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Frankreich, Italien

Sardinien und Korsika

14-Tage-Erlebnisreise ab € 2.595,-

Reisenummer: 2210013

Für Liebhaber mediterraner Kulturen: diese Reise führt Sie nach Sardinien und Korsika! Erleben Sie die Vielfalt Sardiniens abseits der Touristenströme und lassen Sie sich auf Korsika von der ganz speziellen korsischen Lebensart begeistern. Auf beiden Inseln erwarten Sie unvergleichliche Landschaften: wilde Küsten und felsige Berge, tiefe Schluchten und heiße Wüsten.

  • Prähistorische Turmbauten und schwindelerregende Bergstraßen
  • Jetset an der Smaragdküste und das Erbe des Napoleon Bonaparte
  • Hirtenpicknick in der Barbagia und die weißen Felsen von Bonifacio

Leistungen, die überzeugen

  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Cagliari/ab Bastia
  • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
  • Rundreise/Ausflüge in komfortablen, landestypischen Reisebussen
  • Fährüberfahrt von Sardinien nach Korsika am 7. Tag
  • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 13x Frühstück, 1x Picknick, 13x Abendessen

Ihr Gebeco Mehr-Wert

  • Deutsch sprechende Gebeco-Reiseleitung
  • Zug zum Flug
  • In der Nuraghe Su Nuraxi
  • Auf Carloforte und Sant’ Antioco
  • Besichtigung der Altstadt von Bonifacio
  • Aufenthalt in Sartene und Besichtigung Filitosa
  • Besuch des Musée Fesch in Ajaccio
  • Fahrt von Corte zum Georges de Spelunca
  • Fahrt durch die Desert de Agriates
  • Hirtenpicknick am 4. Tag
  • Rundfahrt auf Cap Corse mit einer Weinprobe in Patrimonio am 8. Tag
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • Gebeco-Reiseinformationen
  • Reiseliteratur

