Havanna ─ Varadero
Eine nostalgische Zugfahrt mit Open Bar, Tanz und Live Musik auf der ersten Eisenbahnlinie Kubas bringt uns nach Bejucal. Weiter geht´s in das Städtchen Güines, wo der »zweite Entdecker Kubas« Alexander von Humboldt Forschungen betrieb. In Matanzas eröffneten Mitte des 19. Jahrhunderts Handelshäuser aus Hamburg, Bremen und Lübeck ihre Niederlassungen. Gegen Abend erreichen wir den Badeort Varadero. Eine Übernachtung. 200 km (F, M, AI)
6. Tag: Die Perle des Südens
Deutsche Spuren finden sich auch im Himmel über Kuba. Die Bienenelfe ist die kleinste Kolibri-Art der Welt, entdeckt vom deutschen Forscher Johann Christoph Gundlach. Die Einnahme von Santa Clara ist der größte militärische Sieg Che Guevaras. Wir besuchen sein Mausoleum. Nachmittags spazieren wir in der Hafenstadt Cienfuegos über den Hauptplatz Parque Martí mit dem prachtvollen Tómas-Terry-Theater, wo 1920 auch Caruso sang. Eine Übernachtung in Cienfuegos. 250 km (F, M, A)
7. Tag: Trinidad
In der Kolonialstadt Trinidad etablierten sich Mitte des 19. Jahrhunderts deutsche Unternehmer als Finanziers der Zuckerindustrie. Rings um die Plaza Mayor bewundern wir ihre prachtvollen Herrenhäuser und besichtigen die Casa Humboldt und das Romantische Museum im Palacio Brunet. Kubanisch heiß wird es bei unserem Streifzug durch das Nachtleben mit Live-Musik und Tanz. Eine Übernachtung in Trinidad. 80 km (F, M, A)
8. Tag: Zucker
Die Hacienda der Zuckerbarone Iznaga liegt im »Tal der Zuckerrohrmühlen«. Die einstigen Herren bauten den Sklaventurm freilich nicht wegen des herrlichen Panoramablicks, den wir von hier aus genießen. Abends flanieren wir in Camagüey über die Plaza Agramonte und genießen ein Bier ─ aus deutscher Brautradition. Eine Übernachtung in Camagüey. 250 km (F, M, A)
9. Tag: Palm City ─ das versprochene »Paradies«
Wie 212 Siedler aus Baden Opfer eines gigantischen Betrugs wurden und dennoch eine blühende Obstanbau-Kultur schufen, erfahren wir in Palm City, der einzigen ehemaligen deutschen Landgemeinde auf Kuba. Wir tauchen vorsichtig ein in eine andere Welt, völlig abseits vom Tourismus. Auf der Suche nach deutschen Spuren treffen wir auf die »Historiadora del Pueblo«, die Stadtschreiberin, und mit etwas Glück begegnen wir auch noch letzten Nachfahren der einstigen deutschen Bewohner. Eine Übernachtung in Las Tunas. 270 km (F, M)
10. Tag: Kult, Kupfer und kubanischer Son
Wir besuchen Bayamo, den Ausgangspunkt des ersten Aufstands gegen die spanische Krone. Der Schmelztiegel der Religionen: Die barmherzige Jungfrau von Cobre ist als Nationalheilige Kubas nicht nur »Katholikin« sondern unter dem Namen »Oshún« auch eine hoch verehrte Gottheit der afrokubanischen Ahnenkulte. Johann Tetzel, der erste deutsche Einwanderer in Kuba, suchte hier allerdings keine religiöse Erbauung sondern Kupfervorkommen. Am Abend beschwingen uns in Santiago die Rhythmen des Son Cubano in der legendären Casa de la Trova. 200 km (F, M, A)
11. Tag: Santiago de Cuba
Auf der Fahrt ins historische Zentrum sehen wir die Moncada-Kaserne, mit deren Erstürmung im Juli 1953 die kubanische Revolution begann. Ein Spaziergang führt uns durch die Calle Heredia und zum Parque Céspedes. Nach dem Mittagessen auf der Festung El Morro besuchen wir die Casa de la Religión mit ihren wunderbaren Santería-Altären. Am San Juan-Hügel finden wir auf der Gedenktafel für die Opfer des Unabhängigkeitskrieges von 1898 auch die Namen vieler Deutsch-Amerikaner. Der Friedhof Santa Ifigenia ist die letzte Ruhestätte des Nationalhelden José Martí und einiger Mitglieder der Bacardí-Familie. (F, M)
12. Tag: Das Kolumbus-Kreuz