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    Reise

    Frankreich, Italien

    Sardinien und Korsika

    14-Tage-Erlebnisreise

    Stationen

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    • 1. Tag
      Willkommen auf Sardinien
    • 2. Tag
      Su Nuraxi und Cagliari
    • 3. Tag
      Inselwelt im Süden
    • 4. Tag
      Orgosolo und die Hirten
    • 5. Tag
      La Maddalena und die Costa Smeralda
    • 6. Tag
      Das Korkdreieck der Gallura
    • 7. Tag
      Von Sardinien nach Korsika
    • 8. Tag
      Bastia ─ Cap Corse ─ Bastia
    • 9. Tag
      Bastia ─ Bonifacio ─ Porto Vecchio
    • 10. Tag
      Porto Vecchio ─ Sartene ─ Filitosa ─ Ajaccio
    • 11. Tag
      Ajaccio
    • 12. Tag
      Ajaccio ─ Corte ─ Porto
    • 13. Tag
      Porto ─ Balagne ─ Bastia
    • 14. Tag
      Rückflug oder Anschlussaufenthalt
    Sardinien und Korsika
    Für Liebhaber mediterraner Kulturen: diese Reise führt Sie nach Sardinien und Korsika! Erleben Sie die Vielfalt Sardiniens abseits der Touristenströme und lassen Sie sich auf Korsika von der ganz speziellen korsischen Lebensart begeistern. Auf beiden Inseln erwarten Sie unvergleichliche Landschaften: wilde Küsten und felsige Berge, tiefe Schluchten und heiße Wüsten.
    1. Tag
    Willkommen auf Sardinien
    Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Cagliari im Süden Sardiniens empfängt Sie die Insel mit all Ihren Gegensätzen. Durch karge Hügellandschaften gelangen Sie zu Ihrem Hotel in Villanovaforru. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmt Sie Ihr Reiseleiter auf die nächsten Tage ein. (A)
    2. Tag
    Su Nuraxi und Cagliari
    Außerhalb des kleinen Ortes Barumini thront auf einer Anhöhe der Kegelberg der Nuraghe Su Nuraxi. Sie entdecken mit Ihrem Reiseleiter die über 2000 Jahre alten prähistorischen Turmbauten dieser alten Kultur, die in die sardische Mythologie als Festungen von Riesen eingingen. Man vermutet, dass Odysseus auf Sardinien den schafehütenden Zyklopen Polyphem überlistete. In der Inselhauptstadt Cagliari erwarten Sie Punische Nekropolen, Relikte aus der Römerzeit, pisanische Mauern und Türme, aragonesische Bastionen und interessante Kirchen, die Sie im Rahmen einer Stadtrundfahrt sehen werden. Ein ganz besonderes Schauspiel bereitet der Ausblick von nahegelegenen Monte Urpino: Im naturgeschützen Weiher Stagno di Molentargius Nisten und überwintern zahlreiche Wildvögel wie Enten, Blässhühner, Kormorane sowie rosafarbene Flamingos. Weiter geht es nach Nora, einer Stadt, die teilweise unter Meeresspiegelniveau liegt. Dort sehen Sie die Reste eines Karthagertempels sowie das kleine römische Theater. 150 km (F, A)
    3. Tag
    Inselwelt im Süden
    Durch die Bergwerkregionen Sulcis und Iglesiente, die schon früh aufgrund ihrer reichen Bodenschätze bei Eroberern bevorzugt waren, erreichen Sie Portovesme. Von hier aus setzen Sie mit der Fähre über nach Carloforte, dem einzigen bewohnten Ort der Insel San Pietro. Nach einem Stadtrundgang bringt Sie eine weitere Fähre Sie nach Calasetta auf Sant´ Antioco. In der gleichnamigen Inselhauptstadt, die auf einer der ältesten phönizischen Siedlungen Sardiniens erbaut wurde, besichtigen Sie das phönizische Museum. Über einen Damm gelangen Sie zurück nach Sardinien und fahren über Carbonia und Villamassargia zurück zu Ihrem Hotel. 200 km (F, A)
    4. Tag
    Orgosolo und die Hirten
    Heute brechen Sie auf in das »raue Barbarenland«, die Barbagia, wie die Region wegen der unbeugsamen Hirtenvölker genannt wird. Genießen Sie die wildromantische Berglandschaft mit gewaltigen Gebirgszügen, unzugänglichen Tälern, Kork- und Steineichenwäldern, versteckten Höhlen und dichtem Macchiabewuchs. Die Provinzhauptstadt Nuoro war einst Zentrum des kulturellen Lebens und Schaffensort der Nobelpreisträgerin Grazia Deledda. Hier besuchen Sie das ethnologische Museum. Im Innern der Barbagia liegt die »Banditenhochburg« Orgosolo mit seinen prächtigen Wandmalereien. Dann laden wir Sie bei den Hirten zu einem Picknick unter freiem Himmel ein. Denken Sie bitte an wetterfeste Kleidung! Anschließend fahren Sie an die Nordküste nach Santa Teresa di Gallura, wo Sie Ihr zweites Hotel beziehen. 330 km (F, M, A)
    5. Tag
    La Maddalena und die Costa Smeralda
    Sie besuchen die Nachbarinsel La Maddalena. Von der schönen Uferpromenade des gleichnamigen Städtchens spazieren Sie durch die Gassen und über die Plätze der Altstadt. Auf der Rückfahrt erspähen Sie kurz vor Erreichen des Hafens von Palau den »Bären« ─ einen gigantischen Granitfelsen, der am Capo d´Orso über die Bucht wacht. Später am Tag verzaubert Sie die bekannte Costa Smeralda, die Smaragdküste. Das Landschaftsbild wird geprägt von steil abfallenden Granitklippen, weißen Strandbuchten und dem atemberaubenden Blick auf das türkisgrüne Meer. Ein Besuch in Porto Cervo, dem mondänen Treffpunkt der High Society, entzückt mit mediterranen Häusern, einer kleinen Piazza, vornehmen Boutiquen und einem noblen Yachthafen. 120 km (F, A)
    6. Tag
    Das Korkdreieck der Gallura
    Durch eindrucksvolle Landschaften mit bizarren Granitformationen, die aus Weiden- und Korkeichenwäldern hervorragen, führt der Weg in den Nordosten Sardiniens. Beherrscht wird das Landschaftsbild stets vom Monte Limbara, dem höchsten Gebirgsmassiv im Norden Sardiniens, bevor Sie Calangianus erreichen ─ das Zentrum der Korkverarbeitung. Der weltweite Export von Kork zählt zu den wichtigsten Standbeinen der Wirtschaft. Ein völlig anderes Bild bietet Tempio Pausania, die idyllische Hauptstadt am Fuße des Monte Limbara. Vor allem der historische Ortskern mit seinen unverputzten Granithäusern machen den Reiz des Ortes aus. Von Tempio Pausania aus gelangen Sie nach Castelsardo. Hoch über dem Ort thront eine genuesische, aus Lavasteinen erbaute Festung. Von der Terrasse der Kathedrale offenbart sich ein imposanter Blick auf den gesamten Golfo dell´Asinara und die langgestreckte Halbinsel von Stintino. Schlendern Sie durch die engen und teilweise sehr steilen Gassen der Stadt und genießen Sie die reizenden Ausblicke, die sich immer wieder bieten. Nach einem Fotostopp am Elefantenfelsen fahren Sie zurück zum Hotel. 200 km (F, A)
    7. Tag
    Von Sardinien nach Korsika
    Vom Hafen Santa Teresa aus überqueren Sie mit einer Fähre die gut 20 km breite Wasserstraße nach Bonifacio auf Korsika. Von hier aus fahren Sie in Ihr Hotel nach St. Florent an den gleichnamigen Golf im Norden der Insel. Zum Abendessen werden Sie von Ihrer korsischen Reiseleitung begrüßt. 255 km (F, A)
    8. Tag
    Bastia ─ Cap Corse ─ Bastia
    Wie für viele andere Reisenden beginnt auch Ihr Aufenthalt in Bastia, der lebendigen Hafenstadt im Norden der Insel. Der Alten Hafen und die beiden Türme der barocken Kirche Saint-Jean-Baptiste werden von der Zitadelle überragt, die nicht nur dem Ort Bastia seinen Namen gab, sondern auch das Stadtbild prägt. Nachdem Sie die engen Gassen, hohen Häuser und die mit Palmen und Platanen eingefassten Plätze im Stadtteil Terra Vecchia erkundet haben, fahren Sie zum Cap Corse, das wie ein ausgestreckter Zeigefinger im Norden der Insel liegt und ihr die charakteristische Form gibt. Vorbei an Erbalunga fahren Sie entlang der flach abfallenden Ostküste mit kleinen Badebuchten, ehe Sie die steilen Berghänge erreichen, die eine stolze Höhe von über 1.300 m über dem Meeresspiegel aufweisen. Bald erreichen Sie Centuri, das wohl schönste Dorf der Halbinsel, um dessen kleinen Hafen sich pastellfarbene, schiefergedeckte Häuser drängen. An die steilen, grünen Berghänge der schmalen, kurvenreichen Küstenstraße der Westküste schmiegen sich nur wenige kleine Dörfer, an der felsigen Küste entdecken Sie winzige Marinas und in Nonza auf einer Steilklippe sogar eine Festung. Über Patrimonio, wo Sie den bekannten Wein der Gegend kosten, kommen Sie zurück nach St. Florent. 150 km (F, A)
    9. Tag
    Bastia ─ Bonifacio ─ Porto Vecchio
    Sie fahren in südliche Richtung durch die Costa Serena mit ihren langen Sandstränden und erreichen Aleria, die antike Hauptstadt Korsikas, von der noch Reste der Tempel und des Forums zu sehen sind. Über Solenzara kommen Sie in den Süden der Insel. Hier warten die senkrecht ins Meer abfallenden, windumtosten Klippen von Bonifacio auf Sie. Über das Hochplateau wandern Sie auf die ehemalige Festungsstadt zu. Vergessen Sie nicht Ihren Fotoapparat, unzählige Postkartenmotive werden Ihren Weg begleiten! In der mittelalterlichen Oberstadt angekommen, genießen Sie den Blick bis hinüber nach Sardinien oder hinab in den Naturhafen, den Wind und Wetter in die Kreidefelsen gebohrt haben. Den Nachmittag können Sie hier bei einem Cafe au lait in einem der unzähligen Restaurants verbringen oder Sie nehmen optional an einer Bootsfahrt teil. Sie sehen die Eilande und Riffe des Lavezzi-Archipels und die Grotten und Höhlen der Calanques, in denen sich das Wasser des Mittelmeeres smaragdgrün spiegelt. Und dann gibt es noch die Schwindel erregend steil in den Felsabhang gehauene Königstreppe, »Escalier du Roi d´Aragon«. Den Abend verbringen Sie in Porto Vecchio. 230 km (F, A)
    10. Tag
    Porto Vecchio ─ Sartene ─ Filitosa ─ Ajaccio
    Sie fahren durch eine karge Landschaft, bis sich der Blick zur Bucht von Roccapina öffnet. Ein Traumstrand wird von einer Felsenreihe begrenzt , die einem großen liegenden Löwen ähnelt. Und bald nähern Sie sich der korsischsten aller korsischen Städte: Sartene. Hoch auf einem Hügel über dem fruchtbaren Rizzanese-Tal befindet sich die von dicken Verteidigungsmauern gesicherte mittelalterliche Altstadt, die im 16. Jh. von den Genuesern gebaut wurde, um die Einwohner vor den Sarazenen zu schützen. Die so kühl wirkenden Steinhäuser scheinen auch heute noch so manches Geheimnis zu bergen... Und dann geht es hinab in die Ebene, die Sie weit von oben schon erblickt haben. Bald erreichen Sie Propriano, ein kleines Fischerdorf am Golf von Valinco. Von hier ist es nicht mehr weit zu einer der bemerkenswertesten historischen Stätten im Mittelmeerraum: Filitosa. Auf einem Hügel wurde eine Kultstätte mit eindrucksvollen Menhirstatuen gefunden, die in die Zeit 1.500 ─ 1.000 v. Chr. zurück datiert werden konnten und von der frühen Besiedlung Korsikas erzählen. 150 km (F, A)
    11. Tag
    Ajaccio
    Diesen Tag verbringen Sie in Ajaccio. Noch immer ist Napoleon Bonaparte, der hier 1769 geboren wurde, in der Stadt allgegenwärtig. Nicht nur drei heroische Denkmäler und sein Geburtshaus erinnern an den großen Korsen, auch Plätze und Boulevards sind nach dem Kaiser und seinen Familienangehörigen benannt. Am Boulevard du Roi Jérôme können Sie auf dem täglichen Markt würzigen korsischen Käse und luftgetrockneten Schinken probieren. Wussten Sie dass das Musée Fesch in Ajaccio mit einer der schönsten Sammlungen italienischer Malerei aufwarten kann? Sie werden begeistert sein! Ein Onkel Napoleons, ein Kardinal, war ein Kunstliebhaber, dessen Kaufleidenschaft teilweise obsessive Züge hatte. Aber er vermachte der Stadt Ajaccio einen Großteil seiner Sammlungen und somit sind in dem nach ihm benannten Museum bedeutende Werke der bildenden Kunst aus sechs Jahrhunderten zu sehen. (F, A)
    12. Tag
    Ajaccio ─ Corte ─ Porto
    Sie durchqueren den Forêt de Vizzavona, der auf halber Strecke des anspruchsvollen GR-20 Fernwanderwegs liegt und zu den schönsten Wäldern der Insel gehört. Ihr Ziel ist Corte, das Mitte des 18. Jh. die Hauptstadt des freien Korsikas war. Wahrzeichen der heutigen Universitätsstadt ist die Zitadelle, deren ältester Teil, das »Adlernest«, auf einem Felssporn thront. Von der darunter liegenden Plattform haben Sie einen schönen Ausblick auf die Bergwelt. Und dann fahren Sie auf einer schmalen, extrem kurvenreichen Straße, vorbei an dem Calacuccia-Stausee bis zur Georges de Spelunca. Von Aussichtspunkten blicken Sie auf eine Schlucht, die sich vom Dorf Ota bis an den Golf von Porto erstreckt. Drei Flüsse haben hier unglaubliche Gesteinsformen hervorgebracht, die in intensiven Rosatönen leuchten. 175 km (F, A)
    13. Tag
    Porto ─ Balagne ─ Bastia
    Über den Col de la Croix (Kreuzpass) und vorbei an Calvi kommen Sie in die Balangne, den Garten Korsikas. Knorrige Olivenbäume, Feigen, Palmen und blühende Zitrusplantagen begleiten Ihren Weg in Dörfer, wie Lumio, Aregno oder Pigna. Diese werden von steinernen Kirchen dominiert, die dem Landstrich auch den Namen »die Heilige« geben. Sie erreichen Ile Rousse, ein eigenwilliges Hafenstädtchen, das als durch seine geschützte Lage als der wärmste Ort der Insel gilt. Weiter geht es durch die »Desert des Agriates«. Diese seltsame Gegend, die nicht bewohnt ist, gilt als der bestgeschützte Landstrich auf Korsika: undurchdringliche und doch würzig duftende Macchia wächst unter felsigen Vorsprüngen, nur ein paar Rinnsale bilden zuweilen kleine Weiher. Ihre Reise endet dort, wo Sie begann: in St. Florent. 150 km (F, A)
    14. Tag
    Rückflug oder Anschlussaufenthalt
    Mit vielen neuen Eindrücken sagen Sie heute »Au revoir, la Corse!«. Sie treten von Bastia aus Ihren Heimflug an oder verlängern Ihren Urlaub auf der »Insel der Schönheit« um eine Woche. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