»Guantanamera« ─ mit diesem weltbekannten Lied im Ohr fahren wir heute hinab nach Baracoa. Wir sehen uns im Stadtmuseum um, spazieren über den Hauptplatz mit der Iglesia Nuestra Señora de la Asunción, wo die »Cruz de Parra« daran erinnert, dass Kolumbus hier angeblich erstmals kubanischen Boden betrat. Am Ende des Tages genießen wir noch ein wenig kubanische Live-Musik. Zwei Übernachtungen in Baracoa. 235 km (F, M, A)
13. Tag: Parque Nacional Alejandro de Humboldt
Im Alexander von Humboldt-Nationalpark hat sich eine Vielfalt von Lebensräumen sowie ein unglaublicher Artenreichtum entwickeln können. Ein Wander-Pfad führt uns entlang des Santa-Maria-Flusses vorbei an Orangenbäumen und Kokospalmen in die vom Dschungel bedeckten Berge. Unterwegs lädt der Majá-Wasserfall zum Picknick und erfrischendem Bad ein. (F, A)
14. Tag: Zum Abschied: Schokolade!
In tropischer Umgebung liegt die Finca Duaba ─ auf dem Kakao-Lehrpfad erhalten wir eine kleine Einführung zum Thema Anbau und Ernte des leckeren Schokoladengrundstoffs. Von der Küstenstraße nach Holguín aus schenkt uns die schöne Insel noch ein paar Ausblicke auf ihre malerischen Buchten. Wer keinen Anschlussurlaub gebucht hat, schaut sich die Insel auf dem Flug nach Havanna aus der Vogelperspektive an. Eine Übernachtung in Havanna im Stadtteil Vedado. (F, M)
15. Tag: Museo del Ron, Country Club und Rückreise
Was wäre Kuba ohne seinen Rum? Alles über das kubanische Lebenselexier erfahren wir im Museo del Ron. Einige Stunden mit Sonne, Strand, einem Bad im Pool und einem Lunch erwarten uns im ehemaligen Country Club. Gegen Abend steht schon der Heimflug an. (F, M)
16. Tag: Willkommen zu Hause
Ankunft an Ihrem Ausgangsflughafen und individuelle Heimreise.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, AI=All-inclusive)
Termine und Preise 2012 in €
Pro Person im Doppelzimmer ab Frankfurt
Diese Reise ist auch ohne Flug buchbar
Aufpreis Einzelzimmer in €
Abflugorte und Aufpreise
Preis pro Person ab/bis gewähltem AbflughafenLeistungen, die überzeugen
- Flüge mit renomierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis/ab Havanna
- Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren, sowie Ausreisesteuern
- Inlandsflug in der Economy-Class
- Rundreise im komfortablen, landestypischen Reisebus
- Ausflüge teilweise im Jeep oder russischen LKW
- Kubanische Touristenkarte für die Einreise
- 14 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 14x Frühstück, 13x Mittagessen, 9x Abendessen, 1x All-inclusive
Ihr Dr. Tigges Mehr-Wert
- Dr. Tigges Studienreiseleitung
- Zug zum Flug der 1. Klasse
- Oldtimer-Fahrt durch Havanna
- Besuch eines städtischen Agrarprojektes der Deutschen Welthungerhilfe
- Besuch der einzigen deutschen Landgemeinde “Palm City”
- Besuch der “Casa de la Trova” in Santiago
- Erkundungstour durch den “Alexander von Humboldt” Nationalpark
- Mittagessen im ehemaligen Biltmore Yacht & Country Club am 15. Tag
- Spenden an die besuchten Institutionen und Projekte
- Buch des kubanischen Historikers Prof. Dr. Torres zum Thema “Deutsche in Kuba”
- Zweisprachige Broschüre “Deutsche Spuren in Kuba”
- Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel
- Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
Mehr Komfort
| Business-Class (Langstrecke) | € 1.595 |
Ihre Hotels
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Havanna | 4 Telegrafo | |
| Varadero | 1 Meliá Varadero | |
| Cienfuegos | 1 La Unión | |
| Trinidad | 1 Maria Dolores | |
| Camagüey | 1 Gran Hotel | |
| Las Tunas | 1 Hotel Las Tunas | |
| Santiago de Cuba | 2 Meliá Santiago | |
| Baracoa | 2 La Habanera | |
| Havanna | 1 Hotel Nacional | |
Einreise für Deutsche
Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig. Besorgung bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
Geschäftsreisende benötigen ein Visum.