    1. Tag: Willkommen auf Sardinien

    Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Cagliari im Süden Sardiniens empfängt Sie die Insel mit all Ihren Gegensätzen. Durch karge Hügellandschaften gelangen Sie zu Ihrem Hotel in Villanovaforru. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmt Sie Ihr Reiseleiter auf die nächsten Tage ein. (A)

    2. Tag: Su Nuraxi und Cagliari

    Außerhalb des kleinen Ortes Barumini thront auf einer Anhöhe der Kegelberg der Nuraghe Su Nuraxi. Sie entdecken mit Ihrem Reiseleiter die über 2000 Jahre alten prähistorischen Turmbauten dieser alten Kultur, die in die sardische Mythologie als Festungen von Riesen eingingen. Man vermutet, dass Odysseus auf Sardinien den schafehütenden Zyklopen Polyphem überlistete. In der Inselhauptstadt Cagliari erwarten Sie Punische Nekropolen, Relikte aus der Römerzeit, pisanische Mauern und Türme, aragonesische Bastionen und interessante Kirchen, die Sie im Rahmen einer Stadtrundfahrt sehen werden. Ein ganz besonderes Schauspiel bereitet der Ausblick von nahegelegenen Monte Urpino: Im naturgeschützen Weiher Stagno di Molentargius Nisten und überwintern zahlreiche Wildvögel wie Enten, Blässhühner, Kormorane sowie rosafarbene Flamingos. Weiter geht es nach Nora, einer Stadt, die teilweise unter Meeresspiegelniveau liegt. Dort sehen Sie die Reste eines Karthagertempels sowie das kleine römische Theater. 150 km (F, A)

    3. Tag: Inselwelt im Süden

    Durch die Bergwerkregionen Sulcis und Iglesiente, die schon früh aufgrund ihrer reichen Bodenschätze bei Eroberern bevorzugt waren, erreichen Sie Portovesme. Von hier aus setzen Sie mit der Fähre über nach Carloforte, dem einzigen bewohnten Ort der Insel San Pietro. Nach einem Stadtrundgang bringt Sie eine weitere Fähre Sie nach Calasetta auf Sant´ Antioco. In der gleichnamigen Inselhauptstadt, die auf einer der ältesten phönizischen Siedlungen Sardiniens erbaut wurde, besichtigen Sie das phönizische Museum. Über einen Damm gelangen Sie zurück nach Sardinien und fahren über Carbonia und Villamassargia zurück zu Ihrem Hotel. 200 km (F, A)

    4. Tag: Orgosolo und die Hirten

    Heute brechen Sie auf in das »raue Barbarenland«, die Barbagia, wie die Region wegen der unbeugsamen Hirtenvölker genannt wird. Genießen Sie die wildromantische Berglandschaft mit gewaltigen Gebirgszügen, unzugänglichen Tälern, Kork- und Steineichenwäldern, versteckten Höhlen und dichtem Macchiabewuchs. Die Provinzhauptstadt Nuoro war einst Zentrum des kulturellen Lebens und Schaffensort der Nobelpreisträgerin Grazia Deledda. Hier besuchen Sie das ethnologische Museum. Im Innern der Barbagia liegt die »Banditenhochburg« Orgosolo mit seinen prächtigen Wandmalereien. Dann laden wir Sie bei den Hirten zu einem Picknick unter freiem Himmel ein. Denken Sie bitte an wetterfeste Kleidung! Anschließend fahren Sie an die Nordküste nach Santa Teresa di Gallura, wo Sie Ihr zweites Hotel beziehen. 330 km (F, M, A)

    5. Tag: La Maddalena und die Costa Smeralda

    Sie besuchen die Nachbarinsel La Maddalena. Von der schönen Uferpromenade des gleichnamigen Städtchens spazieren Sie durch die Gassen und über die Plätze der Altstadt. Auf der Rückfahrt erspähen Sie kurz vor Erreichen des Hafens von Palau den »Bären« ─ einen gigantischen Granitfelsen, der am Capo d´Orso über die Bucht wacht. Später am Tag verzaubert Sie die bekannte Costa Smeralda, die Smaragdküste. Das Landschaftsbild wird geprägt von steil abfallenden Granitklippen, weißen Strandbuchten und dem atemberaubenden Blick auf das türkisgrüne Meer. Ein Besuch in Porto Cervo, dem mondänen Treffpunkt der High Society, entzückt mit mediterranen Häusern, einer kleinen Piazza, vornehmen Boutiquen und einem noblen Yachthafen. 120 km (F, A)

    6. Tag: Das Korkdreieck der Gallura

    Durch eindrucksvolle Landschaften mit bizarren Granitformationen, die aus Weiden- und Korkeichenwäldern hervorragen, führt der Weg in den Nordosten Sardiniens. Beherrscht wird das Landschaftsbild stets vom Monte Limbara, dem höchsten Gebirgsmassiv im Norden Sardiniens, bevor Sie Calangianus erreichen ─ das Zentrum der Korkverarbeitung. Der weltweite Export von Kork zählt zu den wichtigsten Standbeinen der Wirtschaft. Ein völlig anderes Bild bietet Tempio Pausania, die idyllische Hauptstadt am Fuße des Monte Limbara. Vor allem der historische Ortskern mit seinen unverputzten Granithäusern machen den Reiz des Ortes aus. Von Tempio Pausania aus gelangen Sie nach Castelsardo. Hoch über dem Ort thront eine genuesische, aus Lavasteinen erbaute Festung. Von der Terrasse der Kathedrale offenbart sich ein imposanter Blick auf den gesamten Golfo dell´Asinara und die langgestreckte Halbinsel von Stintino. Schlendern Sie durch die engen und teilweise sehr steilen Gassen der Stadt und genießen Sie die reizenden Ausblicke, die sich immer wieder bieten. Nach einem Fotostopp am Elefantenfelsen fahren Sie zurück zum Hotel. 200 km (F, A)

    7. Tag: Von Sardinien nach Korsika

    Vom Hafen Santa Teresa aus überqueren Sie mit einer Fähre die gut 20 km breite Wasserstraße nach Bonifacio auf Korsika. Von hier aus fahren Sie in Ihr Hotel nach St. Florent an den gleichnamigen Golf im Norden der Insel. Zum Abendessen werden Sie von Ihrer korsischen Reiseleitung begrüßt. 255 km (F, A)