Einreise für Österreicher
Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig. Besorgung bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass und Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
Geschäftsreisende benötigen ein Visum.
Einreise für Schweizer
Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig. Besorgung bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass und Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
Geschäftsreisende benötigen ein Visum.
Landesdaten
Lage
Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.
Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².
Fläche: 110.860 km².
Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet “Isla de la Juventud”.
Einwohner
Bevölkerung: ca. 11,3 Millionen.
STÄDTE: La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, Santiago de Cuba ca. 423.400, Camaguey ca. 302.000, Holguin ca. 270.000, Santa Clara ca. 210.000, Guantánamo ca. 208.000, Bayamo ca. 145.000, Las Tunas ca. 144.000, Cienfuegos ca. 142.400, Pinar del Rio ca. 138.000, Matanzas ca. 130.000.
Sprache
Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden
Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.
Stromspannung
110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.
Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.
Telefon/Post
Post
Luftpost von und nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943 und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa telefonieren.
Der Ortsvorwahl muss in Kuba noch eine 0 vorangestellt werden (außerhalb Havannas eine 01).
Je nach Telefon muss in kubanischen Pesos CUP oder in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (muss in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden, Telefonkarten sind in vielen Hotels erhältlich).
Telefonieren in Kuba macht meist häufiges Anwählen erforderlich. Das System soll in naher Zukunft verbessert werden.
NOTRUFNUMMERN: sind von Ort zu Ort verschieden. Polizei 116, in Havanna: 867 77 77; Unfallrettung 40 53 45 und 40 71 13, Feuerwehr 115, in Havanna: 81 11 15.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900 und TDMA.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone (sehr teure Verbindungen). Insbesondere das GSM-Netz wird weiter ausgebaut, so dass in den meisten Gegenden Kubas Empfang besteht.
Handies können auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).
Internet
Länderkürzel: .cu
Internetzugang (immer sehr teuer) wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna angeboten. Auch die Telefongesellschaft ETECSA bietet Internetverbindungen an. Da die Zugänge über reguläre Telefonleitungen gehen, ist ein Zugang nicht so einfach und langsam; ein neues Untersee-Breitbandkabel soll Verbesserungen bringen. Einige Internet-Seiten werden staatlich blockiert, auch E-Mail-Überwachung kann vorkommen.
Feiertage
1. und 2. Januar (Tag der Revolution), 1. Mai (Tag der Arbeit), 20. Mai (Unabhängigkeitstag), 25. bis 27. Juli (Feiertage um den Gedenktag des Sturmes auf die Moncada-Kaserne), 10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868), 25. Dezember (Weihnachten), 31. Dezember (Jahresende).
Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.
Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.
Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.
Öffnungszeiten
Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);
Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);
Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;
Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.
Kleidung
Das ganze Jahr über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.
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Bitte beachten Sie, dass für Ihre Verlängerung eventuell eine Servicepauschale anfallen kann.

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