    8. Tag: Bastia ─ Cap Corse ─ Bastia

    Wie für viele andere Reisenden beginnt auch Ihr Aufenthalt in Bastia, der lebendigen Hafenstadt im Norden der Insel. Der Alten Hafen und die beiden Türme der barocken Kirche Saint-Jean-Baptiste werden von der Zitadelle überragt, die nicht nur dem Ort Bastia seinen Namen gab, sondern auch das Stadtbild prägt. Nachdem Sie die engen Gassen, hohen Häuser und die mit Palmen und Platanen eingefassten Plätze im Stadtteil Terra Vecchia erkundet haben, fahren Sie zum Cap Corse, das wie ein ausgestreckter Zeigefinger im Norden der Insel liegt und ihr die charakteristische Form gibt. Vorbei an Erbalunga fahren Sie entlang der flach abfallenden Ostküste mit kleinen Badebuchten, ehe Sie die steilen Berghänge erreichen, die eine stolze Höhe von über 1.300 m über dem Meeresspiegel aufweisen. Bald erreichen Sie Centuri, das wohl schönste Dorf der Halbinsel, um dessen kleinen Hafen sich pastellfarbene, schiefergedeckte Häuser drängen. An die steilen, grünen Berghänge der schmalen, kurvenreichen Küstenstraße der Westküste schmiegen sich nur wenige kleine Dörfer, an der felsigen Küste entdecken Sie winzige Marinas und in Nonza auf einer Steilklippe sogar eine Festung. Über Patrimonio, wo Sie den bekannten Wein der Gegend kosten, kommen Sie zurück nach St. Florent. 150 km (F, A)

    9. Tag: Bastia ─ Bonifacio ─ Porto Vecchio

    Sie fahren in südliche Richtung durch die Costa Serena mit ihren langen Sandstränden und erreichen Aleria, die antike Hauptstadt Korsikas, von der noch Reste der Tempel und des Forums zu sehen sind. Über Solenzara kommen Sie in den Süden der Insel. Hier warten die senkrecht ins Meer abfallenden, windumtosten Klippen von Bonifacio auf Sie. Über das Hochplateau wandern Sie auf die ehemalige Festungsstadt zu. Vergessen Sie nicht Ihren Fotoapparat, unzählige Postkartenmotive werden Ihren Weg begleiten! In der mittelalterlichen Oberstadt angekommen, genießen Sie den Blick bis hinüber nach Sardinien oder hinab in den Naturhafen, den Wind und Wetter in die Kreidefelsen gebohrt haben. Den Nachmittag können Sie hier bei einem Cafe au lait in einem der unzähligen Restaurants verbringen oder Sie nehmen optional an einer Bootsfahrt teil. Sie sehen die Eilande und Riffe des Lavezzi-Archipels und die Grotten und Höhlen der Calanques, in denen sich das Wasser des Mittelmeeres smaragdgrün spiegelt. Und dann gibt es noch die Schwindel erregend steil in den Felsabhang gehauene Königstreppe, »Escalier du Roi d´Aragon«. Den Abend verbringen Sie in Porto Vecchio. 230 km (F, A)

    10. Tag: Porto Vecchio ─ Sartene ─ Filitosa ─ Ajaccio

    Sie fahren durch eine karge Landschaft, bis sich der Blick zur Bucht von Roccapina öffnet. Ein Traumstrand wird von einer Felsenreihe begrenzt , die einem großen liegenden Löwen ähnelt. Und bald nähern Sie sich der korsischsten aller korsischen Städte: Sartene. Hoch auf einem Hügel über dem fruchtbaren Rizzanese-Tal befindet sich die von dicken Verteidigungsmauern gesicherte mittelalterliche Altstadt, die im 16. Jh. von den Genuesern gebaut wurde, um die Einwohner vor den Sarazenen zu schützen. Die so kühl wirkenden Steinhäuser scheinen auch heute noch so manches Geheimnis zu bergen... Und dann geht es hinab in die Ebene, die Sie weit von oben schon erblickt haben. Bald erreichen Sie Propriano, ein kleines Fischerdorf am Golf von Valinco. Von hier ist es nicht mehr weit zu einer der bemerkenswertesten historischen Stätten im Mittelmeerraum: Filitosa. Auf einem Hügel wurde eine Kultstätte mit eindrucksvollen Menhirstatuen gefunden, die in die Zeit 1.500 ─ 1.000 v. Chr. zurück datiert werden konnten und von der frühen Besiedlung Korsikas erzählen. 150 km (F, A)

    11. Tag: Ajaccio

    Diesen Tag verbringen Sie in Ajaccio. Noch immer ist Napoleon Bonaparte, der hier 1769 geboren wurde, in der Stadt allgegenwärtig. Nicht nur drei heroische Denkmäler und sein Geburtshaus erinnern an den großen Korsen, auch Plätze und Boulevards sind nach dem Kaiser und seinen Familienangehörigen benannt. Am Boulevard du Roi Jérôme können Sie auf dem täglichen Markt würzigen korsischen Käse und luftgetrockneten Schinken probieren. Wussten Sie dass das Musée Fesch in Ajaccio mit einer der schönsten Sammlungen italienischer Malerei aufwarten kann? Sie werden begeistert sein! Ein Onkel Napoleons, ein Kardinal, war ein Kunstliebhaber, dessen Kaufleidenschaft teilweise obsessive Züge hatte. Aber er vermachte der Stadt Ajaccio einen Großteil seiner Sammlungen und somit sind in dem nach ihm benannten Museum bedeutende Werke der bildenden Kunst aus sechs Jahrhunderten zu sehen. (F, A)

    12. Tag: Ajaccio ─ Corte ─ Porto

    Sie durchqueren den Forêt de Vizzavona, der auf halber Strecke des anspruchsvollen GR-20 Fernwanderwegs liegt und zu den schönsten Wäldern der Insel gehört. Ihr Ziel ist Corte, das Mitte des 18. Jh. die Hauptstadt des freien Korsikas war. Wahrzeichen der heutigen Universitätsstadt ist die Zitadelle, deren ältester Teil, das »Adlernest«, auf einem Felssporn thront. Von der darunter liegenden Plattform haben Sie einen schönen Ausblick auf die Bergwelt. Und dann fahren Sie auf einer schmalen, extrem kurvenreichen Straße, vorbei an dem Calacuccia-Stausee bis zur Georges de Spelunca. Von Aussichtspunkten blicken Sie auf eine Schlucht, die sich vom Dorf Ota bis an den Golf von Porto erstreckt. Drei Flüsse haben hier unglaubliche Gesteinsformen hervorgebracht, die in intensiven Rosatönen leuchten. 175 km (F, A)

    13. Tag: Porto ─ Balagne ─ Bastia

    Über den Col de la Croix (Kreuzpass) und vorbei an Calvi kommen Sie in die Balangne, den Garten Korsikas. Knorrige Olivenbäume, Feigen, Palmen und blühende Zitrusplantagen begleiten Ihren Weg in Dörfer, wie Lumio, Aregno oder Pigna. Diese werden von steinernen Kirchen dominiert, die dem Landstrich auch den Namen »die Heilige« geben. Sie erreichen Ile Rousse, ein eigenwilliges Hafenstädtchen, das als durch seine geschützte Lage als der wärmste Ort der Insel gilt. Weiter geht es durch die »Desert des Agriates«. Diese seltsame Gegend, die nicht bewohnt ist, gilt als der bestgeschützte Landstrich auf Korsika: undurchdringliche und doch würzig duftende Macchia wächst unter felsigen Vorsprüngen, nur ein paar Rinnsale bilden zuweilen kleine Weiher. Ihre Reise endet dort, wo Sie begann: in St. Florent. 150 km (F, A)

    14. Tag: Rückflug oder Anschlussaufenthalt

    Mit vielen neuen Eindrücken sagen Sie heute »Au revoir, la Corse!«. Sie treten von Bastia aus Ihren Heimflug an oder verlängern Ihren Urlaub auf der »Insel der Schönheit« um eine Woche. (F)

    Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

    (F=Frühstück, A=Abendessen)

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    Termine und Preise 2012 in €

    Pro Person im Doppelzimmer mit Lufthansa (LH) ab München oder ohne Flug (E).

    Aufpreis Einzelzimmer in €

    Abflugorte und Aufpreise

    Preis pro Person ab/bis gewähltem Abflughafen

    Leistungen, die überzeugen

    • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Cagliari/ab Bastia
    • Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
    • Rundreise/Ausflüge in komfortablen, landestypischen Reisebussen
    • Fährüberfahrt von Sardinien nach Korsika am 7. Tag
    • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
    • 13x Frühstück, 1x Picknick, 13x Abendessen

    Ihr Gebeco Mehr-Wert

    • Deutsch sprechende Gebeco-Reiseleitung
    • Zug zum Flug
    • In der Nuraghe Su Nuraxi
    • Auf Carloforte und Sant’ Antioco
    • Besichtigung der Altstadt von Bonifacio
    • Aufenthalt in Sartene und Besichtigung Filitosa
    • Besuch des Musée Fesch in Ajaccio
    • Fahrt von Corte zum Georges de Spelunca
    • Fahrt durch die Desert de Agriates
    • Hirtenpicknick am 4. Tag
    • Rundfahrt auf Cap Corse mit einer Weinprobe in Patrimonio am 8. Tag
    • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
    • Gebeco-Reiseinformationen
    • Reiseliteratur

    Mehr Erlebnis

    Teilnehmerzahl mind. 10 Personen. Preis p. P.

    Bootsfahrt ab Bonifacio € 14

    Ihre Hotels

    Ort Nächte/Hotel Landeskat.
    Villanovaforru 3 Funtana Noa
    Santa Teresa di Gallura 3 Diana
    St. Florent 2 Santa Maria
    Porto Vecchio 1 U Paesolu
    Ajaccio 2 Hotel du Golfe
    Porto 1 Capo d’Orto
    St. Florent 1 Santa Maria

    Mehr Urlaub danach

    im Hotel Santa Maria St. Florent
    Preis pro Person für 7 Übernachtungen in €

    Saisonzeit DZ EZ-Aufpreis
    16.06.-29.09. 760 550

    inkl. Halbpension und Flughafentransfer

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Frankreich+Italien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+15
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Frankreich+Italien+Erlebnisreise+Erlebnisreise+16
    Bei Ländern mit Visumpflicht bitten wir Sie zu beachten, dass folgende Informationen nur für die Beschaffung des Visums in Eigenregie gelten. Bei den hier angezeigten Fristen handelt es sich um Angaben der Konsulate, die nur die reine Beantragungsdauer berücksichtigen. Informieren Sie sich bitte vor Beantragung Ihres Visums über die nötigen Formulare, eventuell benötigte Einladungen oder ob ein persönliches Vorsprechen bei der jeweiligen Botschaft nötig ist. Sofern Sie eine Reise über uns gebucht haben, können Sie uns einfach die Beschaffung Ihres Visums übernehmen lassen. Die Preise für diesen Service entnehmen Sie bitte bei jeder Reise unter dem Reiter "Termine und Preise". Alle nötigen Formulare und Informationen finden Sie unter dem Reiter "Service".

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder die gültige Identitätskarte.

    Arbeitsaufnahme nach einem Abkommen zwischen der EU und der Schweiz ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

    Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

    Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen.

    Städte: Paris (Hauptstadt) ca. 2,15 Millionen, mit Vororten ca. 9,3 Millionen, Marseille ca. 795.600, Lyon ca. 468.300, Toulouse ca. 426.700, Nizza (Nice) ca. 339.000, Nantes ca. 276.200, Strasbourg ca. 273.100, Bordeaux ca. 229.500, Lille ca. 222.400, Rennes ca. 209.100, Reims ca. 187.150, Le Havre ca. 186.700, Saint- Étienne ca. 177.300, Toulon ca. 168.200, Grenoble ca. 157.900, Angers ca. 151.100, Dijon ca. 149.900.

    Sprache

    Die Landessprache ist Französisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

    Telefon/Post

    Post

    Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

    Telefon

    Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .fr

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges), 17. Mai (Himmelfahrt), 28. Mai (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand 1918), 25. Dezember (Weihnachten). In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 6. April (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

    Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

    Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

    Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

    Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

    Kleidung

    Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

    Mehr Informationen

    Einreise für Deutsche

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Österreicher

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Einreise für Schweizer

    Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.

    Arbeitsaufnahme nach einem Abkommen zwischen der EU und der Schweiz ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Italien grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich, im Osten an Slowenien und wird im Südwesten, Süden und Südosten vom Mittelmeer eingerahmt.

    Zu Italien gehören auch die beiden großen Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien.

    Fläche: 301.302 km².

    Verwaltungsstruktur: 20 Regionen; Sonderstatus für die 5 Regionen Aostatal, Friaul-Julisch-Venetien, Sardinien, Sizilien, Trentino-Südtirol.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 59,1 Millionen

    Städte: Rom (Hauptstadt) ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 3,6 Millionen), Mailand ca. 1,3 Millionen, Neapel ca. 1 Million, Turin ca. 900.600, Palermo ca. 675.300, Genua ca. 615.700, Bologna ca. 373.000, Florenz ca. 366.000, Bari ca. 328.500, Catania ca. 305.800, Venedig ca. 271.300, Verona ca. 259.100, Messina ca. 247.600, Triest ca. 207.100

    Sprache

    Die Landessprache ist Italienisch. In einigen Gebieten wird Deutsch bzw. Französisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    Meist 220/230 Volt. Schukostecker können oft nicht verwendet werden. Deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Italien ist 0039, von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Beim Telefonieren nach Italien vom Ausland aus muss die 0 der Ortsnetzziffer des entsprechenden Ortes mitgewählt werden, z.B. nach Rom lautet die Vorwahl 0039 06. Bei Ortsgesprächen innerhalb Italiens muss ebenfalls die Vorwahl mitgewählt werden.

    Die Direktwahl nach Deutschland ist nur aus Telefonzellen mit orangerotem Telefonhörer-Symbol möglich. Die meisten Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die an Tankstellen, in Bars und Restaurants, an Zeitungskiosken und bei der Telecom Italia gekauft werden können.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 112, Unfallrettung 118, Feuerwehr 115, Seenotrettungsdienst 15 30.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Italien von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .it

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Dreikönigstag), 9. April (Ostermontag), 25. April (Tag der Befreiung), 1. Mai (Tag der Arbeit), 2. Juni (Nationalfeiertag), 29. Juni (St. Peter und Paul; Feiertag nur in Rom), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 7. Dezember (St. Ambrosius; Feiertag nur in Mailand), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten) und 26. Dezember (Stephanstag).

    Die Hauptferienzeit ist von Mitte Juli bis Ende August (einige Betriebe schließen im August), zwischen Weihnachten und Neujahr sowie rund um Ostern. Immer öfter werden auch die Brückentage für ein verlängertes Wochenende genutzt.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr, oft auch Sa Vormittag.

    Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.

    Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In den Städten Norditaliens gibt es einen Trend zu durchgehenden Öffnungszeiten. In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.

    Kleidung

    Während der Sommermonate braucht man leichte Sommerkleidung. Im Herbst und Frühjahr sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Im Winter benötigt man Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk. Auch einen Regenmantel oder eine Regenjacke sollte man unbedingt dabeihaben.

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